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Begleitetes Studium

"Studium" kommt vom lateinischen Verb "studere" und kann mit "sich bemühen" übersetzt werden. Man strebt mit anderen Worten nach neuem Wissen und neuen Fähigkeiten.

Lernen wird in der Pädagogik daher stets als selbsttätiger Prozess des Lernenden verstanden. Wissen kann nicht verordnet oder eingetrichtert werden. Dieses kann sich der Studierende stets nur selbst erarbeiten. Der Dozent kann und soll ihn dabei nur begleiten.

So stammt auch der Begriff der „Vorlesung" noch aus der Zeit, als die Erfindung des Buchdrucks noch nicht alt und Bücher entsprechend rar und teuer waren. Kaum ein Studierender konnte sich Literatur kaufen. Aus diesem Grund haben Professoren angeboten, ihre Lehrbücher laut vorzulesen, damit jeder die Möglichkeit hatte, die Lerninhalte mitzubekommen. Wer sich die Literatur selbst besorgen konnte, blieb einfach zu Hause, las das Buch allein und besuchte die Hochschule nur für Seminare.

Diesen Gedankengang greift das begleitete Fernstudium auf. Den Lernstoff erarbeiten sich die Studierenden anhand didaktisch aufbereiteter Unterlagen, um ihn allein oder gemeinsam mit Kommilitonen und Dozenten einzuüben und zu vertiefen.