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31. August 2020 | von Anika Földi

Neuro-Recruiting

Es klingt wie ein Begriff aus ferner Zukunft, dabei ist die Entwicklung schon recht weit fortgeschritten: Personalauswahl mittels Neuro-Recruiting. Damit ist gemeint, dass mittels künstlicher neuronaler Netze versucht wird, das menschliche Gehirn nachzubilden, sodass Entscheidungsfindungen möglich sind. Damit das Netz lernen kann, sind große Datenmengen erforderlich, doch auch hier unterscheidet sich die erforderliche Datenmenge nach der Art der vorgenommenen Maßnahme. Gerade für große Unternehmen dürften sich dadurch gute Möglichkeiten für die Zukunft ergeben. Bei kleinen Unternehmen ist die erforderliche Datenbasis noch ein Ausschlusskriterium, um ein solches Verfahren überhaupt einsetzen zu können. Kritik an künstlicher Intelligenz im Recruiting ist allerdings, dass diese ihre Auswahlentscheidung ausschließlich auf Basis von Vergangenheitswerten trifft. Dies führt in der Folge dazu, dass ein Unternehmen immer sehr ähnliche Profile einstellen würde – hier ist wieder der menschliche Einfluss gefragt, um zu beurteilen, inwiefern dies Impact auf den Unternehmenserfolg haben könnte. Nichtsdestotrotz könnte Neuro-Recruiting ein Schritt in Richtung neutraler Einstellungsentscheidungen sein.

Lesen Sie mehr über den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten von Neuro-Recruiting in Humanresourcesmanager.

Anika Földi

Anika Földi
Anika Rosche (geb. Földi) hat Medienwirtschaft studiert, eine Ausbildung zur Verlagskauffrau absolviert sowie Zertifzierungen als Personal- und Projektmanagerin abgeschlossen. Sie ist Geprüfte Personalmanagerin (DAM) und arbeitet heute als Projekt Manager People & Culture bei einem Medienkonzern (TV).
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