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2. Februar 2023 | von Anika Rosche

Einmal in die Zukunft und zurück

Würden Sie nicht auch gern in die Zukunft schauen können? Wissen, was passieren wird, damit man sich bestmöglich auf die Herausforderungen des Kommenden vorbereiten kann?

Gerade nach einem Jahreswechsel steht die Zukunft natürlich hoch im Kurs. Planungen sind abgeschlossen und werden von nun an mit der Realität verglichen, Jahresgespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finden statt. Auch in der Forschung spielt die Zukunft eine große Rolle.

Hanna Jürgensmeier ist Zukunftsforscherin und hat diese zu ihrem Spezialgebiet auserkoren. Die Zukunft – das Unbekannte ist häufig mit Unsicherheit verbunden. Unternehmen können bei ihr eine Zukunftsberatung erhalten. Anhand von Daten werden softwaregestützt unterschiedliche Szenarien errechnet. Die weitere Erarbeitung findet anschließend in Workshops statt. Unternehmen können beispielsweise einen Mehrwert aus einer solchen Zukunftsberatung ziehen, wenn sie Entscheidungen unter unsicheren Umständen treffen müssen. In der Beratung werden mögliche Szenarien beschrieben, hinterfragen die Entwicklungen, die erwartet werden und zeigen weniger wünschenswerte Szenarien auf. Denn selbst ein angekündigtes furchteinflößendes Szenario bietet die Chance, sich auf ein solches vorzubereiten und im Fall der Fälle gewappnet zu sein. Die Krisenkompetenz des Unternehmens kann dadurch gestärkt werden. Häufig nimmt das Durchdenken verschiedener Optionen allein schon die Angst vor dem Eintreten möglicher Szenarien. Der Umgang mit den Entwicklungen kann durch eine Zukunftsberatung also erleichtert werden.

Vonseiten der Unternehmen werden im Rahmen eines solchen Prozesses sehr viel Flexibilität und Anstrengung erfordert – diese können sich jedoch im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens durchaus lohnen.

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Anika Rosche
Anika Rosche hat Medienwirtschaft studiert, eine Ausbildung zur Verlagskauffrau absolviert sowie Zertifzierungen als Personal- und Projektmanagerin abgeschlossen. Sie ist Geprüfte Personalmanagerin (DAM) und arbeitet heute als Projekt Manager People & Culture bei einem Medienkonzern (TV).
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