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21. April 2020 | von Dr. Daniela Voigt

Dynamische Führungsmodelle

In der Regel treffen klare Vorgaben und/oder Ziele des Sozialmanagements auf komplexe Herausforderungen der Sozialen Arbeit. Häufig können tradierte Formen des Managements nur ungenügend auf diese Vielzahl an komplexen Systemen reagieren. Die bekannten ABC-Pläne wirken nicht wie gewünscht. Ihre Lösung liegt in dynamischen Führungsmodellen, die zunächst die Komplexität analysieren und Prioritäten ableiten. Folglich leiten die gemeinsam gefundenen Prioritäten die Pläne zur Zielerreichung. In der Praxis bedeutet dies aber auch, dass ganze Pläne evtl. verworfen werden und die Erarbeitung von Plänen möglichst wenig zeitintensiv sein sollte.

Ähnlich der bekannten Scrum-Methoden aus den Projektmanagement, etablieren Sie eine dauerhafte Feedback- und Veränderungskultur. Sie erarbeiten ein Portfolio an Szenarien zur Zielerreichung, dass mit allen Beteiligten kurz, knapp, aber möglichst häufig, abgestimmt und mit der Realität abgeglichen wird. Letztlich verhilft dynamische und weitestgehend offene Führung zum Erfolg.

 

Dieser Beitrag ist Teil der Reihe „Sozialmanagement und soziale Praxis“.

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Deutsche Akademie für Management_Mitarbeitende
Dr. Daniela Voigt
Dr. Daniela Voigt, Soziologin und Erziehungswissenschaftlerin, Sozialpädagogin und staatlich anerkannte Sozialarbeiterin; Lehrbeauftragte für verschiedene Universi­tä­ten/Fernhochschulen, u. a. im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit; Autorin von Pub­likationen zu Beratung und Berufsfragen; Beraterin und Trainerin von Unternehmen aller Branchen sowie öffentlicher und kommunaler Verwaltungen.
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