Prof. Dr. Kurt W. Schönherr
Die Deutsche Akademie für Management wird von Prof. Dr. Kurt W. Schönherr geleitet.
Prof. Schönherr absolvierte nach dem Abitur zunächst eine kaufmännische Ausbildung bei der Carl Zeiss AG. Anschließend studierte er an den Universitäten in Stuttgart, Wien und Tübingen Wirtschaftswissenschaften und schloss mit dem Diplom ab. Sein Studium finanzierte er sich als Werkstudent u. a. bei der Gesellschaft für Konsumforschung, bei der Kodak AG in Stuttgart sowie bei der Zeiss Ikon AG in Stuttgart. Außerdem war er als Handelsschullehrer in Reutlingen tätig. Später studierte er Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Salzburg, Wuppertal und Wien, wo er zum Dr. phil. promoviert wurde.
Prof. Schönherr war Mitgründer und langjähriger Geschäftsführer der heutigen AKAD. Die Privathochschulen GmbH, dem größten Fernhochschulverbund in Deutschland. Innerhalb der AKAD-Gruppe stand er den staatlich anerkannten Fachhochschulen in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Sachsen vor und war Initiator der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr, der ersten privaten Fernhochschule auf universitärem Niveau. An diesen Hochschulen war er auch als Lehrbeauftragter mit dem Schwerpunkt Personalmanagement tätig. Durch den Wissenschaftsminister des Landes Baden-Württemberg wurde er zum Professor für Betriebswirtschaftslehre ernannt. Mit seinem Engagement gilt er als Wegbereiter des Hochschulfernstudiums in Deutschland.
Im Laufe der Jahre hat Prof. Schönherr mit zahlreichen namhaften Unternehmen, Verbänden und öffentlich-rechtlichen bzw. staatlichen Körperschaften zusammengearbeitet, darunter (in alphabetischer Reihenfolge): Bausparkasse Schwäbisch-Hall AG, Bayer AG, Bayerischer Rundfunk (Telekolleg), Berufsförderungswerk der Bundeswehr, Bildungswerk der Berliner Wirtschaft, Bundesanstalt der Arbeit, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutsche Gesellschaft für Personalwesen, Deutscher Industrie- und Handelskammertag sowie einzelne Industrie- und Handelskammern, Justizministerium Baden-Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung, Merck KGaA, Siemens AG, Verband der Volks- und Raiffeisenbanken und Westdeutscher Rundfunk (Auswahl).
Neben seinen Lehrtätigkeiten an den vier AKAD-Hochschulen war Prof. Schönherr auch als wissenschaftlicher Direktor am Institut für Medienpädagogik des Internationalen Forschungszentrums für Grundfragen der Wissenschaften in Salzburg sowie als Dozent an der Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft in Pforzheim sowie weiteren Bildungseinrichtungen tätig. Prof. Schönherr war außerdem Mitglied des Gründungsausschusses und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der CVJM-Hochschule in Kassel. Er berät und unterstützt ferner ausländische Universitäten, etwa die Deutsche Universität in Armenien und die Nehemia University in Albanien.
Prof. Schönherr blickt auf vielfältiges ehrenamtliches Engagement zurück. So war er Gründer und sieben Jahre lang Vorstansvorsitzender des Arbeitskreises korrektes Fernlehrwesen, der später in Deutscher Fernschulverband umbenannt wurde und mittlerweile Forum DistancE-Learning - Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e. V. heißt. Ferner war er als External Relations Officer des Europäischen Fernschulrats (CEC) tätig und Mitglied im Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel.
Prof. Schönherr weist zahlreiche Buchveröffentlichungen und Zeitschriftenaufsätze auf und war Autor vieler Fernstudieneinheiten. Daneben schrieb er Beiträge für Zeitungen wie DIE ZEIT, den Rheinischen Merkur und andere.
Prof. Schönherr ist sowohl Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande in Anerkennung für staatsbürgerliches Engagement als auch des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse in Anerkennung für seine Pionierleistungen im Fernlehrwesen.
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Foto: Art & Foto Urbschat oHG, Berlin