Logo ManagementJournal
14. Dezember 2020 | von Anika Földi

Das Messbar-Machen von New Work: ein Modell

New Work – seit der Corona-Pandemie ist dieses Stichwort in aller Munde. Doch was bedeutet es genau? Und wie kann gemessen werden, ob und wie gut New Work überhaupt funktioniert? Professor Tobias Dauth von der Handelshochschule Leipzig, die New Work SE und die Bertelsmann Stiftung haben sich mit diesen Fragen befasst. New Work wird als Begriff für die umfassende Transformation der Arbeitswelt verwendet und bezieht sich sowohl auf die Arbeitserbringung, – weise, – organisation als auch die Unternehmensführung. Nicht nur aus Sicht der Mitarbeitenden ist nach den Wünschen für die zukünftige Art der Arbeit zu fragen, sondern auch die Unternehmen müssen diese Fragen aus ihrer Sicht beantworten. Es muss in jedem Fall im Blick behalten werden, dass es nicht ein Standardmodell für alle gibt, sondern jedes Unternehmen anhand der individuellen Rahmenbedingungen unterschiedliche Maßnahmen ergreifen muss. Um die richtigen Stellschrauben zu finden, müssen die Dimensionen von New Work bekannt sein. Und dies führt wiederum dazu, dass aus wissenschaftlicher Sicht die Indikatoren von New Work gemessen, die Kriterien nachvollzogen und die Erfolge sichtbar gemacht werden müssen.

Die Wissenschaftler entwickelten den sogenannten New Work Score, der die Dimensionen konsolidiert und in einen konzeptionellen Rahmen überführt. Durch die Berücksichtigung unterschiedlicher Kriterien und Sichtweisen wird eine interne und externe Positionsbestimmung erzielt anhand derer Arbeitgeber ihre Erfolge bei der Umsetzung von New Work darstellen können. Durch die Vergabe eines Siegels sollen die Ergebnisse vergleichbar gemacht werden.

Lesen Sie mehr über die Methodik und das New Work-Arbeitgebersiegel der New Work SE und der Handelshochschule Leipzig im Humanresorucesmanager und beim Arbeitgebersiegel.

Anika Földi

Anika Földi
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner