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17. Februar 2020 | von Anika Földi

Feedback statt Teambuilding

Kennen Sie das auch: die Stimmung im Büro ist angespannt, aber niemand möchte es ansprechen? Oder die unterschwellig schwelenden Konflikte führen dazu, dass fachliche Diskussionen auf eine persönliche Ebene abrutschen? In solchen Fällen gilt für viele Führungskräfte eine Teambuilding-Maßnahme als das Allheilmittel. Bei solchen Maßnahmen wird das Team außerhalb des Büros spielerisch, z. B. durch sportliche Aktivitäten, dazu angeregt, Vertrauen und Zusammenhalt aufzubauen. Jan Schaller vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) rät in solchen Fällen eher von Teambuilding ab und zu einer besseren Feedbackkultur. Für eine offene Feedbackkultur sind die Führungskräfte entscheidend: regelmäßige Feedbackgespräche mit den Mitarbeitenden, Empathie im Umgang mit Menschen und Erfahrung in der Lösung von zwischenmenschlichen Konflikten sind wichtig, um die Mitarbeitenden bestmöglich zu unterstützen. Auch die Art und Weise, wie Feedback vermittelt wird, ist entscheidend für dessen Erfolg. Ein paar ausschlaggebende Faktoren sind: zeitliche Nähe, Ich-Botschaften, sowie die Darstellung der eigenen Wahrnehmung und des Zielzustandes. Und niemals sollte vergessen werden: auch positives Feedback ist Feedback, das eine wichtige Rolle spielt.

Lesen Sie mehr über Feedback im Handelsblatt und beachten Sie nach Möglichkeit die Regeln des Feedback.

Anika Földi

 

Anika Földi
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