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15. November 2016 | von Dipl.-Kommunikationswirt Klaas Kramer

15: Entstehung und Beständigkeit der unternehmerischen Vision

Wenn eine Unternehmerin weiß, wofür sie jeden Morgen aufsteht und stets darüber nachdenkt, wie sie das große motivierende Bild vor Augen noch schneller und umfassender realisieren kann, dann hat sie eine Vision. Wenn es gelingt, die Vision für Kundinnen, Mitarbeiterinnen und am besten für jeden Menschen, der helfen kann sie zu verwirklichen, sinnlich erfahrbar zu machen, sodass sie freiwillig an deren Verwirklichung arbeiten, dann ist das eine gute Vision.
Es wäre schade, wenn die Vision nach dem Ausscheiden der Gründerin stirbt. Daher sollte rechtzeitig ein System etabliert werden, das die Verwirklichung der unternehmerischen Vision auch über Generationen multiplizierbar macht, das jedoch nicht auf rein quantitatives Wachstum ausgerichtet ist, wie es Strukturvertrieb und Online-Marketing-Affiliate-Systeme naturgemäß in sich bürgen. Substanz und Werte der unternehmerischen Keimzelle müssen gewahrt bleiben.

Dipl.-Kommunikationswirt Klaas Kramer
Dipl.-Kommunikationswirt Klaas Kramer, geboren 1972, studierte nach seiner Ausbildung zum Elektromaschinenmonteur und seiner Arbeit im Kultur-Event-Bereich Wirtschaftskommunikation an der FHTW Berlin (heute htw Berlin). Seit 1991 ist er selbständig zuerst im Vertrieb, dann als Partner einer Design Agentur und Marketingberatung und seit 2012 als Coach. Zwischen 2007 und 2012 übernahm er Lehraufträge an Hochschulen und ist seit 2013 für die Deutsche Akademie für Management tätig. Klaas Kramer ist Autor und Co-Autor mehrerer Bücher. Zuletzt erschienen sind „Besser unternehmen“, „Anleitung zum gesellschaftlichen Aufstieg“ und „Deutschland in der Krise“.
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