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3300 Marketingethik und Verbraucherpolitik

Modulautor: Prof. Dr. rer. soc. oec. Herbert Strunz / Prof. Dr. rer. pol. Brigitte Clemens-Ziegler

Gliederung*

1  Ethik im Marketing
1.1  Auslöser der Diskussion um Ethik im Marketing
1.1.1  Der Fall Nestlé
1.1.2  Konflikte in der Marketing-Managerrolle
1.2  Marketing und soziale Verantwortung
1.2.1  Grundorientierungen der unternehmerischen Aktivitäten
1.2.2  Anlässe für die Befassung mit ethischen Problemstellungen
1.2.3  Marketingethik und Verantwortlichkeitsdefizite im Marketingmanagement
1.3  Strategien zur sozialen Verantwortlichkeit des Marketing
1.3.1  Institutionalisierung des Dialogs mit Konsumenten
1.3.2  Ethisch fundierte Unternehmenskultur
1.3.3  Förderung ethischer Marketingentscheidungen durch entsprechende Leistungsbeurteilungs- und Anreizsysteme
1.3.4  Gesellschaftliche Unternehmensbewertung:Der sozial-ökologische Unternehmenstest

2  Verbraucherpolitik
2.1  Entstehung der Verbraucherpolitik
2.1.1  Produzentensouveränität versus Konsumentensouveränität
2.1.2  Gegenstand der Verbraucherpolitik
2.2  Verbraucherpolitische Kritikpunkte im Bereich des Anbietermarketings
2.2.1  Produktpolitik
2.2.2  Preispolitik
2.2.3  Distributionspolitik
2.2.4  Kommunikationspolitik
2.2.5  Marktforschung
2.3  Instrumente der Verbraucherpolitik
2.3.1  Verbraucherbildung und -erziehung
2.3.2  Verbraucherberatung
2.3.3  Verbraucherinformation
2.3.4  Verbraucheraufklärung
2.3.5  Verbraucherschutz
2.4  Verbraucherpolitische Institutionen
2.4.1  Verbraucherselbstorganisationen
2.4.2  Verbraucherfremdorganisationen
2.5  Ausgewählte Beispiele der verbraucherpolitischen Praxis im Ausland
2.5.1  Vereinigte Staaten von Amerika
2.5.2  Großbritannien
2.5.3  Niederlande
2.5.4  Schweden
2.5.5  Frankreich

Lernziele

Gegenstand dieses Moduls ist es, die moralisch-ethische Verantwortung des Marketings aufzuzeigen und den Themenkomplex der Verbraucherpolitik näher zu beleuchten. Das Modul gliedert sich entsprechend in die beiden großen Abschnitte Marketingethik und Verbraucherpolitik.

Nach dem Studium des ersten Abschnitts können Sie

  • anhand eines Fallbeispiels die Diskussion um ethisch verantwortliches Handeln von Managern nachzeichnen;
  • verschiedene Grundorientierungen unternehmerischer Aktivitäten unterscheiden;
  • Anlässe in Unternehmen für das Befassen mit ethischen Fragestellungen aufzeigen;
  • Gründe für die „ethische Lücke“ zwischen den verschiedenen Rollen des Marketingmanagers angeben;
  • Möglichkeiten aufzeigen, wie die soziale Verantwortung im Unternehmen verbessert werden kann;
  • das Instrument des sozial-ökologischen Unternehmenstests mit seinen Chancen und Problemen erläutern.

Nach dem Studium des zweiten Abschnitts können Sie

  • die Grundlagen der Konsumentensouveränität in Theorie und Praxis erläutern;
  • die Ziele der Verbraucherpolitik benennen;
  • die Kritikpunkte benennen, die vorgebracht werden, wenn Unternehmen mit Hilfe von Marketinginstrumenten den Verbraucher beeinflussen will;
  • verschiedene Instrumente der Verbraucherpolitik in ihren Grundzügen erläutern;
  • verbraucherpolitische Institutionen und ihre Ziele benennen;
  • die Grundzüge der staatlichen Verbraucherpolitik einzelner Länder darstellen.

* Quelle: Strunz, H./Clemens-Ziegler, B.: Ethik im Marketing und Verbraucherpolitik, Hochschulverbund Distance Learning.