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15. Februar 2022 | von Dipl.-Sozialwissenschaftler (Univ.) Matthias Matlachowski

SMART Methode | Projektmanagement, Folge 1

Herzlich willkommen zur ersten Folge des Podcasts zum Thema „Projektmanagement“.
Der Podcast besteht aus sieben Teilen. Heute im ersten Teil will ich Ihnen die SMART Methode als eine Methode des Projektmanagements zur Definition von Zielen vorstellen.

„SMART“ ist das fünfstufige Akronym für „spezifisch“, „messbar“, „attraktiv“, „realistisch“ und „terminiert“. Wenn Sie versuchen, diese fünf Kriterien bei der Formulierung von Zielen einzuhalten, haben Sie eine bessere Chance auf Umsetzbarkeit. Ein nach der SMART-Methode formuliertes Ziel ist dann eindeutig, wenn es alle fünf Kriterien erfüllt. Am anschaulichsten wird die Methode in einem Beispiel:

Falsch wäre die Zielformulierung wie „Ich will ein Buch schreiben“. Wenn Sie hieran nun die SMART Methoden ausprobieren, könnte die Konkretisierung dieses Ziel in der Formulierung so lauten:

„Ich werde innerhalb von einem Jahr einen Heimatroman mit 350 Seiten verfassen, indem ich jeden Tag eine neue Seite schreibe.“

Sie merken: diese Formulierung ist

1) spezifisch: es soll ein Heimatroman geschrieben werden
2) messbar: das Buch soll 350 Seiten umfassen
3) attraktiv: das legt natürlich im Auge des Betrachters
4) realistisch: indem jeden Tag eine neue Seite geschrieben werden soll und
5) terminiert: indem das Buch innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden soll.

Sie merken im direkten Vergleich, eine nach der SMART-Methode formulierte Zielsetzung hat eindeutig eine höhere Chance auf Umsetzung!

Gerne ausführlicher nachlesen können Sie zu diesen und weiteren Methoden des Projektmanagements im Modul 1351.

Beste Grüße
Ihr Matthias Matlachowski

 

 

Dieser Beitrag ist Teil der Reihe „Projektmanagement“.

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Dipl.-Sozialwissenschaftler (Univ.) Matthias Matlachowski
Matthias Matlachowski ist 1976 geboren und hat Sozialwissenschaften im Diplomstudiengang an der Leibniz Universität in Hannover studiert und mit Diplom abgeschlossen. Neben den Kerndisziplinen Soziologie, Sozialpsychologie und Politische Wissenschaften hat er sein Studium um die Nebenfächer Betriebswirtschaftslehre und Non-Profit-Management ergänzt. Schon während seinem Studium konnte er berufsrelevante Erfahrungen in den Bereichen Coaching, Unternehmensberatung und Projektmanagement sammeln. Nachdem er unter anderem für das Niedersächsische Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales ein Projekt zur aktiven Sozialpolitik begleitet sowie für das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung ein Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung und Altenhilfeplanung selbst geleitet hat, arbeitete er für die Diakonie in Schweinfurt im Geschäftsbereich Altenhilfe und leitete mehrere Altenpflegeeinrichtungen und ein Bildungsinstitut. Aktuell ist er als Regionalgeschäftsführer bei Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH in der Verantwortung für Süddeutschland. Ehrenamtlich ist er stellv. Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Bayern e.V. Zudem hat er Erfahrungen in der Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen. Es ist sein Anspruch, für sich und andere die Praxiserfahrungen mit der Theorie zu verbinden und er freut sich darauf, alle Teilnehmenden individuell zu begleiten.
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