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13. August 2019 | von Prof. Dr. Torsten Spandl

Slack

[Transkript:] 

Wie wäre es, wenn es ein Tool gäbe, das E-Mail, Netzlaufwerke, WhatsApp, Skype und viele weitere Softwareprodukte auf einen Schlag ersetzen könnte? Das wäre wunderbar. Und dieses Tool gibt es. Und dieses Tool heißt Slack . Slack ist ein Kommunikationstool für Firmen und Teams. Und ersetzt genau die eben aufgeführten Dienste, weil es versucht, die Kommunikation (sprich den Austausch, den wir miteinander haben) in einem einzigen Tool zu kombinieren. Ich versuche zu erklären, was dieses Tool so mächtig macht und warum es immer stärker zur Unternehmenskommunikation eingesetzt wird und wirklich althergebrachte Arten, wie wir uns verständigen, anschickt komplett zu verändern. Slack ist ein Tool, das Kommunikation in Teams organisiert. Teams heißt: Das könnte eine Abteilung sein, das könnte ein Projekt sein, das könnte ein Thema sein. Und in diesen Teams finde ich dann unterschiedliche Kanäle, die zu diesem einen Thema aufgemacht werden. Das muss man sich so vorstellen: Ich lege vielleicht für das Projekt Sommerfest ein neues Team an und in diesem Team machen wir eine Festlegung dazu, dass wir uns absprechen müssen zur Organisation, zur Einladung, zur Abrechnung, zur Buchung. Und dann lade ich in dieses Team unterschiedliche Kollegen ein, die an diesem Team mitarbeiten. Und ab dem Zeitpunkt können wir uns zentral zu unserem Projekt (sprich bei unserem Beispiel: Sommerfest) komplett über dieses Kommunikationstool Slack austauschen. Ich poste da Statusupdates rein, ich stelle da Fragen vielleicht in bestimmten Kanälen, ich versuche, mit einzelnen Teammitgliedern bestimmte Themenstellungen auszuarbeiten. Wir sind in direktem Kontakt. Und so entsteht eine Kommunikationsform, die dafür sorgt, dass zum Schluss alles zentral an einem einzigen Ort passiert, sprich in unserem Team, in unseren Kanälen. Und Interessante ist, dass wir dort wirklich alles kombinieren. Wir kombinieren unsere Absprachen, sprich wir ersetzen WhatsApp, wir ersetzen vielleicht E-Mail, um bestimmte Themen miteinander zu klären. Alles ist in dem Team unter dem Kanal zu finden. Wir ersetzen unsere Cloudspeicher, weil die Dokumente, die wir bearbeiten, werden in Slack hochgeladen und können dort auch entsprechend online weiterbearbeitet werden. Wir ersetzen Skype, weil wir eine Chance haben, in Teams miteinander zu kommunizieren. Wir können das in Textform machen, wir können es in Chatform machen, wir können das in Videoform machen. Und so wird nach und nach jeder einzelne Dienst, den wir bisher isoliert genutzt haben, in Slack integriert. Und lässt sich auf einer einzigen Plattform miteinander kombiniert auch wirklich komplett nutzen. Und so entsteht ein wirklich unfassbar mächtiges Tool, das nachher auch wirklich diesen one single point of access garantiert, sprich ich finde alle meine Themen, alle meine Inhalte, all meine Kommunikation, alle Dokumente an genau einem einzigen Ort. Und das macht dieses Tool wirklich aus, dass ich dafür deutlich schneller in der Lage bin zu reagieren, deutlich besser recherchieren kann und auf einen Schlag wirklich all meine Themen zusammengefasst habe. Das ist auch der Grund, warum Slack mittlerweile auch bei vielen großen DAX-Konzernen und Start-ups eingesetzt wird, weil es dafür sorgt, dass Kommunikation schneller wird. Kommunikation wird verlässlicher und Kommunikation wird einfacher. Zudem ermöglicht Slack (muss man dazusagen) natürlich auch noch lustige Kommunikation. Emojis, Gifs usw. sind integriert. Das heißt, ich kann auch die Formen der Kommunikation, die ich mir bei WhatsApp vielleicht angeeignet habe (etwas lockerer, lässiger), auch in Slack entsprechend nutzen. 

 

Und so ist Slack ein sehr mächtiges Tool, das sich in der Grundstufe kostenfrei nutzen lässt, aber ab bestimmten Erwartungen natürlich auch ein kostenpflichtiges Produkt darstellt, was aber Unternehmen in ihrer Leistungsfähigkeit start unterstützt.

 

Die Alternative dazu, um auch hier wieder eine zweite Option vorzustellen, ist Microsoft Teams. Und die Unternehmen, die mit der Microsoft 365 Lösung arbeiten, werden wahrscheinlich eher den Aspekt Teams in Betracht ziehen. Teams kann das gleiche wie Slack: Kommunikation in Kanälen, Kommunikation untereinander, Daten-Sharing usw. Es ist ein Tool, das sich sehr stark in diese Microsoft-Produkte integriert, deswegen neben Slack auch Microsoft Teams als Alternative.

 

Prof. Dr. Torsten Spandl, Studienbriefautor der Deutschen Akademie für Management

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Prof. Dr. Torsten Spandl
Studium an den Universitäten Regensburg (D), der Aston Business School (GB) und der Wirtschaftsuniversität Wien (A), Promotion am Institut für Handel und Marketing an der Wirtschaftsuniversität Wien. Langjährige Tätigkeit in Marketing und Vertrieb, u. a. für die Otto Group, seit 2011 Engagement in der wissenschaftlichen Ausbildung, seit 2012 Dozent für Marketing und Vertrieb an der Fachhochschule für die Wirtschaft in Hannover. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Vertriebsstrategien (insbesondere E-Business), Vertriebs-Personalführung, Forschungs- und Beratungsschwerpunkte: Allgemeine Marketing- und Vertriebsfragen, Handelsfragestellungen, E-Commerce sowie Franchisewirtschaft. (Quelle: Impressum des Studienbriefs) Prof. Dr. Torsten Spandl hat außerdem mehrere Artikel, unter anderem zum Dreiklang der Führung: der AFV-Ansatz im ManagementJournal verfasst.
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