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19. April 2021 | von Anika Földi

Neue digitale Arbeitswelt: ein Wandel in jeder Hinsicht

Dieser Tage werden solche Fragen in den meisten Unternehmen gewälzt und diskutiert: wie soll die neue Arbeitswelt nach der Corona-Pandemie aussehen? Wie gehen wir mit den Herausforderungen des Führens auf Distanz um? Wie können Nähe und Teamgefühl aufgebaut und erhalten werden – trotz physischer Entfernung? Wie erhalten wir die Kreativität?

Die Ansätze der Unternehmen sind unterschiedlich: bei einigen wird beispielsweise mit regelmäßigen Umfragen nach aktuellen Wünschen und Bedürfnissen gefragt. Zunehmend werden virtuelle nicht-fachliche Austauschtermine arrangiert, bei denen bei einem Kaffee Privates und Persönliches ausgetauscht werden kann. Das zufällige Treffen an der Kaffeemaschine im Büro wird versucht, in die virtuelle Welt zu verlegen. Was Führungskräften ebenfalls helfen kann, ist ein Überblick über die verschiedenen Techniken und Möglichkeiten des Präsentierens und Interagierens. Denn eine Diskussion im Team und kreative Prozesse lassen sich nicht immer ohne Weiteres in den virtuellen Raum verlegen. Aber vielleicht haben die Kollegen bei einem virtuellen Brainstorming mit einem clever aufgebauten digitalen Whiteboard neue tolle Ideen? Sobald eine Rückkehr in die Büros wieder möglich sein wird, kommen erneut neue Anforderungen hinzu: hybride Arbeitsmodelle. Denn eines ist bereits jetzt klar: eine Arbeitswelt wie vor Corona wird es nicht mehr geben, auch von Seiten der Mitarbeitenden ist der Wunsch nach regelmäßigem Homeoffice – wenn auch nicht jeden Tag – groß. Damit ist vor allem für die Führungskräfte ein Mindset-Wandel erforderlich: denn Führen auf Distanz erfordert Vertrauen in die Mitarbeitenden.

Lesen Sie mehr zum Umgang mit den Herausforderungen in einigen Unternehmen im Handelsblatt.

Anika Földi

Anika Földi
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