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10. Mai 2016 | von

91: Existenzgründung per Management-Buyout!

Viele leitende Mitarbeiter oder Spezialisten in Unternehmen haben den Wunsch, eine eigene Firma zu gründen. Ein guter Weg ist hierbei das sogenannte Management-Buyout, wenn zum Beispiel ein Fachbereich oder eine Dienstleistung vom Arbeitgeber eingestellt wird, Sie aber hier tätig sind und Entwicklungspotenzial sehen. Großer Vorteil: Es ist Ihr Metier, Sie sind hier Profi. Meist können Sie vorhandene Kunden, Mitarbeiter sowie Infrastruktur übernehmen.

Doch als Unternehmer sind Sie zugleich auch Finanzchef, Personalleiter, Marketingentscheider und Logistiker. Diese Tätigkeiten wurden bislang von anderen Profis abgedeckt. Deshalb sollten Sie den Start in die Selbständigkeit immer mit fundierten Unternehmensberatern realisieren. Gemeinsam erstellen Sie dann einen Businessplan und treffen sich regelmäßig, um die nächsten Etappen zu besprechen. Ihr Berater kommt von Außen, ist neutral und kann so viele Ihrer Entscheidungen und Ansichten besser hinterfragen. Gerade in der Anfangsphase einer Existenzgründung ist so etwas Gold wert.

Natürlich berechnet Ihnen ein Consultant auch ein Honorar. Sie können allerdings am Beginn der Zusammenarbeit ein bestimmtes Stundenpensum pro Monat definieren, um Kostensicherheit zu haben. In der Praxis ist es häufig so, dass ein Berater ein Netzwerk an Partnern aktivieren kann – etwa eine Werbeagentur, ein Steuerberater für Start-ups oder auch zusätzliche Investoren.

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