Web Content Anzeige Fernstudieninhalte KulturmanagementDas Fernstudium umfasst bis zu 28 Module, von denen insgesamt mindestens zwölf zu belegen sind. Das Kernmodul 1110 ist obligatorisch zu belegen. Die übrigen mindestens elf Module können Sie nach eigener Schwerpunktsetzung auswählen. Cluster „Kulturtheoretische Grundlagen“ Modulname | 4110 Theoretische Grundlagen: Kulturkonzepte | Lernziele | Die Teilnehmenden sollen nach dem Studium dieses Moduls in der Lage sein, den Kulturbegriff zu definieren und Kulturkonzepte im gesellschaftlichen Kontext zu beschreiben. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist eines von drei theoretischen Grundlagenmodulen im Sinne einer Propädeutik. Es ist für alle Teilnehmer ohne kulturwissenschaftliche Vorbildung geeignet. | Inhalte | - Kulturbegriff - Konzepte und Kontexte von Kultur |
Modulname | 4120 Theoretische Grundlagen: Kultur und Markt | Lernziele | Die Teilnehmenden sollen nach dem Studium dieses Moduls in der Lage sein, den Kultursektor im System der marktwirtschaftlichen Ordnung einzuordnen. Sie sollen verstehen, welche Besonderheiten Kulturbetriebe und kulturelle Güter gegenüber herkömmlichen Betrieben und Gütern aufweisen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist eines von drei theoretischen Grundlagenmodulen im Sinne einer Propädeutik. Es ist für alle Teilnehmer geeignet. | Inhalte | - Kulturelle Grundlagen der marktwirtschaftlichen Ordnung - Private und öffentliche Betriebe in der Marktwirtschaft - Kulturbereich / Kultursektor - Kultur und Wirtschaft |
Modulname | 4130 Theoretische Grundlagen: Kulturpolitik | Feinziel | Nach Bearbeitung des Modul hat der Studierende ein Verständnis für das gegenseitige Interesses von Kultur und Politik aus politikwissenschaftlicher Sicht. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist eines von drei theoretischen Grundlagenmodulen im Sinne einer Propädeutik. Es ist für alle Teilnehmer ohne kulturwissenschaftliche Vorbildung geeignet. | Inhalte | - Politikwissenschaftliche Grundlagen - Kulturpolitik auf den unterschiedlichen politischen Ebenen - Herausforderungen |
Modulname | 1500 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre | Lernziele | Die Teilnehmenden sollen nach dem Studium dieses Moduls in der Lage sein, mikro- und makroökonomische Grundbegriffe richtig zu verwenden und einfache Modelle zu erklären. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul führt die Teilnehmenden in die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ein. Es ist für alle Teilnehmer geeignet, die noch über keine volkswirtschaftlichen Grundkenntnisse verfügen. | Inhalte | - Einführung in die VWL - Mikroökonomie: Das Handeln des Einzelnen im Markt - Makroökonomie: Aggregate und Gesamtmärkte |
Modulname | 4270 Vertragsrecht für kulturelle Betriebe | Lernziele | Egal, ob ein Kulturbetrieb eine Veranstaltung durchführt und Eintrittskarten verkauft, finanzielle Mittel über Sponsoring oder Fundraising akquiriert, eine Galerie betreibt oder Kunst verkauft bzw. vermietet: stets sind Verträge im Spiel, die der Kulturbetrieb als Vertragspartei abschließt und ihn berechtigt und verpflichtet. Vor diesem Hintergrund sollen die Teilnehmenden einen kurzen Überblick über wesentliche vertragsrelevante Grundbegriffe und Grundlagen für Verträge im Allgemeinen und für Kulturverträge im Speziellen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch erhalten. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die vertragsrechtliche Grundkenntnisse für kulturelle Betriebe benötigen. | Inhalte | - Allgemeine Grundsätze des Vertragsrechts - Kulturverträge im Überblick |
Cluster „Management“ Modulname | 1110 Grundlagen des Managements | Lernziel | Die Teilnehmenden sollen in diesem Modul einen Überblick über die Grundzüge der Unternehmensführung erhalten. Sie sollen erkennen, dass die kompetente Führung eines (Kultur)Betriebs die Voraussetzung für dessen Erfolg ist. Sie sollen insbesondere Grundwissen in den Feldern Planung und Kontrolle, Organisation und Personalführung erhalten. Der hier vermittelte Überblick kann von den Teilnehmenden je nach individuellem Bedarf in den Modulen 1150 und 2110 vertieft werden. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist ein obligatorisch zu belegendes Kernmodul. | Inhalte | - Der Zusammenhang zwischen Führung und Erfolg des Unternehmens - Planung und Kontrolle - Organisation - Personalführung |
Modulname | 1150 Organisation | Lernziele | Kulturbetriebe erfordern eine effektive und effiziente Organisation, um reibungslos zu funktionieren. Vor diesem Hintergrund sollen die Teilnehmenden die Grundkonzepte erfolgreichen Organisierens, insbesondere Konfigurationen der Aufbau- und Ablauforganisation, kennenlernen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die aufbauend auf Modul 1110 ihr organisatorisches Wissen vertiefen möchten. | Inhalte | - Organisation als Erfolgsfaktor - Aufbau- und Ablauforganisation - Analyse und Synthese der Organisation - Modelle der Aufbauorganisation - Ablauforganisation - Organisationsgrundsätze - Berufsbild des Organisators |
Modulname | 1155 Wandel von Organisationen | Lernziele | Nachdem in Modul 1150 die Grundlagen der Organisation gelegt wurden, wird in diesem Modul nun der Frage nachgegangen, wie sich Organisationen verändern lassen. Hierzu sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, einzelne Organisationstheorien nachzuzeichnen und die Ziele der Organisationsentwicklung zu benennen. Darauf aufbauend lernen sie Modelle und Methoden der Organisationsentwicklung kennen, um Entwicklungsprozesse strukturieren und begleiten zu können. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die aufbauend auf Modul 1150 ihr organisatorisches Wissen im Hinblick auf die Veränderung von Organisationen vertiefen möchten. | Inhalte | - Organisationstheorien - Ziele der Organisationsentwicklung - Modelle und Methoden der Organisationsentwicklung |
Modulname | 2110 Grundlagen des Personalmanagements | Lernziele | Die Mitarbeitenden sind eine zentrale, wenn nicht die wichtigste Ressource in einem Kulturbetrieb. Deshalb kommt dem Management der Humanressourcen ein hoher Stellenwert zu. Vor diesem Hintergrund sollen die Teilnehmenden einen Überblick über die Teilprozesse des Personalmanagements erhalten Z2.3. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die aufbauend auf Modul 1110 ihr Personalmanagement-Wissen vertiefen möchten. | Inhalte | - Grundlagen des Personalmanagements - Strategisches Personalmanagement und Organisation des Personalbereichs - Personalplanung - Personalmarketing und -beschaffung - Personalauswahl und -einsatz - Personalentwicklung - Personalführung - Personalcontrolling |
Modulname | 4140 Strategieentwicklung für Kulturbetriebe | Lernziele | Das strategische Management beschäftigt sich mit der Frage, wie ein Unternehmen erfolgreich sein kann. Dies ist auch für Kulturbetriebe eine existenzielle Fragestellung. In diesem Strategie-Modul sollen die Teilnehmenden die Grundzüge strategischen Handelns kennenlernen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die vertiefte Kenntnisse über das strategische Management von kulturellen Betrieben erlangen möchten. | Inhalte | - Einführung in das strategische Handeln - Strategische Marketingplanung - Strategischer Analyseprozess - Strategische Konsequenzen - Strategieumsetzung |
Modulname | 4250 Internes Marketing für kulturelle Betriebe | Lernziele | Internes Marketing verbindet das Personalmanagement mit den Grundüberlegungen marktorientierter Unternehmensführung. Dies ist auch für Kulturbetriebe ein interessanter und moderner Ansatz. Vor diesem Hintergrund sollen die Teilnehmenden Grundwissen über das Konzept des internen Marketings erlangen und Ansatzpunkte zur Umsetzung in Kulturbetrieben kennenlernen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die Maßnahmen des internen Marketings in kulturellen Betriebe einsetzen möchten. | Inhalte | - Grundlagen des internen Marketings - Verhaltenstheorie - Bausteine einer Konzeption für das interne Marketing - Integration in das Unternehmensmanagement |
Modulname | 4255 Qualitätsmanagement für kulturelle Betriebe I: Grundlagen | Lernziele | Qualitätsmanagement beschreibt das Bestreben, in einem Unternehmen Produkte auf eine Art und Weise zu produzieren, die den (hohen) Anforderungen der Kunden gerecht werden. Zur Sicherstellung dieses Anspruchs wird vor allem auf die Qualität von Abläufen innerhalb der Organisation fokussiert. In diesem Modul sollen die Teilnehmenden in die Gedankenwelt des Qualitätsmanagements eingeführt werden, so dass sie die Einführung eines QMS in einem Kulturbetrieb planen können. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) in einem kulturellen Betrieb einrichten möchten. | Inhalte | - Grundlagen des Qualitätsmanagements für Kultureinrichtungen - Umsetzung des Qualitätsmanagements - Vom Qualitätsmanagement zum integrierten strategischen Managementsystem - Qualitätscontrolling |
Modulname | 4260 Qualitätsmanagement für kulturelle Betriebe II: Fallbeispiele | Lernziele | Aufbauend auf Modul 1220 können die Teilnehmenden das erworbene theoretische Wissen zum Qualitätsmanagement in Kulturbetrieben anhand von vier Fallschilderungen aus der Praxis ergänzen, überprüfen und vertiefen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die Modul 4255 belegt haben. | Inhalte | - Implementierung von QMS in der Praxis (4 Fallbeispiele) - Zusammenfassende Bewertung und Ausblick |
Cluster „Kulturmarketing“ Modulname | 4150 Grundlagen der Umfeld- und Wettbewerbsanalyse im Kulturmarketing | Lernziele | Die Teilnehmenden lernen die Bedeutung der Analyse von Märkten sowie dafür geeignete Instrumente kennen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die Kenntnisse über Methoden der umfeld- und insbesondere wettbewerberorientierte Marktanalyse erlangen möchten. | Inhalte | - Grundsätzliches zur Umfeldanalyse - Makroumfeld-Analyse - Mikroumfeld-Analyse - Analyse des eigenen Unternehmens - Analyse der Veranstaltungswirtschaft |
Modulname | 4160 Produktpolitik kultureller Betriebe | Lernziele | Kulturelle Erzeugnisse sind materielle und/oder immaterielle Produkte, die als Güter vermarktet werden. Vor diesem Hintergrund sollen die Teilnehmenden in diesem Modul Kulturprodukte produktpolitisch einordnen und produktpolitische Entscheidungen treffen können. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die vertiefte Kenntnisse über die Produktpolitik von kulturellen Betrieben erlangen möchten. | Inhalte | - Produkte - Produktpolitik |
Modulname | 4165 Ticketing für kulturelle Betriebe | Lernziele | Kulturelle Veranstaltungen erfordern ein effektives und effizientes Ticketing. Eintrittskarten müssen neben der Preisfindung vor allem im Hinblick auf Vertiebswege hin optimiert werden. Insbesondere die neuen Medien bieten hier völlig neue Möglichkeiten. In diesem Modul erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen des Ticketings, um auf dieser Grundlage marketingpolitische Entscheidungen rund um Eintrittskarten treffen können. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die sich mit den Grundlagen des Ticketings für Kulturbetreibe vertraut machen möchten. | Inhalte | - Ziele, Anforderungen und Besonderheiten des Ticketing von Kulturbetrieben - Historische Entwicklung des Ticketing - Auswirkungen des manuellen und computergestützten Ticketings auf die Strukur und Verwertungsbedingungen von Veranstaltungen - Analyse der unterschiedlichen Verkaufswege des Ticketings - Funktionalität, Aufbau und Struktur von Ticketsoftware in der praktischen Anwendung |
Modulname | 4170 Kommunikationspolitik kultureller Betriebe | Lernziele | Kulturelle Erzeugnisse können nur dann vermarktet werden, wenn potenzielle Nachfrager von ihnen und ihrer Nutzenstiftung Kenntnis haben. Hierfür ist Kommunikation erforderlich. Aufbauend auf dieser Grundüberlegung sollen die Teilnehmenden die Bedeutung von Kommunikation für die Vermarktung von Kulturprodukten erkennen und einen Überblick über die Grundlagen der Kommunikationspolitik erhalten. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die vertiefte Kenntnisse über die Kommunikationspolitik von kulturellen Betrieben erlangen möchten. Dieses Modul ist als Überblicksmodul konzipiert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihr Wissen über einzelne kommunikationspolitische Instrumente in den Modulen 4180 bis 4220 zu vertiefen. | Inhalte | - Kommunikationspolitik - Kommunikationswirkungen - Kommunikationsinstrumente - Kommunikationsmanagement |
Modulname | 4180 Corporate Design für kulturelle Betriebe | Lernziele | Corporate Design ist eines unter mehreren kommunikationspolitischen Instrumenten, die Kulturbetriebe zur Vermarktung von Kulturgütern einsetzen können. Das Ziel dieses Moduls besteht darin, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, Entscheidungen zum Einsatz von Corporate Design in einem Kulturbetrieb zu treffen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die aufbauend auf Modul 4170 ihr Wissen über Corporate Design für kulturelle Betriebe vertiefen möchten. | Inhalte | - Corporate Design als Bestandteil der Corporate Identity - Einsatz von Corporate Design im Kulturbereich - Anforderungen an grafische Leistungen im Kulturbereich - Bild und Text – Information mediengerecht transportieren - Ideenfindung, Beurteilung, Präsentation - Grafische Leistungen planen und erstellen - Der tägliche Umgang mit grafischen Daten |
Modulname | 4190 Werbung für kulturelle Betriebe | Lernziele | Werbung ist das bekannteste kommunikationspolitische Instrument, das auch Kulturbetriebe zur Vermarktung von Kulturgütern einsetzen können. Die Teilnehmenden sollen in diesem Modul Wissen über Werbung im Allgemeinen und einzelne Werbemaßnahmen im Speziellen erlangen, das sie in die Lage versetzt, Werbemaßnahmen für Kulturbetriebe zu planen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die aufbauend auf Modul 4170 ihr Wissen über Werbung für kulturelle Betriebe vertiefen möchten. | Inhalte | - Begriff, Gegenstand und Zweck der Werbung - Werbung und soziokulturelle Rahmenbedingungen - Werbung als Bestandteil des Marketing-Kommunikations-Mix - Kommunikationsinstrumente der Werbung - Integrierte Kommunikation |
Modulname | 4200 Öffentlichkeitsarbeit für kulturelle Betriebe | Lernziele | Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations / PR) ist ein wichtiges kommunikationspolitisches Instrument, das Kulturbetriebe zur Vermarktung von Kulturgütern einsetzen können. Die Teilnehmenden sollen in diesem Modul Wissen über Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen und einzelne PR-Instrumente im Speziellen erlangen, das sie in die Lage versetzt, PR-Maßnahmen für Kulturbetriebe zu planen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die aufbauend auf Modul 4170 ihr Wissen über Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) für kulturelle Betriebe vertiefen möchten. | Inhalte | - Gegenstand und Funktion der PR - Wirkung von PR - Besonderheiten kultureller Betriebe - Ziele und Zielgruppen - Planung von Öffentlichkeitsarbeit - Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit - Vernetzung von Öffentlichkeitsarbeit - Budget - PR-Controlling |
Modulname | 4210 Verkaufsförderung für kulturelle Betriebe | Lernziele | Verkaufsförderung ist weniger bekanntes kommunikationspolitisches Instrument, das auch von Kulturbetriebe zur Vermarktung von Kulturgütern eingesetzt werden kann. Die Teilnehmenden sollen in diesem Modul Wissen über Maßnahmen und Prozess der Verkaufsförderung erlangen, das sie in die Lage versetzt, Maßnahmen der Verkaufsförderung für Kulturbetriebe zu planen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die aufbauend auf Modul 4170 ihr Wissen über Verkaufsförderung für kulturelle Betriebe vertiefen möchten. | Inhalte | - Grundlagen der Verkaufsförderung im Kulturmarketing - Vorbereitungsphase - Planungs- und Durchführungsphase - Kontrollphase - Bedeutung und Entwicklungsmöglichkeiten der Verkaufsförderung im Kulturmarketing |
Modulname | 4220 Kundenbindung und Direktmarketing für kulturelle Betriebe | Lernziele | Das Marketing hat sich lange Zeit allein darauf konzentriert, neue Kunden zu gewinnen. Es ist aber in der Regel genauso wichtig und oftmals kostengünstiger möglich, bestehende Kunden zu halten. Daher sollen die Teilnehmenden in diesem Modul Wissen über Maßnahmen der Kundenbindung erlangen, das sie in die Lage versetzt, Kundenbindungsmaßnahmen für Kulturbetriebe zu planen. Ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung stellt das Direktmarketing dar. Insofern sollen die Teilnehmenden in diesem Modul Wissen über Maßnahmen des Direktmarketing erlangen, das sie in die Lage versetzt, Direktmarketingmaßnahmen für Kulturbetriebe zu planen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die aufbauend auf Modul 4170 ihr Wissen über Kundenbindung für und Direktmarketing für kulturelle Betriebe vertiefen möchten. | Inhalte | - Grundlagen der Kundenbindung - Ermittlung von Kundenstrukturdaten und Verhaltensmerkmalen - Instrumente der Kundenbindung - Customer-Relationship-Management und Kundenbindungscontrolling - Grundlagen des Direktmarketing - Rechtliche Grundlagen des Direktmarketing - Trends und Entwicklungen im Direktmarketing |
Modulname | 4230 Sponsoring für kulturelle Betriebe | Lernziele | Die vorangegangenen Module legten ihren Schwerpunkt auf die Vermarktung von Kulturgütern. Der Verkaufserlös etwa von Eintrittskarten ist eine wichtige Finanzierungsquelle für Kulturbetriebe. Eine Alternative stellt das Sponsoring dar, bei der der Kulturbetrieb finanzielle Mittel von einem Sponsor erhält. Dieses Modul soll den Teilnehmenden Wissen über Maßnahmen des Sponsoring vermitteln, das diese in die Lage versetzt, die Akquise von Sponsorships zu planen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die Sponsoring als Finanzierungsquelle für kulturelle Betriebe einsetzen möchten. | Inhalte | - Grundlagen des Sponsorings - Sponsoring-Management-Prozess aus Sicht des Sponsoringnehmers - Sponsoring als Instrument im Kommunikations-Mix von Unternehmen - Sponsoringagenturen als Vermittler von Sponsorships - Rechtliche Aspekte des Sponsorings - Ausblick: Zunehmende Bedeutung des Sponsorings - Falbeispiel |
Modulname | 4240 Fundraising für kulturelle Betriebe | Lernziele | Eine weitere Möglichkeit zur Finanzierung von Kulturbetrieben stellt das Fundraising dar, bei der ein Unternehmen oder ein Mäzen dem Kulturbetrieb einmalig oder dauerhaft Spenden zukommen lässt. In diesem Modul sollen die Teilnehmenden Wissen über Fundraising erlangen, das sie in die Lage versetzt, die Akquise von Spenden zu planen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die Fundraising als Finanzierungsquelle für kulturelle Betriebe einsetzen möchten. | Inhalte | - Grundlagen und Rahmenbedingungen des Fundraising - Voraussetzungen für ein erfolgreiches Fundraising - Überblick über die privaten Förderquellen - Fundraising-Instrumente - Förderbetreuung, Dankstrategien und Förderbindung - Perspektiven des Fundraising - Fallbeispiel |
Cluster „Kulturtourismus“ Modulname | 4280 Kulturtourismus I: Grundlagen | Lernziele | Die Teilnehmenden erhalten tourismusrelevantes Grundlagenwissen, insbesondere im Hinblick auf die Struktur und Funktionsweise des Reisemarktes. Anschließend lernen die Teilnehmenden verschiedene Reiseformate und deren spezifische Eigenschaften kennen. | Belegungsempfehlung | Das Modul eignet sich für Teilnehmer, die sich wirtschaftliches Grundlagenwissen über Kulturreisen aneignen möchten. Es wird empfohlen, auch das Modul 4290 zu belegen. | Inhalte | - Grundlagen des Tourismus - Struktur des Marktes für Kulturtourismus - Erscheinungsformen des Kulturtourismus |
Modulname | 4290 Kulturtourismus II: Marketing | Lernziele | Die Teilnehmenden sollen sich in diesem Modul mit den Vermarktungsaspekten von Kulturreisen auseinandersetzen. Nach dem Studium des Moduls sollen sie in der Lage sein, Kulturreisen aus einer Marketingperspektive zu verstehen und insbesondere erklären können, wie sich Kulturreisen vertreiben lassen, welche Maßnahmen zur Schärfung der Kundenorientierung möglich sind und wie sich die Servicequalität steigern lässt. | Belegungsempfehlung | Aufbauend auf Modul 4280 können die Teilnehmer ihr Fachwissen in diesem Modul im Hinblick auf die Vermarktung von Kulturreisen vertiefen. Eine Belegung ist nur im Zusammenhang mit 4280 zu empfehlen. | Inhalte | - Kultur in der touristischen Produktgestaltung - Vertrieb kulturtouristischer Leistungen - Kundenorientierung im Kulturtourismus - Kundenprozesse erkennen und Serviceketten analysieren |
Cluster „Existenzgründung“ Modulname | 1250 Existenzgründung I: Vorüberlegungen | Lernziele | Die Teilnehmenden machen sich in diesem Modul zunächst mit den Grundbegriffen Entrepreneurship und Unternehmertum vertraut, um auf dieser Grundlage die Grundvoraussetzungen erfolgreicher Gründungen kennenzulernen. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die planen, sich im Tourismussektor selbstständig zu machen. Eine gemeinsame Belegung der Module 1250 und 126 wird empfohlen. | Inhalte | - Entrepreneurship und Unternehmertum - Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung - Persönlichkeit des Gründers - Gründungsidee - Verschiedene Gründungsmöglichkeiten |
Modulname | 1260 Existenzgründung II: Umsetzung | Lernziele | Aufbauend auf Modul 1250 befassen sich die Teilnehmenden hier konkret mit der Umsetzung einer Unternehmensgründung. Sie lernen, welche Grundentscheidungen zu treffen sind und wie das Gründungskonzept zu formulieren ist. | Belegungsempfehlung | Dieses Modul ist für alle Teilnehmenden geeignet, die planen, sich im Tourismussektor selbstständig zu machen. Eine gemeinsame Belegung der Module 1250 und 126 wird empfohlen. | Inhalte | - Wahl des richtigen Standortes - Die passende Rechtsform - Gründungsfinanzierung - Gründungsplan - Marketing-Konzept - Businessplan |
Lernziel Abschlussprüfung (Thesis) Modulname | 9999 Thesis | Lernziel Abschlussprüfung | In der Thesis (Abschlussarbeit) soll der Kandidat zeigen, dass er in der Lage ist, Probleme des Fachs selbstständig methodisch zu bearbeiten und in angemessener Zeit schriftlich darzustellen. In der Abschlussarbeit sollen ein Praxisproblem und Lösungsansätze unter Anwendung der erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten des Fachs aufgezeigt werden. Auf die Studienordnung, die auch Fragen der Prüfungen regelt, sowie die unten gemachten Ausführungen wird verwiesen. | Belegungsempfehlung | Die Abschlussprüfung ist für alle Teilnehmer obligatorisch. | Inhalte | Der Kandidat macht mindestens zwei Themenvorschläge und schlägt einen Tutor als Betreuer der Thesis vor. Die Akademieleitung stellt nach Rücksprache mit dem Tutor das Thema. Die Arbeit ist binnen zwei Monaten (bei Berufstätigkeit: vier Monaten) zu erstellen. |
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