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6. September 2021 | von Anika Földi

Eine Bestandsaufnahme zum Homeoffice

Seit ca. 1,5 Jahren ist es für die meisten tägliche Realität: die Arbeit im Homeoffice. Zahlreiche Studien, Berichte und Umfragen haben sich mit den Auswirkungen dessen beschäftigt. So auch Robert Half und Xing. Dank der Flexibilität der meisten Mitarbeitenden hat die Umstellung auf das Arbeiten von zu Hause gut geklappt. Technische Lösungen wurden zumeist ebenfalls schnell gefunden. Besonders geschätzt wird die hinzugewonnene Flexibilität, eine bessere Work-Life-Balance und die entfallenden Pendelzeiten. Sicherlich ist die Situation für Mitarbeitende und Führungskräfte eine neue Situation. Führungskräfte müssen neue Ansätze und Vorgehensweisen entwickeln, um den Status ihrer Teams einzuschätzen ohne persönlichen Kontakt zu haben. Vollkommen neue Führungsansätze werden erforderlich, Empathie wird auf eine neue Art und Weise erlebt. Kulturell hat sich bereits ein Umschwung ergeben, der jedoch eher zum negativen tendiert. Eine Unternehmenskultur aufzubauen oder aufrecht zu erhalten erfordert in Zeiten von Remote-Work ebenfalls andere Ansätze. Zu Anfang der Pandemie hatten die wenigsten Unternehmen die Möglichkeit, sich mit solchen „Hygienefaktoren“ zu beschäftigen, da die grundlegenden Geschäftsprozesse sichergestellt werden mussten. Doch nun, nach mehr als einen Jahr werden auch solche Themen zunehmend von den Mitarbeitenden eingefordert. Die Zeit des Wandels ist also noch lange nicht vorbei.

 

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Zu den Studien:

Robert Half: https://www.roberthalf.de/presse/home-office-stellt-unternehmen-und-mitarbeiter-vor-neue-soziale-herausforderungen

https://www.roberthalf.de/blog/arbeiten-nach-corona

Anika Földi

Anika Földi
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