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23. Juli 2018 | von Anika Földi

Das Phänomen vom Selbstständigen, der sich anstellen ließ

Immer wieder hört und liest man von ihnen: von Menschen, die sich aus der Festanstellung lösen und selbstständig machen. Sein eigener Chef sein und für das eigene Ziel arbeiten wollen ist oft der Motivator. Von Selbstständigen, die zurück in die Festanstellung gehen, hört man jedoch nur sehr selten. Schlicht und ergreifend gibt es dazu nahezu keine Untersuchungen, weil kaum Forschung dazu stattfindet sagt Bernd Frick (Personalökonom, Universität Paderborn). Die Herausforderungen für den Wechsel zurück bestehen vor allem darin, sich wieder an bestimmte Arbeitsweisen, Organisationsformen, Gehaltsgefüge und Ansprüche in einem Unternehmenskontext anzupassen. Wichtig ist vor allem, dass das Bewusstsein vorhanden ist, dass es sich um einen großen Schritt und eine komplette Veränderung handelt. Zudem sollten Ziele und Motivation der Rückkehr ins Unternehmen klar sein, klares Erwartungsmanagement mit der zukünftigen Führungskraft ist hier hilfreich. Auch wenn die Rückkehr aus der Selbstständigkeit in die Festanstellung häufig mit einem Scheitern assoziiert wird, kann es eine hervorragende Chance für die weitere Karriere sein – lesen Sie hier mehr dazu.

Anika Földi

Anika Földi
Anika Rosche (geb. Földi) hat Medienwirtschaft studiert, eine Ausbildung zur Verlagskauffrau absolviert sowie Zertifzierungen als Personal- und Projektmanagerin abgeschlossen. Sie ist Geprüfte Personalmanagerin (DAM) und arbeitet heute als Projekt Manager People & Culture bei einem Medienkonzern (TV).
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