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5. November 2018 | von Anika Földi

Vorbereitung auf neue Jobs: mangelhaft!

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat in seiner Studie „Die Zukunft der Arbeitsplätze 2018“ erneut die zukünftige Entwicklung der Arbeitssituation betrachtet. Die Erkenntnisse rütteln auf: So wird erwartet, dass mehr als die Hälfte (54%) der Mitarbeitenden einen Bedarf an Fortbildungen und Umschulungen haben werden, um mit den Entwicklungen Schritt halten zu können. Es gaben mehr als die Hälfte der Unternehmen an, vor allem Mitarbeitende in Schlüsselpositionen weiterentwickeln zu wollen. Vom Arbeitsplatzverlust gefährdete Mitarbeitende plant nur ein Drittel der Unternehmen fortzubilden. Zu den gefährdeten Stellen gehören vor allem Routinejobs wie Datenerfassung, Buchhaltung und Lohnbuchhaltung. Grundsätzlich weisen die Aussichten für den zukünftigen Arbeitsmarkt eine positive Tendenz auf. Hinsichtlich Personalaufbau bzw. -abbau gibt es jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Branchen. Der größte Umschulungsbedarf wird voraussichtlich in Luftfahrt/Reise/Tourismus anfallen, darauf folgen IT/Kommunikation, Finanzen/Investitionen und Bergbau/Metall. Insbesondere im Mobilitätssektor ist der Wille zur Umschulung der Mitarbeitenden aktuell am geringsten. Aus Sicht der Personalverantwortlichen bieten diese Entwicklungen neue Chancen, eine gute Kombination aus Umschulung und neu hinzukommenden Aufgaben zu entwickeln, um Mitarbeitende im Unternehmen zu halten. Schließlich bietet die zunehmende Automatisierung auch die Chance, dass sich Menschen auf Aufgaben konzentrieren können, die noch keine Maschine zu übernehmen vermag und die deutlich mehr Rentabilität versprechen. Lesen Sie mehr dazu im Handelsblatt .

Anika Földi

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