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30. März 2020 | von Anika Földi

Ruhe fürs Gehirn

Im Sport sind sie längst Standard – im Büro noch die Ausnahme: Ruhepausen zur Regeneration. Wenn der Körper hohe Leistungen erbringen soll (sowohl physisch als auch mental), benötigt er Erholungspausen, um dauerhaft leistungsfähig zu sein. Dafür werden im Sport Ruhetage verordnet, die diese Regeneration sicherstellen. Doch auch im Büroalltag werden Höchstleistungen erbracht – das Gehirn arbeitet pausenlos. Denn nur allzu viele Mitarbeitende unterbrechen ihre Arbeit nicht für eine Mittagspause, sondern nehmen ihr Essen am Arbeitsplatz ein oder nutzen die Zeit für einen Business-Lunch. Erholungspause Fehlanzeige. Damit wird lediglich in der Freizeit für Entspannung gesorgt. Wenn der Körper jedoch permanent im Stressmodus verharrt, hat dies negative Auswirkungen – auch auf die Arbeitsleistung: kreative Ideen, Mitgefühl und Empathie bleiben auf der Strecke. Mitarbeitende befinden sich in einem Status der Überforderung. Hält dieser dauerhaft an, nimmt die Arbeitsleistung weiter ab. Doch was können Unternehmen hier für ihre Mitarbeitenden tun: ihnen Möglichkeiten zur Entspannung bieten, z. B. durch die Einrichtung von Ruheräumen, die Sensibilisierung für das Thema Stress, Pausen und Auszeiten aktiv fördern durch eine entsprechende Unternehmenskultur. All diese Maßnahmen sind jedoch nur dann nachhaltig, wenn sie auch gelebt und von den Führungskräften und dem Management ebenfalls vorgelebt und unterstützt werden. Auf diesem Weg ist der dauerhafte Erhalt der Leistungsfähigkeit des gesamten Teams möglich.

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Anika Földi

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