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1. Juli 2018 | von Anika Földi

Steigende Bewerberzahlen bei Banken und was dahinter steckt

Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen nehmen seit Jahren massiven Einfluss auf die Wirtschaft. Diese Situation legt die Vermutung nahe, dass Banken bei der Rekrutierung neuer Mitarbeitender Schwierigkeiten haben sollten, da sie keine sicheren Arbeitsplätze mehr anbieten können. Zumindest was die Einstellung von Absolventen angeht, kann diese Vermutung nicht bestätigt werden. Die Bankhäuser verzeichnen sogar steigende Bewerberzahlen. Verändert hat sich lediglich die Auswahlpraxis: Unter Elitestudenten ist die Beliebtheit von Banken gesunken, sodass nicht mehr unter den Top-Absolventen ausgewählt werden kann, sondern aus einer breiteren Masse rekrutiert wird. Die Banken selbst sehen die von ihnen geschaffenen verbesserten Arbeitsbedingungen als positiven Einflussfaktor auf die Bewerberzahlen an. Der Nachrichtendienst Bloomberg berichtet jedoch, dass die Schwierigkeit nicht in der Gewinnung, sondern im dauerhaften Halten der Mitarbeitenden bestünde. Junge Banker sind aufgeschlossen gegenüber dem Handel mit Kryptowährungen und weniger risikoavers als ihre langzeiterfahrenen Kolleg(inn)en. Somit wird der Berufseinstieg im Investmentbanking häufig als Sprungbrett in die Selbstständigkeit und den Handel mit Kryptowährungen genutzt. Lesen Sie hier mehr über die Entwicklungen. Betrachten Sie hier eine Abbildung zur Veranschaulichung.

Anika Földi
Anika Rosche (geb. Földi) hat Medienwirtschaft studiert, eine Ausbildung zur Verlagskauffrau absolviert sowie Zertifzierungen als Personal- und Projektmanagerin abgeschlossen. Sie ist Geprüfte Personalmanagerin (DAM) und arbeitet heute als Projekt Manager People & Culture bei einem Medienkonzern (TV).
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