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Ein Fernstudium: Was ist das eigentlich?

Wer sich beruflich weiterbilden will oder aus persönlichem Interesse die eigenen Kenntnisse zu einem Thema vertiefen will, stößt schnell auf den Begriff des Fernstudiums. Fernunterricht gilt als flexibel und individuell, ein solcher Kurs ist räumlich und zeitlich unabhängig zu belegen, und dennoch vermittelt ein Fernlehrgang Kenntnisse, die vergleichbar sind mit denjenigen eines Präsenzkurses.

Bei einem Fernlehrgang findet der überwiegende Teil des Lernens nicht an einer Ausbildungsstätte in Form von Präsenzveranstaltungen statt. Das Wissen wird in Form von schriftlichen Studienbriefen vermittelt, die der Student durcharbeitet.

Während des Fernlehrgangs müssen Prüfungen absolviert werden, die dem Niveau an einer klassischen Präsenzausbilung nicht nachstehen. Dies geschieht in Form von Hausarbeiten. Mit Hilfe von Lernkontrollaufgaben wird der regelmäßige Lernfortschritt überprüft. Diese Hausaufgaben gehen an den betreuenden Dozenten; der Studierende erhält so eine kontinuierliche Rückmeldung, ob der erarbeitete Studienstoff bereits verstanden ist. Die Vermittlung des Lehrstoffes und die Kommunikation mit dem Dozenten und den Mitstreitern werden heute vielfach online in Chats abgewickelt.

Ist die Zahl der erforderlichen Prüfungen bestanden, muss in der Regel noch eine Abschlussarbeit vorgelegt werden. Erst danach kann der angestrebte Abschluss erteilt werden.