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1240 Interkulturelles Management

Modulautor: Dipl.-Psych. Alexander Scheitza / Dipl.-Soz.wirt Matthias Otten / Andreas Keller

Gliederung*

1  Andere Länder, andere Sitten

2  Kultur und kulturelle Unterschiede
2.1  Was ist Kultur?
2.2  Die Bedeutung kultureller Unterschiede
2.3  Unterschiedliche Orientierungen menschlichen Verhaltens

3  Kommunikation – das Medium von Zusammenarbeit
3.1  Grundlegende Mechanismen der Kommunikation
3.1.1  Faktoren der Kommunikation
3.1.2  Das Problem des Verstehens
3.2  Kommunikation mit Fremden
3.2
.1  Unterschiedliche Schemata als Ursache von Missverständnissen
3.2.2  Kulturelle Varianten in der Kommunikation

4  Anforderungen an interkulturelle Zusammenarbeit
4.1  Das Alltagsverständnis interkultureller Kompetenz
4.2  Aspekte interkultureller Kompetenz
4.3  Interkulturelle Kompetenz als erfolgreicher Umgang mit Unterschieden
 in Werten, Selbst- und Fremdbildern und Kommunikationsformen
4.4  Fremdes verstehen: Die Bedeutung von Attributionen

5  Interkulturelle Zusammenarbeit als Chance für Innovationen
 und Persönlichkeitsentwicklung

Lernziele

Im Modul zum internationalen Management hatten Sie im letzten Kapitel die Möglichkeit, einen ersten Überblick über das Gebiet des interkulturellen Managements zu erlangen. Wenn dieser Problemkomplex für Sie eine wichtige Rolle spielt, können Sie diese Kenntnisse in diesem Wahlpflichtmodul vertiefen.

In den ersten beiden Abschnitten setzen Sie sich mit kulturellen Unterschieden auseinander. Sie können anschließend

  • den Kulturbegriff definieren;
  • die Bedeutung kultureller Unterschiede einschätzen und
  • erläutern, inwiefern unterschiedliche Orientierungen menschlichen Verhaltens zu berücksichtigen sind.

Wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenarbeiten, so ist ihr gemeinsames Medium die Kommunikation. Diesem Thema widmet sich der dritte Abschnitt dieses Moduls. Nachdem Sie sich mit diesem Abschnitt auseinander gesetzt haben,

  • können Sie die grundlegenden Mechanismen, die bei der Kommunikation ablaufen, erläutern und
  • darstellen, weshalb es bei der Kommunikation mit fremden Kulturen zu Missverständnissen kommen kann.

Nach diesen Voraussetzungen des interkulturellen Managements lassen sich Anforderungen an Führungskräfte ableiten. Nach dem Studium des vierten Abschnitts

  • verfügen Sie über ein Alltagsverständnis interkultureller Kompetenz und
  • können diese hinsichtlich unterschiedlicher Aspekte konkretisieren;
  • können Sie den Begriff der interkulturellen Kompetenz definieren und
  • darstellen, welche Bedeutung Attributionen beim Verstehen haben.

Die bisherigen Kapitel haben sich auf die Probleme des interkulturellen Managements konzentriert. Im Schlusskapitel widmen Sie sich nun den Chancen einer interkulturellen Zusammenarbeit. Anschließend können Sie darstellen, welche Möglichkeiten aus einer interkulturellen Zusammenarbeit für das Innovationsmanagement und für die Persönlichkeitsentwicklung erwachsen.

* Quelle: Scheitza, A./Otten, M./Keller, A.: Interkulturelle Zusammenarbeit: Einführung und Grundlagen, Hochschulverbund Distance Learning.