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11. Oktober 2016 | von Dipl.-Kommunikationswirt Klaas Kramer

10: Wie entsteht ein Geschäftsmodell?

Ein Geschäftsmodell entsteht aus einer einzigartigen Kombination von Komponenten, die eine Symbiose bilden. Keine der Komponenten ist überflüssig und alle dienen gemeinsam dem Ziel, eine hohe Leistung für eine klar definierte Kundschaft zu liefern. Der Geldfluss ermöglicht es dem Unternehmen, auch in Zukunft für die Kunden da zu sein und seine Leistung stetig zu verbessern.
Ein Geschäftsmodell ist dann genial, wenn es auf das konstante Grundbedürfnis der Zielgruppe abstellt, dabei durch die Positionierung als bester Anbieter einer Lösung für das brennendste Problem der Zielgruppe automatisch Kunden zieht, sodass Vertriebskanäle und Marktkommunikation nur noch die folgerichtigen mentalen und logistischen Abkürzungen bilden. Durch die Schaffung eines „zwingenden Nutzen“ verliert das Unternehmen keine Zeit mehr, denn der Kunde will und darf nicht warten müssen. Wenn der Kunde dafür in Vorkasse geht, schafft sich das Unternehmen zusätzlich einen Liquiditätsvorteil.

Dieser Beitrag ist Teil der Reihe „30 Themen, die Unternehmer und Unternehmerinnen bewegen“.

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Dipl.-Kommunikationswirt Klaas Kramer
Dipl.-Kommunikationswirt Klaas Kramer, geboren 1972, studierte nach seiner Ausbildung zum Elektromaschinenmonteur und seiner Arbeit im Kultur-Event-Bereich Wirtschaftskommunikation an der FHTW Berlin (heute htw Berlin). Seit 1991 ist er selbständig zuerst im Vertrieb, dann als Partner einer Design Agentur und Marketingberatung und seit 2012 als Coach. Zwischen 2007 und 2012 übernahm er Lehraufträge an Hochschulen und ist seit 2013 für die Deutsche Akademie für Management tätig. Klaas Kramer ist Autor und Co-Autor mehrerer Bücher. Zuletzt erschienen sind „Besser unternehmen“, „Anleitung zum gesellschaftlichen Aufstieg“ und „Deutschland in der Krise“.
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