Der Shareholder Value („Aktionärswert”) beschreibt den Marktwert eines Unternehmens. Bei börsennotierten Aktiengesellschaften ergibt sich der Shareholder Value aus dem Kurswert der Aktien.
Nach dem Shareholder-Value-Modell, das auf den Wirtschaftswissenschaftler Alfred Rappaport zurückgeht, kommt der Unternehmensleitung die Aufgabe zu, im Sinne der Anteilseigner zu handeln und durch geeignete Maßnahmen den Shareholder Value zu erhöhen. Der langfristigen Maximierung des Unternehmenswertes dienen insbesondere eine Gewinnmaximierung und die Steigerung der Eigenkapitalrendite. Allerdings haben Management-Entscheidungen zumeist nur einen indirekten Einfluss auf die Veränderung des Shareholder Value.

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