Modulübersicht

1116 Grundlagen des Managements


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Jürgen Rothlauf

Inhalt:
  1. Grundlagen
    1. Management-Verantwortliche und Management
    2. Management und Managementlehre
    3. Management-Funktionen im Überblick
    4. Management und Unternehmenskultur
    5. Management und Digitalisierung
  2. Methoden und Techniken
    1. Management-by-Techniken
  3. Unternehmensorganisation
    1. Organisatorische Strukturgestaltung
    2. Organisatorische Differenzierung
    3. Einflussgrößen der Organisationsgestaltung
  4. Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen
    1. Das Individuum in der Organisation
    2. Die Gruppe in der Organisation
    3. Die Vorgesetzten in der Organisation
  5. Der European Quality Award
    1. Das Exzellenz-Modell
    2. Ausgewählte Parameter

Studienziele:

In diesem Modul lernen Sie

  • ein umfassendes Verständnis für grundlegende Fragen des Managements;
  • Management-Funktionen zu erklären und umzusetzen;
  • wichtige Managementtechniken zu beschreiben und sie in einen Gesamtzusammenhang zu bringen;
  • den Aufbau von Organisationen zu verstehen;
  • die herausgehobene Rolle von Motivation für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu erkennen;
  • das Verhalten von Gruppen zu verstehen;
  • verschiedene Führungsstilarten zu beschreiben und mit dem eigenen Führungsverhalten zu vergleichen;
  • die Bedeutung des European Quality Award für eine ganzheitliche Managementsichtweise zu erkennen.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die einen Einstieg ins Management benötigen oder ihr Wissen in dem Bereich vertiefen wollen, sowie Teilnehmenden, die Führungsverantwortung haben oder anstreben, ist dieses Modul zu empfehlen.

Relevante Kurse:

1126 Strategisches Management


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Paul Nikodemus

Inhalt:

Einleitung

1 Gegenstand und modelltheoretische Grundlagen des strategischen Managements
1.1 Begriffliche Abgrenzung (normativ – strategisch – operativ)
1.2 Theoretische Perspektiven
2 Strategisches Management als Führungskreislauf
2.1 Strategische Analyse und Prognose
2.2 Vision, Leitbild und strategische Zielplanung
2.3 Strategiefindung und -bewertung
2.4 Strategieimplementierung
2.5 Strategische Kontrolle und Evaluierung
2.6 Strategische Kontrolle in den Phasen des strategischen Managements
2.7 Kontrollinstrumente
Fazit


Studienziele:

Wenn Sie sich das Modul angeeignet haben, sind Sie in der Lage, …

  • die Managementbereiche in Unterneh­men begrifflich abzugrenzen;
  • theoretische Perspektiven und Handlungsansätze für das strate­gi­sche Management zu erläutern;
  • die Phasen des strategischen Managements als Führungskreislauf zu verstehen;
  • eine strategische Analyse und Prognose vorzunehmen;
  • die Bedeutung von Vision und Mission als normativen „Leitplanken“ einer strategischen Zielplanung zu begründen;
  • geeignete Strategien zu finden und zu bewerten;
  • die Strategieimplementierung als kontinuierlichen Prozess zu ver­stehen und auch unter Berücksichtigung unternehmens­kultu­reller Besonderheiten zu gestalten;
  • eine strategische Kontrolle inhaltlich zu strukturieren und geeignete Kontrollinstrumente anzuwenden.

Belegempfehlung:

Teilnehmende, die die Zukunft ihres Unternehmens und seine Wettbewerbsfähigkeit steuern, beeinflussen oder verstehen wollen, sollten dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

1151 Organisation


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Erwin Hoffmann

Inhalt:

Vom Organisationsbegriff zur Organisationstheorie
1.1 Organisationen als Ressourcenpools
1.2 Entwicklung von Organisationen aus historischer Sicht
1.3 Zur Entwicklung der Organisationstheorie
1.4 Der Organisationsbegriff: institutionelle und instrumentelle Sichtweise
1.5 Funktionale vs. konfigurative Sichtweise der Organisation
2 Organisieren als Management der Strukturen
2.1 Organisation als Mängelbewältigung
2.2 Die formale Organisationsstruktur
2.3 Dimensionen der Organisationsstruktur
2.4 Ablauforganisation
2.5 Informelle Strukturen und Abläufe
3 Organisationskultur
3.1 Das Wesen der Organisationskultur
3.2 Wandel der Organisationskultur
4 Agile Organisationen

4.1 Neue Arbeitswelt
4.2 Agilität als Antwort
4.3 Entwicklungen und Grundlagen von Agilität
4.4 Agile Organisation: Arbeitsweisen und Instrumente
4.5 Aktuelle Bedeutung agiler Organisationsformen
4.6 Kritik an agilen Methoden
Zusammenfassung und Ausblick


Studienziele:

Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben,

  • verstehen Sie die klassische Perspektive des Organisationsbegriffs;
  • kennen Sie die Formen und Grundlagen der Organisation;
  • haben Sie einen Überblick über die Handlungsoptionen und Bedingungen im Rahmen von Organisationen;
  • können Sie neuere Entwicklungslinien der Organisationstheorie aufzeigen.

Belegempfehlung:

Wenn Sie sich für Hintergründe und Zusammenhänge von Organisationen und deren Aufbau interessieren, passt dieses Modul in Ihre Weiterbildung.

Relevante Kurse:

1225 Qualitätsmanagement


Studienbriefautoren:
Jacqueline Franzke
Dr. Karsten Koitz

Inhalt:

1 Grundlagen des Qualitätsmanagements
1.1 Qualitätsmanagement verstehen: Begriffe und Definitionen
1.2 Entwicklung des Qualitätsmanagements
1.3 Entwicklungstendenzen des Qualitätsmanagement
1.4 Warum brauchen wir Qualitätsmanagement?

2 Standards für Qualitätsmanagementsysteme
2.1 Normengrundlagen und die Normenfamilie DIN EN ISO 9000 ff.
2.2 Zusammensetzung der Normenfamilie DIN EN ISO 9000 ff.
2.3 Branchenspezifische Standards und Richtlinien für Qualitätsmanagementssysteme
2.4 QM-Modelle und Selbstbewertungssysteme

3 Grundverständnisse von Qualitätsmanagementsystemen
3.1 Grundsätze des Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9000
3.2 Wesentliche Aspekte und Perspektiven von QM-Systemen
3.3 Grundlagen des Prozessmanagements
3.4 Arbeitstechniken und Werkzeuge im Qualitätsmanagement
3.5 Anforderungen an die Dokumentation des Qualitätsmanagementsystems

4 Entwicklung und Einführung eines QM-Systems
4.1 Das Projekt: Entwicklung und Einführung eines QM-Systems
4.2 Grundbestandteile von heutigen QM-Systemen
4.3 Prozessaufnahme und -beherrschung
4.4 Rahmenbedingungen
4.5 Dokumentation des QM-Systems
4.6 Inkraftsetzung des QM-Systems
4.7 Zertifizierung des QM-Systems

5 Qualität sichern und verbessern
5.1 Maßnahmen der Qualitätssicherung
5.2 Maßnahmen der Qualitätsverbesserung


Studienziele:

Nachdem Sie Kapitel eins durchgearbeitet haben, kennen Sie

  • die Begriffe rund um Qualität und deren Bedeutungen;
  • die wesentlichen Stufen der geschichtlichen Entwicklung sowie aktuelle und moderne Aspekte des QM;
  • die Bedeutung und den Nutzen von QM für Organisationen.

Nachdem Sie Kapitel zwei durchgearbeitet haben, kennen Sie

  • die Bedeutung der Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff. für das QM;
  • die Anwendungsbereiche und Systematiken der Einzelnormen;
  • ausgewählte QM-Standards für spezifische Branchen;
  • weitere Modelle und Selbstbewertungssysteme zur Qualitätssicherung in Organisationen.

Nachdem Sie das dritte Kapitel durchgearbeitet haben, kennen Sie

  • die Grundsätze von QM;
  • die Bedeutung von Kontext und Kontextgruppen für ein QM-System;
  • den Ansatz des risikobasierten Denkens für QM;
  • den Ansatz für Prozessorientierung und deren Grundlagen;
  •  und grundlegende Arbeitstechniken und Werkzeuge im QM.

Mit Kapitel vier erarbeiten Sie sich folgende Studienziele:

  • die Besonderheiten und Voraussetzungen für den Aufbau und für die erfolgreiche Einführung von QM-Systemen;
  • die Grundbestandteile zeitgemäßer zertifizierungsfähiger QM-System;
  • die organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen;
  • die Vorgehensweise einer prozessorientierten Organisationsgestaltung, von der Prozessaufnahme bis zur Prozesseinführung;
  • den Zweck und den grundsätzlichen Ablauf einer externen Zertifizierung.

Kapitel fünf verhilft Ihnen zu Kenntnissen über

  • die Bedeutung der Qualitätssicherung;
  • die Bedeutung und den Nutzen von internen Audits und Managementsbewertungen;
  • die Bedeutung einer systematischen Fehlersteuerung;
  • wichtige Methoden und Verfahren der Qualitätsverbesserung.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist ratsam für alle, die in ihrem Unternehmen für die Einführung, Auswahl und/oder Pflege des Qualitätsmanagementsystems zuständig sind oder werden wollen.

Relevante Kurse:

1235 Internationales Management


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Esteban García-Canal
Prof. Mauro F. Guillén

Inhalt:

1 Internationales Expansion
1.1 Warum: Motive für eine internationales Expansion
1.2 Wo: Wahl des ausländischen Standorts
1.3 Wie: Markteintrittsstrategien
1.4 Wann: Tempo der Internationalisierung

2 Führung eines multinationalen Unternehmens
2.1 Strategie und Struktur des multinationalen Unternehmens
2.2 Auslandsverlagerung und internationale Beschaffung
2.3 Umgang mit dem institutionellen Umfeld
2.3.1 Der kulturvergleichende Ansatz
2.3.2 Vergleichende Betrachtung von Autoritäts- und Geschäftssystemen
2.3.3 Volkswirtschaftliche Betrachtung ausländischer Investitionen
2.3.4 Vergleichende Betrachtung von gesellschaftsrechtlichen Traditionen
2.3.5 Politische Risiken


Studienziele:

Nachdem Sie sich das Modul erarbeitet haben,

  • können Sie anhand grundlegender Fragen beurteilen, ob und in welcher Form die Expansion eines Unternehmens in das internationale Umfeld sinnvoll ist
  • haben Sie eine Vorstellung davon, wie ein Unternehmen strukturiert sein sollte, um international erfolgreich zu sein und welche Strategien in Bezug auf Beschaffung und institutionelles Umfeld sinnvoll sind
  • haben Sie das Bewusstsein, dass der Umgang mit kulturellen Unterschieden in internationalen Unternehmen erfolgsentscheidend sein kann

Belegempfehlung:

Teilnehmenden, die in einem international agierenden Unternehmen tätig sind oder sein wollen und die Entscheidungen des strategischen Managements mitverantworten oder zumindest nachvollziehen wollen, wird zu diesem Modul geraten.

Relevante Kurse:

1245 Interkulturelles Management


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Jürgen Rothlauf

Inhalt:

1 Grundlagen
1.1 Globale Herausforderungen
1.2 Sechs Megatrends im Spannungsfeld weltweiter Veränderungen
1.3 Zur Rolle des Interkulturellen Managements
2 Der kulturelle Kontext
2.1 Zum Kulturbegriff
2.2 Das Eisberg-Modell
2.3 Kulturvergleichende Forschungsmodelle
2.4 Werte als Kulturmanagement
3 Interkulturelle Kompetenz
3.1 Zur Begriffsbestimmung
3.2 Anforderungen an interkulturelle Kompetenz
3.3 Merkmale interkultureller Kompetenz
3.4 Interkulturelle Kompetenz im Rahmen des 7-S-Modells
4 Interkulturelle Kommunikation
4.1 Der Kommunikationsprozess
4.2 Kommunikationsarten
4.3 Zehn Grundsätze interkultureller Kommunikation
5 Internationale Teams
5.1 Herausforderungen an multikulturell zusammengesetzte Teams
5.2 Effektivität von multikulturellen Teams
5.3 Die fünf Phasen der Teamentwicklung
5.4 Spielregeln für die Zusammenarbeit
6 Interkulturelle Personalführung
6.1 Herausforderungen an die Auslandsführungskraft
6.2 Mehrdimensionalität des Aufgabenbereichs
6.3 Interaktive Fertigkeiten einer Auslandsführungskraft
6.4 Internationale Führungsrichtlinien am Beispiel der Firma Bosch
7 Interkulturelle Auslandsvorbereitung und Reintegration
7.1 Unzureichende Vorbereitung auf einen Auslandseinsatz
7.2 Interkulturelle Vorbereitung
7.3 Reintegration


Studienziele:

Sie sollen in diesem Modul lernen,

  • das interkulturelle Management als eine ganzheitliche Sichtweise zu verstehen, die es ermöglicht, spezifische Managementaufgaben unter fremden Kulturbedingungen wahrzunehmen;
  • dass Kultur abhängig ist vom jeweiligen Kulturkreis;
  • interkulturelles Handeln in seinen vielfältigen Formen zu verstehen;
  • welche Kulturkonzepte Hall und Hostede vertreten;
  • interkulturellen Anforderungen gerecht zu werden;
  • Spielregeln in der Zusammenarbeit in multikulturellen Teams zu de­finieren und so einen Beitrag zur Problembewältigung zu liefern;
  • interkulturelles Führungsverhalten nachvollziehen zu können;
  • Auslandseinsätze vorzubereiten und die Notwendigkeit von inter­kulturellen Vorbereitungsseminaren zu erkennen;
  • Reintegrationsmaßnahmen als ein Zusammenspiel zwischen eige­nen Interessen und denen der Personalabteilung zu begreifen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul sollte von allen Teilnehmenden belegt werden, die selbst entweder in interkulturellen Zusammenhängen arbeiten oder die Management- oder Personalverantwortung für Menschen haben, die in interkulturellen Zusammenhängen arbeiten oder planen dies zu tun.

Relevante Kurse:

1275 Existenzgründung


Studienbriefautor:
Thorsten Harms

Inhalt:

1 Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung
1.1 Motivation
1.2 Die Unternehmerpersönlichkeit
1.3 Zielsetzung und Zweck der Gründung
1.4 Die wichtigsten Gründungsformalitäten
2 Von der Geschäftsidee zum Geschäftsmodell
2.1 Geschäftsidee und Geschäftsmodell
2.2 Der Businessplan
2.3 Ihre Zielgruppe
2.4 Analyse der Rahmenbedingungen
2.5 Das Business Model Canvas
3 Entscheidungen mit Bestand: Standort, Rechtsform und Firmenname
3.1 Der Standort
3.2 Die Wahl der richtigen Rechtsform
3.3 Firmenname
4 Finanzierung
4.1 Förderung
4.2 Kredite
4.3 Venture Capital
4.4 Neue Wege gehen: Crowdfinanzierung
5 Team, Netzwerk und Mitarbeiter
5.1 Das Team
5.2 Das Netzwerk
5.3 Coworking
5.4 Mitarbeiter
6 Akquise und Kundenbindung
6.1 Das Alleinstellungsmerkmal (USP)
6.2 Akquise
6.3 Kundenbindung
6.4 Der Werbeautritt
7 Rechtssicherheit schaffen: Schutzrechte und Gesellschaftervertrag
7.1 Schutzrechte
7.2 Der Gesellschaftervertrag
8 Durchhalten und Scheitern


Studienziele:

Entnehmen Sie der folgenden Liste, was Sie nach Abschluss des Moduls gelernt haben:

  • die wichtigsten Gründungsformalitäten ausführen können;
  • wissen, welche Motivation Sie zu der Gründung bewegt und wo­durch sich ein Unternehmer auszeichnet;
  • eine Geschäftsidee und ein Geschäftsmodell entwerfen und einen Businessplans aufstellen können;
  • in der Lage sein, eine Zielgruppe zu definieren und eine erste Kon­kurrenzanalyse durchzuführen;
  • über mögliche Rechtsformen des Unternehmens Bescheid wissen;
  • die Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung kennen;
  • die Bedeutung von Teams und Kooperationen erkennen;
  • wissen, wie Sie Ihren Unternehmensnamen professionell gestalten;
  • in der Lage sein, erste Kunden zu akquirieren;
  • wissen, wie Sie Ihre Ideen schützen können

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die sich selbstständig machen (wollen), ernsthaft mit dem Gedanken der Selbstständigkeit spielen oder ihre schon bestehende Selbstständigkeit auf solidere Füße stellen wollen, sei das Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

1280 Controlling zur Unternehmensführung


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth
Dipl.-Volksw. Ute David

Inhalt:

1 Grundlagen
1.1 Begriffsklärungen
1.2 Ziele des Controllings
1.3 Aufgaben
2 Internes Rechnungswesen
2.1 Kosten- und Leistungsrechnungssysteme
2.2 Investitionsrechnung
3 Planung und Budgetierung
3.1 Ablauf der Planung
3.2 Teilbereiche der Planung
4 Reporting
4.1 Ziel des Reportings
4.2 Berichtsempfänger
4.3 Berichtsinhalte
5 Organisation des Controllings
5.1 Controlling ohne gesonderte Controlling-Stelle
5.2 Einrichtung eigenständiger Controlling-Stellen
5.3 Aufgabenteilung zwischen Controllern und Managern


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie vertraut mit …

  • den Begriffen und Zielsetzungen des Controllings:
  • den Aufgaben des Controllers;
  • den Systemen des internen Rechnungswesens;
  • den Vorgehensweisen und Systemen der Planung und Budgetierung;
  • der Ausgestaltung des Reportings bezüglich Berichtsempfänger und Berichtsinhalt;
  • der Organisation des Controllings innerhalb eines Unternehmens

Belegempfehlung:

Teilnehmende, die an Controlling interessiert sind, die dem Controlling zuarbeiten oder für das Controlling verantwortlich sind, sollten dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

1291 Online-Marketing für Unternehmen


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

1 Einführung in das Online-Marketing
1.1 Kennzeichnung und Überblick über Instrumente des Online-Marketings
1.2 Das Online-Marketing im Marketingmanagement

2 Entwicklung einer Online-Marketing-Konzeption
2.1 Elemente einer Online-Marketing-Konzeption
2.2 Organisatorische Verankerung des Online-Marketings

3 Zentrale Instrumente des Online-Marketings
3.1 Corporate Website
3.2 Online-Werbung
3.3 Suchmaschinen-Werbung – Search-Engine-Advertising (SEA)
3.4 Affiliate-Marketing
3.5 Suchmaschinen-Optimierung – Search-Engine-Optimization (SEO)
3.6 Social-Media-Marketing


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage

  • Das Online-Marketing hinsichtlich seiner Relevanz für das gesamte Unternehmen bewerten zu können;
  • das Online-Marketing hinsichtlich seiner verschiedenen Ausprägungen zu kennzeichnen;
  • Online-Marketing-Konzeptionen zu entwickeln;
  • überzeugende Corporate Websites zu konzipieren;
  • den Einsatz von Online-Werbung zu planen; das Suchmaschinen-Marketing mit den Ausprägungen SEO und SEA richtig einzusetzen;
  • das Affiliate-Marketing in seiner Bedeutung zu bewerten;
  • das Social-Media-Marketing zu konzipieren.

Belegempfehlung:

Heutzutage kommt kein Unternehmen um Online-Marketing herum, so dass Grundkenntnisse dazu in der modernen Arbeitswelt unabdingbar sind. Wir empfehlen dieses Modul deswegen allen Teilnehmenden, außer denjenigen, die schon mit allen Facetten des Online-Marketings vertraut sind.

Relevante Kurse:

1320 Einführung ins Rechnungswesen


Studienbriefautor:
Dipl.-Kfm. Ingo Höflich

Inhalt:

1.  Externes Rechnungswesen
1.1.  Grundlagen des externen Rechnungswesens
1.2.  Handelsrechtliche Grundlagen
1.3.  Von der Inventur zur Bilanz
1.4.  Bestandsveränderungen innerhalb der Bilanz
1.5.  Der Buchungssatz
1.6.  Systematik und Organisation
1.7.  Bestandteile des Jahresabschlusses

2.   Internes Rechnungswesen
2.1.  Ziele des internen Rechnungswesen
2.2.  Grundbegriffe des internen Rechnungswesen
2.3.  Von der Erfolgsrechnung (Guv) zur Betriebsergebnisrechnung
2.4.  Kosten- und Leistungsrechnung


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben

  • kennen Sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Buchführung
  • verstehen Sie die Technik des Buchens sowie die Systematik und Logik der Buchführung in Konten
  • haben Sie die Buchführung als Datenlieferant im Unternehmen kennengelernt
  • können Sie Geschäftsvorfälle eigenständig buchen
  • kennen Sie den Aufbau der Bilanz und der Gewinn- und Verlust-Rechnung
  • können Sie den Jahresabschluss vorbereiten helfen
  • kennen Sie die Aufgabe, Bestandteile, Instrumente und Ziele des internen Rechnungswesen
  • können Sie die Grundbegriffe zuordnen und anwenden
  • unterscheiden Sie zwischen Erfolgs- und Betriebsergebnisrechnung
  • wissen Sie, was die Kosten- und Leistungsrechnung umfasst

Belegempfehlung:

Wer noch keine oder geringe buchhalterische Kenntnisse hat, sollte dieses Modul belegen, vor allem um dann mit den neuen Kenntnissen über ein besseres Verständnis für den gesamten Wertschöpfungsprozess im Unternehmen und auch über eine erweiterte abteilungsübergreifende Kommunikationsgrundlage zu verfügen.

Relevante Kurse:

1330 Grundlagen der Finanzierung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Raimund Schirmeister

Inhalt:

1 Anliegen und Aufgaben der betrieblichen Finanzwirtschaft
1.1   Unternehmensprozesse
1.2   Aufgabenfelder der betrieblichen Finanzwirtschaft

2     Innenfinanzierung
2.1   Idee und Ausprägungen
2.2   Cash Flow als Maß der Innenfinanzierung

3     Außenfinanzierung
3.1   Konzepte der Außenfinanzierung
3.2   Beteiligungsfinanzierung
3.3   Kreditfinanzierung
3.4   Kreditsubstitute

4     Finanzmanagement


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben,

  • sind Sie in der Lage die Besonderheiten der Finanzwirtschaft einer Unternehmung zu erkennen,
  • die Wechselwirkung zwischen Rendite, Risiko und Liquidität aus finanzwirtschaftlicher Sicht zu durchschauen,
  • die Möglichkeiten der Innenfinanzierung zu beschreiben,
  • Innen- von der Außenfinanzierung zu unterscheiden,
  • die Risikoposition der Finanzierung mit Eigenkapital von derjenigen des Fremdkapitals abzugrenzen,
  • Möglichkeiten der Beteiligungsfinanzierung rechtsformabhängig zu skizzieren,
  • wichtige Instrumente der Kreditfinanzierung und deren Voraussetzungen einzuordnen,
  • Leasing und Factoring als Alternativen zur Kreditfinanzierung zu identifizieren,
  • einige grundlegende Regeln zur Gestaltung des Finanzmanagements zu verstehen.

Belegempfehlung:

Keine Betriebswirtschaft ohne Finanzwirtschaft, kein Betrieb ohne Finanzierung. Deswegen empfehlen wir dieses Modul allen, die im Management arbeiten (wollen).

Relevante Kurse:

1340 Personalführung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Dietrich von der Oelsnitz

Inhalt:

1. Das Wirken der Führungskraft: Persönlichkeit – Verhalten – Situation
1.1 Das Menschenbild prägt unser Führungsverständnis
1.2 Der Eigenschaftsansatz
1.3 Der Verhaltenssatz
1.4 Der Situationsansatz
2. Die wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft
2.1 Mitarbeiter richtig einsetzen
2.2 Ziele setzen
2.3 Konflikte regulieren
3. Institutionelle Rahmenbedingungen der Führung
3.1 Personelle und strukturelle Führung
3.2 Der unmittelbare Arbeitsplatz
3.3 Die Unternehmenskultur
Fazit: Wie Sie heute führen sollten


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben

  • erkennen Sie, wie die Eigenschaften des Führenden mit seinem Verhalten sowie der jeweiligen Führungssituation interagieren und in der Praxis bestmöglich aufeinander abzustimmen sind;
  • können Sie die wichtigsten Führungsaufgaben angehen und hilfreiche Methoden zu ihrer effektiven Bewältigung heranzuziehen;
  • erkennen Sie, wie sehr Ihr Führungsverhalten sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter auswirkt, und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen;
  • können Sie sich die Faktoren und Rahmenbedingungen nutzbar machen, die die traditionelle Führung durch Vorgesetzte in der Praxis hilfreich unterstützen können;
  • verstehen Sie, weshalb und in welche Richtung sich die Führung von Mitarbeitern heute verändern muss.

Belegempfehlung:

Das Modul zur Personalführung sollte von allen Teilnehmenden belegt werden die theoretische Grundlagen kennen lernen wollen, wie Personal geführt werden kann oder soll.

Relevante Kurse:

1351 Projektmanagement


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Rainer Bergmann

Inhalt:

Einleitung
1 Nutzen, Rahmen und Entwicklung eines Projektmanagements
1.1 Nutzen eines systematischen “Projekt”-Managements
1.2 Projektarten: Beispiele und Rahmenbedingungen
1.3 Kurze historische Entwicklung der Professionalisierung des Projektmanagements
2 Projektorganisation
2.1 Projektauftraggeber und andere Stakeholder
2.2 Einbindung von Projekten in die Aufbauorganisation des Unternehmens
2.3 Projektbeteiligte
2.4 Bildung von Projektteams und Phasen der Teamentwicklung
2.5 Gruppenkohäsion von Projektteams
2.6 Groupthink und Groupshift in Projektteams
2.7 Projektkultur
3 Ablauf eines Projekts
3.1 Projektplanung
3.2 Projektstrukturplan und Netzplantechnik
3.3 Risikomanagement in Projekten
3.4 Projekt-Kostenplanung
3.5 Projektcontrolling
3.6 Multiprojektmanagement
3.7 Agiles Projektmanagement
3.8 Projektabschluss
4 Erfolgsfaktoren und Misserfolgsfaktoren im Projektmanagement


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind in der Lage, zu verstehen …

  • bei welchen Problemstellungen die Anwendung eines Projektmanagements sinnvoll ist;
  • wie sich das Verständnis und die Durchführung des Projektmanagements im Lauf der Zeit entwickelt hat;
  • wie Projekte in die Aufbauorganisation eines Unternehmens integriert werden können und wie die Aufbauorganisation innerhalb eines Projekts strukturiert sein kann;
  • welche Phasen der Gruppenentwicklung von Projektteams in der Regel durchlaufen werden;
  • welche Faktoren sich fördernd auf die Arbeit im Projektteam auswirken;
  • wie Projekte ablaufen und welche Instrumente in den einzelnen Phasen zur Verfügung stehen;
  • worin sich agiles von klassischem Projektmanagement unterscheidet;
  • welche Faktoren zum Erfolg von Projekten beitragen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist allen Teilnehmenden zu empfehlen, die an Projekten, an Veränderungs- oder Innovationsprozessen beteiligt sind.

Relevante Kurse:

1361 Organisationsentwicklung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Erwin Hoffmann

Inhalt:

1 Grundlagen der Organisation und deren Entwicklung
1.1Organisation als Untersuchungsgegenstand
1.2 Organisationsentwicklung
1.3 Wann entwickeln sich Organisationen?
1.4 Anpassungsleistungen des Unternehmens
1.5 Ziele von Organisationsentwicklungen
1.6 Die Umsetzung von Organisationsentwicklungsprojekten
1.7 Von der Organisationsentwicklung zum Change Management
2 Management von Organisationsentwicklung
2.1 Vorgehensweise und Modell
2.2 Wie es funktioniert: „Die Charta des Managements der Veränderungen”
3 Widerstand bei Organisationsentwicklungsprozessen
3.1 Change-Prozesse scheitern?
3.2 Wie zeigt sich Widerstand?
3.3 Ursachen für Widerstand bei Organisationsentwicklungsprozessen
3.4 Umgang mit Widerstand und mit „Widerständlern”
4 Ausgewählte Instrumente der Organisationsentwicklung
4.1 Spezialfall Innovationsmanagement
4.2 Analyse- und Beteiligungsformen
4.3 Neuere Instrumente der Steuerung von Change Projekten
5 Hilfe von außen: Einsatz von Unternehmensberatungen
5.1 Der sinnvolle Einsatz von Unternehmensberatungen
5.2 Tipps für die Auswahl von Unternehmensberatern
6 Zusammenfassung und Ausblick


Studienziele:

Nach der Bearbeitung dieses Moduls sollen Sie …

  • wissen, was Organisationsentwicklung ist und wie sie sich als Disziplin entwickelt hat;
  • Instrumente des Veränderungsmanagements und zum Umgang mit Widerstand in Organisationen kennengelernt haben;
  • Vorgehensweisen, Instrumente und Modelle der Organisations­entwicklung beschreiben können;
  • wissen, wie man bei Veränderungsprozessen professionell mit Unternehmensberatern zusammenarbeitet.

Belegempfehlung:

Die Herausforderung für Führungskräfte in Veränderungsprozessen ist enorm. Wir empfehlen dieses Modul vor allem denjenigen, die sich dieser Herausforderung stellen wollen.

Relevante Kurse:

1370 Fundraising


Studienbriefautor:
Torsten Schmotz

Inhalt:

1 Bestandteile des Fundraisings
1.1 Rolle des Fundraising, zentrale Begriffe und Definitionen
1.2 Überblick über die Finanzierungsquellen
1.3 Grundlagen des Fundraisings
2 Fundraising-Instrumente
2.1 Privatspender wirksam überzeugen
2.2 Fördermittel von Stiftungen, Fonds und öffentlicher Hand
3 Organisatorische Rahmenbedingungen
3.1 Strategische Erfolgsfaktoren
3.2 Profil und Aufgaben eines (angestellten) Fundraisers
3.3 Das notwendige Fundraising-Budget
3.4 Zusammenarbeit mit Dienstleistern
4 Rechtliche und ethische Fragen
4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.2 Ethik im Fundraising
Fazit: Möglichkeiten und Grenzen des Fundraisings


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul abgeschlossen  haben, sind Sie in der Lage

  • Einwerben von Ressourcen über das Fundraising als eine zentrale Managementaufgabe in Ihren Alltag als Führungskraft einzuordnen;
  • die zentralen Erfolgsfaktoren des Fundraisings in der strategischen Weiterentwicklung zu berücksichtigen;
  • die wichtigsten Instrumente zur Gewinnung von Spendern, Unternehmen und Förderpartner einzuordnen und Entscheidungen über deren Einsatz zu treffen;
  • die strukturellen Voraussetzungen einzuordnen;
  • die notwendigen organisatorischen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Fundraising bei Ihrer Organisations- und Personalentwicklung zu berücksichtigen.

Belegempfehlung:

Fundraising wird immer wichtiger und die Zahl von Kooperationen zwischen Partnern aus der gewerblichen und der gemeinnützigen Welt nimmt zu. Deswegen kann, wer daran mitwirken will, sich hier auf einen komprimierten Überblick über Methoden, Instrumente und Strategien, Tipps und Praxisbeispiele freuen.

Relevante Kurse:

1380 Grundlagen des Sponsorings


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Ariane Bagusat

Inhalt:

1 Begriffliche Grundlagen, Bedeutung und Wirkung des Sponsorings
1.1 Begriff und Abgrenzung des Sponsorings
1.2 Besonderheiten und Eigenschaften des Sponsorings
1.3 Entwicklung und Bedeutung des Sponsorings
1.4 Wirkungen des Sponsorings
2 Überblick über die verschiedenen Sponsoringarten
2.1 Sportsponsoring
2.2 Kunst-/Kultursponsoring
2.3 Bildungssponsoring
2.4 Soziosponsoring
2.5 Ökosponsoring
3 Management des Sponsorings
3.1 Situationsanalyse
3.2 Sponsoringplanung
3.3 Durchführung der Sponsorships
3.4 Erfolgskontrolle des Sponsorings
4 Erfolgsfaktoren und Herausforderungen des Sponsorings


Studienziele:
  • Sie wissen, was unter dem Begriff Sponsoring zu verstehen ist, und kennen dessen spezifische Stärken und Schwächen sowie kommunikativen Wirkungen.
  • Sie kennen die verschiedenen Sponsoringarten und wissen insbesondere über die spezifischen Charakteristika des Sport-, Kunst-/Kultur-, Bildungs-, Sozio- und Ökosponsorings Bescheid.
  • Sie sind in der Lage, den Managementprozess des Sponsorings zu skizzieren, und verfügen über detaillierte Kenntnisse über dessen wesentlichen Bestandteile.
  • Sie verfügen über einen umfassenden Überblick im Sponsoring und wissen, welche Erfolgsfaktoren für ein langfristiges Sponsoring-engagement in der Praxis erforderlich sind

Belegempfehlung:

Wer in einer der genannten Branchen tätig ist oder in einem Unternehmen verantwortlich ist, das als Sponsor aktiv ist, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

1390 Design Thinking


Studienbriefautorin:
M.Sc. Fenna Kröning

Inhalt:

Grundlagen
1.1 Ursprung und Entwicklung
1.2 Definitionsansätze
1.3 Leitprinzipien von Design Thinking
1.4 Charakteristiken von Design Thinking
2 Design Thinking im Unternehmenskontext
2.1 Design Thinking als Teil der Unternehmenskultur
2.2 Design-Thinking-Mindset als Rahmenbedingung
2.3 Chancen und Hindernisse bei der Design-Thinking-Implementierung
2.4 Kritische Betrachtung des Design-Thinking-Ansatzes
3 Implementierungsansätze
3.1 Ansätze der Kulturveränderung
3.2 Ansätze der Mindset-Veränderung
Fazit


Studienziele:

Sie können

  • den holistischen Ansatz von Design Thinking nachvollziehen;
  • Design Thinking als Mindset und Teil der Unternehmenskultur verstehen;
  • Design Thinking kritisch würdigen;
  • Implementierungsansätze von Design Thinking im Unternehmen diskutieren.

Belegempfehlung:

Angehenden Business Managern und Managerinnen, die aktiv an der Veränderung der Produktions- und Arbeitswelt beteiligt sein wollen und offen sind dafür vorhandene Prozesstools der heutigen Dynamik im Unternehmen anzupassen und gleichzeitig ein Konzept zur strategischen Transformation kennenlernen wollen, wird das Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

1401 Marktorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Holger Petersen
Prof. Dr. Stefan Schaltegger

Inhalt:

1 Grundlagen des Nachhaltigkeitsmanagements
1.1 Unternehmensalltag des Nachhaltigkeitsmanagements
1.2 Nachhaltige Entwicklung
1.3 Wirtschaftstransformation durch Nachhaltigkeitsmanagement
1.4 Stakeholder des Nachhaltigkeitsmanagements
1.5 Handlungsfelder des Nachhaltigkeitsmanagements
1.6 Methoden und Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements

2 Unternehmerische Ansprüche an das Nachhaltigkeitsmanagement
2.1 Kostensenkung
2.2 Risikominimierung
2.3 Umsatzsteigerung
2.4 Reputationsaufbauh
2.5 Stärkung der Innovationsfähigkeit

Ausblick


Studienziele:

Dieser Studienbrief soll Sie darauf vorbereiten, in Unternehmen und anderen Organisationen Aufgaben des Nachhaltigkeitsmanagements mit den Beschäftigten zu lösen, um ökologische und soziale Leistungen Ihrer Organisation im Einklang mit ökonomischen Zielsetzungen zu verbessern. Auf dieser Grundlage treiben Sie das Nachhaltigkeitsmanagement voran, indem Sie an verantwortlicher Position, unabhängig von Funktionsbereich oder Abteilung, …

  • die Zielsetzungen und das Vorgehen des Nachhaltigkeitsmanagements verstehen, sachkundig beurteilen, konstruktiv erörtern und mittragen;
  • Planungen und Maßnahmen des Nachhaltigkeitsmanagements aktiv unterstützen und selbst vorantreiben;
  • eigene Anregungen und Projektvorschläge für eine Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung einbringen.

Belegempfehlung:

Im 21. Jahrhundert kann Management ohne Nachhaltigkeitsmanagement gegenüber kommenden Generationen nur als unverantwortlich angesehen werden. Allen, die sich dafür interessieren, in diesem Sinn Verantwortung zu tragen empfehlen wir dieses Modul.

Relevante Kurse:

1405 Gesellschaftsorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Holger Petersen
Prof. Dr. Stefan Schaltegger

Inhalt:

1 Interessenpolitisches Nachhaltigkeitsmanagement
1.1 Öffentliche Auseinandersetzungen im Raum der Arena
1.2 Interessenpolitik im Stakeholder-Netzwerk von Unternehmen
1.3 Analyse und Einschätzung von Stakeholdern
1.4 Planung interessenpolitischer Aktivitäten
1.5 Optionen im Umgang mit interessenpolitischen Forderungen

2 Partnerschaftliches Nachhaltigkeitsmanagement
2.1 Corporate Volunteering
2.2 Spenden und Sponsoring
2.3 Stiftungswesen

3 Regelkonformes Nachhaltigkeitsmanagement
3.1 Rechtskonformität
3.2 Verantwortungskonformität
3.3 Systemkonformität
3.4 Leistungskonformität
3.5 Darstellungskonformität

4 Evolutionäres Nachhaltigkeitsmanagement
4.1 Führungsmodell Nachhaltigkeitsmanagement
4.2 Systemisches Rollenverständnis im Nachhaltigkeitsmanagement


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie …

  • den Stakeholder-Ansatz verstehen und für das Nachhaltigkeitsmanagement nutzbar machen;
  • ein partnerschaftliches Nachhaltigkeitsmanagement aufbauen;
  • Ihre Nachhaltigkeitsmanagement-Praxis kritisch auf Regelkonformität prüfen und diese (wieder) herstellen;
  • anhand eines Führungsmodells den Status quo sowie Entwicklungspotenziale für Ihre Organisation identifizieren und den systemischen Ansatz verstehen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist insbesondere den Teilnehmenden zu empfehlen, den Nachhaltigkeitsmanagement ein Anliegen ist und die dieses auch gegen Widerstände behaupten wollen, in dem Wissen, dass konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement die Unternehmenskultur und damit Sinn und Zweck des Unternehmens auf eine neue Stufe hebt.

Relevante Kurse:

1410 Corporate Governance und Unternehmensethik


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Dirk Drechsler

Inhalt:

1 Das generische Unternehmensmodell
1.1Wirtschaftliche Ökosysteme, Geschäftsmodelle und Umfeldbedingungen
1.2 Die generische Aufbau- und Ablauforganisation
2 Der Deutsche Governance Kodex
2.1 Entstehung und Bedeutung
2.2 Struktur und Inhalte
3 Die Unternehmensethik in einer globalen Wirtschaft
3.1 Vorüberlegungen
3.2 Die ethischen Grundlagen
3.3 Der Übergang in die Wirtschaft
3.4 Wirtschafts- und Unternehmensethik
3.5 Management der Verantwortung
4 Praktische Ethik durch Anwendung des UN Global Compact
4.1 Die Prinzipien des UN Global Compact
4.2 Menschenrechte und Arbeitsnormen
4.3 Umwelt
4.4 Korruptionsprävention
5 Die organische Verortung
Zusammenfassung und Reflexion


Studienziele:

Nach Erarbeitung dieses Moduls kennen Sie

  • die Aufbau- und die Ablauforganisation eines Unternehmens und dessen Einbettung in ein Wettbewerbs- und gesellschaftliches Umfeld;
  • die für das Management relevanten Aspekte der Corporate Governance;
  •  Aspekte der Unternehmensethik in einer globalen Wirtschaft;
  •  den UN Global Compact, dessen Prinzipien sowie deren Umsetzungsmöglichkeiten im Sinne einer Corporate Social Responsibility;
  •  Ansätze für ein Management der Menschenrechte, der Umwelt und der Korruptionsprävention;
  •  Möglichkeiten der organisatorischen Verortung von Institutionen und Abteilungen im Rahmen eines House of Corporate Governance.

Belegempfehlung:

Teilnehmenden, die Verantwortung im Unternehmen übernehmen wollen und wissen wollen wie sich sich als Protagonist/in und/oder als potentielles Opfer gegenüber diversen Interessen- und Anspruchsgruppen verhalten wollen, wird dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

1420 Risikomanagement


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Dirk Drechsler

Inhalt:

1 Wozu Risiken managen?
2 Globale Risiken

2.1 Der finanzielle Schock
2.2 Geopolitischer Konflikt
2.3 Politische Gewalt
2.4 Technologische Katastrophe
3 Komplexität der Wirtschaft und des Wirtschaftens
4 Risikomanagement: Verpflichtung oder Notwendigkeit?
5 Die risikoorientierte Analyse des Unternehmens

5.1 Analyse der Geschäftstätigkeit
5.2 Analyse der Aufbau- und Ablauforganisation
5.3 Risikoanalyse im engeren Sinn
6 Business Continuity und Disaster Revocery Management (BCDRM)
6.1 Ursachenanalyse
6.2 Schadensereignisse
6.3 Das Kontinuitätsprogramm
Zusammenfassung und Reflexion


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, kennen Sie …

  • Entwicklungspfade von Risiken bis zu den konkreten Effekten,
  • eine perspektivenbezogene Sichtweise von Marktrisiken,
  • eine gängige Risikotaxonomie,
  • die Komplexitätsfaktoren, mit denen Unternehmen konfrontiert sind,
  • den Aufbau eines gängigen Risikomanagementstandards.

Relevante Kurse:

1430 Compliance-Management-Systeme


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Dirk Drechsler

Inhalt:

1 Samba auf Beton – oder wie Compliance zum Top-Thema wird
2 Compliance – worum geht es eigentlich?

2.1 Die generischen Compliance-Felder
2.2 Selbstgesetzte Standards
2.4 Wirtschaftskriminalität
2.5 Allgemeine Unternehmenspflichten
3 Compliance-Management – alles nur eine Frage der Organisation
3.1 Compliance-Kultur
3.2 Compliance-Ziele
3.3 Compliance-Risiken
3.4 Compliance-Programm
3.5 Compliance-Organisation
3.6 Compliance-Kommunikation
3.7 Überwachung und Verbesserung von CMS
Zusammenfassung und Reflexion


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, kennen Sie

  • die möglichen Entwicklungspfade und Auswirkungen eines Compliance-Vorfalls,
  • die verschiedenen Compliance-Arbeitsfelder, mit denen Unternehmen sich auseinandersetzen müssen,
  • eine gängige Systematik zum Aufbau eines Compliance-Management-Systems.

Relevante Kurse:

1440 Supply Chain Management


Studienbriefautor:
Dipl.-Kfm. Christian H. Richter

Inhalt:

1 Merkmale des Supply Chain Managements
1.1 Abgrenzung und Definition
1.2 Aufbau, Aufgaben und Ziele
1.3 Entwicklungsstufen
1.4 Akteure und Zuständigkeiten in der Supply Chain
1.5 Strukturierung der Supply Chain im SCOR-Modell
2 Design der Supply Chain
2.1 Voraussetzungen
2.2 Gestaltung des Supply Chain Networks
2.3 Beschaffungsstrategien
2.4 Distributionsstrategien
3 Supply Chain Management in der Praxis
3.1 Kernprozesse des Supply Chain Managements
3.2 Beschaffung (Source)
3.3 Produktion (Make)
3.4 Distribution (Deliver)
3.5 Rücklieferung (Return)
4 Grundlagen des Controllings im Supply Chain Management
4.1 Begriff und Aufgaben
4.2 Kosten und Leistungen in der Supply Chain
4.3 Benchmarking mit dem SCOR-Modell
5 Basics des Sustainable Supply Chain Managements
5.1 Nachhaltigkeitsaspekte in der Supply Chain
5.2 Strategien zu Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung
5.3 Risikomanagement im Supply Chain Network
5.4 Berichterstattung
Zusammenfassung und Fazit


Studienziele:

Sie sollen in der Lage sein …

  • einen Überblick über Aufbau, Aufgaben und Ziele des Supply Chain Managements zu geben;
  • Gestaltungsmöglichkeiten in einer Supply Chain zu erkennen und wahrzunehmen;
  • den Prozess des Supply Chain Managements zu steuern;
  • die Aufgaben des Controllings im Supply Chain Management zu beschreiben;
  • die grundlegenden Aspekte eines Sustainable Supply Chain Managements zu verstehen.

Belegempfehlung:

Wenn Sie daran mitwirken wollen, die Lieferkette in Ihrem Unternehmen zu verbessern und dadurch Dinge wie die Fehlmengenkosten zu verringern, dann sollten Sie dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

1450 Leadership


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Sandra Blumberg

Inhalt:

Einleitung
1 Grundlagen

1.1 Leadership versus Management
1.2 Die Bedeutung von Leadership für die unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit
1.3 Klassische Führungstheorien
1.4 Agiler Ansatz der Führung
1.5 Abgrenzung von Leadership zu Führung
2 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen des Führens
2.1 Leadership und VUCA: Fallstudie: “Resilienz als Herausforderung im familiengeführten Mittelstand”
2.2 Leadership und hybride Arbeitsräume: Fallstudie “Schaffung hybrider Arbeitsräume im Dominoeffekt”
2.3 Leadership und Diversität: Fallstudie “Ein japanischer Konzern im Angesicht mangelnder Integration”
2.4 Leadership und Corporate Social Responsibility: Fallstudie “Fashion Start-up trifft Corporate Social Responsibility”
2.5 Zwischenfazit
3 Leadership, Reflexion und Reflexivität: Wege zu nachhaltiger Führung
3.1 Reflexion: die kritische Betrachtung von Erfahrungen
3.2 Reflexivität: die Fähigkeit, gültige Annahmen zu hinterfragen
Resümee und Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sind Sie in der Lage, …

  • Management und Leadership voneinander abzugrenzen;
  • die Bedeutung von Leadership für die unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit zu erkennen;
  • ausgewählte, aktuelle gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und ihre mögliche Auswirkung auf Unternehmen, Führungskraft und Mitarbeitende zu verstehen;
  • die Notwendigkeit der kritischen Betrachtung von Erfahrungen, Annahmen, Strukturen, Prozessen und Praktiken – mit anderen Worten der Reflexion und der Entwicklung von Reflexivität – zu erkennen.

Belegempfehlung:

Wer Mitarbeitende führen will, dabei die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen will und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Einflüssen auf sich selbst und die Mitarbeitenden praktizieren will, kurz, wer als Leader erfolgreich sein oder werden möchte, sollte das Modul belegen.

Relevante Kurse:

1460 Bürgerschaftliches Engagement; Vereinsmanagement


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Ursula Weber

Inhalt:

1 Bürgerschaftliches Engagement als Grundlage des Vereinsmanagements
1.1 Ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement
1.2 Bürgerschaftliches Engagement – Motive und Ressourcen
1.3 Wer engagiert sich?
1.4 Engagement in seiner Vielfalt – Sport als Spitzenreiter
1.5 Der Verein als zentrales Element bürgerschaftlichen Engagements
1.6 Engagementfeld Sport
1.7 Probleme und Herausforderungen
1.8 Schlussfolgerungen
2 Der Verein als Organisation
2.1 Merkmale von Vereinen
2.2 For-Profit- und Non-Profit-Organisationen
2.3 Leistungsvor- und -nachteile von NPO und FPO
3 Strategisches Management
3.1 Wertmanagement
3.2 Entscheidungsebenen in Vereinen
3.3 Geschäftsmodell
4 Operationale Organisation im Verein
4.1 Besonderheiten der Organisationsstruktur von Vereinen
4.2 Finanzierung im Verein
4.3 Personalmanagement in Vereinen
5 Personalführung
5.1 Formen der Personalführung
5.2 Führungsstiltheorien und Führungsprinzipien
5.3 Personalführung und Motivation im Verein
5.4 Vergütung in Non-Profit-Organisationen
Fazit und Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeiget haben, können Sie …

  • ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement definieren;
  • den Verein als zivilgesellschaftlichen Akteur in einen breiteren Diskussionszusammenhang einordnen;
  • den Verein als Strukturelement der Gesellschaft und als wichtige Säule der Mitgestaltung verstehen;
  • den Verein als Organisation charakterisieren und von Unternehmen abgrenzen;
  • die wichtigsten Felder des strategischen Managements eines Vereins benennen und erläutern;
  • Besonderheiten der Organisationsstruktur von Vereinen beschreiben;
  • die Möglichkeiten der Finanzierung von Vereinen aufzeigen;
  • grundlegende Aufgaben des Personalmanagements auf Vereine übertragen;
  • die Personalführung in Vereinen dazu nutzen, die Motivation der Mitarbeitenden zu erhöhen

Belegempfehlung:

Wir empfehlen den Lehrgangsteilnehmenden dieses Modul, die selbst im Verein Verantwortung für Ehrenamt übernehmen oder eng mit Verantwortlichen aus dem Vereinsmanagement zusammenarbeiten (wollen).

Relevante Kurse:

1470 Business Development


Studienbriefautor:
Dr. Jan Klaus Tänzler

Inhalt:

1 Theoretische Sichtweise auf die Geschäfsmodellentwicklung
1.1 Blue-Ocean-Strategie
1.2 Dynamic Capabilities
1.3 Entrepreneurial Orientation
2 Das Geschäftsmodell als Teil des strategischen Managements
3 Geschäftsmodelle
3.1 Eine Hinführung an den Begriff des Geschäftsmodells
3.2 Geschäfsmodellebenen
3.3 Ziele und Anwendungsbereiche
3.4 Bezugsrahmen von Geschäftsmodellen
3.5 Darstellung von Geschäftsmodellen
4 Ideenfindung
5 Methoden zur Gechäftsmodellentwicklung

5.1 Vorgehensweise bei der Geschäftsmodellentwicklung
5.2 Tools zur Geschäftsmodellentwicklung
5.3 Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
6 Methoden zur Bewertung von Geschäftsmodellen
6.1 Geschäfsmodell-Innovationsmatrix nach Labbé und Mazet
6.2 SWOT-Analyse von Osterwalder und Pigneur
7 Neugründung versus Entwicklung von Geschäftsmodellen


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, können Sie …

  • das Schlagwort “Geschäftsmodellentwicklung” mit Leben füllen;
  • theoretische Ansätze zur Geschäftsmodellentwicklung vorstellen;
  • die praktische Herangehensweise an das Thema erläutern.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist allen Teilnehmenden zu empfehlen, die strategisch denken. Die die Herausforderung gestalten wollen, die Geschäftsstrategie in ein starkes, individuelles und innovatives Geschäftsmodell umzusetzen.

Relevante Kurse:

1480 Selbstmanagement


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Monika Huesmann

Inhalt:

1 Grundlagen des Selbstmanagements
1.1 Der Begriff Selbstmanagement
1.2 Werte als Grundlage des Selbstmanagements
1.3 Ziele as Richtungsweiser im Selbstmanagement
1.4 Theoretische Ansätze für Selbstmanagement
1.5 Definition von Selbstmanagement
1.6 Selbstmanagement und neue Anforderungen des Arbeitslebens

2 Rahmenbedingungen für das Selbstmanagement
2.1 Motivation und Volition
2.2 Lernen im Erwachsenenalter: Lebenslanges Lernen

3 Kompetenzen und Selbstmanagement
3.1 Begriff und Systematik von Kompetenzen
3.2 Analyse und Reflexion von Kompetenzen

4 Handlungsfelder des Selbstmanagements


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul mitsamt dem dazugehörigen Arbeitsbuch angeeignet haben, können Sie

  • Selbstmanagement aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten;
  • die Ziele und Werte des Selbstmanagements sowie die Anforderungen daran verstehen:
  • den Zusammenhang zwischen Selbstmanagement und Kompetenzentwicklung nachvollziehen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die Wert auf persönliche Reflexion und Entwicklung legen – insbesondere Führungskräften und Personalverantwortlichen.

Relevante Kurse:

1501 Volkswirtschaftslehre


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Frank Hubert

Inhalt:

Einleitung
1 Grundlagen und Grundbegriffe
1.1 Gegenstand und Methodik der Volkswirtschaftslehre
1.2 Güter und ihre Klassifizierung
1.3 Produktionsfunktion und Transformationskurve
1.4 Ökonomisches Prinzip und Arbeitsteilung
1.5 Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsordnungen
2 Funktionsweise einer Marktwirtschaft
2.1 Nachfrage
2.2 Angebot
2.3 Märkte und Marktformen
2.4 Marktgleichgewicht im homogenen Polypol
2.5 Marktgleichgewichte bei anderen Marktformen
2.6 Wettbewerbsordnung und Wettbewerbspolitik
3 Wirtschaftspolitik
3.1 Marktversagen
3.2 Staatsversagen und ökonomische Theorie der Politik
3.3 Ziele der Wirtschaftspolitik
3.4 Träger und Instrumente der Wirtschaftspolitik
3.5 Finanzwissenschaftliche Grundlagen
3.6 Wichtige Bereiche der Wirtschaftspolitik
Fazit und Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sind Sie in der Lage

  • die Rolle Ihres Unternehmens im gesamtwirtschaftlichen Kontext zu verstehen;
  • die Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft für einen funktionsfähigen Staat einzuschätzen;
  • volkswirtschaftliche Trends kritisch zu hinterfragen und zu beurteilen;
  • wirtschaftspolitische Diskussionen in den Medien einzuordnen und zu bewerten;
  • die Folgen wirtschaftspolitischer Maßnahmen für Ihr Unternehmen, aber auch für Ihr Privatleben einzuschätzen.

Belegempfehlung:

Wer sich für das Zusammenwirken von Unternehmen, Haushalten, Staat und weiteren Ländern interessiert und wissen möchte, wie Marktwirtschaft funktioniert und welche Notwendigkeiten und Grenzen die staatliche Wirtschaftspolitik hat, dem wird dieses Modul empfohlen.

Prof. Dr. Frank Hubert ist Autor von Artikeln im ManagementJournal.

Relevante Kurse:

1510 Management der digitalen Transformation


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Dirk Drechsler

Inhalt:

1 Die digitale Transformation und die Auswirkung auf die Wirtschaft
1.1 Die erste, zweite, dritte und vierte industrielle Revolution
1.2 Ausgewählte digitale Technologien als Treiber der Entwicklung
2 Aktuelle Organisationsprinzipien der Digitalwirtschaft
2.1 Die digitale Ökonomie
2.2 Das Organisationsparadigma der Ökosysteme
3 Management der digitalen Transformationsprozesse
3.1 Die digitale Realität
3.2 Der Weg von der Mission zur Strategie
3.3 Die digitale Operative


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, kennen Sie …

  • die Entwicklungsbedingungen, die zum heutigen Stand der Digitalisierung geführt haben, und die dafür verantwortlichen technologischen Treiber;
  • die Anforderungen, die vom Markt gegenüber den Unternehmen formuliert werden, sodass sowohl die Beziehungen zum externen Bereich des Unternehmens als auch die Aufbau- und Ablauforganisation entsprechend ausgerichtet werden können;
  • die wichtigen Begrifflichkeiten, die damit zusammenhängen, wie digitale Ökonomie, digitalwirtschaftliche Ökosysteme und Geschäftsmodelle auf der Grundlage von Industrie 4.0 – insbesondere Letzteres existiert in diversen technologischen Ausprägungen;
  • die strategischen, operativen und personellen Notwendigkeiten, um mit sämtlichen Herausforderungen angemessen umgehen zu können.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die sich mit dem Digitalen Management und den herausfordernden Prozessen, die damit verbunden sind, stellen wollen und diese aktiv und strategisch durchdacht steuern wollen, wird dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

1606 Einführung in die Betriebswirtschaftswirtschaftslehre


Studienbriefautorin:
Dipl.-Rom. Frauke Kaesler-Probst

Inhalt:

1. Allgemeine Grundlagen
1.1 Die Verortung der Betriebswirtschaftslehre im System der Wissenschaften
1.2 Die verschiedenen Teilgebiete der Betriebswirtschaftslehre
2. Das Unternehmen und seine Anspruchsgruppen
3. Ziele von Unternehmen
3.1 Das Unternehmensleitbild
3.2 Die Ziele eines Unternehmens
3.3 Zielkonflikte und –harmonien
3.4 Der Managementkreislauf – die Phasen des Zielerreichungsprozesses
3.5 Die Formulierung von Zielen nach der SMART-Formel
4. Das Unternehmen in Zahlen
4.1 Die Wirtschaftlichkeitskennzahl
4.2 Die Produktivitätskennzahl
4.3 Die Rentabilitätskennzahlen
4.4 Die Liquiditätskennzahl
4.5 Die Bilanz
5. Betriebswirtschaftliche Prozesse in Unternehmen
5.1 Der güterwirtschaftliche Prozess
5.2 Unterstützende Funktionsbereiche
5.3 Der Leistungserstellungsprozess in einem Handelsunternehmen
Fazit


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben

  • erfahren Sie, wo die Betriebswirtschaftslehre innerhalb der Wissenschaften verortet ist
  • erhalten Sie einen Einblick im Umgang mit den Anspruchsgruppen des Unternehmens (Stakeholder)
  • erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Ziele und Zielarten eines Unternehmens, die immer mit dem Unternehmensleitbild in Einklang stehen müssen
  • lernen Sie die wichtigsten Kennzahlen kennen
  • wissen Sie aus welchen Funktionsbereichen das Unternehmen besteht

Belegempfehlung:

Für Studierende, die sich einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund erarbeiten bzw. ihr Wissen erneuern möchten.

Relevante Kurse:

1701 Customer Relationship Management


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

1. Relevanz und Grundlagen des Customer Relationship Managements
1.1. Kennzeichnung und Ziele des Customer Relationship Managements
1.2. Kundenwert als zentraler Orientierungspunkt
1.4. Kundenbeziehungslebenszyklus als Handlungsrahmen

2. Konzepte und Instrumente zur Bindung von Kundschaft
2.1. Vorbemerkung: Grundlagen des Kundenbindungs-Managements
2.2. Grundfragen bei der Entwicklung von Kundenbindungskonzepten
2.3. Die Corporate Website als Hub der Kundenbindung
2.4. Social Media für die kundenbindende Interaktion
2.5. Integrierte Dialog-Programme – IKP und KKP
2.6. Sammel- und Kundenkarten zur Stärkung der Kundenbindung
2.7. Kundenclubs – der Königsweg der Kundenbindung

3. Messung der Wirkung von Kundenbindungskonzepten
3.1. Wirkungs-Controlling auf Unternehmensebene
3.2. Programm-Controlling auf Ebene des Kundenbindungskonzepts
3.3. Prozess-Controlling auf Ebene des Kundenbindungskonzepts

4. Ausblick


Studienziele:

Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage, …

  • die Kennzeichnung des Kundenbeziehungsmanagements und seine Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen,
  • Ziele des Kundenbeziehungsmanagements zu definieren,
  • Wirkungsmechanismen des Kundenbeziehungsmanagements anzuwenden,
  • Instrumente des Kundenbeziehungsmanagements zielorientiert auszuwählen sowie
  • Erfolgsmessungen des Kundenbeziehungsmanagements vorzunehmen.

Belegempfehlung:

Teilnehmende, die im Marketing ihres Betriebes für den Kundenkontakt verantwortlich sind, sollten über Kenntnisse im Kundenbeziehungsmanagement verfügen und dafür dieses Modul belegt haben.

Relevante Kurse:

1800 Einführung in das Gesellschafts-, Steuer- und Arbeitsrecht


Studienbriefautor:
Dr. jur. Walter Hesse

Inhalt:

Einleitung
1 Einführung in das Gesellschaftsrecht
1.1 Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Gb)
1.1 Offene Handelsgesellschaft
1.3 Kommanditgesellschaft
1.4 Wesentliche Merkmale des rechtsfähigen Vereins
1.5 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
1.6 Aktiengesellschaft (AG)
1.7 Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
1.8 GmbH & Co.KG
2 Einführung in das deutsche Steuerrecht
2.1 Steuerarten
2.2 Einkommensteuer
2.3 Körperschaftsteuer
2.4 Gewerbesteuer
2.5 Umsatzsteuer/Vorsteuer
3 Einführung in das deutsche Arbeitsrecht
3.1 Grundlagen des Arbeitsrechts
3.2 Individualarbeitsrecht
3.3 Kollektives Arbeitsrecht
3.4 Arbeitsgerichtliches Verfahren
4 Schlussüberlegungen


Studienziele:

Sie sollen nach der Erarbeitung dieses Modules

  • mitverantworten können, welche Gesellschaftsform für Ihr Unternehmen relevant ist,
  • einschätzen können, wie Sie anhand des Steuerrechts unnötige Abgaben vermeiden können,
  • die Grundsätze des Arbeitsrechts kennen.

Belegempfehlung:

Die Lehrgangsteilnehmenden, die von diesen Rechtsgebieten noch sehr geringe Kenntnisse haben, sich dafür interessieren und entweder selbst geschäftsführend tätig sind oder die Geschäftsführung unterstützen wollen, sollten dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

1900 Fallstudie Management


Studienbriefautorin:
Dr. Sabine Hertrampf

Inhalt:

Das Backwarenunternehmen Brinkmeyer

1 Die Brinkmeyer GmbH & Co. KG im Überblick
1.1 Historische Entwicklung
1.2 Qualität und soziale Verantwortung als Leitlinien
1.3 Wirtschaftliche Lage
1.4 Unternehmensstruktur
2 Geschäftsführung
3 Unternehmensbereiche 

3.1 Beschaffung und Logistik
3.2 Produktion
3.3 Absatz
3.4 Marketing
3.5 Finanzwirtschaft
3.6 Unternehmensentwicklung
3.7 Personalwirtschaft
4 Unternehmensumfeld
4.1 Mikroumfeld
4.2 Makroumfeld
5 Ideen des neuen Geschäftsführers 
5.1 Ausgangslage
5.2 Erneuerung des Sortiments
5.3 Eröffnung einer Filiale in den Niederlanden
5.4 Veränderung der Kapitalstruktur
5.5 Erweiterung des Nachhaltigkeitskonzepts


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben

  • haben Sie ein realitätsnahes Beispiel eines Unternehmens mit typischen Herausforderungen und zu treffenden Entscheidungen von innen – aus dem Management – kennengelernt
  • konnten Sie Ihr in den anderen Modulen angeeignetes Wissen anwenden und damit vertiefen
  • haben Sie Ihre Lösungs- und Entscheidungsfindung als verantwortungsvoller Manager oder verantwortungsvolle Managerin trainiert.

Belegempfehlung:

Das Modul empfiehlt sich für alle Manager und Managerinnen, die für sich die Voraussetzungen dafür weitreichende Verantwortung in Planung, Organisation und Management in komplexen Unternehmen zu tragen, optimieren wollen.

Frau Dr. Sabine Hertrampf ist Autorin mehrerer Artikel im ManagementJournal.

Relevante Kurse:

2116 Grundlagen des Personalmanagements


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Dirk Holtbrügge

Inhalt:

1. Personalmanagement und Unternehmensstrategie
2. Theoretische Grundlagen des Personalmanagement
2.1 Motivationstheorien
2.2 Ressourcenorientierter Ansatz
2.3 Personalökonomische Ansätze
3. Arbeitsrechtliche Grundlagen des Personalmanagement
3.1 Individuelles Arbeitsrecht
3.2 Kollektives Arbeitsrecht
4. Instrumente des Personalmanagement
4.1 Personalbeschaffung
4.2 Personalentwicklung
4.3 Personaleinsatz
4.4 Personalentlohnung
4.5 Personalfreisetzung
5. Organisation des Personalmanagement
5.1 Arbeitsteilung zwischen Personal- und Fachabteilung
5.2 Organisation der Personalabteilung
5.3 Outsourcing und Offshoring
6. Personalcontrolling
6.1 Gegenstand und Ziele
6.2 Instrumente und Methoden
6.3 Personalberichterstattung
Fazit


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben,

  • können Sie die Relevanz des Personalmanagement für den Unternehmungserfolg begründen;
  • verstehen Sie die wichtigsten Theorien des Personalmanagement und können diese auf praktische Fragen anwenden;
  • können Sie den Einfluss des Arbeitsrechts auf das Personalmanagement analysieren;
  • können Sie personalpolitische Probleme zu strukturieren und Lösungsvorschläge entwickeln;
  • können Sie die wichtigsten Instrumente des Personalmanagement sowie deren Vor- und Nachteile erläutern;
  • verstehen Sie die Auswirkungen personalpolitischer Entscheidungen für die Mitarbeiter, Unternehmung und Gesellschaft;
  • können Sie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Organisationsformen des Personalmanagement abwägen;
  • können Sie die Grundzüge des Personalcontrolling darstellen.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die eine grundlegende Einführung in die Aufgaben und Teilbereiche des Personalmanagements benötigen, empfehlen wir dieses Modul.

Relevante Kurse:

2135 Personalplanung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Thomas Breisig

Inhalt:

Einleitung 
1 Begriff und Notwendigkeit der Personalplanung 
1.1 Begriff
1.2 Funktionen
1.3 Personalplanung als abgeleitete Planung
1.4 Informationsbasis
1.5 Personalplanung als Prozess
2 Bereiche der Personalplanung 
2.1 Personalbedarfsplanung
2.2 Personalbeschaffungsplanung
2.3 Personalabbauplanung
2.4 Personalentwicklungsplanung
2.5 Personaleinsatzplanung
2.6 Personalkostenplanung
3 Personalplanung als Spannungs- und Konfliktfeld
3.1 Interessenausgleichendes Potenzial
3.2 Mitwirkung des Betriebsrats bei der Personalplanung
3.3 Weitergehende Mitbestimmungsrechte
3.4 Zur praktischen Umsetzung der Personalplanung
Fazit


Studienziele:

Nach Bearbeitung dieses Moduls sollten Sie

  • beschreiben können, was Personalplanung ist und warum sie erforderlich ist,
  • wichtige Informationsbasen kennen und die Personalplanung als Regelkreis verstehen,
  • die Rolle der Personalplanung im betriebswirtschaftlichen Planungszusammenhang erläutern können,
  • die Funktionsbereiche der Personalplanung unterscheiden können,
  • die Bedeutung der Personalplanung auch für andere Akteure, insbesondere die Arbeitnehmer und die Betriebsräte als ihre gewählte Interessenvertretung, nachvollziehen können sowie
  • die wichtigsten gesetzlichen, hauptsächlich betriebsverfassungsrechtlichen, Grundlagen kennen.

Belegempfehlung:

Das Modul Personalplanung ist im Lehrgang Personalmanagement ein Kernmodul, weil Personalplanung an sich und auch die Planung des Personalbedarfs und der sonstigen personalwirtschaftlichen Funktionen grundlegender Bestandteil des Personalmanagements sind. Deswegen wird dieses Modul allen Teilnehmenden des Lehrgangs Personalmanagement empfohlen. Auch Teilnehmende des Lehrgangs Business Management, die Personalverantwortung wörtlich nehmen, sollten dieses Modul buchen.

Relevante Kurse:

2145 Personalmarketing


Studienbriefautor:
Dr. Stefan Döring

Inhalt:

Einleitung
1 Das Wesen des Personalmarketings

1.1 Sechs Mythen zum Personalmarketing
1.2 Definition von Personalmarketing
2 Herausforderungen und Ziele des Personalmarketings
2.1 Personalmarketing als Querschnittsfunktion
2.2 Personalmarketing als Unterstützungsfunktion
3 Zuständigkeit und Verantwortung für das Personalmarketing
4 Die Analyse als Ausgangspunkt des Personalmarketings
5 Maßnahmen des internen Personalmarketings
6 Innovatives externes Personalmarketing

6.1 Die Stellenanzeige
6.2 Die Karriere-Homepage
6.3 Job- und Karrieremessen
6.4 “Schnupperjobs”
6.5 Social Media
6.6 Bewertungsplattformen und Siegel
6.7 Videos und Bilder
6.8 Guerilla Marketing und Acitve Sourcing
7 Erfolgsmessung beim Personalmarketing
7.1 Effizienz: Zeit, Kapazität und Kosten
7.2 Effektivität: Miss es oder vergiss es
8 Ausblick


Studienziele:

Sie lernen in diesem Modul

  • Personalmarketing zu definieren und von Employer Branding, der Personalgewinnung und dem -erhalt abzugrenzen;
  • eine Analyse zur Beschreibung der Stärken- und Schwächen sowie Chancen und Risiken des Arbeitgebers durchzuführen;
  • Ziele im Personalmarketing zu setzen und Zielgruppen zu definieren;
  • Personalmarketing strategisch im Unternehmen zu verankern, Schnitt­stellen zu erkennen und das Personalmarketing gemeinsam mit den Beschäftigten zu gestalten und intern zu kommunizieren

Belegempfehlung:

Nicht nur in Zeiten des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels ist Personalmarketing eine der wichtigsten Aufgaben im Personalmanagement. Wer darin tätig sein will, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

2156 Personalauswahl


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Monika Huesmann

Inhalt:

1  Basiswissen zur Personalauswahl
1.1 Was wird unter Personalauswahl verstanden?
1.2 Ziel der Personalauswahl
1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen
2  Personalauswahl als zentrale strategische Aufgabe
2.1 Strategische Bedeutung der Personalauswahl in der Organisation
2.2 Personalauswahl als Grundlage für Diversity Management
2.3 Kritischer Blick: Akteure der Personalauswahl und ihre Interessen
3 Personalauswahl professionell gestalten
3.1 Stellenbeschreibungen, Anforderungsprofile und Kompetenzprofile als Instrumente des Personalmanagements
3.2 Stellenbildung und Personalplanung
4 Personalauswahlprozess
4.1 Gesamtprozess der Personalauswahl
4.2 Anforderungs- bzw. Kompetenzprofil als Ausgangspunkt
4.3 Einflussmöglichkeiten auf den Pool der Bewerberinnen und Bewerber
4.4 Instrumente der Personalauswahl auswählen und anpassen
5 E-Recruiting zur digitalen Umsetzung und Einbindung der Personalauswahl
5.1 Grundmodelle des E-Recruitings
5.2 Ausprägungen und Instrumente
Fazit


Studienziele:

Nach der Aneignung des Moduls ..

  • kennen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Personalauswahl
  • verstehen Sie die strategische Bedeutung von Personalauswahl und deren Akteure
  • wissen Sie um die professionelle Gestaltung kompetenzorientierter Personalauswahl
  • sind Sie sicher im Umgang mit  E-Recruiting und dessen Einbindung in den Organisationsprozess.

Belegempfehlung:

Dieses Modul sollte von Teilnehmenden belegt werden, die im Personalmanagement für die Auswahl von Mitarbeiter/innen zuständig sind oder werden wollen oder den Zuständigen zuarbeiten.

Relevante Kurse:

2171 Personalentwicklung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Erwin Hoffmann

Inhalt:

1 Personalentwicklung als Teil der Organisation und der Personalwirtschaft
1.1 Personalentwicklung als betriebliche Leistung
1.2 Definitionen
1.3 Arbeitsbereiche der Personalentwicklung
2 Strategische Personalentwicklung
2.1 Unternehmensstrategie und Personalentwicklung
2.2 Zielsetzung und Orientierung an Zielen
2.3 Von der Zielsetzung zur Planung und Umsetzung
2.4 Bedarfsanalyse
2.5 Die Planung der Personalentwicklung
3 Die Durchführung der Personalentwicklung
3.1 Verteilte Verantwortung
3.2 Notwendige Kompetenzen
3.3 Die Verantwortung der Führungskräfte
4 Personalentwicklungscontrolling
4.1 Ziele
4.2 Unterschiedliche Perspektiven, Ziele und Qualitätsvorstellungen
4.3 Mangelnde Nachhaltigkeit und Transferlücke
4.4 Prozesscontrolling
4.5 Klassische Instrumente


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben,

  • sind Ihnen die grundsätzlichen Aufgaben der Personalentwicklung im Unternehmen bekannt,
  • kennen Sie die Herausforderungen, die strategische Personalentwicklungsarbeit und prozessbegleitendes Personalentwicklungscontrolling bieten,
  • wissen Sie, welches Anforderungsprofil an eine Person gestellt werden sollte, die sich hauptamtlich mit Personalentwicklung befasst.

Relevante Kurse:

2185 Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Ulrich Wicher

Inhalt:

Einleitung
1 Grundlagen
1.1 Veränderungen der Arbeitswelt und BGM
1.2 Begriffliches Verständnis von Gesundheit
1.3 Begriffliches Verständnis von Management und Gesundheitsmanagement
1.4 Rechtliche Rahmenbedingungen
2 BGM und dessen betriebliche Integration
2.1 Motive für ein BGM
2.1 BGM und Personalmanagement
2.3 Instrumente betrieblicher Gesundheitsförderung im Rahmen des Personalmanagements
2.4 Gestaltung der Führungsaufgabe
3 Handlungsfelder des BGM
3.1 Stress und Gesundheit
3.2 Burn-out und Bore-out
3.3 Resilienz
3.4 Work-Life-Balance
3.5 Age Management
3.6 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Mitarbeitergespräche
3.7 Präsentismus
3.8 Neuro-Enhancement und Suchtverhalten
4 Umsetzung des BGM
4.1 BGM als Prozess
4.2 Umsetzungskonzept des BGM
Fazit


Studienziele:

Nachdem Sie das Modul durchgearbeitet haben, sind Sie vertraut mit

  • den Begriffen, Zielen und Motiven des Betrieblichen Gesundheitsmanagements,
  • mit dem organisatorischen und inhaltlichen Zusammenhang von Personalwesen und Betrieblichem Gesundheitsmanagement,
  • mit den wichtigen Handlungsfeldern des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und ihren Inhalten
  • mit dem Umsetzungsprozess eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements und
  • mit Möglichkeiten und Grenzen der Erfolgskontrolle.

Belegempfehlung:

Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmenden mit Personalverantwortung und allen Teilnehmenden, die in ihrem Unternehmen ein Betriebliches Gesundheitsmanagement entwickeln oder pflegen wollen.

Prof. Dr. Ulrich Wicher ist Autor eines Artikels zur Erfolgsmessung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Relevante Kurse:

2195 Personalanpassung


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Thomas Bartscher
Dipl.-Kffr. Regina Nissen

Inhalt:

1 Grundlagen und Maßnahmen der Personalanpassung
1.1 Gründe und Herausforderungen der Personalanpassung
1.2 Maßnahmen der Personalanpassung ohne Personalabbau
1.3 Maßnahmen der Personalanpassung mit Personalabbau
2 Praxisorientierte Handlungsfelder
2.1 Trennungsmanagement
2.2 Outplacement
2.3 ePlacement
3 Gesetzliche Transferleistungen im Rahmen der Arbeitsförderung
3.1 Transfermaßnahmen (§ 110 SGB III)
3.2 Transferkurzarbeitergeld (§ 111 SGB III)
4 Betroffene der Personalanpassung
Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie sich die Inhalte des Moduls angeeignet haben, können Sie …

  • benennen, aus welchen Gründen eine Personalanpassung erfor­der­lich sein kann;
  • bewerten, welche Folgen damit für das Unternehmen und die Mit­arbeiter verbunden sind;
  • beschreiben, worin sich ordentliche und außerordentliche Kündi­gung unterscheiden;
  • beurteilen, wann eine Kündigung als sozialverträglich bezeichnet wird;
  • erklären, was unter Trennungsmanagement zu verstehen ist;
  • berücksichtigen, welche Chancen ein Outplacement birgt;
  • differenzieren, welche staatlichen Transferleistungen bestehen.

Belegempfehlung:

Das Modul Personalanpassung sollte von den Teilnehmenden belegt werden, die möglicherweise als Beteiligte einmal in einer Funktion betroffen sein könnten und das ist fast jede(r), denn Veränderungen im Personalbestand gehören zu betrieblichen Entwicklungen dazu.

Relevante Kurse:

2206 Personalcontrolling


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Silke Wickel-Kirsch

Inhalt:

1. Einführung in das Personalcontrolling
1.1. Personalcontrolling – eine eigenständige Disziplin?
1.2. Ziele und Aufgaben des Personalcontrollings
1.3 Organisatorische Einordnung des Personalcontrollings
1.4 Aufbau eines Personalcontrollings

2. Theoretische Fundierung
2.1 Perspektiven des Personalcontrollings
2.2 Prozessmodell Personalcontrolling

3. Instrumente
3.1 Berichte und Reporting
3.2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme
3.3. Benchmarking
3.4 Leistungsverrechnung
3.5. Leistungskennziffern
3.6 Personalentwicklungscontrolling
3.7 Personalplanung

4. Weitere Entwicklungen
4.1 Wertschöpfungsbezogenes Personalcontrolling
4.2 Personalrisikomanagement
4.3 Human Capital Reporting
4.4 HR-Analytics

5. Fazit 


Studienziele:

Nach der Bearbeitung dieses Moduls sollen Sie …

  • wissen, was Personalcontrolling ist und für das Unternehmen bedeuten kann;
  • die Prozesssicht auf die Personalabteilung und das Personalcontrolling verstehen und von der faktororientierten Sicht des Personalcontrollings abgrenzen können;
  • Maßnahmen und Methoden in der operativen Personalplanung kennen, beurteilen und anwenden können,
  • vertraut sein mit Personalkennzahlen;
  • Indikatoren und Instrumente wie die Humankapitalrechnung und das Personalrisikomanagement interpretieren können;
  • die Notwendigkeit von Bildungscontrolling einsehen.

Belegempfehlung:

Personalcontrolling dient in seiner strategischen Ausrichtung dem Management des Personalbereichs über alle Funktionen hinweg. Daher empfehlen wir allen Teilnehmenden die Belegung dieses Moduls, die die Planung und Steuerung von Personalfunktionen oder -bereichen verantworten.

Relevante Kurse:

2245 Arbeitsrecht I: Individuelles Arbeitsrecht


Studienbriefautorin:
Dipl.-Kffr. Claudia Rohrschneider

Inhalt:

1 Arbeitsrechtliche Grundlagen
1.1 Pflichten des Arbeitgebers
1.2 Rechtsquellen
1.3 Gebiete des Arbeitsrechts
2 Begründung von Arbeitsverhältnissen
2.1 Vertragsanbahnung
2.2 Zustandekommen des Arbeitsverhältnisses
2.3 Mängel des Arbeitsverhältnisses
3 Inhalt von Arbeitsverhältnissen
3.1 Pflichten des Arbeitnehmers
3.2 Pflichten des Arbeitgebers
3.3 Nichtleistung des Arbeitnehmers in besonderen Fällen
3.4 Begrenzung der Arbeitnehmerhaftung
4 Beendigung von Arbeitsverhältnissen
4.1 Einseitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses
4.2 Beidseitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses
4.3 Pflichten bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses
5 Der Wechsel des Betriebsinhabers
6 Die Arbeitnehmerüberlassung


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie

  • die zentralen Fragestellungen des Arbeitsrechts benennen;
  • die relevanten rechtlichen Aspekte vor und während des Zustandekommens eines Arbeitsverhältnisses berücksichtigen;
  • die aus dem Arbeitsverhältnis entstehenden Pflichten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer erläutern;
  • beurteilen, wann ein Arbeitnehmer nicht arbeiten muss und welche Konsequenzen dies für seinen Vergütungsanspruch hat;
  • einschätzen, unter welchen Bedingungen eine Kündigung rechtmäßig ist;
  • die Befristungsmöglichkeiten eines Arbeitsvertrags aufzeigen;
  • die Besonderheiten eines Aufhebungsvertrags aufzeigen;
  • die Auswirkungen eins Betriebsübergangs auf die Arbeitsverhältnisse erklären;
  • die rechtlichen Besonderheiten der Arbeitnehmerüberlassung darstellen.

Belegempfehlung:

Ohne Kenntnisse des Arbeitsrechts kommt im Personalmanagement niemand zurecht, deswegen empfehlen wir dieses Modul allen Teilnehmenden, die sich diese Kenntnisse noch nicht aneignen konnten.

Relevante Kurse:

2255 Arbeitsrecht II: Kollektives Arbeitsrecht


Studienbriefautorin:
Dipl.-Kffr. Claudia Rohrschneider

Inhalt:

1 Koalitionsrecht
1.1 Begriffsmerkmale der Koalition
1.2 Inhalt der Koalitionsfreiheit
1.3 Koalitionen
2 Grundlagen des Tarifvertragsrechts
2.1 Abschluss eines Tarifvertrages
2.2 Arten von Tarifverträgen
2.3 Inhalt eines Tarifvertrages
2.4 Geltung der tarifvertraglichen Regelungen
3 Arbeitskampfrecht
3.1 Begriff des Arbeitskampfes
3.2 Arten des Arbeitskampfes
3.3 Folgen von Arbeitskämpfen
4 Betriebliche Mitbestimmung
4.1 Anwendungsbereich des Betriebsverfassungsgesetzes
4.2 Der Betriebsrat
4.3 Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber
4.4 Beteiligungsrechte des Betriebsrats
5 Unternehmerische Mitbestimmung
5.1 Montanmitbestimmung
5.2 Mitbestimmungsgesetz
5.3 Drittelbeteiligungsgesetz


Studienziele:

Nachdem Sie das Modul durchgearbeitet haben, können Sie

  • die zentralen Fragen des kollektiven Arbeitsrechts benennen;
  • die Bedeutung des Rechts auf Koalitionsfreiheit erläutern;
  • die Rolle der Gewerkschaften und Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberverbände darstellen;
  • die Tariffähigkeit und -zuständigkeit einer Tarifvertragspartei einschätzen;
  • die Inhalte des normativen und des schuldrechtlichen Teils des Tarifvertrages angeben;
  • beurteilen, unter welchen Bedingungen ein Arbeitskampf rechtmäßig ist und welche Folgen er haben kann;
  • erläutern, für welche Betriebe und Personen das Betriebsverfassungsgesetz gilt;
  • darstellen, bei welchen Maßnahmen des Arbeitgebers der Betriebsrat einzubeziehen ist;
  • die Grundlagen der Unternehmensmitbestimmung skizzieren.

Belegempfehlung:

Wir empfehlen dieses Modul vor allem, aber nicht nur Teilnehmenden, die in einem großen Unternehmen mit Betriebsrat tätig sind.

Relevante Kurse:

2260 Operatives Personalmanagement; Einführung in die Personalbetreuung


Studienbriefautorin:
Beate Dücker

Inhalt:

1 Personalmanagement im Überblick
1.1 Prozessfunktionen
1.2 Querschnittsfunktionen

2 Prozessfunktionen
2.1 Personalbedarfsplanung
2.2 Personalbeschaffung
2.3 Personalauswahl
2.4 Personaleinsatz
2.5 Personalbetreuung und -bindung
2.6 Personalentwicklung
2.7 Personalfreisetzung/Beendigung des Arbeitsverhältnisses

3 Querschnittsfunktionen
3.1 Personalmarketing
3.2 Personalcontrolling
3.3 Personalinformation: Die Personalaktenführung

Das Modul “Operatives Personalmanagement” umfasst alle wichtigen Aufgaben im operativen Personalmanagement und gibt einen Überblick über strategische und operative Aufgaben, die im Rahmen der Tätigkeit im Personalmanagement vorkommen. Die Personen, die sich einen Einblick in die Lohn- und Gehaltsabrechnung wünschen, werden im Studienbrief 2291 Entgeldsysteme und monetäre Anreizsysteme fündig.


Studienziele:

Nach Abschluss des Moduls

  • sind Ihnen nahezu alle Arbeitsgebiete inklusive der Lohn- und Gehaltsabrechnung des Personalmanagements mit ihren spezifischen Tätigkeiten bekannt und
  • Sie können die durchzuführende Praxis einschätzen und die Inhalte strukturiert umsetzen.

Belegempfehlung:

Wir empfehlen dieses Modul vor allem Teilnehmenden, die quer ins Personalmanagement einsteigen oder sich Grundlagen darüber verschaffen wollen, wie die konkrete Arbeit in der Praxis des Personalmanagements aussieht.

Relevante Kurse:

2271 Employer Branding


Studienbriefautorin:
Dipl.-Betriebswirtin Anika Zeimke

Inhalt:

1 Grundlagen des Employer Branding
1.1 Unternehmeensmarke – Produktmarke – Arbeitgebermarke
1.2 Definition Employer Branding
1.3 Ziele von Employer Branding
1.4. Abgrenzung zu Personalmarketing
2 War For Talents
2.1 Demografischer Wandel
2.2 Wertewandel des Arbeitsmarktes
2.3 Diversity Management
2.4 Demografiebewusstes Personalmanagement
2.5 Bedeutung von Employer Branding im War For Talents
3 Wer hat die Verantwortung für Employer Branding?
3.1 Unternehmensstrategie oder Personalstrategie
3.2 Employer Branding im Unternehmenskontext
3.3 Employer Value Proposition als unternehmensweite Grundlage des Employer Brandings
3.4 Markenpflege beginnt im Unternehmen
4 Employer Branding Prozess – Entwicklung einer Arbeitgebermarke
4.1 Prozessschritt 1: Zielgruppendefinition
4.2 Prozessschritt 2: Analysephase
4.3 Prozessschritt 3: Strategiefindung
4.4 Prozessschritt 4: Umsetzungsphase
5 Maßnahmen des Employer Branding
5.1 Maßnahmen des internen Employer Branding
5.2 Maßnahmen des externen Employer Branding
5.3 Kommunikation nach außen
5.4 Was macht denn Unternehmen so einzigartig?
6 Employer Branding kontrollieren
6.1 Definition und Funktion des Employer Branding Controlling
6.2 Herausforderungen des Employer Branding Controling
6.3 Instrumente des Employer Branding Controling
Ausblick


Studienziele:

Nach dem Erarbeiten dieses Moduls, wissen Sie

  • was Employer Branding ist und wo es im Unternehmen verankert wird;
  • welchen Einfluss Themen wie demografischer Wandel, Generation Y und Diversity Management zukünftig auf Unternehmen haben;
  • welche Strategien bei der Einführung und Umsetzung von Employer Branding im Unternehmen Erfolg versprechen;
  • welche Prozessschritte notwendig sind für ein gutes Employer Bran­ding und wie entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden;
  • was internes und externes Employer Branding unterscheidet;
  • wie das Controlling von Employer Branding erfolgt.

Belegempfehlung:

Das Modul ist empfehlenswert für diejenigen, die für Personalsuche und -bindung im Unternehmen verantwortlich ist und dem steigenden Fachkräftemangel, dem demografischen Wandel und dem War for Talents frühzeitig begegnen wollen.

Relevante Kurse:

2291 Entgeltsysteme und monetäre Anreize


Studienbriefautorin:
Beate Dücker

Inhalt:

1 Anstellungsformen
1.1 Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte
1.2 Geringfügig Beschäftigte
1.3 Geringverdiener
1.4 Gleitzonenregelung
1.5 Besondere Beschäftigungsverhältnisse
2 Entlohnungsformen und Entgeltbestandteile
2.1 Gehalt und Zeitlohn
2.2 Leistungslohn
2.3 Bonuslohn
2.4 Provision, Zulagen, Zuschläge, sonstige Entgelte
3 Aufbau von Entgeltsystemen
3.1 Vergütungsbestandteile fix versus variabel
3.2 Materielle Beteiligungssysteme für Mitarbeiter
4 Anreizsysteme
4.1 Bedeutung eines Anreizsystems
4.2 Aufbau und Konzeption eines Anreizsystems
4.3 Anreizsysteme im betrieblichen Umfeld
4.4 Arbeitswelten mit Zukunftsblick – innovative Anreiz- und Entlohnungsideen
4.5 Ansätze für zukunftsweisende Steuerungs- und Anreizsysteme
5 Entgeltabrechnung
5.1 Aufgaben und Erfordernisse der Entgeltabrechnung
5.2 Entstehung und Bewertung von Entgeltansprüchen
5.3 Mindestlohn
6 Ablauf der Lohn- und Gehaltsabrechnung
6.1 Software zur Lohnabrechnung
6.2 Externe Unterstützung durch Dienstleister


Studienziele:

Sie werden

  • einen Überblick bekommen über die Vergütung von Arbeitnehmenden;
  • den Zusammenhang zwischen Vergütung, Anreiz und Leistung verstehen;
  • zielgerichtete Anreizsysteme kennenlernen;
  • erfahren, wie Arbeitnehmende durch bedürfnisgesteuerte Instrumente auf einem hohen Leistungsniveau motiviert bleiben.

Belegempfehlung:

(Angehende) Personalmanager/innen, die sich dafür interessieren, wie die besten Kandidaten und Kandidatinnen für ein Unternehmen nicht nur gewonnen, sondern auch gehalten werden können und womit diese Potenzialtragenden wie gebunden werden können, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

2301 Online-Marketing im Personalmanagement


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

Einleitung
1 Einführung in das Online-Marketing
1.1 Instrumente des Online-Marketings
1.2 Das Online-Marketing im Personalmanagement
2 Entwicklung einer Online-Marketing-Konzeption für das Personalmanagement
2.1 Relevanz des Online-Marketings im Personalmanagement
2.2 Elemente einer Online-Marketing-Konzeption
2.3 Organisatorische Verankerung des Online-Marketings
3 Zentrale Instrumente des Online-Marketings im Personalmanagement
3.1 Corporate Website als Kommunikationsanker des Personalmanagements
3.2 Online-Werbung im Personalmanagement
3.3 Suchmaschinen-Werbung – Search-Engine-Advertising (SEA)
3.4 Suchmaschinen-Optimierung – Search-Engine-Optimization (SEO)
3.5 Social-Media-Marketing
4 Schlussbetrachtung


Studienziele:

Nach Abschluss des Moduls sollten Sie in der Lage sein

  • das Online-Marketing zu charakterisieren und seine Relevanz für das Personalmanagement aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten;
  • Online-Marketing-Konzeptionen zu Fragestellungen des Personalmanagements zu entwickeln;
  • eine überzeugende Corporate Websites zu entwerfen
  • den Einsatz von Online-Werbung für die Rekrutierung zu planen;
  • das Suchmaschinen-Marketing mit den Ausprägungen SEO und SEA richtig einzusetzen;
  • das Social-Media-Marketing für das Personalmanagement zu konzipieren;
  • das Content-Marketing in seiner Bedeutung zu bewerten
  • ein Rating- und Review-Management zu installieren.

Belegempfehlung:

Personalmanagement ohne Online-Marketing gibt es heutzutage nahezu gar nicht mehr, deswegen empfehlen wir dieses Modul allen Teilnehmenden, die bei sich noch Wissenslücken feststellen können, wie (potenzielle) Mitarbeitende effektiv und effizient digital angesprochen werden können.

Relevante Kurse:

2341 Psychologische Grundlagen im Personalmanagement


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Monika Huesmann

Inhalt:

1 Psychologie im Personalmanagement
1.1 Was wird unter Psychologie verstanden?
1.2 Handlungsfelder im Personalmanagement aus psychologischer Perspektive
1.3 Personalmanagement zwischen organisationalen und individuellen Zielen
2 Grundwissen: das Individuum in der Organisation 
2.1 Das Individuum: Motivation von Menschen in der Arbeitswelt
2.2 Die Gruppe: Teamarbeit
2.3 Die Organisation: die Organisation als soziales System
2.4 Psychologische Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion
3 Grundlegende Fähigkeiten für Personalmanagerinnen und Personalmanager 
3.1 Analytische Kompetenz
3.2 Beobachten
3.3 Bewerten
3.4 Kommunizieren
4 Einsatz psychologischer Grundkenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis 
4.1 Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
4.2 Die Verteilung von Personalaufgaben zwischen Personalmanagement und Führungskräften


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben

  • kennen Sie die zentralen psychologischen Grundlagen aus betriebswirtschaftlicher Sicht
  • wissen Sie Bescheid über die Stellung des Individuums in der Organisation und die Struktur der Organisation als sozialem System
  • verstehen Sie wie sich Teams entwickeln und welche Phasen diese durchlaufen
  • sind Sie vertraut mit grundlegende psychologischen Fähigkeiten, die im Personalmanagement erforderlich sind

Belegempfehlung:

Dieses Modul empfiehlt die DAM Teilnehmenden, die die Bedeutung psychologischer Grundlagen im Personalmanagement verstehen wollen und den Wunsch haben ihre Rolle in der Organisation psychologisch reflektiert ausfüllen zu können.

Relevante Kurse:

2350 Grundlagen sozialer Sicherung


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Karl-Heinz Steffen
Prof. Dr. Sabine Weger

Inhalt:

1 Soziale Sicherung aus betrieblicher Sicht

2 Soziale Gerechtigkeit
2.1 Chancengerechtigkeit
2.2 Verteilungsgerechtigkeit

3 Soziale Sicherheit
3.1 Versicherungsprinzip, Solidarität und Selbstverwaltung
3.2 Probleme der Sozialversicherung
3.3 Versorgungsprinzip und Vorleistungen
3.4 Fürsorgeprinzip und Subsidiarität
3.5 Betriebliche soziale Sicherung
3.6 Mindestlohn

4 Sozialer Frieden
4.1 Soziales Netz
4.2 Sozialer Dialog
4.3 Soziale Integration

5 Soziale Sicherung aus Sicht des Personalmanagements
5.1 Freiwillige betriebliche Sozial- und Zusatzleistungen
5.2 Neue Herausforderungen für die soziale Sicherung


Studienziele:

Das Modul sollte Sie in die Lage versetzen, zu verstehen,

  • welche Bedeutung die soziale Sicherung aus der Sicht des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden hat;
  • wie sich die soziale Sicherung in Deutschland institutionell, materiell und formell gestaltet;
  • welche Rolle der soziale Frieden aus gesellschaftlicher und betrieblicher Sicht in diesem Zusammenhang spielt;
  • dass sich Anwendungsfelder und Herausforderungen im Bereich sozialer Sicherung im betrieblichen Kontext ändern werden.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden im Fachbereich Personalmanagement, die die Interessen des Unternehmens und des Personals in Bezug auf soziale Absicherung – auch und gerade die betriebliche Absicherung – verstehen und vertreten wollen, wird dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

2360 Talentmanagement


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Erwin Hoffmann

Inhalt:

Einleitung
1 Herausforderungen des Talentmanagements

1.1 Begriffsklärungen
1.2 Grundsätzliche Vorgehensweisen im Talentmanagement
1.3 Rahmenbedingungen, Strategien und Ziele
2 Schlüsselpositionen
2.1 Die Bedeutung von Schlüsselpositionen
2.2 Kriterien von Prioritätensetzung
3 Talente als Zielgruppe
3.1 Verbinden von Stellen und Talenten: Nachfolgeplanung
3.2 Was sind Talente?
3.3 Notwendige Kompetenzen und “Matching”
3.4 Was sich Talente wünschen
4 Talente finden und binden
5 Karrieremanagement und der Aufbau von Talenten
5.1 Entwicklungsinstrumente
5.2 Auswahl der Instrumente
5.3 Entwicklungsplanung
6 Evaluation
6.1 Qualität
6.2 Erfolgskriterien
Zusammenfassung und Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie sich das Modul erarbeitet haben, …

  • kennen Sie das Konzept des betrieblichen Talentmanagements;
  • sind Ihnen die Herausforderungen bewusst, die ein professionell betriebenes Talentmanagement bietet;
  • können Sie Methoden zur Umsetzung und zum Steuern eines Talentmanagementprogramms diskutieren.

Belegempfehlung:

Im Personalmanagement gewinnt das Talentmanagement zunehmend an Bedeutung. Wer beim “War for Talents” nicht nur zuschauen möchte, sondern für das jeweilige Unternehmen (pro-)aktiv Mitarbeitende suchen, gewinnen, entwickeln und binden möchte – auch, aber nicht nur auf Schlüsselpositionen, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

2370 Ausbildung 4.0; die Generation Z im Fokus


Studienbriefautor:
Felix Behm

Inhalt:

Einleitung
1 Gründe, um als Unternehmen auszubilden

1.1 Die Ausgangslage
1.2 Die Kosten der Ausbildung
2 Ausbildungsmarketing
2.1 Ausbildungsmarketing: die Kernfragen
2.2 Die Zielgruppen
2.3 Zielgruppenorientierte Ansprache: die Kanäle
2.4 Dialog
2.5 Weiterführende Kontaktmöglichkeiten
2.6 Selbstpositionierung als attraktiver Ausbildungsbetrieb
2.7 Ausrichtung des Ausbildungsmarketings
2.8 Die eigene Homepage – mit Generation-Z-kompatiblen Karriereseiten
2.9 Auswahl passender Akquisemöglichkeiten
2.10 Zeitpunkt der Akquise
2.11 Die Ausbildungsentscheidung
2.12 Moderne Bewerbungs- und Auswahlprozesse
3 Ausbildungsentwicklung
3.1 Wunsch und Wirklichkeit
3.2 Die Rolle der Ausbildenden heute
3.3 Meilensteine – vom Pre-Boarding zur Übernahme
3.4 Digitalisierung
4 Übernahme
4.1 Konzept zur Übernahme
4.2 Langfristige Bindung
Fazit


Studienziele:

Wenn Sie sich das Modul erarbeitet haben, …

  • kennen Sie die Bedürfnisse und Herausforderungen der Generation Z;
  • wissen Sie, wie und auf welchen Kanälen man die Generation Z am besten anspricht;
  • sind Ihnen geeignete Online- und Offline-Tools für die Akquise von Auszubildenden bekannt;
  • können Sie Ihre Ausbildung modern und zukunftsorientiert gestalten;
  • wissen Sie, wie Sie die jungen Fachkräfte langfristig binden.

Belegempfehlung:

Wer im Personalmanagement Verantwortung für Auszubildende hat, kommt an den Inhalten dieses Moduls nicht vorbei. Wenn Sie Auszubildende gewinnen, begleiten und halten wollen, sollten Sie dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

2400 Akteure und Prozesse im Betrieblichen Gesundheitsmanagement


Studienbriefautorin:
Dr. Ursula Reck-Hog

Inhalt:

1 Akteure im BGM
1.1 Interne Akteure
1.2 Externe Akteure
2 Führung und Gesundheit
2.1 Rahmenbedingungen schaffen
2.2 Gesundheitsgerechte Führung
3 Aufgaben und Prozesse
3.1 Vorbereitungsphase
3.2 Ist-Analyse
3.3 Handlungsplanung und Umsetzung
3.4 Bewertung des Erfolgs


Studienziele:

Nachdem Sie sich das Modul angeeignet haben, können Sie folgende Fragen beantworten:

  • Welche internen und externen Akteure sollten im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement zusammenarbeiten?
  • Welche Aufgaben kommen der Führung im Kontext eines betrieblichen Gesundheitsmanagements zu?
  • Wie kann das betriebliche Gesundheitsmanagement organisatorisch verankert werden?
  • Welche zentralen Prozesse umfasst die Einführung und Weiterentwicklung eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements?
  • Welche Ansätze zur Erfolgsbewertung liegen im betrieblichen Gesundheitsmanagement vor?

Relevante Kurse:

2410 Handlungsfelder und Instrumente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements


Studienbriefautorin:
Dr. Ursula Reck-Hog

Inhalt:

1 Interventionsformen und Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
1.1 Begriffe und Grundkonzeptionen
1.2 Verhaltenspräventive und verhältnisbezogene Interventionsansätze und Instrumente
2 Handlungsfelder des BGM: Gesundheitsförderung und Prävention
2.1 Bewegung, Ausdauer und Kraft
2.2 Ernährung
2.3 Suchtprävention
2.4 Stressmanagement und Ressourcenstärkung
2.5 Führungskultur und gesundheitsförderliche betriebliche Rahmenbedingungen
2.6 Arbeitsschutz: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
2.7 Betriebliches Eingliederungsmanagement


Studienziele:

Sie können nach Bearbeitung des Modul folgende Fragen beantworten:

  • Welche Interventionsformen lassen sich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement unterscheiden?
  • Welche Interventionsansätze und Instrumente liegen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung und betrieblichen Krankheitsprävention vor?
  • Welche zentralen Handlungsfelder umfasst ein Betriebliches Gesundheitsmanagement?

Belegempfehlung:

Teilnehmende, die im Betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig sind oder werden wollen, ist dieses Modul auf jeden Fall zu empfehlen.

Relevante Kurse:

2420 Arbeitsschutz und Betriebliches Eingliederungsmanagement


Studienbriefautorin:
Dr. Ursula Reck-Hog

Inhalt:

1 Arbeitsschutz
1.1 Zielsetzungen und gesetzliche Grundlagen
1.2 Organisation des Arbeitsschutzes und zentral Agierende
1.3 Gefährdungsbeurteilung
1.4 Bewertung der Ergebnisqualität: Instrumente und Kennzahlen
2 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
2.1 Zielsetzungen und rechtliche Rahmenbedingungen
2.2 Gestaltung des BEM-Prozesses
2.3 Erfolgsfaktoren
Fazit


Studienziele:

Nach Erarbeitung dieses Moduls werden Sie wissen

  • welche Zielsetzungen und rechtlichen Rahmenbedingungen für das Handlungsfeld Arbeitsschutz bestehen;
  • wie der Arbeitsschutz organisatorisch verankert werden kann;
  • wie die Gefährdungsbeurteilung zu gestalten ist;
  • welche Kennzahlen für die Bewertung der Ergebnisqualität im Bereich Arbeitsschutz relevant sind;
  • welche Zielsetzungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen mit der betrieblichen Wiedereingliederung verbunden sind;
  • welche Prozessschritte das betriebliche Eingliederungsmanagement umfasst;
  • welche zentralen Erfolgsfaktoren für das betriebliche Eingliederungsmanagement konstitutiv sind:

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird vorbehaltlos allen Teilnehmenden empfohlen, die für Belange des Arbeitsschutzes und des Betrieblichen Eingliederungsmanagements verantwortlich sind oder werden wollen.

Relevante Kurse:

2430 Personaldienstleistung: Arbeitnehmerüberlassung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Steffen Hillebrecht

Inhalt:

1 Die Entstehung und die aktuelle Bedeutung der Zeitarbeit
1.1 Entstehung und Verbreitung der Zeitarbeit als Geschäftsidee
1.2 Wesentliche Marktdaten zur Zeitarbeit
1.3 Zeitarbeit in der öffentlichen Diskussion
1.4 Zum Begriff der Zeitarbeit
2 Die Grundlagen der Arbeitnehmerüberlassung
2.1 Das Dreiecksverhältnis der Arbeitnehmerüberlassung
2.2 Die zentralen Rechtsnormen der Zeitarbeit
2.3 Das Genehmigungsverfahren zur Arbeitnehmerüberlassung
3 Der Prozess der Arbeitnehmerüberlassung
3.1 Die Kernleistungen bei einer Zeitarbeitskräfteüberlassung
3.2 Der Prozess der Arbeitnehmerüberlassung
3.3 Formen der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Zeitarbeitsunternehmen
3.4 Weitere Angebotsfelder der Arbeitnehmerüberlassung
4 Vermarktung der Arbeitnehmerüberlassung
4.1 Qualitätssiegel und Markenbildung als Arbeitshilfen
4.2 Kalkulation von Personaldienstleistungen
4.3 Vermarktungsstrategien
5 Personalgewinnung, -betreuung und  -bindung in der Zeitarbeit
6 Die wichtigsten Berufsfelder in der Zeitarbeit und die entsprechende Qualifikation

Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, …

  • kennen Sie das Prinzip, die Marktlage und die Arbeitsweisen der Arbeitnehmerüberlassung;
  • verstehen Sie die Bedürfnislagen von Unternehmen beim Einsatz von Zeitarbeitenden;
  • sehen Sie die Notwendigkeit konkreter Vereinbarungen zur Arbeit­nehmerüberlassung;
  • sind Sie in der Lage, Einsatzkonzepte und Begleitservices grund­sätz­lich zu konzipieren;
  • können Sie marktgerechte Arbeitnehmerüberlassungs-Angebote kalkulieren;
  • begründen Sie die unternehmerischen Entscheidungen von Perso­nal­dienstleistern mit ökonomischen Kriterien.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die einen Einstieg ins Thema Personaldienstleistung: Arbeitnehmerüberlassung benötigen oder ihr Wissen in dem Bereich vertiefen wollen, sowie Teilnehmenden, die Führungsverantwortung in einem Zeitarbeitsunternehmen haben oder anstreben, ist dieses Modul zu empfehlen.

Relevante Kurse:

2440 Beratende Personaldienstleistungen; Personalberatung, Personalvermittlung, Arbeitsvermittlung und Outplacement


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Steffen Hillebrecht

Inhalt:

1 Allgemeine Merkmale von beratenden Personaldienstleistungen

2 Die Personalvermittlung
2.1 Die Funktion der Personalvermittlung
2.2 Die Arbeitsweise der Personalvermittlung
2.3 Die Kalkulation der Personalvermittlung
2.4 Netzwerkbildung und -pflege
2.5 Typische Berufswege in die Pesonalvermittlung
2.6 Die Konkurrenzlage durch E-Recruiting

3 Die Personalberatung
3.1 Die Funktion der Personalberatung
3.2 Die Honorarvereinbarung in der Personalberatung
3.3 Der Ablauf einer Personalberatung
3.4 Die Kalkulation einer Personalberatung
3.5 Wichtige ergänzende Beratungsleistungen
3.6 Das Netzwerk als Sourcing- und Marketingbasis
3.7 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.8 Die Wege in die Personalberatung

4 Die Arbeitsvermittlung
4.1 Grundlagen der Arbeitsvermittlung
4.2 Die Arbeitsweisen der Arbeitsvermittlung
4.3 Die Kalkulation der Arbeitsvermittlung
4.4 Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften
4.5 Personalserviceagenturen und Aktivierungsgruppen

5 Die Outplacement-Beratung
5.1 Die Merkmale der Outplacement-Beratung
5.2 Die Inhalte einer Outplacement-Beratung
5.3 Die Kalkulation von Outplacement


Studienziele:

Nach dem Durcharbeiten dieses Moduls

  • kennen Sie die Arbeitsfelder und Angebote der externen Personalbeschaffung;
  • sind Ihnen die Unterschiede zwischen Personalberatung, Personalvermittlung, Arbeitsvermittlung und Outplacement geläufig;
  • wissen Sie, welche Vorteile eine externe Personalvermittlung oder Personalberatung für ein suchendes Unternehmen bei der Akquisition von Arbeitnehmenden bietet;
  • können Sie beratende Personaldienstleistungen marktgerecht kalkulieren
  • haben Sie Ansatzpunkte, um Ihre Leistung in der beratenden Personaldienstleistung kritisch zu hinterfragen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Belegempfehlung:

Dieses Modul eignet sich für Mitarbeitende und Führungskräfte in der Personaldienstleistung oder auch für Mitarbeitende in Unternehmen, die eng mit Personaldienstleistungsanbietern kooperieren.

Relevante Kurse:

2450 Prozessorientierte Personaldienstleistungen


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Steffen Hillebrecht

Inhalt:

1 Allgemeine Aspekte der prozessorientierten Personaldienstleistungen
1.1 Die Leistungscharakteristik der prozessorientierten Personaldienstleistungen
1.2 Aspekte der dauerhaften umfassenden Arbeitsverlagerung

2 Das Interim Management
2.1 Wesen und Einsatzfelder des Interim Managements
2.2 Der rechtliche Charakter des Interim Managements
2.3 Die Qualifizierung von Interim-Management-Kräften
2.4 Die Kalkulation von Interim-Management-Leistungen
2.5 Einige Perspektiven

3 Die Ingenieurdienstleistung
3.1 Charakteristika der Ingenieurdienstleistungen
3.2 Die rechtlichen Aspekte der Ingenieurdienstleistung
3.3 Die Kalkulation von Ingenieurdienstleistungen
3.4 Das Einsatzkonzept als Basis der Arbeitskräfteüberlassung
3.5 Die Anforderungen des Personalmarketings

4 Die Industriedienstleistung
4.1 Die Leistungsbreite der Industriedienstleistung
4.2 Rechtliche Einordnung der Industriedienstleistungen
4.3 Die Kalkulation von Industriedienstleistungen
4.4 Die Vermarktung von Industriedienstleistungen

5 Die externe Personalverwaltung
5.1 Die Leistungscharakteristik der externen Personalverwaltung
5.2 Die rechtliche Charakteristik
5.3 Die Vermarktung externer Personalverwaltung

6 Crowdsourcing und Crowdworking als neue Formen der Personaldienstleistung
6.1 Einige zentrale Definitionen
6.2 Der Charakter von Crowdsourcing und Crowdworking
6.3 Chancen des Crowdworking


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, …

kennen Sie den Leistungsumfang und die Besonderheiten der pro­zessorientierten Personaldienstleistungen;
verstehen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Leistungs­erbringung;
sind Sie in der Lage, die Elemente der einzelnen Dienst­leistungen genauer zu beschreiben und in konkreten Situationen anzuwenden;
sind Ihnen die Unterschiede zwischen Outtasking und Outsourcing und deren Auswirkungen auf die Leistungserbringung bekannt;
können Sie Personaldienstleistungen marktgerecht kalkulieren;
begründen Sie den Einsatz von prozessorientierten Personal­dienst­leistungen anhand betriebswirtschaftlicher Kriterien.


Belegempfehlung:

Dieses Modul ist insbesondere allen, die in der Personaldienstleistung tätig sind oder werden wollen, zu empfehlen.

Relevante Kurse:

2500 Fallstudie Personalmanagement


Inhalt:

1 Das Unternehmen Praxisbeispiel GmbH
1.1 Die Gründer: Peter Marx und Jürgen Holt
1.2 Die Branche: Business Intelligence
1.3 Organisation der Praxisbeispiel GmbH
1.4 Die Zeit von der Gründung bis zur aktuellen Situation
1.5 Strategie der Praxisbeispiel GmbH
2 Die Fallbeispiele
2.1 Personalmanagerin Kerstin Pauls
2.2 Sales Manager Carsten Schnell
2.3 Junior Consultant Hans Klein
2.4 Teamleiter Johannes Ernst


Studienziele:

Wenn Sie die Fallstudie erarbeitet haben,

  • haben Sie komplexe unternehmerische Realitäten im Arbeitsfeld Personalmanagement kennengelernt und analysiert;
  • können Sie Lösungen finden und Personalentscheidungen treffen;
  • erkennen Sie Wechselwirkungen bei Personalentscheidern durch Perspektivwechsel.

Belegempfehlung:

Allen Personalmanager/innen, die Inhalte rund um den Aufbau eines Personalmanagements, um Personalauswahl, Personalführung und Personalentwicklung nicht nur abstrakt, sondern anhand realitätsnaher Situationen und Menschen lernen wollen, wird dieses Modul empfohlen – insbesondere solchen mit Quereinstieg.

Besonderheit im Assignment
Im Assignment zur Fallstudie werden sechs kombinierte Wissens- und Anwendungsaufgaben gestellt.

Relevante Kurse:

3116 Grundlagen des Marketingmanagements


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

Einleitung
1 Grundlagen des Marketingmanagements
1.1 Begriffliche Grundlagen und  der Prozess des Marketingmanagements
1.2 Relevantes Umfeld des Marketingmanagements

2 Ansatzpunkte zur organisatorischen Verankerung des Marketings
2.1 Grundlagen der Unternehmensorganisation
2.2 Konzepte der Marketing-Organisation

3 Grundlagen der Marketing-Planung und der Marketing-Analyse
3.1 Einführung in die Marketing-Planung
3.2 Ausgewählte Instrumente der Marketing-Analyse
3.2.1 SWOT-Analyse
3.2.2 Gap-Analyse
3.2.3 Benchmarking

4 Ziele und Strategien im Marketingmanagement
4.1 Marketing-Ziele
4.2 Einführung in die Marketing-Strategien

5 Einführung in die Marketing-Instrumente
5.1 Produkt- und Programmpolitik
5.2 Preis- und Konditionenpolitik
5.3 Distributionspolitik
5.4 Kommunikationspolitik
5.5 Personalpolitik

6 Grundlagen der Marketing-Implementierung und des Marketing-Controllings
6.1 Marketing-Plan als Instrument zur Steuerung  der Marketing-Implementierung
6.2 Einführung in das Marketing-Controlling


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage,

  • die Kennzeichnung von Marketing und Marketingmanagement sowie ihre Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen,
  • Grundlagen der Unternehmens- und Marketingorganisation darzulegen,
  • Grundlagen des Marketingmanagements sicher zu beherrschen,
  • überzeugende Marketing-Ziele zu definieren,
  • Marketing-Strategien zu planen,
  • die Instrumente des Marketings einzuordnen,
  • die Marketing-Implementierung und das Marketing-Controlling in ihrer Bedeutung für das Marketingmanagement zu bewerten.

Belegempfehlung:

Die DAM empfiehlt allen Teilnehmenden dieses Modul, die noch keine klare Vorstellung davon haben, was sich hinter dem Begriff “Marketingmanagement” verstanden wird, wozu dieses dient und wie es im Unternehmen zum Einsatz kommen kann.

Relevante Kurse:

3136 Marketingstrategie


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Torsten Spandl

Inhalt:

1 Die Marketingstrategie – Grundlegendes
1.1 Zum Strategiebegriff im Marketing
1.2 Elemente einer Strategie aus Marketingsicht
1.3 Zielsetzungen einer Marketingstrategie
1.4 Bedeutung der Marketingstrategie im Vergleich zur operativen Maßnahmenumsetzung

2 Formulierung von Strategien zur Marktbearbeitung
2.1 Bildung von strategischen Geschäftseinheiten
2.2 Das Konzept der Zielgruppe
2.3 Marktsegmentierung zur Adressierung der Zielgruppe
2.4 Sinus-Typologie zur Segmentierung
2.5 Strategien zur räumlichen Struktur der Marktbearbeitung
2.6 Art und Umfang der Marktbearbeitung

3 Strategien zum Wettbewerbsverhalten
3.1 Produkt-Markt-Strategien nach Ansoff
3.2 Wettbewerbsstrategien nach Porter
3.3 Ansatz der Marktlebenszyklusbetrachtung
3.4 Strategien des Verhaltens gegenüber der Konkurrenz
3.5 Abschließende Diskussion zum Wettbewerbsverhalten

4 Strategien zur Beeinflussung des Marktes
4.1 Market Driving als Konzept
4.2 Market Driving durch Management der Umweltbeziehungen
4.3 Market Driving auf Basis des Marktstruktur-/ Marktverhaltensansatzes
4.4 Market Driving auf Basis des Innovationsansatzes
4.5 Abschließende Betrachtungen zu Beeinflussungsstrategien

5 Resümee und Ausblick


Studienziele:
  • Vermittelt werden die Grundlagen des Strategiebegriffs – Sie lernen die historischen Vorbilder kennen und verstehen den oft gezogenen Vergleich zwischen “Kriegsführung” und modernem Wirtschaftsleben.
  • Sie werfen einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungsphasen der Marketingstrategien, weil viele der strategischen Vordenker auch heute noch einen festen Platz in der Strategiediskussion haben.
  • Die wichtigsten aktuellen wissenschaftlichen und praktischen Aspekte werden diskutiert, denn die Betrachtung von Marketingstrategien hat sich in den letzten Jahren maßgeblich weiterentwickelt.
  • Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ansätze der Marketingstrategien und können Ihr Spektrum an Handlungsoptionen erweitern, um auch zukünftig am Markt bestehen und Ihr Unternehmen weiterentwickeln zu können.

Belegempfehlung:

Wir empfehlen dieses Modul den Teilnehmenden, die nicht nur operative Maßnahmen des Marketings umsetzen wollen, sondern darüber hinausgehend die Gründe kennen, warum genau diese Maßnahmen für sinnvoll erachtet werden und die dahinterstehende Strategie durchschauen. Wer im Marketingmanagement nicht nur ausführende, sondern planende Kraft sein will, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

3167 Business-to-Consumer-Marketing


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Torsten Spandl

Inhalt:

1 Der Konsument – das unbekannte Wesen
1.1 Nachfrage- und Kaufverhaltenssteuerung
1.2 Unterscheidungen Kaufentscheidung

2 Erklärungsansätze des Konsumentenverhaltens
2.1 S-R-Modell
2.2 S-O-R-Modeel
2.3 Erweiterung der Betrachtung durch Neuromarketing
2.4 Das rationale Kaufverhalten

3 Bestimmungsfaktoren der Kaufentscheidung
3.1 Aktiviertheit und Involvement
3.2 Emotion und Motivation
3.3 Einstellungen
3.4 Werte
3.5 Persönlichkeit und Lebensstil

4 Kaufentscheidungsmodelle
4.1 Einfaches Modell der Kaufentscheidung
4.2 Komplexes Modell der Kaufentscheidung
4.3 Relevanz des unternehmerischen Verkaufszyklus
4.4 Kommunikation zur Beeinflussung der Kaufentscheidung

5 Entwicklungen und Trends des Konsumentenverhaltens
5.1 Vom Kaufakt zur Kundenbeziehung: Relationship Marketing
5.2 Variety Seeking
5.3 Neue Konsumententypen
5.4 Neuere verhaltenspsychologische Ansätze in der Konsumentenforschung

Resümee


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet werden, wissen Sie, …

  • wie das Wissen um die Kaufentscheidung in Marketing und Vertrieb genutzt wird;
  • welche unterschiedlichen Kaufentscheidungen es gibt;
  • nach welchen unterschiedlichen Erklärungsansätzen Kaufentscheidungen analysiert werden;
  • was die wesentlichen Faktoren zur Bestimmung des Kaufverhaltens sind;
  • wie die Persönlichkeit und die Lebensmilieus die Analyse und die Prognose von Kaufverhalten ermöglichen;
  • dass ein einfaches und ein komplexes Modell zum Kaufverhalten helfen können, aus Unternehmenssicht Kaufverhalten zu verstehen;
  • welche aktuellen Veränderungen das Kaufverhalten auf Konsumentenseite gerade beeinflussen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul sollte von Teilnehmenden belegt werden, die ihre Kunden und deren Entscheidungen verstehen wollen und möglicherweise darauf Einfluss nehmen wollen.

Relevante Kurse:

3171 Business-to-Business-Marketing


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Ulrich Wicher

Inhalt:

Einleitung
1 Einführung in das organisationale Beschaffungsverhalten

1.1 Konsumgüter- und Industriegütermärkte
1.2 Individuelle und kollektive Kaufentscheidungen in Organisationen
1.3 Besonderheiten der Beschaffung von Organisationen
2 Typologie von Industriegütermärkten
2.1 Das Produktgeschäft
2.2 Das Anlagengeschäft
2.3 Das Systemgeschäft
2.4 Das Zuliefergeschäft
3 Einflussfaktoren auf das organisationale Beschaffungsverhalten
3.1 Organisationaler Beschaffungsprozess
3.2 Buying Center und Selling Center
3.3 Kauftyp
3.4 Merkmale der beschaffenden Organisation
3.5 Die Umwelt als Einflussfaktor
4 Kaufentscheidungen und Buying-Center-Konzepte
4.1 Das Webster/Wind-Rollenkonzept
4.2 Das Promotoren-Opponenten-Modell
4.3 Individuelles Informations- und Entscheidungsverhalten
5 Beschaffungsverhalten und B2B-Kommunikation
5.1 Besonderheiten der Kommunikationspolitik im B2B-Marketing
5.2 Entwicklungen der Kommunikationspolitik im B2B-Marketing
5.3 Kommunikationsinstrumente im B2B-Marketing
5.4 Markenpolitik im B2B-Marketing
5.5 Ingredient Branding
6 Nachhaltigkeit und Beschaffungsverhalten
6.1 Grundlagen der Nachhaltigkeit
6.2 Nachhaltigkeit und Stakeholder
6.3 Nachhaltige Beschaffung als Erfolgsfaktor
7 Elektronische Beschaffung
7.1 Electronic Procurement und Electronic Sourcing
7.2 Neuere Entwicklungen im B2B-Marketing durch die Digitalisierung
Fazit


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sind Sie vertraut mit …

  • den veränderten Rahmenbedingungen einer modernen Beschaffung im Gegensatz zum klassischen Einkauf;
  • mit der Verschiedenartigkeit von Industriegütermärkten;
  • mit den unterschiedlichen Einflussfaktoren auf das organisatorische Kaufverhalten;
  • mit den unterschiedlichen Personen, Akteuren, Rollen im Kaufentscheidungsprozess;
  • mit den wichtigen Kommunikationsinstrumenten im B2B-Marketing;
  • mit der Bedeutung der Nachhaltigkeit für Kaufentscheidungen im B2B-Marketing;
  • mit den wichtigen Instrumenten der elektronischen Beschaffung und den Chancen der Digitalisierung im Rahmen der organisationalen Beschaffung.

Belegempfehlung:

Unternehmen verhalten sich in ihrem Beschaffungsverhalten anders als Privatpersonen. Um sich in diese Fragestellung einzuarbeiten, können Sie dieses Wahlpflichtmodul belegen.

Relevante Kurse:

3186 Marktforschung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Alexander Magerhans

Inhalt:

1 Grundlagen der Marktforschung
1.1 Begriffsklärung
1.2 Aufgaben und Ziele der Marktforschung
1.3 Grenzen der Marktforschung
1.4 Rahmenbedingungen der Marktforschung
1.5 Eigen- oder Fremdforschung
1.6 Ausgangspunkte für die Marktforschung
2 Marktforschungsprozess
2.1 Definition – was ist gefragt?
2.2 Design – wie gehen wir vor?
2.3. Datenerhebung – wie können wir die Daten erheben?
2.4. Datenauswertung – wie können wir die Daten auswerten?
2.5. Dokumentation – wie können wir die Fragen beantworten?
3 Online-Marktforschung
3.1 Basismethoden der Online-Marktforschung
3.2 Usability-Methoden
3.3 Big Data
3.4 Social Media Monitoring
4 Internationale Marktforschung
Trends und Entwicklung


Studienziele:

Nach der Bearbeitung des Moduls

  • haben Sie Verständnis für Markt, Markterkundung, Marketingforschung und Marktforschung
  • kennen Sie die Aufgaben, Ziele, Grenzen, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Marktforschung
  • sind Ihnen die Verortung der Marktforschung sowie deren Rahmenbedingungen geläufig
  • können Sie Antworten auf die Fragen des Marktforschungsprozesses geben
  • Wissen Sie über die Spezialthemen „Online-Marktforschung” und „Internationale Marktforschung” Bescheid

Belegempfehlung:

Marktforschung und die Gewinnung von aktuellen und zuverlässigen Marktdaten sind für die Entscheidungsfindung in Unternehmen unerlässlich. Marktwissen ist also ein wichtiger Erfolgsfaktor. Wir empfehlen dieses Modul allen Teilnehmenden, die Verantwortung in Marketingentscheidungen übernehmen und diese fällen oder beeinflussen wollen.

Relevante Kurse:

3216 Marketinginstrumente I: Produktpolitik


Studienbriefautor:
Dr. Winfried Veeh

Inhalt:

Einleitung
1 Produktpolitik im unternehmerischen Regelwerk
1.1 Dimension der Produktpolitik im Marketingmix
1.2 Definition Produktpolitik
1.3 Produktpolitik im Spannungsfeld der Programm- und Sortimentspolitik
1.4 Produktklassen und Produktebenen
1.5 Ziele der Produktpolitik
1.6 Determinanten der Produktpolitik
1.7 Organisatorische Einbettung der Produktpolitik

2 Produkt- und Sortimentsanalysen
2.1 Das Lebenszyklusmodell
2.2 Die Portfolioanalyse
2.3 Die Umsatzstrukturanalyse
2.4 Die Kundenstrukturanalyse
2.5 Die Deckungsbeitragsanalyse

3 Innovationsmanagement im Rahmen der Produktpolitik
3.1 Die Grundlagen des Innovationsmanagements
3.2 Externe Innovationsakquisition
3.3 Innovationsakquisition – der Innovationsprozess
3.4 Vom Entwurf zum Produkt
3.5 Last Exit: der Produkttest
3.6 Die Markteinführung

4 Das Management von Produkten
4.1 Produktvariation
4.2 Produktdifferenzierung
4.3 Produktdiversifikation
4.4 Produkteliminierung

5 Zusammenfassung
Antworten zu den Kontrollfragen
Literaturverzeichnis


Studienziele:

Nach Abschluss des Moduls

  • kennen Sie die Ziele und die Determinanten der Produktpolitik und verstehen, welche Einflussgrößen die Produktpolitik in Unternehmen bestimmen
  • wissen Sie, was das Lebenszyklusmodell ist und in welche Phasen es sich aufteilt
  • sind Ihnen die weiteren Programm- und Sortimentsanalysen bekannt
  • sind Ihnen die mit Produktinnovationen verbundenen Risiken bewusst
  • wissen Sie, welche einzelnen Prozessschritte im Rahmen des Innovationsmanagements zu machen sind – von der Produktidee bis hin zum fertigen Produkt
  • wissen Sie, welche Aufgaben und welche Entscheidungsfelder mit dem Produktmanagement verbunden sind.

Belegempfehlung:

Dieses Modul gilt zusammen mit den drei anderen Marketinginstrumenten als grundlegend und wird allen Teilnehmenden ohne Vorwissen aus dem Marketingmanagement sehr empfohlen.

Relevante Kurse:

3225 Marketinginstrumente II: Preispolitik


Studienbriefautor:
Dr. Winfried Veeh

Inhalt:

1 Preispolitik im Spannungsfeld von betrieblichen und strategischen Entscheidungen
1.1 Preispolitik im engeren Betrachtungskontext
1.2 Preispolitik im weiteren Betrachtungskontext
2 Konditionenpolitik als Gestaltungselement der Preispolitik
2.1 Die Rabattpolitik
2.2 Liefer- und Zahlungsbedingungen
2.3 Die Absatzfinanzierung
3 Kognitive Preisentscheidungsprozesse bei Konsumenten
3.1 Die Preisinformationsaufnahme
3.2 Die Preisinformationsverarbeitung/-beurteilung
3.3 Die Preisinformationsspeicherung
4 Zusammenfassung


Studienziele:

Nach Abschluss dieses Moduls sollten Sie …

  • den Stellenwert, den die Preispolitik hat, kennen und wissen, welche charakteristischen Merkmale sie auszeichnet;
  • wissen, welche Preisbildungsprozesse in der Praxis angewendet werden;
  • die grundsätzlichen preispolitischen Strategien erklären und darlegen können, in welchem Wettbewerbsumfeld sich die unterschiedlichen Strategien anwenden lassen;
  • die Gestaltungsoptionen kennen, die sich aus der Konditionenpolitik ergeben;
  • wissen, welche Determinanten die Preisentscheidung von Konsumenten beeinflussen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul gilt zusammen mit den drei anderen Marketinginstrumenten als grundlegend und wird allen Teilnehmenden ohne Vorwissen aus dem Marketingmanagement sehr empfohlen.

Relevante Kurse:

3235 Marketinginstrumente III: Kommunikationspolitik


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

Einleitung
1 Grundlagen der Kommunikationspolitik
1.1 Kennzeichen und Einbindung ins Marketing
1.2 Ziele, Zielgruppen, Wirkungen und Informationsfelder
1.3 Interne Kommunikationspolitik
2 Instrumente und Medien der Kommunikationspolitik
2.1 Zentrale Begriffe und Prozesse
2.2 Werbung
2.3 Public Relations
2.4 Verkaufsförderung
2.5 Dialogkommunikation
2.6 Online-Kommunikation
2.7 Sponsoring
2.8 Messen/Ausstellungen/Events/Markeninszenierungen
2.9 Lobbyismus
3 Budgetierung der Kommunikation
4 Corporate Identity
Antworten zu den Kontrollfragen
Literaturverzeichnis


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul bearbeitet haben, können Sie:

  • die Kennzeichnung der Kommunikationspolitik und ihre Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen;
  • Ziele und Zielgruppen der Kommunikationspolitik zu unterscheiden;
  • Wirkungsmechanismen der Kommunikationspolitik anzuwenden,
  • die Instrumente der Kommunikationspolitik zielorientiert auszuwählen;
  • Kommunikationsmaßnahmen zu budgetieren;
  • das Konzept der Corporate Identity anzuwenden.

Belegempfehlung:

Dieses Modul gilt zusammen mit den drei anderen Marketinginstrumenten als grundlegend und wird allen Teilnehmenden ohne Vorwissen aus dem Marketingmanagement sehr empfohlen.

Relevante Kurse:

3245 Marketinginstrumente IV: Distributionspolitik


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

1. Grundlagen der Distributionspolitik
1.1 Einbindung der Distributionspolitik ins Marketing
1.2 Entscheidungsfelder der Distributionspolitik

2. Absatzwege und Absatzorgane
2.1 Direktvertrieb
2.2 Indirekter Vertrieb
2.3 E-Commerce als Spezialausprägung des Vertriebs
2.4 Bedeutungsverschiebungen zwischen den Vertriebskanälen

3. Multi-Channel-Vertrieb
3.1 Ziele und Risiken des Multi-Channel-Vertriebs
3.2 Optionen zur Ausgestaltung des Multi-Channel-Vertriebs

4. Absatzwege- und Absatzorgane-Management
4.1 Ausgestaltung des Absatzwege- und Absatzorgane-Managements
4.2 Auswahl von Absatzwegen und Absatzorganen

5. Distributionslogistik
5.1 Aufgabenstellung und Ziele der Distributionslogistik
5.2 Ausgestaltung der Distributionslogistik


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage …

  • die Distributionspolitik als zentralen Bestand des Marketing-Mix zu verstehen,
  • verschiedene Konzepte zur Ausgestaltung der Distributionspolitik sicher zu beherrschen,
  • alternative Lösungskonzepte zur Distribution zielorientiert anzuwenden,
  • Methoden zur Bewertung der Distributionsleistung zu beherrschen,
  • ein Multi-Channel-Vertriebskonzept zu entwerfen,
  • zentrale Elemente der Vertriebslogistik in ihrer Bedeutung einzuschätzen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul gilt zusammen mit den drei anderen Marketinginstrumenten als grundlegend und wird allen Teilnehmenden ohne Vorwissen aus dem Marketingmanagement sehr empfohlen.

Relevante Kurse:

3255 Marketingcontrolling


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Christopher Zerres

Inhalt:

1. Aufgaben, Organisation und Arten eines Marketing-Controlling
1.1 Aufgaben
1.2 Organisation
1.3 Arten
2. Strategisches Marketing-Controlling
2.1  Einführung
2.2  Analyse-Instrumente
3. Operatives Marketing-Controlling
3.1  Einführung
3.2  Analyse-Instrumente
4 Balanced Scorecard als übergreifendes Instrument
Fazit


Studienziele:

Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage,

  • die grundsätzliche Bedeutung des Marketing-Controlling für eine marktorientierte Unternehmensführung zu verstehen,
  • die Rolle und die Aufgaben des Marketing-Controlling im Marketing-Planungsprozess nachzuvollziehen,
  • strategische Marketing-Controlling Instrumente anzuwenden,
  • operative Marketing-Maßnahmen mit geeigneten Instrumenten zu kontrollieren und zu optimieren sowie
  • die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument für strategische und operative Marketing-Aktivitäten einzusetzen.

Belegempfehlung:

Sie sollten dieses Modul belegen wenn Sie die Effektivität und die Effizienz eines marktorientierten Unternehmens und dessen Führung unterstützen wollen, denn mit Marketingcontrolling können Sie Projekte auf ihre Erfolgsaussichten hin prüfen.

 

Relevante Kurse:

3265 Dienstleistungsmarketing


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Ulrich Wicher

Inhalt:

1 Grundlagen
1.1 Entwicklungslinien des Marketings
1.2 Der Begriff “Dienstleistung”
1.3 Besonderheiten der Dienstleistung
1.4 Systematisierung von Dienstleistungen
1.5 Zunehmende Nachfrage nach Dienstleistungen
2 Managementprozess Dienstleistungsmarketing
2.1 Situationsanalyse
2.2 Strategische Planung
2.3 Operatives Marketing
2.4 Implementierung
2.5 Controlling
3 Qualitätsmanagement und Dienstleistungen
3.1 Total Quality Management
3.2 Das GAP-Modell der Dienstleistungsqualität
4 Beschwerdemanagement
4.1 Ziele
4.2 Aufgaben
Fazit


Studienziele:

Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sind Sie vertraut mit …

  • den Begriffen, Zielen und Anwendungsmöglichkeiten des Dienstleistungsmarketings;
  • dem Gesamtkonzept eines Dienstleistungsmarketings;
  • mit den Besonderheiten der Vermarktung von Dienstleistungen;
  • mit dem Marketing-Mix aus Dienstleistungssicht;
  • mit den Möglichkeiten und Besonderheiten des Qualitätsmanagements von Dienstleistungen;
  • mit den Grundlagen des Beschwerdemanagements im Dienstleistungsmarketing

Belegempfehlung:

Besonders empfohlen wird dieses Modul Teilnehmenden, die in dienstleistenden Unternehmen tätig sind. Doch auch Menschen im produktiven Gewerbe sollten sich mit Dienstleistungsmarketing auseinander setzen, da es zunehmend in allen Unternehmen eine bedeutende Rolle spielt.

Relevante Kurse:

3295 Internationales Marketing


Studienbriefautorin:
Grit Schimpfermann

Inhalt:

Einleitung
1 Grundlegende Voraussetzungen für die internationale Expansion 

1.1 Der Prozess des Marketingmanagements
1.2 Modernes Kundenbeziehungsmanagement
1.3 Internationale Trends und Herausforderungen im Marketing des 21. Jahrhunderts
2 Internationale Marketingforschung 
2.1 Internationale Marktchancen nutzen
2.2 Daten zielgerichtet analysieren und auswerten
2.3 Die PESTLE-Analyse
3 Ziele und Strategien im internationalen Marketing 
3.1 Strategisches Marketingmanagement
3.2 Zielgruppensegmentierung im internationalen Umfeld
3.3 Entwicklung und Implementierung weltweiter Marketingstrategien
4 Der internationale Marketing-Mix 
4.1 Produkt- und Leistungspolitik
4.2 Preis- und Konditionenpolitik
4.3 Distributionspolitik
4.4 Kommunikationspolitik
4.5 Personalpolitik
4.6 Ausstattung
4.7 Prozesse
5 Internationales Marketingcontrolling 
5.1 Von der Optimierung des Bestehenden zur Investition in neue Märkte
5.2 Aufgaben des internationalen Marketingcontrollings
5.3 Techniken und Methoden des Controllings
Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie

  • die Voraussetzungen für eine internationale Expansion erläutern;
  • internationale Marktforschung mittels fundierter Analysemethoden durchführen;
  • Strategien der Marktbearbeitung international einsetzen;
  • den internationalen Marketing-Mix zielgruppengerecht definieren und umsetzen;
  • internationales Controlling anwenden und Maßnahmen kontinuierlich optimieren.

Belegempfehlung:

Wer in einem Unternehmen arbeitet, das in zwei oder mehr Ländern aktiv ist und an einer markt- und kompetenzorientierten Führung desselben interessiert ist, sollte dieses Modul und seine Inhalte gut kennen.

Relevante Kurse:

3310 Public Relation


Studienbriefautor:
Robert Deg

Inhalt:

Einleitung
1 Standort Public Relations
1.1 Begrifflichkeiten
1.2 Marketing und PR
1.3 Varianten der Public Relations
2 Im Vorfeld von PR-Aktivitäten: Analyse und Ergebnisdefinition
2.1 Die Analyse
2.2 Wer will ich sein? – Ergebnisdefinition
3 PR-Konzept
3.1 Inhalt des Konzepts
3.2 Der Blick zurück – Erfolgskontrolle
4 Medienlandschaft und Presseverteiler
4.1 Verteiler
4.2 Die Medienlandschaft – Grundlage des eigenen Verteilers
5 Pressemitteilung
5.1 Wann man eine Pressemitteilung schreibt
5.2 Wie man eine Pressemitteilung schreibt
5.3 Was nicht in eine Pressemitteilung gehört
6 Pressekonferenz
6.1 Nachrichtenwert
6.2 Briefung der Redner
6.3 Pressekonferenz-Checkliste
7 Interview
7.1 Gesprächstermin
7.2 Funk und Fernsehen
7.3 Interview selber schreiben
8 Bildmaterial
8.1 Portraits und weitere Motive
8.2 Infografik
9 Social Media Marketing/ Web 2.0
9.1 Überblick Web 2.0/ Social Media
9.2 Grundregeln der Internet-Kommunikation
10 Unterstützung von PR-Agenture
10.1 Groß oder klein?
10.2 Agentursuche
Schlusswort


Studienziele:

Nach der Bearbeitung des Moduls sollten Sie

  • ein grundlegendes Verständnis von Public Relations und dessen Bedeutung im und für das Unternehmen haben;
  • Herausforderungen, Rahmenbedingungen sowie Stärken und Schwächen der PR-Arbeit Ihres Unternehmens charakterisieren können;
  • die Grundlagen und Regeln des Umgangs mit Journalisten und erfolgreicher Pressearbeit kennen;
  • in der Lage sein, die Pressearbeit für Ihr Unternehmen durchzuführen.

Belegempfehlung:

Wer die PR-Abteilung eines Unternehmens leiten oder unterstützen will, sollte die Inhalte dieses Moduls unbedingt beherrschen.

Relevante Kurse:

3336 Online-Marketing


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

Einleitung

1 Einführung in das Online-Marketing
1.1 Kennzeichnung und Überblick über Instrumente des Online-Marketings
1.2 Das Online-Marketing im Marketingmanagement

2 Entwicklung einer Online-Marketing-Konzeption
2.1 Elemente einer Online-Marketing-Konzeption
2.2 Organisatorische Verankerung des Online-Marketings

3 Zentrale Instrumente des Online-Marketings
3.1 Corporate Website
3.2 Online-Werbung
3.3 Suchmaschinen-Werbung – Search-Engine-Advertising (SEA)
3.4 Affiliate-Marketing
3.5 Suchmaschinen-Optimierung – Search-Engine-Optimization (SEO)
3.6 Social-Media-Marketing


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage

  • das Online-Marketing zu kennzeichnen und seine Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen;
  • Online-Marketing-Konzeptionen zu entwickeln;
  • überzeugende Corporate Websites zu konzipieren;
  • den Einsatz von Online-Werbung zu planen;
  • das Suchmaschinen-Marketing mit den Ausprägungen SEO und SEA richtig einzusetzen;
  • das Affiliate-Marketing in seiner Bedeutung zu bewerten;

Belegempfehlung:

Die Inhalte dieses Moduls sollte jede/r kennen, der oder die Verantwortung für die (Neu-)Erstellung und für die Auffindbarkeit einer Website trägt, bzw. die Instrumente des Online-Marketings zuständig ist.

Relevante Kurse:

3341 Social-Media-Marketing


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

1 Social-Media-Marketing
1.1 Kennzeichnung von Social Media und Social-Media-Marketing
1.2 Media-Kategorien
1.3 Social-Media-Haus als Orientierungsrahmen
2 Relevante Handlungsfelder des Social-Media-Marketings
2.1 Customer-Experience-Management
2.2 Customer Engagement und User-Generated Content
2.3 Content-Marketing
2.4 Rating- und Review-Management
2.5 Influencer-Marketing
3 Plattformen für Social-Media-Marketing
3.1 Blogs und Microblogs
3.2 Soziale Netzwerke
3.3 Media-Sharing-Plattformen
4 Organisatorische Verankerung  des Social-Media-Marketings
Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Social-Media-Marketings
Antworten zu den Kontrollfragen


Studienziele:

Nachdem Sie das Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage …

  • die Kennzeichnung des Social-Media-Marketings und seine Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen;
  • die Medienkategorien Owned, Paid und Earned Media zu unter­scheiden;
  • Ausgestaltungsformen des Social-Media-Marketings zu beherrschen;
  • die Plattformen des Social-Media-Marketings zielorientiert auszu­wählen;
  • Konzepte zur Verankerung des Social-Media-Marketings anwenden zu können.

Belegempfehlung:

Die Inhalte dieses Moduls sollte jede/r kennen, der oder die Verantwortung für die (Neu-)Erstellung trägt und Pflege von Social-Media-Tools und -Aktivitäten zuständig ist.

Relevante Kurse:

3350 Produkt- und Markenmanagement


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Dietrich von der Oelsnitz
Dipl.-Kfm. Holger Thies

Inhalt:

1 Unternehmenskompetenzen als Basis des Produktmanagements
1.1 Was ist eine Unternehmenskompetenz?
1.2 Wie bestimmt sich der Wert einer Unternehmenskompetenz?
1.3 Werkzeuge zur Verknüpfung von Kompetenz- und Produktpolitik
2 Handlungsfelder und organisatorische Verankerung des Produktmanagements 
2.1 Produktpolitische Optionen
2.2 Produktmanager – Brand Manager – Category Manager
3 Was ist und wozu braucht es eine Marke? 
3.1 Rahmenbedingungen: Märkte und Konsumenten heute
3.2 Definition und Ziele eines Markenartikels
3.3 Markentypen: Produkte und Firmen – Hersteller und Handel
3.4 Komplexere Markenarchitekturen und ihre Systematisierung
4 Grundzüge der Markenführung 
4.1 Einordnung der Markenpolitik in die Unternehmensphilosophie
4.2 Wie erschafft man eine starke Marke?
4.3 Markenwachstum und Markendehnung
4.4 Controlling des Markenwerts
Resümee: Erfolgreiche Produkte für zufriedene Kunden


Studienziele:

Sie haben nach Bearbeitung dieses Moduls gelernt

  • worin die Besonderheiten markierter Produkte bestehen und welche Markenmodelle in Industrie, Dienstleistung und Handel existieren;
  • wie starke Marken aufgebaut und zu komplexeren Markensystemen kombiniert werden;
  • wie man den schleichenden Imageverlust einer Marke vermeiden und ihren aktuellen Wert überprüfen kann;
  • was eine Unternehmenskompetenz ist und wie man ihren konkreten Nutzen für eine bestimmte Markenstrategie ermitteln kann;
  • welche Unternehmensressourcen im Dienst der wettbewerblichen Profilierung eingesetzt werden können;
  • welche Instrumente in der Praxis genutzt werden, um Kompetenz- und Markenmanagement strategisch miteinander zu vernetzen;
  • wie sich eine intelligente Produkt- und Markenstrategie organisatorisch absichern lässt.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist besonders den Teilnehmenden zu empfehlen, die in der Produktentwicklung, im Produktmanagement und in der Produktpolitik eines Unternehmens tätig sind und/oder das Markenmanagement (mit-)verantworten.

Relevante Kurse:

3360 Influencer-Marketing


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Torsten Spandl

Inhalt:

1 Influencer-Marketing: eine Abgrenzung
1.1 Abgrenzung zu anderen Marketingdisziplinen
1.2 Aufgaben der Kommunikation im Marketing
1.3 Aufgaben der Influencer-Kommunikation
2 Der Influencer oder die Influencerin
2.1 Motivation
2.2 Influencer-Typen: Unterscheidungskriterien
2.3 Influencer im B2B-Umfeld
3 Wirkung des Influencer-Marketings
3.1 Empfehlungsmarketing
3.2 Das professionelle Influencer-Marketing
4 Die Influencer-Marketing-Strategie
4.1 Kommunikationsstrategien im Marketing
4.2 Influencer-Kommunikation: strategische und operative Ziele
4.3 Arten der Zusammenarbeit
4.4 Erfolgsfaktoren der Zusammenarbeit
4.5 Fehler in der Zusammenarbeit
4.6 Kennzahlen des Influencer-Marketings
4.7 Abrechnungsoptionen des Influencer-Marketings
4.8 Rechtliche Aspekte der Zusammenarbeit
5 Social-Media-Anwendungen und -Plattformen für Influencer-Marketing
5.1 Blogs
5.2 Soziale Netzwerke
5.3 Videoplattformen
5.4 Unterstützende technische Plattformen
Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, wissen Sie, …

  • was Influencer-Marketing ist und wie es bei den Rezipierenden wirkt;
  • welche Arten von Influencern es gibt und wie man diese beschreiben kann;
  • um den theoretischen Hintergrund und können die Wirkungen erklären;
  • wie eine Influencer-Marketing-Strategie aussieht;
  • auf welchen Plattformen und unter welchen technischen Voraussetzungen Influencer-Marketing betrieben werden kann.

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird (angehenden) Marketingmanagern und Marketingmanagerinnen empfohlen, die in ihrem Unternehmen Social-Media-Marketing verantworten und Influencer-Marketing bewusst zum Einsatz bringen wollen.

Relevante Kurse:

3381 Onlinerecht – Eine Einführung


Studienbriefautorin:
Barbara Rudnick

Inhalt:

1 Die Abmahnung
1.1 Das Abmahnschreiben
1.2 Die strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung
1.3 Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken
1.4 Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs
1.5 Rechtsmissbräuchlichkeit von Abmahnungen
2 Marken- und Kennzeichnungsverletzungen im Internet
2.1 Unternehmenskennzeichen
2.2 Die Marke
2.3 Die wirksam eingetragene Marke
2.4 Domainrecht
3 Urheberrecht im Internet
3.1 Rechte des Urhebers
3.2 Urheberrechtlich geschützte Werke
3.3 Schutzvoraussetzungen
3.4 Grenzen des Urheberrechts
3.5 Ausblick im Urheberrecht
4 Wettbewerbsrecht im Internet
4.1 Unlauteres Handeln
4.2 Onlinemarketing
4.3 Die 30 Todsünden des UWG
5 Haftungen und Pflichten im Internet
5.1 Haftung fur Inhalte
5.2 Informationspflichten im Internet
5.3 Datenschutz im Internet
6 Fernabsatzrecht – E-Commerce
6.1 Vor- und nachvertragliche Informationspflichten
6.2 Die Verbraucherrichtlinie


Studienziele:

Sie lernen in diesem Modul …

  • den Umgang mit der Abmahnung von Wettbewerbern;
  • die Sicherung von eigenen Kennzeichen und Domains;
  • den rechtssicheren Umgang mit Urheberrechten;
  • den richtigen Umgang mit Onlinewerbung;
  • die wichtigen Kennzeichnungspflichten auf Ihrer Internetseite;
  • die Vermeidung der gängigsten Wettbewerbsverstöße;
  • die Grundregeln des E-Commerce.

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die Verantwortung für die Website des Unternehmens, deren Inhalte und den daraus resultierenden Handel tragen und deswegen über Grundlagen des Onlinerechts und den Umgang mit rechtlichen Besonderheiten des Internets Bescheid wissen sollten.

Relevante Kurse:

3401 Innovationsmanagement


Studienbriefautor/indivers:
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer

Inhalt:

1 Einführung in das Innovations-Management
1.1 Treiber von Innovationen
1.2 Kennzeichnung und Arten von Innovationen
1.3 Anstöße und Ausgestaltung von Innovationsprozessen
1.4 Inhalte des Innovations-Managements

2 Rahmenbedingungen des Innovations-Managements
2.1 Innovationsförderliche Unternehmenskultur
2.2 3-Horizonte-Modell als Orientierungsrahmen
2.3 Closed vs. Open Innovation
2.4 Performance-Engine und Innovation-Engine

3 Innovations-Management als Prozess
3.1 Überblick über den Gesamtprozess
3.2 Zielsetzung des Innovationsprozesses
3.3 Methoden zur Generierung von Innovationsideen
3.4 Methoden zur Bewertung von Innovationen

4 Ausgewählte Beispiele für ein überzeugendes Innovations-Management
4.1 Innovative Weiterentwicklung bei Amazon
4.2 Innovations-Management der Ant Financial Service Group


Studienziele:

Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage, …

  • die Bedeutung des Innovations-Managements für jedes Unternehmen zu erkennen
  • einen Innovationsprozess zielorientiert auszugestalten
  • leistungsstarke Methoden für das Innovations-Management sicher einzusetzen.

Belegempfehlung:

Wir empfehlen dieses Modul Teilnehmenden, die Innovation nicht dem Zufall überlassen wollen, sondern verstehen wollen, wie Innovation systematisch herbeigeführt werden kann, welche Hürden es dabei zu überwinden gibt und was dabei beachtet werden muss.

Relevante Kurse:

3500 Fallstudie Marketingmanagement


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Torsten Spandl

Inhalt:

Vorbemerkung: Dieses Modul stellt eine Besonderheit im Lehrgang Marketingmanagement dar. Die Fallstudie bietet einen übergreifenden praxisorientierten Lern- und Arbeitsansatz, das heißt es wird Ihnen ermöglicht, die erlernten Inhalte aus vielen verschiedenen Modulen auf ein fiktives mittelständische Unternehmen zu übertragen und anzuwenden. Sie finden dafür Fragen und Musterlösungen zur Personalführung, zum Marketingcontrolling, zu den Marketinginstrumenten und weiteren Teilbereichen des Unternehmens und haben so die Möglichkeit Ihr Wissen anzuwenden und damit zu vertiefen.

Gliederung

1. Die Mühle Herford GmbH
1.1 Die frühe Phase der Unternehmung
1.2 Die Zeit des Wirtschaftswunders
1.3 Die Neuzeit
1.4 Der zweite Geschäftsführer Oskar Friebe
2. Die Struktur des Unternehmens
2.1 Die Abteilung Produktion
2.2 Die Abteilung Verwaltung
2.3 Die Abteilung Marketing
2.4 Die Abteilung Vertrieb
2.5 Die Assistentin des Geschäftsführers Marketing/Vertrieb
3. Markt und Umfeld
3.1 Der Brot- und Knäckebrotmarkts
3.2 Der Keksmarkt
3.3 Der Markt für Müsliriegel
4. Die Absatzwege
4.1 Absatzkanal stationärer Lebensmitteleinzelhandel
4.2 Absatzkanal Onlinehandel
4.3 Absatzkanal Outlet-/Fabrikverkauf
5. Die (End-) Kunden
6. Der Wettbewerb

6.1 Produktkategorie Knäckebrot
6.2 Produktkategorie Kekse
6.3 Produktkategorie Müsliriegel
7. Berichte aus der Produktion
7.1 Projekt “vegane Backmischung”
7.2 Verantwortungsbereich Einkauf
7.3 Aktuelle Projekte aus der Produktion
8. Berichte aus dem Marketing
8.1 Aufgabenfeld B2B-Kommunikation
8.2 Aufgabenfeld B2C-Kommunikation
9. Berichte aus dem Vertrieb
9.1 Strategische Ausrichtung und Vertriebsstrategie
9.2 Absatzkanäle
9.3 Pricing
9.4 Vertriebsstruktur


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul erarbeiten haben

  • sollen Sie komplexe unternehmerische Realitäten im Arbeitsfeld Marketingmanagement am Praxisbeispiel analysieren können
  • haben Sie Ihr – über die Bearbeitung der anderen Module – gelerntes Wissen eingesetzt, angewandt und damit vertieft
  • konnten Sie Ihre Lösungs- und Entscheidungsfindung als Marketingmanager/in anhand einer überschaubaren Datenbasis trainieren

Belegempfehlung:

Dieses Modul empfehlen wir allen Marketingmanager/innen, die in Betrieben im Marketingmanagement konkret und praktisch arbeiten (wollen) oder ihren Tätigkeitsbereich erweitern und sich auf darauf und den oft mit Überraschungen gespickten Alltag anhand der in der Fallstudie vorgestellten konkreten Sachverhalte und Herausforderungen vorbereiten wollen.

Das zur Fallstudie gehörende Assignment 3500 beinhaltet Fragen zu allen Modulen. Diese müssen nicht alle beantwortet werden. Um das Assignment zu bestehen, müssen lediglich die Fragen zu sechs von Ihnen gewählten Modulen beantwortet werden. Ratsam ist es, das Assignment zu diesem Modul nach allen anderen Assignments, am Ende des Fernlehrgangs abzulegen.

Relevante Kurse:

4101 Grundlagen des Kulturmanagements


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Erwin Hoffmann

Inhalt:

1 Grundlagen des Kulturmanagements

1.1 Definitionen und Handlungsfelder
1.2 Kontext und Entwicklung des Managements im Kulturbereich
1.3 Systemik im Kulturmanagement
1.4 Aufgaben im Führungsprozess
1.5 Berufsbild Kulturmanager/Kulturmanagerin

2 Zielsetzung und Planung

2.1 Strategische und operative Planung
2.2 Ziele, Zielsystem und Zielvereinbarungen
2.3 Planungsgrundsätze

3 Organisation und Führung

3.1 Aufbau- und Ablauforganisation
3.2 Wandel und Entwicklung von Organisations(kultur)
3.3 Zusammenarbeit mit Kulturbetrieben

4 Steuerung und Kontrolle

4.1 Controlling und Controllinginstrumente im Kulturbetrieb
4.2 Steuerungsinstrumente für Kulturbetriebe
4.3 Zielerreichung messen
4.4 Kennzahlen und Kennzahlensystem


Studienziele:

Sie sollen nach der Bearbeitung des Moduls

  • wissen, was Kulturmanagement bedeutet;
  • den Zusammenhang und die Wirkungsweise von Management in Kulturbetrieben verstehen;
  • die potenziellen Aufgaben eines/einer Kulturmanagers/in kennen;
  • die Besonderheiten von einzelnen Managementhandlungen (wie Zielsetzung, Strategie, Planung, Organisation und Führung) im Kulturbetrieb kennengelernt haben;
  • wissen, wie Kulturbetriebe gesteuert werden können.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist von allen Teilnehmenden des Lehrgangs zum/zur Geprüften Kulturmanager/in zu belegen und obligatorisch, da es Basiswissen des Kulturmanagements vermittelt.

Relevante Kurse:

4115 Einführung in die Kulturplanung


Studienbriefautor:
Bernward Tuchmann

Inhalt:

1 Kulturpolitik in Deutschland
1.1 Historische Entwicklung und Grundlagen der Kulturpolitik
1.2 Das föderale Prinzip der Kulturpolitik
1.3 Kommunale Kulturpolitik
1.4 Vereine und Verbände
2 Grundlagen der Kulturplanung
2.1 Was ist Kulturplanung?
2.2 Wozu dient Kulturplanung?
2.3 Inhalte und Planungsphasen
2.4 Chancen und Risiken von Kulturplanung
3 Methodik und Instrumente
3.1 Planungstypen
3.2 Kommunikation
3.3 Ablauf eines Planungsprozesses
4 Kulturplanung in Deutschland
4.1 Historische Entwicklung
4.2 Aktuelle Planungen
Fazit


Studienziele:

Nach Erarbeiten des Moduls …

  • haben Sie Entwicklung und Grundlagen der Kulturpolitik und ihr föderales Prinzip in Deutschland kennengelernt;
  • wissen Sie, wozu Kulturplanung dient, welche Inhalte und Planungsphasen sie enthält und welche Chancen und Risiken sie birgt;
  • verstehen Sie die Methodik von Kulturplanung, ihre Instrumente und unterschiedlichen Planungstypen;
  • kennen Sie die Bedeutung der Kommunikation der Prozessbeteiligten und den möglichen Verlauf eines Planungsprozesses;
  • erhielten Sie Einblick in konkrete aktuelle Beispiele aus der Planungspraxis.

Belegempfehlung:

Wer sich mit den strategischen Aufgaben im Kulturmanagement auseinandersetzen will, sollte dieses Modul belegen und sich somit mit deren Rahmenbedingungen, Prozessbeteiligten, Inhalten und Wirkungen befassen.

Relevante Kurse:

4121 Kultur und Wirtschaft


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Armin Klein

Inhalt:

1 Grundlagen
1.1 Was heißt „Kultur“?
1.2 Was heißt „Wirtschaft“?
1.3 Der Kulturbetrieb
2 Das Verhältnis von Kultur und Wirtschaft im Wandel
2.1 Kulturpolitik als zentrale Rahmenbedingung für das Verhältnis von Kultur und Wirtschaft in Deutschland
2.2 Aspekte des Verhältnisses von Kultur und Wirtschaft
3 Die Wirtschaft als Förderer von Kunst und Kultur
3.1 Formen der Kulturförderung durch die Wirtschaft
3.2 Gründe für die unternehmerische Kulturförderung in Deutschland
Ausblick


Studienziele:

Nach der intensiven Beschäftigung mit diesem Modul sollen Sie

  • Klarheit über bestimmte Grundbegriffe aus dem Kultur- und Wirtschaftssektor haben;
  • die verschiedenen wirtschaftlichen Aspekte von Kunst und Kultur erkennen;
  • die Bedeutung des kulturpolitischen Diskurses für das Verhältnis von Wirtschaft und Kultur in Deutschland einschätzen;
  • die unterschiedlichen Aspekte des Kunst- und Kultursektors aus volkswirtschaftlicher Perspektive kennen;
  • die unterschiedlichen Formen unternehmerischer Kunst- und Kulturförderung unterscheiden können;
  • Bescheid wissen über die Motive wirtschaftlicher Kunst- und Kulturförderung.

Belegempfehlung:

Der Beitrag der Wirtschaft zu Kunst und Kulturförderung ist wichtig und hoch, gleichzeitig ist Kunst und Kultur für die betriebliche Kommunikation und das Marketing bedeutsam. Wer diese Zusammenhänge verstehen will und wissen will, weshalb die Kreativwirtschaft das Modell zukünftigen Wirtschaftens darstellt, dem wird dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

4135 Kultur – Gesellschaft – Politik: Eine Einführung in die Kulturpolitik


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Max Fuchs

Inhalt:

1 Grundbegriffe
1.1 Gesellschaft und Gesellschaftstheorien: Wie wir zusammen leben
1.2 Kulturbegriffe, Kultur der Moderne, kultureller Wandel
1.3 Politik und Politiktheorien
1.4 Kulturpolitik als Gestaltung der Kultur
2 Was ist Kulturpolitik?
2.1 Zur Geschichte der Kulturpolitik
2.2 Akteure, Ebenen und Felder in der Kulturpolitik
2.3 Konzeptionen von Kulturpolitik
2.4 Begründungen von Kulturpolitik
2.5 Kulturmanagement als Kulturpolitik?


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sollten Sie

  • eigenes professionelles Verständnis von Kultur, Politik und Kulturpolitik beschreiben und von alternativen Verständnisweisen unterscheiden können;
  • die Strukturen, die möglichen Ziele und Inhalte und die jeweiligen Akteure der Kulturpolitik mit ihren Handlungsmöglichkeiten und Instrumenten kennen;
  • die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Kulturpolitik und Kulturmanagement sowie kulturpolitische Interventionsmöglichkeiten des Kulturmanagements benennen können;
  • aktuelle Probleme, mit denen sich die Kulturpolitik befasst, kennen und deren Relevanz für das Kulturmanagement einschätzen können.

Belegempfehlung:

Wer sich für die theoretischen Hintergründe und für das sich sich stets wandelnde Verständnis von Kulturpolitik interessiert, sollte das Modul belegen. Mit dessen Inhalten soll dann die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Akteuren auf Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen optimiert werden können.

Relevante Kurse:

4146 Strategieentwicklung für Kulturbetriebe


Studienbriefautoren:
M.A. Elke Susanne Sieber
M.A. Daniel Wensauer-Sieber
B.A. Nina Löffler

Inhalt:

1 Grundlagen der Strategieentwicklung 
1.1 Strategie und strategisches Management
1.2 Kulturbetriebe und ihre Stakeholder
1.3 Grundsätzliche Herausforderungen und Chancen für Kulturbetriebe
1.4 Systemisches Denken
2 Strategieentwicklung als Prozess 
2.1 Strategische Analysephase
2.2 Vision und Leitbild
2.3 Definition der Mission und der Ziele
2.4 Umsetzungsstrategien
2.5 Evaluierungsphase
3 Strategieentwicklung in der Implementierung 
3.1 Die Organisation: Mitarbeitende und Führungskräfte
3.2 Das System: Stakeholdermanagement
3.3 Changemanagement
3.4 Nachhaltigkeit schaffen
4 Strategieentwicklung für Kulturbetriebe 4.0 
4.1 Digitalisierung
4.2 Die gesellschaftliche Relevanz von Kunst
Schlussbetrachtung


Studienziele:

Sie lernen anhand dieses Moduls

  • die Grundlagen der Strategieentwicklung im Kulturbetrieb zu kennen;
  • Kulturbetriebe und deren Stakeholder zu definieren;
  • die fünf Phasen der Strategieentwicklung wiederzugeben;
  • Ideen zu entwickeln, wie man in der Praxis Methoden aus der Strategieentwicklung anwendet und implementiert;
  • die künftigen Herausforderungen für Kulturbetriebe zu erkennen;
  • systemische Denkweisen im Grundsatz zu verstehen und deren Denkansatz nachzuvollziehen.

Belegempfehlung:

Kulturbetriebe stehen unter Zeit-, Leistungs- und Finanzdruck. Um diesem standhalten und proaktiv werden zu können, benötigt es Strategien. Wer sich damit beschäftigen will, wie Strategien in Kulturbetrieben entwickelt, eingebunden und umgesetzt werden können, dem sei dieses Modul empfohlen

Relevante Kurse:

4201 Kulturfinanzierung


Studienbriefautor:
Dr. Tom Schößler

Inhalt:

1 Grundlagen
1.1 Begriffe
1.2 Das Drei-Sektoren-Modell
1.3 Systematik der Finanzierungsarten
1.4 Formen der Kulturförderung
1.5 Verortung des Finanzbereichs in Kulturbetrieben
2 Öffentliche Kulturförderung
2.1 Begriffe
2.2 Rahmenbedingungen öffentlicher Kulturförderung
2.3 Öffentliche Kulturförderung in Deutschland
2.4 Kulturförderung in Europa
3 Private Kulturförderung
3.1 Begriffe
3.2 Kulturförderung durch Unternehmen
3.3 Kulturförderung durch Stiftungen
3.4 Kulturförderung durch Privatpersonen
4 Eigenfinanzierung
4.1 Begriffe
4.2 Finanzierung meets Marketing
4.3 Primärerlöse und Preisgestaltung
4.4 Sekundärerlöse
5 Querschnittsaufgaben
5.1 Kapitalmarktfinanzierung
5.2 Public-Private-Partnerships
Fazit


Studienziele:

Wenn Sie sich das Modul angeeignet haben, dann …

  • kennen Sie die unterschiedlichen Finanzierungsarten eines Kulturbetriebs und die dazugehörigen Finanzierungsquellen;
  • haben Sie einen Überblick über die Strukturen der öffentlichen Kulturförderung und die Ebenen, auf denen Kultur gefördert wird;
  • sind Sie in der Lage, die wichtigsten Formen der privaten Kulturförderung zu charakterisieren und ihre jeweiligen Instrumente zu benennen;
  • wissen Sie um die Möglichkeiten, mit denen Kulturbetriebe aus eigener Kraft Geld verdienen und damit zur Finanzierung ihrer Angebote beitragen können;
  • sind Sie vertraut mit den Grundlagen der Kapitalbeschaffung für Kulturbetriebe.

Belegempfehlung:

Wir empfehlen dieses Modul den Teilnehmenden, die maßgeblich am Beschaffen von Ressourcen für Kulturproduktionen und kulturelle Güter beteiligt sind.

Relevante Kurse:

4275 Ausgewählte rechtliche Grundlagen für das Kulturmanagement


Studienbriefautoren:
Christoph Weiß
Felix Bünger

Inhalt:

1 Aspekte des Zivilrechts
1.1 Das allgemeine Zivilrecht
1.2 Aspekte des allgemeinen Schuldrechts
1.3 Aspekte des besonderen Schuldrechts
2 Aspekte des Urheberrechts
2.1 Das Werk
2.2 Werkarten
2.3 Inhalt des Urheberrechts
2.4 Das Urhebervertragsrecht
2.5 Die Vergütung
2.6 Schranken des Urheberrechts
3 Aspekte des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
3.1 Entstehungsgeschichte
3.2 Der Grundrechtskonflikt
3.3 Interessenabwägung zur Lösung des Grundrechtskonflikts
3.4 Besonderheiten im Hinblick auf das Recht am eigenen Bild
3.5 Normative Zuordnung der Interessenabwägung


Studienziele:
  • Sie bekommen Grundlagen des Privatrechts vermittelt;
  • Sie verstehen das Zustandekommen von Verträgen, damit Ihnen im Alltag ein souveränes Vertragsmanagement gelingt;
  • Sie können Grundlagen im Urheberrecht darlegen, die Sie befähigen, den Wirtschaftsprozess in Hinblick auf das geistige Eigentum zu verstehen;
  • Sie können das allgemeine Persönlichkeitsrecht in diesem Kontext verstehen und bewerten.

Belegempfehlung:

Rechtliche Grundlagenkenntnisse benötigt jeder Kulturmanager/in. Wenn Sie Interesse für Besonderheiten des Zivilrechts in der Kultur- und Kreativwirtschaft haben, für das Urheberrecht und das Persönlichkeitsrecht haben, sollten Sie das Modul belegen.

Lesen Sie im ManagementJournal einen Artikel von Rechtsanwalt Christoph Weiß zur Frage des Urheberrechts und dem Umgang der Musikverlage damit.

Relevante Kurse:

4301 Digitales Marketing im Kulturmanagement


Inhalt:

1 Der Begriff “Digitalisierung”
1.1 User Centricity und meritorische Güter
1.2 Internationaler Wettbewerb
2 Strategisches digitales Marketing
2.1 Die strategischen Phasen
2.2 Beispielhaftes Vorgehen
3 Content-Marketing
4 Web-Analytics
4.1 Die Phasen der Webseitennutzung
4.2 Google Analytics
4.3 Grenzen der Webanalyse
5 Database-Marketing
5.1 Kundendaten im Kulturbetrieb
5.2 Customer Journey
5.3 Handlungsempfehlungen aus Datenanalysen
6 Social-Media-Marketing
7 Display-Anzeigen
8 Suchmaschinenmarketing

8.1 Suchmaschinenoptimierung (SEO): die eigene Webseite
8.2 Externe Links
8.3 Suchmaschinenwerbung – am Beispiel Google Ads
9 Direkt-Marketing
9.1 Customer Lifetime Value
9.2 E-Mail- und Newsletter-Marketing
10 Affiliate- und Influencer-Marketing
10.1 Affiliate-Marketing
10.2 Influencer-Marketing
Resümee


Studienziele:

Nachdem Sie sich das Modul angeeignet haben, sind Sie in der Lage,

  • das Zusammenspiel digitaler Marketing-Kanäle zu managen;
  • Chancen und Risiken der Digitalisierung zu erkennen;
  • eine digitale Marketing-Strategie für Ihren Kulturbetrieb zu gestalten;
  • den Kaufprozess von Besucherinnen und Besuchern zu definieren;
  • Software zu nennen, die Ihnen dies ermöglicht.

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird – mit Ausnahme derer, die sich im digitalen Marketing schon sehr sicher fühlen oder dieses anderen überlassen wollen – allen angehenden Kulturmanagern und Kulturmanagerinnen empfohlen.

Relevante Kurse:

4400 Einführung in das Kulturmarketing


Studienbriefautor:
Dr. Tassilo Schneider

Inhalt:

1 Grundlagen und Definitionen
1.1 Stakeholder
1.2 Produkte und Dienstleistungen
1.3 Der Kulturmarkt
1.4 Markt- und Besucherforschung
1.5 Marketingziele
1.6 Marketingstrategien
2 Marketinginstrumente
2.1 Produktpolitik
2.2 Preispolitik
2.3 Kommunikationspolitik
2.4 Vertriebspolitik
2.5 Personalpolitik und Instrumentenmix
Ausblick: Kulturmarketing 2.0


Studienziele:
  • Sie erkennen die Besonderheiten des Kulturmarketings
  • Sie können die Unterschiede zwischen Kulturmarketing und der Vermarktung anderer Produkte und Dienstleistungen berücksichtigen
  • Sie können die relevanten Akteure auf dem Kulturmarkt identifizieren und geeignete Marketingstrategien entwickeln
  • Sie können den Markt für kulturelle Produkte und Dienstleistungen analysieren
  • Sie formulieren konkrete Marketingziele für anvisierte Marktteilnehmer
  • Sie entwickeln Strategien, um diese Ziele zu erreichen
  • Sie wenden die geeigneten Instrumente an, um eigene Produkte und Dienstleistungen auf dem Kulturmarkt abzusetzen

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist für Teilnehmende relevant, die noch wenig Erfahrung im Kulturmarketing haben und deswegen ein Einführung benötigen. Sie können sich das erforderliche Grundlagenwissen aneignen und dann Verantwortung im Marketing des Kulturbetriebs übernehmen.

Relevante Kurse:

4501 Fallstudie Kulturmanagement


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Erwin Hoffmann

Inhalt:

Vorbemerkung: Dieses Modul stellt eine Besonderheit im Lehrgang Kulturmanagement dar. Die Fallstudie bietet einen übergreifenden praxisorientierten Lern- und Arbeitsansatz, das heißt es wird Ihnen ermöglicht, die erlernten Inhalte aus vielen verschiedenen Modulen auf eine fiktive öffentlich-rechtliche Kultureinrichtung zu übertragen und anzuwenden. Sie finden dafür Fragen und Musterlösungen zur konkreten Strategieentwicklung, zum Controlling, zu den Public Relations und weiteren Teilbereichen dieser Kultureinrichtung und haben so die Möglichkeit Ihr Wissen anhand der Fallstudie zu festigen und zu vertiefen.

Gliederung

1 Hinweise zur Fallstudienmethodik
2 Kulturmanagement und der systemische Ansatz für die Fallstudie
3 Beschreibung der Kultureinrichtung: Kölner Kultur Zentrum (KöKuZe)

3.1 Unternehmensphilosophie und Unternehmenskultur
3.2 Hinweise zum Corporate Design
3.3 Hinweise zu Corporate Communications
3.4 Hinweise zur Strategie
3.5 Organigramm
3.6 Unternehmensgeschichte
3.7 Hinweise zur bisherigen Organisationsentwicklung
3.8 Kundenstruktur
3.9 Die Stakeholder des Kölner Kultur Zentrums
3.10 Führung und Personalentwicklung
3.11 Organisation und Finanzierung
3.12 Lage des KöKuZe
3.13 Informationen zur Sachmittelausstattung
3.14 Informationen zur Personalausstattung der Fachbereiche
3.15 Hinweise zu den wesentlichen internen Akteuren
3.16 Hinweise zu den laufenden Programmen und Sonderprojekten
4 Aufgaben
Antworten zu den Kontrollfragen


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul erarbeiten haben

  • sollen Sie komplexe unternehmerische Realitäten im Arbeitsfeld Kunst und Kultur am Praxisbeispiel analysieren können
  • haben Sie Ihr – über die Bearbeitung der anderen Module – gelerntes Wissen eingesetzt, angewandt und damit vertieft
  • konnten Sie Ihre Lösungs- und Entscheidungsfindung als Kulturmanager/in anhand einer überschaubaren Datenbasis trainieren

Belegempfehlung:

Dieses Modul empfehlen wir allen Kulturmanager/innen, die in kulturellen Betrieben, als Kulturanbietende oder in der Planung und Organisation von kulturellen Veranstaltungen konkret und praktisch arbeiten (wollen) und sich auf diese Tätigkeit und den oft mit Überraschungen gespickten Alltag vorbereiten wollen.

Relevante Kurse:

4511 Museums- und Ausstellungsmanagement


Studienbriefautor:
Dr. David Hissnauer

Inhalt:

I. Museumsmanagement
1.1 Grundlagen
1.2 Museen in Deutschland
1.3 Begriff und Entwicklung des Museumsmanagements
1.4 Berufsbild Museumsmanager (m/w/d)

2.Strukturen und Rahmenbedingungen
2.1. Leitbild und Museumskonzept
2.2 Trägerschaft und Betriebsformen
2.3 Finanzierung
2.4 Organisation und Personal

3 Ausgewählte Handlungsfelder
3.1 Publikumsentwicklung
3.2 Fundraising
3.3 Digitale Strategien

II. Ausstellungsmanagement

1 Grundlagen
1.1 Die Ausstellung
1.2 Die Ausstellung als Projekt
1.3 Berufsbild Ausstellungsmanager (m/w/d)

2 Von der Idee bis zum Abschlussbericht: Phasen einer Ausstellung
2.1 Vorprojektphase
2.2 Planungsphase
2.3 Realisierungsphase
2.4 Folgephase
2.5 Abschlussphase


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage

  • die Rahmenbedingungen der Museumsarbeit zu beschreiben und Handlungsfelder des Museumsmanagements zu benennen;
  • verschiedene Trägerschafts- und Betriebsformen von Museen zu unterscheiden, sowie die Organisation eines Museums, seine Finanzierung und seine Personalstrukturen nachzuvollziehen;
  • Publikumsentwicklung als Querschnittsaufgabe der Museumsarbeit einzuordnen;
  • die Bedeutung privater Kulturförderung für den Museumsbetrieb zu verstehen;
  • die Entwicklung digitaler Strategien nachzuvollziehen;
  • Ausstellungsmanagement als Projektmanagement zu begreifen;
  • die Phasen eines Ausstellungsprojekts von der Idee bis zum Abschlussbericht zu beschreiben.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die als Kurator/in, Ausstellungsplanende oder im Museum tätig sein wollen, empfehlen wir dieses stark praxisbezogene Modul.

Relevante Kurse:

4520 Theater-, Opern-, Orchester- und Konzertmanagement


Studienbriefautorin:
Dr. Petra Schneidewind

Inhalt:

1. Einleitung
I. Theater- und Opernmanagement
1 Theater- und Opernbetriebe in Deutschland

1.1 Ein Systematisierungsversuch
1.2 Aufbau und innere Organisation
1.3 Wandel zwischen Weltkulturerbe und digitalen Welten

II. Orchester- und Konzertmanagement
2. Die Orchesterlandschaft und Konzertwesen in Deutschland

2.1 Ein Systematisierungsversuch
2.2 Orchester- und Konzertmanagement
2.2 Konzert- und Orchesterbetrieb

Fazit und Ausblick


Studienziele:
  • Die Teilnehmenden haben einen Überblick über die deutsche Theater-/Opern-, Orchesterlandschaft sowie über das Konzertwesen erhalten, indem die wesentlichen historischen Meilensteine sowie Zahlen und Fakten dargestellt werden.
  • Die Teilnehmenden sind hinsichtlich der aktuellen Probleme und Fragestellungen im Theater-, Opern-, Orchester- und Konzertmanagement sensibilisiert.
  • Der Blick ins Innere der Theater- und Orchesterbetriebe hat die Strukturen und Prozesse der Betriebe beleuchtet, so dass die zentralen Abläufe transparent sind und damit deutlich ist, wie ein Theaterbetrieb funktioniert.
  • Sie wissen, welche Produkte im Theater- und Orchesterbetrieb entstehen, wie sich Kernprodukte und Zusatzprodukte unterscheiden lassen und welche Nutzeneigenschaften  jeweils damit verbunden sind.
  • Theater- und Orchesterbetriebe sind besonders personalintensiv, der Personalbestand aber extrem heterogen. Die besonderen Herausforderungen für das Personalmanagement und die Personalverwaltung werden in diesem Modul vermittelt.
  • Die Besonderheiten der Finanzierung wurden gezeigt und gleichzeitig die Möglichkeiten der betrieblichen Steuerung erläutert.
  • Die Teilnehmenden haben einen Überblick, welche Reformprozesse und –ansätze bereits erfolgt sind und welche noch bevorstehen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die im Management eines Theaters, einer Oper oder eines Orchesters tätig sind oder werden wollen.

Relevante Kurse:

4530 Eventmanagement


Studienbriefautorin:
M.A. Susanne Rehm

Inhalt:

1 Grundlagen
1.1 Definitionen, Begriffe und Spezifika
1.2 öffentliche Wahrnehmung von Events
1.3.Wirtschafts- und Kultur-)politische Dimensionen von Events
2.  Events als Marketing-Instrumente der internen und externen Kommunikation
2.1. Events als Werkzeuge der internen Kommunikation
2.2. Events als Werkzeuge der externen Kommunikation
3. Organisation von Events
3.1. Planung
3.2.Zeit, Ort, Finanzierung, Personal
3.3. Rechtliche Rahmenbedingungen
3.4. Presse- , Öffentlichkeitsarbeit und Marketing für Events
4. Spezifika bei internationalen Veranstaltungen
5. Herausforderungen und Trends


Studienziele:

Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage …

  • Die Handlungsfelder des Eventmanagements sowie verschiedene Funktionen von Events zu benennen;
  • Verschiedene Eventtypen zu beschreiben;
  • Verschiedene Eventtypen ihrem jeweiligen betrieblichen Kontext zuzuordnen und daraus Schlüsse für deren Ausgestaltung zu ziehen;
  • Die Dramaturgie von Events zu erkennen und selbst zu entwickeln;
  • Die verschiedenen Planungs- und Durchführungsphasen inkl. Nachbereitung eines Events nachzuvollziehen;
  • Finanzielle, organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen von Events zu kennen;
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing für Events nachzuvollziehen;
  • Besonderheiten von internationalen Events zu beschreiben;
  • Zu erkennen ob Sie ein Event selbst planen und durchführen können, ob Sie dafür eine Agentur zu Rate ziehen, und nach welchen Kriterien Sie eine Agentur suchen und auswählen.

Belegempfehlung:

Teilnehmende, die von ihrem Unternehmen veranstaltete Events planen, organisieren und/oder verantworten, sollten dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

4540 Kulturvermittlung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Erwin Hoffmann

Inhalt:

1 Kultur und Vermittlung – eine Annäherung
1.1 Was Kunst und Vermittlung miteinander zu tun haben
1.2 Entwicklungen
1.3 Begriffsklärungen
2 Rahmenbedingungen, Verantwortliche und Adressaten der Kulturvermittlung
2.1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
2.2 Institutionelle Rahmenbedingungen und Kulturvermittlungsauftrag
2.3 Die Kompetenzen des Kulturvermittelnden
2.4 Zielgruppen der Kulturvermittlung
3 Ziele der Kulturvermittlung
3.1 Die Notwendigkeit von Zielen
3.2 Grundsätzliche Ziele der Kulturvermittlung
3.3 Das Erreichen des (potenziellen) Publikums als kulturpolitisches Ziel
3.4 Didaktische Ziele der Kulturvermittlung
3.5 Konkretisierung von Lehr- und Lernzielen
3.6 Zielformulierung und Zielcontrolling
3.7 Achtung: Zeitaspekt
4 Kulturvermittlung in ausgewählten Arbeitsfeldern
4.1 Kulturvermittlung bei den aufführenden Künsten
4.2 Kulturvermittlung in den bildenden Künsten
4.3 Kulturvermittlung für ein älteres Publikum
4.4 Vermittlung von Geschichte
5 Erfolgsfaktoren gelingender Kulturvermittlung


Studienziele:

Nach Abschluss dieses Moduls sollten Sie …

  • wissen, was unter Kulturvermittlung zu verstehen ist und welche verschiedenen Ansätze es gibt,
  • das Anforderungsprofil für Kulturvermittler kennen,
  • die Bedeutung des heterogenen (potenziellen) Publikums für Kulturvermittlung erkennen,
  • eine Vorstellung davon entwickeln, wie Kulturvermittlung in verschiedenen Kultursparten gelingen kann.

Belegempfehlung:

Da Kulturvermittlung zu professionellen Funktionen des Kulturbetriebs und zu den Aufgaben des Kulturmanagements gehört, empfehlen wir dieses Modul allen Teilnehmenden, die sich Hintergrundwissen und Handlungsempfehlungen dazu aneignen wollen.

Relevante Kurse:

4560 Management von Filmfestivals


Inhalt:

1 Grundlagen
1.1 Entstehung des Formats Festival
1.2 Differenzierungen von Filmfestivals – Festivalkategorien
1.3 Zwischen Filmkunst und Web 2.0

2 Aufbauwissen: Wie organisiert man ein Filmfestival?
2.1 Konzeptphase
2.2 Planungsphase
2.3 Durchführungsphase
2.4 Nachbereitungsphase

3 Tendenzen seit der Digitalisierung
3.1 Filmfestival und Digitalisierung
3.2 Veränderung der Sehgewohnheiten


Studienziele:

Nach dem Durcharbeiten des Moduls sind Sie in der Lage

  • Filmfestivalmanagement zu definieren und seine Handlungsfelder zu benennen;
  • Filmfestivaltypen zu unterscheiden und hinsichtlich der gesellschaftlichen Absichten der Filmbranche zu definieren;
  • die Problematik der Ansiedlung des Films zwischen Filmkunst und Filmindustrie zu verstehen;
  • ein Filmfestival zu organisieren, mitsamt Finanzierung und Personal;
  • die verschiedenen Phasen eines Filmfestival von der Konzeption bis zur Nachbereitung nachzuvollziehen;
  • den Einfluss der Digitalisierung und des Internets auf Filmfestivals und deren Entwicklung zu beurteilen.

Belegempfehlung:

Für Kulturmanager und Kulturmanagerinnen, die ihre berufliche Zukunft in diesem Schwerpunkt sehen bzw. die Filmfestivals planen, durchführen oder auch als externe Kraft unterstützen wollen.

Relevante Kurse:

6100 Grundlagen der Immobilienwirtschaft


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Holger Paschedag

Inhalt:

1 Die Immobilie als besonderes Wirtschaftsgut 
1.1 Standortgebundenheit
1.2 Unteilbarkeit
1.3 Einmaligkeit
1.4 Lange Produktionsdauer
1.5 Hohe Produktionskosten
1.6 Langlebigkeit
1.7 Hohe Transaktionskosten
2 Immobiliennutzungsarten 
2.1 Wohnimmobilien
2.2 Gewerbeimmobilien allgemein
2.3 Büroflächen
2.4 Handelsflächen
2.5 Hotelimmobilien
2.6 Logistikimmobilien
2.7 Spezielle Managementimmobilien
2.8 Spezialimmobilien
3 Volkswirtschaftliche Besonderheiten von Immobilienmärkten 
3.1 Volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft
3.2 Differenzierung in regionale Teilmärkte
3.3 Kennziffern zur Beurteilung von Immobilienmärkten
3.4 Klassifizierungen von Immobilieninvestitionen
3.5 Zusammenspiel zwischen Nutzungs- und Investitionsmarkt
4 Akteure auf den Immobilienmärkten 
4.1 Architekten und Bauingenieure
4.2 Projektentwickler (Developer)
4.3 Immobiliendienstleister
4.4 Investoren
4.5 Öffentliche Hand
4.6 Immobiliennutzer
5 Managementfelder im Immobilienlebenszyklus 
5.1 Immobilienprojektentwicklung
5.2 Immobilienfinanzierung
5.3 Immobilienbewertung
5.4 Immobilieninvestitionen als Renditeobjekt
5.5 Immobilienbestandsmanagement


Studienziele:

Nach der Bearbeitung dieses Modul

  • sollten Sie die Besonderheiten das Wirtschaftsgut Immobilie kennen und Auswirkungen auf das Marktgeschehen verstehen können;
  • kennen Sie die wichtigsten Immobiliennutzungsarten und sind in der Lage, die Märkte dieser Nutzungsarten zu analysieren und wichtige Eigenschaften dieser Nutzungsarten zu nennen;
  • sind Sie in der Lage, Einflussfaktoren auf die Lage von Immobilienmärkten zu benennen und damit Märkte zu beurteilen;
  • können Sie die Akteure auf den Immobilienmärkten angeben und deren spezifische Aufgaben erläutern;
  • kennen Sie die bedeutendsten Managementbereiche in der Immobilienwirtschaft und wissen, was für Aufgaben in diesen Bereichen anfallen und welche Herangehensweise man an diese Aufgaben hat.

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die sich einen Überblick über das Marktgeschehen und die Akteure auf Immobilienmärkten verschaffen wollen.

Relevante Kurse:

6115 Grundlagen des Immobilienmanagements


Studienbriefautor:
Dipl.-Kfm. Ingo Höflich

Inhalt:

1. Grundlagen des Immobilienmanagements
1.1 Bestandteile der Immobilie
1.2 Märkte der Immobilienwirtschaft
1.3 Geschäftsmodelle in der Immobilienwirtschaft
1.4 Relevante Akteure für die Immobilienwirtschaft
1.5 Öffentlich und freifinanzierte Wohnungen
2. Aufgabenfelder des Immobilienmanagements
2.1 Asset-Management
2.2 Property-Management
2.3 Facility-Management
2.4 Portfolio-Management
3. Rechtliche Grundlagen
3.1 Rechtlicher Rahmen
3.2 Grundbuch
3.3 Baurechtliche Vorschriften
3.4 Mietrecht
3.5 Heiz- und Betriebskostenverordnungen
3.6 Wohnungseigentumsrecht
3.7 Maklerrecht
4. Steuerliche Grundlagen
4.1 Grundbegriffe
4.2 Grundsteuer
4.3 Grunderwerbsteuer
4.4 Bauabzugssteuer
4.5 Umsatzsteuern bei Immobilien
4.6 Steuerliche Zuordnung in Vermietung und Verpachtung oder Gewerbetätigkeit
5. Versicherungen um die Immobilie
5.1 Wohngebäudeversicherung
5.2 Hausratversicherung
5.3 Elementarschadenversicherung
5.4 Haftpflichtversicherung
6. Tätigkeitsfelder im Immobilienmanagement
6.1 Finanzierung von Immobilien
6.2 Organisation
6.3 Planung
6.4 Immobiliencontrolling
6.4 Personalmanagement
6.5 Marketing von Immobilien
7. Immobilienmanagement – ein Überblick


Studienziele:

Ziel dieses Moduls ist es, dass Sie

  • die Bedeutung des Immobilienmanagements herausstellen können,
  • verschiedene Aufgabenfelder der Immobilienwirtschaft vorstellen können,
  • über immobilienrelevante steuerliche, rechtliche und versicherungstechnische Themen informiert sind,
  • sich spezifische Kenntnisse über die Steuerungsinstrumente beim Management von Immobilien angeeignet haben.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist grundlegend und deswegen für alle Teilnehmenden im Lehrgang Immobilienmanagement obligatorisch.

Relevante Kurse:

6182 Immobilienrelevante Rechtsgebiete


Studienbriefautor:
Reinhold Pachowsky

Inhalt:

1 Das Grundbuch und seine Abteilungen
1.1 Grundlagen
1.2 Fachbegriffe des Grundbuchs
1.3 Abteilung I: Grundsätzliche Eigentumsformen
1.4 Abteilung II: Rechte Dritter
1.5 Abteilung III: Kredite
1.6 Sonderformen des Grundbuchs

2 Grundstücksrecht und Nutzungen
2.1 Unbebaute Grundstücke
2.2 Grundstück und Wert
2.3 Nutzziehungen aus unbebauten Grundstücken
2.4 Baurechtliche Nutzung von Grundstücken

3 Öffentliches Bauplanungsrecht
3.1 Baurecht und Bauordnung
3.2 Aufbau des Bauplanungsrechts
3.3 Der Flächennutzungsplan
3.4 Der Bebauungsplan
3.5 Die Baunutzungsverordnung
3.6 Bauen im Ortsbereich
3.7 Bauen im Außenbereich
3.8 Der Bauantrag

4 Maklerrecht
4.1 Der Maklervertrag
4.2 Zustandekommen eines Maklervertrages
4.3 Inhalt eines Maklervertrages
4.4 Voraussetzungen für die Provision
4.5 Rechtswirksamkeit des Maklervertrages
4.6 Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit
4.7 Rechtswirksamer Hauptvertrag
4.8 Ursächlichkeit
4.9 Kenntnis der Auftraggeberseite
4.10 Fortbildungspflicht
4.11 Informationspflichten für Immobilienmakelnde
4.12 Der Energieausweis

5 Wohnraummietrecht
5.1 Gliederung des Mietrechts
5.2 Grundsätze des Wohnraummietrechts
5.3 Die Miete
5.4 Ortsübliche Miete, Mietspiegel
5.5 Mieterhöhungen
5.6 Kündigung eines Mietverhältnisses

6 Das Wohnungseigentumsgesetz
6.1 Begriffe des Wohnungseigentums
6.2 Begründung von Wohnungseigentum durch Teilung
6.3 Die Systematik des Wohnungseigentumsgesetzes
6.4 Gesetzliche Anforderungen an eine ordnungsgemäße Verwaltung
6.5 Die Eigentümerversammlung
6.6 Beschlussanfechtung durch Klage
6.7 Der Verwaltungsbeirat


Studienziele:

Nach der Bearbeitung des Moduls

  • wissen Sie wie ein Grundbuch aufgebaut ist, welche Fachbegriffe wichtig sind und welche grundsätzlichen Eigentumsforderungen vorkommen
  • wissen Sie Bescheid über Bauerwartungsland, Rohbauland, Verkehrswert, Verpachtung, Wohnbaufläche und weitere wichtige Fachbegriffe
  • kennen Sie die Planungsinstrumente einer Kommune und den Bebauungsplan, seinen Aufbau und Inhalt
  • sind Sie informiert über die Voraussetzungen für einen Maklervertrag und den Rechtsanspruch an eine Maklerprovision
  • verstehen Sie die Zusammenhänge und die Struktur des Wohnraummietrechts
  • überblicken Sie den Inhalt des Wohnungseigentumgesetz und haben einen Einblick in die operativen Abläufe der Wohnungseigentumsverwaltung gewonnen

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die über keine rechtlichen Grundkenntnisse verfügen und in der Immobilienwirtschaft tätig sind oder werden wollen.

Relevante Kurse:

6200 Facility Management


Studienbriefautor:
Prof. Dr.-Ing. Jörn Krimmling

Inhalt:

1 Grundlagen und Entstehung
1.1 Was ist Facility Management?
1.2 Definitionen
1.3 Überblick Normen und Richtlinien
2 Strukturen im Facility Management
2.1 Wozu sind Strukturen gut?
2.2 Operativer und strategischer Bereich des Facility Managements
2.3 Kernprozess und Unterstützungsprozess
2.4 Der Lebenszyklus von Gebäuden
2.5 Einordnung des Facility Managements in Unternehmensstrukturen
3 Prozesse im Facility Management
3.1 Was ist ein Prozess?
3.2 Besonderheiten von Gebäudemanagement-Prozessen
4 Die grundlegenden Gebäudemanagement-Prozesse
4.1 Was sind grundlegende Gebäudemanagement-Prozesse?
4.2 Bereitstellung von Flächen
4.3 Instandhaltung
4.4 Energieversorgung
4.5 Reinigung
5 Methodische Instrumente für die Prozesssteuerung
5.1 Wie steuere ich Prozesse?
5.2 Controlling
5.3 Benchmarking
5.4 Managementsysteme
5.5 IT-Unterstützung im Facility Management (CAFM)
6 Betriebswirtschaftliche Aspekte
6.1 Wie wird Facility Management wirklich effizient?
6.2 Kosten- und Leistungsrechnung
6.3 Prozesskostenrechnung
6.4 Lebenszykluskostenanalyse und Investitionsbewertung
7 Nachhaltigkeit und Facility Management
7.1 Nachhaltigkeit – ein Megatrend in der Immobilienwirtschaft?
7.2 Das Prinzip der Nachhaltigkeit
7.3 Nachhaltige Gebäude
7.4 Nachhaltiges Nutzen und Betreiben
Fazit1 Grundlagen und Entstehung
1.1 Was ist Facility Management?
1.2 Definitionen
1.3 Überblick Normen und Richtlinien
2 Strukturen im Facility Management
2.1 Wozu sind Strukturen gut?
2.2 Operativer und strategischer Bereich des Facility Managements
2.3 Kernprozess und Unterstützungsprozess
2.4 Der Lebenszyklus von Gebäuden
2.5 Einordnung des Facility Managements in Unternehmensstrukturen
3 Prozesse im Facility Management
3.1 Was ist ein Prozess?
3.2 Besonderheiten von Gebäudemanagement-Prozessen
4 Die grundlegenden Gebäudemanagement-Prozesse
4.1 Was sind grundlegende Gebäudemanagement-Prozesse?
4.2 Bereitstellung von Flächen
4.3 Instandhaltung
4.4 Energieversorgung
4.5 Reinigung
5 Methodische Instrumente für die Prozesssteuerung
5.1 Wie steuere ich Prozesse?
5.2 Controlling
5.3 Benchmarking
5.4 Managementsysteme
5.5 IT-Unterstützung im Facility Management (CAFM)
6 Betriebswirtschaftliche Aspekte
6.1 Wie wird Facility Management wirklich effizient?
6.2 Kosten- und Leistungsrechnung
6.3 Prozesskostenrechnung
6.4 Lebenszykluskostenanalyse und Investitionsbewertung
7 Nachhaltigkeit und Facility Management
7.1 Nachhaltigkeit – ein Megatrend in der Immobilienwirtschaft?
7.2 Das Prinzip der Nachhaltigkeit
7.3 Nachhaltige Gebäude
7.4 Nachhaltiges Nutzen und Betreiben
Fazit


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul erarbeitet haben, haben Sie folgende Lernziele erreicht:

  • Vermittlung der Grundbegriffe des Facility Managements
  • Veranschaulichung von Strukturen im Facility Management (Kernprozess/ Unterstützungsprozess, Lebenszyklusphasen, strategischer und operativer Bereich)
  • Darstellung des Prozess- und Produktansatzes für das Gebäudemanagement als wesentliches innovatives Moment im Facility Management
  • Beschreibung der praktisch wichtigsten Gebäudemanagement-Prozesse (Flächenbereitstellung, Instandhaltung, Energieversorgung, Reinigung)
  • Erlernen einfacher praktisch relevanter Methoden zur Steuerung von Prozessen
  • Begreifen der Grundansätze für die Gestaltung von Gebäuden aus Sicht der Bewirtschaftung

Belegempfehlung:

(Angehenden) Immobilienmanagern und -managerinnen, die als generalistisch denkende und handelnde Manager/in mit praktischem Gefühl für Gebäude und Anlagen aktiv sein wollen, sei dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

6211 Bautechnik


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Fritz Berner
Prof. Dr.-Ing. Hans Christian Jünger
Dipl.-Ing. Jakob von Heyl
Dipl.-Ing. Benedikt Schmidt

Inhalt:

1 Bauwerke
1.1 Tiefbau
1.2 Hochbau
2 Baustoffe
2.1 Steine
2.2 Beton und Stahlbeton
2.3 Stahl
2.4 Holz
2.5 Bauplatten
2.6 Dämmstoffe
2.7 Bitumen
3 Herstellungsverfahren
3.1 Baustelleneinrichtung
3.2 Erdbau und Grundbau
3.3 Schalung und Rüstung
3.4 Beton- und Stahlbetonbau
3.5 Herstellung von Mauerwerk
3.6 Holzbau
4 Bauabwicklung
4.1 Bauablauf /Teilvorgänge
4.2 Beteiligte
4.3 Organisationsformen
5 Baurecht
5.1 Baugenehmigung
5.2 BGB
5.3 VOB
5.4 VOF
5.5 VOL
5.6 HOAI
6 Energetische Standards und Wärmeschutz
6.1 Energieeinsparverordnung
6.2 Gebäudeenergiegesetz
6.3 Energieausweis
6.4 Winterlicher Wärmeschutz
6.5 Sommerlicher Wärmeschutz


Studienziele:

Nach Erarbeitung dieses Moduls, sind Sie in der Lage

  • die im Bauwesen üblichen Baustoffe zu charakterisieren und ihr Zusammenspiel zu verstehen;
  • die Abläufe bei einer Baumaßnahme zu erläutern und die jeweiligen Herstellungsverfahren zu diskutieren;
  • die Schritte eines Bauvorhabens zu erklären und dabei auch auf die beteiligten Parteien und die verschiedenen Organisationsformen einzugehen;
  • mit den im Bauwesen relevanten Gesetzen und Verordnungen umzugehen und eine groben Überblick über ihre Inhalte und Zwecke zu geben;
  • Prozesse und Verfahrensweisen im Bauwesen zu erläutern und ihre Vernetzung miteinander zu verdeutlichen;
  • die grundlegenden Aspekte eines sommerlichen und winterlichen Wärmeschutzes, der Energieeinsparverordnung und des Gebäudeenergiegesetzes zu benennen.

Belegempfehlung:

(Angehenden) Immobilienmanager/innen, die sich mit dem Bauen vertraut machen wollen und einen praxisgerechten Überblick über die verschiedenen Gebiete, Phasen und Aufgaben bei der Abwicklung eines Bauvorhabens wünschen, wird dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

6220 Vermietungsmanagement


Studienbriefautor:
Dipl.-Kfm. Rainer Hummelsheim

Inhalt:

1. Immobilienarten des Bestandsmanagement
1.1 Preisfreie Wohnungen
1.2 Preisgebundene Wohnungen
1.3 Wohnungseigentum
1.4 Gewerbeimmobilien
1.5 Eigenbestandsmanagement und Treuhandbestandsmanagement

2. Rechtliche Grundlagen für das Vermietungsmanagement
2.1 Mietrechtsgesetze
2.2 Wohnungseigentumsgesetz
2.3 Gewerbemietrecht

3. Bestandsmanagement gemäß DIN 32736 Gebäudemanagement
3.1 Das Gebäudemanagement nach DIN 32736
3.2 Das kaufmännische Gebäudemanagement
3.3 Das technische Gebäudemanagement
3.4 Das infrastrukturelle Gebäudemanagement
3.5 Das Flächenmanagement

4. Das kaufmännische Gebäudemanagement für die Vermietung
4.1 Das Vermietungsmanagement
4.2 Die Mieterauswahl
4.3 Der Versicherungsschutz für Mieter
4.4 Die Mietpreiskalkulation
4.5 Die Betriebskostenkalkulation
4.6 Die Mietsicherheit
4.7 Die Bestands- und Vertragsdatenerfassung
4.8 Das Mietvertragsmanagement

5. Das technische Gebäudemanagement für die Vermietung
5.1 Die Abnahme eines gekündigten Mietbereiches
5.2 Dokumentation bei Leerstand und Neuvermietung
5.3 Energiemanagement bei Leerstand und Neuvermietung
5.4 Informationsmanagement bei Leerstand und Neuvermietung
5.5 Modernisierungsmaßnahmen zur Optimierung der Neuvermietung
5.6 Sanierungsmaßnahmen
5.7 Umnutzungsoptionen
5.8 Die Übergabe der Mietsache nach Neuvermietung

6. Das infrastrukturelle Gebäudemanagement für die Vermietung
6.1 Servicemaßnahmen für ausziehende Mieter
6.2 Servicemaßnahmen für Neumieter

7. Das Flächenmanagement für die Vermietung
7.1 Nutzerorientiertes Vermietungsmanagement
7.2 Anlageorientiertes Vermietungsmanagement
7.3 Immobilienwirtschaftliches Vermietungsmanagement, Leerstandstandoptimierung
7.4 Serviceorientiertes Vermietungsmanagement
7.5 Dokumentation und Informationssysteme


Studienziele:

Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage, …

  • die unterschiedlichen Immobilienarten als Grundlage für die Vermietung zu differenzieren;
  • die rechtlichen Grundlagen für die Vermietung von Wohnraum und von Gewerberaum zu unterscheiden;
  • das Konzept des Gebäudemanagements gemäß DIN 32736 als Grundlage des Bestandsmanagement nachzuvollziehen
  • die Vermietung auf der Grundlage des kaufmännischen, des technischen und des infrastrukturellen Gebäudemanagements sowie des Flächenmanagements anzuwenden.

Belegempfehlung:

Das Modul Vermietungsmanagementmanagement ist für alle Teilnehmenden geeignet, die Sicherheit im Umgang mit Immobilienbestandsmanagement, einschließlich der unterschiedlichen Immobilienarten und der rechtlichen Grundlagen, und der Vermietung erlangen wollen.

Relevante Kurse:

6230 Bewirtschaftungsmanagement


Studienbriefautor:
Dipl.-Kfm. Rainer Hummelsheim

Inhalt:

1 Immobilienarten
1.1 Mietwohnimmobilien
1.2 Wohnungseigentum
1.3 Gewerbeimmobilien
1.4 Eigenbestands- und Treuhandbestandsmanagement
2 Rechtliche Grundlagen für das Bewirtschaftungsmanagement
2.1 Mietrechtsgesetze
2.2 Wohnungseigentumsgesetz
2.3 Gewerbemietrecht
3 Bewirtschaftungsmanagement gemäß  DIN 32736 Gebäudemanagement
3.1 Das Gebäudemanagement nach DIN 32736
3.2 Die Managementbereiche
4 Das kaufmännische Gebäudemanagement
4.1 Beschaffungsmanagement
4.2 Kostenplanung und -kontrolle
4.3 Objektbuchhaltung
4.4 Vertragsmanagement
5 Das technische Gebäudemanagement
5.1 Betreiben
5.2 Dokumentieren
5.3 Energiemanagement
5.4 Informationsmanagement
5.5 Modernisieren
5.6 Sanieren
5.7 Umbauen
5.8 Verfolgen der technischen Gewährleistung
5.9 Gesetzliche Regelungen
6  Das infrastrukturelle Gebäudemanagement
6.1 Verpflegungsdienste
6.2 DV-Dienste
6.3 Gärtnerdienste
6.4 Hausmeisterdienste
6.5 Interne Postdienste
6.6 Kopier- und Druckereidienste
6.7 Parkraumbetreiberdienste
6.8 Reinigungs- und Pflegedienste
6.9 Sicherheitsdienste
6.10 Umzugsdienste
6.11 Waren- und Logistikdienste
6.12 Winterdienste
6.13 Zentrale Telekommunikationsdienste
6.14 Entsorgen
6.15 Versorgen
6.16 Einflussfaktoren auf das infrastrukturelle Gebäudemanagement
7 Das Flächenmanagement
7.1 Nutzerorientiertes Flächenmanagement
7.2 Anlagenorientiertes Flächenmanagement
7.3 Immobilienwirtschaftlich orientiertes Flächenmanagement
7.4 Serviceorientiertes Flächenmanagement
7.5 Dokumentation und Einsatz informationstechnischer Systeme
Resümee


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage …

  • die unterschiedlichen Immobilienarten zu differenzieren;
  • die rechtlichen Grundlagen für die Bewirtschaftung von Wohnraum bzw. von Gewerberaum zu unterscheiden;
  • das Konzept des Gebäudemanagements gemäß DIN 32736 als Grundlage des Bewirtschaftungsmanagement nachzuvollziehen;
  • die Bewirtschaftung auf der Grundlage des kaufmännischen, des tech­nischen und des infrastrukturellen Gebäudemanagements sowie des Flächenmanagements anzuwenden.

Belegempfehlung:

Wer zuständig ist für die Bewirtschaftung von Immobilien – Wohnungen oder Gewerbeeinheiten – und die vier Leistungsbereiche kaufmännisches, technisches, infrastrukturelles Gebäudemanagement und Flächenmanagement fundiert kennenlernen will, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

6240 Erschließung und Verwertung von Grundstücken


Studienbriefautor:
Prof. Dr.-Ing. Dirk Noosten

Inhalt:

1. Erschließung von Grundstücken
1.1 Erschließungs-und Ausbaubeiträge
1.2 Bauplanungsrecht
1.3 Bauleitplanung
1.3.1 Flächennutzungsplan
1.3.2 Bebauungsplan
1.3.3. Bauen im Außenbereich

2. Gebrauchte Immobilien bei geänderten Anforderungen
2.1 Nutzungsänderung
2.2 Bestandschutz
2.3 Wirtschaftlichkeit sanierungsbedürftiger Immobilien
2.4 Immobilienanalyse
2.5 Energieausweis
2.6 Wirtschaftsbetrachtungen
2.6.1 Abriss und Neubau
2.6.2 Sanierung

3. Methoden der Immobilienbewertung
3.1 Vergleichswertverfahren
3.2 Ertragswertverfahren
3.3 Sachwertverfahren
3.4 Bodenwert


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul abgeschlossen haben, wissen Sie

  • wie Grundstücke erschlossen werden;
  • was zur Bauleitplanung gehört;
  • welche Handlungsoptionen ein Immobilieneigentümer bei älteren Gebäuden hat;
  • welche spezielleren Methoden der Immobilienbewertung es noch neben dem Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren gibt.

Belegempfehlung:

Wenn Sie wissen wollen, wie aus Flächen der Land- und Forstwirtschaft baureifes Land wird und wie sanierungsbedürftige Immobilien Nutzungsänderung oder Bestandsschutz erfahren und wie durch Residualwert- und Liquidationsverfahren Immobilien bewertet werden können, dann sollten Sie dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

6250 Projektentwicklung im Immobiliengeschäft


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Michael Kuhn

Inhalt:

1 Grundlagen der Projektentwicklung
1.1 Begrifflichkeiten
1.2 Rechtliche Grundlagen
1.3 Leistungsbilder der Projektentwicklung nach HOAI
1.4 Projektentwicklungsprozesse
2 Phasen der Projektentwicklung
2.1 Projektinitiierung
2.2 Projektkonzeption
2.3 Projektkonkretisierung
2.4 Projektrealisierung
3 Projektcontrolling
3.1 Budget
3.2 Zeit
3.3 Qualität
4 Aspekte internationaler Projektentwicklung
5 Fazit


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul erarbeitet haben, …

  • kennen Sie die Begrifflichkeiten und Definitionen einer Projektentwicklung, insbesondere die rechtlichen Grundlagen, sowie die Instrumente und Leistungsbilder einer Projektentwicklung
  • kennen Sie die einzelnen Phasen der Projektentwicklung, deren Erfolgsfaktoren, Stellschrauben und Hauptaufgaben im Detail
  • haben Sie die wesentlichen Kriterien und den Mehrwert eines Projektcontrollings kennengelernt
  • wissen Sie auf welche besonderen Faktoren der Projektentwickler bei der Expansion in ausländische Immobilienmärkte besonders geachtet werden muss

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die das weite Themenfeld der Immobilienprojektentwicklung mit Blick auf technische Themen und rechtliche und finanztechnische Fragestellungen verstehen wollen.

Relevante Kurse:

6260 Immobilienbewertung


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Steffen Metzner

Inhalt:

1 Anlässe, Begriffe, Rechtsgrundlagen
1.1 Bewertungsansätze
1.2 Bewertungsprämissen
1.3 Grundsätzliche Methoden und Standards
1.4 Normierung der Verkehrswertermittlung in Deutschland
1.5 Rechtsgrundlagen weiterer Bewertungen
1.6 Wertbeeinflussende Faktoren
2 Vergleichswertverfahren
2.1 Ansatz des Vergleichswertverfahrens
2.2 Unmittelbarer Preisvergleich
2.3 Datenerhebung auf Basis von Vergleichsmerkmalen
2.4 Mittelbarer Preisvergleich auf Basis von Bodenrichtwerten
2.5 Verkehrswertableitung mittels Vergleichswertverfahren
2.6 Gesamteinschätzung
3 Sachwertverfahren
3.1 Ansatz des Sachwertverfahrens
3.2 Datenerhebung auf Basis von Normalherstellungskosten
3.3 Indexierung der Kosten auf den Bewertungsstichtag
3.4 Weitere Komponenten
3.5 Wertminderungen
3.6 Verkehrswertableitung mittels Sachwertverfahren
3.7 Gesamteinschätzung
4 Ertragswertverfahren
4.1 Ansatz des Ertragsverfahrens
4.2 Datenerhebung auf Basis von Ertragskomponenten
4.3 Ersatzgrößen und Richtwerte
4.4 Liegenschaftszins
4.5 Restnutzungsdauer
4.6 Finanzmathematische Kalkulation
4.7 Berechnungsschritte
4.8 Verkehrswertableitung mittels Ertragswertverfahren
4.9 Gesamteinschätzung


Studienziele:

Nach Erarbeitung des Moduls werden Sie wissen,

  • welche unterschiedlichen Ansätze den „Wert” einer Immobilie kennzeichnen und wofür diese Verwendung finden;
  • wie der „Marktwert” einer Immobilie definiert wird;
  • welche alternativen Berechnungsmethoden im Bereich der Wertermittlung anwendbar sind.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist empfehlenswert für Teilnehmende, die Preis, Marktwert und Verkehrswert von Immobilien einschätzen können wollen. Darüber hinaus sollten Teilnehmende Interesse daran haben, die Besonderheiten, Relevanz und Anwendbarkeit von Vergleichswertverfahren, Sachwertverfahren und Ertragswertverfahren einschätzen zu können, um dieses Wissen dann in der beruflichen Praxis auch zum Einsatz bringen zu können.

Relevante Kurse:

6271 Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) in der Praxis


Studienbriefautor:
Prof. Dr.-Ing. Dirk Noosten

Inhalt:

1. Arten von Immobilien

2. Grundlagen des Wohnungseigentumsgesetzes

3. Das Wohnungseigentum
3.1 Wohnungs- und Teileigentum
3.2 Gemeinschaftseigentum
3.3 Sondereigentum
3.4 Abgrenzung von Sonder- und Gemeinschaftseigentum
3.5 Wohnungseigentümergemeinschaft
3.6 Entstehung von Wohnungseigentum
3.7 Besondere Arten von Wohnungseigentum

4. Rechte und Pflichten des Eigentümers
4.1 Nutzung und Gebrauch
4.2 Haftung
4.3 Erhaltung des Objekts/Rücksichtnahmepflicht
4.4 Bauliche Veränderungen
4.5 Beschlusskompetenz

5. Lasten und Kosten
5.1 Hausgeld
5.2 Instandhaltungsrücklage
5.3 Sonderumlage
5.4 Wirtschaftsplan
5.5 Kostenverteilung
5.6 Jahresabrechnung

6. Wohnungseigentumsverwaltung
6.1 Verwaltungsbeirat
6.2 Hausordnung

7. Wohnungseigentümerversammlung
7.1 Formalien der Eigentümerversammlung
7.2 Protokolle der Eigentümerversammlung
7.3 Stimmrecht


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul abgeschlossen haben, können Sie

  • die verschiedenen Immobilienarten voneinander unterscheiden;
  • die Grundlagen des WEG erläutern;
  • Sonder- und Gemeinschaftseigentum voneinander abgrenzen;
  • die Institution der Wohnungseigentümerschaft erklären;
  • die Rechte und Pflichten eines Eigentümers darlegen
  • Hausverwaltung und Wohnungseigentümerversammlung und deren Aufgaben und Befugnisse widergeben.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist relevant für Wohnungseigentümer, Hausverwalter und Immobilienmanager, die mit Wohnungseigentum zu tun haben.

Relevante Kurse:

6281 Immobilienfinanzierung


Studienbriefautor:
Prof. Dr.-Ing. Dirk Noosten

Inhalt:

Einleitung
1 Grundlagen
1.1 Eigen- und Fremdfinanzierung
1.2 Kreditgeber und Finanzintermediäre
1.3 Das Kreditwesengesetz
1.4 Kapitalbedarf und Liquidität
1.5 Immobilienfinanzierung und Veränderungen im Unternehmen
2 Modalitäten von Darlehensverträgen
2.1 Zahlungsweise
2.2 Verzinsung
2.3 Kreditsicherungsinstrumente
2.4 Beleihungswert
2.5 Offenlegunspflichten
2.6 Kündigungsmöglichkeiten
3 Darlehensformen
3.1 Annuitätendarlehen
3.2 Volltilgungsdarlehen
3.3 Tilgungsfreie Darlehen
3.4 Versicherungsdarlehen
3.5 Bauspardarlehen
3.6 Cap-Darlehen
3.7 Privatdarlehen
3.8 Fremdwährungsdarlehen
3.9 Nachrangdarlehen
3.10 Weitere Formen der Finanzierung
3.11 KfW-Darlehen
3.12 Erbbaurecht
3.13 Anschlussfinanzierung und Forward-Darlehen
3.14 Kreditvergelich und Verhandlungstipps
4 Berechnung von Kredithöhe und Budget
4.1 Tragbare Kreditrate berechnen
4.2 Sicherstellung der kurzfristigen Liquidität
4.3 Das aktuelle Zinsniveau recherchieren
4.4 Die Tilgungsdauer festlegen
4.5 Mögliches Fremdkapital ermitteln
4.6 Vorhandenes Eigenkapital ermitteln
4.7 Zur Verfügung stehendes Gesamtkapital berechnen
4.8 Nebenkosten beim Bau oder Kauf von Immobilien ermitteln
4.9 Höhe des erforderlichen Budgets ermitteln
5 Fazit


Studienziele:

Nach der Bearbeitung des Moduls …

  • verfügen Sie über ein fundiertes Hintergrundwissen im Bereich der Bau- und Immobilienfinanzierung;
  • können Sie selbst auf der Kreditnehmerseite aktiv bei der Ge­staltung Ihrer Finanzierung mitwirken;
  • sind Sie in der Lage, auf Augenhöhe mit Finanziers zu verhandeln;
  • ist es Ihnen möglich, Ihre Kundschaft über die möglichen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten zu informieren.

Belegempfehlung:

Wenn Sie sich für den Lebenszyklus einer Immobilie – Errichtung, Erwerb, Sanierung oder Umbau – interessieren, die passende Finanzierung dafür kennen und verstehen wollen und in einem Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche tätig sind oder sein wollen, ist dieses Modul für Sie sehr empfehlenswert.

Relevante Kurse:

6291 Praxiskonzept für das Immobilienmaklergeschäft


Studienbriefautorin:
Evelyn Nicole Lefèvre-Sandt

Inhalt:

Einleitung
1 Einstieg in das Immobiliengeschäft
1.1 Voraussetzungen für das Maklergeschäft
1.2 Betriebsformen
1. 3 Schwerpunktsetzung
1.4 Marketing-Basics
1.5 Die Kundschaft
1.6 Räumlichkeiten
1,7 Büroausstattung und -organisation

2 Aufgabenverteilung im Maklerbüro
2.1 Organisation des Außendienstes
2.2 Aufgaben des Innendienstes
2.3 Zusammenarbeit

3 Vermietung
3.1 Vorbereitungsphase
3.2 Angebotsphase
3.3 Vermietungsabwicklung

4 Basisabläufe in der Immobilienverwertung
4.1 Akquise-Marketing
4.2 Kontakt mit der Verkäuferseite
4.3 Provisions- und Vertragsverhandlungen

5 Basisabläufe in der Immobilienvermarktung
5.1 Notwendige Unterlagen für die Vermarktung
5.2 Zielgruppengenaue Vertriebswerbung
5.3 Die eigene Dienstleistung verkaufen – bis zum Abschluss
5.4 Das Analysegespräch


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie …

  • als Makler oder Maklerin im Markt erfolgreich und unter Beachtung der Rechtsgrundlagen starten;
  • Ihren Betrieb professionell strukturieren;
  • die Immobilienakquise erfolgreich gestalten;
  • durch gezielte Kommunikation Ihre Vertriebserfolge ausbauen;
  • Arbeitsabläufe in der Immobilienvermarktung praxisorientiert um­setzen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird in erster Linie Quer- und Neueinsteigenden im Immobilienmaklergeschäft empfohlen, die erfolgreich in den Markt starten und sich etablieren wollen bzw. als mitarbeitende Maklerin bzw. mitarbeitender Makler Fuss fassen wollen.

Relevante Kurse:

6295 Optimierung des Maklergeschäfts


Studienbriefautorin:
Evelyn Nicole Lefèvre-Sandt

Inhalt:

1 Selbstorganisation und Zeitmanagement
1.1 Zeitmanagement
1.2 Disziplin: immer noch aktuell
1.3 Organisationstechniken
1.4 Kompass
2 Praxisorientiertes Personalmanagement
2.1 Führung
2.2 Die Assistenz
2.3 Makler und Maklerinnen als Mitarbeitende
3 Kommunikation
3.1 Gesprächsvorbereitung
3.2 Erfolg versprechend telefonieren
3.3 Kommunikationsstrategien und -methoden
4 Praxisorientiertes Marketing
4.1 Marktdurchdringung (Market Penetration)
4.2 Werbeformen
4.3 Allgemeine Werbemittel
4.4 Zuträgernetzwerk als Marketinginstrument
4.5 Beschränkungen durch das Wettbewerbsrecht
4.6 Allgemeine Marketingstrategie für Immobilien
5 Optimierte Abläufe im Maklergeschäft
5.1 Gesetzliche Bestimmungen und deren Umsetzung im beruflichen Alltag
5.2 Schaffung zeitlicher Ressourcen durch effektivere und effizientere Abläufe im Einkauf
5.3 Wertermittlung
5.4 Immer aktuell bleiben!
5 Fazit


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, haben Sie gelernt

  • als Makler oder Maklerin Ihre Marktposition zu festigen und auszu­bauen;
  • sich und Ihren Betrieb effektiv zu organisieren;
  • ein Objektanalyse durchzuführen und die Besonderheiten für die Wertermittlung zu berücksichtigen;
  • Führungskompetenz zu entwickeln und Mitarbeitende erfolgreich zu führen;
  • durch gezielte Kommunikation Ihre Vertriebserfolge auszubauen;
  • Vertriebsstrategien in der Immobilienvermarktung erfolgreich umzu­setzen.

Belegempfehlung:

Wer am Immobilienmarkt den Anforderungen auf Käufer- und Verkäuferseite souverän begegnen will und dabei gesetzeskonform eine umfassende Dienstleistung anbieten will, erhält in diesem Modul viele praxisnahe Tipps rund um Organisation des eigenen Betriebs und Vetrieb von Immobilien.

Relevante Kurse:

6300 Wirtschaftlichkeit von Immobilieninvestitionen


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Steffen Metzner

Inhalt:

Einleitung
1 Investitionen im immobilienökonomischen Sinn

1.1 Immobilie als Wirtschaftsgut
1.2 Investitionsrechnung als Bestandteil des Investitionsprozesses
1.3 Bewertung der Wirtschaftlichkeit
1.4 Strukturierung der Analyse- und Entscheidungsgrundlagen
2 Statische Methoden der immobilienwirtschaftlichen Investitionsrechnung
2.1 Berechnungsbasis: Anfangs- oder Durchschnittswerte
2.2 Kosten-Vergleich
2.3 Gewinn-Vergleich
2.4 Rendite-Vergleich
2.5 Amortisations-Vergleich
2.6 Potenziale und Restriktionen der statischen Methoden
3 Dynamische Methoden der immobilienwirtschaftlichen Investitionsrechnung
3.1 Berechnungsbasis: Zahlungen und Barwertrechnung
3.2 Discounted Cash Flow (DCF)
3.3 Kapitalwert
3.4 Interner Zinsfuß
3.5 Vollständiger Finanzplan
3.6 Potenziale und Restriktionen der dynamischen Methoden
4 Aspekte der Auswahl und Implementierung
4.1 Standardisierung am Beispiel der gif Renditedefinition
4.2 Restriktionen aus fehlenden oder unsicheren Daten
4.3 Methodenwahl
4.4 Ausblick: Immobilien- und Portfolio-Controlling


Studienziele:

Nach der Bearbeitung des Moduls werden Sie wissen,

  • welche immobilienwirtschaftlichen Fragestellungen mit Methoden der Investitionsrechnung zu beantworten sind;
  • welches Spektrum an Lösungsmöglichkeiten die einzelnen Methoden der Investitonsrechnung bieten;
  • wie einzelne Methoden der Investitionsrechnung bei Ankäufen oder Projekten anwendbar sind.

Belegempfehlung:

Zur Auswertung, Aggregation und Komprimierung der Informa­tionslage auf entscheidungsrelevante Kennzahlen dienen Verfahren der Wirtschaftlichkeitsanalyse und Investitionsrechnung. Wer sich für deren Übertragung und Anpassung auf immobilienwirtschaftliche Daten und Fragestellungen interessiert, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

7101 Strukturen von Gesundheitssystemen


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Jürgen Zerth
Julia Nowakowski

Inhalt:

1 Herausforderungen für Gesundheitssysteme
1.1 Einordnung von Gesundheitssystemen – was erklärt Gesundheitsausgaben?
1.2 Gesundheitspolitische Einordnung und Steuerungsziele
2 Bismarck-Systeme vertieft: Philosophie und Umsetzung „regulierter“ KV-Systeme
2.1 Grundlagen regulierter Krankenversicherungsmärkte
2.2 „Regulierter Wettbewerb“: Begründung und Ziel
3 Erweiterungen: über den Tellerrand der Gesundheitsversorgung hinaus
3.1 Gesundheit und Pflege: eine Differenzierung
3.2 Digitalisierung: Verändert sich das Sicherungsversprechen „Gesundheit“?


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, können Sie

  • die Herausforderungen an Gesundheitssysteme beschreiben, insbesondere die Treiber für Gesundheitsausgaben;
  • die Systemebene der bundesdeutschen Gesundheitsversorgung verstehen und diese in einen internationalen Vergleich einarbeiten;
  • die Bedeutung eines regulierten Wettbewerbs erfassen;
  • die Sicherung der Pflegeversorgung diskutieren;
  • die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen einschätzen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul eignet sich insbesondere für Teilnehmende des Lehrgangs, die sich ein umfassendes und grundlegendes Verständnis der Systemebene der Gesundheitsversorgung verschaffen wollen und die Herausforderungen für Gesundheitssysteme verstehen und darstellen können wollen.

Relevante Kurse:

7116 Einführung in die Gesundheitsökonomie


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Michael Wessels

Inhalt:

1 Gesundheit und Ökonomie
1.1 Gesundheit: Das höchste Gut?
1.2 Bedeutung der Ökonomie im Gesundheitswesen
1.3 Die Gesundheitsbranche als Wirtschaftsfaktor
1.4 Gegenstand der Gesundheitsökonomie
2 Allgemeine ökonomische Grundlagen
2.1 Annahmen und Denkweisen von Ökonomen
2.2 Der Wirtschaftskreislauf
2.3 Der Markt: Angebot und Nachfrage
2.4 Der Preismechanismus
3 Nachfrage nach Gesundheitsleistungen
3.1 Entstehen der Nachfrage
3.2 Preisabhängigkeit der Nachfrage
3.3 Besonderheiten der Nachfrage
4 Krankenversicherung
4.1 Grundprinzipien
4.2 Probleme der Ausgestaltung von Versicherungsverträgen
4.3 Selbstbeteiligungen
5 Angebot von Gesundheitsleistungen
5.1 Produktion von Gesundheitsleistungen
5.2 Honorierung
6 Gesundheitsökonomische Evaluation
6.1 Begründung und Zielsetzung
6.2 Entscheidungen zwischen Versorgungsalternativen
6.3 Kosten und Nutzen
6.4 Übersicht der Grundformen von Evaluationen


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, können Sie

  • den Gegenstand und die Zielsetzung der Gesundheitsökonomie benennen;
  • die Notwendigkeit einer gesundheitsökonomischen Betrachtung begründen;
  • allgemeine ökonomische Grundlagen erläutern;
  • das Entstehen und die Besonderheiten von Angebot und Nachfrage nach Gesundheitsleistungen erklären;
  • die Auswirkungen einer Krankenversicherung erläutern;
  • die Grundzüge einer gesundheitsökonomischen Evaluation zur Bewertung von Kosten und Nutzen benennen;
  • die Ausgestaltung von Gesundheitssystemen unterscheiden.

Belegempfehlung:

Dieses Modul soll Teilnehmende in die Lage bringen, die medizinische, gesundheitsbezogene Versorgungssituation ausdifferenzieren und wesentliche Merkmale benennen zu können. Es wird vor allem Quereinsteigenden empfohlen.

Relevante Kurse:

7160 Gesundheitspolitik


Studienbriefautor:
Dr. Eckard Grützediek

Inhalt:

1 Einführung in die Prävention und die Gesundheitsförderung
1.1 Historie
1.2 Definitionen
1.3 Theoretische Grundlagen von Ideen zu Gesundheitsförderung und Prävention
1.4 Chronische Erkrankungen

2 Institutionen für Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
2.1 Internationale Institutionen
2.2 Nationale Institutionen und Organisationen

3 Spezielle Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention
3.1 Screeningprogramme zur Prävention von Krebserkrankungen
3.2 Minimierung von Risikofaktoren
3.3 Infektionsbekämpfung

Resümee und Ausblick


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, können Sie

  • die Bedeutung von Gesundheitspolitik und der beteiligten Institutionen verstehen;
  • die theoretischen Prinzipien der Gesundheitspolitik kennen;
  • gesamtgesellschaftliche Prävention von Krankheiten und Gesundheitsförderung benennen;
  • die Relevanz von chronischen Erkrankungen für unser Gesundheitssystem einordnen;
  • unterschiedliche Programme zur Prävention von Krankheiten und zur Gesundheitsförderung beurteilen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul soll Teilnehmende in die Lage bringen, gesundheitspolitische Institutionen und ihre Handlungsbefugnisse zu kennen und insbesondere die gesundheitspolitische Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung zu durchschauen.

Relevante Kurse:

7201 Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen


Studienbriefautor:
Prof. Philipp Schneider

Inhalt:

Einleitung
1 Geschichtliche Entwicklung
2 Qualitätsmanagement bei Dienstleistungen

2.1 Personenbezogene Dienstleistungen
2.2 Wo muss die Auseinandersetzung mit der Qualität stattfinden?
3 Dimension der Qualität
3.1 Erklärung der Begrifflichkeiten
3.2 Exkurs: Prozessmanagement
4 Anspruchsgruppenmanagement
4.1 Was sind Anspruchsgruppen?
4.2 Anspruchsgruppenorientierung und Qualität
5 Konzepte, Modelle, Methoden und Instrumente der Qualitätsverbesserung
5.1 Interne und externe Rückmeldungen, Fehler- und Beschwerdemanagement
5.2 Total Quality Management als umfassendes Managementkonzept
5.3 Gesetzliche Vorgaben im deutschen Gesundheitswesen
5.4 Qualitätsmanagementmodelle
5.5 Zertifizierungen
5.6 Methoden und Instrumente der Qualitätsverbesserung
6 Qualitätsmessungen und Evaluation
6.1 Kriterien und Indikatoren
6.2 Entwicklung von Qualitätsindikatoren
6.3 Die Entwicklung von Indikatoren und Messgrößen
7 Erreichbare und durchführbare (achievable and feasible) Implementierung
7.1 QM und Organisationsentwicklung
7.2 Qualitätsmanagement und Unternehmenskultur
Fazit


Studienziele:
  • Sie lernen die Anforderungen und offenen Fragen des Gesundheitswesens kennen;
  • Sie setzen sich mit der Definition von Qualität und Qualitätsmanagement auseinander;
  • Sie bekommen erste Hinweise, wo und wie sich Qualität und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen von anderen Branchen unterscheiden.

Belegempfehlung:

Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die in ihrem Betrieb Verantwortung für das Gesundheitsmanagement und dessen Qualität übernommen haben, übernehmen wollen oder werden.

Relevante Kurse:

7305 Kooperation und Interprofessionalität im Gesundheitswesen


Studienbriefautoren:
Ronja Behrend
M.Sc. Laura Kaiser

Inhalt:

1 Begriffsbestimmung und Zielsetzung
2 Beteiligte Berufsfelder
3 Grundlagen der Kooperation und Interprofessionalität im Gesundheitswesen

3.1 Rahmenbedingungen und Strukturen als Ausgangssituation für Kooperation und Interdisziplinarität
3.2 Voraussetzungen interprofessioneller Arbeit
3.3 Notwendige Kompetenzen
3.4 Merkmale effektiver Zusammenarbeit
3.5 Grenzen und Hindernisse
3.6 Auswirkungen und Vorteile besserer Kooperation
4 Kooperation und Interprofessionalität in den unterschiedlichen Versorgungsformen
4.1 Ambulante Versorgung
4.2 Stationäre Versorgung
4.3 Neue Versorgungsformen
5 Fazit


Studienziele:

Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben,

  • wissen Sie um die Notwendigkeit von interprofessioneller Zusammenarbeit im Gesundheitswesen;
  • kennen Sie die verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen und deren Aufgaben;
  • kennen Sie die grundsätzlichen Strukturen des Gesundheitswesens und wissen, wo interprofessionelle Zusammenarbeit besonders wichtig ist;
  • wissen Sie, welche Voraussetzungen und Kompetenzen bestehen müssen, um erfolgreich interprofessionell zu arbeiten;
  • kennen Sie Beispiele für die positiven Auswirkungen der interprofessionellen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und wissen, wo bisher noch Hindernisse und Grenzen bestehen.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist empfehlenswert für Teilnehmende, die die interprofessionelle Arbeit positiv beeinflussen wollen. Dafür wird ihnen in diesem Modul das nötige Grundlagenwissen vermittelt. Zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichen beruflichen Kontexten dienen der Veranschaulichung und Praxishilfe.

Relevante Kurse:

7331 Pflegemanagement


Studienbriefautoren:
Bernhard Langner
Thomas Moser

Inhalt:

Einleitung
1 Berufliche Pflege: Wirkungsbereiche und Aufgaben

1.1 Pflege: von ambulant bis stationär (SGB V und XI)
1.2 Pflege im Krankenhaus (SGB V)
2 Berufe und Qualifikationsformen der Pflege
2.1 Außerklinische und klinische Pflegeausbildung
2.2 Strukturierte Fort- und Weiterbildungen
3 Pflegemanagement als Führungsaufgabe
3.1 Charakteristik von Leitungstätigkeiten in der Pflege
3.2 Personalmanagement
3.3 Personalführung
3.4 Priorisierung und Zeitmanagement
3.5 Kontrolle sowie ex- und interne Leistungsbeurteilungen
4 Der Pflegeprozess
4.1 Grundlagen des Pflegeprozesses
4.2 Pflegefachliche und medizinische Leitlinien
4.3 Evidence based Nursing
4.4 Dokumentation
4.5 IT-Einsatz in der Pflege
Resümee


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul bearbeitet haben, sollten Sie….

  • einen Überblick über die vielfältigen Wirkungsorte beruflicher Pflege gewonnen haben und wissen, was die Bereiche voneinander unterscheidet.
  • die Berufe und Qualifikationsformen der Pflege soweit kennen, dass Sie entscheiden können, wer mit welchen Aufgaben betraut werden kann, ohne dass Qualität und Mitarbeiterzufriedenheit leiden.
  • einen ersten Einblick in die Fragen der Arbeitsorganisation und des Personaleinsatzes in der Pflege gewonnen haben.
  • die grundlegenden pflegefachlichen Modelle, wie den Pflegeprozess, kennengelernt haben.

Belegempfehlung:

Dieses Modul eignet sich für Teilnehmende, die sich im Gesundheitsmanagement auf Managementaufgaben in Pflegeeinrichtungen spezialisieren wollen.

Relevante Kurse:

7340 Arzneimittel- und Pharmamanagement


Studienbriefautorin:
M.Sc. Jessica Golnik

Inhalt:

1 Der Arzneimittelmarkt
1.1 Das Arzneimittel- und Pharmawesen im Kontext des Gesundheitsmarktes
1.2 Produktgruppen und Termini
1.3 Wesentliche Agierende
1.4 Strategie und Organisation in pharmazeutischen Unternehmen
2 Entwicklung, Herstellung und Logistik von Arzneimitteln
2.1 Entwicklung von Arzneimitteln
2.2 Pharmalogistik
3 Marktmechanismen und Vermarktung
3.1 Preisbildung und Steuerungsmechanismen
3.2 Absatzwege von Arzneimitteln
3.3 Pharma-Marketing
4 Herausforderungen für das Pharma- und Arzneimittelwesen
4.1 Internationalisierung
4.2 Change-Management und Innovationsmanagement


Studienziele:

Nach der Bearbeitung dieses Moduls sollen Sie

  • mit den wesentlichen Charakteristika des Arzneimittel- und Pharmamarktes vertraut sein,
  • die Bedeutung und die Komplexität des Arzneimittelmarktes im Kontext des Gesundheitswesens verstehen,
  • den Produktlebenszyklus eines Arzneimittels überblicken,
  • Preisbildung und Preissteuerungsmechanismen verstehen,
  • die Absatzwege von Arzneimitteln kennen,
  • Einblicke in das Thema Pharma-Marketing erhalten haben und
  • die Herausforderungen im Pharma- und Arzneimittelwesen benennen und Lösungsansätze entwickeln können.

Belegempfehlung:

Dieses Modul empfiehlt sich für Neu- und Quereinsteigende in das Pharmawesen genauso wie Manager und Managerinnen im Gesundheitswesen, die mit dem Arzneimittel- und Pharmamanagement auf Augenhöhe kommunizieren und kooperieren wollen.

Relevante Kurse:

7350 Management medizinischer Versorgungszentren


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Gerald Schmola

Inhalt:

Einleitung
1 MVZ in der Gesundheitsversorgung

1.1 Begriff, Charakteristika und Rolle
1.2 Gründungsmotive
2 Markt- und Standortanalyse sowie Marketing
2.1 Analyse von Markt und Wettbewerb
2.2 Definitionen des Leistungsspektrums
2.3 Wettbewerbsvorteile durch besondere Angebote
2.4 Operatives Marketing und rechtliche Rahmenbedingungen der Vermarktung
3 Organisation und Management eines MVZ
3.1 Organisatorische Ausgestaltung
3.2 Prozess- und Veränderungsmanagement
3.3 Personalbedarfsermittlung und Personalkostenkalkulation
3.4 Mitarbeiterführung
4 Geschäfts- und Liquiditätsplanung eines MVZ
4.1 Planung der Einnahmen und Ausgaben eines MVW
4.2 Liquiditätsplanung
Resümee


Studienziele:

Nach der Bearbeitung dieses Moduls werden Sie

  • die zentralen Merkmale und Gründungsmotive von MVZ kennen;
  • die Hauptbestandteile der Wettbewerbs- und Marktanalysen verstehen sowie den Marketing-Mix unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen anwenden können;
  • mit leitungs-, aufbau- und ablauforganisatorischen Fragestellungen eines MVZs vertraut sein;
  • Personalbedarf und Personalkosten ermitteln können und einen Überblick über ausgewählte Fragen der Mitarbeiterführung haben;
  • die Einnahmen und Ausgaben eines MVZs kennen sowie eine Liquiditätsplanung erstellen können.

Belegempfehlung:

Dieses Modul eignet sich für Lehrgangsteilnehmende, die sich im Rahmen des Gesundheitsmanagements auf das Management von medizinischen Versorgungszentren spezialisieren wollen.

Relevante Kurse:

7370 Krankenhausmanagement


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Gerald Schmola

Inhalt:

Einleitung
1 Finanzierung und Controlling
1.1 Rechtliche Grundlagen im Überblick
1.2 Investitionskosten
1.3 Betriebskostenfinanzierung
1.4 Wahl- und Selbstzahlerleistungen
1.5 Controlling
2 Prozessmanagement
2.1 Bedeutung des Prozessmanagements für Krankenhäuser
2.2 Aufnahmemanagement
2.3 Behandlungsmanagement
2.4 Entlassungsmanagement
3 Personalmanagement
3.1 Personalbedarfsermittlung
3.2 Personalgewinnung und -bindung
Ausblick


Studienziele:

Nach der Bearbeitung dieses Modul sollen

  • erkennen, wann Krankenhäuser Fördermittel für Investitionen beanspruchen können;
  • nachvollziehen, wie das fallpauschalierte Abrechnungssystem im Krankenhaus funktioniert;
  • die Aufgaben das Finanz- und Medizincontrollings kennen;
  • einen Überblick über die Aufnahme-, Behandlungs- und Entlassungssteuerung erworben haben;
  • Methoden der Personalbedarfsberechnung kennen und anwenden können;
  • zwischen Fort- und Weiterbildung differenzieren können und wichtige Maßnahmen dieser Art für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte kennen und
  • mit Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung im Krankenhaus vertraut sein.

Belegempfehlung:

Diejenigen, die mit dem Management von Krankenhäusern zusammenarbeiten oder selbst eine Position darin anstreben, sollten dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

7390 Management von Fitness- und Rehabilitationssporteinrichtungen


Studienbriefautor:
Dipl.-Kfm. Randolf Wördemann

Inhalt:

1 Fitness- und Rehabilitationssportbranche im Umbruch
1.1 Der Strukturwandel in der Fitnessbranche
1.2 Die zunehmende Bedeutung des Rehabilitationssports
1.3 Die Konsequenzen für die Betreiber von Fitness- und Rehabilitationseinrichtungen

2 Die unterschiedlichen Organisationsformen
2.1 Positionierung
2.2 Rechtsformen

3 Das strategische Management
3.1 Grundlagen des strategischen Managements
3.2 Strategisches Management im Sport

4 Das kaufmännische Management
4.1 Kaufmännische Kalkulation
4.2 Mitgliederverwaltung
4.3 Kostenmanagement
4.4 Controlling

5 Das Marketing
5.1 Grundlagen des Marketings
5.2 Sportmarketing
5.3 Marketing von Fitnessangeboten
5.4 Marketing von Rehabilitationssport

6 Das operative Management
6.1 Haupt- und Nebenleistungen von Fitness- und Rehabilitationseinrichtungen
6.2 Facility Management
6.3 Auslastungsmanagement

7 Das Personalwesen
7.1 Aufgabenbereiche
7.2 Qualitätssicherungen im Personalwesen

8 Qualitäts- und Innovationsmanagement als Instrumente der Zukunftssicherung
8.1 Qualitätsmanagement
8.2 Innovationsmanagement


Studienziele:
  • Sie bekommen einen Überblick über den Markt für Fitness- und Rehabilitationssporteinrichtungen in Deutschland.
  • Sie erfahren, welche organisatorischen und strategischen Rahmenbedingungen vorliegen.
  • Sie lernen, welche konkreten Aufgaben im operativen Management anfallen und wie diese im Spannungsfeld zwischen Betriebswirtschaft, Gesundheit und Sport am besten gelöst werden können.
  • Sie erhalten einen ersten Einblick in die Themenbereiche Qualitäts- und Innovationsmanagement als Vorbereitung auf zukünftige Veränderungen in der Fitness- und Rehabilitationssportbranche.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die in der Fitness- und Rehabilitationssportbranche tätig sind und ins Management derselben einsteigen wollen, wird dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

8101 Soziale Sicherung und Sozialpolitik


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Jürgen Boeckh

Inhalt:

1 Sozialpolitik – ein Überblick
1.1 Charakteristika und Definition von Sozialpolitik
1.2 Zur Rolle der Interessen in der Sozialpolitik
1.3 Felder, Grundnormen und Gestaltungsprinzipien der Sozialpolitik
1.4 Funktionen der Sozialpolitik
1.5 Formen staatlicher Transferleistungen und Systeme der sozialen Sicherung
1.6 Grundnormen der Sozialpolitik
1.7 Sozialstaatstypen und deren Leitbilder
1.8 Soziale Gerechtigkeit als Ziel sozialpolitischen Handelns
1.9 Finalitätsprinzip und Kausalitätsprinzip
2 Ökonomie des Sozialstaates
2.1 Aufbau des Sozialbudgets: Leistungen nach Institutionen
2.2 Aufbau des Sozialbudgets: Leistungen nach Funktionen
2.3 Aufbau des Sozialbudgets: Die Finanzierung des Sozialen
3 Sozialpolitische Akteure und ihre Verantwortung
3.1 Internationale Sozialpolitik
3.2 Die Europäische Union
3.3 Bund, Länder und Kommunen
3.4 Nichtstaatliche bzw. zivilgesellschaftliche Akteure
4 Das Herz des deutschen Sozialstaates: das Sozial(versicherungs)system
4.1 Die gesetzliche Sozialversicherung
4.2 Die Mindestsicherungssysteme (Fürsorgeleistungen)
4.3 Die Versorgungssysteme
4.4 Die sozialen Dienste
4.5 Der Mindestlohn
5 Perspektiven – der Sozialstaat im Wandel


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, werden Sie verstehen …

  • worum es beim Begriff Sozialpolitik geht und welche Besonderheiten ihn prägen,
  • welche Prinzipien und Grundnormen die Sozialpolitik bestimmen und welche Verteilungswirkungen daraus resultieren,
  • dass der Sozialstaat nur umverteilen kann, was vorher erwirtschaftet wurde,
  • welche Akteure und Ebenen die Sozialpolitik gestalten,
  • welche Lebensrisiken das System der sozialen Sicherung in Deutschland abdeckt,
  • wie die Frage der Finanzierbarkeit des Sozialstaates seine zukünftige Struktur beschreibt.

Belegempfehlung:

Das Modul eignet sich für Teilnehmende, die verstehen wollen, wie Sozialpolitik aufgebaut ist und funktioniert. Sie lernen die Prinzipien und die Ökonomie der Sozialpolitik, die Gestaltung des Sozialversicherungsystems und deren Herausforderungen, Perspektiven und Lösungsansätze kennen.

Relevante Kurse:

8111 Strategie, Konzeptions- und Leitbildentwicklung in sozialen Organisationen


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Gabriele Moos
Dr. Helen Schneider

Inhalt:

Einleitung
1 Strategien und ihre Bedeutung für soziale Betriebe

1.1 Strategieorientierung als Voraussetzung
1.2 Begriffliche Grundlagen
1.3 Der Strategieentwicklungsprozess in der Praxis
2 Konzeptionen als Grundlage der Steuerung
2.1 Begriffliche Grundlagen
2.2 Systematik von Konzeptionsformen
2.3 Der Konzeptionsentwicklungsprozess
2.4 Praxisbeispiel: Umsetzung einer Konzeption
3 Das Leitbild als handlungsleitende Grundhaltung
3.1 Begriffliche Grundlagen
3.2 Funktion und Bestandteile von Leitbildern
3.3 Der Leitbildentwicklungsprozess
3.4 Praxisbeispiel: Entwicklung und Umsetzung eines Leitbilds
4 Ethische Standards im Management sozialer Arbeit
Fazit


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie …

  • die Bedeutung und die Kennzeichen von Strategien sozialer Betriebe bewerten;
  • wichtige Schritte in Strategieprozessen benennen;
  • zentrale Steuerungsinhalte bei der Strategieentwicklung darstellen;
  • die Funktion von Konzeptionen im Rahmen des Managementprozesses verstehen;
  • den Konzeptionsentwicklungsprozess auf Basis eines Praxisbeispiels entwickeln;
  • den Nutzen von Leitbildern für soziale Organisationen bewerten;
  • den Entwicklungsprozess von Leitbildern verstehen und umsetzen;
  • kommunikative und ethische Aspekte in diesen Arbeitsschritten berücksichtigen.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die in der professioneller Gestaltung des Managements sozialer Betriebe tätig sind oder werden wollen, wird dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

8185 Grundlagen des Sozialmanagements


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Karl-Heinz Steffen

Inhalt:

Einleitung
1 Management sozialer Aufgaben

1.1 Management
1.2 Soziale Aufgabenfelder
1.3 Soziale Dienstleister
1.4 Soziale Kunden
1.5 Besonderheiten der Wohlfahrtsproduktion
1.6 Sozialmanagement
1.7 Politische, ökonomische und gesellschaftliche Interdependenzen
2 Institutionelle Grundlagen
2.1 Rechtsformen und Gemeinnützigkeit
2.2 Öffentliche Träger sozialer Aufgaben
2.3 Private Träger sozialer Aufgaben ohne Gewinnabsicht
2.4 Private Träger sozialer Aufgaben mit Gewinnabsicht
3 Organisatorische Grundlagen
3.1 Der Sozialbetrieb als Organisation
3.2 Konzeption
3.3 Organisationskultur
3.4 Leitbild
3.5 Aufbau- und Ablauforganisation
3.6 Informelle Organisation
4 Funktionelle Grundlagen
4.1 Der Sozialbetrieb als Produzent sozialer Dienstleistungen
4.2 Produktionsfaktoren
4.3 Haupt- und Ehrenamt
4.4 Effizienz, Produktivität, Effektivität und Gemeinwohl
4.5 Managementfunktionen
4.6 Qualitätsmanagement und Controlling
4.7 Change Management
4.8 Finanzierung
4.9 Fundraising
5 Europäische Dimension des Sozialmanagements
Fazit


Studienziele:

Das Modul soll Sie in die Lage versetzen, zu verstehen

  • worum es beim Management sozialer Aufgaben geht und welche Besonderheiten damit verbunden sind;
  • welche Institutionen zur Verfügung stehen, um die sozialen Aufga­ben zu erfüllen bzw. die sozialen Dienstleistungen zu erbringen;
  • wie diese Institutionen organisiert sind, insbesondere welche Rolle das institutionelle Konzept und das institutionelle Leitbild spielen;
  • wie die Institutionen funktionieren und worauf es dabei ankommt;
  • welche Bedeutung die europäische Ebene für das Management so­zialer Aufgaben und die sozialen Dienstleister hat.

Belegempfehlung:

Dieses Modul ist grundlegend für das Verständnis von Sozialmanagement und deswegen obligatorisch zu belegen.

Relevante Kurse:

8201 Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Jochen Ribbeck

Inhalt:

Einleitung

1 Grundlagen
1.1 Grundbegriffe
1.2 Qualitätsmodelle
1.3 Sozialgesetzliche Grundlagen

2 Die Logik des Qualitätsmanagements – Strukturprinzipien
2.1 Kontinuierliche Verbesserung
2.2 Anspruchsgruppenorientierung
2.3 Prozessorientierung
2.4 Unternehmensweite Integration
2.5 Führungsverantwortung

3 Implementierung und Steuerung des Qualitätsmanagements
3.1 Organisation des Qualitätsmanagements
3.2 Qualitätsplanung
3.3 Prozesssteuerung
3.4 Qualitätsdokumentation
3.5 Prozessbeschreibung
3.6 Qualitätsstandards
3.7 Qualitätsmessung und -bewertung
3.8 Qualitätscontrolling
3.9 Wahl eines Qualitätsmanagementsystems

4 Begleitkonzepte des Qualitätsmanagements

4.1 Beschwerdemanagement
4.2 Fehlermanagement
4.3 Risikomanagement


Studienziele:

Mit der Bearbeitung dieses Moduls sollen Sie …

  • eine Grundeinstellung gegenüber Qualitätsmanagement entwickelt haben, die nicht prinzipiell im Widerspruch zu Überzeugungen der Sozialen Arbeit steht;
  • ein fundiertes Verständnis dafür haben, nach welchen strukturellen Prinzipien Qualitätsmanagement als zentrales Steuerungs- und Führungskonzept funktioniert;
  • eine Vorstellung davon besitzen, wie Qualitätsmanagement in der Organisation implementiert und gesteuert werden kann;
  • konkrete Qualitätsmanagementwerkzeuge kennen;
  • Schnittstellen zu anderen Managementfunktionen herstellen können.

Belegempfehlung:

Prof. Dr. Jochen Ribbeck gelingt es anschaulich und praxisnah, den Ansatz zu vermitteln, dass auch in der Sozialen Arbeit Qualität systematisch entwickelt und Leistungsqualität gegenüber Dritten legitimiert werden kann – daraus folgt die klare Empfehlung für alle Sozialmanager/innen, die sich bisher wenig mit QM befasst haben, dieses Modul zu belegen.

Relevante Kurse:

8280 Marketing für soziale Betriebe


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Harald Christa

Inhalt:

Einleitung

1 Grundlagen des Marketings für soziale Betriebe
1.1 Marketing: Begriffsbestimmung
1.2 Bedeutung im (Sozial-)Betrieb
1.3 Rahmenbedingungen des Marketings für soziale Betriebe
2 Ebene der Informationsgewinnung und der Analysen
1.1 Umfeldanalyse
2.2 Stakeholderanalyse
2.3 Marktanalyse
2.4 SWOT-Analyse
2.5 Wettbewerberanalyse
2.6 Analyse der Kundenzufriedenheit
3 Strategische Elemente des Sozio-Marketing
3.1 Strategie im Marketing
3.2 Marketingstrategische Optionen
4 Marketinginstrumente
4.1 Produkt-/Leistungspolitik
4.2 Distributionspolitik
4.3 Preispolitik
4.3 Kommunikationspolitik
5 Weitere Einsatzfelder des Marketings für soziale Betriebe
5.1 Personalmarketing
5.2 Spendenmarketing
5.3 Sponsorenmarketing
6 Resümee und Ausblick
6.1 Ein kurzer Rückblick
6.2 Herausforderungen an das Marketing sozialer Betriebe


Studienziele:

Nach dem Sie sich das Modul erarbeitet haben, wissen Sie

  • wie man Marketing für soziale Betriebe inhaltlich umreißen kann und welche Notwendigkeiten in der Praxis für Marketingmaßnahmen bestehen,
  • welche wichtigen Aufgaben und Anliegen des Marketings hervorgehoben werden müssen,
  • ob es hierfür konzeptionelle Grundlagen gibt,
  • welche Erfordernisse, Möglichkeiten und Instrumente der Umfeld- und Marktforschung für soziale Betriebe bestehen sowie
  • welche Instrumente des Marketings eine besondere Relevanz für den Einsatz in Sozialmärkten aufweisen.

Belegempfehlung:

Immer mehr Betriebe der Sozialwirtschaft stehen in einer marktähnlichen Situation, sind also herausgefordert sich im Wettbewerb mit anderen Anbietern zu behaupten. Wer hierbei mitwirken will, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

8290 Rechtliche Grundlagen für das Sozialmanagement


Studienbriefautorin:
Carmen Flecks

Inhalt:

Einleitung
1 Sozialrechtliche Grundlagen

1.1 Historische Entwicklungen
1.2 Gesetzliche Grundlagen
1.3 Grundgesetz
1.4 Bundes- und Landesgesetze
1.5 Satzungen und Verordnungen
1.6 Internationale Regelungen
2 Die fünf Säulen der Sozialversicherung
2.1 Krankenversicherung
2.2 Pflegeversicherung
2.3 Gesetzliche Unfallversicherung
2.4 Arbeitslosenversicherung (Arbeitsförderung)
2.5 Rentenversicherung
3 Grundsicherung für Arbeitslose (SGB II) und Sozialhilfe (SGB XII) 
3.1 Leistungen nach dem SGB II
3.2 Leistungen nach dem SGB XII
4 Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) 
4.1 Aufgaben und gesetzliche Grundlagen
4.2 Behörden und Träger
4.3 Betreuungsgeld und andere Leistungen für Eltern
5 Schwerbehindertenrecht
5.1 Rechtliche Grundlagen
5.2 Verfahren bei Schwerbehinderung
5.3 Besondere Regelungen
6 Verwaltungsverfahren und gerichtliches Verfahren im Sozialrecht 
6.1 Antrag
6.2 Bescheid
6.3 Widerspruch
6.4 Klage
6.5 Streitbeilegung: Mediation und Güterichterverfahren
7 Betreuungsrecht 
7.1 Voraussetzungen und Umfang einer Betreuung
7.2 Bestellung eines Betreuers
7.3 Aufgabenkreise
8 Berufsrecht für Soziale Berufe 
8.1 Rechtsberatung
8.2 Schweigepflicht
8.3 Haftungsrecht
Schlusswort


Studienziele:

Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, können Sie …

  • historische und nationale Zusammenhänge im Sozialrecht erläutern;
  • die zentralen Gesetze für Ihren Berufsalltag benennen, finden und nachvollziehen;
  • sich bei Gesetzesreformen gezielt über den aktuellen Stand informieren;
  • das Verwaltungs-, Widerspruchs und Klageverfahren im Sozialrecht darstellen;
  • Auswirkungen einer Betreuung erklären;
  • rechtssicher durch Ihren Berufsalltag gehen.

Belegempfehlung:

Rechtliche Grundlagen sollte jede/r im Sozialmanagement Verantwortliche kennen. Wer sich diese nicht schon durch andere Vorbildung angeeignet hat, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

8300 Diversity-Management – Wie Integration und Inklusion gelingen können


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Claudia Rahnfeld

Inhalt:

Einleitung
1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und grundlegende Begriffe

1.1 Soziale Ungleichheiten und deren Auswirkungen
1.2 Ausgewählte (politische) Lösungsansätze
2 Wichtige rechtliche und administrative Rahmenbedingungen
2.1 Deutsches Grundgesetz
2.2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
2.3 UN-Behindertenrechtskonvention
2.4 Bundesteilhabegesetz
2.5 Rechtliche Quotenregelungen
2.6 Integrationsgesetz
3 Leitungsprinzipien und Führungsaufgaben
3.1 Diversity-Management im Unternehmen
3.2 Wertschätzung als Grundprinzip
3.3 Wertschätzung und Führung
4 Strategien und Instrumente auf operativer Ebene
4.1 Einzelfallbezogene Strategien
4.2 Teambezogene Strategien
4.3 Arbeitsorganisatorische Strategien
Ausblick


Studienziele:

Mit diesem Modul sollen Sie lernen,

  • welche sozialen Ungleichheiten Deutschland prägen und sowohl die Gesellschaft als auch den Arbeitsmarkt beeinflussen sowie welche bisherigen Lösungskonzepte dazu gefunden wurden;
  • auf welchen rechtlichen Grundlagen das Diversity-Management beruht und warum es für jedes Unternehmen wichtig ist;
  • welche Leitungsprinzipien und Führungsaufgaben mit dem Diversity-Management verbunden sind;
  • welche Instrumente es in Bezug auf einzelne Mitarbeitende, Teams und auf struktureller Ebene geben kann, um ein Diversity-Management zu leben.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die sich für gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Inklusion und Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt interessieren und dabei mitwirken wollen, soziale Ungleichheiten zu reduzieren, wird dieses Modul empfohlen.

Relevante Kurse:

8311 Controlling in sozialen Betrieben


Studienbriefautoren:
Prof. Dr. Gabriele Moos
M.A. Sabine Schmeißer

Inhalt:

1 Besonderheiten des Controllings in sozialen Betrieben
1.1 Grundlagen des Controllings
1.2 Bedeutung für soziale Betriebe
1.3 Controlling als Organisationseinheit?
1.4 Aufgaben des Controllings in sozialen Betrieben
1.5 Praxisbeispiel: Wirkungsnachweis im sozialen Betrieb
2 Controlling als Baustein des Risikomanagements
2.1 Risikomanagement zur Identifikation und Überwachung von Risiken
2.2 Risikomanagement zur Identifikation von Chancen
2.3 Controlling als Bewertungssystem von Risiken und Chancen
2.4 Praxisbeispiel: Risikomanagement im sozialen Betrieb
3 Controlling zur Entwicklung von Kennzahlen und Wirkungsmessung
3.1 Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Controllings
3.2 Kennzahlen der verschiedenen BSC-Ebenen
3.3 Wertefundament der Perspektiven
3.4 Praxisbeispiel: Balanced Scorecard im sozialen Betrieb
4 Controlling als Grundlage für die Unternehmenssteuerung
4.1 Berichtswesen aus der Finanzbuchhaltung
4.2 Relevante Controlling-Steuerungsinstrumente
4.3 Anpassung an die Unternehmenskultur sozialer Betriebe
4.4 Praxisbeispiel: Controlling-gestützte Unternehmenssteuerung im sozialen Betrieb
5 Controlling zur Unterstützung bei Veränderungsprozessen
5.1 Zielformulierung und -planung, Umsetzung und Kontrolle (PDCA)
5.2 Position des Controllings
5.3 Wirkungs-Controlling
5.4 Praxisbeispiel: Wirkungsorientiertes Veränderungs-Controlling im sozialen Betrieb
Fazit und Ausblick


Studienziele:

Nachdem Sie den Studienbrief durchgearbeitet haben, …

  • kennen Sie die Grundlagen des allgemeinen Controllings;
  • wissen Sie um die Besonderheiten des Controllings sowie dessen Bedeutung in sozialen Betrieben und für diese;
  • sehen Sie das Controlling als Teilbereich eines Risiko- und Chancenmanagements;
  • verfügen Sie über Grundlagenwissen zu ausgewählten Controlling-Kennzahlen in Verbindung mit einem Controlling-Instrument;
  • können Sie Controlling als Steuerungsinstrument für soziale Betriebe anwenden;
  • ist Ihnen die Projekt-/Zeitplanung im Regelkreis bekannt;
  • sehen Sie die Notwendigkeit von Veränderungs- und Kultur-Controlling in sozialen Betrieben.

Belegempfehlung:

Allen Teilnehmenden, die einen Einstieg ins Controlling sozialer Betriebe benötigen oder ihr Wissen in dem Bereich vertiefen wollen, sowie Teilnehmenden, die Führungsverantwortung im Controllingbereich sozialer Betriebe haben oder anstreben, ist dieses Modul zu empfehlen.

Relevante Kurse:

8330 Finanzierung und Kostenmanagement in sozialen Betrieben


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Harald Christa

Inhalt:

1 Grundlagen, Begriffsklärungen, Aufgaben
1.1 Personenbezogene soziale Dienstleistungen als Wirtschaftsfaktor
1.2 Finanzierung und Kostenmanagement als Bestandteil des Managements sozialer Betriebe
1.3 Wichtige Aufgaben und Begriffe
2 Finanzierung sozialer Betriebe
2.1 Besonderheiten der Finanzierung sozialer Betriebe
2.2 Finanzierungsformen im Sozialwesen
3 Kostenrechnung, Kostencontrolling und Kostenmanagement im sozialen Betriebe
3.1 Aufgaben, Grundsätze, Anforderungen
3.2 Finanzplanung und Plankostenrechnung
3.3 Kostencontrolling
3.4 Instrumente des strategischen und operativen Kostenmanagements
3.4.1 Strategisches Kostenmanagement
3.4.2 Operatives Kostenmanagement
4 Finanzierung und Kosten bei Existenzgründung in der Sozialwirtschaft 
4.1 Finanzierung
4.2 Kosten
Resümee und Ausblick


Studienziele:

Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, haben Sie gelernt

  • welche Bedeutung die Finanzierung und das Kostenmanagement für soziale Betriebe haben,
  • welche Formen der Finanzierung sozialer Betriebe es gibt und welche Besonderheiten diesbezüglich für das Kostenmanagement zu beachten sind,
  • welche Aufgaben, Grundsätze und Ziele das Kostenmanagement in sozialen Betrieben aufweist,
  • welche Möglichkeiten dem Management zur Beeinflussung der Kosten zur Verfügung stehen,
  • aber auch welche Potenziale es für eine Existenzgründung im sozialen Bereich gibt und was dabei in Bezug auf die Finanzierung zu beachten ist

Belegempfehlung:

Wer sich der Herausforderung stellen will, die Finanzierungs- und Kostenstrukturen im sozialen Betrieb professionell zu steuern, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

8340 Systemisches Management in der Sozialwirtschaft


Studienbriefautorin:
Prof. Dr. Claudia Rahnfeld

Inhalt:

Einleitung
1 Systemlogik der Sozialwirtschaft in Deutschland

1.1 Spannungsfelder im Management sozialer Organisationen
1.2 Systemtheorie und Sozialmanagement
2 Organisationen aus systemtheoretischer Sicht
2.1 Die drei Seiten von Organisationen
2.1 Systemtheoretische Elemente zum Verständnis informeller Prozesse
3 Soziale Einrichtungen systemisch führen
3.1 Systemtheoretische Reflexion von Führungstätigkeiten
3.2 Aufgaben einer Führungskraft aus systemischer Sicht
3.3 Systemische Kommunikationsstrategien für Führungskräfte
3.4 Systemische Führung und Vertrauen
4 Lernen in sozialen Organisationen
4.1 Organisationskulturen beeinflussen
4.2 Ebenen im Organisationslernen
4.3 Systemdenken als Schlüsselkompetenz im Organisationslernen
5 Systemische Vernetzung von sozialen Organisationen
5.1 Die Notwendigkeit der Vernetzung
5.2 Kooperationen und Netzwerke
5.3 Macht und Hierarchie in Kooperationen
5.4 Systemtheoretische Reflexion der Führung bei Kooperationen
Ausblick


Studienziele:

Sie werden in diesem Modul lernen …

  • wie sich die Systemlogik in der Sozialwirtschaft seit den 1980er-Jahren verändert hat und in welchen Spannungsverhältnissen sich das Management in sozialen Einrichtungen heute bewegt;
  • wie soziale Organisationen aus systemtheoretischer Sicht zu erklären sind;
  • wie Führung und Management in sozialen Organisationen aus systemtheoretischer Sicht zu verstehen sind;
  • wie Lernen in sozialen Organisationen systemtheoretisch verstanden und gestaltet werden;
  • welche inneren Zusammenhänge und Notwendigkeiten Kooperationen und Netzwerke im sozialen Bereich haben und wie deren Management systemtheoretisch gestaltet werden kann.

Belegempfehlung:

Wer sich für theoretische Hintergründe im Management sozialer Einrichtung interessiert und das (eigene) Führungsverhalten in sozialen Organisationen reflektieren möchte, um eine soziale Einrichtung wirkungsvoll führen und managen zu können, sollte dieses Modul belegen.

Relevante Kurse:

8510 Methoden der Sozialen Arbeit


Studienbriefautor:
Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt

Inhalt:

1 Soziale Arbeit
2 Kennzeichen methodischen Handelns

2.1 Konzeptionelle Rahmungen
2.2 Methodisches Grundmodell
2.3 Charakteristika des methodischen Handelns
3 Handlungsformen
3.1 Einzelfallarbeit
3.2 Beratung
3.3 (Soziale) Gruppenarbeit
3.4 Gemeinwesenbezogene Handlungsformen
4 Zentrale Aspekte methodischen Handelns
5 Abschluss


Studienziele:

Sie sollen nach Bearbeitung des Moduls

  • die grundlegenden Methoden der Sozialen Arbeit differenzieren und im Blick auf Anlassangemessenheit beurteilen können;
  • in der Lage sein, die besonderen Bedingungen des planvollen Handelns zu erkennen und in Bezug auf die für die Methoden typischen Anlässe einzuschätzen;
  • den systematischen Methodeneinsatz bewerten können.

Belegempfehlung:

Wer im Sozialmanagement tätig ist oder werden will, sollte die wichtigsten Methoden der Sozialen Arbeit kennen, verstehen und einschätzen können. Den Teilnehmenden, die noch keine Gelegenheit hatten, sich mit den Methoden der Sozialen Arbeit theoretisch zu befassen, wird dieses Modul nahe gelegt.

Relevante Kurse:

8520 Internationale Soziale Arbeit


Studienbriefautor:
Prof. Dr. phil. Ronald Lutz

Inhalt:

1 Grundlagen der Internationalisierung
1.1 Verwobene Moderne
1.2 Globaler Süden und globaler Norden
1.3 Flucht und Migration
2 Was ist international in der Sozialen Arbeit?
2.1 Definition der internationalen Sozialen Arbeit
2.2 Sozialarbeit war schon immer international
2.3 Aufgaben in Europa oder Übersee: Indigenisierung
2.4 Aufgaben in Deutschland: Transnationalisierung
2.5 Fazit
3 Herausforderungen einer internationalen Sozialen Arbeit
3.1 Herausforderungen im internationalen Rahmen
3.2 Klassische Fragen im internationalen Rahmen
3.3 Neue Fragen im nationalen Rahmen
3.4 Herausforderungen im nationalen Rahmen
3.5 Konzepte
3.6 Phänomene
4 Antworten auf Herausforderungen
4.1 Methodische Antworten
4.2 Praktische Antworten
5 Das Management internationaler Sozialer Arbeit
5.1 Personal
5.2 Organisation
5.3 Vernetzung
Ausblick: Vom Süden lernen


Studienziele:

Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, kennen Sie

  • die Grundlagen und die zentralen Begriffe, die für ein Verständnis der Internationalisierung der Sozialen Arbeit notwendig sind;
  • den Unterschied zwischen nationaler und internationaler Sozialer Arbeit;
  • die inter- und transnationalen Herausforderungen, der sich die Soziale Arbeit im Spannungsbogen internationaler Vernetzung sowie der Internationalisierung nationaler Praxen stellen muss;
  • Methoden und Praktiken, um internationale Soziale Arbeit leisten zu können;
  • den Zusammenhang zwischen Personal und Organisation beim Management der internationalen Sozialen Arbeit und die Bedeutung der Vernetzung.

Belegempfehlung:

Da die Soziale Arbeit in Deutschland durch die gesellschaftlichen Entwicklungen zunehmend international ist, empfehlen wir allen Teilnehmenden des Lehrgangs, die die Hintergründe, Zusammenhänge, Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten durchschauen wollen dieses Modul.

Relevante Kurse:

8530 Case und Care Management


Studienbriefautorin:
Dr. Daniela Voigt

Inhalt:

1 Case Management – Prozesse denken, planen und umsetzen
1.1 Konzepte und Entwicklungen
1.2 Fallführung

2 Dimensionen und Phasen des Case Managements
2.1 Intake
2.2 Assessment
2.3 Ziel- und Handlungsplan
2.4 Handlungsergebnisse
2.5 Evaluation
2.6 Fallbeispiel

3 Rechte und Pflichten der Prozessbeteiligten
3.1 Qualitätsmanagement im Case Management
3.2 Die Berufsrolle des Case Managers und der Case Managerin

4 Care Management – ganzheitlich denken und in Netzwerken handeln
4.1 Aufbau von Netzwerken
4.2 Professionelle Dienstleister und Organisationen
4.3 Finanzierung
Resümee und Ausblick


Studienziele:

In diesem Modul lernen Sie, …

  • zwischen Case und Care Management zu differenzieren und deren Angemessenheit zu beurteilen;
  • die besonderen Bedingungen des planvollen Fallhandelns zu erkennen und in Bezug auf Systemwirksamkeit einzuschätzen;
  • (Fall-) Verstehen und Netzwerkarbeit als personen- bzw. systemorientierte Wege einzusetzen und zu bewerten.

Belegempfehlung:

Dieses Modul richtet sich an Teilnehmende in den Lehrgängen Geprüfte/r Sozialmanager/in (DAM) und Geprüfte/r Manager/in im Gesundheitswesen (DAM), die in größeren Zusammenhängen denken und arbeiten wollen und auch Klienten und Klientinnen mit komplexen Unterstützungsbedürfnissen bestmöglich, bedarfsorientiert und koordiniert begleiten wollen.

Relevante Kurse:

Consent Management mit Real Cookie Banner