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18. Juni 2019 | von Prof. Dr. Torsten Spandl

LinkedIn

Muss ich auch ein Profil bei LinkedIn anlegen? Muss ich mich auf verschiedenen beruflichen Netzwerken registrieren? Diese Frage haben über 500 Millionen Nutzer global für sich mit Ja beantwortet. Und damit LinkedIn zum größten Businessnetzwerk weltweit gemacht. LinkedIn selber ist von den Grundfunktionen vergleichbar mit dem bekannten Businessnetzwerk XING, bietet aber einige Besonderheiten. Zentrale Besonderheit ist die Reichweite. Das heißt, die 500 Millionen Profile, die damit zu erreichen sind, die 500 Millionen Nutzer, die LinkedIn regelmäßig frequentieren, bringen einfach ganz andere Netzwerkmöglichkeiten mit sich. Seit 2016 gehört LinkedIn zu Microsoft und wird seitdem strukturiert weiter ausgebaut. LinkedIn ist ein Netzwerk, das die Möglichkeit hat, sich beruflich adäquat zu präsentieren. Man legt sich dort ein Profil an, man kann dort mit anderen Profilmitgliedern in Kontakt treten, man kann Unternehmensnachrichten folgen, man kann Wirtschaftsinfluencern folgen und einfach die Möglichkeiten eines großen Geschäftsnetzwerkes auf globaler Ebene nutzen. In Deutschland finden sich viele Nutzer mittlerweile auch mit LinkedIn-Profilen wieder, insbesondere Mitarbeiter oder Personen, die eine durchaus internationale Ausrichtung haben. Aber auch immer mehr deutschsprachige Nutzer vernetzen sich untereinander. 

 

Formate, die ich bei LinkedIn bespielen kann, sind natürlich klassisch text- und bildlastig. Was LinkedIn da aber ergänzend oben drauf gepackt hat, ist, dass ich auf LinkedIn die Chance habe, auch Audiobeiträge oder Videobeiträge zu teilen. Und demnächst wird LinkedIn auch eine Beitragsform anbieten, die sich sehr dem Story-Format aus den bekannten Netzwerken Instagram und Facebook annähert. So hat LinkedIn ein sehr modernes Netzwerk im Angebot. Wir haben unterschiedliche Möglichkeiten uns dort zu präsentieren. Und daher ist LinkedIn auch im deutschsprachigen Raum mittlerweile eine feste Größe geworden. Deswegen ist es vielleicht weniger ein Muss, ein Profil auf LinkedIn zu haben, als es bei XING der Fall ist, aber immer mehr auch deutschsprachige Nutzer nutzen LinkedIn als Ergänzung zu XING. Andere nutzen es mittlerweile exklusiv. Deswegen ist auch LinkedIn ein Soziales Netzwerk, das durchaus im Blick zu behalten ist, um sich dort beruflich zu positionieren und einfach von der Reichweite, von diesen vielen Millionen Nutzern auch zu profitieren.

 

LinkedIn ist Marktführer auf globaler Ebene mit mittlerweile starker deutscher Präsenz als zweitwichtiges Netzwerk im deutschsprachigen Raum für Businesskontakte, mittelfristig vielleicht sogar als wichtigstes. Daher: Nutzen Sie LinkedIn, schauen Sie sich LinkedIn an. Und in der nächsten Episode schauen wir, was das Profil bei LinkedIn ausmacht und wie ich mich am besten auf LinkedIn präsentieren kann.

 

Prof. Dr. Torsten Spandl, Studienbriefautor der Deutschen Akademie für Management

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Prof. Dr. Torsten Spandl
Studium an den Universitäten Regensburg (D), der Aston Business School (GB) und der Wirtschaftsuniversität Wien (A), Promotion am Institut für Handel und Marketing an der Wirtschaftsuniversität Wien. Langjährige Tätigkeit in Marketing und Vertrieb, u. a. für die Otto Group, seit 2011 Engagement in der wissenschaftlichen Ausbildung, seit 2012 Dozent für Marketing und Vertrieb an der Fachhochschule für die Wirtschaft in Hannover. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Vertriebsstrategien (insbesondere E-Business), Vertriebs-Personalführung, Forschungs- und Beratungsschwerpunkte: Allgemeine Marketing- und Vertriebsfragen, Handelsfragestellungen, E-Commerce sowie Franchisewirtschaft. (Quelle: Impressum des Studienbriefs) Prof. Dr. Torsten Spandl hat außerdem mehrere Artikel, unter anderem zum Dreiklang der Führung: der AFV-Ansatz im ManagementJournal verfasst.
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