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Systemtheorie

Ein System ist die geordnete Mannigfaltigkeit, der strukturierte Zusammenhang von Einzelheiten. Wissenschaftliches Arbeiten impliziert das Einordnen und Klassifizieren von empirischen Daten wie auch von bisher gewonnenen Erkenntnissen. Realität kann als ein System von Systemen gedacht werden. Daher beschäftigt sich jede Wissenschaft mit Systemen und es gibt in allen Wissenschaften eine Vielzahl von Systembegriffen. Insofern ist Wissenschaft stets Systemdenken, das sich systemtheoretischer Konstruktionen bedient. Systemtheorie kann daher als interdisziplinäres Erkenntnismodell verstanden werden, das Systemedenken nutzt, um komplexe Zusammenhänge zu beschreiben.

Unterschiedliche Definitionen des Systembegriffs in den einzelnen Wissenschaften waren und sind stets eine Herausforderung für den interdisziplinären Diskurs zur Systemtheorie. Dennoch gibt es immer wieder Ansätze für einen solchen fachübergreifenden Wissenstransfer. Beispiele dafür sind die Theorie komplexer Systeme sowie die Theorie komplexer adaptiver Systeme. Letztere beschreibt Anpassung und Selbstorganisation wie auch die spontane Herausbildung neuer Strukturen in Systemen. Daher ist diese Systemtheorie vor allem für die Beschreibung und Analyse sozialer Systeme (wie Organisationen) fruchtbar.

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