Modulübersicht
10005 Einführung in das Produktmanagement
Dr. Anett Steller
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein:
- zu definieren, was unter einem Produkt im betriebswirtschaftlichen Sinne zu verstehen ist, und die vielfältigen Ausprägungen und Systematisierungen differenziert zu beschreiben,
- die Rolle und Aufgaben von Produktmanagern zu analysieren und von angrenzenden Funktionen wie Marketing, Projektmanagement oder Entwicklung abzugrenzen,
- strategische und wirtschaftliche Zielsetzungen im Produktmanagement zu benennen und in unternehmerische Kontexte einzuordnen,
- den Produktlebenszyklus als Steuerungsmodell zu nutzen, um Produkte phasengerecht zu planen, zu begleiten und zu optimieren,
- die typischen Aufgaben, Herausforderungen und Entscheidungsfelder des Produktmanagements in den verschiedenen Lebensphasen (Idee bis Rücknahme) zu erfassen,
- interne und externe Stakeholder zu identifizieren, einzubinden und produktive Schnittstellen zu gestalten,
- relevante Kennzahlen (KPIs) auszuwählen und zielgerichtet im Controlling- und Optimierungsprozess anzuwenden,
- die Perspektive von Kunden systematisch einzubeziehen und durch Methoden wie Feedbacksysteme, Co-Creation oder Design Thinking zu operationalisieren,
- operative Roadmaps, Entscheidungsgrundlagen und Maßnahmenpläne für Produkte zu entwickeln und kritisch zu reflektieren,
- Produktverantwortung in lateraler Führungsrolle zu übernehmen – mit Kommunikationsstärke, unternehmerischem Denken und systemischer Weitsicht.
Diese Kompetenzziele helfen Ihnen dabei, Produktmanagement nicht als isolierte Fachfunktion, sondern als integrativen Gestaltungshebel im Unternehmen zu verstehen – an der Schnittstelle von Wertschöpfung, Innovation und Kundenzentrierung.
Belegempfehlung:
Dieses Modul eignet sich für alle, die eine Rolle im Produktmanagement anstreben oder bereits erste Erfahrungen gesammelt haben und ihre Kenntnisse systematisch vertiefen möchten. Es ist ebenso empfehlenswert für alle, die ein besseres Verständnis für die Aufgaben, Schnittstellen und strategische Bedeutung des Produktmanagements gewinnen wollen. Auch für Führungskräfte, die Produktverantwortung tragen oder laterale Führungsrollen übernehmen, bietet das Modul wertvolle Impulse.
Relevante Kurse:10010 Prozess des Produktmanagements I
Dr. Anett Steller
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein,
- zu erläutern, was unter einem Produkt im betriebswirtschaftlichen Sinne zu verstehen ist, und verschiedene Produkttypen sowie deren Einordnung im Lebenszyklus differenziert zu beschreiben,
- die Rolle und Verantwortung von Produktmanager zu analysieren und diese gegenüber angrenzenden Funktionen wie Projektmanagement, Marketing oder Entwicklung abzugrenzen,
- die Bedeutung von Produktmanagement im strategischen Unternehmenskontext zu bewerten – insbesondere im Hinblick auf Wertschöpfung, Kundenbindung und Wettbewerbsfähigkeit,
- Methoden zur Ideenfindung, Markt- und Zielgruppenanalyse sowie zum Nutzenversprechen strukturiert anzuwenden und deren Ergebnisse in ein erstes Produktkonzept zu überführen,
- Produkte entlang ihres Lebenszyklus zu planen, zu steuern und weiterzuentwickeln – von der Konzeptionsphase bis zur Rücknahme, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, technischer und kundenbezogener Parameter,
- interne und externe Stakeholder im Produktentwicklungsprozess zu identifizieren, kommunikativ einzubinden und zielgerichtet zu steuern,
- relevante Kennzahlen (KPIs) wie ROI, CLV oder NPS zur Bewertung von Produktperformance auszuwählen und in Steuerungsprozesse einzubetten,
- agile und klassische Arbeitsweisen im Produktmanagement zu unterscheiden, ihre Einsatzbereiche kritisch zu reflektieren und methodisch fundierte Entscheidungen für spezifische Projektsituationen zu treffen,
- Anforderungen und Change Requests systematisch zu erfassen, zu priorisieren und über den Produktentwicklungsprozess hinweg iterativ zu integrieren,
- als Produktmanager Verantwortung in einer lateralen Führungsrolle zu übernehmen – mit der Fähigkeit, Teams zu koordinieren, Entscheidungsprozesse zu moderieren und Zielkonflikte zwischen Disziplinen konstruktiv zu managen.
Diese Kompetenzziele helfen Ihnen dabei, Produktmanagement nicht als isolierte Funktion, sondern als strategischen Hebel in modernen Unternehmen zu begreifen – an der Schnittstelle von Innovation, Kundennutzen und nachhaltigem Unternehmenserfolg.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die ein grundlegendes und zugleich praxisnahes Verständnis für modernes Produktmanagement aufbauen möchten – insbesondere an alle in produktnahen Rollen. Es eignet sich auch für alle, die ein tieferes Verständnis für die Prozesse, Anforderungen und strategischen Wirkmechanismen des Produktmanagements gewinnen wollen.
Relevante Kurse:10015 Prozess des Produktmanagements II
Dr. Anett Steller
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein,
- die zentralen Aufgaben und Herausforderungen der Launch- und Go-to-Market-Phase zu erläutern – einschließlich Positionierung, Zielgruppenansprache, Preisstrategien, Kampagnenplanung, Rollout-Varianten sowie Service- und Supportkonzepte,
- praxisnahe Marketing- und Kommunikationspläne zu entwickeln, geeignete Kanäle auszuwählen und deren Wirksamkeit für unterschiedliche Zielgruppen kritisch zu bewerten,
- geeignete Preisstrategien und Monetarisierungsmodelle (z. B. Value-based Pricing, Preisdifferenzierung, Einführungspreise) zu differenzieren und auf konkrete Marktsituationen anzuwenden,
- zwischen verschiedenen Rollout-Strategien (Big Bang, Soft Launch, gestaffelte Einführung) zu unterscheiden, deren Chancen und Risiken abzuwägen und deren Einsatz anwendungsbezogen zu begründen,
- geeignete Service- und Supportkonzepte zu konzipieren, die Kundenzufriedenheit und -bindung stärken und gleichzeitig organisatorische Effizienz sicherstellen,
- in der Wachstums- und Reifephase geeignete Instrumente des Monitoring und KPI-Tracking einzusetzen, Kundenzufriedenheit systematisch zu messen und Maßnahmen zur Produktpflege und kontinuierlichen Verbesserung abzuleiten,
- Strategien zur Skalierung und Internationalisierung von Produkten zu entwickeln, neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen und notwendige Anpassungen für unterschiedliche Marktbedingungen zu berücksichtigen,
- Methoden der Wettbewerbsbeobachtung und Trendanalyse (z. B. Markt-Scanning, Innovationspotenzialanalyse) anzuwenden und daraus konkrete Handlungsoptionen abzuleiten,
- Portfolio-Management-Instrumente (z. B. Balanced Scorecard, BCG-Matrix) einzusetzen, um fundierte Entscheidungen zur Erweiterung, Priorisierung oder Rücknahme von Produkten zu treffen,
- Strategien für den Produkt-Exit oder die Erneuerung zu entwickeln, einschließlich Kommunikation, Support-Auslauf und Migrationsstrategien, sowie Optionen für Relaunch oder Neuentwicklung zu bewerten,
- den systematischen Wissenstransfer und Lessons Learned als Bestandteil einer lernenden Organisation zu gestalten und dadurch die Basis für künftige erfolgreiche Produktentwicklungen zu legen.
Diese Kompetenzziele helfen Ihnen dabei, Produktmanagement nicht nur bis zum Markteintritt, sondern über den gesamten Lebenszyklus hinweg als strategische Kernaufgabe zu verstehen – an der Schnittstelle von Innovation, Markt und Organisation.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die für die erfolgreiche Markteinführung, Weiterentwicklung oder Skalierung von Produkten verantwortlich sind. Es ist besonders geeignet für Personen, die ihre Kenntnisse im Go-to-Market-Management, in der Wachstums- und Reifephase sowie im Produkt-Relaunch oder -Exit vertiefen möchten.
Relevante Kurse:10020 Grundlagen der Entscheidungsfindung
Dr. Susanne Wolf
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung des Studienbriefs werden Sie wissen, …
- dass es verschiedene Arten von Entscheidungen gibt und Entscheidungen von Rahmenbedingungen abhängen,
- wie nach verschiedenen Entscheidungstheorien Entscheidungen zustande kommen bzw. sollten,
- dass Entscheidungen leicht von Denkfehlern beeinflusst werden können
- wie Entscheidungsprozesse bewusster gestaltet werden können.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist für alle geeignet, die Entscheidungsprozesse besser verstehen und bewusster gestalten möchten – sei es im beruflichen oder privaten Kontext. Besonders profitieren Studierende, Führungskräfte sowie Personen in beratenden Berufen, die fundierte Entscheidungen treffen und typische Denkfehler vermeiden wollen.
Relevante Kurse:10025 Der Entscheidungsprozess
Dr. Susanne Wolf
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienbriefs sind Sie in der Lage,
- die Phasen des Entscheidungsprozesses zu benennen und deren Bedeutung für unternehmerisches Handeln zu erklären,
- typische psychologische und soziale Einflussfaktoren auf Entscheidungen zu erkennen und deren Wirkung zu reflektieren,
- die Rolle von Zeit, Ressourcen und Kompetenzen im Entscheidungsprozess einzuschätzen,
- zu verstehen, wie Organisationsstrukturen und die Kultur von Unternehmen das Entscheidungsverhalten prägen,
- die Rolle ethischer Aspekte bei Entscheidungen zu erkennen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Personen, die Entscheidungen im beruflichen Kontext treffen, insbesondere in Unternehmen oder Organisationen. Es richtet sich an alle, die Entscheidungsprozesse fundiert analysieren, psychologische und strukturelle Einflussfaktoren erkennen und ethische Aspekte berücksichtigen möchten.
Relevante Kurse:10030 Tools der Entscheidungsanalyse
Dr. Susanne Wolf
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienbriefs können Sie
- wichtige quantitative, qualitative und digitale Tools der Entscheidungsanalyse erklären,
- die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der einzelnen Verfahren beurteilen,
- die Methoden anhand praxisnaher Beispiele nachvollziehen,
- geeignete Tools für unterschiedliche Entscheidungssituationen auswählen,
- Entscheidungsprozesse systematischer gestalten und die Qualität unternehmerischer Entscheidungen verbessern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist ideal für Personen, die fundierte Entscheidungen im unternehmerischen Kontext treffen möchten – insbesondere in Management, Controlling oder strategischer Planung. Es richtet sich an alle, die den Einsatz von Entscheidungs-Tools vertiefen und Entscheidungsprozesse durch passende Methoden systematisch verbessern wollen.
Relevante Kurse:10035 Grundlagen des Risikomanagements
Prof. Dr. mult. Victor Tiberius
Inhalt:
1 Definitionen und Relevanz des Risikomanagements
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Begrifflichkeiten
1.3 Ziele, Nutzen und funktionale Abgrenzungen
1.4 Begriffliche Abgrenzungen
1.5 Praxisimplikationen
2 Risikomanagement in Anwendungsbereichen
2.1 Ausgangslage
2.2 Finanzwirtschaft
2.3 Produktion und Industrie
2.4 IT und Cyber
2.5 Projekte und Innovation
2.6 Gesundheitswesen, Energie und kritische Infrastrukturen
2.7 Öffentlicher Sektor
2.8 Kleine und mittlere Unternehmen
2.9 Gemeinsame Muster
3 Internationale Normen und Standards
3.1 Ausgangslage
3.2 ISO 31000
3.3 COSO ERM Framework
3.4 Three Lines Model (IIA)
3.5 OECD-Prinzipien und Governance-Leitlinien
3.6 Gemeinsame Kerngedanken
3.7 Praxisimplikationen
4 Theoretische Grundlagen
4.1 Risiko, Unsicherheit, Ambiguität und Unknown Unknowns
4.2 Risikoarten und Taxonomie
4.3 Methodische und mathematische Grundlagen
4.4 Verhaltenswissenschaftliche Aspekte
4.5 Komplexität, systemische Risiken und Resilienz
5 Organisatorische Verankerung des Risikomanagements
5.1 Risikokultur
5.2 Funktionen und Rollen
5.3 Corporate Governance und Compliance
5.4 Interne und externe Revision
5.5 Risk Appetite Framework (RAF)
5.6 Risikokommunikation und Reporting
5.7 Schnittstellen zu Managementsystemen
5.8 Daten- und Modell-Governance
5.9 Third-Party- und Lieferkettenrisiken
5.10 Risk Financing
5.11 Reifegradmodelle
6 Fallvignetten und Muster-Fehlerbilder
6.1 Vier Fallvignetten
6.2 Muster-Fehlerbilder
6.3 Praxisimplikationen
7 Praxisleitfaden
7.1 Leitfragen für Führung und Management
7.2 Leitfragen für die operative Ebene
7.3 Reifegrad-Self-Check
7.4 Praxisimplikationen
Studienziele:
Nach der Lektüre dieses Moduls können Sie…
- Risiko und Risikomanagement präzise definieren, von verwandten Begriffen abgrenzen und im Zielkontext verorten.
- die Relevanz von Risikomanagement für Strategie, Planung und tägliche Steuerung begründen.
- internationale Rahmenwerke (ISO 31000, COSO ERM, Three Lines, OECD-Prinzipien) sicher einordnen und für Ihre Organisation übersetzen.
- zwischen Risiko, Unsicherheit, Ambiguität und Unknown Unknowns unterscheiden und angemessen damit umgehen.
- Risikotypen strukturiert erfassen und eine dynamische Taxonomie pflegen.
- die methodischen Grundlagen (Verteilungen, Tail-Risiken, Abhängigkeiten, Risikomaße) in Entscheidungsfragen anwenden – ohne Rechenballast.
- Verhaltensfaktoren (Biases, psychologische Sicherheit, Groupthink) erkennen und organisatorisch adressieren.
- Risikokultur gezielt fördern und Rollen/Gremien gemäß Three Lines wirksam ausgestalten.
- einen tragfähigen Risk Appetite formulieren, kaskadieren und über KRIs/Trigger wirksam machen.
- Risikokommunikation adressatengerecht gestalten und Reporting an Entscheidungen koppeln.
- Schnittstellen zu IKS, BCM/Resilience, ISMS, QMS/EHS und ESG so verzahnen, dass Doppelarbeit sinkt und Wirkung steigt.
- Third-Party-/Lieferketten-Risiken und Risk Financing governance-fähig managen.
- mit Reifegradmodellen den eigenen Stand bestimmen und eine Roadmap zur Integration in die Entscheidungsarchitektur entwickeln.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die Risikomanagement strategisch und operativ in ihrer Organisation verankern möchten. Besonders geeignet ist es für Personen aus den Bereichen Unternehmenssteuerung, Compliance, Governance, Controlling oder strategisches Management, die internationale Standards anwenden und Risikoentscheidungen fundiert treffen wollen.
Relevante Kurse:10040 Prozess des Risikomanagements
Prof. Dr. rer. pol. Dr. h.c. mult. Christian Brauweiler
Stefan Noack
Alexander Neske
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung des Studienbriefs sollen Sie in der Lage sein,
- ein Risikomanagementsystem in Ihr eigenes berufliches Umfeld zu integrieren – sei es in Projekten, im Tagesgeschäft oder auf strategischer Ebene.
- Sie können Risiken einschätzen, Maßnahmen ableiten und den langfristigen Erfolg Ihrer Organisation sichern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die in Unternehmen oder Projekten Verantwortung für Planung, Steuerung oder Entscheidungsprozesse tragen und Risiken systematisch erkennen, bewerten und steuern möchten. Es ist besonders geeignet für Personen aus den Bereichen Projektmanagement, Controlling, Unternehmensentwicklung, Compliance oder Qualitätsmanagement.
Relevante Kurse:10045 Instrumente des Risikomanagements
Prof. Dr. mult. Victor Tiberius
Inhalt:
1 Einführung
2 Methodenüberblick und Auswahlmatrix
2.1 Ausgangslage
2.2 Auswahlkriterien
2.3 Auswahlmatrix
2.4 Einsatzregeln
2.5 Qualitätskriterien und Fallstricke
2.6 Praxisimplikationen
3 Tools zur Identifikation von Risiken
3.1 Einführung
3.2 Ishikawa-Diagramm
3.3 Structured What-If Technique (SWIFT)
3.4 BowTie-Analyse
3.5 Fault Tree Analysis (FTA)
3.6 Event Tree Analysis (ETA)
3.7 Risk Breakdown Structure (RBS)
4 Tools zur Analyse und Bewertung von Risiken
4.1 Einführung
4.2 Failure Mode and Effects Analysis (FMEA)
4.3 Hazard and Operability Study (HAZOP)
4.4 Business Impact Analysis (BIA)
4.5 Szenarioanalysen
4.6 Value at Risk (VaR)
4.7 Monte-Carlo-Simulation
4.8 Stresstests
4.9 Bayes’sche Netze
4.10 Praxisimplikationen
5 Tools zur Priorisierung und Visualisierung von Risiken
5.1 Einführung
5.2 Risikomatrix (Risk Heat Map)
5.3 Risikoportfolio
5.4 Praxisimplikationen
6 Tools zur Behandlung von Risiken
6.1 Einführung
6.2 Key Risk Indicators (KRIs)
6.3 Responsibility Assignment Matrix (RACI)
6.4 Balanced Scorecard (BSC) mit Risikoperspektive
6.5 Business Continuity Plans (BCP)
6.6 Praxisimplikationen
7 Organisatorische und übergreifende Tools
7.1 Einführung
7.2 Risk Breakdown Structure (RBS)
7.3 Risikomanagement-Software und Plattformen
7.4 Praxisimplikationen
8 Fazit, Praxisimplikationen und Ausblick
8.1 Fazit
8.2 Praxisimplikationen
8.3 Ausblick
Studienziele:
Nach dem Studium dieses Moduls können Sie
- Instrumentenkompetenz entwickeln: die wichtigsten Tools zur Identifikation, Analyse, Bewertung, Priorisierung, Behandlung und zum Monitoring von Risiken sicher anwenden.
- Methoden auswählen: anhand von Ziel, Datenlage, Systemlogik, Zeitbudget und Governance den passenden Ansatz bestimmen.
- Toolketten gestalten: mehrere Instrumente sinnvoll kombinieren (z. B. SWIFT → BowTie → LOPA oder BIA → BCP → KRIs), um von Orientierung zu Handlungsfähigkeit zu gelangen.
- Qualität sichern: typische Fallstricke (Scheinpräzision, Bias, Überlastung, fehlende Anschlussfähigkeit) erkennen und vermeiden.
- Anschluss herstellen: Ergebnisse der Tools in Risk Register, Appetite-Statements, Indikatoren, Limits und Continuity-Pläne überführen.
- Digitale Plattformen nutzen: Auswahlkriterien, Integrationsanforderungen und Governance-Aspekte für Software- und GRC-Lösungen verstehen.
- Resilienzorientiert handeln: Instrumente nicht nur zur Schadensvermeidung, sondern zur Stärkung von Puffer, Redundanz, Modularität und Optionen einsetzen.
- Prüffähige Artefakte erstellen: Outputs dokumentieren, die sowohl für Managemententscheidungen als auch für Audit und Aufsicht nachvollziehbar sind.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Fachkräfte im Risikomanagement, in der Unternehmenssteuerung oder Governance, die ihre Instrumentenkompetenz gezielt ausbauen möchten. Es richtet sich an alle, die Risiken systematisch erfassen, geeignete Methoden auswählen und mit digitalen Tools sowie prüffähigen Ergebnissen wirksam zur organisationalen Resilienz beitragen wollen.
Relevante Kurse:10050 Grundlagen des Krisenmanagements
Prof. Dr. Lars Hornuf
Inhalt:
Studienziele:
Der Lehrbrief verfolgt das Ziel, die Teilnehmer dazu zu befähigen:
- Krisen systematisch zu erkennen, zu analysieren und zu bewältigen, unter Berücksichtigung von Komplexität, Unsicherheit und Zeitdruck
- Phasen, Modelle und Typen von Krisen zu verstehen, inklusive theoretischer Fundierung (z. B. Mitroff, Turner, Coombs, Fink)
- Handlungsoptionen evidenzbasiert zu entwickeln, durch fundierte Risikoanalyse, Frühwarnsysteme und geeignete Entscheidungsinstrumente
- Kommunikations- und Führungsstrategien in der Krise anzuwenden, auch unter Stress, in Gruppendynamiken oder bei Stakeholder-Konflikten
- rechtliche, ethische und organisationale Aspekte im Krisenkontext zu berücksichtigen (z. B. Haftung, Datenschutz, Corporate Governance)
- die Resilienz und Lernfähigkeit von Organisationen zu stärken, etwa durch Lessons Learned, After-Action-Reviews oder Sensemaking-Prozesse
- methodisch reflektiert zu arbeiten, unter Einbezug qualitativer und quantitativer Ansätze sowie simulations- und datengestützter Verfahren
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul Interessenten, welche Führungsverantwortung übernehmen, kritische Situationen souverän meistern und die Resilienz ihrer Organisation gezielt stärken möchten – sei es in der operativen Umsetzung, der strategischen Vorbereitung oder der kommunikativen Bewältigung von Krisen.
Relevante Kurse:10055 Pre-Crisis-Management: Prävention und Vorbereitung
Prof. Dr. Lars Hornuf
Inhalt:
Studienziele:
Der Lehrbrief verfolgt das Ziel, die Teilnehmer dazu zu befähigen:
- Risiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten und priorisieren (z. B. durch SWOT, Risikomatrix, Szenariotechnik)
- frühzeitig strukturelle und organisatorische Vorkehrungen für Krisenfälle zu treffen, u. a. in Form von Krisenhandbüchern, Notfallplänen und Krisenstäben
- Frühwarnsysteme und Indikatoren zu entwickeln und anzuwenden, um potenzielle Krisen rechtzeitig zu erkennen
- Krisenprävention ganzheitlich zu denken, inklusive Kommunikation, Training, technischer Vorkehrungen und kultureller Aspekte
- methodisch reflektiert vorzugehen, z. B. durch Planspiele, Simulationen und präventive Kommunikationsstrategien
- eine unternehmensweite Krisenbereitschaft aufzubauen, die Entscheidungsfähigkeit, Informationsflüsse und Verantwortlichkeiten sicherstellt
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul Interessenten, welche präventiv Verantwortung übernehmen wollen, Risiken professionell managen und die Krisenfestigkeit ihrer Organisation strukturiert erhöhen möchten – insbesondere in Leitungsfunktionen, im Risikomanagement, in der Kommunikation, im HR-Bereich oder in der strategischen Unternehmensentwicklung.
Relevante Kurse:10060 Crisis-Management: Krisenreaktion
Prof. Dr. Lars Hornuf
Inhalt:
Studienziele:
Ziel des Lehrbriefs ist es, die Teilnehmer dazu zu befähigen:
- Krisenprozesse in der akuten Phase professionell zu steuern, von der Auslösung bis zur operativen Umsetzung
- einen Krisenstab effektiv zu aktivieren und zu führen, inklusive Rollenverteilung, Koordination und Entscheidungsfindung
- unter Zeitdruck und Unsicherheit fundierte Entscheidungen zu treffen, mithilfe geeigneter Methoden (z. B. Worst-Case-Szenarien, Stop-Think-Act, Decision Trees)
- eine gezielte und situationsgerechte Krisenkommunikation aufzubauen, intern wie extern, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Stakeholder
- operative Maßnahmen im Notfall effizient zu organisieren, etwa im Ressourcenmanagement, Behelfsbetrieb oder mit Zwischenlösungen
- die Dynamik und Komplexität realer Krisensituationen handlungsorientiert zu erfassen und wirksam zu gestalten
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul Interessenten, welche in akuten Krisensituationen Verantwortung übernehmen, schnell und strukturiert handeln und effektive Krisenkommunikation sowie operative Steuerung sicherstellen möchten – insbesondere in leitenden Positionen, in Stabsfunktionen, in der Unternehmenskommunikation oder im Bereich Sicherheit, Risiko- und Notfallmanagement.
Relevante Kurse:10065 Post-Crisis-Management: Krisennachbereitung
Prof. Dr. Lars Hornuf
Inhalt:
Studienziele:
Der Lehrbrief verfolgt das Ziel, die Teilnehmer zu befähigen:
- Krisen systematisch nachzubereiten, um aus ihnen zu lernen und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen
- Reputationsschäden gezielt zu analysieren und zu bewältigen, z. B. durch Kommunikationsstrategien, Stakeholder-Dialoge und Vertrauensaufbau
- Lessons Learned-Prozesse zu gestalten, etwa durch After-Action-Reviews, Root Cause Analysis oder Kulturwandel-Initiativen
- ein effektives Krisen-Controlling und Monitoring zu etablieren, zur Bewertung und Optimierung von Reaktionsstrategien
- Strategien, Strukturen und Prozesse zukunftsorientiert anzupassen, um die Resilienz der Organisation dauerhaft zu stärken
- organisationales Lernen zu fördern, u. a. durch Trainings, Dokumentation und Reflexion der Krisenerfahrung
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul Interessenten, welche nicht nur auf Krisen reagieren, sondern daraus strategisch und kommunikativ gestärkt hervorgehen möchten – insbesondere in den Bereichen Unternehmensführung, Kommunikation, Risikomanagement, HR, Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung.
Relevante Kurse:10070 Büroorganisation
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Grundlagen der Büroorganisation
1.1. Begriffsklärung: Büroorganisation – Definition und Ziele
1.2. Die Rolle der Assistenz: Aufgaben, Verantwortung und Selbstverständnis
1.3. Analoge vs. digitale Büroorganisation
1.4. Arbeitsplatzgestaltung: Ergonomie, Ordnung, Effizienz
1.5. Tools der digitalen Büroorganisation
2. Dokumentenmanagement
2.1. Strukturierte Ablagesysteme: analog und digital
2.2. Aufbau und Pflege von Aktenplänen
2.3. Dateibenennung und Ordnerlogik
2.4. Rechtliche Grundlagen: Datenschutz und Archivierung
2.5. Dokumentenmanagement-Systeme (DMS)
2.6. Versionierung und Nachverfolgbarkeit
3. Schriftliche Kommunikation im Büroalltag
3.1. E-Mail- und Brief-Etikette
3.2. Die „Inbox Zero“-Strategie
3.3. Automatisierte Regeln, Filter und Vorlagen
3.4. Interne vs. externe Kommunikation
3.5. Einsatz KI-gestützter Texttools
4. Zeitmanagement, Multitasking & Fokus
4.1. Multitasking vs. Fokusarbeit – wissenschaftliche Erkenntnisse
4.2. Effizienter Aufgabenwechsel ohne Qualitätsverlust
4.3. Konzentrationstechniken und Fokus-Strategien
4.4. Zeitmanagement-Modelle
4.5. Umgang mit Störungen und Ablenkungen
5. Persönliche Assistenz & Diskretion
5.1. Vertrauensvolle Zusammenarbeit und Diskretion
5.2. Umgang mit vertraulichen Informationen
5.3. Technische Schutzmaßnahmen: Verschlüsselung & Passwörter
5.4. Organisation privater Aufgaben (Reisen, Termine, Einkäufe)
5.5. Ethik und Verhalten in sensiblen Situationen
6. Optimierung von Arbeitsprozessen
6.1. Kaizen und kontinuierliche Verbesserung
6.2. Der PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act)
6.3. Checklisten, SOPs und Vorlagen für Routineaufgaben
6.4. Automatisierung mit digitalen Tools
6.5. Feedback einholen und Prozessreflexion
7. Praxisbeispiele und Fallstudien
7.1. Szenarien aus dem Büroalltag
7.2. Typische Herausforderungen in der Assistenz
7.3. Best Practices aus der Praxis
8. Reflexion und Ausblick
8.1. Persönliche Weiterentwicklung
8.2. Zukunft der Büroorganisation: KI, Automatisierung, neue Rollenbilder
Studienziele:
Teilnehmer können nach Abschluss dieses Moduls moderne Bürosysteme strukturieren, Arbeitsabläufe optimieren und mit hoher Eigenverantwortung Abläufe digital und analog koordinieren. Sie erkennen ihre Rolle als strategische Schnittstelle im Unternehmen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders geeignet für Office Manager, Referenten und Sekretäre, Nachwuchskräfte und Wiedereinsteiger mit organisatorischem Hintergrund.
Relevante Kurse:10075 Termin-, Meeting- und Reiseplanung
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Termin- und Kalendermanagement
1.1. Grundlagen der Terminplanung
1.2. Prinzipien: Struktur vs. Flexibilität
1.3. Typische Herausforderungen: Zeitpuffer, Überbuchung, spontane Änderungen
1.4. Teamkalender & Synchronisation
1.5. Automatisierte Erinnerungen und Benachrichtigungen
1.6. Terminverwaltung für Vorgesetzte: Delegieren und Koordinieren
1.7. Tools im Überblick
2. Priorisierung und Aufgabenmanagement
2.1. Aufgabenanalyse und -strukturierung
2.2. Priorisierungsmodelle
2.3. Tages- und Wochenplanung – Strategien für Effizienz
2.4. Umgang mit ungeplanten Aufgaben (ad hoc / dringende Fälle)
2.5. Delegation von Aufgaben – Voraussetzungen und Fallstricke
2.6. Digitale Tools zur Aufgabenverwaltung
2.7. Selbstmanagement vs. Teammanagement von Aufgaben
3. Meeting-Management
3.1. Sinn und Zweck von Meetings – wann sind sie notwendig?
3.2. Vorbereitung: Zieldefinition, Agenda, Teilnehmende
3.3. Durchführung: Moderationstechniken, Zeitmanagement, Umgang mit Vielrednern
3.4. Protokollführung und Aufgabenverteilung
3.5. Nachbereitung: Follow-ups und Verbindlichkeit
3.6. Virtuelle Meetings: Tools, Technik, Netiquette, Interaktivität
4. Reisemanagement
4.1. Grundlagen der Reiseplanung im betrieblichen Kontext
4.2. Anforderungen bei Führungskräften (Komfort, Effizienz, Flexibilität)
4.3. Buchung von Flügen, Unterkünften und Transfers
4.4. Visa, Einreisebestimmungen, Gesundheitsvorsorge
4.5. Reiseunterlagen und Notfallmanagement
4.6. Reisekostenabrechnung
Studienziele:
In diesem Studienbrief erlangen Sie ein fundiertes Verständnis für die professionelle Planung, Organisation und Begleitung von Terminen, Aufgaben, Meetings und Dienstreisen – als zentrale Voraussetzungen für reibungslose Abläufe, verlässliche Zusammenarbeit und eine starke Assistenzrolle im Unternehmen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir Teilnehmern, welche eine Termin-, Meeting- und Reiseplanung zu Ihren Aufgaben zählen und dies strukturiert erlernen möchten.
Relevante Kurse:10080 Grundlagen der Unternehmenskrise und Früherkennung
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nach Durcharbeit dieses Lehrbriefs sollen Sie in der Lage sein,
- eine fundierte Krisenursachenanalyse für Ihr Unternehmen durchzuführen;
- ein unternehmensspezifisches Frühwarnsystem zu planen;
- ein integriertes Risikomanagementsystem für Ihr Unternehmen zu erstellen;
- eine umfassende Krisendiagnose durchzuführen;
- eine realistische Sanierungs- und Turnaround-Strategie für Ihr Unternehmen zu entwickeln;
- ein Set relevanter Finanz- und Frühindikatoren in Ihr Controlling zu implementieren;
- eine Stakeholder-Analyse zur Unterstützung von Sanierungsprozessen durchzuführen;
- das IDW-S 6-Krisenstadienmodell auf Ihr Unternehmen anzuwenden;
- ein Ampel- oder Scoring-Modell für die laufende Krisenfrüherkennung zu entwickeln;
- ein Maßnahmenportfolio zur Risikosteuerung zu planen und priorisieren;
- eine rollierende Liquiditätsplanung für Ihr Unternehmen einzurichten;
- eine schlüssige Kommunikationsstrategie für interne und externe Anspruchsgruppen aufzusetzen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die frühzeitig Krisensignale im Unternehmen erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen entwickeln möchten. Lernende profitieren von den praxisorientierten Inhalten und Werkzeugen zur Krisenfrüherkennung, -bewältigung und nachhaltigen Unternehmenssanierung.
Relevante Kurse:10085 Rechtliche und finanzwirtschaftliche Aspekte der Sanierung
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
- ein umfassendes Sanierungsverfahren für Ihr Unternehmen zu planen und dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen des StaRUG, des Schutzschirmverfahrens und traditioneller Insolvenzverfahren strategisch anzuwenden;
- eine strukturierte Haftungsanalyse für Geschäftsführung und Gesellschafter durchzuführen und präventive Maßnahmen zur Risikominimierung in allen Krisenphasen zu implementieren;
- ein professionelles Gläubigermanagement-Konzept für Ihr Unternehmen zu erstellen und dabei moderne Kommunikations- und Verhandlungsstrategien zielgerichtet einzusetzen;
- eine integrierte Finanzierungsstrategie für Krisensituationen zu entwickeln und traditionelle sowie alternative Finanzierungsinstrumente optimal zu kombinieren;
- ein standardisiertes Sanierungskonzept nach IDW S6 zu erstellen und dabei finanzwirtschaftliche Analysen mit operativen Restrukturierungsmaßnahmen zu verknüpfen;
- die Beauftragung und Steuerung von Sanierungsakteuren durchzuführen und dabei Restrukturierungsbeauftragte, Sanierungsmoderatoren und Fachberater kompetent auszuwählen und zu koordinieren;
- ein Krisenfrüherkennungssystem nach § 1 StaRUG anzuwenden und rechtskonforme Dokumentations- und Berichtspflichten systematisch umzusetzen;
- komplexe Stakeholder-Verhandlungen in Sanierungssituationen zu leiten und dabei Win-win-Lösungen zwischen verschiedenen Gläubigergruppen zu erarbeiten;
- eine rechtsichere Sanierungsstrategie für verschiedene Unternehmensgrößen zu planen und dabei branchenspezifische Besonderheiten und regulatorische Anforderungen zu berücksichtigen;
- moderne Finanzierungsformen und Restrukturierungsinstrumente anzuwenden und diese strategisch einzusetzen;
- eine vollständige Liquiditäts- und Verschuldungsanalyse durchzuführen und darauf basierend realistische Fortführungsprognosen und Durchfinanzierungskonzepte zu entwickeln;
- ein systematisches Risikomanagement für Sanierungsprozesse zu implementieren und dabei rechtliche, finanzielle und operative Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die fundierte Kenntnisse im Umgang mit Unternehmenskrisen und Sanierungsprozessen erwerben möchten. Es vermittelt praxisnahes Know-how zur rechtssicheren Planung und Umsetzung von Restrukturierungen – von der Krisenfrüherkennung über das Gläubigermanagement bis hin zur Erstellung eines Sanierungskonzepts nach IDW S6. Besonders geeignet ist das Modul für Lernende, die in Krisensituationen strategisch handeln und rechtliche sowie finanzielle Risiken professionell steuern wollen.
Relevante Kurse:10090 Strategisches Turnaround-Management und Maßnahmenplanung
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- eine strategische Analyse zur Diagnose von Unternehmenskrisen durchzuführen und geeignete Kennzahlensysteme für Ihr Unternehmen zu entwickeln und anzuwenden;
- ein Portfolioanalyseverfahren (z. B. BCG- oder McKinsey-Matrix) auf Ihr Unternehmen anzuwenden, um strategische Handlungsfelder zu identifizieren und priorisieren;
- strategische Restrukturierungsoptionen wie Fokussierung, Diversifikation oder Neupositionierung zu bewerten und zielgerichtet für Ihr Unternehmen auszuwählen;
- eine Internationalisierungs-, Marktrückzugs- oder Kooperationsstrategie für ein Unternehmen in der Krise zu planen und deren Risiken zu analysieren;
- einen Maßnahmenplan für strategische Geschäftseinheiten auf Basis von Portfolio-Analysen zu erstellen und unternehmensweit zu koordinieren;
- Governance-Strukturen und Steuerungsmechanismen für Mehrgeschäftseinheiten in Turnaround-Situationen zu gestalten und zu implementieren;
- ein strategisches Turnaround-Konzept für ein mittelständisches Unternehmen zu erstellen, das Analyse, Strategieentwicklung, Ressourcenallokation und Steuerung integriert.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die in der Lage sein müssen, Unternehmenskrisen frühzeitig zu erkennen und wirksame strategische Maßnahmen zu ergreifen. Besonders geeignet ist es für jene, die Turnaround-Konzepte entwickeln oder komplexe Restrukturierungen begleiten. Der Lehrbrief vermittelt praxisnahes Know-how zur Anwendung von Portfolioanalysen, zur Entwicklung von Neuausrichtungsstrategien und zur erfolgreichen Umsetzung von Turnaround-Prozessen.
Relevante Kurse:10095 Operatives Turnaround-Management und Maßnahmenplanung
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- eine systematische Krisenanalyse in Ihrem Unternehmen durchzuführen und dabei verschiedene Krisenarten zu identifizieren und zu klassifizieren
- eine umfassende Liquiditäts- und Finanzierungsanalyse für Ihr Unternehmen zu erstellen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten
- eine operative Schwachstellenanalyse entlang der Wertschöpfungskette zu planen und systematisch umzusetzen
- ein strukturiertes Restrukturierungskonzept auf Ihr Unternehmen anzuwenden, das sowohl strategische als auch operative Maßnahmen integriert
- einen detaillierten Maßnahmenplan mit Zeitplanung, Ressourcenallokation und Erfolgskontrolle zu erstellen
- Change Management-Prozesse in Krisensituationen durchzuführen und dabei Widerstände konstruktiv zu überwinden
- innovative Geschäftsmodelle als Turnaround-Strategie zu entwickeln und digitale Transformationsprozesse zu gestalten
- eine professionelle Krisenkommunikation mit allen relevanten Stakeholdern zu planen und erfolgreich umzusetzen
- ein Frühwarnsystem für operative Risiken in Ihrem Unternehmen zu konzipieren und die Unternehmensresilienz nachhaltig zu stärken
- Sofortmaßnahmen zur Liquiditätssicherung durchzuführen und dabei Forderungsmanagement, Lieferantenbeziehungen und Working Capital zu optimieren
- Kostensenkungsprogramme systematisch zu entwickeln und unter Berücksichtigung nachhaltiger Effizienzsteigerungen umzusetzen
- das Intervention-Insight-Impact-Modell auf konkrete Krisensituationen anzuwenden und den Turnaround-Prozess professionell zu steuern
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die operative und finanzielle Unternehmenskrisen systematisch bewältigen möchten. Besonders empfohlen wird es allen, die praxisnahe Tools zur Krisenanalyse, Maßnahmenplanung, Liquiditätssicherung und nachhaltigen Turnaround-Steuerung anwenden wollen. Ideal für alle, die operative Effizienz steigern, Change-Prozesse umsetzen und Geschäftsmodelle zukunftssicher ausrichten möchten.
Relevante Kurse:10100 Nachhaltige Stabilisierung und Krisenprävention
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- ein integriertes Post-Turnaround-Managementsystem auf Ihr Unternehmen anzuwenden, das langfristige Stabilisierung, nachhaltiges Controlling und präventive Krisenvorsorge miteinander verknüpft
- nachhaltige Controlling- und Steuerungssysteme zu planen, die Rolling Forecasts, KPI-Dashboards und digitale Business Intelligence-Tools umfassen
- ein ganzheitliches Resilienzprogramm für Ihr Unternehmen zu erstellen, das StaRUG-konforme Risikofrüherkennung und ISO 22316-Handlungsfelder systematisch umsetzt
- strategische Sanierungskonzepte durchzuführen, die sowohl finanzwirtschaftliche als auch ethische und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigen
- erfolgreiche Turnaround-Strategien verschiedener Branchen zu analysieren und branchenspezifische Best Practices auf eigene Sanierungssituationen zu übertragen
- Stakeholder-Management-Konzepte zu entwickeln, die transparente Kommunikation, verantwortungsvolles Restructuring und ESG-Kriterien integrieren
- präventive Krisenmanagement-Instrumente zu implementieren, die Frühwarnsysteme, Szenarioanalysen und strukturierte Krisenpräventionspläne umfassen
- ethische Entscheidungsprozesse in Krisensituationen zu gestalten, die Corporate Social Responsibility und nachhaltige Geschäftsmodelle fördern
- die Wirksamkeit von Sanierungsmaßnahmen zu evaluieren und mittels Kennzahlen wie der Stabilisierungsquote und dem Resilienzindex zu bewerten
- digitale Transformation im Krisenkontext zu planen und cloudbasierte Controlling-Lösungen sowie automatisierte Reporting-Systeme einzusetzen
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die nach erfolgreich eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen den langfristigen Unternehmenserfolg sichern wollen. Es eignet sich besonders für Verantwortliche im Controlling, Risikomanagement und der strategischen Unternehmensführung, die nachhaltige Steuerungssysteme aufbauen, Resilienzprogramme umsetzen und präventive Krisenmanagement-Instrumente implementieren möchten. Auch für alle, die Unternehmen in der Post-Turnaround-Phase begleiten, bietet der Lehrbrief wertvolle Impulse zu ethischer Führung, ESG-orientiertem Stakeholder-Management und digital gestütztem Controlling.
Relevante Kurse:10105 Grundlagen des Remote Leadership
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sind Sie in der Lage:
- Grundlagen und Relevanz von Remote Leadership zu verstehen und einzuordnen, einschließlich der Unterscheidung zu traditionellen Führungsansätzen sowie der Abgrenzung zu Digital Leadership und agilem Management.
- Verschiedene Arbeitsorte im Kontext der ortsunabhängigen Führung zu bewerten, wie Home Office, Satellitenbüros, Workation-Büros, Co-Working Spaces und öffentliche Orte, und deren Vor- und Nachteile für die Führungspraxis einzuschätzen.
- Die Dimensionen virtueller Distanz zu identifizieren und zu managen, um Kommunikationsbarrieren, Zeitunterschiede und fehlende persönliche Bindung erfolgreich zu überwinden.
- Erfolgsfaktoren des Remote Leadership gezielt anzuwenden, wie den Aufbau einer Vertrauenskultur, die Definition klarer Ziele, transparente Kommunikation und Ergebnisorientierung.
- Angemessene Führungsstile und -ansätze für virtuelle Umgebungen zu wählen und anzuwenden, darunter situatives Führen auf Distanz, transformationale Führung, Empowerment und Coaching sowie Servant Leadership.
- Mitarbeitermotivation und -bindung über Distanz zu fördern, indem Sie geeignete Strategien zur Stärkung des Teamzusammenhalts, der virtuellen Wertschätzung und des Zugehörigkeitsgefühls entwickeln.
- Rechtliche Rahmenbedingungen des ortsunabhängigen Arbeitens zu verstehen, einschließlich Arbeitsrecht, Datenschutz, Sicherheit, Compliance sowie Haftungs- und Versicherungsfragen.
- Organisatorische Rahmenbedingungen für erfolgreiches Remote Leadership zu gestalten, wie den Aufbau technischer Infrastrukturen, die Anpassung der Unternehmenskultur, flexible Organisationsstrukturen und klare Richtlinien.
- Zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Remote Leadership zu antizipieren und Strategien zu entwickeln, um Teams auch in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt erfolgreich zu führen.
Relevante Kurse:
10110 Kommunikation und Kollaboration in virtuellen Teams
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
1. Grundlagen
1.1. Definition von Leadership in der digitalen Arbeitswelt
1.2. Abgrenzung von Digital Leadership, Remote Leadership und agilem Management
1.3. Relevanz und Anwendungsbereiche von Remote Leadership
1.4. Arbeitsorte im Remote Leaderhip
2. Dimensionen virtueller Distanz
2.1. Operative Distanz
2.2. Beziehungsdistanz
2.3. Strategien zur Überbrückung virtueller Distanzen
3. Erfolgsfaktoren des Remote Leadership
3.1. Vertrauenskultur und Eigenverantwortung
3.2. Klare Ziele und transparente Kommunikation
3.3. Ergebnisorientierung und Performance Management
3.4. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
4. Führungsstile und -ansätze für virtuelle Umgebungen
4.1. Situatives Führen auf Distanz
4.2. Transformationale Führung im Remote Setting
4.3. Empowerment und Coaching im virtuellen Raum
4.4. Servant Leadership
5. Motivation und Mitarbeiterbindung über Distanz
5.1. Motivationsfaktoren
5.2. Strategien zur Mitarbeiterbindung
5.3. Virtuelle Wertschätzungskultur
6. Rahmenbedingungen
6.1. Rechtliche Rahmenbedingungen
6.2. Organisatorische Rahmenbedingungen
Studienziele:
In diesem Studienbrief werden Sie fundiertes Wissen über die Besonderheiten und Anforderungen von Remote Leadership erlangen.
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sind Sie in der Lage:
- Grundlagen und Relevanz von Remote Leadership zu verstehen und einzuordnen, einschließlich der Unterscheidung zu traditionellen Führungsansätzen sowie der Abgrenzung zu Digital Leadership und agilem Management.
- Verschiedene Arbeitsorte im Kontext der ortsunabhängigen Führung zu bewerten, wie Home Office, Satellitenbüros, Workation-Büros, Co-Working Spaces und öffentliche Orte, und deren Vor- und Nachteile für die Führungspraxis einzuschätzen.
- Die Dimensionen virtueller Distanz zu identifizieren und zu managen, um Kommunikationsbarrieren, Zeitunterschiede und fehlende persönliche Bindung erfolgreich zu überwinden.
- Erfolgsfaktoren des Remote Leadership gezielt anzuwenden, wie den Aufbau einer Vertrauenskultur, die Definition klarer Ziele, transparente Kommunikation und Ergebnisorientierung.
- Angemessene Führungsstile und -ansätze für virtuelle Umgebungen zu wählen und anzuwenden, darunter situatives Führen auf Distanz, transformationale Führung, Empowerment und Coaching sowie Servant Leadership.
- Mitarbeitermotivation und -bindung über Distanz zu fördern, indem Sie geeignete Strategien zur Stärkung des Teamzusammenhalts, der virtuellen Wertschätzung und des Zugehörigkeitsgefühls entwickeln.
- Rechtliche Rahmenbedingungen des ortsunabhängigen Arbeitens zu verstehen, einschließlich Arbeitsrecht, Datenschutz, Sicherheit, Compliance sowie Haftungs- und Versicherungsfragen.
- Organisatorische Rahmenbedingungen für erfolgreiches Remote Leadership zu gestalten, wie den Aufbau technischer Infrastrukturen, die Anpassung der Unternehmenskultur, flexible Organisationsstrukturen und klare Richtlinien.
- Zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Remote Leadership zu antizipieren und Strategien zu entwickeln, um Teams auch in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt erfolgreich zu führen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen die in einer Führungsrolle tätig sind oder eine solche anstreben und Teams remote oder hybrid führen möchten.
Relevante Kurse:10115 Leadership in der digitalen Arbeitswelt
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
Studienziele:
Nach Abschluss des Moduls
- kennen Sie die Unterschiede zwischen traditioneller und digitaler Führung und können die veränderten Anforderungen an moderne Führungskräfte bewerten,
- sind Sie in der Lage, eine digitale Unternehmenskultur aktiv mitzugestalten und Mitarbeitende in hybriden Arbeitsumgebungen zu motivieren und zu führen,
- beherrschen Sie Methoden zur Förderung von Selbstorganisation, Vertrauen und emotionaler Intelligenz in virtuellen Teams,
- können Sie Strategien zur Umsetzung von Change Leadership sowie zur Förderung von Work-Life-Integration und psychologischer Sicherheit entwickeln,
- wissen Sie, wie Coaching, Mentoring und Talentmanagement digital ausgestaltet werden können.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul insbesondere Teilnehmenden, die Führungsverantwortung in digitalen oder hybriden Teams übernehmen oder sich auf solche Aufgaben vorbereiten wollen. Es eignet sich auch hervorragend für Personen, die eine werteorientierte und zukunftsgerichtete Führungskultur entwickeln möchten.
Relevante Kurse:10120 Digitale Kompetenzen für Führungskräfte
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
Studienziele:
Nach Abschluss des Moduls
- verstehen Sie die Bedeutung digitaler Kompetenzen im Führungskontext und können zwischen Digital Mindset, Digital Literacy, Digital Fluency und Digital Mastery unterscheiden,
- sind Sie in der Lage, aktuelle Technologie-Trends wie KI, IoT oder Blockchain strategisch zu bewerten und für Ihre Organisation nutzbar zu machen,
- können Sie Datenanalysen interpretieren und datenbasierte Entscheidungsprozesse mit ethischer Verantwortung verknüpfen,
- kennen Sie zentrale digitale Tools zur Kommunikation und Kollaboration und setzen diese gezielt in der Führung ein,
- reflektieren Sie ethische Fragestellungen der Digitalisierung und handeln im Sinne einer Corporate Digital Responsibility.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul insbesondere Führungskräften und angehenden Führungskräften, die ihre digitalen Kompetenzen strategisch ausbauen und eine aktive Rolle in der digitalen Transformation ihrer Organisation übernehmen möchten. Es eignet sich besonders für Teilnehmende, die neue Technologien reflektiert einsetzen und datenbasiert entscheiden wollen.
Relevante Kurse:10125 Grundlagen des Wachstumsmanagements
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
1. Einführung in das Wachstumsmanagement
1.1 Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen
1.2 Nutzen und Risiken von Wachstum
1.3 Typische Wachstumsbarrieren
2. Theoretische Grundlagen des Unternehmenswachstums
2.2 Phasenmodelle des Unternehmenswachstums
2.3 Ressourcenorientierte Perspektiven
2.4 Verknüpfung von Phase und Ressource
3. Strategische Grundlagen des Wachstums
3.1 Product-Market-Strategien nach Ansoff
3.2 Generische Wettbewerbsstrategien nach Porter
3.3 Strategic Intent: Von visionären Zielen zu messbaren Meilensteinen
3.4 Kombinatorik: Ansoff-Matrix × Wettbewerbsstrategie
3.5 Hybride Wettbewerbsstrategien: Das Beste aus zwei Welten
4. Innovation als Wachstumstreiber
4.1 Innovationsbegriff und Typologie
4.2 Produkt- und Serviceinnovationen
4.3 Geschäftsmodellinnovationen
4.4 Innovationsprozesse und Metrics
5. Wachstumsbarrieren überwinden und Skalierung gestalten
5.1 Typologie der Wachstumsbarrieren
5.2 Finanzielle Hebel für nachhaltiges Wachstum
5.3 Organisatorische Hebel für erfolgreiche Skalierung
5.4 Steuerung und Monitoring: Navigieren im Wachstum
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
• eine systematische Wachstumsanalyse für Ihr Unternehmen durchzuführen und dabei quantitative sowie qualitative Wachstumsdimensionen zu bewerten,
• strategische Wachstumsoptionen nach der Ansoff-Matrix und den Porter’schen Wettbewerbsstrategien zu entwickeln und deren Chancen-Risiko-Profile für Ihre Unternehmenssituation zu beurteilen,
• ein umfassendes Wachstumskonzept zu erstellen, das theoretische Modelle wie das Greiner-Phasenmodell und ressourcenbasierte Ansätze mit praktischen Instrumenten kombiniert,
• Innovationsstrategien zu planen und dabei Produkt-, Service- und Geschäftsmodellinnovationen als systematische Wachstumstreiber einzusetzen,
• Wachstumsbarrieren in Ihrem Unternehmen zu identifizieren und geeignete Finanzierungs-, Organisations- und Steuerungsmaßnahmen zur Überwindung dieser Hindernisse abzuleiten,
• Skalierungsstrategien zu konzipieren, die verschiedene Finanzierungsmodelle, agile Organisationsdesigns und digitale Transformationsansätze intelligent miteinander verknüpfen,
• einen Strategic Intent für Ihr Unternehmen zu formulieren, der visionäre Ziele in messbare Meilensteine und operative OKRs übersetzt,
• Kontroll- und Frühwarnsysteme zu implementieren, die finanzielle, operative und strategische KPIs zur proaktiven Wachstumssteuerung kombinieren,
• das Four-Box-Framework auf konkrete Geschäftsmodellinnovationen anzuwenden und neue Wertschöpfungslogiken für nachhaltiges Wachstum zu entwickeln,
• Dynamic Capabilities (Sensing, Seizing, Transforming) in Ihrem Unternehmen aufzubauen und diese zur kontinuierlichen Anpassung an veränderte Marktbedingungen zu nutzen,
• Innovationsprozesse wie Stage-Gate oder Lean Startup situativ auszuwählen und ein ausgewogenes Innovationsportfolio zu managen,
• eine ganzheitliche Wachstumsstrategie zu implementieren, die sowohl interne Ressourcen und Fähigkeiten als auch externe Marktchancen systematisch berücksichtigt.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die nachhaltiges Unternehmenswachstum gezielt planen und steuern möchten. Besonders empfehlenswert ist es für Personen, die Wachstumsstrategien entwickeln, Innovationsprozesse gestalten oder Skalierungsvorhaben umsetzen wollen – sei es im Start-up, Mittelstand oder Konzernumfeld.
Relevante Kurse:10130 Implementierung des Wachstumsmanagements
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
1. Wachstumsziele und KPI-Systeme
1.2 Zentrale Wachstumskennzahlen
1.3 Aufbau eines integrierten KPI-Systems
2. Organisations- und Prozessgestaltung für Wachstum
2.1 Herausforderungen des organisationalen Wandels
2.2 Anpassung der Aufbauorganisation
2.3 Prozessoptimierung und Skalierbarkeit
2.4 Integration von Qualitäts- und Risikomanagement
3. Finanzierungs- und Ressourcenmanagement
3.2 Grundlagen der Wachstumsfinanzierung
3.3 Finanzierungsformen für Wachstumsvorhaben
3.4 Liquiditätsmanagement in der Wachstumsphase
3.5 Personalplanung und Human Capital Management
3.6 Ressourcenallokation und -optimierung
4. Corporate Entrepreneurship und Intrapreneurship
4.2 Grundlagen des Corporate Entrepreneurship
4.4 Einbindung der Mitarbeitenr in Wachstumsvorhaben
4.5 Implementierungsstrategien und Best Practices
4.6 Steuerung und Performance Management
5. Kooperations- und Integrationsstrategien sowie Wachstums-Controlling
5.2 Grundlagen externer Wachstumsstrategien
5.3 Mergers & Acquisitions (M&A)
5.4 Integrationsstrategien zur Wertschöpfungserweiterung
5.5 Monitoring und Controlling von Wachstumsfortschritten
5.6 Performance Management und Optimierung
5.7 Digitalisierung im Wachstums-Controlling
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
• ein integriertes KPI-System für Wachstumsziele auf Ihr Unternehmen anzuwenden;
• eine skalierbare Organisationsstruktur für Wachstumsphasen zu planen;
• eine optimale Finanzierungsstrategie für Wachstumsvorhaben in Ihrem Unternehmen zu erstellen;
• ein Intrapreneurship-Programm systematisch durchzuführen;
• eine Post-Merger-Integrationsstrategie für Akquisitionen zu steuern;
• ein Wachstums-Controlling-System mit Szenarioplanung für Ihr Unternehmen zu implementieren;
• eine strategische Personalplanung inklusive Talent Management anzuwenden;
• eine Risikomanagement-Strategie für externe Wachstumsinitiativen zu entwickeln.
Belegempfehlung:
Das Modul ist ideal für alle, die Wachstumsprozesse in ihrem Unternehmen systematisch steuern möchten. Besonders geeignet ist es für Personen aus den Bereichen Strategie, Finanzen, HR oder Business Development, die skalierbare Strukturen, passende Finanzierungsmodelle und Controlling-Systeme für nachhaltiges Wachstum entwickeln und umsetzen wollen.
Relevante Kurse:10135 Fortgeschrittene Wachstumsstrategien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
1. Skalierungsmanagement für KMU-Gazellen
1.1. Prozessskalierung
1.2. Geschäftsmodellskalierung
1.3. Organisationsskalierung
1.4. Ressourcenmanagement
1.5. Wachstumskrisen und Frühwarnindikatoren
2. Internationalisierung & Globalisierung
2.1. Internationalisierungstheorien
2.2. Marktselektion und psychische Distanz
2.3. Markteintrittsformen
2.4. Lokalisierung und Compliance
2.5. Netzwerk- und Partnerschaftsstrategien
3. Digitale Transformation & Geschäftsmodellinnovation
3.1. Plattformökonomie & Zwei-Seiten-Märkte
3.2. Subscription Economy & Recurring-Revenue-KPIs
3.3. Product-as-a-Service & IoT-Enablement
3.4. Change & Kultur
3.5. Innovationsportfolio (Explore vs. Exploit, Venture Clienting, Corporate Ventures)
3.4. Use-Case: „Kompressor-Luft as a Service“
4. Growth Hacking & Datengetriebene Experimente
4.1. North-Star-Metric & Pirate-Funnel (AARRR)
4.2. Hypothesengetriebenes Experimentdesign (Signifikanz, Konfidenz, Power)
4.3. Virales Marketing & Netzwerk-Effekte (K-Factor, Trigger-Emotionen)
4.4. Tool-Landscape (Analytics-Stack, No-Code-Automation, CRM-Integration)
4.4. Praxischeck
4.4.1. Mikro-Experiment: Dropbox Referral-Programm
4.4.2. Mikro-Experiment: Hotmail-„PS“-Signatur
4.4.3. Mikro-Experiment: B2B-SaaS Trial-Optimierung
5. Best Practices & Erfolgsbeispiele
5.1. Hidden-Champion-DNA
5.2. Tech-Scale-ups und Blitzscaling
5.3. Nachhaltigkeit und ESG-Wachstum
5.4. Cross-Case-Matrix: Erfolgshebel und Kontextfaktoren
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
• eine Skalierungsstrategie (z. B. Prozess-, Geschäftsmodell- oder Organisationsskalierung) auf Ihr Unternehmen anzuwenden;
• einen Internationalisierungsplan für neue Märkte in Ihrem Unternehmen zu erstellen;
• ein digitales Geschäftsmodell (z. B. Plattform- oder Subscription-Modell) für Ihr Unternehmen zu entwerfen;
• ein Growth-Hacking-Experiment (z. B. A/B-Test oder Viral-Loop) in Ihrem Unternehmen durchzuführen;
• eine nachhaltige Wachstumsstrategie basierend auf Best Practices (z. B. Hidden Champions oder Tech-Scale-ups) für Ihr Unternehmen zu planen;
• eine North-Star-Metric und einen Pirate-Funnel (AARRR) für das Wachstumsmanagement in Ihrem Unternehmen zu entwickeln;
• eine ESG- und Nachhaltigkeitsintegration in die Wachstumsstrategie Ihres Unternehmens zu evaluieren.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders geeignet für alle, die neue Märkte erschließen, digitale Geschäftsmodelle entwickeln oder internationale Skalierungsstrategien umsetzen möchten. Es richtet sich auch an Fachkräfte aus den Bereichen Business Development, Digitalisierung oder strategisches Management, die datengetriebene, nachhaltige und innovative Wachstumsansätze in der Praxis anwenden wollen.
Relevante Kurse:10140 Grundlagen des Empowerments
Dana Sommer
Inhalt:
1. Einführung in Empowerment
1.1 Begriff und Entwicklung: Woher kommt Empowerment?
1.2 Begriffsabgrenzung zu ähnlichen Konzepten
1.3 Relevanz für moderne Organisationen
2. Strukturelles Empowerment
2.1 Kanters Theorie des strukturellen Empowerments
2.2 Organisatorische Voraussetzungen für strukturelles Empowerment
3. Psychologisches Empowerment
3.1 Theoretische Grundlagen des psychologischen Empowerments
3.2 Die vier Dimensionen des Empowerments
3.3 Verbindung zur Selbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan)
4. Weitere verwandte Theorien und Modelle
4.1 Das Job-Demands-Resources-Modell (JD-R)
4.2 Führungsstile im Kontext von Empowerment
4.3 Organisationales Commitment, Arbeitszufriedenheit und Burnout-Prävention
4.4 Empowerment im organisationalen Wandel
4.5 Empowerment und New Work
4.6 Empowerment im Kontext von Diversity und Inklusion
5. Kritische Perspektiven
5.1 Empowerment und Überforderung
5.2 Umsetzungsprobleme in hierarchischen Organisationen
5.3 Spannungsfelder zwischen individueller Autonomie und organisationaler Kontrolle
5.4 Praxisbeispiele für kritische Perspektiven
Zusammenfassung und Ausblick
Studienziele:
Dieses Modul vermittelt ein fundiertes Verständnis von Empowerment in Organisationen – von der begrifflichen Einordnung über strukturelle und psychologische Grundlagen bis hin zu relevanten Theorien wie dem JD-R-Modell oder der Selbstbestimmungstheorie. Es zeigt auf, wie Empowerment zur Förderung von Motivation, Engagement und organisationaler Entwicklung beiträgt, aber auch mit Herausforderungen wie Überforderung oder Machtkonflikten verbunden sein kann. Ziel ist es, Empowerment differenziert zu verstehen, kritisch zu reflektieren und wirksam in verschiedenen organisationalen Kontexten zu gestalten.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul allen, die Empowerment als Schlüssel zur modernen, partizipativen und gesunden Arbeitswelt verstehen und gestalten möchten.
Relevante Kurse:10145 Anwendung des Empowerments
Dana Sommer
Inhalt:
Studienziele:
Dieses Modul vermittelt praxisorientiertes Wissen über zentrale Instrumente, Strategien und Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Umsetzung von Empowerment in Organisationen. Es befähigt dazu, partizipative Strukturen zu gestalten, Empowerment gezielt zu fördern, dessen Wirkung zu messen und aus den Ergebnissen geeignete Maßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen wie Digitalisierung, New Work und nachhaltige Organisationsentwicklung in ihren Auswirkungen auf Empowerment kritisch reflektiert.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul allen, die Empowerment als strategisches Instrument moderner Organisationsentwicklung verstehen, umsetzen und weiterdenken möchten.
Relevante Kurse:10170 Grundlagen des Business Development Managements
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1 Einleitung
1 .1 Relevanz des Business Develop Managements
1.2 Zielsetzung und Aufbau des Skripts
1.3 Abgrenzung und Schnittstellen zu anderen Managementdiszipline
2 Verankerung im Unternehmens- und Marketingkontext
2.1 Definition und Ziele von Business Development
2.2 Aufgabenbereiche und Wirkungsfelder
2.3 Abgrenzung zu Marketing, Vertrieb, Strategie und Innovation
3 Theoretische Fundierung
3.1 Grundlagen des Strategischen Managements
3.2 Innovationsmanagement und das Stage-Gate-Modell
3.3 Key Resource-Based View (RBV) und Dynamic Capabilities
3.4 Netzwerk und Beziehungstheorien
3.5 Corporate Entrepreneurship als Impulsgeber für BD
4 Organisatorische Verankerung
4.1 Zentrale vs. Dezentrale Organisationsformen
4.2 Schnittstellen zu anderen Unternehmensbereichen
4.3 Typische Rollen im Business Development
4.4 Erfolgsfaktoren organisatorischer Einbindung
4.5 Hybride Modelle und agile BD-Strukturen
4.6 Zusammenspiel mit strategischem Management und Innovationssteuerung
4.7 Fallbeispiele und Best Practices
5 Prozess des Business Development
5.1 Phasenmodell im Business Development
5.2 Exploration vs. Exploitation im BD-Prozess
5.3 Methoden und Instrumente im BD-Prozess
5.4 Kritische Erfolgsfaktoren im BD-Prozess
6 Prozesse und Methoden im Business Development
6.1 Opportunity Management: Identifikation und Bewertung
6.2 Markt und Wettbewerbsanalyse
6.3 Methoden der Geschäftsentwicklung: SWOT, PESTEL, Business Model Canvas
6.4 Ideen- und Innovationsmanagement im BD
6.5 Integration von Analyse- und Bewertungsinstrumenten
6.6 Zusammenspiel von BD-Prozess und Unternehmensstrategie
7 Trends, Technologien und Digitalisierung im Business Development
7.1 Technologische Trends und ihre Bedeutung für das Business Development
7.2 Digitale Geschäftsmodelle und datenbasierte Wertschöpfung
7.3 Schlüsseltechnologien im Business Developmen
7.4 Digitalisierung als Treiber organisatorischer Veränderung
7.5 Data-Driven Business Development und Business Intelligence
7.6 Digitale Ökosysteme und Plattformstrategien im BD
8 Schnittstellen und Zusammenarbeit mit anderen Bereichen
8.1 Kooperation mit Marketing und Vertrieb
8.2 Zusammenarbeit mit F&E und Innovationsmanagement
8.3 Finanzielle Bewertung und Kooperation mit Controlling
9 Erfolgsfaktoren und Herausforderungen
9.1 Erfolgsfaktoren für wirksames Business Development
9.2 Typische Barrieren und Stolpersteine
9.3 Umgang mit Unsicherheit, Risiko und Ambiguität
10 Praxisbeispiele und Fallstudien
10.1 Business Development in der Praxis: Beispiele aus Industrie und Dienstleistung
10.2 Fallstudie 1: Digitalisierung eines Traditionsunternehmens
10.3 Fallstudie 2: Internationalisierung eines Start-ups
11 Fazit und Ausblick
11.1 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
11.2 Was zum Erfolg beiträgt – und was ihn gefährdet
11.3 Empfehlungen für die Praxis
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul bearbeitet haben, sollten Sie in der Lage sein…
-
Den Begriff und die Ziele des Business Development zu definieren und abzugrenzen
-
Strategische, organisatorische und methodische Grundlagen anzuwenden
-
Den Business-Development-Prozess von der Ideenfindung bis zur Skalierung zu steuern
-
Schnittstellen zu Marketing, Vertrieb, F&E, Innovationsmanagement und Controlling effektiv zu gestalten
-
Trends, Technologien und digitale Geschäftsmodelle in Business-Development-Strategien zu integrieren
-
Erfolgsfaktoren, Barrieren und Herausforderungen im Business Development zu analysieren
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul allen, die neue Märkte erschließen, Geschäftsmodelle entwickeln oder strategische Wachstumsprojekte umsetzen möchten. Besonders geeignet für Fach- und Führungskräfte in Unternehmensentwicklung, Marketing, Vertrieb, Produkt- und Innovationsmanagement sowie für Gründer und Berater.
Relevante Kurse:10175 Prozess und Instrumente des Business Development Managements
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1 Einleitung
1 .1 Bedeutung von Business Development im Unternehmenskontext
1.2 Zielsetzung und Aufbau des Skripts
1.3 Abgrenzung zu angrenzenden Funktionen (Innovation,Strategie, Marketing)
2 Strategische Analyseinstrumente im Business Development
2.1 Portfolio-Analysen (BCG-Matrix)
2.2 SWOT-Analyse für neue Geschäftsfelder
2.3 Blue Ocean Strategy und das ERSK-Framework
3 Opportunity Scouting und Ideengenerierung
3.1 Kreativitätstechniken: Design Thinking, Brainstorming, Idea Jams
3.2 Open Innovation und Co-Creation
3.3 Trend-Scanning und Szenario-Planung
4 Der Business-Development-Prozess – von der Idee zur Skalierung
4.1 Markt- und Kundenanalyse
4.2 Bewertung und Priorisierung (Machbarkeit, Business Cases)
4.3 Konzept- und Prototypenentwicklung (inkl. MVP)
4.4 Pilotierung und Markteintritt
4.5 Roll-out und Skalierung
4.6 Iterative und lineare Prozessmodelle: Stage-Gate, agile Methoden
4.7 Integration mit Innovations- und Produktentwicklungsprozessen
5 Bewertung und Entscheidungshilfen für neue Geschäftsfelder
5.1 Business-Case-Erstellung und Finanzplanung
5.2 Risiko- und Chancenanalyse
6 Innovations- und Produktentwicklungsprozesse im Business Development
6.1 Stage-Gate-Modelle und iterative Entwicklungsansätze
6.2 Lean Startup und Minimum Viable Product in etablierten Unternehmen
6.3 Agile Methoden (Scrum, Kanban)
7 Organisatorische Verankerung von Business Development
7.1 Rollen und Verantwortlichkeiten im BD-Kontext
7.2 Schnittstellen zu F&E, Vertrieb, Strategie
7.3 Aufbau von BD-Kompetenzen und Organisationsformen
Studienziele:
Nach Abschluss des Moduls können die Teilnehmer:
-
Strategische Analyseinstrumente (z. B. SWOT, BCG, Blue Ocean) anwenden
-
Kreativitätstechniken und Innovationsmethoden gezielt einsetzen
-
Den Business-Development-Prozess strukturiert steuern
-
Business Cases und Machbarkeitsanalysen erstellen
-
Stage-Gate-, Lean-Startup- und agile Ansätze einordnen und nutzen
-
Business Development organisatorisch verankern und Schnittstellen managen
Belegempfehlung:
Empfohlen für Fach- und Führungskräfte, die neue Geschäftsfelder systematisch entwickeln und umsetzen wollen – insbesondere in Unternehmensentwicklung, Marketing, Vertrieb, Produkt- und Innovationsmanagement. Auch für Gründer, Berater und Projektleiter geeignet, die praxisnahe Methoden zur Planung und Steuerung von Business-Development-Initiativen erlernen möchten.
Relevante Kurse:10180.I Strategische Positionierung von Steuerberatungskanzleien im Wettbewerb
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- Anwendungskompetenzen
- eine SWOT-Analyse auf Ihre eigene Steuerberatungskanzlei anzuwenden;
- ein strategisches Planungsverfahren für Ihre Kanzlei zu implementieren;
- ein differenziertes Preismodell für unterschiedliche Mandantengruppen zu entwickeln;
- eine kundenspezifische Positionierungsstrategie für Ihre Kanzlei umzusetzen;
- ein digitales Kollaborationssystem für die Zusammenarbeit mit Mandanten einzurichten;
- ein effektives Wissensmanagement-System in Ihrer Kanzlei zu etablieren;
- geeignete Kooperationsmodelle für internationale Mandate zu implementieren;
- ein strukturiertes Reputationsmanagement für Ihre Steuerberatungskanzlei einzuführen;
- Analysekompetenzen
- eine detaillierte Wettbewerbsanalyse des relevanten Steuerberatungsmarktes durchzuführen;
- eine systematische Prüfung Ihrer Kanzleistrukturen auf Optimierungspotenziale vorzunehmen;
- eine strukturierte Untersuchung verschiedener Spezialisierungsoptionen für Ihre Kanzlei zu erstellen;
- eine differenzierte Analyse der Profitabilität verschiedener Mandantengruppen durchzuführen;
- eine kritische Bewertung bestehender Honorarmodelle in Ihrer Kanzlei vorzunehmen;
- eine fundierte Untersuchung der Stärken und Schwächen Ihrer Kanzlei im Wettbewerbsumfeld zu erstellen;
- Evaluierungskompetenzen
- verschiedene strategische Positionierungsmöglichkeiten für Ihre Kanzlei zu bewerten;
- die Eignung unterschiedlicher internationaler Ausrichtungen für Ihre spezifische Kanzleisituation einzuschätzen;
- die Wirtschaftlichkeit verschiedener Digitalisierungsmaßnahmen in Ihrer Kanzlei zu beurteilen;
- eine fundierte Bewertung von Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Professional Service Firms vorzunehmen;
- verschiedene Optionen der Mandantensegmentierung kritisch zu prüfen;
- die ethischen Implikationen verschiedener Steuerberatungsstrategien kritisch zu hinterfragen;
- Kreationskompetenzen
- eine umfassende Kanzleistrategie mit Vision, Mission und strategischen Zielen zu entwickeln;
- einen strukturierten Business-Plan für eine Steuerberatungskanzlei zu erstellen;
- ein innovatives Geschäftsmodell mit digitalen und klassischen Elementen zu konzipieren;
- eine differenzierte Markenbildungsstrategie für Ihre Kanzlei zu entwerfen;
- ein zukunftsorientiertes Change-Management-Konzept für die digitale Transformation Ihrer Kanzlei zu gestalten;
- eine nachhaltige Personalentwicklungsstrategie zur Bewältigung des Fachkräftemangels zu entwickeln;
- ein integriertes Mandantenbeziehungsmanagement-System zu konzipieren;
- eine hybride Strategie zur Balance zwischen Standardisierung und individueller Beratung zu entwerfen;
- ein Konzept zur erfolgreichen Nachfolgeplanung und Kanzleiübergabe zu gestalten.
- globale Trends und ihre Auswirkungen auf die Steuerberatungsbranche zu analysieren und strategisch für Ihre Kanzlei zu nutzen;
Relevante Kurse:
10180.II Value Propositions, Digitalisierung und Geschäftsmodellinnovation von Steuerberatungskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Das Modul verbindet strategisches Denken mit praktischer Umsetzung. Sie werden:
- Die Entwicklung einer überzeugenden Value Proposition erlernen – von der Identifikation immaterieller Werttreiber bis hin zur Messung von Erfolgsfaktoren, die Ihre Kanzlei vom Wettbewerb abheben.
- Digitalisierung und TaxTech nicht nur als Schlagworte, sondern als konkrete strategische Hebel für Effizienzsteigerung und neue Geschäftsmodelle verstehen und anwenden.
- Innovative Geschäftsmodelle für die Steuerberatung kennenlernen – von alternativen Vergütungsmodellen bis hin zu Managed Tax Services und strategischen Partnerschaften.
Belegempfehlung:
Ob Sie eine bestehende Kanzlei leiten, eine Neugründung planen oder als aufstrebender Partner Führungsverantwortung übernehmen – dieses Modul stattet Sie mit Kompetenzen aus, die in keiner Steuerberaterausbildung fehlen dürften.
Relevante Kurse:10180.III Compliance und Qualitäts- sowie Risikomanagement von Steuerberatungskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- ein strukturiertes Compliance-Management-System für Ihre Steuerberatungskanzlei zu konzipieren und einzuführen;
- eine überzeugende Value Proposition für Ihre Kanzlei zu entwickeln und strategisch zu positionieren;
- ein hybrides Arbeitsmodell für Ihre Steuerberatungskanzlei zu planen und umzusetzen;
- ein systematisches Risikomanagement für Ihre Kanzlei durchzuführen und kritische Mandate frühzeitig zu identifizieren;
- eine Balanced Scorecard als strategisches Steuerungsinstrument auf Ihre Kanzlei anzuwenden;
- eine nachhaltige Innovationskultur in Ihrer Steuerberatungskanzlei zu etablieren und zu pflegen;
- alternative Vergütungsmodelle für verschiedene Mandantensegmente zu entwerfen und zu kalkulieren;
- eine Digitalisierungsstrategie für Ihre Kanzlei zu entwickeln und zu implementieren;
- eine Risikobewertungsmatrix für Ihre Mandantenstruktur zu erstellen und anzuwenden;
- ein Qualitätssicherungssystem für Ihre Kanzlei zu konzipieren und dessen Wirksamkeit zu evaluieren;
- eine integrierte CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility) für Ihre Kanzlei zu erstellen;
- innovative digitale Dienstleistungen für Ihre Mandanten zu konzipieren und in Ihr Kanzleimodell zu integrieren;
- Change-Management-Prozesse im Kontext von Digitalisierung und Geschäftsmodellinnovation erfolgreich zu steuern;
- eine ambidextre Organisation zu schaffen, die sowohl Effizienzsteigerung im Kerngeschäft als auch Innovation in neuen Geschäftsfeldern fördert.
Relevante Kurse:
10185.I Organisation, Governance und Leadership von Steuerberatungskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- verschiedene Rechtsformen und Organisationstypen für Steuerberatungskanzleien zu identifizieren und deren spezifische Vor- und Nachteile zu analysieren;
- eine geeignete Organisationsform für Ihre konkrete Kanzleisituation auszuwählen und zu implementieren;
- ein passendes Governance-Modell für Ihre Steuerberatungskanzlei zu entwickeln und umzusetzen;
- die Effektivität bestehender Führungsstrukturen anhand konkreter Kriterien zu bewerten;
- verschiedene Führungsstile im Kontext von Steuerberatungskanzleien situationsgerecht anzuwenden;
- ein Führungskonzept für hochqualifizierte Mitarbeiter in einer Steuerberatungskanzlei zu konzipieren;
- ein effektives Stakeholder-Management-System für Ihre Kanzlei zu implementieren;
- den digitalen Transformationsprozess Ihrer Kanzlei erfolgreich zu gestalten und zu führen;
- Veränderungswiderstände im Rahmen der Digitalisierung zu erkennen und zu überwinden;
- ein Konzept für die Führung virtueller Teams in einer modernen Steuerberatungskanzlei zu erstellen;
- kollegiale und manageriale Konfigurationstypen in Ihrer Organisation bewusst einzusetzen;
- langfristige Stakeholder-Beziehungen systematisch aufzubauen und zu pflegen;
- ein integriertes Governance-Modell unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Vorgaben zu entwickeln.
Relevante Kurse:
10185.II HR-Management und Marketing von Steuerberatungskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nach Abschluss des Moduls werden Sie:
- Strategien zur Talentgewinnung in einem umkämpften Markt beherrschen,
- Differenzierungsmerkmale für Ihre Kanzlei identifizieren und kommunizieren können,
- Mandantenbeziehungen durch CRM-Systeme und strukturierte Feedbackprozesse optimieren,
- berufsrechtskonforme Marketingmaßnahmen planen und umsetzen können.
Relevante Kurse:
10185.III Operatives Management von Steuerberatungskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- ein modernes Projektmanagementsystem für steuerliche Beratungsprojekte in Ihrer Kanzlei zu implementieren und anzuwenden;
- eine strukturierte Prozesslandschaft für Ihre Steuerberatungskanzlei zu entwickeln und zu optimieren;
- ein effektives Ressourcenmanagement für Ihre Kanzlei zu planen und umzusetzen;
- eine digitale Transformationsstrategie für Ihre Steuerberatungskanzlei zu erstellen und schrittweise zu realisieren;
- ein systematisches Mandantenbeziehungsmanagement in Ihrer Kanzlei einzuführen und kontinuierlich zu verbessern;
- eine strategische Personalplanung und -entwicklung für Ihre Kanzlei zu konzipieren und durchzuführen;
- ein Qualitätsmanagement-System für Ihre Steuerberatungskanzlei zu entwickeln und zu implementieren;
- eine kanzleispezifische Balanced Scorecard zur Leistungsmessung und strategischen Steuerung zu erstellen;
- klassische und agile Methoden des Projektmanagements in steuerlichen Beratungsprojekten situationsgerecht einzusetzen;
- eine strategische Kanzleipositionierung vorzunehmen und daraus konkrete operative Maßnahmen abzuleiten;
- ein wirtschaftlich tragfähiges Vergütungsmodell für Ihre Steuerberatungsleistungen zu konzipieren und umzusetzen;
- systematische Wissensmanagement-Strukturen in Ihrer Kanzlei aufzubauen und zu pflegen;
- ein integriertes Management-Informationssystem für die effiziente Kanzleisteuerung zu implementieren und zu nutzen;
- eine präventive Tax-Compliance-Struktur für Ihre Mandanten zu entwickeln und in Beratungsprojekte zu integrieren;
- den Digitalisierungsgrad Ihrer Kanzlei anhand objektiver Kriterien zu bewerten und systematisch zu verbessern.
Relevante Kurse:
10190 Einführung in das Management von Professional Service Firms
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,…
1. Anwendungskompetenzen
• eine SWOT-Analyse auf Ihre eigene Kanzlei anzuwenden;
• ein digitales Wissensmanagement-System für Ihre Kanzlei zu implementieren;
• ein Compliance-System unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Vorgaben zu etablieren;
• verschiedene Honorarmodelle für unterschiedliche Mandatstypen zu entwickeln;
• ein Client-Journey-Modell für Ihre Mandantenbeziehungen zu implementieren;
2. Analysekompetenzen
• die Organisationsstruktur Ihrer Kanzlei kritisch zu untersuchen und Optimierungspotenziale zu identifizieren;
• Interessenkonflikte systematisch zu erkennen und anhand ethischer Grundsätze zu bewerten;
• die Wertschöpfungsprozesse Ihrer Kanzlei zu analysieren und nicht-wertschöpfende Tätigkeiten zu identifizieren;
• die Kanzleikultur anhand spezifischer Merkmale zu untersuchen und ihre Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit zu bewerten;
3. Evaluierungskompetenzen
• verschiedene Geschäftsmodelle (Commodity, Procedure, Gray Hair, Rocket Science) für Ihre Kanzlei zu evaluieren;
• die Rentabilität verschiedener Rechtsbereiche innerhalb Ihrer Kanzlei zu überprüfen;
• Chancen und Risiken von Legal-Tech-Lösungen für Ihre spezifische Kanzleisituation abzuwägen;
• die Effektivität Ihres Wissensmanagements anhand konkreter Kennzahlen zu überprüfen;
4. Kreationskompetenzen
• eine integrierte Gesamtstrategie für Ihre Kanzlei zu entwickeln;
• ein Leitbild mit Vision, Mission und Werten für Ihre Kanzlei zu erstellen;
• einen 3-Jahres-Businessplan mit konkreten Meilensteinen und Kennzahlen für Ihre Kanzlei zu entwerfen;
• ein Change-Management-Konzept für die Einführung digitaler Prozesse zu planen;
• ein Onboarding-Programm für neue Mitarbeiter zu konzipieren;
• ein hybrides Geschäftsmodell mit digitalen und klassischen Elementen für Ihre Kanzlei zu gestalten;
• ein Konzept zur systematischen Messung und Steigerung der Mandantenzufriedenheit zu entwickeln;
5. Transferkompetenzen
• theoretische Modelle zu Professional Service Firms auf die spezifischen Anforderungen Ihrer Kanzlei zu übertragen;
• Erfahrungen und Best Practices aus anderen Branchen für die Weiterentwicklung Ihrer Kanzlei zu adaptieren;
• die Balance zwischen professioneller Autonomie und standardisierten Prozessen für Ihre individuelle Situation zu finden;
• Trends und Entwicklungen im Rechtsdienstleistungsmarkt auf Ihre strategische Positionierung zu beziehen.
Relevante Kurse:
10195 Strategisches Management von Rechtsanwaltskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
1. Strategisches Kanzleimanagement
1.2. Strategische Positionierung im Rechtsmarkt
1.3. Markt- und Wettbewerbsstrukturen
1.4. Value Proposition und Werttreiber
2. Digitalisierung, Legal Tech und Innovationen in Rechtsanwaltskanzleien
2.2. Digitalisierungsstrategien für Rechtsanwaltskanzleien
2.3. Legal Tech-Anwendungen und -Tools
2.4. Geschäftsmodellinnovation in Rechtsanwaltskanzleien
Studienziele:
Teilnehmende entwickeln strategisches Denken zur Positionierung, Digitalisierung und langfristigen Entwicklung ihrer Kanzlei. Sie verstehen Marktmechanismen, Wettbewerbsdynamiken und globale Trends und können daraus konkrete strategische Handlungsfelder ableiten.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders geeignet für Kanzleileitungen, Partner:innen sowie strategisch Verantwortliche, die ihr Kanzleimodell hinterfragen oder neu ausrichten möchten.
Relevante Kurse:10195.I Grundlagen des Managements von Rechtsanwaltskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief vollständig durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,…
Anwendungskompetenzen
- eine SWOT-Analyse auf Ihre eigene Kanzlei anzuwenden;
- ein digitales Wissensmanagement-System für Ihre Kanzlei zu implementieren;
- ein Compliance-System unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Vorgaben zu etablieren;
- verschiedene Honorarmodelle für unterschiedliche Mandatstypen zu entwickeln;
- ein Client-Journey-Modell für Ihre Mandantenbeziehungen zu implementieren;
Analysekompetenzen
- die Organisationsstruktur Ihrer Kanzlei kritisch zu untersuchen und Optimierungspotenziale zu identifizieren;
- Interessenkonflikte systematisch zu erkennen und anhand ethischer Grundsätze zu bewerten;
- die Wertschöpfungsprozesse Ihrer Kanzlei zu analysieren und nicht-wertschöpfende Tätigkeiten zu identifizieren;
- die Kanzleikultur anhand spezifischer Merkmale zu untersuchen und ihre Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit zu bewerten;
Evaluierungskompetenzen
- verschiedene Geschäftsmodelle (Commodity, Procedure, Gray Hair, Rocket Science) für Ihre Kanzlei zu evaluieren;
- die Rentabilität verschiedener Rechtsbereiche innerhalb Ihrer Kanzlei zu überprüfen;
- Chancen und Risiken von Legal-Tech-Lösungen für Ihre spezifische Kanzleisituation abzuwägen;
- die Effektivität Ihres Wissensmanagements anhand konkreter Kennzahlen zu überprüfen;
Kreationskompetenzen
- eine integrierte Gesamtstrategie für Ihre Kanzlei zu entwickeln;
- ein Leitbild mit Vision, Mission und Werten für Ihre Kanzlei zu erstellen;
- einen 3-Jahres-Businessplan mit konkreten Meilensteinen und Kennzahlen für Ihre Kanzlei zu entwerfen;
- ein Change-Management-Konzept für die Einführung digitaler Prozesse zu planen;
- ein Onboarding-Programm für neue Mitarbeiter zu konzipieren;
- ein hybrides Geschäftsmodell mit digitalen und klassischen Elementen für Ihre Kanzlei zu gestalten;
- ein Konzept zur systematischen Messung und Steigerung der Mandantenzufriedenheit zu entwickeln;
Transferkompetenzen
- theoretische Modelle zu Professional Service Firms auf die spezifischen Anforderungen Ihrer Kanzlei zu übertragen;
- Erfahrungen und Best Practices aus anderen Branchen für die Weiterentwicklung Ihrer Kanzlei zu adaptieren;
- die Balance zwischen professioneller Autonomie und standardisierten Prozessen für Ihre individuelle Situation zu finden;
- Trends und Entwicklungen im Rechtsdienstleistungsmarkt auf Ihre strategische Positionierung zu beziehen.
- ein umfassendes Kennzahlensystem für Ihre Kanzlei auszuarbeiten und zu implementieren;
- eine Budget- und Finanzplanung für Ihre Kanzlei zu erstellen und strategisch zu steuern;
- ein effektives Liquiditätsmanagement in Ihrer Kanzlei aufzubauen und umzusetzen;
- geeignete Frühwarnsysteme für finanzielle Risiken in Ihrer Kanzlei zu etablieren und zu überwachen;
- ein strukturiertes Client-Feedback-Programm für Ihre Kanzlei zu konzipieren und durchzuführen;
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders geeignet für Kanzleileitungen, Partner:innen sowie strategisch Verantwortliche, die ihr Kanzleimodell hinterfragen oder neu ausrichten möchten.
Relevante Kurse:10200 Organisation und Personalmanagement von Rechtsanwaltskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief studiert haben, sollen Sie in der Lage sein,
- die charakteristischen Merkmale von Professional Service Firms zu identifizieren und deren Bedeutung für Ihre Kanzleiführung zu analysieren;
- ein passendes Positionierungsmodell für Ihre Kanzlei zu entwickeln und wirksame Differenzierungsstrategien im Rechtsmarkt zu konzipieren;
- verschiedene Organisationsformen von Kanzleien zu vergleichen und die optimale Rechtsform für Ihre spezifische Kanzleisituation auszuwählen;
- ein passendes Governance-Modell mit klarer Verteilung von Entscheidungskompetenzen für Ihre Kanzlei zu entwickeln und zu implementieren;
- das Spannungsfeld zwischen zentraler Steuerung und Partnerautonomie in Ihrer Kanzlei durch geeignete Instrumente (Subsidiaritätsprinzip, transparente Kommunikation) auszubalancieren;
- Veränderungsprozesse in partnerschaftlich strukturierten Kanzleien strategisch zu planen und schrittweise umzusetzen;
- die Besonderheiten der Führung hochautonomer Professionals zu erkennen und situationsgerecht transformationale und transaktionale Führungsstrategien anzuwenden;
- ein systematisches Stakeholdermanagement mit klar definierten Kommunikationsstrukturen für Ihre Kanzlei zu implementieren;
- ein authentisches und differenzierendes Employer Branding mit multimedialer Kommunikationsstrategie für Ihre Kanzlei aufzubauen;
- strukturierte Onboarding-Prozesse für Associates und laterale Partner zu gestalten und in Ihrer Kanzlei einzuführen;
- verschiedene Karrieremodelle (Up-or-Out vs. alternative Pfade) für Ihre Kanzlei zu analysieren und ein passendes Modell zu implementieren;
- ein modifiziertes Partner-Vergütungsmodell zu entwickeln, das Senioritäts- und Leistungselemente ausbalanciert;
- alternative Karrierepfade (Counsel, Professional Support Lawyer, Legal Project Manager) in Ihre Kanzleistruktur zu integrieren;
- flexible Partnerschaftsmodelle mit angepassten Vergütungs- und Beteiligungsstrukturen für Ihre Kanzlei zu konzipieren;
- ein mehrdimensionales 360°-Feedback-System mit mandatsbezogenem Real-Time-Feedback für Ihre Kanzlei zu implementieren;
- ein kanzleispezifisches Kompetenzmodell mit konkreten Verhaltensankern für verschiedene Karrierestufen zu entwickeln;
- eine integrierte Retention-Strategie mit systematischem Fluktuationsmanagement und aktivem Alumni-Netzwerk für Ihre Kanzlei aufzubauen;
- einen strukturierten Diversity & Inclusion-Ansatz mit messbaren Zielen und spezifischen Fördermaßnahmen in Ihrer Kanzlei zu verankern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Kanzleimanager:innen, Partner:innen oder angehende Führungskräfte, die operative Verantwortung in ihrer Kanzlei übernehmen oder ausbauen möchten.
Relevante Kurse:10200.I Marketing und Mandantenbetreuung in Rechtsanwaltskanzleien
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief studiert haben, sollen Sie in der Lage sein,
- eine zielgerichtete Marketingstrategie für Ihre Kanzlei unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Rahmenbedingungen zu entwickeln;
- ein systematisches Reputationsmanagement für Ihre Kanzlei aufzubauen und zu implementieren;
- verschiedene Methoden der Mandantenakquise auf Ihre Kanzleisituation anzuwenden;
- Legal Project Management-Methoden in Ihrer Kanzlei zu implementieren und auf konkrete Mandate anzuwenden;
- standardisierte Prozesse für unterschiedliche Mandatstypen in Ihrer Kanzlei zu etablieren;
- ein Qualitätsmanagementsystem für Ihre Kanzlei zu konzipieren und einzuführen;
- verschiedene Pricing-Modelle für Rechtsdienstleistungen zu analysieren und situationsgerecht einzusetzen;
- ein systematisches Wissensmanagement in Ihrer Kanzlei zu implementieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Kanzleimanager:innen, Partner:innen oder angehende Führungskräfte, die operative Verantwortung in ihrer Kanzlei übernehmen oder ausbauen möchten.
Relevante Kurse:10205 Doing Business in Asia I: Grundlagen
Henrike Klein
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienbriefs sind Sie in der Lage:
- Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen in verschiedenen asiatischen Subregionen systematisch zu analysieren
Sie wenden zentrale Konzepte an, um Marktpotenziale, Risiken und Standortfaktoren in Ost-, Süd-, Südost- und Zentralasien zu beurteilen. Dabei berücksichtigen Sie makroökonomische Daten, geopolitische Entwicklungen und institutionelle Strukturen. - Unterschiedliche Wirtschaftsmodelle und Unternehmensformen in Asien zu vergleichen und auf konkrete Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis zu übertragen
Sie erkennen Unterschiede zwischen staatskapitalistischen, liberalen und hybriden Wirtschaftssystemen und setzen dieses Wissen gezielt ein – z. B. bei Entscheidungen zur Marktbearbeitung, Standortwahl oder Kooperationsstrategie. - Internationale Marktstrategien unter Berücksichtigung asienspezifischer Besonderheiten zu entwerfen
Sie entwickeln auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Handlungsansätze, etwa für die Gestaltung von Lieferketten, die Auswahl geeigneter Absatzmärkte oder die Kooperation mit lokalen Partnern. - Institutionelle und kulturelle Rahmenbedingungen in Asien in strategische Überlegungen einzubeziehen
Sie übertragen das erworbene Wissen auf reale Herausforderungen – etwa bei der Einschätzung regulatorischer Risiken, der Vorbereitung interkultureller Zusammenarbeit oder der Bewertung von Handelsabkommen. - Eigene strategische Szenarien und Handlungsempfehlungen für KMU im asiatischen Kontext zu entwickeln und kritisch zu reflektieren
Sie formulieren eigene Einschätzungen zur Relevanz asiatischer Märkte für Ihr Unternehmen, entwickeln Argumente für oder gegen ein Engagement und erarbeiten erste strategische Optionen.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief wird allen Teilnehmenden empfohlen, die einen strukturierten Einstieg in das wirtschaftliche Umfeld asiatischer Märkte wünschen – praxisnah, theoretisch fundiert und auch für Leser ohne Vorkenntnisse nachvollziehbar.
Relevante Kurse:10210 Doing Business in Asia II: Markteintritt und Management
Henrike Klein
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienbriefs können Sie:
- wirtschaftliche und kulturelle Besonderheiten asiatischer Regionen analysieren und auf eigene Geschäftsentscheidungen anwenden,
- geeignete Markteintritts- und Lokalisierungsstrategien für verschiedene asiatische Märkte entwickeln (kreieren),
- interkulturelle Herausforderungen im Management erkennen und durch passende Führungs- und Kommunikationsansätze bewältigen,
- Fallbeispiele aus der Unternehmenspraxis reflektieren und Schlüsse für Ihre eigene Strategie ableiten,
- Erfolgsfaktoren für nachhaltiges Wachstum in Asien formulieren und auf Ihr Geschäftsmodell übertragen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die die Grundlagen für einen erfolgreichen Geschäftsaufbau in Asien – praxisnah, verständlich und mit Blick auf kleine und mittlere Unternehmen erlernen möchten.
Relevante Kurse:10215 Der Verhandlungsprozess I
Prof. Dr. Sonja Klose
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Lehrbriefs verfügen Sie über fundierte Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zur strukturierten Vorbereitung und Durchführung beruflicher Verhandlungen. Sie sind in der Lage, typische Verhandlungssituationen zu analysieren, Ihre Interessen gezielt zu vertreten und Verhandlungsgespräche effektiv zu steuern.
Fachkompetenz
- Sie kennen zentrale Begriffe, Modelle und Phasen des Verhandlungsprozesses.
- Sie verstehen die Unterschiede zwischen distributiven und integrativen Verhandlungsansätzen.
- Sie können den klassischen Ablauf einer Verhandlung skizzieren und erläutern.
Methodenkompetenz
- Sie analysieren Ihre eigenen Interessen und mögliche Zielkonflikte strukturiert, zum Beispiel mithilfe des BATNA-Konzepts.
- Sie recherchieren gezielt Informationen über Ihre Verhandlungspartner und nutzen geeignete Vorbereitungsinstrumente.
- Sie entwickeln wirksame Verhandlungsstrategien für die Eröffnungs- und Argumentationsphase.
Sozial- und Kommunikationskompetenz
- Sie reflektieren den Einfluss von Auftreten, Körpersprache und Kommunikationsverhalten auf das Verhandlungsklima.
- Sie setzen Gesprächstechniken und Argumentationsmuster situationsgerecht und überzeugend ein.
- Sie gehen professionell mit Einwänden um und entwickeln konstruktive Lösungen in der Argumentationsphase.
Handlungskompetenz
- Sie bereiten berufliche Verhandlungen eigenständig und zielgerichtet vor.
- Sie gestalten die Eröffnung einer Verhandlung bewusst und steuern den Gesprächsverlauf aktiv mit.
- Sie treffen fundierte Entscheidungen über taktisches Vorgehen und bewältigen Herausforderungen in der frühen Phase des Verhandlungsprozesses.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief richtet sich an alle, die ihre Fähigkeiten in beruflichen Verhandlungen verbessern möchten. Wenn Sie lernen wollen, wie man Verhandlungssituationen analysiert, gezielt vorbereitet, effektiv steuert und dabei sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen einsetzt, dann ist dieser Lehrbrief genau das Richtige für Sie! Er hilft Ihnen, Verhandlungen professionell zu führen und Ihre Interessen erfolgreich durchzusetzen.
Relevante Kurse:10220 Der Verhandlungsprozess II
Prof. Dr. Sonja Klose
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Lehrbriefs sind Sie in der Lage,
- die entscheidenden Dynamiken der Lösungs- und Abschlussphase professioneller Verhandlungen zu analysieren und aktiv zu gestalten,
- integrative Verhandlungstechniken gezielt einzusetzen, um nachhaltige Win-Win-Ergebnisse zu ermöglichen,
- den Einsatz neuer Technologien wie KI in Verhandlungen zu bewerten,
- besondere Verhandlungsbedingungen in virtuellen Settings systematisch zu erfassen und darauf abgestimmte Handlungsstrategien zu entwickeln,
- Verhandlungsergebnisse methodisch auszuwerten und daraus Rückschlüsse für zukünftige Gespräche zu ziehen.
Belegempfehlung:
Wenn Sie lernen wollen, wie man die Dynamik in den Abschlussphasen von Verhandlungen analysiert und aktiv gestaltet, integrative Techniken für nachhaltige Win-Win-Ergebnisse einsetzt, den Einsatz neuer Technologien wie KI bewertet und virtuelle Verhandlungen erfolgreich führt – dann ist dieser Lehrbrief genau das Richtige für Sie! Er unterstützt Sie dabei, Verhandlungsergebnisse methodisch auszuwerten und Ihre Strategien für zukünftige Gespräche zu optimieren.
Relevante Kurse:10225 Verhandlungsstrategien- und taktiken
Dr. Manuela Fabro
Prof. Dr. mult. Victor Tiberius
Anand Subramaniam
Inhalt:
1 Verhandeln im Business-Kontext
1.1 Begriffliche Grundlagen und Settings
1.2 Ergebnisdimensionen
1.3 Evidenzbasierte Verhandlungsführung
1.4 Praxisimplikationen
2 Theoretische Basismodelle
2.1 Distributive und integrative Verhandlungen
2.2 Das Dual-Concern-Model
2.3 Das Negotiator’s Dilemma
2.4 Von der Dichotomie zur Balance
2.5 Praxisimplikationen
3 Best Alternative to a Negotiated Agreement (BATNA)
3.1 BATNA bestimmen, verbessern und signalisieren
3.2 Wahrgenommene vs. tatsächliche Macht
3.3 Fallstricke schwacher oder zu vieler Alternativen
3.4 Praxisimplikationen
4 Ankereffekte und Erstangebote
4.1 Vorteile des ersten Angebots
4.2 Informationsanforderungen
4.3 Re-Anchoring
4.4 Praxisimplikationen
5 Konzessionsmanagement und Sequenzierung
5.1 Konzessionsmuster
5.2 Zeitdruck und Deadlines
5.3 Sequenzierung
5.4 Praxisimplikationen
6 Integrative Hebel: Multi-Issue Offers & Logrolling
6.1 Prioritätenkommunikation ohne Preisgabe kritischer Infos
6.2 Paketangebote bei geringer Vertrauensbasis
6.3 Trade-offs und Logrolling
6.4 Praxisimplikationen
7 3-D Negotiation
7.1 Die drei Dimensionen
7.2 Erste Dimension: Taktik am Tisch
7.3 Zweite Dimension: Deal Design
7.4 Dritte Dimension: Setup und Architektur
7.5 Praxisimplikationen
8 Kultur und Global Business
8.1 Verhandeln im globalen Kontext
8.2 Drei kulturelle Logiken
8.3 Vertrauen und Kommunikation
8.4 Taktikanpassung
8.5 Praxisimplikationen
9 Virtuelle Verhandlungen
9.1 Medienkanäle und Ergebnisqualität
9.2 Vertrauen und Rapport
9.3 Strukturierte Prozesse statt impliziter Routinen
9.4 Chancen virtueller Verhandlungen
9.5 Praxisimplikationen
10 Teams und Mehrparteien
10.1 Chancen und Risiken
10.2 Intra-Team-Koordination und Rollenverteilung
10.3 Multiparteienverhandlungen und Koalitionen
10.4 Praxisimplikationen
11 Fairness, Gender und Diversität
11.1 Fairness als zentrale Ergebnisdimension
11.2 Genderdifferenzen in Verhandlungsergebnissen
11.3 Diversität und intersektionale Perspektiven
11.4 Praxisimplikationen
12 Planungs-Playbook für Verhandlungen
12.1 Zieldefinition
12.2 Informationsplan und Hypothesen
12.3 Angebotsarchitektur
12.4 Zeitplan und Stakeholder-Map
12.5 Follow-up und Learning Loops
12.6 Praxisimplikationen
13 Vertrauen und Ethik in Verhandlungen
13.1 Vertrauen als Grundlage erfolgreicher Verhandlungen
13.2 Grauzonen und Täuschung in Verhandlungen
13.3 Reputation in der langfristigen Perspektive
13.4 Praxisimplikationen
14 Ergebnismessung und Learning Loops
14.1 Mehrdimensionale Messung von Verhandlungsergebnissen
14.2 Instrumente zur Ergebnismessung
14.3 Learning Loops
14.4 Praxisimplikationen
15 Fazit und Ausblick
15.1 Die Kunst der Balance
15.2 Praxisimplikationen
15.3 Zukünftige Entwicklungen
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Lehrbriefs sind Sie in der Lage,
- die grundlegenden Basisstrategien der Verhandlungsführung zu verstehen und können diese erweiterten Betrachtungen entsprechend anwenden, um ihre Verhandlungsansätze gezielt zu planen und zu optimieren.
- die verschiedenen Taktiken erkennen, die in den einzelnen Verhandlungsphasen eingesetzt werden, und können ausgewählte auffällige Taktiken identifizieren sowie deren Einsatz und Wirkung einschätzen.
- die Beziehung zwischen Verhandlungsstrategie und Taktik verstehen und sind in der Lage, diese miteinander in Einklang zu bringen, um erfolgreiche Verhandlungsprozesse zu gestalten.
- die Charakteristika des Harvard-Konzepts verstehen, können die grundlegenden Handlungsempfehlungen anwenden, verstehen die Kritikpunkte und Diskussionen rund um das Konzept und sind in der Lage, dessen Anwendung in der Praxis kritisch zu reflektieren.
Belegempfehlung:
Wenn Sie Ihre Kenntnisse in Verhandlungsstrategien, Taktiken und dem Harvard-Konzept vertiefen wollen, um Verhandlungen gezielt zu planen, durchzuführen und zu reflektieren, ist dieser Lehrbrief genau das Richtige für Sie. Er eignet sich besonders für alle, die ihre Verhandlungsführung systematisch verbessern und nachhaltige Ergebnisse erzielen möchten.
Relevante Kurse:10230 Irrationalität in Verhandlungen
Prof. Dr. Sonja Klose
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienmaterials sollten Sie in der Lage sein:
- Begriffe, Modelle und Konzepte irrationalen Verhaltens in Verhandlungen fundiert zu erläutern (z. B. begrenzte Rationalität, Zwei-Systeme-Modell, kognitive Dissonanz, emotionale Einflüsse);
- häufige kognitive Biases wie Ankereffekt, Confirmation Bias, Overconfidence oder Verlustaversion zu identifizieren, ihre Wirkung zu analysieren und ihr Auftreten in konkreten Verhandlungssituationen zu reflektieren;
- den Einfluss von Emotionen auf Wahrnehmung, Kommunikation und Entscheidungsverhalten in Verhandlungen zu verstehen sowie Methoden der Selbstregulation und Deeskalation anzuwenden;
- verdeckte Interessen, Machtkonstellationen und Hidden Agendas im Verhandlungsprozess zu erkennen und adäquat damit umzugehen;
- typische manipulative Taktiken zu durchschauen und gezielte Strategien zur Wahrung der eigenen Integrität und Verhandlungsfähigkeit zu entwickeln;
- eine kritisch-reflektierte Haltung gegenüber scheinbar rationalen Entscheidungsprozessen einzunehmen und das eigene Verhandlungsverhalten auf psychologische Einflussfaktoren hin zu analysieren;
- verhaltenspsychologisches Wissen in konkrete Gesprächsstrategien zu überführen und dadurch mehr Klarheit, Stabilität und Wirksamkeit im Verhandlungsgeschehen zu erlangen.
Belegempfehlung:
Dieses Studienmaterial richtet sich an Teilnehmende, die ihre Kenntnisse im Bereich der Verhandlungspsychologie vertiefen möchten. Es ist besonders geeignet für alle, die ihre Verhandlungsfähigkeiten durch ein Verständnis der psychologischen und kognitiven Einflussfaktoren verbessern wollen. Wenn Sie lernen möchten, irrationale Verhaltensweisen, kognitive Biases, emotionale Einflüsse und manipulative Taktiken in Verhandlungen zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren, dann ist dieser Studienbrief genau das Richtige für Sie. Er hilft Ihnen, Ihre Verhandlungsstrategien bewusster und reflektierter zu gestalten und dadurch erfolgreicher zu verhandeln.
Relevante Kurse:10235 Interkulturelles Verhandeln
Prof. Dr. Sonja Klose
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienmaterials sollten Sie in der Lage sein:
- kulturelle Grundlagen und Einflussfaktoren interkultureller Verhandlungen zu verstehen, insbesondere durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturmodellen und deren Relevanz für Verhandlungsprozesse.
- kulturelle Kommunikationsmuster, Denkweisen und Erwartungshaltungen zu identifizieren und kritisch zu reflektieren, ohne dabei in stereotype Zuschreibungen zu verfallen.
- typische kulturell bedingte Missverständnisse in Verhandlungssituationen zu erkennen und zu analysieren, um daraus handlungsrelevante Schlüsse für die eigene Praxis abzuleiten.
- angemessene Strategien für erfolgreiche interkulturelle Verhandlungen zu entwickeln, insbesondere durch situationsgerechte Anpassung von Kommunikationsverhalten, Körpersprache und Gesprächsführung.
- Vertrauen als zentrale Voraussetzung für erfolgreiche interkulturelle Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, unter Berücksichtigung kulturell geprägter Vorstellungen von Beziehungsgestaltung, Hierarchie und Zeit.
- eine respektvolle, offene und empathische Haltung im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen zu fördern, um nachhaltig tragfähige Verhandlungsergebnisse zu erzielen.
Belegempfehlung:
Dieses Studienmaterial richtet sich an Fach- und Führungskräfte, Projektmanagerinnen und -manager sowie Mitarbeitende, die ihre Fähigkeiten im Bereich der interkulturellen Verhandlungsführung verbessern möchten. Wenn Sie lernen wollen, kulturelle Unterschiede, Kommunikationsmuster und Missverständnisse in internationalen Verhandlungssituationen zu erkennen und erfolgreich damit umzugehen, ist dieser Studienbrief genau das Richtige für Sie. Er unterstützt Sie dabei, angemessene Strategien zu entwickeln, Vertrauen aufzubauen und eine respektvolle, empathische Haltung im Umgang mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zu fördern. Damit können Sie nachhaltige und erfolgreiche Verhandlungsergebnisse in interkulturellen Kontexten erzielen.
Relevante Kurse:11101 Einführung in das Innovationsmanagement
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
Der Innovationsprozess (Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer)
1 Überblick über den Gesamtprozess
2 Das agile Management
3 Zielsetzung des Innovationsprozesses
4 Zwei beispielhafte Innovationsprozesse
Zusatzmaterial:
Absorptive Capacity – Absorptionsfähigkeit, geschrieben von Prof. Stefan Schwarzkopf
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Submodul durchgearbeitet haben, sollten Sie …
• einen Überblick über einen typischen Innovationsprozess haben;
• die Gestaltung eines prototypischen Verlaufs eines Innovationsprozesses kennen;
• einen Innovationsprozess zielorientiert umsetzen können;
• in der Lage sein im Innovationsmanagementprozess bewusst
Ziele zu setzen;
• erkannt haben, dass auch beim Innovationsmanagement Tradeoffs zu berücksichtigen sind.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die einen Einstieg in das Innovationsmanagement und einen ganzheitlichen Überblick wünschen und sich neue Kompetenzen aneignen wollen, wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:1116 Grundlagen des Managements
Prof. Dr. Jürgen Rothlauf
Inhalt:
- Grundlagen
- Management-Verantwortliche und Management
- Management und Managementlehre
- Management-Funktionen im Überblick
- Management und Unternehmenskultur
- Management und Digitalisierung
- Methoden und Techniken
- Management-by-Techniken
- Unternehmensorganisation
- Organisatorische Strukturgestaltung
- Organisatorische Differenzierung
- Einflussgrößen der Organisationsgestaltung
- Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen
- Das Individuum in der Organisation
- Die Gruppe in der Organisation
- Die Vorgesetzten in der Organisation
- Der European Quality Award
- Das Exzellenz-Modell
- Ausgewählte Parameter
Studienziele:
In diesem Modul lernen Sie
- ein umfassendes Verständnis für grundlegende Fragen des Managements;
- Management-Funktionen zu erklären und umzusetzen;
- wichtige Managementtechniken zu beschreiben und sie in einen Gesamtzusammenhang zu bringen;
- den Aufbau von Organisationen zu verstehen;
- die herausgehobene Rolle von Motivation für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu erkennen;
- das Verhalten von Gruppen zu verstehen;
- verschiedene Führungsstilarten zu beschreiben und mit dem eigenen Führungsverhalten zu vergleichen;
- die Bedeutung des European Quality Award für eine ganzheitliche Managementsichtweise zu erkennen.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die einen Einstieg ins Management benötigen oder ihr Wissen in dem Bereich vertiefen wollen, sowie Teilnehmenden, die Führungsverantwortung haben oder anstreben, ist dieses Modul zu empfehlen.
Relevante Kurse:11200 Typen von Innovationen
Beate Dücker
Sebastian Kasselmann
Dr. Birgit Lutzer
Dr. Linda Bergset
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Serviceinnovation (Beate Dücker)
1 Der Begriff Service Innovation (SI)
2 Der iterative Prozess der Service Innovation
3 Service Innovation: Beispiele und Bedeutung
4 Bedeutung von Service Innovations - Geschäftsmodellinnovation (Sebastian Kasselmann)
1 Warum sind Innovationen notwendig?
2 Was ist ein Geschäftsmodell?
3 Konkrete Geschäftsmodellinnovationen
4 Umsetzung von Innovationen
5 Wann sind Innovationen erfolgreich? - Technologische Innovationen (Dr. Birgit Lutzer)
1 Technologische Innovationen: Warum mehr nötig ist als die brillante Idee im stillen Kämmerlein
2 Was ist eine echte Innovation?
3 Innovation und Kommunikation
- Inkrementelle, radikale und disruptive Innovationen (Dr. Birgit Lutzer)
1 Die drei Innovationsarten
2 Innovationen und Widerstand
3 Umgang mit Widerstand
- Ökologische Innovationen (Dr. Linda Bergset)
1 Einführung in das Thema „Ökologische Innovationen“
2 Die Unternehmen hinter ökologischen Innovationen
3 Ökologische Innovationen im Vergleich zu anderen Innovationen
4 Die Entwicklung von ökologischen Innovationen
5 Die Bewertung von ökologischen Innovationen
Studienziele:
In diesem Modul lernen Sie …
- die unterschiedlichen Arten von Innovationen kennen;
- was unter einer Service Innovation zu verstehen ist und was diese so bedeutsam macht;
- eine Roadmap für die Einführung einer Geschäftsmodellinnovation zu erstellen;
- technologische Innovationen, deren Auswirkungen und Finanzierungsmöglichkeiten kennen;
- zu erläutern, warum die Unterscheidung zwischen inkrementeller, radikaler und disruptiver Innovation sinnvoll ist und welche Folgen diese haben;
- unterschiedliche ökologische Innovationen kennen, einordnen und bewerten.
Belegempfehlung:
Wer verschiedene Typen von Innvoationen aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen will und mehrdimensional denken und handeln will, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:1126 Strategisches Management
Prof. Dr. Paul Nikodemus
Inhalt:
Einleitung
1 Gegenstand und modelltheoretische Grundlagen des strategischen Managements
1.1 Begriffliche Abgrenzung (normativ – strategisch – operativ)
1.2 Theoretische Perspektiven
2 Strategisches Management als Führungskreislauf
2.1 Strategische Analyse und Prognose
2.2 Vision, Leitbild und strategische Zielplanung
2.3 Strategiefindung und -bewertung
2.4 Strategieimplementierung
2.5 Strategische Kontrolle und Evaluierung
2.6 Strategische Kontrolle in den Phasen des strategischen Managements
2.7 Kontrollinstrumente
Fazit
Zusatzmaterial:
Dynamic Capabilities – Dynamische Fähigkeiten, geschrieben von Prof. Chris Coleridge
Recource-based View – Ressourcenperspektive, geschrieben von Prof. Nitin Pangarkar
Resource-Dependence-Ansatz – Theorie der Ressourcenabhängigkeit, geschrieben von Prof. Jeffrey Pfeffer
Studienziele:
Wenn Sie sich das Modul angeeignet haben, sind Sie in der Lage, …
- die Managementbereiche in Unternehmen begrifflich abzugrenzen;
- theoretische Perspektiven und Handlungsansätze für das strategische Management zu erläutern;
- die Phasen des strategischen Managements als Führungskreislauf zu verstehen;
- eine strategische Analyse und Prognose vorzunehmen;
- die Bedeutung von Vision und Mission als normativen „Leitplanken“ einer strategischen Zielplanung zu begründen;
- geeignete Strategien zu finden und zu bewerten;
- die Strategieimplementierung als kontinuierlichen Prozess zu verstehen und auch unter Berücksichtigung unternehmenskultureller Besonderheiten zu gestalten;
- eine strategische Kontrolle inhaltlich zu strukturieren und geeignete Kontrollinstrumente anzuwenden.
Belegempfehlung:
Teilnehmende, die die Zukunft ihres Unternehmens und seine Wettbewerbsfähigkeit steuern, beeinflussen oder verstehen wollen, sollten dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:11300 Methoden des Innovationsmanagements I: Techniken der Problemanalyse
Thomas Lellmann
Prof. Dr. Daniel Baier
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Techniken der Problemanalyse (Thomas Lellmann)
1 Aufgabe oder Problem?
2 Vorgehensmodell zur Problemlösung
3 Problemanalyse
4 Das Soll-Konzept
5 Lösungsfindung, Umsetzung und Controlling - Morphologischer Kasten und Problemlösungsbaum (Prof. Dr. Daniel Baier)
1 Der morphologische Kasten
2 Problemlösungsbaum
Studienziele:
Nach dem Erarbeiten dieses Moduls sollten Sie …
- den Prozess der Transformation auf der Planungsebene initiieren können;
- das Vorgehensmodell zur Problemlösung erläutern und die vorgestellten Methoden anwenden können;
- Problemlösungen generieren und strukturiert beschreiben können;
- die beste Problemlösungen auswählen können.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die Probleme erkennen und analysieren wollen, Ideen für neue Produkte steuern wollen und diese fundiert und systematisch mit Hilfe von Problemlösungstools bearbeiten wollen.
Relevante Kurse:1151 Organisation
Prof. Dr. Erwin Hoffmann
Inhalt:
Vom Organisationsbegriff zur Organisationstheorie
1.1 Organisationen als Ressourcenpools
1.2 Entwicklung von Organisationen aus historischer Sicht
1.3 Zur Entwicklung der Organisationstheorie
1.4 Der Organisationsbegriff: institutionelle und instrumentelle Sichtweise
1.5 Funktionale vs. konfigurative Sichtweise der Organisation
2 Organisieren als Management der Strukturen
2.1 Organisation als Mängelbewältigung
2.2 Die formale Organisationsstruktur
2.3 Dimensionen der Organisationsstruktur
2.4 Ablauforganisation
2.5 Informelle Strukturen und Abläufe
3 Organisationskultur
3.1 Das Wesen der Organisationskultur
3.2 Wandel der Organisationskultur
4 Agile Organisationen
4.1 Neue Arbeitswelt
4.2 Agilität als Antwort
4.3 Entwicklungen und Grundlagen von Agilität
4.4 Agile Organisation: Arbeitsweisen und Instrumente
4.5 Aktuelle Bedeutung agiler Organisationsformen
4.6 Kritik an agilen Methoden
Zusammenfassung und Ausblick
Zusatzmaterial:
Organisationales Lernen, geschrieben von Prof. Bertrand Moingeon
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben,
- verstehen Sie die klassische Perspektive des Organisationsbegriffs;
- kennen Sie die Formen und Grundlagen der Organisation;
- haben Sie einen Überblick über die Handlungsoptionen und Bedingungen im Rahmen von Organisationen;
- können Sie neuere Entwicklungslinien der Organisationstheorie aufzeigen.
Belegempfehlung:
Wenn Sie sich für Hintergründe und Zusammenhänge von Organisationen und deren Aufbau interessieren, passt dieses Modul in Ihre Weiterbildung.
Relevante Kurse:1227 Qualitätsmanagement
Prof. Dr. Jochen Ribbeck
Inhalt:
Einleitung
1.1 Definition von Qualität
1.2 Die Entwicklung des Qualitätsmanagements
1.3 Qualitätsmanagement
2 Strukturprinzipien des Qualitätsmanagements
2.1 Kontinuierliche Verbesserung
2.2 Anspruchsgruppenorientierung
2.3 Prozessorientierung
2.4 Unternehmensweite Integration
2.5 Führungsverantwortung
3 Qualitätsmanagementsysteme
3.1 DIN EN ISO 9001:2015
3.2 European Foundation for Quality Management (EFQM)
3.3 Implementierung und Steuerung von Qualitätsmanagement
4 Implementierung und Steuerung von Qualitätsmanagement
4.1 Qualitätsplanung
4.2 Prozessmanagement
4.3 Qualitätsdokumentation
4.4 Prozessbeschreibung
4.5 Qualitätsmessung und -bewertung
4.6 Qualitätscontrolling
4.7 Organisation des Qualitätsmanagements
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sollen Sie
- ein differenziertes Qualitätsverständnis aus Managementsicht erhalten haben,
- verstehen, nach welchen strukturellen Prinzipien Qualitätsmanagement als zentrales Steuerung- und Führungskonzept funktioniert
- nachvollziehen können, wie Qualitätsmanagement in eine Organisation implementiert wird und
- wie es gesteuert werden kann.
Belegempfehlung:
Qualitätsmanagement ist in allen Branchen inzwischen üblich. Kenntnisse werden insbesondere von den dafür Verantwortlichen, aber auch von allen Führungskräften benötigt.
Relevante Kurse:12300 Methoden des Innovationsmanagements II: Techniken der Ideenfindung
Prof. Dr. Matthias Weiß
Prof. Dr. Daniel Buhr
Thomas Lellmann
Inhalt:
Überblick: Techniken der Ideenfindung (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Grundtechniken der Ideenfindung (Prof. Dr. Matthias Weiß)
1 Kreativität und Ideenfindung
2 Funktionsprinzipien von Techniken der Ideenfindung
3 Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Anwendung von Techniken der Ideenfindung - Brainstorming (Prof. Dr. Matthias Weiß)
1 Ideenfindung durch Brainstorming
2 Determinanten der Effektivität
- Die 3-6-5-Methode (Prof. Dr. Daniel Buhr)
1 Einführung
2 Was Sie dafür brauchen
3 Wie Sie vorgehen sollten
4 Vor- und Nachteile der Methode
- Die Methode der 6-Denk-Hüte nach Edward de Bono (Thomas Lellmann)
1 Der Unterschied zwischen Kreativität und Innovation
2 Beschreibung der Methode
3 Anwendungsgebiete der 6-Denk-Hüte-Methode
4 Voraussetzungen
5 Ablauf und Vorgehen
6 Die Vorteile und Nachteile der 6-Denk-Hüte-Methode
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeiten haben,
- kennen Sie die Grundtechniken der Ideenfindung;
- haben Sie sich die Logik hinter der Ideenerzeugung kennengelernt;
- wissen Sie Bescheid über Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Anwendung von Ideenfindungstechniken;
- kennen Sie die Techniken Brainstorming, die Methode 365 und die 6-Hüte-Technik;
- können Sie Ideen generieren.
Belegempfehlung:
Das Modul wird Personen empfohlen, die im Innovationsmanagement tätig sind oder sein wollen und die neue Ideen mit unterschiedlichen Methoden strukturiert entwickeln wollen.
Relevante Kurse:1235 Internationales Management
Prof. Dr. Esteban García-Canal
Prof. Mauro F. Guillén
Inhalt:
1 Internationales Expansion
1.1 Warum: Motive für eine internationales Expansion
1.2 Wo: Wahl des ausländischen Standorts
1.3 Wie: Markteintrittsstrategien
1.4 Wann: Tempo der Internationalisierung
2 Führung eines multinationalen Unternehmens
2.1 Strategie und Struktur des multinationalen Unternehmens
2.2 Auslandsverlagerung und internationale Beschaffung
2.3 Umgang mit dem institutionellen Umfeld
2.3.1 Der kulturvergleichende Ansatz
2.3.2 Vergleichende Betrachtung von Autoritäts- und Geschäftssystemen
2.3.3 Volkswirtschaftliche Betrachtung ausländischer Investitionen
2.3.4 Vergleichende Betrachtung von gesellschaftsrechtlichen Traditionen
2.3.5 Politische Risiken
Studienziele:
Nachdem Sie sich das Modul erarbeitet haben,
- können Sie anhand grundlegender Fragen beurteilen, ob und in welcher Form die Expansion eines Unternehmens in das internationale Umfeld sinnvoll ist
- haben Sie eine Vorstellung davon, wie ein Unternehmen strukturiert sein sollte, um international erfolgreich zu sein und welche Strategien in Bezug auf Beschaffung und institutionelles Umfeld sinnvoll sind
- haben Sie das Bewusstsein, dass der Umgang mit kulturellen Unterschieden in internationalen Unternehmen erfolgsentscheidend sein kann
Belegempfehlung:
Teilnehmenden, die in einem international agierenden Unternehmen tätig sind oder sein wollen und die Entscheidungen des strategischen Managements mitverantworten oder zumindest nachvollziehen wollen, wird zu diesem Modul geraten.
Relevante Kurse:12400 Methoden des Innovationsmanagements III: Techniken der Ideenevaluierung
Thomas Lellmann
Prof. Dr. Dietram Schneider
Inhalt:
- Überblick Techniken der Ideenevaluierung und -selektion (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Entscheidungsbäume (Thomas Lellmann)
1 Terminologie des Entscheidungsbaums
2 Aufbau des Entscheidungsbaums
3 Den Entscheidungsbaum bewerten
4 Alternativen berechnen
- Conjoint-Analyse (Prof. Dr. Dietram Schneider)
1 Die Conjoint-Analyse: das dekompositionelle Verfahren
2 Praktische Fallstudie und Ableitung gezielter conjointanalytischer Maßnahmen
3 Das Poor-Man-Verfahren: Methodenschritte, Teilnutzenwerte und Nutzenanteile
4 Anwendungsbeispiele und Anwendungsprobleme
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, dann sollten Sie in der Lage sein …
- die Einsatzbereiche und Vor- und Nachteile der Methode Entscheidungsbaum zu erläutern;
- die Entscheidungsbautechnik anzuwenden;
- die Bedeutung der Conjoint-Analyse für die Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftssystemen zu erkennen;
- zu erklären, was man unter Power Pricing versteht;
- das Poor-Man-Verfahren anzuwenden;
- Gesamtnutzenwerte für Produkte auf der Basis von Teilpräferenzfunktionen, bzw. Teilnutzenwerten zu errechnen:
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die im Innovationsmanagement Ideen nicht nur analysieren und entwickeln, sondern auch auswählen, bewerten und damit Probleme adäquat und zweckedienlicht lösen.
Relevante Kurse:1245 Interkulturelles Management
Prof. Dr. Jürgen Rothlauf
Inhalt:
1 Grundlagen
1.1 Globale Herausforderungen
1.2 Sechs Megatrends im Spannungsfeld weltweiter Veränderungen
1.3 Zur Rolle des Interkulturellen Managements
2 Der kulturelle Kontext
2.1 Zum Kulturbegriff
2.2 Das Eisberg-Modell
2.3 Kulturvergleichende Forschungsmodelle
2.4 Werte als Kulturmanagement
3 Interkulturelle Kompetenz
3.1 Zur Begriffsbestimmung
3.2 Anforderungen an interkulturelle Kompetenz
3.3 Merkmale interkultureller Kompetenz
3.4 Interkulturelle Kompetenz im Rahmen des 7-S-Modells
4 Interkulturelle Kommunikation
4.1 Der Kommunikationsprozess
4.2 Kommunikationsarten
4.3 Zehn Grundsätze interkultureller Kommunikation
5 Internationale Teams
5.1 Herausforderungen an multikulturell zusammengesetzte Teams
5.2 Effektivität von multikulturellen Teams
5.3 Die fünf Phasen der Teamentwicklung
5.4 Spielregeln für die Zusammenarbeit
6 Interkulturelle Personalführung
6.1 Herausforderungen an die Auslandsführungskraft
6.2 Mehrdimensionalität des Aufgabenbereichs
6.3 Interaktive Fertigkeiten einer Auslandsführungskraft
6.4 Internationale Führungsrichtlinien am Beispiel der Firma Bosch
7 Interkulturelle Auslandsvorbereitung und Reintegration
7.1 Unzureichende Vorbereitung auf einen Auslandseinsatz
7.2 Interkulturelle Vorbereitung
7.3 Reintegration
Studienziele:
Sie sollen in diesem Modul lernen,
- das interkulturelle Management als eine ganzheitliche Sichtweise zu verstehen, die es ermöglicht, spezifische Managementaufgaben unter fremden Kulturbedingungen wahrzunehmen;
- dass Kultur abhängig ist vom jeweiligen Kulturkreis;
- interkulturelles Handeln in seinen vielfältigen Formen zu verstehen;
- welche Kulturkonzepte Hall und Hostede vertreten;
- interkulturellen Anforderungen gerecht zu werden;
- Spielregeln in der Zusammenarbeit in multikulturellen Teams zu definieren und so einen Beitrag zur Problembewältigung zu liefern;
- interkulturelles Führungsverhalten nachvollziehen zu können;
- Auslandseinsätze vorzubereiten und die Notwendigkeit von interkulturellen Vorbereitungsseminaren zu erkennen;
- Reintegrationsmaßnahmen als ein Zusammenspiel zwischen eigenen Interessen und denen der Personalabteilung zu begreifen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul sollte von allen Teilnehmenden belegt werden, die selbst entweder in interkulturellen Zusammenhängen arbeiten oder die Management- oder Personalverantwortung für Menschen haben, die in interkulturellen Zusammenhängen arbeiten oder planen dies zu tun.
Relevante Kurse:12500 Kollaboratives Innovationsmanagement
Prof. Dr. Daniel Buhr
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Prof. Dr. Lars Hornuf
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Strategische Forschungs- und Entwicklungs-Allianz und Kooperationen (Prof. Dr. Daniel Buhr)
1 Einführung
2 Unterschiedliche Formen strategischer Allianzen
3 Gründe für strategische F&E-Allianzen
4 Erfolgsfaktoren für strategische F&E-Allianzen
5 Vor- und Nachteile
- Prosumer Co-Creation/User-Driven Innovation (Prof. Dr. Daniel Buhr)
1 Einführung
2 Gründe für Co-Creation und User-driven-Innovation
3 Vorgehensweise
4 Vor- und Nachteile
- Open Innovation (Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer)
1 Akzeptanz von Innovationen aus Kundensicht
2 Aufnahme von Innovationen in den Markt
3 Das Open-Innovation-Modell als Outside-In-Prozess - Crowdsourcing (Prof. Dr. Lars Hornuf)
1 Begriffsdefinition
2 Internes und externes Crowdsourcing
3 Microwork und Online Freelancing
4 Der Outsourcing-Prozess
5 Vorteile und Chancen von Crowdsourcing
6 Nachteile und Risiken von Crowdsourcing
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben,
- sollten Sie verstehen, was eine strategische F&E-Allianz ist und auch wlechen Gründen Unternehmen in diesem Bereich kooperieren;
- ein grobes Konzept für eine strategsiche F&E-Allianz entwickeln können;
- sollten Sie verstehen, was User-Driver-Innovation bedeutet;
- die Stärken und Schwierigkeiten dieser Methode bennen kennen;
- ein Konzept für Prosumer Co-Creation planen können;
- das Konzept der Open Innovation verstehen und anwenden können;
- Crowdsourcing verstehen und Microwork und Online Freelancing kennen;
- eine Crowdsourcing-Kampagne für Ihr Unternehmen entwickeln können:
Belegempfehlung:
Das Modul ist insbesondere für diejenigen geeignet, die Innovationsmanagement nicht als Einzelkämpfende, sondern als Gemeinschaftswerk in der Zusammenarbeit bewerkstelligen wollen. Wenn Sie Innovationsprojekte verantworten, erhalten Sie mit diesem Modul Ansätze wie Sie schlaue und kreative Köpfe in Ihr Vorhaben einbinden können.
Relevante Kurse:12600 Verhaltenswissenschaftliches Innovationsmanagement
Beate Dücker
Thomas Lellmann
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Innovationsteams (Beate Dücker)
1 Der Innovationsbegriff im wirtschaftlichen Zusammenhang
2 Herkömmliche Teams versus Innovationsteams
3 Entscheidungsprozesse von Innovationsteams als Erfolgsfaktor
4 Aufbau eines Innovationsteams
5 Führung eines Innovationsteams
6 Erfolgsfaktoren für Innovationsteams
- Innovation Behavior (Thomas Lellmann)
1 Was bedeutet Innovation Behavior?
2 Innovationverhalten der Mitarbeitenden
3 Ideengenerierung
4 Innovationsimplementierung
5 Gestaltung eines innovationsfreundlichen betrieblichen Umfelds
6 Innovative Mitarbeitende auswählen
- Innovationskultur (Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer)
1 Google/Alphabet
2 Amazon
Studienziele:
Sie lernen in diesem Modul,
- was der Unterschied zwischen einem klassischen Team und einem Innovationsteam ist;
- wie Sie ein Innovationsteam aufbauen und führen können;
- die Komponenten innovativen Verhaltens zu erläutern;
- Skills von innovativen Mitarbeitendenabzuleiten;
- Gestalungsfaktoren einer innovationsorientierten Personalauswahl zu benennen;
- den Innovationsprozess von besonders innovativen Unternehmen nachzuvollziehen;
- Innovationsleitlinien zu erstellen und umzusetzen;
- die Nine Principles of Innovation anzuwenden.
Belegempfehlung:
Das Modul wird Personen empfohlen, die im Innovationsmanagement Mitarbeitende mitnehmen wollen und Rahmenbedingungen schaffen wollen, die kreatives und innovationsförderliches Verhalten ermöglichen und verbessern können.
Relevante Kurse:12700 Innovationsmarketing
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Adoption und Diffusion von Innovationen (Prof. Dr. Ralf Kreutzer)
1 Einflussfaktoren auf die Adoption und Diffusion von Innovationen
2 Phasen des Adoptions- und Diffusionsprozesses von Innovationen
3 Alternative Verläufe des Adoption- und Diffusionsprozesses von Innovationen - Marketingpolitik für Innovationen (Prof. Dr. Ralf Kreutzer)
1 Der Stellenwert von Innovationen in gesättigten Märkten
2 Was ist der Kern einer Innovation und welche Arten von Innovationen lassen sich unterscheiden?
3 Großes Risiko, dass Innovationen scheitern
4 Wie die Marketing-Konzeption bei Innovationen zu gestalten ist
5 Marketingplan für die Einführung von Innovationen
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sollten Sie in der Lage sein
- Adoptions- und Diffusionsprozesse zu erkennen;
- die Relevanz verschiedener Einflussfaktoren des Prozesses einzuschätzen;
- die gewonnen Erkenntnisse auf Ihr Unternehmen anzuwenden;
- die Einführung einer Innovation durch das Erstellen eines operativen Marketing-Plans zu fundieren;
- vershciende Marketing-Aktivitäten den verschiedenen Phasen des Produktlebenszyklus zuzuordnen;
- eine Erfolgsanalyse der Innovation durchzuführen.
Belegempfehlung:
Das Modul wird insbesondere Personen empfohlen, die an der Schnittstelle zwischen Innovationsmanagement und Marketing tätig sind und Innovationen erfolgreich vermarkten wollen.
Relevante Kurse:1275 Existenzgründung
Thorsten Harms
Inhalt:
1 Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung
1.1 Motivation
1.2 Die Unternehmerpersönlichkeit
1.3 Zielsetzung und Zweck der Gründung
1.4 Die wichtigsten Gründungsformalitäten
2 Von der Geschäftsidee zum Geschäftsmodell
2.1 Geschäftsidee und Geschäftsmodell
2.2 Der Businessplan
2.3 Ihre Zielgruppe
2.4 Analyse der Rahmenbedingungen
2.5 Das Business Model Canvas
3 Entscheidungen mit Bestand: Standort, Rechtsform und Firmenname
3.1 Der Standort
3.2 Die Wahl der richtigen Rechtsform
3.3 Firmenname
4 Finanzierung
4.1 Förderung
4.2 Kredite
4.3 Venture Capital
4.4 Neue Wege gehen: Crowdfinanzierung
5 Team, Netzwerk und Mitarbeiter
5.1 Das Team
5.2 Das Netzwerk
5.3 Coworking
5.4 Mitarbeiter
6 Akquise und Kundenbindung
6.1 Das Alleinstellungsmerkmal (USP)
6.2 Akquise
6.3 Kundenbindung
6.4 Der Werbeautritt
7 Rechtssicherheit schaffen: Schutzrechte und Gesellschaftervertrag
7.1 Schutzrechte
7.2 Der Gesellschaftervertrag
8 Durchhalten und Scheitern
Studienziele:
Entnehmen Sie der folgenden Liste, was Sie nach Abschluss des Moduls gelernt haben:
- die wichtigsten Gründungsformalitäten ausführen können;
- wissen, welche Motivation Sie zu der Gründung bewegt und wodurch sich ein Unternehmer auszeichnet;
- eine Geschäftsidee und ein Geschäftsmodell entwerfen und einen Businessplans aufstellen können;
- in der Lage sein, eine Zielgruppe zu definieren und eine erste Konkurrenzanalyse durchzuführen;
- über mögliche Rechtsformen des Unternehmens Bescheid wissen;
- die Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung kennen;
- die Bedeutung von Teams und Kooperationen erkennen;
- wissen, wie Sie Ihren Unternehmensnamen professionell gestalten;
- in der Lage sein, erste Kunden zu akquirieren;
- wissen, wie Sie Ihre Ideen schützen können
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die sich selbstständig machen (wollen), ernsthaft mit dem Gedanken der Selbstständigkeit spielen oder ihre schon bestehende Selbstständigkeit auf solidere Füße stellen wollen, sei das Modul empfohlen.
Relevante Kurse:1280 Controlling zur Unternehmensführung
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth
Dipl.-Volksw. Ute David
Inhalt:
1 Grundlagen
1.1 Begriffsklärungen
1.2 Ziele des Controllings
1.3 Aufgaben
2 Internes Rechnungswesen
2.1 Kosten- und Leistungsrechnungssysteme
2.2 Investitionsrechnung
3 Planung und Budgetierung
3.1 Ablauf der Planung
3.2 Teilbereiche der Planung
4 Reporting
4.1 Ziel des Reportings
4.2 Berichtsempfänger
4.3 Berichtsinhalte
5 Organisation des Controllings
5.1 Controlling ohne gesonderte Controlling-Stelle
5.2 Einrichtung eigenständiger Controlling-Stellen
5.3 Aufgabenteilung zwischen Controllern und Managern
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie vertraut mit …
- den Begriffen und Zielsetzungen des Controllings:
- den Aufgaben des Controllers;
- den Systemen des internen Rechnungswesens;
- den Vorgehensweisen und Systemen der Planung und Budgetierung;
- der Ausgestaltung des Reportings bezüglich Berichtsempfänger und Berichtsinhalt;
- der Organisation des Controllings innerhalb eines Unternehmens
Belegempfehlung:
Teilnehmende, die an Controlling interessiert sind, die dem Controlling zuarbeiten oder für das Controlling verantwortlich sind, sollten dieses Modul belegen. Buchhalterische Grundkenntnisse sind für dieses Modul sehr hilfreich.
Relevante Kurse:12800 Grundlagen des Corporate Entrepreneurships & Intrapreneurships
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1. Einleitung
1.1 Bedeutung und Relevanz von Corporate Entrepreneurship und Intrapreneurship
1.2 Überblick über die thematischen Schwerpunkte
2. Grundlagen und Definitionen
2.1 Definition und Abgrenzung: Entrepreneurship, Corporate Entrepreneurship, Intrapreneurship
2.2 Historische Entwicklung und theoretische Konzepte
3. Bedeutung von Entrepreneurship für die Volkswirtschaft
3.1 Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen
3.2 Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
3.3 Förderung regionaler und globaler Wirtschaftswachstumsimpulse
4. Corporate Entrepreneurship und Intrapreneurship in Unternehmen
4.1 Relevanz und Ziele in der Unternehmensstrategie
4.2 Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
4.3 Beispiele erfolgreicher Umsetzung in der Praxis
5. Abgrenzung und Synergien: Corporate Entrepreneurship vs. Intrapreneurship
5.1 Unterschiede in der Umsetzung und Zielsetzung
5.2 Synergien und Integration beider Ansätze
6. Reflexion und Ausblick
6.1 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
6.2 Bedeutung für zukünftige Entwicklungen in Unternehmen
7. Literaturverzeichnis und weiterführende Quellen
Studienziele:
Mit der Lektüre dieses Studienbriefes lernen Sie:
- die Bedeutung und die Grundlagen von Corporate Entrepreneurship und Intrapreneurship zu verstehen.
- die historischen Entwicklungen, theoretischen Konzepte und die Relevanz dieser Ansätze für die Wirtschaft kennen.
- wie Unternehmen durch unternehmerisches Handeln Innovationen fördern, Arbeitsplätze schaffen und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können.
- die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Corporate Entrepreneurship und Intrapreneurship kennen, ihre Herausforderungen und Erfolgsfaktoren sowie Strategien für eine erfolgreiche Umsetzung in Unternehmen.
- ein umfassendes Verständnis dafür zu entwickeln, wie unternehmerisches Denken und Handeln in Organisationen strategisch genutzt werden können, um nachhaltiges Wachstum und Innovation zu fördern.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief ist geeignet für Teilnehmende, die sich für Entrepreneurship, Unternehmensgründung, Innovation und strategisches Management interessieren. Er richtet sich auch an angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, Mitarbeitende in Unternehmen, die unternehmerisches Denken fördern möchten, sowie an Fach- und Führungskräfte, die die Innovationskraft ihres Unternehmens stärken wollen. Zudem ist er hilfreich für alle, die ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Corporate Entrepreneurship und Intrapreneurship in der heutigen Wirtschaft entwickeln möchten.
Relevante Kurse:12805 Konzepte des Corporate Entrepreneurships & Intrapreneurships
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Einführung in die Konzepte des Corporate Entrepreneurships & Intrapreneurships
1.1. Definition und Bedeutung
1.2. Abgrenzung zu allgemeinen Entrepreneurship und Corporate Innovation
1.3. Herausforderungen und Chancen für etablierte Unternehmen
1.4. Fallstudie: 3M – Die Geburt des Post-it® durch Intrapreneurship: Wie ein gescheiterter Klebstoff zu einer der bekanntesten Innovationen wurde
2. Effectuation – Entscheidungslogik im unternehmerischen Umfeld
2.1. Definition und Grundlagen der Effectuation-Theorie (Saras Sarasvathy)
2.2. Kernprinzipien von Effectuation
2.3. Abgrenzung zur klassischen kausalen Planung (Causation)
2.4. Anwendungsbereiche in Corporate Entrepreneurship & Intrapreneurship
2.5. Fallstudie: IBM und das Smarter Cities-Programm: Wie IBM Effectuation nutzt, um neue Geschäftsfelder zu entwickeln
3. Entrepreneurship Ecosysteme – Förderung unternehmerischer Innovation in Unternehmen
3.1. Definition und Bedeutung von Entrepreneurship Ecosystemen
3.2. Elemente eines erfolgreichen Ecosystems innerhalb eines Unternehmens (Unternehmenskultur & Leadership, Strukturen zur Förderung interner Innovationen, Netzwerke & externe Partnerschaften, Finanzierung & Ressourcenbereitstellung)
3.3. Fallstudie: Google’s „20%-Time“-Modell – Wie Google ein internes Entrepreneurship Ecosystem geschaffen hat
4. Digital Entrepreneurship – Digitalisierung als Treiber für Corporate Entrepreneurship
4.1. Definition und Merkmale von Digital Entrepreneurship
4.2. Technologische Innovationen als Treiber für Corporate Entrepreneurship (Künstliche Intelligenz, Blockchain, IoT, Big Data)
4.3. Plattform-Geschäftsmodelle & datengetriebenes Entrepreneurship
4.4. Fallstudie: Netflix – Vom DVD-Verleih zur Streaming-Dominanz: Wie Netflix Digital Entrepreneurship nutzte, um die Medienbranche zu revolutionieren
5. Entrepreneurial Marketing – Innovationsfördernde Marktstrategien
5.1. Definition und Unterschiede zum klassischen Marketing (Marktgetriebene vs. unternehmens getriebene Innovationen – Warum klassisches Marketing für Corporate Entrepreneurship oft nicht funktioniert)
5.2. Charakteristika des Entrepreneurial Marketings (Ressourcenschonend, iterativ, experimentell – Guerilla-Marketing, Growth Hacking und Lean Marketing)
5.3. Customer Development Model (Steve Blank) als Ansatz für Corporate Entrepreneurship
5.4. Fallstudie: mymuesli – Direct-to-Consumer-Marketing
6. Transfer in die Praxis
6.1. Zusammenführung der Konzepte (Wie können Unternehmen Effectuation, Ecosysteme, Digital Entrepreneurship und Entrepreneurial Marketing kombinieren?
6.2. Best Practices für Unternehmen
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie vertraut mit …
- Grundlagen und Bedeutung: Was sind Corporate Entrepreneurship und Intrapreneurship, wie unterscheiden sie sich von allgemeinem Entrepreneurship und Innovationen in Unternehmen, und welche Herausforderungen sowie Chancen ergeben sich für etablierte Firmen.
- Entscheidungslogik im Unternehmertum: Sie verstehen die Theorie der Effectuation, die von Saras Sarasvathy entwickelt wurde. Sie lernen die Kernprinzipien kennen, wie sie sich von klassischen Planungsansätzen unterscheiden und wie Unternehmen wie IBM Effectuation nutzen, um neue Geschäftsfelder zu erschließen.
- Förderung unternehmerischer Innovation: Sie erfahren, was Entrepreneurship Ecosysteme sind, welche Elemente sie ausmachen (z.B. Unternehmenskultur, Netzwerke, Ressourcen) und wie sie die Innovation innerhalb eines Unternehmens fördern können. Das Beispiel von Google’s „20%-Time“-Modell zeigt, wie ein internes Ecosystem Innovationen anregen kann.
- Digitales Unternehmertum: Sie lernen, wie Digitalisierung Innovationen vorantreibt, welche technologischen Trends (wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, IoT, Big Data) es gibt und wie Plattform-Geschäftsmodelle sowie datengetriebenes Unternehmertum funktionieren. Das Beispiel Netflix zeigt, wie digitale Innovationen die Medienbranche revolutioniert haben.
- Innovative Marktstrategien: Sie verstehen, was Entrepreneurial Marketing ist, wie es sich vom klassischen Marketing unterscheidet und warum es für Innovationen in Unternehmen oft besser geeignet ist. Sie erlernen Methoden wie Growth Hacking, Lean Marketing und das Customer Development Model kennen, illustriert durch das Beispiel von mymuesli.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief ist ideal für alle, die verstehen möchten, wie etablierte Unternehmen Innovationen systematisch fördern, digitale Technologien nutzen und unternehmerisches Denken in der Organisation verankern können.
Relevante Kurse:12810 Unternehmerische Gelegenheiten, Geschäftsideen und Geschäftsmodelle
Prof. Dr. Jörg Freiling
Inhalt:
1. Von der unternehmerischen Gelegenheit zum validierten Geschäftsmodell
1.1 Stationen im Überblick
1.2 Die Rolle der Validierung über alle Schritte hinweg
2. Unternehmerische Gelegenheiten
2.1. Was unternehmerische Gelegenheiten sind
2.2. Wie man unternehmerische Gelegenheiten findet
2.3. Wie man unternehmerische Gelegenheiten generiert
2.4. Wie man unternehmerische Gelegenheiten beurteilt
3. Geschäftsideen
3.1.Was eine Geschäftsidee (nicht) ist
3.2. Wie man verschiedene Geschäftsideen unterscheiden kann
3.3. Woraus Geschäftsideen bestehen
3.4. Wie man Geschäftsideen bewertet
4. Geschäftsmodelle
4.1. Was ein Geschäftsmodell ist und wie Geschäftsidee und Geschäftsmodell zusammenhängen
4.2. Welche Orientierungspunkte der bei Geschäftsmodellentwicklung zu beachten sind
4.4. Welche Arten von Geschäftsmodellen es gibt
5. Geschäftsentwicklung im Über- und Ausblick
5.1. Wie es nach der Validierung des Geschäftsmodells weitergeht
5.2. Welche Tipps zu beachten sind
Studienziele:
Nach der Lektüre dieses Studienbriefes werden Sie ein umfassendes Verständnis dafür entwickeln, wie man von einer unternehmerischen Gelegenheit zu einem validierten Geschäftsmodell gelangt.
Sie lernen:
- Die verschiedenen Stationen im Prozess, um eine Geschäftsidee systematisch zu entwickeln und zu validieren.
- Die Bedeutung der Validierung in jedem Schritt, um sicherzustellen, dass eine Geschäftsidee tragfähig ist.
- Was unternehmerische Gelegenheiten sind, wie Sie sie finden, generieren und beurteilen, um vielversprechende Chancen zu erkennen.
- Was eine Geschäftsidee ausmacht, wie Sie sie unterscheiden, bewerten und weiterentwickeln können.
- Zusammenhang zwischen Geschäftsidee und Geschäftsmodell, sowie die wichtigsten Orientierungspunkte und Arten von Geschäftsmodellen, die Sie kennen solltest.
- Wie Sie nach der Validierung ein Geschäftsmodell weiterentwickeln und welche Tipps dabei helfen, erfolgreich voranzukommen.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief richtet sich an Personen, die sich mit der Entwicklung und Validierung von Geschäftsmodellen beschäftigen möchten. Wenn Sie daran interessiert sind, wie man unternehmerische Gelegenheiten erkennt, bewertet und in erfolgreiche Geschäftsmodelle umwandelt, ist dieser Studienbrief eine wertvolle Ressource für Sie!
Relevante Kurse:12815 Business Pläne und Pitch Decks
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1. Einführung in Businesspläne und Pitch Decks
1.1 Bedeutung und Zielsetzung von Businesspläne
1.2 Einsatzmöglichkeiten von Pitch Decks
1.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten
2. Struktur und Inhalte eines Businessplans
2.1 Executive Summary: Der Überblick auf einer Seite
2.2 Unternehmensbeschreibung
2.3 Markt- und Wettbewerbsanalyse
2.4 Produkt- und Dienstleistungsbeschreibung
2.5 Marketing- und Vertriebsstrategie
2.6 Organisations- und Managementstruktur
2.7 Finanzplanung: Umsatzprognosen, Kosten, Gewinn- und Verlustrechnung
2.8 Risiken und Chancen
2.9 Anhang: Weitere relevante Informationen
3. Aufbau und Gestaltung eines Pitch Decks
3.1 Zielgruppenorientierte Präsentation
3.2 Typische Bestandteile eines Pitch Decks
3.2.3 Geschäftsmodell
3.2.4 Marktgröße und -potenzial
3.2.5 Wettbewerbsanalyse
3.2.6 Teamvorstellung
3.3 Design und visuelle Kommunikation
4. Businessplan und Pitch Deck im Einsatz
4.1 Präsentationstechniken: Überzeugen durch klare Kommunikation
4.2 Anpassung an Zielgruppen: Investoren, interne Stakeholder, Partner
4.3 Umgang mit Feedback und Nachfragen
5. Fazit und Zusammenfassung
5.1 Wesentliche Erfolgsfaktoren für Businesspläne und Pitch Decks
5.2 Integration in die unternehmerische Praxis
6. Übungsaufgaben und Checklisten
6.1 Reflexionsfragen zu Businessplänen und Pitch Decks
6.2 Checklisten für die Erstellung und Überprüfung
Studienziele:
In diesem Studienbrief lernen Sie die Bedeutung und Zielsetzung von Businessplänen und Pitch Decks, deren Inhalte und Aufbau sowie ihre Anwendung in der Praxis kennen. Sie erhalten praktische Anleitungen zur Erstellung beider Formate und erfahren, wie Sie typische Herausforderungen meistern und Ihre Botschaften effektiv kommunizieren können.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief ist besonders geeignet für Personen, die sich mit der Erstellung und Präsentation von Businessplänen und Pitch Decks beschäftigen möchten. Wenn Sie Ihre Geschäftsideen professionell planen, präsentieren und kommunizieren möchten, ist diese Lektüre eine wertvolle Unterstützung für Sie!
Relevante Kurse:12820 Implementierung der Geschäftsidee im Unternehmen
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1. Einführung
1.1. Bedeutung der Implementierung einer Geschäftsidee
1.2. Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
1.3. Abgrenzung zu anderen Phasen der Unternehmensgründung
1.4. Zielsetzung und Struktur des Skripts
2. Von der Idee zum ersten Produkt: Prototyping und MVP-Entwicklung
2.1. Definition und Bedeutung von Prototyp und MVP
2.2. Methoden zur Entwicklung eines MVP
• Lean Startup und Build-Measure-Learn-Zyklus
• Design Thinking im Prototyping
• Rapid Prototyping und iteratives Testen
2.3. Fallstricke und Best Practices
3. Beschaffung und Management von Ressourcen
3.1. Ressourcenarten in der Gründungsphase
• Materielle Ressourcen (Infrastruktur, Produktionsmittel)
• Immaterielle Ressourcen (Markenrechte, Wissen, Netzwerke)
• Humanressourcen (Talente und Team)
3.2. Strategien zur Ressourcenbeschaffung
• Partnerschaften und Kooperationen
• Bootstrapping und Lean Thinking
• Zugang zu Mentoring und Netzwerken
3.3. Digitalisierte Ressourcenbeschaffung (Plattformen, Open-Source-Lösungen)
4. Organisationsstruktur und Prozesse: Erste Weichenstellung
4.1. Wichtige strukturelle Entscheidungen für Startups
4.2. Skalierbare Organisationsmodelle für die frühe Phase
4.3. Agile Methoden und schlanke Prozesse
4.4. Grundlagen des Projekt- und Prozessmanagements
5. Go-to-Market-Strategie: Markteintritt und Skalierung
5.1. Wahl der richtigen Markteintrittsstrategie
• Pilotkunden und Early Adopters
• Markteinführung mit minimalem Risiko
• Virales Wachstum und Community Building
5.2. Anpassung des Produkts basierend auf Nutzerfeedback
5.3. Pricing- und Monetarisierungsstrategien
5.4. Aufbau von Vertriebskanälen und digitale Marketingstrategien
6. Wachstums- und Skalierungsstrategien
6.1. Unterschied zwischen Wachstum und Skalierung
6.2. Skalierungsmodelle: Organisches vs. extern finanziertes Wachstum
6.3. Internationalisierung und Marktexpansion
6.4. Digitalisierung als Wachstumshebel
6.5. Strategische Partnerschaften und Ökosysteme
7. Fallstudien und Praxisbeispiele
7.1. Erfolgreiche Implementierungsstrategien von Startups
7.2. Lessons Learned aus gescheiterten Umsetzungen
7.3. Interviews oder Expertenmeinungen zur Implementierung von Geschäftsideen
8. Fazit und Ausblick
8.1. Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
8.2. Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen
8.3. Empfehlungen für Gründer und Entrepreneure
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie vertraut mit …
- Bedeutung und Herausforderungen bei der Implementierung einer Geschäftsidee, inklusive der Unterschiede zu anderen Gründungsphasen und der Zielsetzung des Prozesses.
- Wie man aus einer Idee ein erstes Produkt entwickelt, insbesondere durch Prototyping und die Entwicklung eines Minimum Viable Product (MVP).
- Welche Ressourcen für die Gründung notwendig sind und wie man diese effizient beschafft.
- Wie man eine passende Organisationsstruktur aufbaut, inklusive agiler Methoden, skalierbarer Modelle und grundlegender Prozesse für Startups in der frühen Phase.
- Wie man eine erfolgreiche Markteintrittsstrategie entwickelt, inklusive der Auswahl geeigneter Markteintrittsmodelle, Produktanpassung basierend auf Nutzerfeedback, Preisgestaltung und Aufbau von Vertriebskanälen sowie digitalem Marketing.
- Wachstums- und Skalierungsstrategien, wobei Sie Unterschiede zwischen Wachstum und Skalierung verstehen, verschiedene Modelle kennenlernen und erfahren, wie Internationalisierung, Digitalisierung und Partnerschaften das Wachstum fördern können.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief ist ideal für Teilnehmende, angehende Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Fach- und Führungskräfte, die sich für Entrepreneurship, Innovation und Unternehmensgründung interessieren. Besonders geeignet ist er für diejenigen, die die verschiedenen Phasen der Umsetzung einer Geschäftsidee verstehen und praktische Strategien für die Entwicklung, Markteinführung und Skalierung eines Unternehmens erlernen möchten.
Relevante Kurse:12825 Grundlagen der Strategischen Vorausschau
Prof. Dr. mult. Victor Tiberius
Anand Subramaniam
Dr. Manuela Fabro
Inhalt:
Einleitung
1.1 Relevanz von Vorausschau in einem dynamischen Marktumfeld
1.2 Historische Entwicklung und theoretische Wurzeln
1.3 Anwendungsfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
2. Begriffsdefinition und konzeptioneller Rahmen
2.1 Strategische Vorausschau – Definition und Kernmerkmale
2.2 Abgrenzung zu verwandten Konzepten (z. B. strategische Planung, Frühaufklärung, Foresight Studies)
2.3 Prognosen vs. Vorausschau – Unterschiede in Ziel, Methodik und Aussagekraft 2.4 Rolle von Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit
3. Grundannahmen und Leitprinzipien
3.1 Zukunft als Möglichkeitsraum – nicht als feststehende Entwicklung
3.2 Bedeutung von Zeit- und Wirkungshorizonten
3.3 Interdisziplinarität und Stakeholder-Integration
4. Arbeiten mit multiplen Zukunftsszenarien
4.1 Warum Einzelszenarien nicht ausreichen
4.2 Arten von Zukunftsszenarien (z. B. explorativ, normativ, kontrastierend)
4.3 Szenarien als Denkwerkzeuge und Entscheidungsgrundlage
4.4 Grenzen von Szenarien
5. Verankerung im strategischen Management
5.1 Rolle der Strategischen Vorausschau im Strategieprozess
5.2 Verbindung zu Unternehmensvision, Mission und langfristigen Zielen
5.3 Integration in Entscheidungsprozesse und Strategiezyklen
5.4 Zusammenarbeit zwischen Foresight-Teams und Management-Ebenen
6. Praxisbeispiele und Best Practices
7.1 Beispiele aus verschiedenen Branchen
7.2 Lessons Learned aus erfolgreichen und gescheiterten Ansätzen
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage:
-
die Bedeutung strategischer Vorausschau in einem dynamischen, unsicheren Umfeld zu verstehen und einzuordnen,
-
zentrale Begriffe, Konzepte und Abgrenzungen im Bereich der Vorausschau fundiert zu erklären,
-
multiple Zukunftsszenarien zu entwickeln, zu analysieren und als Grundlage für strategische Entscheidungen zu nutzen,
-
die Integration von Vorausschauprozessen in strategisches Management und Unternehmensprozesse nachzuvollziehen und anzuwenden,
-
bewährte Ansätze und Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen kritisch zu reflektieren und auf eigene Fragestellungen zu übertragen.
Belegempfehlung:
Das Modul ist besonders zu empfehlen für Fach- und Führungskräfte, die strategische Entscheidungen in unsicheren oder komplexen Umfeldern treffen müssen. Es richtet sich zudem an Personen aus Unternehmensentwicklung, Innovationsmanagement, Politikberatung oder verwandten Bereichen, die Zukunft aktiv mitgestalten wollen. Auch für Studierende und Forschende mit Interesse an Zukunftsanalysen und strategischem Denken bietet das Modul eine fundierte Grundlage.
Relevante Kurse:12830 Methoden der Strategischen Vorausschau
Prof. Dr. Sonja Klose
Inhalt:
Studienziele:
Nach dem Durcharbeiten dieses Studienbriefs sind Sie in der Lage:
- Die Bedeutung strategischer Vorschau für Unternehmen und Organisationen zu erklären.
- Methoden der strategischen Vorschau zu identifizieren, zu unterscheiden und gezielt anzuwenden.
- Die Delphi-Methode, Szenario-Analyse und weitere zentrale Methoden praxisnah zu nutzen.
- Unsicherheiten und Herausforderungen in der strategischen Planung zu bewerten.
- Die strategische Vorschau auf eigene berufliche Kontexte zu übertragen und dort anzuwenden.
- Praxisbeispiele und Fallstudien zur strategischen Vorschau kritisch zu analysieren.
Belegempfehlung:
Das Modul ist besonders empfehlenswert für Fach- und Führungskräfte, die strategische Entscheidungen fundiert vorbereiten und dabei unterschiedliche Zukunftsperspektiven berücksichtigen möchten. Es richtet sich auch an alle die die mit Unsicherheiten und komplexen Entwicklungen professionell umgehen müssen. Ebenso profitieren Studierende, die sich methodisch fundiert mit Zukunftsszenarien und strategischer Vorausschau auseinandersetzen wollen.
Relevante Kurse:12835 Agiles Management
Prof. Dr. Sonja Klose
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienmaterials sollten Sie in der Lage sein:
- Die Grundlagen, Prinzipien und Werte des agilen Managements zu erläutern.
- Die Unterschiede zwischen agilen und klassischen Managementansätzen zu beschreiben.
- Die wichtigsten agilen Methoden und ihre Anwendungsbereiche zu erklären.
- Agile Methoden wie Scrum, Kanban oder Design Thinking in Ihrem Arbeitsumfeld zu identifizieren und einzusetzen.
- Herausforderungen und Widerstände bei der Einführung agiler Methoden zu analysieren und geeignete Lösungsansätze abzuleiten.
- Die Auswirkungen agiler Führung auf Organisationen zu bewerten und geeignete Führungsstrategien abzuleiten.
- Agile Prinzipien auf komplexe Problemstellungen in unterschiedlichen Branchen anzuwenden.
- Die Skalierung agiler Methoden in größeren Organisationen kritisch zu beurteilen.
- Den langfristigen Nutzen agiler Managementmethoden für Unternehmen zu bewerten und strategische Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Belegempfehlung:
Das Modul ist besonders empfehlenswert für Fach- und Führungskräfte, die agile Methoden in ihrem Arbeitsumfeld einführen oder vertiefen möchten. Es richtet sich zudem an alle, die in dynamischen und komplexen Umfeldern flexibel und kundenzentriert arbeiten wollen. Auch für Studierende mit Interesse an modernen Managementansätzen bietet das Modul eine fundierte Einführung in agiles Denken und Handeln.
Relevante Kurse:12840 Lean Management
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienbriefs sind Sie in der Lage:
- den Begriff Lean Management präzise zu definieren, seine historischen Wurzeln (z. B. Toyota Production System) zu benennen und von verwandten Konzepten wie Six Sigma oder Agile Management abzugrenzen.
- die zentralen Ziele des Lean Managements (z. B. Effizienz, Kundennutzen, Verschwendungsreduktion) zu beschreiben und deren Nutzen für Organisationen zu erläutern.
- die fünf Kernprinzipien von Lean Management nachvollziehbar zu erklären und deren Zusammenwirken im Rahmen ganzheitlicher Wertschöpfung zu analysieren.
- zentrale Methoden und Werkzeuge (z. B. 5S, Wertstromanalyse, Kanban, Poka Yoke, PDCA-Zyklus) korrekt anzuwenden und kontextgerecht auszuwählen.
- typische Phasen und Herausforderungen der Einführung von Lean Management in Organisationen zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Umsetzung und Verankerung zu formulieren.
- kulturelle und strukturelle Einflussfaktoren im Kontext von Lean zu reflektieren, insbesondere in Bezug auf Führung, Teamarbeit und organisationales Lernen.
- zentrale Erfolgsfaktoren für nachhaltige Lean-Transformationen zu benennen und kritisch zu bewerten.
- aktuelle Entwicklungen im Lean-Kontext (z. B. Digitalisierung, Industrie 4.0, agile Methoden) einzuordnen und deren Bedeutung für zukünftige Anwendungsfelder zu analysieren.
Diese Kompetenzziele unterstützen Sie dabei, Lean Management als strategisches Konzept und praktische Handlungsperspektive sowohl auf operativer als auch auf kultureller Ebene zu verstehen und anzuwenden.
Belegempfehlung:
Das Modul ist besonders empfehlenswert für Fach- und Führungskräfte, die Prozesse in ihrer Organisation effizienter gestalten und dabei Kundennutzen sowie Qualitätsstandards steigern möchten. Es richtet sich an alle, die Lean-Prinzipien strategisch und praxisnah einsetzen wollen.
Relevante Kurse:12845 Flexibilität und Wandlungsfähigkeit von Organisationen
Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer
Inhalt:
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, …
- kennen Sie einige zentrale Ursachen für den teilweise permanenten Wandel in Organisationen
- können Sie gezielt ihre Organisation flexibler und wandlungsfähiger ausrichten
- verstehen Sie die Zusammenhänge zwischen Wandlungsfähigkeit und Führung
- haben Sie das notwendige Rüstzeug, um bevorstehende Herausforderungen für eine Organisation frühzeitig zu analysieren und einen geeigneten Maßnahmenplan vorzubereiten
Belegempfehlung:
Das Modul ist besonders empfehlenswert für Führungskräfte & Projektverantwortliche, die ihre Organisationen aktiv auf Veränderungen vorbereiten und anpassungsfähiger gestalten möchten. Es richtet sich auch an alle, die die Rolle von Führung im Wandel besser verstehen und konkrete Maßnahmen zur Steigerung der organisationalen Agilität entwickeln wollen. Ebenso profitieren Fachkräfte, die frühzeitig auf Herausforderungen reagieren und nachhaltige Veränderungsprozesse gestalten möchten.
Relevante Kurse:1291 Online-Marketing für Unternehmen
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1 Einführung in das Online-Marketing
1.1 Kennzeichnung und Überblick über Instrumente des Online-Marketings
1.2 Das Online-Marketing im Marketingmanagement
2 Entwicklung einer Online-Marketing-Konzeption
2.1 Elemente einer Online-Marketing-Konzeption
2.2 Organisatorische Verankerung des Online-Marketings
3 Zentrale Instrumente des Online-Marketings
3.1 Corporate Website
3.2 Online-Werbung
3.3 Suchmaschinen-Werbung – Search-Engine-Advertising (SEA)
3.4 Affiliate-Marketing
3.5 Suchmaschinen-Optimierung – Search-Engine-Optimization (SEO)
3.6 Social-Media-Marketing
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage
- Das Online-Marketing hinsichtlich seiner Relevanz für das gesamte Unternehmen bewerten zu können;
- das Online-Marketing hinsichtlich seiner verschiedenen Ausprägungen zu kennzeichnen;
- Online-Marketing-Konzeptionen zu entwickeln;
- überzeugende Corporate Websites zu konzipieren;
- den Einsatz von Online-Werbung zu planen; das Suchmaschinen-Marketing mit den Ausprägungen SEO und SEA richtig einzusetzen;
- das Affiliate-Marketing in seiner Bedeutung zu bewerten;
- das Social-Media-Marketing zu konzipieren.
Belegempfehlung:
Heutzutage kommt kein Unternehmen um Online-Marketing herum, so dass Grundkenntnisse dazu in der modernen Arbeitswelt unabdingbar sind. Wir empfehlen dieses Modul deswegen allen Teilnehmenden, außer denjenigen, die schon mit allen Facetten des Online-Marketings vertraut sind.
Relevante Kurse:13000 Einführung in den Lehrgang Nachhaltigkeitsmanagement
diverse Autoren und Autorinnen
Inhalt:
Dieses Modul führt Sie in die Thematik ein und wird Ihnen kostenfrei und zusätzlich zu den von Ihnen gewählten Modulen zur Verfügung gestellt.
Einführung in das Nachhaltigkeitsmanagement (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
Nachhaltigkeitsberichte
Relevante Kurse:
13101 Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
Dr. Birgit Lutzer
Prof. Dr. Werner Wild
Prof. Ulrich Holzbaur
Christian Holzbaur
Bastian Winderl
Prof. Dr. Matthias Fifka
Inhalt:
Überblick/Einführung (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
Nachhaltigkeitsstrategie und Nachhaltigkeitscontrolling (Dr. Birgit Lutzer)
1 Das Strategiepapier oder das Nachhaltigkeitskonzept
2 Wesentlichkeitsanalyse und das Prinzip der doppelten Wesentlichkeit
3 Nachhaltigkeitscontrolling
Rechtliche Regelungen im Nachhaltigkeitsmanagement (Prof. Dr. Werner Wild)
1 Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen – Freiwilligkeit und Rechenschaftspflicht
2 Dimensionen rechtlicher Regelungen
3 Europäische und nationale rechtliche Regelungen
Nachhaltigkeitsorientierte Managementsysteme und Normen (Prof. Ulrich Holzbaur, Christian Holzbaur, Bastian Winderl)
1 Was ist Nachhaltigkeit?
2 Nachhaltigkeit in Unternehmen
3 Orientierungsrahmen für die Umsetzung
4 Die ISO 9000 in Bezug auf Nachhaltigkeit
5 Umsetzung mit Umwelt-Managementsystemen
6 Normen für Umweltmanagementsysteme
7 UN Global Compact, OECD Guidelines und DNK
Nachhaltigkeitsreporting (Prof. Dr. Matthias Fifka)
1 Historische Entwicklung
2 Das Nachhaltigkeitsreporting heute
3 Gesetzliche Vorgaben
4 Reportingstandards
5 Der unternehmerische Mehrwert des Nachhaltigkeitsberichts (NHB)
6 Aufbau eines Reporting-Systems
7 Ausblick zum ESG-Reporting
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sollten Sie in der Lage sein
- die Bereiche einer Nachhaltigkeitsstrategie zu skizzieren;
- zu begründen, warum ein Konzept für die Nachhaltigkeitsstrategie erforderlich ist;
- die Vorgehensweise bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie zu kennen;
- mögliche Spannungsfelder zu bennen;
- die Balanced Scorecard und die Sustainability Balanced Scorecard einzusetzen;
- die Begründung für den Einfluss des Staates auf normative, strategische und operative Entscheidungen von Unternehmen zu erläutern;
- die Dimensionen rechtlicher Instrumente aufzuzeigen;
- die Zielsetzung und Projekte der Europäischen Union zum Green Deal zu beschreiben;
- die Auswirkungen der zentralen rechtlichen Inititativen der EU und der Mitgliedsstaaten auf das unternehmerische Nachhaltigkeitsmanagement zu erläutern;
- nachhaltigkeitsorientierte Managementsysteme und die entsprechenden Normen zu verstehen;
- die Entwicklung und Merkmale moderner Nachhaltigkeitsberichterstattung zu verstehen;
- wichtige Berichtsstandards anzuwenden;
- die Schritte eines stufenweisen Implementierungsprozesses von Nachhaltigkeitsreportin in einem Unternehmen umzusetzen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist wichtig für alle Personen, die Nachhaltigkeitsmanagement verantwortungsvoll strategisch angehen, umsetzen und verwirklichen wollen und dazu das erforderliche Hintergrundwissen als solide Basis dafür benötigen.
Relevante Kurse:1320 Einführung ins Rechnungswesen
Dipl.-Kfm. Ingo Höflich
Inhalt:
1. Externes Rechnungswesen
1.1. Grundlagen des externen Rechnungswesens
1.2. Handelsrechtliche Grundlagen
1.3. Von der Inventur zur Bilanz
1.4. Bestandsveränderungen innerhalb der Bilanz
1.5. Der Buchungssatz
1.6. Systematik und Organisation
1.7. Bestandteile des Jahresabschlusses
2. Internes Rechnungswesen
2.1. Ziele des internen Rechnungswesen
2.2. Grundbegriffe des internen Rechnungswesen
2.3. Von der Erfolgsrechnung (Guv) zur Betriebsergebnisrechnung
2.4. Kosten- und Leistungsrechnung
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben
- kennen Sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Buchführung
- verstehen Sie die Technik des Buchens sowie die Systematik und Logik der Buchführung in Konten
- haben Sie die Buchführung als Datenlieferant im Unternehmen kennengelernt
- können Sie Geschäftsvorfälle eigenständig buchen
- kennen Sie den Aufbau der Bilanz und der Gewinn- und Verlust-Rechnung
- können Sie den Jahresabschluss vorbereiten helfen
- kennen Sie die Aufgabe, Bestandteile, Instrumente und Ziele des internen Rechnungswesen
- können Sie die Grundbegriffe zuordnen und anwenden
- unterscheiden Sie zwischen Erfolgs- und Betriebsergebnisrechnung
- wissen Sie, was die Kosten- und Leistungsrechnung umfasst
Belegempfehlung:
Dieses Modul sollte belegen, wer mit den dann daraus erworbenen Kenntnissen über ein besseres Verständnis für den gesamten Wertschöpfungsprozess im Unternehmen und auch über eine erweiterte abteilungsübergreifende Kommunikationsgrundlage verfügen möchte.
Relevante Kurse:13200 Nachhaltiges Personal- und Innovationsmanagement
Dr. Uta Kirschten
Christophe Funk
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Nachhaltiges Personalmanagement (Prof. Dr. Uta Kirschten)
1 Begründung eines nachhaltigen Personalmanagements
2 Integrativer Gestaltungsansatz des nachhaltigen Personalmanagements
3 Nachhaltige Personalplanung
4 Nachhaltige Personalbeschaffung
5 Nachhaltiger Personaleinsatz
6 Nachhaltige Personalentwicklung
7 Nachhaltige Personalfreisetzung
8 Nachhaltige Personalführung
9 Personalservice
10 Nachhaltiges Personalcontrolling
11 Nachhaltiges Personalmarketing - Nachhaltiges Innovationsmanagement (Christophe Funk und Prof. Dr. René Schmidpeter)
1 Verbindung von Nachhaltigkeit und Innovationen
2 Öko- und Sozial-Innovationen
3 Kriterien des Social Entrepreneurship
4 Die Finanzierung bei Social Enterprises
5 Identifikation und Entwicklung von nachhaltigen Innovationen
Studienziele:
Nach dem Studium dieses Modules sollten Sie folgende Ziele erreicht haben:
- Sie wissen, warum nachhaltiges Personalmanagement für Unternehmen wichtig ist;
- Sie können den integrativen Gestaltungsansatz eines nachhaltigen Personalmanagements erklären;
- Sie kennen wesentliche Inhalte der Teilfunktionsbereiche des nachhaltigen Personalmanagements;
- Sie können erklären, warum das nachhaltige Personalmanagement eng verbunden ist mit dem Wissensmanagement, der Information und Kommunikation und dem Change Management;
- gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen können Sie mithilfe nachhaltiger Innovationen neu betrachten;
- Sie kennen den Unterschied von Öko- und Sozial-Innovationen un die Möglichkeiten von deren Finanzierung;
- Sie können Social Entreprises betriebswirtschaftlich richtig einordnen.
Belegempfehlung:
Wer sich mit den beiden sehr zentralen Unternehmensfunktionen Personal- und Innovationsmanagement mit Blick auf die Ausrichtung auf die Nachhaltigkeit auseinandersetzen will, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:1330 Grundlagen der Finanzierung
Prof. Dr. Raimund Schirmeister
Inhalt:
1 Anliegen und Aufgaben der betrieblichen Finanzwirtschaft
1.1 Unternehmensprozesse
1.2 Aufgabenfelder der betrieblichen Finanzwirtschaft
2 Innenfinanzierung
2.1 Idee und Ausprägungen
2.2 Cash Flow als Maß der Innenfinanzierung
3 Außenfinanzierung
3.1 Konzepte der Außenfinanzierung
3.2 Beteiligungsfinanzierung
3.3 Kreditfinanzierung
3.4 Kreditsubstitute
4 Finanzmanagement
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben,
- sind Sie in der Lage die Besonderheiten der Finanzwirtschaft einer Unternehmung zu erkennen,
- die Wechselwirkung zwischen Rendite, Risiko und Liquidität aus finanzwirtschaftlicher Sicht zu durchschauen,
- die Möglichkeiten der Innenfinanzierung zu beschreiben,
- Innen- von der Außenfinanzierung zu unterscheiden,
- die Risikoposition der Finanzierung mit Eigenkapital von derjenigen des Fremdkapitals abzugrenzen,
- Möglichkeiten der Beteiligungsfinanzierung rechtsformabhängig zu skizzieren,
- wichtige Instrumente der Kreditfinanzierung und deren Voraussetzungen einzuordnen,
- Leasing und Factoring als Alternativen zur Kreditfinanzierung zu identifizieren,
- einige grundlegende Regeln zur Gestaltung des Finanzmanagements zu verstehen.
Belegempfehlung:
Keine Betriebswirtschaft ohne Finanzwirtschaft, kein Betrieb ohne Finanzierung. Deswegen empfehlen wir dieses Modul allen, die im Management arbeiten (wollen). Buchhalterische Grundkenntnisse sind für dieses Modul sehr sinnvoll.
Relevante Kurse:13300 Operatives Nachhaltigkeitsmanagement
Dr. Birgit Lutzer
Dipl.-Kfm. Christian H. Richter
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Sustainable Supply Chain Management (Dipl.-Kfm. Christian H. Richter)
1 Nachhaltigkeitsaspekte in der Supply Chain
2 Strategien zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung
3 Risikomanagement im Supply Chain Network
4 Berichterstattung - Nachhaltige Produktion (Dr. Birgit Lutzer)
1 Gewinnorientierung versus Nachhaltigkeit: Zielkonflikte in Unternehmen
2 Vorteile einer nachhaltigen Produktion
3 Maßnahmen für eine nachhaltige Produktion
4 Ein transparenter Ansatz: nachhaltige Textilwirtschaft - Marketing nachhaltiger Produkte (Dr. Birgit Lutzer)
1 Was Nachhaltigkeit bedeutet und welche Produkte nachhaltig sind
2 Marketing, Werbung, Public Relations – eine Begriffsklärung
3 Das Marketingkonzept für Ihre nachhaltigen Produkte
4 Die Käuferinnen und Käufer nachhaltiger Produkte
5 Beispielhafte Maßnahmen für die Vermarktung nachhaltiger Produkte
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie
- die geänderen Anforderungen der Umwelt an Unternehmen und ihre Supply Chain beschreiben;
- Nachhaltigkeitsaspekte der Supply Chain samt Auswirkungen und Leistungen diskutieren;
- Ansätze eines Risikomanagements als Strategie zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung beschreiben;
- die Notwendigkeit des Berichtens über die Nachhaltigkeitsleistung aufzeigen;
- die Herausforderungen der Unternehmen bei nachhaltigen Produktionsbedingungen beschreiben;
- Aspekte einer nachhaltigen Produktion benennen;
- den Nutzen und die Inhalte eines Marketingkonzepts für nachhaltige Produkte beschreiben;
- die besondere Wichtigkeit der Beschreibung von Zielgruppen für nachhaltige Erzeugnisse begründen;
- einige beispielhafte Marketingmaßnahmen für nachhaltige Produkte nennen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird denjenigen empfohlen, die über die Planung hinaus, auch umsetzen und anpacken wollen. Wer Nachhaltigkeit im Unternehmen rundum integrieren will und dabei über den eigenen Tellerrand auf Lieferanten oder die Kundschaft blicken will, dem wird dieses Modul sehr nützliche sein.
Relevante Kurse:13400 Schlüsselansätze des Nachhaltigkeitsmanagements I
Prof. Dr. James Bruton
Prof. Dr. Marlen Arnold
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Ein Prozessmodell von CSR und Nachhaltigkeit (Prof. Dr. James Bruton)
1 Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit – ein und dasselbe?
2 Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit – unternehmerische Verantwortung
3 Stakeholder als Anspruchsgruppen an ein Unternehmen
4 CSR – Ebenen der Unternehmensverantwortung
5 CSR bzw. Nachhaltigkeit als prozessorientierter Ansatz
6 Strategieformulierung als Business Case
7 (Organisations-)Kultur und Führung als Schlüssel zur Implementierung
8 Monitoring von Zielerreichungsgraden
9 Kommunikation - Circular Economy and Circular Business Models (Prof. Dr. Marlen Arnold)
1 Was ist CE?
2 Kreislaufwirtschaft gestalten
3 Zirkuläre Geschäftsmodelle
4 Fallbeispiel Everdrop – Auflösbare Reinigungstabletten
5 Aktuelle Herausforderungen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
Studienziele:
Das Studium dieses Moduls soll Sie befähigen ..
- Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit als dauerhaften Prozess zu begreifen;
- zu verstehen, was notwendig ist, um ein Unternehmen im Hinblick auf CSR zu positionieren, CSR-Maßnahmen umzusetzen;
- einen Entwurf für eine unternehmerische CSR-Strategie zu entwerfen;
- ein vorhandenes CSR- bzw. Nachhaltigkeitskonzept strukturell und prozessual zu beurteilen;
- die Grundsätze einer Kreislaufwirtschaft zu verstehen;
- Konzepte der Kreislaufwirtschaft auf Ihr Unternehmen anzuwenden;
- ein zirkuläres Geschäftsmodell zu planen;
- eine zirkuläre Strategie für Ihr Unternehmen aufzustellen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir den Teilnehmenden, die Corporate Social Responsibility und Kreislaufwirtschaft verstehen, kennenlernen und im eigenen Unternehmen einführen oder optimieren wollen.
Relevante Kurse:1341 Leadership
Prof. Dr. Dietrich von der Oelsnitz
Inhalt:
1 Das Wirken der Führungskraft: Persönlichkeit – Verhalten – Situation
1.1 Das Menschenbild prägt unser Führungsverständnis
1.2 Der Eigenschaftsansatz
1.3 Der Verhaltensansatz
1.4 Der Situationsansatz
2 Die wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft
2.1 Mitarbeiter richtig einsetzen
2.2 Ziele setzen
2.3 Konflikte regulieren
2.4 Produktivität und Wohlbefinden erhalten
3 Institutionelle Rahmenbedingungen der Führung
3.1 Personelle und strukturelle Führung
3.2 Der unmittelbare Arbeitsplatz
3.3 Die Unternehmenskultur
Fazit: Wie Sie heute führen sollten
Studienziele:
Nach dem Durcharbeiten dieses Studienbriefs sind Sie in der Lage, …
• zu erkennen, wie die Eigenschaften des Führenden mit seinem Verhalten sowie der jeweiligen Führungssituation interagieren und in der Praxis bestmöglich aufeinander abzustimmen sind;
• die wichtigsten Führungsaufgaben anzugehen und hilfreiche Methoden zu ihrer effektiven Bewältigung heranzuziehen;
• zu erkennen, wie sehr Ihr Führungsverhalten sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter auswirkt;
• sich die Faktoren und Rahmenbedingungen nutzbar zu machen, die die traditionelle Führung durch Vorgesetzte in der Praxis hilfreich, unterstützen können;
• zu verstehen, weshalb und in welche Richtung sich die Führung von Mitarbeitern heute verändern muss.
Belegempfehlung:
Das Modul Leadership sollte von allen Teilnehmenden belegt werden die theoretische Grundlagen kennen lernen wollen, wie Personal geführt werden kann oder soll.
Relevante Kurse:13500 Schlüsselansätze des Nachhaltigkeitsmanagements II
Prof. Dr. Werner Wild
Prof. Dr. Dirk Drechsler
Prof. Günter Faltin
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Life Cycle Assessment (LCA) (Prof. Dr. Werner Wild)
1 Naturvergessenheit der Ökonomie
2 Die Rolle des Staates in der Marktwirtschaft
3 Der Nutzen eines Life Cycle Assessments
4 Lebenszyklusanalyse
5 Aufbau einer Ökobilanz
6 Beispiel einer Ökobilanz: Getränkeverpackungen
7 Fazit: Nutzen der Ökobilanzierung für ein Unternehmen - Sharing Economy und Sharing-based Business Models (Prof. Dr. rer. soc. (HSG) Dirk Drechsler)
1 Der größere Zusammenhang
2 Die Einordnung der Sharing Economy - Social Entrepreneurship (Prof. Günter Faltin)
1 Social Entrepreneurship als soziale Aktivität mit unternehmerischen Mitteln
2 Social Entrepreneurship als unternehmerische Aktivität mit sozialen Zielen
3 Wie Ethik sich bezahlt macht – und das sogar besser als Skrupellosigkeit
4 Konvergenz von Social und Business Entrepreneurship
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, können Sie
- die wesentlichen Funktionen des Instruments Life Cycle Assessment aufzeigen;
- die Reaktion des Marktes bei der Beanspruchung von Gemeingüten erläutern;
- die Rolle des Staats im Wirtschaftsprozess begründen;
- die Stationen des Lebenszyklus für ein Produkt beschreiben;
- das Konzept einer Ökobilanz anhand des internationalen Standards beschreiben;
- den Nutzen eines Life Cycle Assessment erläutern;
- die Struktur einer Ökobilanz für ein ausgewähltes Produkt erstellen;
- das Konzept der Sharing Economy verstehen und entsprechende Geschäftsmodelle identifizieren;
- die Vorteilhaftigkeit der Sharing Economy erkennen;
- Potenziale für Ihr eigenes Unternehmen diesbezüglich herausarbeiten;
- Grundformen von Social Entrepreneurship erkennen und erläutern;
- Gemeinsamkeiten von Social und Business Entrepreneurship darstellen;
- Perspektiven für Social Entrepreneurship diskutieren.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die sich über Entrepreneurship und Gewinnmaximierung hinausgehend für Nachhaltigkeit mit Hilfe des Life Cycle Assessment und sozialen Ansätzen einsetzen wollen.
Relevante Kurse:1351 Projektmanagement
Prof. Dr. Rainer Bergmann
Inhalt:
Einleitung
1 Nutzen, Rahmen und Entwicklung eines Projektmanagements
1.1 Nutzen eines systematischen „Projekt“-Managements
1.2 Projektarten: Beispiele und Rahmenbedingungen
1.3 Kurze historische Entwicklung der Professionalisierung des Projektmanagements
2 Projektorganisation
2.1 Projektauftraggeber und andere Stakeholder
2.2 Einbindung von Projekten in die Aufbauorganisation des Unternehmens
2.3 Projektbeteiligte
2.4 Bildung von Projektteams und Phasen der Teamentwicklung
2.5 Gruppenkohäsion von Projektteams
2.6 Groupthink und Groupshift in Projektteams
2.7 Projektkultur
3 Ablauf eines Projekts
3.1 Projektplanung
3.2 Projektstrukturplan und Netzplantechnik
3.3 Risikomanagement in Projekten
3.4 Projekt-Kostenplanung
3.5 Projektcontrolling
3.6 Multiprojektmanagement
3.7 Agiles Projektmanagement
3.8 Projektabschluss
4 Erfolgsfaktoren und Misserfolgsfaktoren im Projektmanagement
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind in der Lage, zu verstehen …
- bei welchen Problemstellungen die Anwendung eines Projektmanagements sinnvoll ist;
- wie sich das Verständnis und die Durchführung des Projektmanagements im Lauf der Zeit entwickelt hat;
- wie Projekte in die Aufbauorganisation eines Unternehmens integriert werden können und wie die Aufbauorganisation innerhalb eines Projekts strukturiert sein kann;
- welche Phasen der Gruppenentwicklung von Projektteams in der Regel durchlaufen werden;
- welche Faktoren sich fördernd auf die Arbeit im Projektteam auswirken;
- wie Projekte ablaufen und welche Instrumente in den einzelnen Phasen zur Verfügung stehen;
- worin sich agiles von klassischem Projektmanagement unterscheidet;
- welche Faktoren zum Erfolg von Projekten beitragen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist allen Teilnehmenden zu empfehlen, die an Projekten, an Veränderungs- oder Innovationsprozessen beteiligt sind.
Relevante Kurse:13600 Praxiswissen Nachhaltigkeitsmanagement
Niels Christiansen
Inhalt:
Einleitung
1. Klimabilanzierung
1.1 Einleitung
1.2 Einführung in das Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protokoll)
1.3 Corporate vs. Product Carbon Footprint
2. Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
2.1 Einleitung
2.2 EU-Anforderungen an eine Wesentlichkeitsanalyse
2.3 Doppelte Wesentlichkeitsanalyse in der Praxis
3. Umsetzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung
3.1 Einleitung
3.2 Überblick über die relevanten Berichterstattungsstandards
3.3 Anwendung der Wesentlichkeitsanalyse in der Nachhaltigkeitsberichterstattung
3.4 Allgemeine Hinweise zur Umsetzung
Ausblick
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie
- das Greenhouse Gas Protocol im Unternehmenskontext anwenden;
- Produkt- und Unternehmens-Treibhausgasbilanzen unterscheiden und diese erstellen;
- die doppelte Wesentlichkeitsanalyse verstehen und anwenden;
- die Wesentlichkeitsanalyse im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung einsetzen;
- relevante Berichterstattungsstandards unterscheiden;
- einen passenden Berichterstattungsstandard für unterschiedliche Unternehmenssituationen auswählen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir den Teilnehmenden, die sich mit Arten der Berichterstattung befassen und diese in die Praxis umsetzen wollen.
Relevante Kurse:1362 Change-Management
Prof. Dr. Erwin Hoffmann
Inhalt:
1 Grundlagen des Change-Managements
1.1 Organisationen als Untersuchungsgegenstand
1.2 Anpassungsleistungen des Unternehmens
1.3 Ziele von Change-Management
1.4 Die Umsetzung in Change-Management-Prozessen
1.5 Von der Organisationsentwicklung zum Change Management
2 Management von Change
2.1 Vorgehensweise und Modell
2.2 Wie es funktioniert: „Die Charta des Managements der Veränderungen“
3 Widerstand im Rahmen des Change
3.1 Change-Prozesse scheitern?
3.2 Wie zeigt sich Widerstand?
3.3 Ursachen für Widerstand im Rahmen des Change
3.4 Umgang mit Widerstand
4 Ausgewählte Instrumente des Change-Managements
4.1 Spezialfall Innovationsmanagement
4.2 Analyse- und Beteiligungsformen
4.3 Agile Instrumente der Steuerung von Change -Projekten
5 Hilfe von außen: Einsatz von Unternehmensberatungen
5.1 Der sinnvolle Einsatz von Unternehmensberatungen
5.2 Tipps für die Auswahl von Unternehmensberatungen
6 Zusammenfassung und Ausblick
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sollen Sie …
- wissen, was Change-Management ist und wie es sich als Disziplin entwickelt hat;
- Instrumente des Veränderungsmanagements und zum Umgang mit Widerstand in Organisationen kennengelernt haben;
- Vorgehensweisen, Instrumente und Modelle des Change-Managements beschreiben können;
- wissen, wie man bei Veränderungsprozessen professionell mit Unternehmensberatern zusammenarbeitet.
Belegempfehlung:
Die Herausforderung für Führungskräfte in Veränderungsprozessen ist enorm. Wir empfehlen dieses Modul vor allem denjenigen, die sich dieser Herausforderung stellen wollen.
Relevante Kurse:1370 Fundraising
Torsten Schmotz
Inhalt:
1 Bestandteile des Fundraisings
1.1 Rolle des Fundraising, zentrale Begriffe und Definitionen
1.2 Überblick über die Finanzierungsquellen
1.3 Grundlagen des Fundraisings
2 Fundraising-Instrumente
2.1 Privatspender wirksam überzeugen
2.2 Fördermittel von Stiftungen, Fonds und öffentlicher Hand
3 Organisatorische Rahmenbedingungen
3.1 Strategische Erfolgsfaktoren
3.2 Profil und Aufgaben eines (angestellten) Fundraisers
3.3 Das notwendige Fundraising-Budget
3.4 Zusammenarbeit mit Dienstleistern
4 Rechtliche und ethische Fragen
4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.2 Ethik im Fundraising
Fazit: Möglichkeiten und Grenzen des Fundraisings
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul abgeschlossen haben, sind Sie in der Lage
- Einwerben von Ressourcen über das Fundraising als eine zentrale Managementaufgabe in Ihren Alltag als Führungskraft einzuordnen;
- die zentralen Erfolgsfaktoren des Fundraisings in der strategischen Weiterentwicklung zu berücksichtigen;
- die wichtigsten Instrumente zur Gewinnung von Spendern, Unternehmen und Förderpartner einzuordnen und Entscheidungen über deren Einsatz zu treffen;
- die strukturellen Voraussetzungen einzuordnen;
- die notwendigen organisatorischen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Fundraising bei Ihrer Organisations- und Personalentwicklung zu berücksichtigen.
Belegempfehlung:
Fundraising wird immer wichtiger und die Zahl von Kooperationen zwischen Partnern aus der gewerblichen und der gemeinnützigen Welt nimmt zu. Deswegen kann, wer daran mitwirken will, sich hier auf einen komprimierten Überblick über Methoden, Instrumente und Strategien, Tipps und Praxisbeispiele freuen.
Relevante Kurse:1380 Grundlagen des Sponsorings
Prof. Dr. Ariane Bagusat
Inhalt:
1 Begriffliche Grundlagen, Bedeutung und Wirkung des Sponsorings
1.1 Begriff und Abgrenzung des Sponsorings
1.2 Besonderheiten und Eigenschaften des Sponsorings
1.3 Entwicklung und Bedeutung des Sponsorings
1.4 Wirkungen des Sponsorings
2 Überblick über die verschiedenen Sponsoringarten
2.1 Sportsponsoring
2.2 Kunst-/Kultursponsoring
2.3 Bildungssponsoring
2.4 Soziosponsoring
2.5 Ökosponsoring
3 Management des Sponsorings
3.1 Situationsanalyse
3.2 Sponsoringplanung
3.3 Durchführung der Sponsorships
3.4 Erfolgskontrolle des Sponsorings
4 Erfolgsfaktoren und Herausforderungen des Sponsorings
Studienziele:
- Sie wissen, was unter dem Begriff Sponsoring zu verstehen ist, und kennen dessen spezifische Stärken und Schwächen sowie kommunikativen Wirkungen.
- Sie kennen die verschiedenen Sponsoringarten und wissen insbesondere über die spezifischen Charakteristika des Sport-, Kunst-/Kultur-, Bildungs-, Sozio- und Ökosponsorings Bescheid.
- Sie sind in der Lage, den Managementprozess des Sponsorings zu skizzieren, und verfügen über detaillierte Kenntnisse über dessen wesentlichen Bestandteile.
- Sie verfügen über einen umfassenden Überblick im Sponsoring und wissen, welche Erfolgsfaktoren für ein langfristiges Sponsoring-engagement in der Praxis erforderlich sind
Belegempfehlung:
Wer in einer der genannten Branchen tätig ist oder in einem Unternehmen verantwortlich ist, das als Sponsor aktiv ist, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:1390 Design Thinking
M.Sc. Fenna Kröning
Inhalt:
Grundlagen
1.1 Ursprung und Entwicklung
1.2 Definitionsansätze
1.3 Leitprinzipien von Design Thinking
1.4 Charakteristiken von Design Thinking
2 Design Thinking im Unternehmenskontext
2.1 Design Thinking als Teil der Unternehmenskultur
2.2 Design-Thinking-Mindset als Rahmenbedingung
2.3 Chancen und Hindernisse bei der Design-Thinking-Implementierung
2.4 Kritische Betrachtung des Design-Thinking-Ansatzes
3 Implementierungsansätze
3.1 Ansätze der Kulturveränderung
3.2 Ansätze der Mindset-Veränderung
Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeiten haben, können Sie…
- den holistischen Ansatz von Design Thinking nachvollziehen;
- Design Thinking als Mindset und Teil der Unternehmenskultur verstehen;
- Design Thinking kritisch würdigen;
- Implementierungsansätze von Design Thinking im Unternehmen diskutieren.
Belegempfehlung:
Angehenden Business Managern und Managerinnen, die aktiv an der Veränderung der Produktions- und Arbeitswelt beteiligt sein wollen und offen sind dafür vorhandene Prozesstools der heutigen Dynamik im Unternehmen anzupassen und gleichzeitig ein Konzept zur strategischen Transformation kennenlernen wollen, wird das Modul empfohlen.
Relevante Kurse:14000 Grundlagen der Digitalisierung
Prof. Dr. Heike Markus
Prof. Dr. Ing. Gerrit Sames
Prof. Dr. Steffen Jäckle
Prof. Heiko Gebauer
Prof. Dr. Christian Überall
Prof. Dr. jur. Dennis-Kenji Kipker
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Digitaler Reifegrad (Prof. Dr. Heike Markus)
1 Überblick
2 Die Dimensionen des Modells
3 Anwendung
4 Digitaler Reifegrad als kontinuierlicher Prozess - Digitale Geschäftsprozesse (Prof. Dr. Ing. Gerrit Sames)
1 Notwendigkeit digitaler Geschäftsprozesse
2 Bezugsrahmen für digitale Geschäftsprozesse
3 Möglichkeiten der Digitalisierung ausgewählter Unterstützungsprozesse
4 Möglichkeiten der Digitalisierung ausgewählter Kernprozesse
- Digitale Geschäftsmodelle (Prof. Dr. Steffen Jäckle)
1 Geschäftsmodelle und die digitale Transformation
2 Geschäftsmodelle
- Digitale Plattformen (Prof. Heiko Gebauer)
1 Plattformen – Grundlagen, Merkmale und Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle
2 Digitale Plattformen: Arten und Beispiele
3 Monetarisierung von digitalen Plattformen
- Industrie 4.0 (Prof. Dr. Christian Überall)
1 Gründe für und Ziele von Industrie 4.0
2 Der Weg zur Industrie 4.0
3 Schlüssel zum Erfolg
- Cybersecurity und Datenschutz (Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker)
1 Einführung und Problemschwerpunkte
2 Unterschiedliche Anwendungsfälle, je eigene Anforderungen
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sollen Sie in der Lage sein
- zu verstehen, welche Aspekte für den digitalen Reifegrad und dessen Ausprägungen in einer Organisation relevant sind;
- bei der Planung und Durchführung von Digitalisierungsprojekten alle relevanten Aspekte der Digitalisierung zu berücksichtigen;
- die Bestandteile digitaler Geschäftsmodelle wiederzugeben und deren Aufbau zu verstehen;
- digitale Geschäftsmodelle analysieren und bewerten können;
- ein Zielbild digitaler Geschäftsprozesse im Unternehmen zu erstellen;
- die Grundlagen für digitale Plattformen beschreiben zu können;
- verschiedene Arten von digitalen Plattformen unterscheiden zu können;
- die Monetarisierung von Plattformen betreiben zu können;
- die Gründe und Ziele von Industrie 4.0 zu benennen;
- ein Industrie 4.0-Konzept für Ihr Unternehmen zu entwicklen;
- geeignete Ressourcen für die Implementierung von Industrie 4.0-Konzepten einzuplanen;
- Cybersicherheit und Datensicherheit in Ihrem Unternehmen zu beurteilen
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Verantwortlichen im Digitalisierungsmanagement und (zukünftigen) Anwendern und Anwenderinnen des digitalen Reifegrads, der digitalen Geschäftsprozesse, digitaler Geschäftsmodelle, digitaler Plattformen, Industrie 4.0 und Cybersicherheit angeraten.
Relevante Kurse:1401 Marktorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement
Prof. Dr. Holger Petersen
Prof. Dr. Stefan Schaltegger
Inhalt:
1 Grundlagen des Nachhaltigkeitsmanagements
1.1 Unternehmensalltag des Nachhaltigkeitsmanagements
1.2 Nachhaltige Entwicklung
1.3 Wirtschaftstransformation durch Nachhaltigkeitsmanagement
1.4 Stakeholder des Nachhaltigkeitsmanagements
1.5 Handlungsfelder des Nachhaltigkeitsmanagements
1.6 Methoden und Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements
2 Unternehmerische Ansprüche an das Nachhaltigkeitsmanagement
2.1 Kostensenkung
2.2 Risikominimierung
2.3 Umsatzsteigerung
2.4 Reputationsaufbau
2.5 Stärkung der Innovationsfähigkeit
Ausblick
Studienziele:
Dieser Studienbrief soll Sie darauf vorbereiten, in Unternehmen und anderen Organisationen Aufgaben des Nachhaltigkeitsmanagements mit den Beschäftigten zu lösen, um ökologische und soziale Leistungen Ihrer Organisation im Einklang mit ökonomischen Zielsetzungen zu verbessern. Auf dieser Grundlage treiben Sie das Nachhaltigkeitsmanagement voran, indem Sie an verantwortlicher Position, unabhängig von Funktionsbereich oder Abteilung, …
- die Zielsetzungen und das Vorgehen des Nachhaltigkeitsmanagements verstehen, sachkundig beurteilen, konstruktiv erörtern und mittragen;
- Planungen und Maßnahmen des Nachhaltigkeitsmanagements aktiv unterstützen und selbst vorantreiben;
- eigene Anregungen und Projektvorschläge für eine Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung einbringen.
Belegempfehlung:
Im 21. Jahrhundert kann Management ohne Nachhaltigkeitsmanagement gegenüber kommenden Generationen nur als unverantwortlich angesehen werden. Allen, die sich dafür interessieren, in diesem Sinn Verantwortung zu tragen empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:1402 Marktorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement
Prof. Dr. Holger Petersen
Prof. Dr. Stefan Schaltegger
Inhalt:
Zukunftsfähig wirtschaften
1 Grundlagen des marktorientierten Nachhaltigkeitsmanagements
1.1 Unternehmensalltag im Nachhaltigkeitsmanagement
1.2 Nachhaltige Entwicklung
1.3 Übergeordnete Nachhaltigkeitsziele
1.4 Transformation durch Nachhaltigkeitsmanagement
1.5 Methoden und Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements
1.6 Marktorientierung im Nachhaltigkeitsmanagement
2 Kostensenkung
3 Risikobewältigung
3.1 Entstehung ökologisch und sozial induzierter Unternehmensrisiken
3.2 Auswirkungen ökologisch und sozial induzierter Unternehmensrisiken
3.3 Management ökologisch und sozial induzierter Unternehmensrisiken
4 Umsatzsteigerung
4.1 Nachfragepräferenzen bezüglich Nachhaltigkeit
4.2 Substanzielle Anforderungen an nachhaltige Produkte und Dienstleistungen
4.3 Kommunikative Anforderungen an das Nachhaltigkeitsmarketing
5 Reputationsaufbau
6 Stärkung der Innovationsfähigkeit
Ausblick
Studienziele:
Dieser Studienbrief soll Sie darauf vorbereiten, in Unternehmen und anderen Organisationen Aufgaben des Nachhaltigkeitsmanagements mit den Beschäftigten zu lösen, um ökologische und soziale Leistungen Ihrer Organisation im Einklang mit ökonomischen Zielsetzungen zu verbessern. Auf dieser Grundlage treiben Sie das Nachhaltigkeitsmanagement voran, indem Sie an verantwortlicher Position, unabhängig von Funktionsbereich oder Abteilung, …
die Zielsetzungen und das Vorgehen des Nachhaltigkeitsmanagements verstehen, sachkundig beurteilen, konstruktiv erörtern und mittragen;
Planungen und Maßnahmen des Nachhaltigkeitsmanagements aktiv unterstützen und selbst vorantreiben;
eigene Anregungen und Projektvorschläge für eine Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung einbringen.
Belegempfehlung:
Im 21. Jahrhundert kann Management ohne Nachhaltigkeitsmanagement gegenüber kommenden Generationen nur als unverantwortlich angesehen werden. Allen, die sich dafür interessieren, in diesem Sinn Verantwortung zu tragen empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:1405 Gesellschaftsorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement
Prof. Dr. Holger Petersen
Prof. Dr. Stefan Schaltegger
Inhalt:
1 Interessenpolitisches Nachhaltigkeitsmanagement
1.1 Öffentliche Auseinandersetzungen im Raum der Arena
1.2 Interessenpolitik im Stakeholder-Netzwerk von Unternehmen
1.3 Analyse und Einschätzung von Stakeholdern
1.4 Planung interessenpolitischer Aktivitäten
1.5 Optionen im Umgang mit interessenpolitischen Forderungen
2 Partnerschaftliches Nachhaltigkeitsmanagement
2.1 Corporate Volunteering
2.2 Spenden und Sponsoring
2.3 Stiftungswesen
3 Regelkonformes Nachhaltigkeitsmanagement
3.1 Rechtskonformität
3.2 Verantwortungskonformität
3.3 Systemkonformität
3.4 Leistungskonformität
3.5 Darstellungskonformität
4 Evolutionäres Nachhaltigkeitsmanagement
4.1 Führungsmodell Nachhaltigkeitsmanagement
4.2 Systemisches Rollenverständnis im Nachhaltigkeitsmanagement
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie …
- den Stakeholder-Ansatz verstehen und für das Nachhaltigkeitsmanagement nutzbar machen;
- ein partnerschaftliches Nachhaltigkeitsmanagement aufbauen;
- Ihre Nachhaltigkeitsmanagement-Praxis kritisch auf Regelkonformität prüfen und diese (wieder) herstellen;
- anhand eines Führungsmodells den Status quo sowie Entwicklungspotenziale für Ihre Organisation identifizieren und den systemischen Ansatz verstehen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist insbesondere den Teilnehmenden zu empfehlen, den Nachhaltigkeitsmanagement ein Anliegen ist und die dieses auch gegen Widerstände behaupten wollen, in dem Wissen, dass konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement die Unternehmenskultur und damit Sinn und Zweck des Unternehmens auf eine neue Stufe hebt.
Relevante Kurse:1406 Gesellschaftsorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement
Prof. Dr. Holger Petersen
Prof. Dr. Stefan Schaltegger
Inhalt:
Unternehmen als gesellschaftliche Akteure
1 Stakeholder und Handlungsfelder des Nachhaltigkeitsmanagement
1.1 Stakeholder
1.2 Umfelder des Nachhaltigkeitsmanagements
1.3 Handlungsfelder des Nachhaltigkeitsmanagements
2 Interessenpolitisches Nachhaltigkeitsmanagement
2.1 Öffentliche Auseinandersetzungen im Raum der Arena
2.2 Interessenpolitik im Stakeholder-Netzwerk von Unternehmen
2.3 Analyse und Einschätzung von Stakeholdern
2.4 Planung interessenpolitischer Aktivitäten
2.5 Optionen im Umgang mit interessenpolitischen Forderungen
3 Partnerschaftliches Nachhaltigkeitsmanagement
3.1 Corporate Volunteering
3.2 Spenden und Sponsoring
3.3 Stiftungswesen
4 Regelkonformes Nachhaltigkeitsmanagement
4.1 Rechtskonformität
4.2 Verantwortungskonformität
4.3 Systemkonformität
4.4 Leistungskonformität
4.5 Darstellungskonformität
Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie …
- den Stakeholder-Ansatz verstehen und für das Nachhaltigkeitsmanagement nutzbar machen;
- ein partnerschaftliches Nachhaltigkeitsmanagement aufbauen;
- Ihre Nachhaltigkeitsmanagement-Praxis kritisch auf Regelkonformität prüfen und diese (wieder) herstellen;
anhand eines Führungsmodells den Status quo sowie Entwicklungspotenziale für Ihre Organisation identifizieren und den systemischen Ansatz verstehen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist insbesondere den Teilnehmenden zu empfehlen, den Nachhaltigkeitsmanagement ein Anliegen ist und die dieses auch gegen Widerstände behaupten wollen, in dem Wissen, dass konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement die Unternehmenskultur und damit Sinn und Zweck des Unternehmens auf eine neue Stufe hebt.
Relevante Kurse:1410 Corporate Governance und Unternehmensethik
Prof. Dr. Dirk Drechsler
Inhalt:
1 Das generische Unternehmensmodell
1.1Wirtschaftliche Ökosysteme, Geschäftsmodelle und Umfeldbedingungen
1.2 Die generische Aufbau- und Ablauforganisation
2 Der Deutsche Governance Kodex
2.1 Entstehung und Bedeutung
2.2 Struktur und Inhalte
3 Die Unternehmensethik in einer globalen Wirtschaft
3.1 Vorüberlegungen
3.2 Die ethischen Grundlagen
3.3 Der Übergang in die Wirtschaft
3.4 Wirtschafts- und Unternehmensethik
3.5 Management der Verantwortung
4 Praktische Ethik durch Anwendung des UN Global Compact
4.1 Die Prinzipien des UN Global Compact
4.2 Menschenrechte und Arbeitsnormen
4.3 Umwelt
4.4 Korruptionsprävention
5 Die organische Verortung
Zusammenfassung und Reflexion
Studienziele:
Nach Erarbeitung dieses Moduls kennen Sie
- die Aufbau- und die Ablauforganisation eines Unternehmens und dessen Einbettung in ein Wettbewerbs- und gesellschaftliches Umfeld;
- die für das Management relevanten Aspekte der Corporate Governance;
- Aspekte der Unternehmensethik in einer globalen Wirtschaft;
- den UN Global Compact, dessen Prinzipien sowie deren Umsetzungsmöglichkeiten im Sinne einer Corporate Social Responsibility;
- Ansätze für ein Management der Menschenrechte, der Umwelt und der Korruptionsprävention;
- Möglichkeiten der organisatorischen Verortung von Institutionen und Abteilungen im Rahmen eines House of Corporate Governance.
Belegempfehlung:
Teilnehmenden, die Verantwortung im Unternehmen übernehmen wollen und wissen wollen wie sich sich als Protagonist/in und/oder als potentielles Opfer gegenüber diversen Interessen- und Anspruchsgruppen verhalten wollen, wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:14100 Künstliche Intelligenz und ihre geschäftlichen Implikationen
Prof. Tobias Meisen
Dr. Christian Temath
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Künstliche Intelligenz: Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen (Prof. Tobias Meisen)
1 Was ist künstliche Intelligenz?
2 Eine kurze Geschichte der KI
3 Maschinelles Lernen und seine Lernparadigmen
4 Künstliche neuronale Netze und Deep Learning
5 Künstliche Intelligenz in der industriellen Anwendung
- Branchenbezogene KI-Anwendungsfälle (Dr. Christian Temath)
1 Branchenbezogene KI-Anwendungsfälle
1.1 Industrie und Handwerk
1.2 Information und Kommunikation
1.3 Kultur und Kreatives
1.4 Mobilität und Logistik
1.5 Landwirtschaft
1.6 Wasser und Abwasser
1.7 Energie
1.8 Finanzen, Versicherungen und Recht
1.9 Medizin
1.10 Humanitäre Hilfe und Soziales
- KI-Anwendungsfälle im Unternehmen und mögliche Wettbewerbsvorteile (Dr. Christian Temath)
KI-Use Cases im Unternehmen
1.1 Produktionsmanagement
1.2 Montage
1.3 Lager und Logistik
1.4 Fuhrpark
1.5 Einkauf und Beschaffung
1.6 Service und Kundendienst
1.7 Management und Projektmanagement
1.8 Assistenz, Support und Stabsstellen
1.9 Informationstechnik
1.10 Infrastruktur
1.11 Finanzen
1.12 Recht
1.13 Forschung und Entwicklung
1.14 Marketing und Absatz
1.15 Vertrieb und Verkauf
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben, können Sie
- den Begriff künstliche Intelligenz (KI) und angrenzende Begriff verstehen und erläutern;
- KI verorten und ihre konzeptionellen Grundlagen nachvollziehbar erklären;
- die Grenzen moderner KI nachvollziehen sowie Stärken und Schwächen benennen;
- Anwendungen von KI in unterschiedlichen Branchen und Unternehmen vorstellen;
- verstehen, wie sich Arbeitsweisen und Berufsbilder durch Nutzung von KI-Tools verändern können;
- KI-Potenziale in Ihrem eigenen Umfeld erkennen und wiessen, wie Sie den digitalen Reifegrad Ihres Unternehmens prüfen können;
- die möglichen Chancen und Wettbewerbsvorteile, die durch den Einsatz von KI für Unternehmen entstehen können, einschätzen.
Belegempfehlung:
Teilnehmende, die Künstliche Intelligenz und deren Anwendungsmöglichkeiten und Implikationen aus Management-Perspektive verstehen wollen, sie dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:1420 Risikomanagement
Prof. Dr. Dirk Drechsler
Inhalt:
1 Wozu Risiken managen?
2 Globale Risiken
2.1 Der finanzielle Schock
2.2 Geopolitischer Konflikt
2.3 Politische Gewalt
2.4 Technologische Katastrophe
3 Risikomanagement: Verpflichtung oder Notwendigkeit?
4 Die risikoorientierte Analyse des Unternehmens
4.1 Analyse der Geschäftstätigkeit
4.2 Analyse der Aufbau- und Ablauforganisation
4.3 Risikoanalyse im engeren Sinn
5 Business Continuity und Disaster Revocery Management (BCDRM)
5.1 Ursachenanalyse
5.2 Schadensereignisse
5.3 Das Kontinuitätsprogramm
6 Cyber-Risikomanagement
Zusammenfassung und Reflexion
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, kennen Sie …
- Entwicklungspfade von Risiken bis zu den konkreten Effekten,
- eine perspektivenbezogene Sichtweise von Marktrisiken,
- eine gängige Risikotaxonomie,
- die Komplexitätsfaktoren, mit denen Unternehmen konfrontiert sind,
- den Aufbau eines gängigen Risikomanagementstandards.
Relevante Kurse:
14200 Blockchain und ihre geschäftlichen Implikationen
Robert Richter
Prof. Dr. Frank Teuteberg
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Blockchain: Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen (Dr. Robert Richter)
1 Merkmale einer Blockchain
2 Bestandteile der Blockchain
3 Transaktionen auf einer Blockchain
4 Arten von Blockchains
5 Konsensmechanismen
6 Smart Contracts
- Geschäftliche Anwendungsfelder der Blockchain (Prof. Dr. Frank Teuteberg)
1 Funktionsweise und Merkmale der Blockchain-Technologie
2 Betriebswirtschaftliche Vorteile der Blockchain-Technologie
3 Geschäftliche Anwendungsfelder der Blockchain-Technologie und Praxisbeispiele
4 Herausforderungen und Risiken bei der Anwendung
Studienziele:
Nach dem Studium dieses Moduls, sollten Sie inder Lage sein …
- die technischen Grundlagen der Blockchain-Technologie und deren Anwendungsfälle zu verstehen;
- die für Blockchains spezifische Terminologie zu verstehen und anzuwenden;
- den Nutzen der Technologie für Ihr Unternehmen zu analysieren;
- die Vor- und Nachteile der Blockchain-Technologie in verschiedenen Geschäftsbereichen Ihres Unternehmens zu beurteilen;
- das Gelernte auf Ihr Geschäftsmodell in einem Vorgehensmodell mit den notwendigen Schritten für eine erfolgsversprechende Einführung anzuwenden.
Belegempfehlung:
Wer Blockchain auf verständliche Weise kennenlernen will und entdecken will, welch disruptives Potential in dieser Technologie steckt, der sei eingeladen in die faszinierende Welt des Themas einzutauchen und dieses Modul zu belegen.
Relevante Kurse:1421 Risikomanagement
Prof. Dr. Dirk Drechsler
Inhalt:
1 Wozu Risiken managen?
2 Globale Risiken
2.1 Der finanzielle Schock
2.2 Geopolitischer Konflikt
2.3 Politische Gewalt
2.4 Technologische Katastrophe
3 Risikomanagement: Verpflichtung oder Notwendigkeit?
4 Die risikoorientierte Analyse des Unternehmens
4.1 Analyse der Geschäftstätigkeit
4.2 Analyse der Aufbau- und Ablauforganisation
4.3 Risikoanalyse im engeren Sinn
5 Business Continuity und Disaster Recovery Management (BCDRM)
5.1 Ursachenanalyse
5.2 Schadensereignisse
5.3 Das Kontinuitätsprogramm
6 Cyber-Risikomanagement
7 StaRUG und FISG und deren Auswirkung auf die Unternehmen
7.1 StaRUG und FISG – Neue gesetzliche Anforderungen für Unternehmensstabilität und Transparenz
7.2 Risikomanagement nach StaRUG und FISG – Früherkennung und Kontrolle als Pflicht
7.3 Bereiche von Unternehmenskrisen
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, kennen Sie …
- Entwicklungspfade von Risiken bis zu den konkreten Effekten,
- eine perspektivenbezogene Sichtweise von Marktrisiken,
- eine gängige Risikotaxonomie,
- die Komplexitätsfaktoren, mit denen Unternehmen konfrontiert sind,
- den Aufbau eines gängigen Risikomanagementstandards.
Belegempfehlung:
Das Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die sich systematisch mit der Identifikation, Bewertung und Steuerung unternehmerischer Risiken auseinandersetzen möchten. Es richtet sich insbesondere an Führungskräfte, angehende Führungskräfte sowie Fachkräfte mit Verantwortung für strategische, operative oder finanzielle Entscheidungsprozesse.
Relevante Kurse:1430 Compliance-Management-Systeme
Prof. Dr. Dirk Drechsler
Inhalt:
1 Samba auf Beton – oder wie Compliance zum Top-Thema wird
2 Compliance – worum geht es eigentlich?
2.1 Die generischen Compliance-Felder
2.2 Selbstgesetzte Standards
2.4 Wirtschaftskriminalität
2.5 Allgemeine Unternehmenspflichten
3 Compliance-Management – alles nur eine Frage der Organisation
3.1 Compliance-Kultur
3.2 Compliance-Ziele
3.3 Compliance-Risiken
3.4 Compliance-Programm
3.5 Compliance-Organisation
3.6 Compliance-Kommunikation
3.7 Überwachung und Verbesserung von CMS
Zusammenfassung und Reflexion
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, kennen Sie
- die möglichen Entwicklungspfade und Auswirkungen eines Compliance-Vorfalls,
- die verschiedenen Compliance-Arbeitsfelder, mit denen Unternehmen sich auseinandersetzen müssen,
- eine gängige Systematik zum Aufbau eines Compliance-Management-Systems.
Relevante Kurse:
14300 Das Internet der Dinge und seine geschäftlichen Implikationen
Prof. Dr. Matthias Wählisch
Tobias Hardes
Inhalt:
1 Einstieg
2 Herausforderungen
3 Zusammenfassung
1 Einleitung
2 Werkzeuge zur IoT-Geschäftsmodellinnovation
3 Praxisbeispiel – Automotive IoT-Geschäftsmodell
4 IoT-Geschäftsmodelle im Mittelstand – Chancen und Risiken
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sollten Sie in der Lage sein …
- den Begriff Internet of Things zu definieren, abzugrenzen und im Kontext von geschäftlichen Anwendungen zu erklären;
- selbstständige Anwendungsfälle für IoT auszuarbeiten und hierzu ein mögliches Geschäftsmodell zu erstellen;
- bestehende Geschäftsmodelle im Bereich IoT zu analysieren und dabei Stärken und Probleme zu identifizieren;
- Herausforderungen beim Einsatz des Internet of Things in Ihrem Unternehmen zu erkennen;
- mögliche Integrationsszenarien zu kreieren;
- eine Roadmap für die Einführung von Internet of Thins für Ihr Unternehmen zu erstellen.
Belegempfehlung:
Wer aus Management-Sicht formulieren können will, was ein IoT-Gerät können soll und dies einem Ingenieur sagen will, sollte dieses Modul belegen, denn es geht hier nicht um technische Details, sondern um begrifflich-konzeptionelle Grundlagen zu einem interdisziplinären Unterfangen, das Ihr Unternehmen weit nach vorne bringen kann, wenn es Angebote für Ihre Kundschaft smarter anbieten kann.
Relevante Kurse:1440 Supply Chain Management
Dipl.-Kfm. Christian H. Richter
Inhalt:
1 Merkmale des Supply Chain Managements
1.1 Abgrenzung und Definition
1.2 Aufbau, Aufgaben und Ziele
1.3 Entwicklungsstufen
1.4 Akteure und Zuständigkeiten in der Supply Chain
1.5 Strukturierung der Supply Chain im SCOR-Modell
2 Design der Supply Chain
2.1 Voraussetzungen
2.2 Gestaltung des Supply Chain Networks
2.3 Beschaffungsstrategien
2.4 Distributionsstrategien
3 Supply Chain Management in der Praxis
3.1 Kernprozesse des Supply Chain Managements
3.2 Beschaffung (Source)
3.3 Produktion (Make)
3.4 Distribution (Deliver)
3.5 Rücklieferung (Return)
4 Grundlagen des Controllings im Supply Chain Management
4.1 Begriff und Aufgaben
4.2 Kosten und Leistungen in der Supply Chain
4.3 Benchmarking mit dem SCOR-Modell
5 Basics des Sustainable Supply Chain Managements
5.1 Nachhaltigkeitsaspekte in der Supply Chain
5.2 Strategien zu Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung
5.3 Risikomanagement im Supply Chain Network
5.4 Berichterstattung
Studienziele:
Nachdem Sie den Lehrbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- einen Überblick über Aufbau, Aufgaben und Ziele des Supply Chain Managements zu geben;
- Gestaltungsmöglichkeiten in einer Supply Chain zu erkennen und wahrzunehmen;
- den Prozess des Supply Chain Managements zu steuern;
- die Aufgaben des Controllings im Supply Chain Management zu beschreiben;
- die grundlegenden Aspekte eines Sustainable Supply Chain Managements zu verstehen.
Belegempfehlung:
Wenn Sie daran mitwirken wollen, die Lieferkette in Ihrem Unternehmen zu verbessern und dadurch Dinge wie die Fehlmengenkosten zu verringern, dann sollten Sie dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:14400 Weitere digitale Technologien
Prof. Dr. Ing. Jens Bechthold
Prof. Dr. Marion Steven
Prof. Dr. Christian Janiesch
Prof. Dr. Christoph Grimm
Prof. Dr. Jeffrey Wimmer
Prof. Dr. Ing. Markus Glück
Inhalt:
1. Überblick: Weitere digitale Technologien
2. Additive Fertigung (Prof. Dr. Jens Bechthold)
1 Einführung in die additive Fertigung
2 Additive Fertigungsverfahren
3 Auswahl des Druckverfahrens
4 Vorbereitung zur additiven Fertigung
5 Stützmaterial
6 Gestaltungshinweise für Bauteile
3. Big Data (Prof. Dr. Marion Steven)
1 Bedeutung von Big Data
2 Eigenschaften von Big Data
3 Nutzung von Big Data
4 Anwendungen von Big Data
5 Herausforderungen von Big Data
6 Zukunftsaussichten von Big Data
4. Cloud Computing (Prof. Dr. Christian Janiesch)
1 Charakteristiken des Cloud Computings
2 Dienstleistungsmodelle des Cloud Computings
3 Liefermodelle im Cloud Computing
4 Wirtschaftliche Betrachtung des Cloud Computings
5. Cyber-Physische Systeme (Prof. Dr. Christoph Grimm)
1 Was macht cyber-physische Systeme so interessant?
2 Vernetzung physikalischer Systeme mit IT-Systemen
3 Cyber-physische Systeme
4 Herausforderungen in den Bereichen Entwicklung und Betrieb
6. Virtual und Augmented Reality (Prof. Dr. Jeffrey Wimmer)
1 Visionen und Potentiale
2 Charakteristika und Anwendungen von AR und VR
3 Forschungsstand: Einsatzmöglichkeiten und Technikakzeptanz
4 Ausblick: AR und VR als drastischer Mediatisierungsschub in der Gesellschaft
7. Robotik (Prof. Dr. -Ing. Markus Glück)
1 Grundlagen der Robotertechnik
2 Aktuelle Marktentwicklungen und Trends
3 Eintritt in die Ära der Mensch-Roboter-Kooperation
4 Erfolgsfaktoren in der Beschaffung und Einführung von Robotern
Studienziele:
Wer dieses Modul gelernt hat, sollte in der Lage sein …
- ein geeignetes additives Fertigungsverfahren für Anfragen und Aufgaben im Unternehmen auszuwählen;
- den Vorbereitungsprozess für die additive Herstellung des Bauteils zu planen und durchzuführen;
- den Begriff und die Bedeutung von Big Data zu erklären;
- Einsatzmöglichkeiten von Big Data im Unternehmen zu erkennen;
- den mit Big Data verbundenen Herausforderungen zu begegnen;
- zu verstehen, anhand welcher Aspekte Cloud Computing systematisiert werden kann;
- die Ausprägungen der verschiedenen Aspekte zu Cloud-Computing zu unterscheiden;
- die Wirtschaftlichkeit von Cloud-Computing zu beurteilen;
- die Vor- und Nachteile von Cloud-Computing-Dienstleistungen unter den Gesichtspunkten der Beschaffung und des Betriebs strukturiert zu beurteilen und abzuwägen;
- zu verstehen, warum und wie sich cyber-phyische Systeme entwickeln;
- die Konzipierung cyber-physischer System auf der Basis von Geschäftsmodellen kreativ zu begleiten;
- die Charakteristika von Augmented Reality und Virtual Reality zu beschreiben und deren Mehrwert für das Unternehmen einzuschätzen und deren Einsatz strategisch zu planen;
- den Aufbau, die grundlegende Funktion, die wichtigsten Anwendungsgebiete und die in der Praxis gebräuchlichen Typen von Robotern zu bewerten;
- die wesentlichen Erfolgsfaktoren für die Einführung von Robotern in der betrieblichen Praxis einzuschätzen.
Belegempfehlung:
Wer sich einen Überblick über die technologischen Trends und Potenziale verschaffen will, dem wird dieses Modul empfohlen. Dass diese wirtschaftlich zukünftig noch relevanter sein werden, ist unumstritten. Wer also Wettbewerbsvorteile nutzen und Geschäftsmodelle revolutionieren will, bekommt mit diesem Modul eine Menge dafür erforderliches Wissen für die strategische Perspektive.
Relevante Kurse:14500 Digitalisierung des Personalmanagements
Prof. Dr. Ute Reuter
Felix Wirges
Prof. Dr. Silke Wickel-Kirsch
Laura Cichecki
Inhalt:
Überblick (Prof. Dr. mult. Victor Tiberius)
- Digitalisierung der Personalplanung (Prof. Dr. Ute Reuter)
1 Strategische Personalplanung durch Technologie angemessen unterstützen
2 Personalstrategien unter Einbezug digitaler Technologien planen und anwenden - Digitalisierung der Personalauswahl (Felix Wirges)
1 Daten als Grundlage technologischer Möglichkeiten
2 Bessere Entscheidungen durch HR-Analytics in der Personalauswahl
3 Künstliche Intelligenz in der Personalauswahl
4 Zukünftige Möglichkeiten durch Augmented und Virtual Reality
- Digitalisierung des Personalcontrollings (Prof. Dr. Silke Wickel-Kirsch und Laura Cichecki)
1 Klassisches Personalcontrolling
2 Potenziale und Einsatz neuer Digitalisierungstechnologien
3 HR-Analytics als „neue“ Form des Personalcontrollings
4 Herausforderungen an Personalcontrolling im Zuge der Digitalisierung
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sollten Sie folgende Lernziele erreicht haben:
- Sie verstehen die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Personalplanung;
- Sie können beurteilen, ob und wie digitalisierte Personalplanung in Ihrem Unternehmen angewandt wird;
- Sie sind in der Lage deren Einsatz kritisch zu hinterfragen;
- Sie können die grundlegenden technologischen Begrifflichkeiten im Rahmen der Personalauswahl voneinander unterscheiden;
- Sie können Vor- und Nachteile des Einsatzes von Technologien rund um künstliche Intelligenz und HR-Analytics im HR-Bereich analysieren;
- Sie sind in der Lage die vorgestellten Technologien in eigene HR-Prozesse zu integrieren;
- Sie haben einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der Digitalisierung des Personalcontrollings;
- Sie kennen die zukünftigen Chancen und Herausforderungen des digitalisierten Personalcontrollings.
Belegempfehlung:
Wer im Personalmanagement und dessen Teilfunktionen Verantwortung trägt und für die vielen Daten – in quantitativer und qualitativer Form – und deren Verarbeitung neue Technologien nutzen will, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:1455 Female Leadership
Prof. Dr. Ute Reuter
Inhalt:
1 Der Begriff „Female Leadership“
1.1 Leadership, Führung und Management – eine Abgrenzung
1.2 Der Anteil an weiblichen Führungskräften in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt
1.3 Ideal und Grenzen genderneutraler Führung
2 Weibliche Persönlichkeitseigenschaften und ihr Einfluss auf Führung
2.1 Stereotype Geschlechtervorstellungen
2.2 Das Big-Five-Modell der Persönlichkeit
2.3 Frauen als Vorbilder und Mentorinnen
2.4 Weibliche Führungskräfte – Vorteile für Unternehmen
3 Führungsverhalten und Führungskompetenz von Frauen
3.1 Transformationale Führung ist weiblich
3.2 Führungskompetenz aufbauen und nachweisen
3.3 Führungsverhalten und Führungsstil
3.4 Ausgewählte Führungsstile
4 Rechtliche Rahmenbedingungen für und organisationale Kontextfaktoren von Frauenkarrieren
4.1 Frauenquote
4.2 Gender(un)gerechte Sprache
4.3 Organisationale Kontextfaktoren
Resümee und Ausblick
Studienziele:
Nach der Erarbeitung dieses Moduls sollten Sie folgende Studienziele erreicht haben:
- Sie können „Female Leadership“ definieren;
- Sie kennen sich in den Themen rund um weibliche Persönlichkeitseigenschaften und ihren Einfluss auf Führung, Führungsverhalten und Führungskompetenzen von Frauen, rechtliche Rahmenbedingungen für Frauenkarrieren und deren organisationalen Rahmenbedingungen gut aus;
- Sie können die erlernten Inhalte in Ihrer beruflichen Paxis anwenden.
Belegempfehlung:
Alle Teilnehmenden, die sich dafür interessieren, welche Wege sich für karrierebereite Frauen eröffnen und welche Herausforderungen sich auf dem Weg zu und während der Karriere ergeben, sollten das Modul belegen.
Relevante Kurse:1461 Vereine im Spannungsfeld von Moderne und Tradition
Prof. Dr. Ursula Weber
Prof. Dr. Andrea Helmer-Denzel
Inhalt:
1 Ein Verein entsteht: Satzung, Arbeitsteilund und Mitglieder
1.1 Definition: Was macht einen Verein aus?
1.2 Der Verein als steuerbegünstigte Organisation
1.3 Finanzierung eines Vereins – „Ohne Moos nix los!“
2 Theoretische Perspektive – Vereine als „sozialer Kitt“ für die Gesellschaft?
2.1 Vereine als Teil der Zivilgesellschaft
2.2 Eine kurze Geschichte des Vereins
2.3 Organisationsentwicklung
2.4 Vereine als Element sozialen Kapitals
3 Bürgerschaftliches Engagement als Grundlage des Vereinsmanagements
3.1 Der Verein als zentraler Ort bürgerschaftlichen Engagements
3.2 Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement – eine Begriffsklärung
3.3 Bürgerschaftliches Engagement – Motive und Ressourcen
3.4 Soziale Ungleichheit – auch im Engagement sichtbar
3.5 Bildung: Eine wichtige Ressource für freiwilliges Engagement
3.6 Wer engagiert sich?
3.7 Die Vielfalt des Engagements
3.8 Das Engagementfeld Sport als Spitzenreiter
4 Freiwilligen-Management: Planung des Engagements
4.1 Ehrenamt und Hauptamt im Spannungsverhältnis
4.2 Freiwilligen-Management: Das Gebot der Stunde
5 Digitalisierung im Verein
5.1 Nutzung von Kommunikationstechnik
5.2 Herausforderungen in der Datennutzung
5.3 Nutzeffekte einer IT-Infrastruktur
5.4 Fördermaßnahmen
5.5 Kooperationen mit Influencern
Fazit und Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, können Sie …
- bürgerschaftliches Engagement definieren und seine historische Entwicklung skizzieren.
- Motive für ein bürgerschaftliches Engagement und Veränderungen in der Form des Engagements nachvollziehen.
- den Verein als Organisation und als zivilgesellschaftlichen Akteur darstellen.
- Grundzüge des Freiwilligen-Managements skizzieren und die Unterschiede zwischen hauptamtlicher und ehrenamtlicher, bzw. freiwilliger Tätigkeit im Verein würdigen und auf eigene Vereinstätigkeiten anwenden und
- die Chancen der Digitalisierung für das Vereinsmanagement abschätzen.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen den Lehrgangsteilnehmenden dieses Modul, die selbst im Verein Verantwortung für Ehrenamt übernehmen oder eng mit Verantwortlichen aus dem Vereinsmanagement zusammenarbeiten (wollen).
Relevante Kurse:1471 Geschäftsmodellentwicklung
Dr. Jan Klaus Tänzler
Inhalt:
1 Theoretische Sichtweise auf die Geschäfsmodellentwicklung
1.1 Blue-Ocean-Strategie
1.2 Dynamic Capabilities
1.3 Entrepreneurial Orientation
2 Das Geschäftsmodell als Teil des strategischen Managements
3 Geschäftsmodelle
3.1 Eine Hinführung an den Begriff des Geschäftsmodells
3.2 Geschäfsmodellebenen
3.3 Ziele und Anwendungsbereiche
3.4 Bezugsrahmen von Geschäftsmodellen
3.5 Darstellung von Geschäftsmodellen
4 Ideenfindung
5 Methoden zur Gechäftsmodellentwicklung
5.1 Vorgehensweise bei der Geschäftsmodellentwicklung
5.2 Tools zur Geschäftsmodellentwicklung
5.3 Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
6 Methoden zur Bewertung von Geschäftsmodellen
6.1 Geschäfsmodell-Innovationsmatrix nach Labbé und Mazet
6.2 SWOT-Analyse von Osterwalder und Pigneur
7 Neugründung versus Entwicklung von Geschäftsmodellen
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, können Sie …
- das Schlagwort „Geschäftsmodellentwicklung“ mit Leben füllen;
- theoretische Ansätze zur Geschäftsmodellentwicklung vorstellen;
- die praktische Herangehensweise an das Thema erläutern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist allen Teilnehmenden zu empfehlen, die strategisch denken. Die die Herausforderung gestalten wollen, die Geschäftsstrategie in ein starkes, individuelles und innovatives Geschäftsmodell umzusetzen.
Relevante Kurse:1480 Selbstmanagement
Prof. Dr. Monika Huesmann
Inhalt:
1 Grundlagen des Selbstmanagements
1.1 Der Begriff Selbstmanagement
1.2 Werte als Grundlage des Selbstmanagements
1.3 Ziele as Richtungsweiser im Selbstmanagement
1.4 Theoretische Ansätze für Selbstmanagement
1.5 Definition von Selbstmanagement
1.6 Selbstmanagement und neue Anforderungen des Arbeitslebens
2 Rahmenbedingungen für das Selbstmanagement
2.1 Motivation und Volition
2.2 Lernen im Erwachsenenalter: Lebenslanges Lernen
3 Kompetenzen und Selbstmanagement
3.1 Begriff und Systematik von Kompetenzen
3.2 Analyse und Reflexion von Kompetenzen
4 Handlungsfelder des Selbstmanagements
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul mitsamt dem dazugehörigen Arbeitsbuch angeeignet haben, können Sie
- Selbstmanagement aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten;
- die Ziele und Werte des Selbstmanagements sowie die Anforderungen daran verstehen:
- den Zusammenhang zwischen Selbstmanagement und Kompetenzentwicklung nachvollziehen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die Wert auf persönliche Reflexion und Entwicklung legen – insbesondere Führungskräften und Personalverantwortlichen.
Relevante Kurse:15000 Einführung in die KI für Führungskräfte (kostenfrei/ ohne Prüfung)
Prof. Dr. Markus Dormann
Inhalt:
Studienziele:
Dieses Modul führt Sie in die Thematik ein und wird Ihnen kostenfrei und zusätzlich zu den von Ihnen gewählten Modulen zur Verfügung gestellt.
Nach der Lektüre dieses Modules sollten Sie ein grundlegendes Verständnis für die technischen und gesellschaftlichen Aspekte von Künstlicher Intelligenz entwickeln und zentrale Begriffe wie maschinelles Lernen und NLP einordnen können. Sie sollen in der Lage sein, Chancen und Risiken anhand konkreter Beispiele zu analysieren sowie aktuelle KI-Tools aus verschiedenen Medienbereichen zu benennen und deren Einsatzmöglichkeiten zu erläutern. Außerdem wird erwartet, dass Sie unterschiedliche KI-Anwendungen hinsichtlich ihres Nutzens, ihrer Zielgruppen und ihres Innovationspotenzials kritisch vergleichen und Zukunftsszenarien reflektieren können.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die ein grundlegendes Verständnis von Künstlicher Intelligenz gewinnen möchten – sowohl in technischer als auch gesellschaftlicher Hinsicht. Außerdem für alle, die sich mit dem Thema KI im Bildungs- oder Forschungszusammenhang auseinandersetzen wollen und die die Potenziale, Risiken und Anwendungen von KI besser einschätzen möchten, um informierte Entscheidungen in ihrem beruflichen Kontext zu treffen.
Relevante Kurse:1501 Volkswirtschaftslehre
Prof. Dr. Frank Hubert
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlagen und Grundbegriffe
1.1 Gegenstand und Methodik der Volkswirtschaftslehre
1.2 Güter und ihre Klassifizierung
1.3 Produktionsfunktion und Transformationskurve
1.4 Ökonomisches Prinzip und Arbeitsteilung
1.5 Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsordnungen
2 Funktionsweise einer Marktwirtschaft
2.1 Nachfrage
2.2 Angebot
2.3 Märkte und Marktformen
2.4 Marktgleichgewicht im homogenen Polypol
2.5 Marktgleichgewichte bei anderen Marktformen
2.6 Wettbewerbsordnung und Wettbewerbspolitik
3 Wirtschaftspolitik
3.1 Marktversagen
3.2 Staatsversagen und ökonomische Theorie der Politik
3.3 Ziele der Wirtschaftspolitik
3.4 Träger und Instrumente der Wirtschaftspolitik
3.5 Finanzwissenschaftliche Grundlagen
3.6 Wichtige Bereiche der Wirtschaftspolitik
Fazit und Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sind Sie in der Lage
- die Rolle Ihres Unternehmens im gesamtwirtschaftlichen Kontext zu verstehen;
- die Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft für einen funktionsfähigen Staat einzuschätzen;
- volkswirtschaftliche Trends kritisch zu hinterfragen und zu beurteilen;
- wirtschaftspolitische Diskussionen in den Medien einzuordnen und zu bewerten;
- die Folgen wirtschaftspolitischer Maßnahmen für Ihr Unternehmen, aber auch für Ihr Privatleben einzuschätzen.
Belegempfehlung:
Wer sich für das Zusammenwirken von Unternehmen, Haushalten, Staat und weiteren Ländern interessiert und wissen möchte, wie Marktwirtschaft funktioniert und welche Notwendigkeiten und Grenzen die staatliche Wirtschaftspolitik hat, dem wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:
15010 Grundkonzepte der KI
Prof. Dr. Markus Dormann
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Lektüre dieses Modules sollten Sie verstehen, wie Daten als zentrale Grundlage für Künstliche Intelligenz dienen und welche Rolle deren Qualität, Verarbeitung und Auswahl für den Lernprozess spielen. Sie lernen verschiedene Modelltypen, Algorithmen sowie Machine-Learning-Verfahren kennen – von überwachten Lernformen bis hin zu neuronalen Netzen wie CNNs, RNNs oder LLMs. Zudem erwerben Sie Kenntnisse zur Validierung von Modellen, zum Umgang mit Bias und zu den technischen Voraussetzungen für den KI-Einsatz, einschließlich Hardware, Cloud-Computing und hybrider Architekturen.
Belegempfehlung:
Diese Lektüre ist für alle empfehlenswert, die ein fundiertes technisches Verständnis von Künstlicher Intelligenz aufbauen möchten.
Relevante Kurse:15015 KI-Strategien
Prof. Dr. Markus Dormann
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Lektüre dieses Modules sollten Sie verstehen, wie Künstliche Intelligenz den Wettbewerbsdruck auf Märkten verändert und Unternehmen im Sinne des Market-Based View zu strategischer Anpassung zwingt. Sie lernen, wie KI als wertvolle Ressource im Sinne des Resource-Based View Wettbewerbsvorteile schaffen kann – etwa durch den VRIO-Rahmen. Darüber hinaus können Sie verschiedene generische und funktionale KI-Strategien analysieren und beurteilen, wie Unternehmen KI in zentralen Geschäftsbereichen gezielt einsetzen können.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Fach- und Führungskräfte, die sich mit strategischer Unternehmensführung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Wettbewerb auseinandersetzen. Sie richtet sich auch an Studierende und Lehrende der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere mit den Schwerpunkten Strategie, Innovation und digitales Management.
Relevante Kurse:15020 Management von KI Projekten
Mag. Madeleine Janse van Rensburg
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Lektüre dieses Studienbriefs sollen Sie den besonderen Charakter von KI-Projekten verstehen und in der Lage sein, typische Herausforderungen systematisch zu beschreiben. Sie können das AI Project Canvas gezielt einsetzen, um das Leistungsversprechen eines Projekts zu definieren, in Kundennutzen zu übersetzen und zentrale Anforderungen an Datenquellen, Qualität und Ethik zu bewerten. Darüber hinaus sind Sie befähigt, wirtschaftliche Aspekte sowie Maßnahmen zur Integration, zum Stakeholder- und Change-Management fundiert zu planen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die KI-Projekte initiieren, begleiten oder steuern. Ebenso profitieren alle, die ein strukturiertes Verständnis für die Planung, Umsetzung und Bewertung von KI-Projekten entwickeln möchten – inklusive wirtschaftlicher, technischer und organisatorischer Aspekte.
Relevante Kurse:15025 KI im Personalmanagement
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- KI-basierte Werkzeuge im HR-Bereich zu identifizieren und deren Potenzial zur Effizienzsteigerung zu beurteilen.
- im Recruiting KI-gestützte Verfahren kritisch zu prüfen und ethische Aspekte bei der Bewerberauswahl zu berücksichtigen.
- mithilfe von KI-Technologien innovative Onboarding-Konzepte und maßgeschneiderte Personalentwicklungspläne erstellen zu können.
- KI-Systeme zu nutzen, um datenbasierte Entscheidungen im Performance-Management zu treffen und personalisiertes Feedback zu generieren.
- KI-basierte Ansätze zur Mitarbeiterbindung zu entwickeln und deren Einfluss auf die Unternehmenskultur zu analysieren.
- einen umfassenden Einblick in den aktuellen Einsatz von KI im deutschen HR-Sektor zu haben und innovative Zukunftsperspektiven zu erkennen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Personalwesen fundiert verstehen und praktisch anwenden möchten. Es richtet sich auch an Führungskräfte, die datenbasierte Personalentscheidungen treffen und KI gezielt zur Effizienzsteigerung sowie zur Stärkung der Mitarbeiterbindung einsetzen wollen. Darüber hinaus profitieren alle, die sich mit den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen von KI im HR-Kontext vertraut machen möchten.
Relevante Kurse:15030 KI im Marketing
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz zu verstehen und ihre Relevanz für das Marketing zu beurteilen.
- KI-gestützte Tools und Techniken zur Datenanalyse und zum Kundenverständnis zu identifizieren und anzuwenden.
- den Einsatz von KI in der Marketingkommunikation zu planen und umzusetzen.
- KI-basierte Strategien zur Optimierung von Marketingmaßnahmen zu entwickeln und zu implementieren.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die die Potenziale von Künstlicher Intelligenz gezielt für datenbasiertes und personalisiertes Marketing nutzen möchten. Es richtet sich auch an alle, die KI-Technologien in der Marketingkommunikation strategisch einsetzen wollen und alle, die ein zukunftsorientiertes Verständnis für den Einsatz von KI im Marketing aufbauen möchten.
Relevante Kurse:15035 KI im Supply-Chain-Management
Prof. Dr. Paul Nikodemus
Inhalt:
Möglichkeiten des Einsatzes von KI in Teilprozessen des Supply-Chain-Managements, z. B.
- KI-gestützte Bedarfsprognosen
- KI-optimiertes Bestandsmanagement
- KI-gestütztes Lieferantenmanagement
- KI-gestützte Lieferkettenoptimierung
- KI-optimierte Produktionsplanung und -steuerung
- KI-optimierte Routenplanung
- KI-gestützte Qualitätskontrolle
Studienziele:
Nach der Lektüre dieses Modules sollen Sie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in den Teilprozessen des Supply-Chain-Managements verstehen. Sie können beurteilen, wie KI etwa bei Bedarfsprognosen, Bestandsmanagement, Lieferantensteuerung, Produktionsplanung oder Routenoptimierung zur Effizienzsteigerung und Risikominimierung beiträgt. Zudem sind Sie in der Lage, Potenziale und Grenzen KI-gestützter Anwendungen wie der Qualitätskontrolle oder der Lieferkettenoptimierung systematisch zu analysieren.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist geeignet für alle, die den gezielten Einsatz von KI zur Prozessoptimierung verstehen und anwenden möchten. Ebenso richtet es sich an Lernende, die sich mit zukunftsorientierten Technologien in der Wertschöpfungskette vertraut machen wollen.
Relevante Kurse:15040 KI im Finanzmanagement
Prof. Dr. Lars Hornuf
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Lektüre dieses Modules sollen Sie die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in zentralen Bereichen des Finanzwesens verstehen und bewerten können. Sie lernen, wie KI-gestützte Systeme die Finanzanalyse, Liquiditäts- und Finanzierungsplanung sowie Investitionsentscheidungen effizienter und datenbasierter gestalten. Darüber hinaus können Sie den Nutzen von KI in der Buchführung, im Risikomanagement und in der Compliance einordnen und deren Potenziale sowie Herausforderungen einschätzen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist empfehlenswert für alle, die den gezielten Einsatz von KI zur Optimierung finanzieller Prozesse und Entscheidungen verstehen möchten.
Relevante Kurse:15045 KI und Steuer
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt
Inhalt:
Studienziele:
Nach dem Studium dieses Moduls können Sie die Grundlagen der KI in der Finanzverwaltung erklären, wichtige Begriffe definieren und die rechtlichen Rahmenbedingungen kritisch bewerten. Sie sind in der Lage, Chancen, Herausforderungen und potenzielle Einsatzbereiche von KI systematisch zu analysieren und deren Auswirkungen auf verschiedene Stakeholder zu beurteilen. Zudem können Sie die Funktionsweise automatisierter Risikomanagementsysteme erläutern, aktuelle Probleme im digitalen Besteuerungsverfahren diskutieren und zukünftige Entwicklungspotenziale ableiten.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders geeignet für alle, die sich mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung und des KI-Einsatzes auseinandersetzen wollen. Lernende profitieren von einem fundierten Verständnis der rechtlichen und technischen Aspekte moderner Finanzverwaltungsprozesse.
Relevante Kurse:15050 KI-Ethik und KI-Recht
Mag. Madeleine Janse van Rensburg
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- grundlegende Begriffe und Konzepte der Ethik zu erklären und im Bereich der künstlichen Intelligenz anzuwenden.
- die praktische Bedeutung unterschiedlicher Ansätze der KI-Ethik für konkrete KI-Systeme zu beurteilen.
- ethische Prinzipien auf Beispiele aus der KI-Nutzung zu übertragen und zu reflektieren.
- aktuelle ethische Debatten zu analysieren und dazu fundiert Stellung zu nehmen.
- wichtige Herausforderungen für das Recht im Umgang mit KI zu benennen und anhand von Praxisbeispielen zu erläutern.
- Ziele und Funktionen der KI-Regulierung zu verstehen und auf reale Anwendungsfälle zu beziehen.
- zentrale Inhalte des EU AI Act zu erklären und die Bedeutung für Entwickler und Nutzer daraus abzuleiten.
- Chancen und Risiken von KI-Systemen aus ethischer sowie rechtlicher Perspektive zu bewerten und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die sich mit den ethischen und rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen möchten. Ebenso richtet es sich an alle, die ein fundiertes Verständnis für verantwortungsvollen KI-Einsatz entwickeln wollen.
Relevante Kurse:1510 Management der digitalen Transformation
Prof. Dr. Dirk Drechsler
Inhalt:
1 Die digitale Transformation und die Auswirkung auf die Wirtschaft
1.1 Die erste, zweite, dritte und vierte industrielle Revolution
1.2 Ausgewählte digitale Technologien als Treiber der Entwicklung
2 Aktuelle Organisationsprinzipien der Digitalwirtschaft
2.1 Die digitale Ökonomie
2.2 Das Organisationsparadigma der Ökosysteme
3 Management der digitalen Transformationsprozesse
3.1 Die digitale Realität
3.2 Der Weg von der Mission zur Strategie
3.3 Die digitale Operative
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, kennen Sie …
- die Entwicklungsbedingungen, die zum heutigen Stand der Digitalisierung geführt haben, und die dafür verantwortlichen technologischen Treiber;
- die Anforderungen, die vom Markt gegenüber den Unternehmen formuliert werden, sodass sowohl die Beziehungen zum externen Bereich des Unternehmens als auch die Aufbau- und Ablauforganisation entsprechend ausgerichtet werden können;
- die wichtigen Begrifflichkeiten, die damit zusammenhängen, wie digitale Ökonomie, digitalwirtschaftliche Ökosysteme und Geschäftsmodelle auf der Grundlage von Industrie 4.0 – insbesondere Letzteres existiert in diversen technologischen Ausprägungen;
- die strategischen, operativen und personellen Notwendigkeiten, um mit sämtlichen Herausforderungen angemessen umgehen zu können.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die sich mit dem Digitalen Management und den herausfordernden Prozessen, die damit verbunden sind, stellen wollen und diese aktiv und strategisch durchdacht steuern wollen, wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:1520 Organisationale Resilienz
Dr. Ingo Klingenberg
Inhalt:
Einleitung
1 Einführung in die Organisationale Resilienz
1.1 Globale Entwicklungen und Krisen – Warum wird Resilienz zunehmend wichtig?
1.2 Was versteht man unter Resilienz?
1.3 Wodurch zeichnet sich eine Organisation aus?
1.4 Wodurch zeichnet sich organisationale Resilienz aus?
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Stress und Stressoren – Grundlagen zum Verständnis von Anpassung
2.2 Konzeptionale Darstellung von Resilienz am Beispiel von Stress
2.3 Ein theoretisches Modell der organisationalen Resilienz
3 Resilienz auf inidividueller Ebene
3.1 Personale Ressourcen
3.2 Resilientes Verhalten von Individuen
3.3 Managementstrategien zur Stärkung der individuellen Resilienz
4 Resilienz auf Teamebene
4.1 Ressourcen von Teams
4.2 Resilientes Verhalten von Teams
4.3 Managementstrategien zur Stärkung der Resilienz auf Teamebene
5 Resilienz auf organisationaler Ebene
5.1 Organisationale Resilienz: Dimensionen und Gestaltungsfelder
5.2 Gestaltungsfeld Unternehmenskulutr
5.3 Gestaltungsfeld Unternehmensstruktur
Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sollten Sie
- wissen, was man unter dem Begriff organisationaler Resilienz versteht,
- verstehen, worin die Vorteile und die Notwendigkeit organisationaler Resilienz liegen,
- wissen, wie Resilienz auf konzeptioneller Ebene verstanden und dargestellt wird,
- Möglichkeiten und Grenzen hinsichtlich der Förderung von Resilienz in Organisationen kennen.
Belegempfehlung:
Das Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die ihr Unternehmen und dessen Potenzial dauerhaft anpassungsfähig, krisenresistent und damit erfolgreich halten wollen.
Relevante Kurse:1530 Führungstheorien und Führungsphilosophien
Prof. Dr. Margarete Boos
Inhalt:
Einleitung
1 Kurzer Abriss der Führungsforschung: Drei klassische Ansätze
1.1 Der eigenschaftstheoretische Ansatz
1.2 Der verhaltenstheoretische Ansatz
1.3 Der situative Ansatz
2 Entstehung von Führungsrollen
2.1 Beispiel: Ernest Shackleton, Frank Wild und die Expedition der Endurance
2.2 Kompetenzen und Konformität: Das Idiosynkrasie-Modell der Führung nach Hollander
2.3 Neuere führungstheoretische Ansätze: Ausblick
3 Führung von unten, Führen und Folgen, Führen auf Distanz
3.1 Führung von unten: Strategien der Beeinflussung von Vorgesetzten und Kollegen
3.2 Führen und Folgen: Führung als Lösung des Koordinationsproblems in Gruppen
3.3 Führen auf Distanz: Verteilte und geteilte Führung in virtuellen und hybriden Teams
Fazit: Neue Fragen und neue Antworten zum Thema Führung
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sollten Sie in der Lage sein
- die beiden Hauptfunktionen der Führung – Koordination und Motivation zu beschreiben;
- zu verstehen, welche Grundannahmen der jeweiligen Auffassung von Führungs zugrunde liegen;
- jede der vorgestellten Führungstheorien anzuwenden, um eine Situation zu analysieren und geeignete Vorgehensweise abzuleiten;
- Ihre eigene Vorstellung von Führung und Ihr Führungsverhalten zu reflektieren und zu beschreiben.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird in erster Linie Führungskräften empfohlen. Auch Personen, die eine Führungsposition anstreben, können sich auf die zukünftige Rolle und Aufgaben mit diesem Modul vorbereiten.
Relevante Kurse:1540 Führungsinstrumente
Prof. Dr. Stefan Diestel
Inhalt:
1 Ziele, Zielsetzung und Rückmeldung als Führungsinstrument
1.1 Zielsetzung – ein zentrales Führungsinstrument
1.2 Was ist ein Ziel?
1.3 Welche Ziele werden im Arbeitskontext unterschieden?
1.4 Leistungswirkung von Zielen – der High-Performance-Cycle
1.5 Voraussetzungen für eine leistungsförderliche Zielsetzung
2 Instrumente der Mitarbeitermotivation: Die Rolle von Bedürfnissen und Motiven
2.1 Persönlichkeit und Motivation
2.2 Selbstbestimmung: Psychologische Grundbedürfnisse
2.3 In der Persönlichkeit liegende Motive
2.4 Die Mischung der Motive
3 Das Mitarbeitergespräch
3.1 Varianten
3.2 Gesprächsvorbereitung
3.3 Prinzipien und Methoden der Gesprächsführung
4 Servant Leadership als Führungsstil
4.1 Führung umdenken
4.2 Konzept und Wirkungen
4.3 Grundlegende Handlungs- und Reflexionsmuster
4.4 Empowerment und Partizipation
5 Strukturelle Führungsinstrumente
5.1 Betriebliche Anreiz- und Vergütungssysteme
5.2 Leistungs-bzw. erfolgsorientierte Vergütungssysteme
5.3 Vergütungssysteme mit Ergebnisbeteiligung
5.4 Aktienoptionsplan
5.4 Führung durch Personalentwicklungs- und Nachfolgemanagement
5.5 Führung durch Arbeitsgestaltung
Fazit: Führungsinstrumente als Disziplinierungs- und Befähigungstechniken
Studienziele:
Die Bearbeitung des Moduls ermöglicht Ihnen den Erwerb der folgenden Kompetenzen:
- Sie kennen verschiedene Führungsinstrumente, die es Ihnen erlauben, das leistungsbezogene Verhalten und die Fähigkeiten Ihrer Beschäftigten nachhaltig zu fördern.
- Sie entwickeln umfassende und differenzierte Kompetenzen in der Beurteilung und Beeinflussung der Bedürfnisse und Motive Ihrer Mitarbeiter.
- Sie können verschiedene Varianten des Mitarbeitergesprächs planen und unter Einsatz geeigneter Kommunikationsmethoden durchführen, um spezifische Anliegen zu klären, Konflikte zu lösen, Entwicklungs- und Lernprozesse anzustoßen sowie Ihren Verantwortungsbereich zu gestalten.
- Sie können aufgrund des Gebrauchs verschiedener Instrumente einen wirkungsvollen Führungsstil, die sogenannte Servant Leadership, praktizieren und hierdurch Ihre Mitarbeiter zu besonderen Leistungen, zur eigenständigen Entwicklung ihrer Kompetenzen und zur Förderung ihres Wohlbefindens befähigen.
- Sie sind in der Lage, als Führungskraft Ihre Wirkung, Authentizität und Integrität zu beurteilen und mit geeigneten Instrumenten in der Kommunikation positiv zu beeinflussen.
- Sie haben einen fundierten Überblick über strukturelle Instrumente zur Gestaltung von Vergütungs- und Anreizsystemen, Personalentwicklungsmaßnahmen und Arbeitsbedingungen.
- Sie können den Einsatz der Führungsinstrumente unter verschiedenen Gesichtspunkten reflektieren – Förderung der Motivation, der Kompetenzen und des Wohlbefindens von Mitarbeitern, Wirkung auf ihre Leistung und/oder Kreativität – und den Zweck der Instrumente hinterfragen, insbesondere im Hinblick auf ethische Fragen.
Belegempfehlung:
Das Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die selbst Führungskraft sind oder werden wollen und bereit sind, über den Einsatz von Führungsinstrumenten zu reflektieren. Auch für Personen, die Führungskräfte beraten oder unterstützen, kann das Modul sehr hilfreich sein.
Relevante Kurse:1606 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
Dipl.-Rom. Frauke Kaesler-Probst
Inhalt:
1. Allgemeine Grundlagen
1.1 Die Verortung der Betriebswirtschaftslehre im System der Wissenschaften
1.2 Die verschiedenen Teilgebiete der Betriebswirtschaftslehre
2. Das Unternehmen und seine Anspruchsgruppen
3. Ziele von Unternehmen
3.1 Das Unternehmensleitbild
3.2 Die Ziele eines Unternehmens
3.3 Zielkonflikte und –harmonien
3.4 Der Managementkreislauf – die Phasen des Zielerreichungsprozesses
3.5 Die Formulierung von Zielen nach der SMART-Formel
4. Das Unternehmen in Zahlen
4.1 Die Wirtschaftlichkeitskennzahl
4.2 Die Produktivitätskennzahl
4.3 Die Rentabilitätskennzahlen
4.4 Die Liquiditätskennzahl
4.5 Die Bilanz
5. Betriebswirtschaftliche Prozesse in Unternehmen
5.1 Der güterwirtschaftliche Prozess
5.2 Unterstützende Funktionsbereiche
5.3 Der Leistungserstellungsprozess in einem Handelsunternehmen
Fazit
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben
- erfahren Sie, wo die Betriebswirtschaftslehre innerhalb der Wissenschaften verortet ist
- erhalten Sie einen Einblick im Umgang mit den Anspruchsgruppen des Unternehmens (Stakeholder)
- erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Ziele und Zielarten eines Unternehmens, die immer mit dem Unternehmensleitbild in Einklang stehen müssen
- lernen Sie die wichtigsten Kennzahlen kennen
- wissen Sie aus welchen Funktionsbereichen das Unternehmen besteht
Belegempfehlung:
Für Studierende, die sich einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund erarbeiten bzw. ihr Wissen erneuern möchten.
Relevante Kurse:1610 Zielsetzung
Prof. Dr. Christian Zielke
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sollten Sie in der Lage sein:
• das Ikigai-Konzept zu verstehen und anzuwenden, um Ihre persönlichen Ziele und Motivationen zu bewerten und zu benennen;
• die SMART-Formel zur Zielsetzung zu nutzen und Ihre Ziele so zu formulieren, dass sie spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind;
• die Bedeutung von Glaubenssätzen bei der Zielsetzung zu erkennen und diese für sich zu entwickeln und zu berücksichtigen;
• unterschiedliche Priorisierungsmethoden zu verstehen und anzuwenden, um Aufgaben und Projekte zu bewerten, zu priorisieren und zu organisieren;
• Entscheidungen unter Berücksichtigung langfristiger Auswirkungen zu treffen und die Konsequenzen der Priorisierung zu verstehen und zu berücksichtigen;
• die Methode des Batchings anzuwenden, um Arbeitszeit effizient zu nutzen und die Fokussierung zu fördern;
• Zeitdiebe zu identifizieren und Strategien zur Reduzierung von Ablenkungen zu entwickeln;
• eine produktive Arbeitsumgebung zu schaffen, die optimale Bedingungen für Konzentration und Effizienz bietet, und diese zu bewerten und zu berücksichtigen.
• Die Methode der Not-to-do-Listen anzuwenden, um sich im Arbeitsalltag auf das zu konzentrieren, was Ihnen wirklich wichtig ist.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die in ihrem anspruchsvollen, verdichteten Berufsalltag ihre Ziele definieren, setzen und erreichen wollen und dazu die vorgestellten Methoden und Techniken praxistauglich kennenlernen und nutzen wollen.
Relevante Kurse:1620 Zeitmanagement
Dr. Alexander Häfner
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie …
• die Ursachen von Zeitmanagementproblemen besser verstehen;
• Ihre persönlichen Zeitmanagementprobleme analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen;
• bewährte Planungsstrategien in Ihrem Alltag anwenden;
• bei Ihrer Arbeitsplanung Ihre persönliche Leistungskurve beachten;
• die Bearbeitungsdauer von Aufgaben realistischer einschätzen;
• besser verstehen, was Sie im Alltag ablenkt, und Strategien zur Vermeidung von Ablenkungen anwenden;
• die Verbesserung Ihres Zeitmanagements als Lernprozess verstehen und diesen Lernprozess systematisch gestalten.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die einerseits einen vollen Terminkalender und eine lange Aufgabenliste haben, andererseits den verbleibenden Handlungsspielraum und bestimmte Techniken gut nutzen wollen, um stressreduziert und dabei gleichzeitig effektiv und zufriedenstellend arbeiten zu können.
Relevante Kurse:1630 Selbstmotivation
Prof. Jan Lies
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sollten Sie
• wissen, was Selbstmotivation ist;
• Motivation und Selbstmotivation unterscheiden können;
• die besondere Rolle der Selbstmotivation für das Motivationsmanagement insgesamt verstehen;
• Selbstmotivation als Selbstmanagement verstehen;
• das Unternehmen, den praktizierten Führungsstil, die Arbeit und die Arbeitsbedingungen als (selbst-)motivierende Rahmenfaktoren einordnen können;
• Techniken der (Selbst-)Motivation überschauen und auf sich selbst anwenden können;
• Mitarbeitern Techniken der (Selbst-)Motivation an die Hand geben können, um das Fundament der Motivation zu legen;
• die Landschaft der Selbstmotivation sowie ihre Relevanz für Handlungsfelder des Managements kennen.
Belegempfehlung:
Empfehlenswert ist dieses Modul für Teilnehmende, die zunächst über ihre eigene Motivation reflektieren wollen und dann dazu beitragen wollen, dass sie selbst und Mitarbeitende intrinsisch und vor allem nachhaltig motiviert sind und bleiben.
Relevante Kurse:1640 Achtsamkeit und Entspannungstechniken
Michael Breker
Inhalt:
1. Hintergrund und Bedeutung von Achtsamkeit und Entspannung
2. Achtsamkeit als Schlüsselkompetenz für Manager
2. Achtsamkeit als Schlüsselkompetenz für Manager
2.1. Definition und Konzept der Achtsamkeit
2.2. Stressbewältigung
2.3. Die Auswirkungen von Achtsamkeit auf Selbstführung und Effizienz
3. Selbstführung durch Achtsamkeit
3.2. Achtsamkeit im Berufsalltag praktizieren
3.3. Achtsame Entscheidungsfindung
3.4. Effizienz und Produktivität
3.5. Kommunikation und Teamarbeit
3.6. Führungsfähigkeiten
4. Stressreduktion und Effizienzsteigerung durch Achtsamkeit und Entspannung
4.1. Die vier Bausteine der Achtsamkeit
4.2. Achtsamkeit versus Zeitmanagement: Die Balance finden
4.3. Die Wirkung von Achtsamkeit bei einer Führungskraft im Alltag
4.4. Der Wahrnehmungsprozess
4.5. Die Auswirkungen von Stress auf den Alltag und die Gesundheit
4.6. Was genau ist Stress
4.7. Die Kunst der Kommunikation und der zwischenmenschlichen Beziehungen
4.8. Das Feedback-Gespräch – oder wie ein Gespräch gelingen kann
5. Praktische Anwendung von Achtsamkeits- und Entspannungs-Übungen
5.1. Meditation -…und Atemübungen
5.2. Achtsamkeit im Umgang mit Teams und Mitarbeitern
5.3. Integration von Achtsamkeit in den Führungsstil
5.4. Übersicht wirksamer Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen
6. Fallstudien und Erfolgsgeschichten
6.1. Best-Practice Beispiele für Achtsamkeit im Management
6.2. Herausforderungen und Lösungsansätze
7. Wege zur Umsetzung im eigenen Berufsalltag
7.1. Entwicklung einer persönlichen Achtsamkeits-Praxis im Alltag
7.2. Unterstützung und Ressourcen für Führungskräfte
8. Schlussfolgerung
8.1. Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
8.2. Ausblick auf die zukünftige Bedeutung von Achtsamkeit im Management
Studienziele:
Nach Abschluss dieses Moduls sollten Sie in der Lage sein:
• die Bedeutung von Achtsamkeit und Entspannung als Führungskompetenz zu verstehen,
• die Auswirkungen auf Selbstführung und Effizienz zu erkennen,
• Mindfulness und Relaxation im Alltag anzuwenden, um damit die Reflektionsfähigkeit im privaten und beruflichen Kontext zu stärken,
• Entspannungs- und Achtsamkeits-Übungen erfolgreich in den Alltag zu integrieren,
• Fallstudien und Erfolgsgeschichten zu analysieren, die Mindfulness Leadership zur Selbstführung nutzen,
• Einen Plan für die persönliche Achtsamkeits-Praxis zu erstellen und langfristig in den eigenen Alltag zu integrieren.
Belegempfehlung:
Das Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die Achtsamkeit zur Selbstreflexion und Stressreduktion nutzen wollen. Auch Personalverantwortliche und Führungskräfte, die offen für Mindfulness Leadership sind und in die moderne Unternehmensführung integrieren wollen, werden aus diesem Modul Nutzen ziehen können.
Relevante Kurse:1701 Customer Relationship Management
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Relevanz und Grundlagen des Customer Relationship Managements
1.1. Kennzeichnung und Ziele des Customer Relationship Managements
1.2. Kundenwert als zentraler Orientierungspunkt
1.4. Kundenbeziehungslebenszyklus als Handlungsrahmen
2. Konzepte und Instrumente zur Bindung von Kundschaft
2.1. Vorbemerkung: Grundlagen des Kundenbindungs-Managements
2.2. Grundfragen bei der Entwicklung von Kundenbindungskonzepten
2.3. Die Corporate Website als Hub der Kundenbindung
2.4. Social Media für die kundenbindende Interaktion
2.5. Integrierte Dialog-Programme – IKP und KKP
2.6. Sammel- und Kundenkarten zur Stärkung der Kundenbindung
2.7. Kundenclubs – der Königsweg der Kundenbindung
3. Messung der Wirkung von Kundenbindungskonzepten
3.1. Wirkungs-Controlling auf Unternehmensebene
3.2. Programm-Controlling auf Ebene des Kundenbindungskonzepts
3.3. Prozess-Controlling auf Ebene des Kundenbindungskonzepts
4. Ausblick
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die Kennzeichnung des Kundenbeziehungsmanagements und seine Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen,
- Ziele des Kundenbeziehungsmanagements zu definieren,
- Wirkungsmechanismen des Kundenbeziehungsmanagements anzuwenden,
- Instrumente des Kundenbeziehungsmanagements zielorientiert auszuwählen sowie
- Erfolgsmessungen des Kundenbeziehungsmanagements vorzunehmen.
Belegempfehlung:
Teilnehmende, die im Marketing ihres Betriebes für den Kundenkontakt verantwortlich sind, sollten über Kenntnisse im Kundenbeziehungsmanagement verfügen und dafür dieses Modul belegt haben.
Relevante Kurse:1801 Einführung in das Gesellschafts-, Steuer- und Arbeitsrecht
Dr. jur. Walter Hesse
Inhalt:
Einleitung
1 Einführung in das Gesellschaftsrecht
1.1 Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Gb)
1.1 Offene Handelsgesellschaft
1.3 Kommanditgesellschaft
1.4 Wesentliche Merkmale des rechtsfähigen Vereins
1.5 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
1.6 Aktiengesellschaft (AG)
1.7 Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
1.8 GmbH & Co.KG
2 Einführung in das deutsche Steuerrecht
2.1 Steuerarten
2.2 Einkommensteuer
2.3 Körperschaftsteuer
2.4 Gewerbesteuer
2.5 Umsatzsteuer/Vorsteuer
3 Einführung in das deutsche Arbeitsrecht
3.1 Grundlagen des Arbeitsrechts
3.2 Individualarbeitsrecht
3.3 Kollektives Arbeitsrecht
3.4 Arbeitsgerichtliches Verfahren
4 Schlussüberlegungen
Studienziele:
Sie sollen nach der Erarbeitung dieses Modules
- mitverantworten können, welche Gesellschaftsform für Ihr Unternehmen relevant ist,
- einschätzen können, wie Sie anhand des Steuerrechts unnötige Abgaben vermeiden können,
- die Grundsätze des Arbeitsrechts kennen.
Belegempfehlung:
Die Lehrgangsteilnehmenden, die von diesen Rechtsgebieten noch sehr geringe Kenntnisse haben, sich dafür interessieren und entweder selbst geschäftsführend tätig sind oder die Geschäftsführung unterstützen wollen, sollten dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:1900 Fallstudie Management
Dr. Sabine Hertrampf
Inhalt:
Das Backwarenunternehmen Brinkmeyer
1 Die Brinkmeyer GmbH & Co. KG im Überblick
1.1 Historische Entwicklung
1.2 Qualität und soziale Verantwortung als Leitlinien
1.3 Wirtschaftliche Lage
1.4 Unternehmensstruktur
2 Geschäftsführung
3 Unternehmensbereiche
3.1 Beschaffung und Logistik
3.2 Produktion
3.3 Absatz
3.4 Marketing
3.5 Finanzwirtschaft
3.6 Unternehmensentwicklung
3.7 Personalwirtschaft
4 Unternehmensumfeld
4.1 Mikroumfeld
4.2 Makroumfeld
5 Ideen des neuen Geschäftsführers
5.1 Ausgangslage
5.2 Erneuerung des Sortiments
5.3 Eröffnung einer Filiale in den Niederlanden
5.4 Veränderung der Kapitalstruktur
5.5 Erweiterung des Nachhaltigkeitskonzepts
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben
- haben Sie ein realitätsnahes Beispiel eines Unternehmens mit typischen Herausforderungen und zu treffenden Entscheidungen von innen – aus dem Management – kennengelernt
- konnten Sie Ihr in den anderen Modulen angeeignetes Wissen anwenden und damit vertiefen
- haben Sie Ihre Lösungs- und Entscheidungsfindung als verantwortungsvoller Manager oder verantwortungsvolle Managerin trainiert.
Belegempfehlung:
Das Modul empfiehlt sich für alle Manager und Managerinnen, die für sich die Voraussetzungen dafür weitreichende Verantwortung in Planung, Organisation und Management in komplexen Unternehmen zu tragen, optimieren wollen.
Frau Dr. Sabine Hertrampf ist Autorin mehrerer Artikel im ManagementJournal.
Relevante Kurse:1910 New Public Management versus Öffentliche Verwaltung
Prof. Dr. Jörg Bogumil
Inhalt:
1. Ziele und Instrumente des New Public Management
1.1 Zur Geschichte des Neuen Steuerungsmodells
1.2 Die Kernelemente des Konzepts
2. Erfolge und Problemlagen
2.1 Das Neue Steuerungsmodell in der Praxis in Deutschland
2.2 Evaluation des Neuen Steuerungsmodells
2.3 Neues Kommunales Finanzmanagement
3. Erklärung von Implementationsproblemen
4.1 Falsche Theorie oder falsche Anwendung des Modells?
4.2 Anwendungsprobleme
4.3 Defizite des Modells
4. Fazit
5. Einordnung im internationalen Kontext
Studienziele:
Nach der Erarbeitung des Moduls sollen Sie
• einen Überblick das Konzept des NPM und die Implementationsprobleme und -erfolge haben;
• erklären können, warum bestimmte Maßnahmen aus der Vergangenheit weniger erfolgreich waren;
• die Modernisierungserfahrungen in Deutschland in den internationalen Kontext einordnen können.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfiehlt sich für Teilnehmende, die sich mit der Aufgabenerfüllung und dem Aufgabenspektrum staatlicher Institutionen befassen. Es ist somit einerseits für Anhänger des New Public Managements interessant als auch für Personen, die mit öffentlicher Verwaltung kooperieren und deren Herausforderungen verstehen wollen.
Relevante Kurse:1920 Funktionen im Public Management
diverse Autoren und Autorinnen
Inhalt:
1. Rechnungswesen (Prof. Dr. Günter Stephan)
1 Wirtschaftlichkeitsprinzip
2 Rechnungswesen der öffentlichen Verwaltung
2.1 Doppelte Buchführung (Doppik)
2.2 Kameralistik
2.3 Budgetierung
3 Kostenrechnung
3.1 Kostenartenrechnung
3.2 Kostenstellenrechnung
3.3 Kostenträgerrechnung
Auswertung der Kostenrechnung
2. Organisation (Prof. Dr. Jürgen Kegelmann)
1. Organisation und ihre Dimensionen
2. Funktionen und Gestaltungsaufgaben des Public Management
3. Funktionen und Gestaltungsaufgaben des Organisationsmanagement – Structure follows strategy!
4. Differenzierung und Integration
4.1 Kriterien/Prinzipien der Organisationsgestaltung
4.2 Wo kommen wir her? Merkmale der klassischen Organisationsstrukturen nach Max Weber
4.3 Funktionsdefizite bürokratischer Organisationsstrukturen
4.4 Entwicklungslinien der Organisations- und Strukturentwicklung
5. Organisationsmodelle im Vergleich
3. Common Assessment Framework (Mag. Thomas Prorok)
1. Das CAF-Modell
1.1 Befähiger
1.2 Ergebniskriterien
1.3 Themenfelder
2 Der CAF als System zur Verbesserung der Qualität
2.1 Phase 1: CAF-Selbstbewertung
2.2 Phase 2: CAF-Aktionsplan
2.3 Phase 3: CAF-Implementierung
2.4 Gütesiegel „Effective CAF User (ECU)“
3 Was ist das Besondere am CAF?
Studienziele:
Nach Erarbeitung dieses Moduls können Sie
- betriebswirtschaftliche Überlegungen im politisch-administrativen System der öffentlichen Verwaltung etablieren;
- Einsatzfelder der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt öffentliches Rechnungswesen erkennen;
- die Kosten- und Leistungsrechnung aufbauen und einsetzen;
- die zentrale Rolle der Organisation bei der Gestaltung der öffentlichen Verwaltung vershen und die zentralen Anforderung kennen;
- den zentralen Leitsatz „Structure follows Strategy“ erläuten und anwenden;
- aktuelle Organisationskonzepte mit ihren Chancen und Risiken erläutern;
- verstehen, wie der Common Assessment Framework in einer öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden kann;
- erste Schritte zum Einsatz des CAF in einer öffentlichen Verwaltung durchführen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die an den Funktionen Rechnungswesen, Organisation und Qualitätsmanagement in der öffentlichen Verwaltung interessiert sind und diese optimal ausgestalten wollen.
Relevante Kurse:1930 Digitalisierung im Public Management
Prof. Dr. Jürgen Wunderlich
Inhalt:
1 New Public Management als Leitidee für die Modernisierung von Staat und Verwaltung
2.4 Datenschutz
3.4 Chancen durch Open Government Data
Studienziele:
Nach der Erarbeitung des Moduls sollen Sie
- E-Government, Opern Government und E-Demokratie voneinander abgrenzen;
- die Anforderungen von Digitalisierungsprojekten in öffentlichen Institutionen kennen;
- ein professionelles Verständnis von digitaler Transformation der öffentlichen Verwaltung haben.
Belegempfehlung:
Teilnehmenden, die an der Modernisierung öffentlicher Verwaltungen aktiv mitwirken wollen, sei dieses Modul empfohlen. Wer die Potenziale der Informationstechnik zur Verbesserung des Verwaltungshandelns nutzen will, wird mit diesem Modul dabei einige Schritte weiterkommen.
Relevante Kurse:1935 Eigenschaften weiblicher Führungskräfte
Alexandra Busch
Inhalt:
1 Typisch männlich, typisch weiblich? – Die Macht der Zuschreibung
2 „Typisch weibliche“ Führungseigenschaften
3 Herausforderungen und strukturelle Barrieren für Frauen in Führung
3.1 Stereotype Rollenerwartungen und konservative Werte
3.2 Doppelte Standards in der Führung: Rolleninkongruenz, Paradoxes Mindset und Backlash-Effekt
3.3 Teilzeitfalle, Care-Lasten und fehlende weibliche Vorbilder und Netzwerke
4 Erfolgsfaktoren und -strategien für Frauen in Führung
5 Förderung von Frauen in Führung: Erfolgsstrategien für Organisationen
Studienziele:
Nach der Lektüre dieses Studienbriefes sollten Sie folgende Lernziele erreicht haben:
- Kenntnis der zugeschriebenen und tatsächlich messbaren Eigenschaften weiblicher Führungskräfte: Sie sollten in der Lage sein, die gemeinschaftsorientierten Eigenschaften, die mit „weiblicher Führung“ verbunden werden, zu benennen und zu beschreiben. Dazu gehören beispielsweise Empathie, Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit.
- Erkennen und Analysieren von Barrieren: Sie sollten spezifische Herausforderungen und Barrieren, denen viele weibliche Führungskräfte noch immer gegenüberstehen, beschreiben, identifizieren und analysieren können. Dies umfasst sowohl interne (persönliche) als auch externe (organisatorische und gesellschaftliche) Barrieren.
- Erfolgsfaktoren und stärkende Strategien für weibliche Führungskräfte: Sie sollten in der Lage sein, verschiedene Erfolgsfaktoren und Strategien, die zum individuellen und kollektiven Erfolg weiblicher Führungskräfte beitragen können, zu benennen, zu erklären und in beruflichen Kontexten anzuwenden.
- Förderung von weiblicher Führung im beruflichen Umfeld: Sie sollten Maßnahmen und politische Strategien zur Förderung von weiblicher Führung beschreiben und deren Umsetzung in unterschiedlichen beruflichen Kontexten bewerten können.
- Anwendung von Theorien und Modellen: Sie sollten theoretische Modelle wie den Backlash-Effekt und Theorien zur weiblichen Führung wie die Rolleninkongruenztheorie auf reale Szenarien anwenden und deren Relevanz sowie Wirksamkeit kritisch beurteilen können.
- Aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven: Sie sollten aktuelle Entwicklungen in der Unternehmensführung und Personalplanung erkennen und im Hinblick auf Herausforderungen und Chancen für weibliche Führungskräfte diskutieren sowie mögliche Auswirkungen auf Ihre eigene berufliche Praxis antizipieren können.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief widmet sich Herausforderungen und Erfolgsstrategien für Frauen in Führungspositionen und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf deren Führungseigenschaften.
Relevante Kurse:1940 Kontextfaktoren für Female Leadership
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Arbeit und Familie
1.1 Familienanforderungen
1.2 Mutterschaftsurlaub
1.3 Teilzeitarbeit
1.4 Work-Life-Balance
2. Präsenz und Verhalten anderer weiblicher Führungskräfte
2.1. Queen Bee-Syndrom
2.2 Solidarität und Unterstützung unter weiblichen Führungskräften
2.3 Weibliche Rollenmodelle
3. Mentoring – und Coaching Netzwerke
3.1 Mentoring
3.2 Coaching
3.3 Netzwerke
4. Industrie – und Organisationskontext
4.1 Branchenunterschiede
4.2 Organisationsstrukturen
4.3 Unternehmensgröße
4.4 Firmentyp
5. Kriesensituation
5.1 Krisenmanagement durch weibliche Führungskräfte
5.2 Auswirkungen von Krisen auf Karrieren
6. Genderegalitäre Länder – und Organisationskultur
6.1 Kulturelle Unterschiede
6.2 Organisationskultur
6.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein:
- Die vielfältigen Herausforderungen, die sich aus familiären Anforderungen für weibliche Führungskräfte ergeben, zu analysieren und die Auswirkungen von Mutterschaftsurlaub, Teilzeitarbeit und Work-Life-Balance auf die Karrierewege von Frauen zu bewerten.
- Die Bedeutung von Mentoring, Coaching und Netzwerken für die Karriereentwicklung von Frauen zu verstehen und Best Practices für deren Implementierung in der Praxis zu entwickeln.
- Branchenspezifische Unterschiede und den Einfluss von Organisationsstrukturen auf die Aufstiegschancen von Frauen in Führungspositionen zu analysieren und darauf basierende branchenspezifische Strategien zur Förderung von Frauen zu erarbeiten.
- Die Führungsstile und Strategien von Frauen in Krisensituationen zu evaluieren und diese Erkenntnisse auf Ihre eigene Organisation anzuwenden.
- Die Auswirkungen von gender-egalitären Länder- und Organisationskulturen sowie gesetzlichen Rahmenbedingungen auf die Karrierechancen von Frauen zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung in Ihrer Organisation umzusetzen.
Relevante Kurse:
1945 Strategien für ein erfolgreiches Female Leadership II
Prof. Dr. Katharina Klages
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief durchgearbeitet haben, sollten Sie
- wissen, was unter dem Begriff „Female Leadership“ zu verstehen ist;
- Erklärungsansätze für die bestehenden Geschlechterungleichheiten in den Führungsetagen kennen;
- Impulse zur Ausgestaltung und Stärkung der weiblichen Führung unter Darstellung praxisnaher Beispiele geben können.
Belegempfehlung:
Dieser Lehrbrief zielt darauf ab, Impulse zu geben – und zwar
- für Frauen, die eine Führungsposition anstreben oder weitreichendere Führungsverantwortung übernehmen möchten und über den beruflichen Aspekt hinaus die Balance zwischen unter-schiedlichen Lebensbereichen suchen,
- für Männer, die in einer häufig tradierten Firmenwelt den Weg ebnen wollen hin zu diverseren Teams und einen transformativen, modernen Führungsstil.
Die Auseinandersetzung mit Female Leadership dient letztlich dazu, langfristig die Gleichberechtigung der Geschlechter im Kontext jedweder Führungsfunktionen umzusetzen und dauerhaft zu etablieren.
Relevante Kurse:1950 Weibliches Führungsverhalten
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Verhaltenstheoretische Grundlagen
1.1. Agentisches und gemeinschaftliches Verhalten
1.2. Prosoziales Verhalten
1.3. Risikoaverses Verhalten
2. Beziehungsorientierung in der weiblichen Führung
2.1. Strategien zur Förderung von Zusammenarbeit und Teamdynamik
2.2. Beziehungsorientierung im Vergleich zu sachorientierten Führungsansätzen
3. Kommunikation als Führungsinstrument in der weiblichen Führung
3.1. Kommunikationsstile
3.2. Rolle von Empathie und aktivem Zuhören
3.3. Stimme und Präsenz
3.4. Humor im weiblichen Führungsverhalten
3.5. Authentizität als Führungsmerkal
4. Führungstheorien im weiblichen Kontext
4.1. Partizipative Führung
4.2. Transformationale Führung
4.3. Transaktionale Führung
4.4. Forschung zu weiblichen Führungskräften und transformationalen Führungsstil
5. Umgang mit negativen Emotionen in der weiblichen Führung
5.1. Geschlechtsspezifische Unterschiede
5.2. Strategien für Stress- und Emotionsmanagement
5.3. Emotionsregulation und ihre Bedeutung für weibliche Führungskräfte
Studienziele:
Nach Abschluss dieses Moduls werden Sie in der Lage sein:
● Sie verstehen die Unterscheidung zwischen agentischem und gemeinschaftlichem Verhalten und können deren Bedeutung für Führungsstile und Karriereentwicklung evaluieren. Sie können prosoziales Verhalten in der Führung einordnen und deren Einfluss auf Teamklima und Arbeitskultur einschätzen.
● Sie erkennen verschiedene Kommunikationsstile und deren Anwendung in unterschiedlichen Führungssituationen und verstehen die Bedeutung von Empathie und aktivem Zuhören in der Führung und können diese Fähigkeiten zielgerichtet einsetzen. Sie reflektieren die Wirkung von Stimme und Körpersprache auf die Wahrnehmung von Führungsstärke und entwickeln Techniken zur bewussten Gestaltung Ihrer Präsenz.
● Sie erkennen die Bedeutung von beziehungsorientierten Führungsansätzen und können diese im Vergleich zu sachorientierten Ansätzen kritisch bewerten sowie Strategien zur Förderung von Zusammenarbeit und Teamdynamik, die sowohl auf Vertrauen als auch auf gemeinsame Ziele abzielen, entwickeln.
● Sie analysieren geschlechtsspezifische Unterschiede in der Nutzung von Humor und erkennen, wie Humor die Führungswahrnehmung beeinflusst und können Humor gezielt zur Teamentwicklung, Konfliktlösung und zur Förderung eines positiven Arbeitsklimas einsetzen.
● Sie können partizipative, transformationale und transaktionale Führungsstile in Bezug auf weibliche Führungskräfte evaluieren und entwickeln ein Verständnis für die Vor- und Nachteile dieser Führungsansätze und setzen diese in Ihrem beruflichen Umfeld um.
● Sie reflektieren die Bedeutung von Authentizität als Führungsmerkmal und erkennen Methoden, um wahrgenommene Inkongruenzen zu überwinden und entwickeln Strategien, um authentische und glaubwürdige Führungsstile zu stärken, die sowohl die eigenen Werte als auch organisatorische Ziele einbeziehen.
● Sie verstehen die Auswirkungen negativer Emotionen auf die Führungsarbeit und entwickeln effektive Strategien zur Emotionsregulation und setzen Achtsamkeit und Selbstreflexion ein, um Ihre emotionale Stabilität zu stärken und ein positives Arbeitsklima zu fördern.
Relevante Kurse:
1955 Strategien für erfolgreiches Female Leadership I
Dr. Anett Steller
Melanie Göppert
Inhalt:
Studienziele:
In diesem Studienbrief werden Sie umfassende Kenntnisse über die spezifischen Herausforderungen, Denkhaltungen und Handlungsstrategien weiblicher Führungskräfte in verschiedenen Kontexten erwerben. Nach Abschluss dieses Moduls werden Sie zu Folgendem in der Lage sein:
- Sie verstehen, wie Unternehmenskulturen, strukturelle Rahmenbedingungen und unbewusste Vorurteile die Emergenz weiblicher Führung beeinflussen, und können gezielte Maßnahmen zur Förderung einer inklusiven Führungskultur bewerten.
- Sie analysieren, wie Leadership-Programme, Mentoring- und Sponsoringstrukturen gezielt zur Sichtbarmachung weiblicher Talente beitragen, und bewerten deren Nutzen im organisationalen Kontext.
- Sie erkennen die Bedeutung früher Förderung und strategischer Entwicklung weiblicher High Potentials und sind in der Lage, geeignete Identifikations- und Auswahlverfahren zu differenzieren.
- Sie verstehen, wie ein paradoxes Mindset dazu beiträgt, widersprüchliche Anforderungen in der Führung konstruktiv zu integrieren, und entwickeln selbst die Fähigkeit, mit Spannungsfeldern produktiv umzugehen.
- Sie erkennen den Stellenwert von Resilienz als individuelle wie organisationale Schlüsselressource und können Modelle der Resilienzentwicklung auf Führungskontexte übertragen.
- Sie reflektieren die Wirkung emotionaler Intelligenz im Führungsalltag, identifizieren deren zentrale Komponenten und wenden diese zur Stärkung von Vertrauen, Motivation und Kommunikation im Team an.
- Sie entwickeln eine systemische Perspektive auf Führung, die Wechselwirkungen, Komplexität und Mehrperspektivität berücksichtigt, und nutzen diese zur Förderung von Reflexion und Verantwortung.
- Sie bauen virtuelle Führungskompetenzen gezielt aus, differenzieren Anforderungen zwischen Präsenz- und Digitalführung und setzen Tools sowie Moderationsmethoden für digitale Führungskontexte bewusst ein.
- Sie setzen praktische Tools zur Selbstreflexion und Journaling gezielt ein, um Ihre Selbstwahrnehmung zu stärken, Ihre persönliche Entwicklung zu fördern und Ihre Wirksamkeit als Führungskraft nachhaltig zu erhöhen.
Belegempfehlung:
1960 Projektinitialisierung und Planung
Prof. Dr. Siegfried Schreuder
Inhalt:
1 Situationsanalyse
1.1 Ausgangssituation eines Projektes
1.2 Problemstellungen in der Ausgangssituation
1.3 Zahlen, Daten Fakten zur Problemstellung
1.4 Stakeholder-Analyse
1.5 Vision, Zweck des Projektes
1.6 Nutzenerwartungen, Nutzenpotenziale des Projektes
1.7 Methoden der Projektinitialisierung
2 Definition von Zielen und Anforderungen
2.1 Zielformulierungen auf Basis von Lasten-/Pflichtenheften
2.2 Zielformulierungen hinreichend spezifizierter Ergebniszustände
2.3 Anforderungen und Zielformulierungen für agile Projekte
2.4 Rahmenbedingungen, Annahmen und Voraussetzungen
2.5 Projektinitialierungsworkshop
3 Projektdefinition – Entwicklung von Projektskizzen
3.1 Inhalte einer Projektskizze
3.2 Charakteristische Fehler bei der Projektdefinition
4 Planung von klassischen Projekten
4.1 Ziel der Projektplanungsphase
4.2 Rahmen-, Teilziel-, Meilensteinplanung
4.3 Feinplanung
4.4 Darstellungsformen quantitativer Planungsdaten
4.5 Planungsansätze
4.6 Risikoplanung
5 Planung von agilen und hybriden Projekten
5.1 Iterativ – inkrementelle Vorgehensweise
5.2 Scrum
5.3 Kanban
5.4 Quantitative Planungsansätze bei agilen Projekten
5.5 Schätztechnik bei agilen Projekten
5.6 Burn Down und Burn Up Charts
5.7 Planung von hybriden Projekten
Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie den Studienbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
• zu verstehen, wie die Ausgangssituation vor dem Zustandekommen eines Projektes identifiziert und sinnvoll beschreiben werden kann,
• die komplexen Sichten auf ein mögliches Projekt zu konsolideren, in einem gemeinsamen Dokument (Projektskizze) zu beschreiben und mit Beteiligten und ggf. Betroffenen abzustimmen,
• Gründe und Absichten eines Projektes (Vision und Nutzenpotenziale) methodisch zu entwickeln und sprachlich von s.m.a.r.t.en Projektzielen abzugrenzen,
• eine Projektskizze für Ihr Unternehmen erstellen zu können, sowie • sowohl klassische als auch agile Projekte mit geeigneten Methoden planen zu können.
Belegempfehlung:
Der Lehrbrief ist ideal für Teilnehmende, die sich im Bereich Projektmanagement weiterqualifizieren möchten oder bereits in einer Rolle tätig sind, in der sie Projekte planen, steuern oder begleiten. Er richtet sich Teilnehmende, die lernen möchten, die Ausgangssituation eines Projektes zu analysieren, komplexe Projektansätze zu konsolidieren und klare, methodisch fundierte Projektziele zu formulieren. Zudem ist er geeignet für diejenigen, die ihre Fähigkeiten in der Erstellung von Projektskizzen verbessern und sowohl klassische als auch agile Projektmethoden anwenden möchten. Wenn Sie also Ihre Kompetenzen im Projektmanagement ausbauen oder vertiefen wollen, ist dieser Studienbrief genau das Richtige für Sie!
Relevante Kurse:1965 Risiko- und Qualitätsmanagement in Projekten
Dr. Anett Steller
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein:
- die Bedeutung eines integrierten Risiko- und Qualitätsmanagements für den Projekterfolg zu erklären und entsprechende Wechselwirkungen zu analysieren,
- Methoden zur Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung (z. B. Risikomatrix, EMV, Entscheidungsbaum, RBS) auszuwählen, anzuwenden und in den Projektablauf zu integrieren,
- Qualitätsanforderungen im Projekt strukturiert abzuleiten, zu operationalisieren und mit geeigneten Instrumenten (z. B. Checklisten, Q-Gates, Testpläne) systematisch abzusichern,
- qualitative und quantitative Verfahren des Risikomanagements praxisorientiert einzusetzen, deren Grenzen einzuschätzen und deren Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren,
- Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -kontrolle im Projektteam zu koordinieren sowie die Rollenverteilung dabei adressatengerecht zu gestalten (z. B. über RACI-Matrix, Reviews oder 4-Augen-Prinzip),
- agile Besonderheiten wie iterative Risikosteuerung, Definition of Done, Test-Driven Development oder Continuous Integration in Qualitätsprozesse einzubinden und projektangemessen zu bewerten,
- Risiken und Qualität in hybriden Projekten gemeinsam zu steuern und konkrete Herausforderungen durch transparente Kommunikation, Maßnahmenplanung und Tool-Einsatz zu bewältigen.
Diese Kompetenzziele unterstützen Sie dabei, Projekte nicht nur methodisch sicher zu planen, sondern sie auch vorausschauend, qualitätsorientiert und risikobewusst umzusetzen – unabhängig von Projektart, Branche oder Teamstruktur.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief ist geeignet für Fach- und Projektmitarbeitende, die ihre Kenntnisse im Risiko- und Qualitätsmanagement vertiefen möchten. Er richtet sich an Personen, die Projekte erfolgreich planen, steuern und absichern wollen, egal ob in klassischen, agilen oder hybriden Umgebungen. Wenn Sie Ihre Fähigkeiten in der Risiko- und Qualitätssteuerung verbessern möchten, ist dieser Studienbrief genau das Richtige für Sie!
Relevante Kurse:1967 Projektrealisierung
Dr. Anett Steller
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein:
- die Bedeutung der Realisierungsphase im Projektmanagement zu erklären und deren Einfluss auf den Projekterfolg zu beurteilen,
- Unterschiede zwischen klassischen, agilen und hybriden Vorgehensweisen zu analysieren und kontextgerecht anzuwenden,
- Projektverläufe und Umsetzungsprozesse systematisch zu strukturieren und relevante Instrumente wie Gantt-Diagramme, Kanban-Boards und Meilenstein-Trendanalyse gezielt einzusetzen,
- zentrale Steuerungsinstrumente im Projektcontrolling – z. B. Soll-Ist-Vergleich, Earned Value Management oder Burn-Down-Charts – zu beschreiben und im Projektverlauf anzuwenden,
- adäquat mit Projektänderungen umzugehen, Change Requests zu managen oder agile Backlogs zu pflegen und iterativ anzupassen,
- Erfolgsfaktoren für eine effiziente Projektrealisierung zu identifizieren und praktische Maßnahmen zur Risikosteuerung, Kommunikation und Teamorganisation zu entwickeln,
- hybride Projektansätze zu planen, methodisch sinnvoll zu kombinieren und geeignete Einsatzgebiete für diese Vorgehensweise zu bestimmen.
Diese Kompetenzziele unterstützen Sie dabei, Projekte nicht nur zu planen, sondern sie auch strukturiert, reflektiert und erfolgreich umzusetzen – unabhängig von Projektart, Branche oder Teamstruktur.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen diesen Studienbrief Teilnehmenden, die ihre Fähigkeiten im Projektmanagement auf ein professionelles Niveau heben möchten. Er richtet sich an Projektleiter, Teammitglieder, Projektcontroller, sowie an Fach- und Führungskräfte, die in verschiedenen Branchen tätig sind und Projekte planen, steuern oder umsetzen. Wenn Sie lernen möchten, wie man unterschiedliche Projektmethoden anwendet, Steuerungsinstrumente effektiv nutzt, mit Änderungen umgeht und erfolgreiche Projektabschlüsse erzielt – egal ob klassisch, agil oder hybrid – dann ist dieser Studienbrief genau das Richtige für Sie!
Relevante Kurse:1970 HR im Projektmanagement (demnächst verfügbar)
Dr. Bernhard Rosenberger
Thomas Lepa
Inhalt:
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben …
- kennen Sie die wichtigsten Grundlagen, Herausforderungen und praxisnahen Lösungsansätze für Projektmanagement und HR in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kennen.
- kennen Sie Methoden, die mit begrenzten Ressourcen umsetzbar sind und echten Mehrwert bieten.
- erhalten Sie ein Verständnis für die theoretischen Grundlagen von HR im Projektmanagement sowie praktische Kenntnisse in Bereichen wie Teamzusammenstellung, Motivation, Kommunikation und Konfliktmanagement.
- kennen Sie Beispiele und Empfehlungen die Transfermöglichkeiten in den beruflichen Alltag aufgezeigen.
- verstehen Sie die zentrale Rolle von HR im Projektmanagement und wissen, warum eine frühzeitige Einbindung in die Projektplanung positiv auf die Projektgestaltung und -umsetzung wirkt.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief richtet sich vor allem an Fach- und Projektmitarbeitende in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die ihre Kenntnisse im Projektmanagement und im Bereich Human Resources vertiefen möchten. Er ist ideal für Personen, die mit begrenzten Ressourcen arbeiten und praktische, umsetzbare Methoden suchen, um Projekte erfolgreich zu planen, zu steuern und das Team effektiv zu unterstützen. Wenn Sie in Ihrer Rolle bereits in die Projektplanung eingebunden werden möchten oder Ihre Fähigkeiten in HR-bezogenen Themen im Projektumfeld verbessern wollen, ist dieser Studienbrief genau das Richtige für Sie!
Relevante Kurse:1975 Beschaffungsmanagement in Supply Chain
Prof. Dr. Ulrich Berbner
Inhalt:
1 Einleitung und Kompetenzziele
2 Einführung in das Beschaffungsmanagement in Supply Chains
2.1 Definition und Ziele des Beschaffungsmanagements
2.2 Aufgaben der Beschaffung
2.3 Total Cost of Ownership (TCO) in der Beschaffung
2.4 Kontrollfragen und Aufgaben
3 Beschaffungsstrategien
3.1 Übersicht über Beschaffungsstrategien und Lernziele
3.2 Make or Buy
3.3 Anzahl Lieferanten je Material: Single, Dual und Multiple Sourcing
3.4 Beschaffungsweg: Direkte und indirekte Beschaffung
3.5 Dauer und Intensität der Lieferantenbeziehung
3.6 Lieferantenherkunft: Global, Local, Domestic Sourcing
3.7 Modul- und Systembeschaffung
3.8 Belieferungsstrategie: Losgrößen-, Just-In-Time- und Just-In-Sequence-Beschaffung
3.9 Kombination unterschiedlicher Beschaffungsstrategien in der Praxis
3.10 Kontrollfragen und Aufgaben
4 Lieferantenmanagement, Digitalisierung und Risikomanagement in der Beschaffung
4.1 Einführung in das Lieferantenmanagement und Lernziele
4.2 Lieferantenauswahl
4.3 Lieferanten-Controlling und Lieferantenentwicklung
4.4 Verhandlung und Vertragsgestaltung
4.5 Lieferkonditionen (INCOTERMS)
4.6 Digitalisierung und KI in der Beschaffung
4.7 Kontrollfragen und Aufgaben
5 Bedarfs- und Bestandsmanagement
5.1 Einführung in das Bedarfs- und Bestandsmanagement
5.2 Materialdisposition und Materialbedarfsrechnung
5.3 Bestellung, Bestellpolitiken und Bestand
5.4 Berechnung der optimalen Bestellmenge
5.5 Vorhaltung von Sicherheitsbeständen
5.6 Kontrollfragen und Aufgaben
6 Beschaffungsanalyse
6.1 Einführung in die Beschaffungsanalyse und Lernziele
6.2 Portfolioanalyse in der Beschaffung
6.3 Materialsegmentierung mittels ABC-Analyse
6.4 Materialsegmentierung mittels XYZ-Analyse
6.5 Interpretation der Ergebnisse einer kombinierten ABC- und XYZ-Analyse
6.6 Kontrollfragen und Aufgaben
7 Nachhaltige Beschaffung
7.1 Definition und Lernziele
7.2 Umsetzung der nachhaltigen Beschaffung
7.3 Kontrollfragen und Aufgaben
Zusammenfassung und Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie den Lehrbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage,
- Herausforderungen, Ziele und Aufgaben des Beschaffungsmanagements zu erläutern,
- Beschaffungssituationen zu analysieren und einzuordnen,
- geeignete Beschaffungskonzepte basierend auf gegebenen Rahmenbedingungen zu identifizieren,
- die wesentlichen Bestandteile des Lieferantemanagements zu erläutern,
- die Relevanz der Digitalisierung für das Beschaffungsmanagement zu erklären,
- für einzelne Materialien geeignete Vorgehensweisen für das Bestandsmanagement und das Bedarfsmanagement festzulegen sowie
- Einflüsse von Nachhaltigkeitszielen auf den Beschaffungsprozess zu erläutern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmenden, die in Einkauf, Materialwirtschaft oder Supply Chain Management tätig sind oder eine entsprechende Position anstreben, sowie Teilnehmenden mit (geplanter) Führungsverantwortung im Beschaffungsumfeld ist dieses Modul zu empfehlen. Es eignet sich zudem für alle, die ihre Kenntnisse in den Bereichen Lieferantenmanagement, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung systematisch ausbauen möchten
Relevante Kurse:1980 Produktions- und Operations Management in Supply Chains
Prof. Dr. Ulrich Berbner
Inhalt:
1 Einleitung und Kompetenzziele
2 Einführung in das Produktions- und Operations Management in Supply Chains
2.1 Abgrenzung und Definition
2.2 Ziele von Produktions- und Operations Management
2.3 Herausforderungen von Produktion und Operations im 21. Jahrhundert
2.4 Kontrollfragen
3 Produktionsplanung und -steuerung
3.1 Prinzipien der Produktion als Grundlage für die Produktionsplanung & und -sSteuerung
3.2 Ebenen der Produktionsplanung und -sSteuerung: sStrategisch, tTaktisch, oOperativ
3.3 Aggregierte Produktionsprogrammplanung
3.4 Kurzfristige Produktionsprogrammplanung
3.5 Reihenfolgeplanung
3.6 Produktionssteuerung
3.7 Industrie 4.0 in Produktion und Produktionsplanung
3.8 Kontrollfragen
4 Planung, Leistungsmessung und Dokumentation der Produktion
4.1 Typen von Produktionssystemen
4.2 Leistungsmessung von Produktionssystemen
4.3 Zykluszeit und Takt
4.4 Umsetzung erster Prozessoptimierungen
4.5 Kontrollfragen
5 Systematische Optimierung von Produktionssystemen
5.1 Toyota Production System (TPS)
5.2 Methoden und Prinzipien des Lean Management
5.3 Kontrollfragen
6 Qualität, Qualitätsmanagement in der Produktion
6.1 Total Quality Management
6.2 Six Sigma
6.3 Kontrollfragen
Zusammenfassung und Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie den Lehrbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- … zentrale Begriffe und Konzepte des Produktions- und Operations Managements im Kontext von Supply Chains zu definieren und voneinander abzugrenzen.
- … Ziele, Aufgaben und Herausforderungen des Produktions- und Operations Managements zu erklären.
- … zwischen verschiedenen Produktionsprinzipien (z. B. MTO, MTS, ATO) und Produktionssystemen (z. B. Linien-, Werkstatt-, Inselfertigung) zu unterscheiden und den Einsatz bestimmter Produktionssysteme zu begründen.
- … die Ebenen der Produktionsplanung (strategisch, taktisch, operativ) zu erläutern und typische Planungsentscheidungen einer Ebene zuzuordnen.
- … ausgewählte Planungsmethoden wie eine Reihenfolgeplanung selbstständig anzuwenden.
- … Potenziale der Industrie 4.0 für die Produktion und das Operations Management zu beschreiben.
- … Produktionsprozesse zu analysieren, um Engpässe und Verschwendungsquellen zu identifizieren.
- … Lean-Methoden wie das Pull-Prinzip, das Takt-Prinzip oder 5S zur Optimierung von Produktionsprozessen grob zu erläutern.
- … eigene Ideen zur Optimierung von Produktionsprozessen unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit, Zeit, Kosten, Qualität und Nachhaltigkeit zu entwickeln und zu begründen.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul allen Teilnehmenden, die Produktions- oder Supply-Chain-Prozesse steuern, optimieren oder künftig verantworten möchten. Es eignet sich besonders für Fach- und Führungskräfte im Produktions- und Operations Management.
Relevante Kurse:1985 Logistik und Transportmanagement in Supply Chains
Prof. Dr. Ulrich Berbner
Inhalt:
1 Einführung in Logistik- und Transportmanagement in Supply Chains
1.1 Einführung und Kompetenzziele
1.2 Abgrenzung und Definition
1.3 Phasen und Aufgabenbereiche der Logistik
1.4 Herausforderungen der Logistik im 21 Jahrhundert
2 Lagerhaus und Lagersysteme
2.1 Grundlagen und Kompetenzziele
2.2 Lagerhausfunktionen
2.3 Lagertypen
2.4 Prozesse im Lagerhaus
2.5 Logistische Einheiten
2.6 Lagersysteme
2.7 Logistikkennzahlen
2.8 Beispielhafte Umsetzung von Flächen, Prozessen und Technologien im Lagerhaus
3 Transportmanagement
3.1 Grundlagen und Kompetenzziele
3.2 Auswahl geeigneter Transportmittel
3.3 Gestaltung des Transportprozesses
4 Distribution und Fulfillment
4.1 Grundlagen und Kompetenzziele
4.2 Logistikstrukturen in der Distribution
4.3 Alternative Distributionsstrukturen im Handel
4.4 Digitale Prozesse und Technologien für die Auftragsabwicklung
4.5 Retourenmanagement und Reverse Logistics
5 Logistische Dienstleister
5.1 Grundlagen und Kompetenzziele
5.2 Typen von Logistikdienstleistern
5.3 KEP-Dienste
5.4 Kontraktlogistik
Zusammenfassung und Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie den Lehrbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- … die wesentlichen Aufgabenbereiche, Funktionen und Strukturen des Logistik- und Transportmanagements systematisch zu beschreiben.
- … Lager- und Transportkonzepte zielgerichtet auszuwählen, zu begründen und auf spezifische betriebliche Anforderungen anzupassen.
- … Kennzahlen zur Leistungsmessung in der zu berechnen, zu interpretieren und für operative Entscheidungen heranzuziehen.
- … Auswirkungen aktueller Megatrends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel auf Logistiknetzwerke zu reflektieren und deren Implikationen zu beurteilen.
- … die Abhängigkeiten zwischen Lagerhaltung, Transport und Distribution im Kontext integrierter Logistiksysteme zu erkennen und zu beschreiben.
- … logistische Herausforderungen in konkreten Fallbeispielen zu identifizieren, geeignete Lösungsansätze zu entwickeln und praxisnah zu argumentieren.
Belegempfehlung:
Der Studienbrief ist besonders geeignet für Logistik- und Supply Chain-Manager, Logistikplaner, Transportkoordinatoren, Fach- und Führungskräfte in der Logistikbranche sowie Fachkräfte, die ihr Wissen in diesem Bereich vertiefen möchten. Auch Personen, die in Unternehmen für die Optimierung der Logistikprozesse verantwortlich sind oder sich auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten wollen, profitieren von diesem Lehrmaterial.
Relevante Kurse:1990 Digitalisierung in Supply Chains
Dr. Janosch Brinker
Inhalt:
1 Supply Chain Management – Ein Überblick über Strukturen und Einflüsse
2 Digitalisierung und Schlüsseltechnologien in der Supply Chain
2.1 Merkmale einer digitalen Supply Chain
2.2 Zentrale Technologien eines DSCM
2.3 Zukunftstrends: Autonome Lieferketten, KI-Plattformen, Nachhaltigkeit
3 Kollaborative Ansätze und Digitalisierung in der Supply Chain
3.1 Digitale Plattformen für Kollaboration und Informationsaustausch
3.2 Digitalisierung und Supply Chain Finance (SCF)
4 Change Management in der digitalen Supply Chain
4.1 Herausforderungen im Change Management der digitalen Supply Chain
4.2 Erfolgsfaktoren für Change Management in der digitalen Supply Chain
5 How to: Guide einer erfolgreichen Digitalisierung der Supply Chain
5.1 Definition: Was ist eine digitale Supply Chain?
5.2 Vorteile einer digitalen Lieferkette
5.3 Digitale Reifegrade der Supply Chain
5.4 Schlüsseltechnologien für die Digitalisierung
5.5 Strategie zur digitalen Transformation in 7 Schritten
5.6 Herausforderungen & Lösungsansätze
Studienziele:
Mit Erarbeiten dieses Moduls erwerben Sie:
- Einen fundierten Überblick über die technologischen Möglichkeiten und Herausforderungen im Supply Chain Management
- Sie können die passenden Fragen stellen, wenn es um die Integration dieser Technologien in ihre Geschäftsprozesse geht
- Sie wissen wie Sie mit digitalen Technologien den aktuellen Herausforderungen ihrer Supply Chains begegnen können
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmenden, die sich mit den technologischen Entwicklungen im Supply Chain Management vertraut machen möchten. Es richtet sich insbesondere an Fach- und Führungskräfte, die digitale Lösungen gezielt in ihre Geschäftsprozesse integrieren und die Leistungsfähigkeit ihrer Lieferketten angesichts aktueller Herausforderungen wie Digitalisierung, Vernetzung und Agilität stärken wollen.
Relevante Kurse:1995 Nachhaltigkeit in Supply Chains
Prof. Dr. Thomas Liebetruth
Inhalt:
1. Einführung und Überblick
1.1. Definition Nachhaltigkeit und relevante Begriffe/Konzepte (z. B. ESG, CSR)
1.2. Themen und Handlungsfelder der ISO 26000
1.3. Supply Chain Management: Definition und Herausforderungen
2. Rechtlich-regulatorische Grundlagen
2.1. Externe Effekte als Auslöser für rechtlich-regulatorische Maßnahmen
2.2. Lieferkettengesetz und dessen Anforderungen
2.3. CSR-RUG und CSRD: Berichtspflichten für Unternehmen
2.4. Relevante Zertifizierungen: ISO 14001, ISO 50001, SA8000
3. Nachhaltigkeitsstrategie und Berichterstattung
3.1. Vorgehensweise zur Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie
3.2. Nachhaltigkeitsberichtswesen und relevante Standards (GRI bzw. ESRS)
4. Lebenszyklusanalyse bzw. Ökobilanz / Life Cycle Assessment
4.1. Überblick und Standards
4.2. Ziel und Untersuchungsrahmen
4.3. Erstellung der Sachbilanz
4.4. Wirkungsabschätzung
4.5. Auswertung und Interpretation
5. Berechnung von CO₂-Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol
5.1. Treibhausgase, globale Emissionen und Relevanz für Unternehmen
5.2. Emissionshandelssysteme in Deutschland und Europa
5.3. Das Greenhouse Gas Protocol als internationaler Standard für die Emissionsbilanzierung
5.4. Der Corporate Standard: Prinzipien, Scopes und Emissionsberechnung
5.5. Der Scope-3-Standard: Emissionen entlang der Wertschöpfungskette
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Lehrbriefs sind Sie in der Lage:
- zentrale Begriffe der Nachhaltigkeit im Kontext von Supply Chains korrekt zu benennen und einzuordnen,
- zentrale Herausforderungen nachhaltiger Lieferketten sowie die Auswirkungen rechtlich-regulatorischer Rahmenbedingungen auf Unternehmen zu erläutern,
- die Grundzüge einer unternehmensspezifischen Nachhaltigkeitsstrategie mit Fokus auf die Lieferkette zu entwerfen und die Struktur gängiger Nachhaltigkeitsberichte zu erläutern,
- den Aufbau und die wesentlichen Inhalte einer Lebenszyklusanalyse (Ökobilanz) zu beschreiben und erste eigene Analysen zu planen,
- Methoden zur Berechnung von CO₂-Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol zu erklären und auf ausgewählte Aspekte der eigenen Supply Chain anzuwenden.
Belegempfehlung:
Der Studienbrief ist besonders geeignet für Personen, die sich mit Nachhaltigkeit im Bereich Supply Chains beschäftigen möchten oder bereits in diesem Bereich tätig sind. Er ist ideal für Fach- und Führungskräfte im Bereich Nachhaltigkeit, Supply Chain Management, Umweltmanagement oder CSR, Beraterinnen und Berater, die Unternehmen bei nachhaltigen Lieferketten unterstützen, sowie Fachkräfte, die ihr Wissen in diesem Bereich vertiefen möchten. Auch Personen, die sich auf die Umsetzung nachhaltiger Strategien in Unternehmen vorbereiten oder ihre Kenntnisse im Umwelt- und Klimaschutz erweitern wollen, profitieren von diesem Lehrmaterial.
Relevante Kurse:2116 Grundlagen des Personalmanagements
Prof. Dr. Dirk Holtbrügge
Inhalt:
1. Personalmanagement und Unternehmensstrategie
2. Theoretische Grundlagen des Personalmanagement
2.1 Motivationstheorien
2.2 Ressourcenorientierter Ansatz
2.3 Personalökonomische Ansätze
3. Arbeitsrechtliche Grundlagen des Personalmanagement
3.1 Individuelles Arbeitsrecht
3.2 Kollektives Arbeitsrecht
4. Instrumente des Personalmanagement
4.1 Personalbeschaffung
4.2 Personalentwicklung
4.3 Personaleinsatz
4.4 Personalentlohnung
4.5 Personalfreisetzung
5. Organisation des Personalmanagement
5.1 Arbeitsteilung zwischen Personal- und Fachabteilung
5.2 Organisation der Personalabteilung
5.3 Outsourcing und Offshoring
6. Personalcontrolling
6.1 Gegenstand und Ziele
6.2 Instrumente und Methoden
6.3 Personalberichterstattung
Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben,
- können Sie die Relevanz des Personalmanagement für den Unternehmungserfolg begründen;
- verstehen Sie die wichtigsten Theorien des Personalmanagement und können diese auf praktische Fragen anwenden;
- können Sie den Einfluss des Arbeitsrechts auf das Personalmanagement analysieren;
- können Sie personalpolitische Probleme zu strukturieren und Lösungsvorschläge entwickeln;
- können Sie die wichtigsten Instrumente des Personalmanagement sowie deren Vor- und Nachteile erläutern;
- verstehen Sie die Auswirkungen personalpolitischer Entscheidungen für die Mitarbeiter, Unternehmung und Gesellschaft;
- können Sie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Organisationsformen des Personalmanagement abwägen;
- können Sie die Grundzüge des Personalcontrolling darstellen.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die eine grundlegende Einführung in die Aufgaben und Teilbereiche des Personalmanagements benötigen, empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:2135 Personalplanung
Prof. Dr. Thomas Breisig
Inhalt:
Einleitung
1 Begriff und Notwendigkeit der Personalplanung
1.1 Begriff
1.2 Funktionen
1.3 Personalplanung als abgeleitete Planung
1.4 Informationsbasis
1.5 Personalplanung als Prozess
2 Bereiche der Personalplanung
2.1 Personalbedarfsplanung
2.2 Personalbeschaffungsplanung
2.3 Personalabbauplanung
2.4 Personalentwicklungsplanung
2.5 Personaleinsatzplanung
2.6 Personalkostenplanung
3 Personalplanung als Spannungs- und Konfliktfeld
3.1 Interessenausgleichendes Potenzial
3.2 Mitwirkung des Betriebsrats bei der Personalplanung
3.3 Weitergehende Mitbestimmungsrechte
3.4 Zur praktischen Umsetzung der Personalplanung
Fazit
Studienziele:
Nach Bearbeitung dieses Moduls sollten Sie
- beschreiben können, was Personalplanung ist und warum sie erforderlich ist,
- wichtige Informationsbasen kennen und die Personalplanung als Regelkreis verstehen,
- die Rolle der Personalplanung im betriebswirtschaftlichen Planungszusammenhang erläutern können,
- die Funktionsbereiche der Personalplanung unterscheiden können,
- die Bedeutung der Personalplanung auch für andere Akteure, insbesondere die Arbeitnehmer und die Betriebsräte als ihre gewählte Interessenvertretung, nachvollziehen können sowie
- die wichtigsten gesetzlichen, hauptsächlich betriebsverfassungsrechtlichen, Grundlagen kennen.
Belegempfehlung:
Das Modul Personalplanung ist im Lehrgang Personalmanagement ein Kernmodul, weil Personalplanung an sich und auch die Planung des Personalbedarfs und der sonstigen personalwirtschaftlichen Funktionen grundlegender Bestandteil des Personalmanagements sind. Deswegen wird dieses Modul allen Teilnehmenden des Lehrgangs Personalmanagement empfohlen. Auch Teilnehmende des Lehrgangs Business Management, die Personalverantwortung wörtlich nehmen, sollten dieses Modul buchen.
Relevante Kurse:2145 Personalmarketing
Einleitung
1 Das Wesen des Personalmarketings
1.1 Sechs Mythen zum Personalmarketing
1.2 Definition von Personalmarketing
2 Herausforderungen und Ziele des Personalmarketings
2.1 Personalmarketing als Querschnittsfunktion
2.2 Personalmarketing als Unterstützungsfunktion
3 Zuständigkeit und Verantwortung für das Personalmarketing
4 Die Analyse als Ausgangspunkt des Personalmarketings
5 Maßnahmen des internen Personalmarketings
6 Innovatives externes Personalmarketing
6.1 Die Stellenanzeige
6.2 Die Karriere-Homepage
6.3 Job- und Karrieremessen
6.4 „Schnupperjobs“
6.5 Social Media
6.6 Bewertungsplattformen und Siegel
6.7 Videos und Bilder
6.8 Guerilla Marketing und Acitve Sourcing
7 Erfolgsmessung beim Personalmarketing
7.1 Effizienz: Zeit, Kapazität und Kosten
7.2 Effektivität: Miss es oder vergiss es
8 Ausblick
Studienziele:
Sie lernen in diesem Modul
- Personalmarketing zu definieren und von Employer Branding, der Personalgewinnung und dem -erhalt abzugrenzen;
- eine Analyse zur Beschreibung der Stärken- und Schwächen sowie Chancen und Risiken des Arbeitgebers durchzuführen;
- Ziele im Personalmarketing zu setzen und Zielgruppen zu definieren;
- Personalmarketing strategisch im Unternehmen zu verankern, Schnittstellen zu erkennen und das Personalmarketing gemeinsam mit den Beschäftigten zu gestalten und intern zu kommunizieren
Belegempfehlung:
Nicht nur in Zeiten des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels ist Personalmarketing eine der wichtigsten Aufgaben im Personalmanagement. Wer darin tätig sein will, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:2146 Personalmarketing
Dr. Alexander Wick
Inhalt:
Inhalt:
1 Einführung und Einordnung
1.1 Was ist Personalmarketing?
1.2 Warum ist Personalmarketing wichtig?
1.3 Einordnung in personalwirtschaftliche Aufgaben und Begriffe
1.4 Der Prozess des Personalmarketings
2 Analysetätigkeit als Grundlage des Personalmarketings
2.1 Analysen im Unternehmen
2.2 Analysen im Personalmarkt
3 Grundlegende Entscheidungen zur Gestaltung des Personalmarketings
3.1 Das Bild vom Unternehmen und seine Beeinflussung
3.2 Realitätsbezug der zu kommunizierenden Inhalte
3.3 Ausschöpfung des interessierenden Arbeitskräftesegments
4 Auswahl und Gestaltung von Maßnahmen des externen Personalmarketings
4.1 Überblick verschaffen
4.2 Auswahl der Instrumente, Informationskanäle und Kommunikationsmuster
4.3 Gestaltung und Einsatz der Instrumente
5 Auswahl und Gestaltung von Maßnahmen internen Personalmarketing
6 Evaluation im Personalmarketing
Resümee
Studienziele:
Sie lernen in diesem Modul
- die Grundlagen, Ziele und den Ablauf des Personalmarketings kennen und dieses innerhalb der personalwirtschaftlichen Aufgaben einzuordnen.
- betriebsinterne und externe Analysen durchzuführen, um fundierte Entscheidungen im Personalmarketing treffen zu können.
- strategische Entscheidungen zur Positionierung des Unternehmens zu treffen sowie Maßnahmen des internen und externen Personalmarketings auszuwählen und zu gestalten.
- die Wirkung von Personalmarketingmaßnahmen systematisch zu evaluieren und Optimierungspotenziale abzuleiten.
Belegempfehlung:
Nicht nur in Zeiten des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels ist Personalmarketing eine der wichtigsten Aufgaben im Personalmanagement. Wer darin tätig sein will, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:2156 Personalauswahl
Prof. Dr. Monika Huesmann
Inhalt:
1 Basiswissen zur Personalauswahl
1.1 Was wird unter Personalauswahl verstanden?
1.2 Ziel der Personalauswahl
1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen
2 Personalauswahl als zentrale strategische Aufgabe
2.1 Strategische Bedeutung der Personalauswahl in der Organisation
2.2 Personalauswahl als Grundlage für Diversity Management
2.3 Kritischer Blick: Akteure der Personalauswahl und ihre Interessen
3 Personalauswahl professionell gestalten
3.1 Stellenbeschreibungen, Anforderungsprofile und Kompetenzprofile als Instrumente des Personalmanagements
3.2 Stellenbildung und Personalplanung
4 Personalauswahlprozess
4.1 Gesamtprozess der Personalauswahl
4.2 Anforderungs- bzw. Kompetenzprofil als Ausgangspunkt
4.3 Einflussmöglichkeiten auf den Pool der Bewerberinnen und Bewerber
4.4 Instrumente der Personalauswahl auswählen und anpassen
5 E-Recruiting zur digitalen Umsetzung und Einbindung der Personalauswahl
5.1 Grundmodelle des E-Recruitings
5.2 Ausprägungen und Instrumente
Fazit
Studienziele:
Nach der Aneignung des Moduls ..
- kennen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Personalauswahl
- verstehen Sie die strategische Bedeutung von Personalauswahl und deren Akteure
- wissen Sie um die professionelle Gestaltung kompetenzorientierter Personalauswahl
- sind Sie sicher im Umgang mit E-Recruiting und dessen Einbindung in den Organisationsprozess.
Belegempfehlung:
Dieses Modul sollte von Teilnehmenden belegt werden, die im Personalmanagement für die Auswahl von Mitarbeiter/innen zuständig sind oder werden wollen oder den Zuständigen zuarbeiten.
Relevante Kurse:2157 Personalauswahl
Prof. Dr. Monika Huesmann
Inhalt:
1 Basiswissen zur Personalauswahl
1.1 Was wird unter Personalauswahl verstanden?
1.2 Ziel der Personalauswahl
1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen
1.4 Die Auswirkungen des Demografischen Wandels auf die Personalauswahl
2 Personalauswahl als zentrale strategische Aufgabe
2.1 Strategische Bedeutung der Personalauswahl in der Organisation
2.2 Personalauswahl als Grundlage für Diversity Management
2.3 Akteure der Personalauswahl und ihre Interessen
3 Personalauswahl professionell gestalten
3.1 Stellenbeschreibungen, Anforderungsprofile und Kompetenzprofile als
Instrumente des Personalmanagements
3.2 Stellenbildung und Personalplanung
4 Personalauswahlprozess
4.1 Gesamtprozess der Personalauswahl
4.2 Anforderungs- und Kompetenzprofil als Ausgangspunkt
4.3 Einflussmöglichkeiten auf den Pool der Bewerberinnen und Bewerber
4.4 Instrumente der Personalauswahl auswählen und anpassen
5 E-Recruiting zur digitalen Umsetzung und Einbindung der Personalauswahl
5.1 Grundmodell des E-Recruitings
5.2 Aktuelle Entwicklungen
5.3 Neue Entwicklungen: die Gestaltung der Candidate Experience
5.4 Neue Entwicklungen: synchrone und asynchrone Videointerviews
6 Künstliche Intelligenz im Recruiting
Fazit
Studienziele:
Nach der Aneignung des Moduls ..
- kennen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Personalauswahl
- verstehen Sie die strategische Bedeutung von Personalauswahl und deren Akteure
- wissen Sie um die professionelle Gestaltung kompetenzorientierter Personalauswahl
- sind Sie sicher im Umgang mit E-Recruiting und dessen Einbindung in den Organisationsprozess.
Belegempfehlung:
Dieses Modul sollte von Teilnehmenden belegt werden, die im Personalmanagement für die Auswahl von Mitarbeiter/innen zuständig sind oder werden wollen oder den Zuständigen zuarbeiten.
Relevante Kurse:2172 Personalentwicklung
Prof. Dr. Erwin Hoffmann
Inhalt:
1 Personalentwicklung als Teil der Organisation und der Personalwirtschaft
1.1 Personalentwicklung als betriebliche Leistung
1.2 Definitionen
1.3 Arbeitsbereiche der Personalentwicklung
2 Strategische Personalentwicklung
2.1 Unternehmensstrategie und Personalentwicklung
2.2 Zielsetzung und Orientierung an Zielen
2.3 Von der Zielsetzung zur Planung und Umsetzung
2.4 Bedarfsanalyse
2.5 Die Planung der Personalentwicklung
3 Die Durchführung der Personalentwicklung
3.1 Verteilte Verantwortung
3.2 Notwendige Kompetenzen
3.3 Die Verantwortung der Führungskräfte
4 Personalentwicklungscontrolling
4.1 Ziele
4.2 Unterschiedliche Perspektiven, Ziele und Qualitätsvorstellungen
4.3 Mangelnde Nachhaltigkeit und Transferlücke
4.4 Prozesscontrolling
4.5 Klassische Instrumente
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben,
- sind Ihnen die grundsätzlichen Aufgaben der Personalentwicklung im Unternehmen bekannt,
- kennen Sie die Herausforderungen, die strategische Personalentwicklungsarbeit und prozessbegleitendes Personalentwicklungscontrolling bieten,
- wissen Sie, welches Anforderungsprofil an eine Person gestellt werden sollte, die sich hauptamtlich mit Personalentwicklung befasst.
Relevante Kurse:
2185 Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
Prof. Dr. Ulrich Wicher
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlagen
1.1 Veränderungen der Arbeitswelt und BGM
1.2 Begriffliches Verständnis von Gesundheit
1.3 Begriffliches Verständnis von Management und Gesundheitsmanagement
1.4 Rechtliche Rahmenbedingungen
2 BGM und dessen betriebliche Integration
2.1 Motive für ein BGM
2.1 BGM und Personalmanagement
2.3 Instrumente betrieblicher Gesundheitsförderung im Rahmen des Personalmanagements
2.4 Gestaltung der Führungsaufgabe
3 Handlungsfelder des BGM
3.1 Stress und Gesundheit
3.2 Burn-out und Bore-out
3.3 Resilienz
3.4 Work-Life-Balance
3.5 Age Management
3.6 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Mitarbeitergespräche
3.7 Präsentismus
3.8 Neuro-Enhancement und Suchtverhalten
4 Umsetzung des BGM
4.1 BGM als Prozess
4.2 Umsetzungskonzept des BGM
Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie das Modul durchgearbeitet haben, sind Sie vertraut mit
- den Begriffen, Zielen und Motiven des Betrieblichen Gesundheitsmanagements,
- mit dem organisatorischen und inhaltlichen Zusammenhang von Personalwesen und Betrieblichem Gesundheitsmanagement,
- mit den wichtigen Handlungsfeldern des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und ihren Inhalten
- mit dem Umsetzungsprozess eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements und
- mit Möglichkeiten und Grenzen der Erfolgskontrolle.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmenden mit Personalverantwortung und allen Teilnehmenden, die in ihrem Unternehmen ein Betriebliches Gesundheitsmanagement entwickeln oder pflegen wollen.
Prof. Dr. Ulrich Wicher ist Autor eines Artikels zur Erfolgsmessung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
Relevante Kurse:2196 Personalanpassung
Prof. Dr. Thomas Bartscher
Dipl.-Kffr. Regina Nissen
Inhalt:
1 Grundlagen und Maßnahmen der Personalanpassung
1.1 Gründe und Herausforderungen der Personalanpassung
1.2 Maßnahmen der Personalanpassung ohne Personalabbau
1.3 Maßnahmen der Personalanpassung mit Personalabbau
2 Praxisorientierte Handlungsfelder
2.1 Trennungsmanagement
2.2 Outplacement
2.3 ePlacement
3 Gesetzliche Transferleistungen im Rahmen der Arbeitsförderung
3.1 Transfermaßnahmen (§ 110 SGB III)
3.2 Transferkurzarbeitergeld (§ 111 SGB III)
4 Betroffene der Personalanpassung
5 Sozialauswahl
Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie sich die Inhalte des Moduls angeeignet haben, können Sie …
- benennen, aus welchen Gründen eine Personalanpassung erforderlich sein kann;
- bewerten, welche Folgen damit für das Unternehmen und die Mitarbeiter verbunden sind;
- beschreiben, worin sich ordentliche und außerordentliche Kündigung unterscheiden;
- beurteilen, wann eine Kündigung als sozialverträglich bezeichnet wird;
- erklären, was unter Trennungsmanagement zu verstehen ist;
- berücksichtigen, welche Chancen ein Outplacement birgt;
- differenzieren, welche staatlichen Transferleistungen bestehen.
Belegempfehlung:
Das Modul Personalanpassung sollte von den Teilnehmenden belegt werden, die möglicherweise als Beteiligte einmal in einer Funktion betroffen sein könnten und das ist fast jede(r), denn Veränderungen im Personalbestand gehören zu betrieblichen Entwicklungen dazu.
Relevante Kurse:2197 Personalanpassung
Dipl.-Kffr. Regina Nissen
Prof. Dr. Thomas Bartscher
Inhalt:
1. Grundlagen und Maßnahmen der Personalanpassung
1.1 Gründe und Herausforderungen der Personalanpassung
1.2 Maßnahmen der Personalanpassung ohne Personalabbau
1.3 Maßnahmen der Personalanpassung mit Personalabbau
2. Praxisorientierte Handlungsfelder
2.1 Trennungsmanagement
2.2 Outplacement
2.3 ePlacement
3. Gesetzliche Transferleistungen im Rahmen der Arbeitsförderung
3.1 Transfermaßnahmen (§ 110 SGB III)
3.2 Transferkurzarbeitergeld (§ 111 SGB III)
4. Betroffene der Personalanpassung
5. Sozialauswahl
Studienziele:
Wenn Sie sich mit den Inhalten dieses Moduls auseinandergesetzt
haben, können Sie …
• benennen, aus welchen Gründen eine Personalanpassung erforderlich sein kann;
• bewerten, welche Folgen damit für das Unternehmen und die Mitarbeitenden verbunden sind;
• beschreiben, worin sich ordentliche und außerordentliche Kündigung unterscheiden;
• beurteilen, wann eine Kündigung als sozialverträglich bezeichnet wird;
• erklären, was unter Trennungsmanagement zu verstehen ist;
• berücksichtigen, welche Chancen ein Outplacement birgt;
• differenzieren, welche staatlichen Transferleistungen bestehen.
Belegempfehlung:
Das Modul Personalanpassung empfiehlt sich für alle Teilnehmenden, die möglicherweise einmal in einer entsprechenden Funktion von Anpassungsprozessen betroffen sein könnten – und das trifft im Grunde auf nahezu jeden zu. Veränderungen im Personalbestand sind ein natürlicher Bestandteil betrieblicher Entwicklungen.
Relevante Kurse:2206 Personalcontrolling
Prof. Dr. Silke Wickel-Kirsch
Inhalt:
1. Einführung in das Personalcontrolling
1.1. Personalcontrolling – eine eigenständige Disziplin?
1.2. Ziele und Aufgaben des Personalcontrollings
1.3 Organisatorische Einordnung des Personalcontrollings
1.4 Aufbau eines Personalcontrollings
2. Theoretische Fundierung
2.1 Perspektiven des Personalcontrollings
2.2 Prozessmodell Personalcontrolling
3. Instrumente
3.1 Berichte und Reporting
3.2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme
3.3. Benchmarking
3.4 Leistungsverrechnung
3.5. Leistungskennziffern
3.6 Personalentwicklungscontrolling
3.7 Personalplanung
4. Weitere Entwicklungen
4.1 Wertschöpfungsbezogenes Personalcontrolling
4.2 Personalrisikomanagement
4.3 Human Capital Reporting
4.4 HR-Analytics
5. Fazit
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sollen Sie …
- wissen, was Personalcontrolling ist und für das Unternehmen bedeuten kann;
- die Prozesssicht auf die Personalabteilung und das Personalcontrolling verstehen und von der faktororientierten Sicht des Personalcontrollings abgrenzen können;
- Maßnahmen und Methoden in der operativen Personalplanung kennen, beurteilen und anwenden können,
- vertraut sein mit Personalkennzahlen;
- Indikatoren und Instrumente wie die Humankapitalrechnung und das Personalrisikomanagement interpretieren können;
- die Notwendigkeit von Bildungscontrolling einsehen.
Belegempfehlung:
Personalcontrolling dient in seiner strategischen Ausrichtung dem Management des Personalbereichs über alle Funktionen hinweg. Daher empfehlen wir allen Teilnehmenden die Belegung dieses Moduls, die die Planung und Steuerung von Personalfunktionen oder -bereichen verantworten.
Relevante Kurse:2245 Arbeitsrecht I: Individuelles Arbeitsrecht
Dipl.-Kffr. Claudia Rohrschneider
Inhalt:
1 Arbeitsrechtliche Grundlagen
1.1 Pflichten des Arbeitgebers
1.2 Rechtsquellen
1.3 Gebiete des Arbeitsrechts
2 Begründung von Arbeitsverhältnissen
2.1 Vertragsanbahnung
2.2 Zustandekommen des Arbeitsverhältnisses
2.3 Mängel des Arbeitsverhältnisses
3 Inhalt von Arbeitsverhältnissen
3.1 Pflichten des Arbeitnehmers
3.2 Pflichten des Arbeitgebers
3.3 Nichtleistung des Arbeitnehmers in besonderen Fällen
3.4 Begrenzung der Arbeitnehmerhaftung
4 Beendigung von Arbeitsverhältnissen
4.1 Einseitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses
4.2 Beidseitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses
4.3 Pflichten bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses
5 Der Wechsel des Betriebsinhabers
6 Die Arbeitnehmerüberlassung
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie
- die zentralen Fragestellungen des Arbeitsrechts benennen;
- die relevanten rechtlichen Aspekte vor und während des Zustandekommens eines Arbeitsverhältnisses berücksichtigen;
- die aus dem Arbeitsverhältnis entstehenden Pflichten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer erläutern;
- beurteilen, wann ein Arbeitnehmer nicht arbeiten muss und welche Konsequenzen dies für seinen Vergütungsanspruch hat;
- einschätzen, unter welchen Bedingungen eine Kündigung rechtmäßig ist;
- die Befristungsmöglichkeiten eines Arbeitsvertrags aufzeigen;
- die Besonderheiten eines Aufhebungsvertrags aufzeigen;
- die Auswirkungen eins Betriebsübergangs auf die Arbeitsverhältnisse erklären;
- die rechtlichen Besonderheiten der Arbeitnehmerüberlassung darstellen.
Belegempfehlung:
Ohne Kenntnisse des Arbeitsrechts kommt im Personalmanagement niemand zurecht, deswegen empfehlen wir dieses Modul allen Teilnehmenden, die sich diese Kenntnisse noch nicht aneignen konnten.
Relevante Kurse:2255 Arbeitsrecht II: Kollektives Arbeitsrecht
Dipl.-Kffr. Claudia Rohrschneider
Inhalt:
1 Koalitionsrecht
1.1 Begriffsmerkmale der Koalition
1.2 Inhalt der Koalitionsfreiheit
1.3 Koalitionen
2 Grundlagen des Tarifvertragsrechts
2.1 Abschluss eines Tarifvertrages
2.2 Arten von Tarifverträgen
2.3 Inhalt eines Tarifvertrages
2.4 Geltung der tarifvertraglichen Regelungen
3 Arbeitskampfrecht
3.1 Begriff des Arbeitskampfes
3.2 Arten des Arbeitskampfes
3.3 Folgen von Arbeitskämpfen
4 Betriebliche Mitbestimmung
4.1 Anwendungsbereich des Betriebsverfassungsgesetzes
4.2 Der Betriebsrat
4.3 Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber
4.4 Beteiligungsrechte des Betriebsrats
5 Unternehmerische Mitbestimmung
5.1 Montanmitbestimmung
5.2 Mitbestimmungsgesetz
5.3 Drittelbeteiligungsgesetz
Studienziele:
Nachdem Sie das Modul durchgearbeitet haben, können Sie
- die zentralen Fragen des kollektiven Arbeitsrechts benennen;
- die Bedeutung des Rechts auf Koalitionsfreiheit erläutern;
- die Rolle der Gewerkschaften und Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberverbände darstellen;
- die Tariffähigkeit und -zuständigkeit einer Tarifvertragspartei einschätzen;
- die Inhalte des normativen und des schuldrechtlichen Teils des Tarifvertrages angeben;
- beurteilen, unter welchen Bedingungen ein Arbeitskampf rechtmäßig ist und welche Folgen er haben kann;
- erläutern, für welche Betriebe und Personen das Betriebsverfassungsgesetz gilt;
- darstellen, bei welchen Maßnahmen des Arbeitgebers der Betriebsrat einzubeziehen ist;
- die Grundlagen der Unternehmensmitbestimmung skizzieren.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul vor allem, aber nicht nur Teilnehmenden, die in einem großen Unternehmen mit Betriebsrat tätig sind.
Relevante Kurse:2262 Operatives Personalmanagement
Beate Dücker
Inhalt:
1 Personalmanagement im Überblick
1.1 Prozessfunktionen
1.2 Querschnittsfunktionen
2 Prozessfunktionen
2.1 Personalbedarfsplanung
2.2 Personalbeschaffung
2.3 Personalauswahl
2.4 Personaleinsatz
2.5 Personalbetreuung und -bindung
2.6 Personalentwicklung
2.7 Personalfreisetzung/Beendigung des Arbeitsverhältnisses
3 Querschnittsfunktionen
3.1 Personalmarketing
3.2 Personalcontrolling
3.3 Personalinformation: Die Personalaktenführung
Das Modul „Operatives Personalmanagement“ umfasst alle wichtigen Aufgaben im operativen Personalmanagement und gibt einen Überblick über strategische und operative Aufgaben, die im Rahmen der Tätigkeit im Personalmanagement vorkommen. Die Personen, die sich einen Einblick in die Lohn- und Gehaltsabrechnung wünschen, werden im Studienbrief 2291 Entgeldsysteme und monetäre Anreizsysteme fündig.
Studienziele:
Nach Abschluss des Moduls
- sind Ihnen nahezu alle Arbeitsgebiete inklusive der Lohn- und Gehaltsabrechnung des Personalmanagements mit ihren spezifischen Tätigkeiten bekannt und
- Sie können die durchzuführende Praxis einschätzen und die Inhalte strukturiert umsetzen.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul vor allem Teilnehmenden, die quer ins Personalmanagement einsteigen oder sich Grundlagen darüber verschaffen wollen, wie die konkrete Arbeit in der Praxis des Personalmanagements aussieht.
Relevante Kurse:2271 Employer Branding
Dipl.-Betriebswirtin Anika Zeimke
Inhalt:
1 Grundlagen des Employer Branding
1.1 Unternehmeensmarke – Produktmarke – Arbeitgebermarke
1.2 Definition Employer Branding
1.3 Ziele von Employer Branding
1.4. Abgrenzung zu Personalmarketing
2 War For Talents
2.1 Demografischer Wandel
2.2 Wertewandel des Arbeitsmarktes
2.3 Diversity Management
2.4 Demografiebewusstes Personalmanagement
2.5 Bedeutung von Employer Branding im War For Talents
3 Wer hat die Verantwortung für Employer Branding?
3.1 Unternehmensstrategie oder Personalstrategie
3.2 Employer Branding im Unternehmenskontext
3.3 Employer Value Proposition als unternehmensweite Grundlage des Employer Brandings
3.4 Markenpflege beginnt im Unternehmen
4 Employer Branding Prozess – Entwicklung einer Arbeitgebermarke
4.1 Prozessschritt 1: Zielgruppendefinition
4.2 Prozessschritt 2: Analysephase
4.3 Prozessschritt 3: Strategiefindung
4.4 Prozessschritt 4: Umsetzungsphase
5 Maßnahmen des Employer Branding
5.1 Maßnahmen des internen Employer Branding
5.2 Maßnahmen des externen Employer Branding
5.3 Kommunikation nach außen
5.4 Was macht denn Unternehmen so einzigartig?
6 Employer Branding kontrollieren
6.1 Definition und Funktion des Employer Branding Controlling
6.2 Herausforderungen des Employer Branding Controling
6.3 Instrumente des Employer Branding Controling
Ausblick
Studienziele:
Nach dem Erarbeiten dieses Moduls, wissen Sie
- was Employer Branding ist und wo es im Unternehmen verankert wird;
- welchen Einfluss Themen wie demografischer Wandel, Generation Y und Diversity Management zukünftig auf Unternehmen haben;
- welche Strategien bei der Einführung und Umsetzung von Employer Branding im Unternehmen Erfolg versprechen;
- welche Prozessschritte notwendig sind für ein gutes Employer Branding und wie entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden;
- was internes und externes Employer Branding unterscheidet;
- wie das Controlling von Employer Branding erfolgt.
Belegempfehlung:
Das Modul ist empfehlenswert für diejenigen, die für Personalsuche und -bindung im Unternehmen verantwortlich ist und dem steigenden Fachkräftemangel, dem demografischen Wandel und dem War for Talents frühzeitig begegnen wollen.
Relevante Kurse:2272 Employer Branding
Dipl.-Betriebswirtin Anika Zeimke
Inhalt:
Inhalt:
1 Grundlagen des Employer Brandings
1.1 Definition Employer Branding
1.2 Unternehmensmarke – Produktmarke – Arbeitgebermarke
1.3 Ziele des Employer Brandings
1.4 Abgrenzung zum Personalmarketing
2 War for Talents
2.1 Demografischer Wandel
2.2 Wertewandel im Arbeitsmarkt
2.3 Diversity Management
2.4 Demografiebewusstes Personalmanagement
2.5 Bedeutung von Employer Branding im War for Talents
3 Faktoren für ein erfolgreiches Employer Branding
3.1 Unternehmensstrategie oder Personalstrategie?
3.2 Employer Branding im Unternehmenskontext
3.3 Employer Value Proposition als unternehmensweite Grundlage des Employer Brandings
3.4 Markenpflege beginnt im Unternehmen
4 Der Employer Branding Prozess – die Entwicklung einer Arbeitgebermarke
4.1 Prozessschritt 1: Zielgruppendefinition
4.2 Prozessschritt 2: Analysephase
4.3 Prozessschritt 3: Strategiefindung
4.4 Prozessschritt 4: Umsetzungsphase
5 Maßnahmen des Employer Brandings
5.1 Maßnahmen des internen Employer Brandings
5.2 Maßnahmen des externen Employer Brandings
5.3 Kommunikation
5.4 Sind Unternehmen wirklich einzigartig?
6 Experience Management im Employer Branding
6.1 Bereiche des Experience Managements
6.2 Candidate Experience
6.3 Employee Experience
6.4 Alumni Experience
7 Employer Branding kontrollieren
7.1 Definition und Funktion des Employer Branding Controllings
7.2 Herausforderungen des Employer Branding Controllings
7.3 Instrumente des Employer Branding Controllings
Studienziele:
Nach dem Erarbeiten dieses Moduls, wissen Sie
- was Employer Branding ist und wo es im Unternehmen verankert wird;
- welchen Einfluss Themen wie demografischer Wandel, Generation Y und Diversity Management zukünftig auf Unternehmen haben;
- welche Strategien bei der Einführung und Umsetzung von Employer Branding im Unternehmen Erfolg versprechen;
- welche Prozessschritte notwendig sind für ein gutes Employer Branding und wie entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden;
- was internes und externes Employer Branding unterscheidet;
- wie das Controlling von Employer Branding erfolgt.
Belegempfehlung:
Das Modul ist empfehlenswert für diejenigen, die für Personalsuche und -bindung im Unternehmen verantwortlich ist und dem steigenden Fachkräftemangel, dem demografischen Wandel und dem War for Talents frühzeitig begegnen wollen.
Relevante Kurse:2280 Kompetenzen einer Führungskraft
Prof. Dr. Christian Gärtner
Inhalt:
1 Kompetenzen und Kompetenzmodelle
1.1 Kompetenz: Begriffsbestimmung und wichtige Schlussfolgerungen
1.2 Kompetenzklassen und Kompetenzmodelle
2 Führung, Führungstätigkeiten und Führungsstile
2.1 Führung
2.2 Führungsstile
3 Führungskompetenzen
3.1 Führungstätigkeiten als Grundlage von Führungskompetenzen
3.2 Das Kompetenzmodell von R.L.Katz
3.3 Das Kompetenzmodell von Mumford, Campion und Morgeson
3.4 Leadership Effectiveness and Development – LeaD
3.5 Führungskompetenzen für innovatives Verhalten
4 Tools und Methoden zur Entwicklung ausgewählter Kompetenzen
4.1 Selbstmanagement und -reflexion und Eigenverantwortung
4.2 Mikropolitische Einflusskompetenz
4.3 Ziele vereinbaren, Feedback und Beurteilungen abgeben
4.4 Entscheidungsfähigkeit: Management von Dilemmata
Kritischer Rück- und Ausblick
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul studiert haben, sollten Sie in der Lage sein,
- den Zusammenhang zwischen Führungstätigkeiten beziehungsweise -stilen und Kompetenzanforderungen an Führungskräfte zu erläutern,
- unterschiedliche Führungskompetenzen zu benennen und darzulegen, welche gefordert und gefördert werden,
- Führungssituationen hinsichtlich der mit ihnen verknüpften Kompetenzanforderungen systematisch zu analysieren und zu evaluieren, um anschließend eigene Lösungen zu kreieren,
- Methoden anzuwenden, um eigene Führungskomptenzen aufzubauen beziehungsweise weiterzuentwickeln.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an (werdende) Führungskräfte, die bereits sind zur Selbstreflexion genauso wie Menschen, die diese begleiten oder unterstützen wollen.
Relevante Kurse:2291 Entgeltsysteme und monetäre Anreize
Beate Dücker
Inhalt:
1 Anstellungsformen
1.1 Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte
1.2 Geringfügig Beschäftigte
1.3 Geringverdiener
1.4 Gleitzonenregelung
1.5 Besondere Beschäftigungsverhältnisse
2 Entlohnungsformen und Entgeltbestandteile
2.1 Gehalt und Zeitlohn
2.2 Leistungslohn
2.3 Bonuslohn
2.4 Provision, Zulagen, Zuschläge, sonstige Entgelte
3 Aufbau von Entgeltsystemen
3.1 Vergütungsbestandteile fix versus variabel
3.2 Materielle Beteiligungssysteme für Mitarbeiter
4 Anreizsysteme
4.1 Bedeutung eines Anreizsystems
4.2 Aufbau und Konzeption eines Anreizsystems
4.3 Anreizsysteme im betrieblichen Umfeld
4.4 Arbeitswelten mit Zukunftsblick – innovative Anreiz- und Entlohnungsideen
4.5 Ansätze für zukunftsweisende Steuerungs- und Anreizsysteme
5 Entgeltabrechnung
5.1 Aufgaben und Erfordernisse der Entgeltabrechnung
5.2 Entstehung und Bewertung von Entgeltansprüchen
5.3 Mindestlohn
6 Ablauf der Lohn- und Gehaltsabrechnung
6.1 Software zur Lohnabrechnung
6.2 Externe Unterstützung durch Dienstleister
Studienziele:
Sie werden
- einen Überblick bekommen über die Vergütung von Arbeitnehmenden;
- den Zusammenhang zwischen Vergütung, Anreiz und Leistung verstehen;
- zielgerichtete Anreizsysteme kennenlernen;
- erfahren, wie Arbeitnehmende durch bedürfnisgesteuerte Instrumente auf einem hohen Leistungsniveau motiviert bleiben.
Belegempfehlung:
(Angehende) Personalmanager/innen, die sich dafür interessieren, wie die besten Kandidaten und Kandidatinnen für ein Unternehmen nicht nur gewonnen, sondern auch gehalten werden können und womit diese Potenzialtragenden wie gebunden werden können, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:2302 Online-Personalmarketing
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Einleitung
1 Einführung in das Online-Marketing
1.1 Instrumente des Online-Marketings
1.2 Das Online-Marketing im Personalmanagement
2 Entwicklung einer Online-Marketing-Konzeption für das Personalmanagement
2.1 Relevanz des Online-Marketings im Personalmanagement
2.2 Elemente einer Online-Marketing-Konzeption
2.3 Organisatorische Verankerung des Online-Marketings
3 Zentrale Instrumente des Online-Marketings im Personalmanagement
3.1 Corporate Website als Kommunikationsanker des Personalmanagements
3.2 Online-Werbung im Personalmanagement
3.3 Suchmaschinen-Werbung – Search-Engine-Advertising (SEA)
3.4 Suchmaschinen-Optimierung – Search-Engine-Optimization (SEO)
3.5 Social-Media-Marketing
4 Schlussbetrachtung
Studienziele:
Nach Abschluss des Moduls sollten Sie in der Lage sein
- das Online-Marketing zu charakterisieren und seine Relevanz für das Personalmanagement aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten;
- Online-Marketing-Konzeptionen zu Fragestellungen des Personalmanagements zu entwickeln;
- eine überzeugende Corporate Websites zu entwerfen
- den Einsatz von Online-Werbung für die Rekrutierung zu planen;
- das Suchmaschinen-Marketing mit den Ausprägungen SEO und SEA richtig einzusetzen;
- das Social-Media-Marketing für das Personalmanagement zu konzipieren;
- das Content-Marketing in seiner Bedeutung zu bewerten
- ein Rating- und Review-Management zu installieren.
Belegempfehlung:
Personalmanagement ohne Online-Marketing gibt es heutzutage nahezu gar nicht mehr, deswegen empfehlen wir dieses Modul allen Teilnehmenden, die bei sich noch Wissenslücken feststellen können, wie (potenzielle) Mitarbeitende effektiv und effizient digital angesprochen werden können.
Relevante Kurse:2310 Teammanagement
Prof. Dr. Ute Reuter
Inhalt:
Einleitung
1 Teambildung
1.1 Von der Gruppe zum Team
1.2 Ziele und Bedeutung von Teambildung
1.3 Der Teambildungsprozess
1.4 Zeithorizont und Reihenfolge der Phasen der Teambildung
2 Teamführung
2.1 Schlüsselfaktor Führung
2.2 Formelle versus informelle Teamführung
2.3 Besonderheiten der Führung heterogener Teams
2.4 Der Supportive-Leadership-Ansatz im Team
3 Teamentwicklung
3.1 Teamentwicklung – ein stetiger Prozess
3.2 Anlässe für Teamentwicklung
3.3 Phasen der Teamentwicklung
3.4 Teamentwicklungskonzepte
4 Zusammenarbeit im Team
4.1 Die Faktoren guter Zusammenarbeit im Überblick
4.2 Kommunikaton zwischen Teamleitung und Mitarbeitenden
4.3 Teamphänomene als Herausforderung
4.4 Kollegiale Beratung im Team
4.5 Konfliktmanagement im Team
Resümee und Ausblick
Studienziele:
Nach der Erarbeiten dieses Modul sollten Sie folgende Lernziele erreicht haben:
- Sie sollten sich in den Themenbereichen Teambildung, Teamführung, Teamentwicklung und Zusammenarbeit im Team gut auskennen und
- die erlernten Inhalte in ihrer Unternehmenspraxis anwenden können.
Belegempfehlung:
Wer im Unternehmen das Teammanagement analysieren möchte, Empfehlungen für Verbesserungen der Teamarbeit entwicklen will und entsprechende Maßnahmen implementieren soll, sollte dieses Modul belegt haben.
Relevante Kurse:2341 Psychologische Grundlagen im Personalmanagement
Prof. Dr. Monika Huesmann
Inhalt:
1 Psychologie im Personalmanagement
1.1 Was wird unter Psychologie verstanden?
1.2 Handlungsfelder im Personalmanagement aus psychologischer Perspektive
1.3 Personalmanagement zwischen organisationalen und individuellen Zielen
2 Grundwissen: das Individuum in der Organisation
2.1 Das Individuum: Motivation von Menschen in der Arbeitswelt
2.2 Die Gruppe: Teamarbeit
2.3 Die Organisation: die Organisation als soziales System
2.4 Psychologische Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion
3 Grundlegende Fähigkeiten für Personalmanagerinnen und Personalmanager
3.1 Analytische Kompetenz
3.2 Beobachten
3.3 Bewerten
3.4 Kommunizieren
4 Einsatz psychologischer Grundkenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis
4.1 Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
4.2 Die Verteilung von Personalaufgaben zwischen Personalmanagement und Führungskräften
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben
- kennen Sie die zentralen psychologischen Grundlagen aus betriebswirtschaftlicher Sicht
- wissen Sie Bescheid über die Stellung des Individuums in der Organisation und die Struktur der Organisation als sozialem System
- verstehen Sie wie sich Teams entwickeln und welche Phasen diese durchlaufen
- sind Sie vertraut mit grundlegende psychologischen Fähigkeiten, die im Personalmanagement erforderlich sind
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfiehlt die DAM Teilnehmenden, die die Bedeutung psychologischer Grundlagen im Personalmanagement verstehen wollen und den Wunsch haben ihre Rolle in der Organisation psychologisch reflektiert ausfüllen zu können.
Relevante Kurse:2350 Grundlagen sozialer Sicherung
Prof. Dr. Karl-Heinz Steffen
Prof. Dr. Sabine Weger
Inhalt:
1 Soziale Sicherung aus betrieblicher Sicht
2 Soziale Gerechtigkeit
2.1 Chancengerechtigkeit
2.2 Verteilungsgerechtigkeit
3 Soziale Sicherheit
3.1 Versicherungsprinzip, Solidarität und Selbstverwaltung
3.2 Probleme der Sozialversicherung
3.3 Versorgungsprinzip und Vorleistungen
3.4 Fürsorgeprinzip und Subsidiarität
3.5 Betriebliche soziale Sicherung
3.6 Mindestlohn
4 Sozialer Frieden
4.1 Soziales Netz
4.2 Sozialer Dialog
4.3 Soziale Integration
5 Soziale Sicherung aus Sicht des Personalmanagements
5.1 Freiwillige betriebliche Sozial- und Zusatzleistungen
5.2 Neue Herausforderungen für die soziale Sicherung
Studienziele:
Das Modul sollte Sie in die Lage versetzen, zu verstehen,
- welche Bedeutung die soziale Sicherung aus der Sicht des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden hat;
- wie sich die soziale Sicherung in Deutschland institutionell, materiell und formell gestaltet;
- welche Rolle der soziale Frieden aus gesellschaftlicher und betrieblicher Sicht in diesem Zusammenhang spielt;
- dass sich Anwendungsfelder und Herausforderungen im Bereich sozialer Sicherung im betrieblichen Kontext ändern werden.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden im Fachbereich Personalmanagement, die die Interessen des Unternehmens und des Personals in Bezug auf soziale Absicherung – auch und gerade die betriebliche Absicherung – verstehen und vertreten wollen, wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:2361 Talentmanagement
Prof. Dr. Erwin Hoffmann
Inhalt:
Einleitung
1 Herausforderungen des Talentmanagements
1.1 Begriffsklärungen
1.2 Grundsätzliche Vorgehensweisen im Talentmanagement
1.3 Rahmenbedingungen, Strategien und Ziele
2 Schlüsselpositionen
2.1 Die Bedeutung von Schlüsselpositionen
3 Talente als Zielgruppe
3.1 Verbinden von Stellen und Talenten: Nachfolgeplanung
3.2 Was sind Talente?
3.3 Notwendige Kompetenzen und „Matching“
3.4 Was sich Talente wünschen
4 Talente finden und binden
4.1 Talente im Unternehmen identifizieren
4.2 Talentindikatoren
4.3 Interner und externe Beschaffungsmarkt für Talente
4.4 Talente binden
5 Karrieremanagement und der Aufbau von Talenten
5.1 Entwicklungsinstrumente
5.2 Auswahl der Instrumente
5.3 Entwicklungsplanung
6 Evaluation
6.1 Qualität
6.2 Erfolgskriterien
Zusammenfassung und Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie sich das Modul erarbeitet haben, …
- kennen Sie das Konzept des betrieblichen Talentmanagements;
- sind Ihnen die Herausforderungen bewusst, die ein professionell betriebenes Talentmanagement bietet;
- können Sie Methoden zur Umsetzung und zum Steuern eines Talentmanagementprogramms diskutieren.
Belegempfehlung:
Im Personalmanagement gewinnt das Talentmanagement zunehmend an Bedeutung. Wer beim „War for Talents“ nicht nur zuschauen möchte, sondern für das jeweilige Unternehmen (pro-)aktiv Mitarbeitende suchen, gewinnen, entwickeln und binden möchte – auch, aber nicht nur auf Schlüsselpositionen, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:2370 Ausbildung 4.0; die Generation Z im Fokus
Felix Behm
Inhalt:
Einleitung
1 Gründe, um als Unternehmen auszubilden
1.1 Die Ausgangslage
1.2 Die Kosten der Ausbildung
2 Ausbildungsmarketing
2.1 Ausbildungsmarketing: die Kernfragen
2.2 Die Zielgruppen
2.3 Zielgruppenorientierte Ansprache: die Kanäle
2.4 Dialog
2.5 Weiterführende Kontaktmöglichkeiten
2.6 Selbstpositionierung als attraktiver Ausbildungsbetrieb
2.7 Ausrichtung des Ausbildungsmarketings
2.8 Die eigene Homepage – mit Generation-Z-kompatiblen Karriereseiten
2.9 Auswahl passender Akquisemöglichkeiten
2.10 Zeitpunkt der Akquise
2.11 Die Ausbildungsentscheidung
2.12 Moderne Bewerbungs- und Auswahlprozesse
3 Ausbildungsentwicklung
3.1 Wunsch und Wirklichkeit
3.2 Die Rolle der Ausbildenden heute
3.3 Meilensteine – vom Pre-Boarding zur Übernahme
3.4 Digitalisierung
4 Übernahme
4.1 Konzept zur Übernahme
4.2 Langfristige Bindung
Fazit
Studienziele:
Wenn Sie sich das Modul erarbeitet haben, …
- kennen Sie die Bedürfnisse und Herausforderungen der Generation Z;
- wissen Sie, wie und auf welchen Kanälen man die Generation Z am besten anspricht;
- sind Ihnen geeignete Online- und Offline-Tools für die Akquise von Auszubildenden bekannt;
- können Sie Ihre Ausbildung modern und zukunftsorientiert gestalten;
- wissen Sie, wie Sie die jungen Fachkräfte langfristig binden.
Belegempfehlung:
Wer im Personalmanagement Verantwortung für Auszubildende hat, kommt an den Inhalten dieses Moduls nicht vorbei. Wenn Sie Auszubildende gewinnen, begleiten und halten wollen, sollten Sie dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:2371 Generation Z im Personalmanagement
Philipp Hubert
Inhalt:
1 Eine soziologische Perspektive auf den Arbeitsmarkt
1.1 Gesellschaft und Demografie
1.2 Vorsicht vor Schwarzmalerei bei dem Thema Generation Z
1.3 Prägungen der verschiedenen Generationen
1.4 Was müssen Sie über die Generation Z wissen?
2 Eine psychologische Perspektive auf den Arbeitsmarkt
2.1 Psychologische Prozesse in der Arbeit
2.2 Psychologie des Jobwechsels
2.3 Das 2×2 Modell der Mitarbeiter-Bindung
2.4 Wichtige Reflexionsfragen für Ihr Unternehmen
3 Junge Mitarbeiter finden
3.1 Der Arbeitsmarkt in Deutschland
3.2 Emotionen auf dem Arbeitsmarkt
3.3 Welche Emotionen können und möchten Sie wecken?
3.4 Der erste Kontakt zum Unternehmen
3.5 Bewerben
3.6 Das Bewerbungsgespräch: Ein ehrliches Kennenlernen
4 Onboarding: Übergang vom Finden zum Binden
4.1 Warum ist Onboarding ein unterschätzter Prozess?
4.2 Bindung beginnt vor dem ersten Arbeitstag
4.3 Das eigentliche Onboarding ab Tag 1
5 Junge Mitarbeiter binden
6 Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie das Modul durchgearbeitet haben,…
- verfügen Sie über Kenntnisse der psychologischen und soziologischen Grundlagen der Generationenforschung.
- haben Sie ein vertieftes Verständnis für Ihren Bewerbungsprozess und konkrete Ansatzpunkte zur Optimierung.
- verstehen Sie die psychologischen Mechanismen der Mitarbeiterbindung in größerer Tiefe.
- Sie sind in der Lage, junge Mitarbeiter gezielter zu binden und deren Entwicklung wirksamer zu fördern.
- entwickeln Sie eine langfristige Perspektive für sämtliche Mitarbeiter Ihres Unternehmens und stärken gleichzeitig dessen demografische Resilienz.
Belegempfehlung:
Wer im Personalmanagement Verantwortung für Auszubildende hat, kommt an den Inhalten dieses Moduls nicht vorbei. Wenn Sie Auszubildende gewinnen, begleiten und halten wollen, sollten Sie dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:2400 Akteure und Prozesse im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
Dr. Ursula Reck-Hog
Inhalt:
1 Akteure im BGM
1.1 Interne Akteure
1.2 Externe Akteure
2 Führung und Gesundheit
2.1 Rahmenbedingungen schaffen
2.2 Gesundheitsgerechte Führung
3 Aufgaben und Prozesse
3.1 Vorbereitungsphase
3.2 Ist-Analyse
3.3 Handlungsplanung und Umsetzung
3.4 Bewertung des Erfolgs
Studienziele:
Nachdem Sie sich das Modul angeeignet haben, können Sie folgende Fragen beantworten:
- Welche internen und externen Akteure sollten im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement zusammenarbeiten?
- Welche Aufgaben kommen der Führung im Kontext eines betrieblichen Gesundheitsmanagements zu?
- Wie kann das betriebliche Gesundheitsmanagement organisatorisch verankert werden?
- Welche zentralen Prozesse umfasst die Einführung und Weiterentwicklung eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements?
- Welche Ansätze zur Erfolgsbewertung liegen im betrieblichen Gesundheitsmanagement vor?
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief ist besonders zu empfehlen für alle, die im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) aktiv sind oder eine solche Rolle anstreben – sowohl interne Akteure wie Führungskräfte und Personalverantwortliche als auch externe Berater und Dienstleister. Er vermittelt praxisnahes Wissen zu gesundheitsgerechter Führung, relevanten Rahmenbedingungen sowie zu den zentralen Aufgaben und Prozessen des BGM – von der Planung bis zur Erfolgskontrolle.
Relevante Kurse:2411 Handlungsfelder und Instrumente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
Dr. Ursula Reck-Hog
Inhalt:
1 Interventionsformen und Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
1.1 Begriffe und Grundkonzeptionen
1.2 Verhaltenspräventive und verhältnisbezogene Interventionsansätze und Instrumente
2 Handlungsfelder des BGM: Gesundheitsförderung und Prävention
2.1 Bewegung, Ausdauer und Kraft
2.2 Ernährung
2.3 Suchtprävention
2.4 Stressmanagement und Ressourcenstärkung
2.5 Führungskultur und gesundheitsförderliche betriebliche Rahmenbedingungen
2.6 Arbeitsschutz: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
2.7 Betriebliches Eingliederungsmanagement
Studienziele:
Sie können nach Bearbeitung des Modul folgende Fragen beantworten:
- Welche Interventionsformen lassen sich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement unterscheiden?
- Welche Interventionsansätze und Instrumente liegen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung und betrieblichen Krankheitsprävention vor?
- Welche zentralen Handlungsfelder umfasst ein Betriebliches Gesundheitsmanagement?
Belegempfehlung:
Teilnehmende, die im Betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig sind oder werden wollen, ist dieses Modul auf jeden Fall zu empfehlen.
Relevante Kurse:2420 Arbeitsschutz und Betriebliches Eingliederungsmanagement
Dr. Ursula Reck-Hog
Inhalt:
1 Arbeitsschutz
1.1 Zielsetzungen und gesetzliche Grundlagen
1.2 Organisation des Arbeitsschutzes und zentral Agierende
1.3 Gefährdungsbeurteilung
1.4 Bewertung der Ergebnisqualität: Instrumente und Kennzahlen
2 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
2.1 Zielsetzungen und rechtliche Rahmenbedingungen
2.2 Gestaltung des BEM-Prozesses
2.3 Erfolgsfaktoren
Fazit
Studienziele:
Nach Erarbeitung dieses Moduls werden Sie wissen
- welche Zielsetzungen und rechtlichen Rahmenbedingungen für das Handlungsfeld Arbeitsschutz bestehen;
- wie der Arbeitsschutz organisatorisch verankert werden kann;
- wie die Gefährdungsbeurteilung zu gestalten ist;
- welche Kennzahlen für die Bewertung der Ergebnisqualität im Bereich Arbeitsschutz relevant sind;
- welche Zielsetzungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen mit der betrieblichen Wiedereingliederung verbunden sind;
- welche Prozessschritte das betriebliche Eingliederungsmanagement umfasst;
- welche zentralen Erfolgsfaktoren für das betriebliche Eingliederungsmanagement konstitutiv sind:
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird vorbehaltlos allen Teilnehmenden empfohlen, die für Belange des Arbeitsschutzes und des Betrieblichen Eingliederungsmanagements verantwortlich sind oder werden wollen.
Relevante Kurse:2430 Personaldienstleistung: Arbeitnehmerüberlassung
Prof. Dr. Steffen Hillebrecht
Inhalt:
1 Die Entstehung und die aktuelle Bedeutung der Zeitarbeit
1.1 Entstehung und Verbreitung der Zeitarbeit als Geschäftsidee
1.2 Zeitarbeit in der öffentlichen Diskussion
1.3 Zum Begriff der Zeitarbeit
2 Die Grundlagen der Arbeitnehmerüberlassung
2.1 Das Dreiecksverhältnis der Arbeitnehmerüberlassung
2.2 Die zentralen Rechtsnormen der Zeitarbeit
2.3 Das Genehmigungsverfahren zur Arbeitnehmerüberlassung
3 Der Prozess der Arbeitnehmerüberlassung
3.1 Die Kernleistungen bei einer Zeitarbeitskräfteüberlassung
3.2 Der Prozess der Arbeitnehmerüberlassung
3.3 Formen der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Zeitarbeitsunternehmen
3.4 Weitere Angebotsfelder der Arbeitnehmerüberlassung
4 Vermarktung der Arbeitnehmerüberlassung
4.1 Qualitätssiegel und Markenbildung als Arbeitshilfen
4.2 Kalkulation von Personaldienstleistungen
4.3 Vermarktungsstrategien
5 Personalgewinnung, -betreuung und -bindung in der Zeitarbeit
6 Die wichtigsten Berufsfelder in der Zeitarbeit und die entsprechende Qualifikation
Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, …
- kennen Sie das Prinzip, die Marktlage und die Arbeitsweisen der Arbeitnehmerüberlassung;
- verstehen Sie die Bedürfnislagen von Unternehmen beim Einsatz von Zeitarbeitenden;
- sehen Sie die Notwendigkeit konkreter Vereinbarungen zur Arbeitnehmerüberlassung;
- sind Sie in der Lage, Einsatzkonzepte und Begleitservices grundsätzlich zu konzipieren;
- können Sie marktgerechte Arbeitnehmerüberlassungs-Angebote kalkulieren;
- begründen Sie die unternehmerischen Entscheidungen von Personaldienstleistern mit ökonomischen Kriterien.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die einen Einstieg ins Thema Personaldienstleistung: Arbeitnehmerüberlassung benötigen oder ihr Wissen in dem Bereich vertiefen wollen, sowie Teilnehmenden, die Führungsverantwortung in einem Zeitarbeitsunternehmen haben oder anstreben, ist dieses Modul zu empfehlen.
Relevante Kurse:2440 Beratende Personaldienstleistungen
Prof. Dr. Steffen Hillebrecht
Inhalt:
1 Allgemeine Merkmale von beratenden Personaldienstleistungen
2 Die Personalvermittlung
2.1 Die Funktion der Personalvermittlung
2.2 Die Arbeitsweise der Personalvermittlung
2.3 Die Kalkulation der Personalvermittlung
2.4 Netzwerkbildung und -pflege
2.5 Typische Berufswege in die Pesonalvermittlung
2.6 Die Konkurrenzlage durch E-Recruiting
3 Die Personalberatung
3.1 Die Funktion der Personalberatung
3.2 Die Honorarvereinbarung in der Personalberatung
3.3 Der Ablauf einer Personalberatung
3.4 Die Kalkulation einer Personalberatung
3.5 Wichtige ergänzende Beratungsleistungen
3.6 Das Netzwerk als Sourcing- und Marketingbasis
3.7 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.8 Die Wege in die Personalberatung
4 Die Arbeitsvermittlung
4.1 Grundlagen der Arbeitsvermittlung
4.2 Die Arbeitsweisen der Arbeitsvermittlung
4.3 Die Kalkulation der Arbeitsvermittlung
4.4 Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften
4.5 Personalserviceagenturen und Aktivierungsgruppen
5 Die Outplacement-Beratung
5.1 Die Merkmale der Outplacement-Beratung
5.2 Die Inhalte einer Outplacement-Beratung
5.3 Die Kalkulation von Outplacement
Studienziele:
Nach dem Durcharbeiten dieses Moduls
- kennen Sie die Arbeitsfelder und Angebote der externen Personalbeschaffung;
- sind Ihnen die Unterschiede zwischen Personalberatung, Personalvermittlung, Arbeitsvermittlung und Outplacement geläufig;
- wissen Sie, welche Vorteile eine externe Personalvermittlung oder Personalberatung für ein suchendes Unternehmen bei der Akquisition von Arbeitnehmenden bietet;
- können Sie beratende Personaldienstleistungen marktgerecht kalkulieren
- haben Sie Ansatzpunkte, um Ihre Leistung in der beratenden Personaldienstleistung kritisch zu hinterfragen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Belegempfehlung:
Dieses Modul eignet sich für Mitarbeitende und Führungskräfte in der Personaldienstleistung oder auch für Mitarbeitende in Unternehmen, die eng mit Personaldienstleistungsanbietern kooperieren.
Relevante Kurse:2450 Prozessorientierte Personaldienstleistungen
Prof. Dr. Steffen Hillebrecht
Inhalt:
1 Allgemeine Aspekte der prozessorientierten Personaldienstleistungen
1.1 Die Leistungscharakteristik der prozessorientierten Personaldienstleistungen
1.2 Aspekte der dauerhaften umfassenden Arbeitsverlagerung
2 Das Interim Management
2.1 Wesen und Einsatzfelder des Interim Managements
2.2 Der rechtliche Charakter des Interim Managements
2.3 Die Qualifizierung von Interim-Management-Kräften
2.4 Die Kalkulation von Interim-Management-Leistungen
2.5 Einige Perspektiven
3 Die Ingenieurdienstleistung
3.1 Charakteristika der Ingenieurdienstleistungen
3.2 Die rechtlichen Aspekte der Ingenieurdienstleistung
3.3 Die Kalkulation von Ingenieurdienstleistungen
3.4 Das Einsatzkonzept als Basis der Arbeitskräfteüberlassung
3.5 Die Anforderungen des Personalmarketings
4 Die Industriedienstleistung
4.1 Die Leistungsbreite der Industriedienstleistung
4.2 Rechtliche Einordnung der Industriedienstleistungen
4.3 Die Kalkulation von Industriedienstleistungen
4.4 Die Vermarktung von Industriedienstleistungen
5 Die externe Personalverwaltung
5.1 Die Leistungscharakteristik der externen Personalverwaltung
5.2 Die rechtliche Charakteristik
5.3 Die Vermarktung externer Personalverwaltung
6 Crowdsourcing und Crowdworking als neue Formen der Personaldienstleistung
6.1 Einige zentrale Definitionen
6.2 Der Charakter von Crowdsourcing und Crowdworking
6.3 Chancen des Crowdworking
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, …
- kennen Sie den Leistungsumfang und die Besonderheiten der prozessorientierten Personaldienstleistungen;
- verstehen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Leistungserbringung;
- sind Sie in der Lage, die Elemente der einzelnen Dienstleistungen genauer zu beschreiben und in konkreten Situationen anzuwenden;
- sind Ihnen die Unterschiede zwischen Outtasking und Outsourcing und deren Auswirkungen auf die Leistungserbringung bekannt;
- können Sie Personaldienstleistungen marktgerecht kalkulieren;
- begründen Sie den Einsatz von prozessorientierten Personaldienstleistungen anhand betriebswirtschaftlicher Kriterien.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Personaldienstleistungsbranche sowie an alle, die sich mit modernen Formen der Arbeitsorganisation und Personalbereitstellung beschäftigen. Er bietet einen fundierten Überblick über klassische und innovative Personaldienstleistungsformen – vom Interim Management über Ingenieur- und Industriedienstleistungen bis hin zu Crowdworking – und behandelt dabei sowohl rechtliche, wirtschaftliche als auch strategische Aspekte.
Relevante Kurse:2460 Remote Work
Zuhaib Tirmizi
Inhalt:
1 Remote Work
1.1 Geschichtliche Entwicklung
1.2 Formen von Remote Work
1.3 Voraussetzungen für Remote Work
1.4 Rechtliche Rahmenbedingungen für Remote Work
1.5 Vorteile von Remote Work
1.6 Nachteile von Remote Work
2 Management von Remote Work
2.1 Arbeitsplatzgestaltung
2.2 Arbeitsplatzorganisation
2.3 Zeitmanagement
2.4 Kollaborationstools
2.5 Alternative Arbeitsumgebungen
Fazit
Studienziele:
Nach Sie sich dieses Modul erarbeitet haben,
- kennen Sie Formen, Anforderungen und Rahmenbedingungen von Remote Work,
- sind Ihnen die Vor- und Nachteile von Remote Work bewusst,
- wissen Sie, was für effektive und effiziente Remote Work erforderlich ist,
- sind Ihnen einige Kollaborationstools bekannt,
- wissen Sie, wie Sie Remote Work verantwortungsvoll managen können.
Belegempfehlung:
Wer selbst bevorzugt Remote arbeitet oder Personal begleitet, das häufig Remote arbeitet, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:2500 Fallstudie Personalmanagement
diverse Autoren und Autorinnen
Inhalt:
1 Das Unternehmen Praxisbeispiel GmbH
1.1 Die Gründer: Peter Marx und Jürgen Holt
1.2 Die Branche: Business Intelligence
1.3 Organisation der Praxisbeispiel GmbH
1.4 Die Zeit von der Gründung bis zur aktuellen Situation
1.5 Strategie der Praxisbeispiel GmbH
2 Die Fallbeispiele
2.1 Personalmanagerin Kerstin Pauls
2.2 Sales Manager Carsten Schnell
2.3 Junior Consultant Hans Klein
2.4 Teamleiter Johannes Ernst
Studienziele:
Wenn Sie die Fallstudie erarbeitet haben,
- haben Sie komplexe unternehmerische Realitäten im Arbeitsfeld Personalmanagement kennengelernt und analysiert;
- können Sie Lösungen finden und Personalentscheidungen treffen;
- erkennen Sie Wechselwirkungen bei Personalentscheidern durch Perspektivwechsel.
Belegempfehlung:
Allen Personalmanager/innen, die Inhalte rund um den Aufbau eines Personalmanagements, um Personalauswahl, Personalführung und Personalentwicklung nicht nur abstrakt, sondern anhand realitätsnaher Situationen und Menschen lernen wollen, wird dieses Modul empfohlen – insbesondere solchen mit Quereinstieg.
Besonderheit im Assignment
Im Assignment zur Fallstudie werden sechs kombinierte Wissens- und Anwendungsaufgaben gestellt.
2520 Retention Management
Prof. Dr. Markus Brandenburger
Inhalt:
Einleitung
1 Begriffliche Einordnung
1.1 Rahmenbedingungen und Demografie
1.2 Generationen und ihre Werthaltungen
2 Ansätze zur Erklärung von Fluktuation
3 Ziele, Strategien und Erfolgsfaktoren der Mitarbeiterbindung
3.1 Maßnahmenportfolio der Mitarbeiterbindung
3.2 Generationsspezifische Differenzierung
3.3 Zwei Führungskonzepte: transformative und positive Führung
3.4 Operationalisierung der Mitarbeiterbindung
3.5 „Smart“ HRM – Künstliche Intelligenz und Big Data
4 Der Prozess der Mitarbeiterbindung
Schlusswort und Ausblick
Studienziele:
- Sie kennen und verstehen die Relevanz von Demografie und Generationenkonzepten für die Mitarbeiterbindung. Sie können deren Grundlagen analysieren und kreieren Lösungskonzepte.
- Sie kennen Fluktuationstheorien und Grundlagen zum Commitment und können diese auf verschiedene Zielgruppen anwenden. Ihnen ist die Vielfalt von Bindungsmaßnahmen bekannt und Sie verstehen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.
- Sie können die Altersstruktur einer Organisation analysieren und daraus geeignete Bindungsmaßnahmen ableiten. Ihnen ist bewusst, dass es sich dabei um ein zusammenhängendes System handelt, welches Interdependenzen zwischen den Maßnahmen berücksichtigen sollte.
- Sie wissen um die Notwendigkeit einer Operationalisierung von Mitarbeiterbindung und können evaluieren, inwiefern SMART HR in Ihrer Organisation sinnvoll einsetzbar ist.
- Sie kennen unterschiedliche Prozesse der Mitarbeiterbindung und können die für Sie relevanten Phasen einschätzen und zielgerichtet anpassen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird vor allem Führungskräften und Personalverantwortlichen empfohlen, die sich um die Zukunft Ihrer Belegschaft vorausschauend Gedanken machen und wissen wollen, wie sie Mitarbeitende halten und binden können.
Relevante Kurse:2590 Human Capital
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
1 Grundlagen
1.1 Definition und Entwicklung des Begriffs
1.2 Human Capital auf individueller und organisationaler Ebene
1.3 Abgrenzung zu Human Resource Management (HRM)
2 Strategisches Human Capital Management
2.1 Bedeutung von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen
2.2 Zusammenhang von Qualifikation, Produktivität und Wertschöpfung
2.3 Human Capital im Resource-Based View (RBV)
2.4 Verknüpfung HCM und Unternehmensstrategie
2.5 Identifikation und Messung von Schlüsselkompetenzen (Core Competencies)
2.6 Förderung zentraler Kompetenzen
2.7 Risiken im Humankapital-Management
3 Messung und Bewertung von Human Capital
3.1 Monetäre Bewertung des Human Capital
3.2 Nicht-monetäre Messgrößen
3.3 Herausforderungen bei der Quantifizierung von Kompetenzen
3.4 Human Capital Accounting und Reporting
3.5 Nachhaltigkeits- und CSR-Berichterstattung
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienbriefs ist der Teilnehmende in der Lage,
- Human Capital als strategischen Erfolgsfaktor zu definieren, einzuordnen und von Human Resource Management abzugrenzen,
- den Beitrag von Qualifikation, Kompetenzen und Wissen zu Produktivität, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit zu analysieren,
- strategisch relevante Schlüsselkompetenzen zu identifizieren, zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln,
- Risiken im Humankapital-Management zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung von Human Capital abzuleiten,
- Human Capital mithilfe monetärer und nicht-monetärer Kennzahlen zu bewerten und in strategische Steuerungs-, Reporting- und Nachhaltigkeitskonzepte einzuordnen.
Belegempfehlung:
Der Studienbrief richtet sich an Führungskräfte, angehende Führungskräfte sowie Fach- und Projektverantwortliche, die den strategischen Wert von Human Capital verstehen und gezielt für den Unternehmenserfolg nutzen möchten. Er eignet sich insbesondere für Teilnehmer, die Kompetenzen im Bereich strategisches Management, Personalmanagement, Organisationsentwicklung oder Controlling vertiefen und Human Capital systematisch in Unternehmensstrategie, Steuerung und Berichterstattung integrieren wollen.
Relevante Kurse:2600 Grundlagen des Konfliktmanagement
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben,
- können Sie Konflikte sowie Konfliktmanagement definieren;
- verstehen Sie die Ursachen von Konflikten;
- können Sie Konfliktbeziehungen zwischen Mitarbeitern, zwischen Mitarbeitern und Führungskräften sowie in Teams/Abteilungen sowie mit Kunden analysieren
- verstehen Sie die Phasen der Konflikteskalation nach Glasl.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die eine grundlegende Einführung in das Themengebiet Konfliktmanagement benötigen, empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:2605 Konfliktbewältigung
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben,
- können Sie Konflikte erkennen und diagnostizieren;
- lernen Sie die wichtigsten Tipps für Konfliktgespräche, inkl. im Umgang mit defensivem und aggressivem Verhalten;
- haben Sie einen Einblick in Deeskalationstechniken gewonnen;
- kennen Sie Mediation und Moderation.
Belegempfehlung:
Alle Teilnehmenden, die sich mit Konfliktthemen und Deeskalationstechniken befassen möchten, empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:2610 Konflikt-Nachbereitung
Prof. Dr. Christian Zielke
Inhalt:
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Lehrbriefs sind Sie in der Lage:
- Konfliktverläufe systematisch zu analysieren und wiederkehrende Muster zu erkennen.
- Ihr eigenes Verhalten in Konflikten kritisch zu reflektieren und Verbesserungen abzuleiten.
- Konstruktives Feedback als Instrument zur Konfliktlösung und Teamentwicklung zu nutzen.
- Resilienz und soziale Kompetenzen zur Bewältigung von Konflikten zu stärken.
- Dokumentationsstrategien für Konfliktlösungen zur Prävention einzusetzen.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die Interesse an Reflexion, Feedback sowie Verbesserung von Resilienz haben, empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:2615 Konflikt-Prävention
Prof. Dr. Christian Zielke
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief studiert haben, sollen Sie in der Lage sein:
- systematische Maßnahmen zur Konfliktprävention in Teams und Organisationen zu entwickeln, um Konflikte frühzeitig zu vermeiden und strukturell vorzubeugen.
- soziale und emotionale Kompetenzen gezielt zu fördern, um ein empathisches, verständnisvolles und inklusives Miteinander im Berufsalltag zu stärken.
- kommunikative Strategien zur Vermeidung von Missverständnissen und Eskalationen anzuwenden, um die Zusammenarbeit im beruflichen Alltag konstruktiv und reibungsfrei zu gestalten.
- eine konfliktsensible Führungskultur aktiv mitzugestalten, um ein nachhaltiges, vertrauensvolles Arbeitsumfeld zu schaffen und Konflikten wirksam vorzubeugen.
- einen präventiven Umgang mit Konflikten systematisch im eigenen Verantwortungsbereich zu verankern, um Risiken frühzeitig zu erkennen und langfristig wirksame Lösungen zu fördern.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die einen Einblick in die Konflikt-Prävention gewinnen möchten und Näheres zum Thema gewaltfreie Kommunikation und objektive Situationsanalyse wünschen, empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:2620 Grundlagen des Employee Wellbeings
Dipl.-Psych. Svenja Sievers
Inhalt:
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein, …
- die verschiedenen Dimensionen von Wohlbefinden (physisch, psychisch, sozial, finanziell) systematisch auf Ihren eigenen Arbeitskontext zu übertragen.
- die zentralen Begriffe, Theorien und Modelle des Employee Wellbeing zu verstehen und deren Relevanz für Unternehmen zu erklären.
- die Bedeutung von Employee Wellbeing für die Leistung, Gesundheit und Motivationvon Mitarbeitenden fundiert zu beurteilen.
- die Erkenntnisse zu Employee Wellbeing zu nutzen, um Argumente für Investitionen in das Wohlbefinden von Mitarbeitenden überzeugend darzustellen.
- Instrumente zur Messung und Bewertung von Employee Wellbeing gezielt auszuwählen und auf betriebliche Fragestellungen anzuwenden.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte, HR-Verantwortliche sowie alle, die sich mit der Gestaltung gesunder und leistungsfördernder Arbeitsbedingungen befassen. Es vermittelt fundiertes Wissen über die verschiedenen Dimensionen des Employee Wellbeing und zeigt auf, wie diese gezielt im eigenen Arbeitskontext angewendet und gemessen werden können. Ziel ist es, Wohlbefinden als strategischen Erfolgsfaktor im Unternehmen zu verstehen und zu nutzen.
Relevante Kurse:2625 Psychologisches und soziales Wohlbefinden am Arbeitsplatz
Dipl.-Psych. Svenja Sievers
Inhalt:
1 Positive Psychologie im Arbeitskontext
1.1 Das PERMA-Modell
1.2 Charakterstärken und VIA-Modell
1.3 Das Flow-Konzept
1.4 Psychologisches Kapital
1.5 Resilienz
2 Aufbau und Förderung von Resilienz und individueller Stresskompetenz
2.1 Mindfulness Intervention (Achtsamkeit)
2.2 Recovery Intervention (Erholungskompetenz)
2.3 Positive Thinking Intervention (Positives Denken)
2.4 Selbstregulation bzw. Emotionsregulation
3 Bedeutung von sozialen Beziehungen, Teamdynamik und wertschätzendem Klima
3.1 Teamkohäsion und soziale Unterstützung
3.2 Gruppendruck, Konflikte und soziale Ausgrenzung
3.3 Psychologisches Sicherheitsklima (Psychological Safety)
3.4 Maßnahmen zur Förderung eines wertschätzenden Klimas
4 Einfluss von Führungsverhalten und Kommunikation auf das Wohlbefinden
4.1 Die Rolle von Führungskräften als Vorbilder für psychisches Wohlbefinden
4.2 Der Einfluss vom Wohlbefinden einer Führungskraft auf ihr Verhalten
4.3 Förderung konstruktiver Führung
4.4 Vermeidung destruktiver Führung
5 Praktische Methoden zur Förderung von Sinnhaftigkeit, Motivation und Purpose im Arbeitsumfeld
5.1 Arbeitsgestaltung und Job Crafting
5.2 Onboarding und Sozialisation
5.3 Ikigai, Calling, Purpose – internationale Konzepte sinnstiftender Arbeit
5.4 Appreciative Inquiry
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein, …
- Herausforderungen in Ihrem Betrieb zu analysieren ein integriertes Maßnahmenkonzept zur Förderung des psychologischen und sozialen Wohlbefindens im eigenen Unternehmen zu kreieren, das individuelle, team- und führungsbezogene sowie organisationale Ebenen berücksichtigt.
- geeignete Ansätze zur Stärkung individueller Resilienzund Stresskompetenz im Arbeitskontext zu identifizieren und bedarfsgerecht in betriebliche Maßnahmen zu übersetzen.
- die Bedeutung sozialer Beziehungen, der Teamdynamikund eines wertschätzenden Klimas für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden zu analysieren und entsprechende Verbesserungen anzustoßen.
- Führungsverhalten im Hinblick auf das psychische und soziale Wohlbefinden von Mitarbeitenden zu bewerten und Maßnahmen zu entwickeln, um konstruktive Führunggezielt zu fördern sowie destruktive oder passive Führungsmuster zu vermeiden.
- Methoden der Arbeitsgestaltung, des Job Craftingsowie Onboarding-Prozesse so zu gestalten, dass Mitarbeitende mehr Sinn, Motivation und Purpose in ihrer Arbeit erleben.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Gesundheitsbeauftragte und alle, die das psychologische und soziale Wohlbefinden von Mitarbeitenden gezielt fördern möchten. Es eignet sich für Personen, die integrierte Maßnahmen entwickeln wollen, um Resilienz, Teamdynamik, konstruktive Führung und sinnstiftende Arbeitsgestaltung im eigenen Unternehmen zu stärken.
Relevante Kurse:2630 Work-Life-Balance und Flexibilität
Dipl.-Psych. Svenja Sievers
Inhalt:
1 Flexible Arbeitsformen als Gestaltungsinstrumente für Work-Life-Balance und Flexibilität
1.1 Remote Work, Hybride Arbeitsmodelle und flexible Arbeitszeitgestaltung
1.2 Einfluss moderner Arbeitsformen auf Work-Life-Balance und Flexibilität
1.3 Chancen und Herausforderungen moderner Arbeitsformen
2 Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Work-Life-Balance
2.1 Diversity- und Gleichstellungsaspekte
2.2 Gestaltungsmöglichkeiten durch HR: Praxisbeispiele und Best Practices
3 Einführung und Förderung flexibler Arbeitsgestaltung
3.1 Führung und Unternehmenskultur als Ermöglichungsfaktor
3.2 Change-Kommunikation und Beteiligung bei der Einführung flexibler Modelle
4 Entwicklung von Zeitmanagement-Kompetenzen und Selbstorganisation
4.1 Zeit- und Selbstmanagementstrategien
4.2 Umgang mit Rollenvielfalt und Zielkonflikten
4.3 Prokrastination, Ablenkungen und Multitasking
5 Digitales Wohlbefinden
5.1 Digitale Überlastung erkennen
5.2 Digitale Achtsamkeit und Resilienz fördern
5.3 Organisationale Verantwortung für digitales Wohlbefinden
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein, …
- zentrale Begriffe, Modelle und theoretische Ansätze zur Work-Life-Balanceund flexiblen Arbeitsgestaltung auf praktische Situationen im Unternehmensalltag anzuwenden
- Chancenund Herausforderungen flexibler Arbeitsformen in unterschiedlichen betrieblichen Kontexten zu analysieren und passende Gestaltungsoptionen abzuleiten
- Maßnahmen zur Förderung von Vereinbarkeit, Selbstorganisation und digitalem Wohlbefinden zielgerichtet zu planen und in bestehende betriebliche Strukturen zu integrieren
- eigene Konzepte zur Förderung von Work-Life-Balancein kleinen und mittleren Unternehmen zu entwickeln und kontextsensibel umzusetzen
- innovative Lösungsansätze im Umgang mit Rollenvielfalt, Belastungen und neuen Arbeitsmodellen zu gestalten und konstruktiv in Veränderungsprozesse einzubringen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte, HR-Verantwortliche sowie Personen aus dem Bereich der Organisationsentwicklung, die flexible Arbeitsformen und Work-Life-Balance aktiv gestalten möchten. Es ist besonders empfehlenswert für diejenigen, die praxisnahe Konzepte zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben entwickeln und in unterschiedliche betriebliche Kontexte – insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen – integrieren wollen.
Relevante Kurse:2635 Strategisches Employee Wellbeing
Dipl.-Psych. Svenja Sievers
Inhalt:
1 Strategische Bedeutung von Employee Wellbeing
1.1 Globale und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
1.2 Business Case und ethische Verantwortung
2 Theoretische Grundlagen und Modelle zur strategischen Verankerung
2.1 Strategisches Human Resource Management
2.2 Sustainable HRM
2.3 Ability-Motivation-Opportunity (AMO)-Modell
3 Design eines strategischen Wellbeing-Systems
3.1 Bedarfsanalyse und Zieldefinition für eine nachhaltige Wellbeing-Kultur
3.2 Partizipation durch Design Thinking und Co-Creation
3.3 Auswahl der HR-Praktiken als Wellbeing-Bündel
3.4 Messgrößen und Steuerung
4 Implementierung und Change Management
4.1 Agiles Vorgehen: Pilotierung, Skalierung, iteratives Lernen
4.2 Governance-Strukturen: Rollen, Verantwortlichkeiten, Ressourcen
4.3 Integration in bestehende Change-Prozesse
4.4 Umgang mit Widerständen und Kulturwandel
5 Praxisbeispiele und Transfer
5.1 Erfolgsmodelle aus Großunternehmen
5.2 Angepasste Ansätze für KMU
5.3 Lessons Learned und typische Stolpersteine
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- den strategischen Stellenwert von Employee Wellbeing zu erläutern und von punktuellen Aktionen abzugrenzen.
- ein eigenes Wellbeing-System zu entwerfen, das zur Unternehmensstrategie
- Veränderungsprozesse zu gestalten, um Wellbeing-Maßnahmen nachhaltig einzuführen.
- Good-Practice-Beispiele auf Ihre eigene Unternehmensrealität zu übertragen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Personen im Bereich Organisationsentwicklung, die Employee Wellbeing strategisch im Unternehmen verankern möchten. Es richtet sich an alle, die ein ganzheitliches Wellbeing-System entwickeln, Veränderungsprozesse gestalten und erfolgreiche Praxisbeispiele auf das eigene Unternehmen übertragen wollen.
Relevante Kurse:2640 Grundlagen der Digitalisierung im Personalmanagement
Prof. Dr. Frauke Austermann
Inhalt:
1 Digitalisierung und Arbeitswelt im Wandel
1.1 Digitale Transformation: Was sich in unserer Wirtschaft und Gesellschaft (wirklich) verändert
1.2 Megatrends und die Schlüsseltechnologien KI, Big Data und Automatisierung: Was bleibt für uns übrig?
1.3 New Work als kulturelle Basis der digitalen Arbeitswelt
2 Die Rolle des Personalmanagements im digitalen Zeitalter
2.1 Vom Verwalter zum strategischen Partner
2.2 Anforderungen an moderne HR-Kompetenzen
2.3 Personalmanagement als Treiber von Innovation
3 Agile Organisationen und neue Arbeitsweisen
3.1 Grundlagen agilen Arbeitens am Beispiel von Scrum
3.2 Agile Aufbauorganisation: Von Scaled Agile Frameworks, Spotify Modellen und OKRs
3.3 Flexibilität und Selbstorganisation im Personalmanagement
4 Digitale HR-Prozesse und Systeme
4.1 Auf Wolken schweben, oder: Überblick über digitale HR-Lösungen mit Cloud & Co.
4.2 Ein starker Kern: Die Core HR Themen Verwaltung, Zeitwirtschaft und Entgeltabrechnung
4.3 Von Recruiting bis Offboarding: Digital Employee Experience
5 Datenbasiertes Personalmanagement
5.1 Einführung: Von HR Reporting über HR Controlling bis zu HR und People Analytics
5.2 Datenmanagement, Datenschutz (DSGVO) und Ethik
5.3 Halluzinationen, Bias und Fairness in KI-basierten HR-Entscheidungen
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul erfolgreich abgeschlossen haben, können Sie …
- erläutern, wie die digitale Transformation Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeitskulturen verändert.
- anhand konkreter Beispiele beschreiben, welche Bedeutung Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data und Automatisierung für das Personalmanagement haben.
- agile Methoden, z. B. Scrum, und Change-Management-Ansätze gezielt nutzen, um Veränderungen im Personalmanagement erfolgreich zu gestalten und Widerstände frühzeitig zu erkennen und zu adressieren.
- durchdringen, welche Funktionen digitale HR-Systeme erfüllen und wie sie diese konkret in Ihrem Unternehmen einsetzen können.
- analysieren, welche Chancen und Herausforderungen mit People Analytics verbunden sind, unter besonderer Berücksichtigung von Datenschutz, Bias und ethischen Fragen.
- bewerten, wie sich die Rolle des Personalmanagements im digitalen Wandel verändert, und daraus ableiten, welche neuen Kompetenzen HR-Fachkräfte benötigen und wie Sie diese gezielt entwickeln können.
Belegempfehlung:
Das Modul ist für Teilnehmende empfohlen, die zu verstehen wünschen, welche Bedeutung Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data und Automatisierung für das Personalmanagement haben und wie diese anhand konkreter Anwendungsbeispiele eingesetzt werden können.
Relevante Kurse:2685 Unternehmens- und Managementethik
Prof. Dr. mult. Victor Tiberius
Prof. Dr. Roberto García-Castro
Inhalt:
1. Grundlagen der Ethik
1.1 Der Imperativ der Ethik
1.2 Wichtige Denkrichtungen in der Ethik
1.3 Beispiel: Das Trolley-Problem
1.4 Ethische Dilemmata und praktische Urteilskraft
1.5 Ein dreifacher Test
2. Rahmen für die Analyse ethischen Verhaltens in Unternehmen
2.1 Warum Unternehmens- und Managementethik relevant ist
2.2 Ökonomische Anreize und Eigeninteresse
2.3 Stufen der Moralentwicklung
2.4 Organisationale Zwänge, die Entscheidungen prägen
2.5 Reduzierung des Risikos unethischen Verhaltens
2.6 Ethische Führung
2.7 Beispiel: BP und die Deepwater-Horizon-Katastrophe
3. Ethik, Stakeholder und Management
3.1 Aktionäre und Stakeholder
3.2 Ethische Analyse aus Stakeholder-Perspektive
3.3 Stakeholder-Management und Wertschöpfung
3.4 Diversity, Equity & Inclusion (DEI)
3.5 Fallbeispiel: Patagonia
4. Globalisierung, Digitalisierung und Unternehmens- und Managementethik
4.1 Ethische Implikationen einer globalen Unternehmenslandschaft
4.2 Wenn Ethik „auf Reisen geht“: Moralischer Relativismus und universelle Werte
4.3 Zwei heikle Themen: Bestechung und Arbeitsbedingungen
4.4 Internationale Leitlinien für ethisches Verhalten
4.5 Digitalisierung und Unternehmensethik
4.6 Beispiel: Nike-Lieferkette
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief bearbeitet haben,
werden Sie in der Lage sein:
• die wichtigsten ethischen Herausforderungen zu verstehen, mit denen Unternehmen
heute konfrontiert sind,
• zwischen den verschiedenen Denkrichtungen der Ethik zu unterscheiden,
• die Gründe hinter einigen jüngeren Fällen von Unternehmensbetrug und unlauterem
Verhalten in Unternehmen nachzuvollziehen,
• Unternehmensprobleme sowohl aus ökonomischer als auch aus ethischer Sicht
zu formulieren,
• eine Unternehmensstrategie zu entwickeln, die mit dem Stakeholder-Konzept
übereinstimmt,
• zentrale interkulturelle ethische Herausforderungen in der globalen Wirtschaft
zu adressieren.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die ihre Entscheidungskompetenz im Umgang mit ethischen Fragestellungen stärken möchten. Besonders profitieren Führungskräfte, angehende Manager und Mitarbeitende, die Verantwortung in Unternehmen übernehmen und ethisch fundierte Strategien entwickeln wollen.
Relevante Kurse:2690 Grundlagen des Work-Life-Integration-Managements
Mag. Madeleine Janse van Rensburg
Inhalt:
- Begriffe und Entwicklungen
1 Definitionen (Work-Life-Balance vs. -Integration)
1.2 Historischer Wandel der Arbeitswelt (Arbeit 1.0–4.0)
1.3 Technologische Einflüsse und gesellschaftliche Megatrends - Relevanz für das Personalmanagement
2.1 Fachkräftesicherung und Mitarbeiterbindung
2.2 Arbeitgeberattraktivität und Employer Branding
2.3 Auswirkungen auf Führung und Zusammenarbeit - Theoretische Grundlagen
3.1 Boundary Theory
3.2 Rollentheorie
3.3 Job Demands-Resources Model - Rechtlicher Kontext
4.1 Arbeitsrechtliche Grundlagen (ArbZG, BUrlG)
4.2 Mutterschutz, Elternzeit, Pflegezeit
4.3 EU-Work-Life-Balance-Richtlinie
4.4 Recht auf Unerreichbarkeit - Formen und Modelle der Work-Life-Integration
5.1 Flexible Arbeitszeitmodelle
5.2 Hybrid- und Remote Work
5.3 Best Practices - Chancen und Herausforderungen
6.1 Risiken und Belastungen
6.2 Chancen durch Integration
6.3 Präferenztypen (Segmentierer vs. Integrierer)
6.4 Umgang mit Entgrenzung - Schluss / Resümee
Studienziele:
Teilnehmende erwerben Kompetenzen in folgenden Bereichen:
- Analyse von Trends wie Digitalisierung, New Work und Individualisierung
- Entwicklung individueller und flexibler Arbeitszeitmodelle
- Anwendung rechtlicher Grundlagen im HR-Kontext
- Ableitung von Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterbindung
- Einsatz von Theorien zur Stressprävention, Rollenklarheit und Ressourcenausbau
- Entwicklung konkreter Work-Life-Konzepte und deren Umsetzung im betrieblichen Alltag
Belegempfehlung:
Empfohlen für HR-Verantwortliche, Personalentwickler und Führungskräfte, die sich mit den Herausforderungen moderner Arbeitsgestaltung, Fachkräftesicherung und gesunder Unternehmenskultur befassen möchten.
Relevante Kurse:2695 Gestaltung und Implementierung des Work-Life-Integration-Managements
Mag. Madeleine Janse van Rensburg
Inhalt:
Studienziele:
Kompetenzziele: Nachdem Sie dieses Modult studiert haben, sollen Sie in der Lage sein,
- verschiedene Arbeitsmodelle und -instrumente hinsichtlich betrieblicher Rahmenbedingungen und Mitarbeiterbedürfnisse vergleichend zu bewerten
- betriebliche Programme sowie Regelungen zur Erreichbarkeit auf ihren Nutzen zu prüfen
- differenzierte Führungsstile hinsichtlich ihrer Wirkungen auf unterschiedliche Arbeitssituationen und die Work-Life-Integration zu analysieren und situationsgerecht die geeignetste Führungsstrategie auszuwählen
- Maßnahmen des betrieblichen Work-Life-Integration-Managements zu planen, zu implementieren und zu evaluieren
- Beispiele für Best Practices der Work-Life-Integration zu analysieren und Schlüsselfaktoren herauszuarbeiten
- ein eigenes Pilotkonzept zur Work-Life-Integration für Ihr Unternehmen zu erstellen
Relevante Kurse:
2700 Grundlagen des Mentorings in Organisationen
Prof. Dr. Christian Zielke
Inhalt:
- Was Mentoring bedeutet – Herkunft, Wandel und aktuelle Relevanz
1.1 Von Mentor zu Mentee – Woher der Begriff kommt und was dahintersteckt
1.2 Mentoring im Wandel – Von antiken Vorbildern bis zur modernen Personalentwicklung
1.3 Meilensteine in der Geschichte – Wie Mentoring zum HR-Instrument wurde
1.4 Was Mentoring von Coaching, Training & Co. unterscheidet
1.5 Warum Mentoring heute aktueller ist denn je – besonders in KMU
- Wozu Mentoring? – Nutzen für Individuen und Organisationen
2.1 Karriereförderung durch Erfahrung – Wie Mentees wachsen
2.2 Selbstwirksamkeit stärken – Die psychologische Seite des Mentorings
2.3 Netzwerke schaffen – Beziehungen als Erfolgsfaktor
2.4 Wissensmanagement und Retention – Mentoring als unternehmerischer Hebel
2.5 Kulturentwicklung und Werte – Was Mentoring für das „Wir-Gefühl“ leistet
- Zwischen Gelingen und Scheitern – Erfolgsfaktoren und Stolpersteine
3.1 Vertrauen und Beziehung – Der Schlüssel zur Wirksamkeit
3.2 Machtungleichgewichte, Rollenklarheit und Erwartungen – Was schiefgehen kann
3.3 Was ein gutes Matching ausmacht – und warum es so wichtig ist
3.4 Erfolgreich starten – Rahmenbedingungen für gelingende Mentoring-Beziehungen
3.5 Wenn’s klemmt – Umgang mit Konflikten und Abbrüchen im Mentoring
- Was die Theorie sagt – Modelle und Erklärungsansätze
4.1 Kram’s Mentoring-Funktionen – Karriere und psychosoziale Unterstützung im Fokus
4.2 Rollenmodelle und Identifikation – Wie Mentoren als Vorbilder wirken
4.3 Der soziale Austausch – Geben, Nehmen und gegenseitiger Nutzen
4.4 Lernen im Mentoring – Was Entwicklungs- und Lerntheorien beitragen
4.5 Systemische Perspektiven – Mentoring im organisationalen Kontext
- Welche Formen Mentoring annehmen kann
5.1 Formelles vs. informelles Mentoring – Struktur oder Selbstorganisation?
5.2 Reverse Mentoring – Lernen gegen den Strom der Hierarchie
5.3 Peer Mentoring – Auf Augenhöhe lernen
5.4 Gruppenmentoring – Lernen in der Gemeinschaft
5.5 Digitale Mentoringformate – Chancen und Herausforderungen im virtuellen Raum
Studienziele:
Dieses Modul vermittelt ein umfassendes Verständnis der Ursprünge, Entwicklungen und aktuellen Bedeutung von Mentoring in individuellen und organisationalen Kontexten. Es befähigt die Lernenden, Mentoring als Instrument zur persönlichen Entwicklung, Wissensweitergabe und Unternehmenskultur gezielt einzusetzen sowie Chancen und Herausforderungen zu erkennen und zu gestalten. Dabei werden theoretische Grundlagen, verschiedene Mentoring-Formate und praxisrelevante Erfolgsfaktoren reflektiert, um fundierte und wirksame Mentoring-Prozesse begleiten oder implementieren zu können.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul allen, die Mentoring als wirksames Entwicklungsinstrument verstehen, gestalten oder analysieren wollen.
Relevante Kurse:2715 Grundlagen des Coachings in Organisationen
Prof. Dr. Christian Zielke
Inhalt:
1. Was Coaching ausmacht und woher es kommt
1.1 Was Coaching ist – Begriff und Definition
1.2 Ursprünge im Sport und in der Psychologie
1.3 Vom Führungskräfte-Coaching zur breiten Anwendung
1.4 Coaching als Profession – Standards und Ethik
1.5 Coaching im Wandel der Arbeitswelt
2. Wie Coaching sich von anderen Formaten unterscheidet
2.1 Unterschiede zwischen Coaching und Training
2.2 Abgrenzung von Coaching und Beratung
2.3 Unterscheidung von Coaching und Mentoring
2.4 Gemeinsamkeiten und Schnittstellen – Formate sinnvoll kombinieren
2.5 Nutzen der Abgrenzung für die Praxis
3. Welche theoretischen Ansätze Coaching prägen
3.1 Systemischer Ansatz
3.2 Kognitiv-verhaltensorientierter Ansatz
3.3 Lösungsfokussierter und gestaltorientierter Ansatz
3.4 NLP, transpersonale und positive Psychologie
3.5 Synergien und praxisnahe Anwendung
4. Warum Coaching für Unternehmen relevant ist
4.1 Coaching in der Führungskräfteentwicklung
4.2 Coaching im Change-Management
4.3 Coaching und Organisationskultur
4.4 Personalabteilung als strategischer Partner für Coaching
4.5 Beitrag von Coaching zum Unternehmenserfolg
5. Wer welche Rolle im Coachingprozess einnimmt
5.1 Rolle und Haltung des Coaches (intern/extern)
5.2 Rolle und Verantwortung des Coachees
5.3 Rolle der Personalabteilung
5.4 Einbindung von Führungskräften
5.5 Das Dreiecksverhältnis und seine Herausforderungen
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief studiert haben, sollen Sie in der Lage sein …
- die Grundlagen des Coachings zu verstehen und zu erläutern, insbesondere in Abgrenzung zu verwandten Formaten wie Training, Beratung oder Mentoring;
- relevante theoretische Ansätze des Coachings zu benennen und einzuordnen, um fundierte Entscheidungen zur methodischen Ausrichtung zu treffen;
- den Nutzen von Coaching für Unternehmen systematisch zu analysieren und mit Blick auf Personalstrategien zu vertreten;
- die Rollen der beteiligten Akteure im Coachingprozess zu beschreiben und das Zusammenspiel von Coach, Coachee, Personalabteilung und Führungskraft zu reflektieren;
- eine fundierte Ausgangsbasis für die Einführung eines Coachings in Ihrer Organisation zu schaffen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Interessenten, welche sich in die Grundlagen des Coachings in Organisationen einarbeiten möchten.
Relevante Kurse:2720 Prozess und Methoden des Coachings
Prof. Dr. Christian Zielke
Inhalt:
1. Wie strukturierte Coachingprozesse aufgebaut sind
1.1 Kontaktaufnahme und Auftragsklärung
1.2 Zielsetzung und Analyse
1.3 Coachingprozessmodelle
1.4 Umsetzung, Evaluation und Abschluss
1.5 Coachingformate im Vergleich: Präsenz, online, hybrid
2. Welche Fragen und Reflexionstechniken zum Einsatz kommen
2.1 Zirkuläre Fragen, Skalierungsfragen und Wunderfragen
2.2 Reflecting Team und Blitzlicht
2.3 Wertearbeit und Ressourcenarbeit
2.4 Umgang mit sensiblen Themen und psychischen Grenzen
2.5 Ethische Abwägungen in der Gesprächsführung
3. Wie kreative Methoden den Coachingprozess unterstützen
3.1 Storytelling und Narrative Methoden
3.2 Bildarbeit, Kartenarbeit und Timeline
3.4 Einsatz kreativer Methoden im digitalen Coaching
3.5 Wirkung und Grenzen kreativer Methoden
4. Wie Ressourcen, Stärken und Glaubenssätze bearbeitet werden
4.1 Ressourcen-Scan und Stärkentechniken
4.2 Reframing und Glaubenssatzarbeit
4.3 Rollenspiele und Perspektivwechsel
4.4 Einsatz von NLP-Techniken im Coaching
4.5 Coaching in Veränderungs- und Führungskontexten
5. Welche kommunikativen und ethischen Kompetenzen notwendig sind
5.1 Aktives Zuhören und Empathie
5.2 Nonverbale Kommunikation gezielt einsetzen
5.3 Konstruktives und wertschätzendes Feedback
5.4 Vertraulichkeit und ethische Richtlinien (ICF, EMCC)
5.5 Umgang mit Rollenkonflikten und professioneller Distanz
Schluss/ Resümee/ Ausblick
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Lehrbriefs …
- … verstehen Sie den Aufbau strukturierter Coachingprozesse und kennen zentrale Phasen sowie bewährte Modelle wie GROW, CLEAR, OSCAR und IGROW.
- … kennen Sie wirksame Frage- und Reflexionstechniken, mit denen Sie Denkprozesse fördern und auch sensible Themen professionell begleiten können.
- … können Sie kreative Methoden gezielt einsetzen, um Perspektivwechsel zu ermöglichen und persönliche Entwicklung zu unterstützen – auch im digitalen Setting.
- … wissen Sie, wie Ressourcen, Stärken und Glaubenssätze im Coaching bearbeitet werden und wie diese die Selbstwirksamkeit des Coachees stärken.
- … verfügen Sie über kommunikative und ethische Kompetenzen, um Coachinggespräche professionell, wertschätzend und verantwortungsvoll zu gestalten.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Interessenten, welche sich in die Prozess und Methoden des Coachings einarbeiten möchten.
Relevante Kurse:2725 Implementierung und Evaluation von Coachingprogrammen
Prof. Dr. Christian Zielke
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief bearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- Coaching in zentrale Felder der Personalentwicklung einzubetten, zum Beispiel in die Führungskräfteentwicklung oder Talentförderung.
- Coachingprogramme strukturiert zu planen – von der Bedarfsanalyse bis zur Auswahl geeigneter Coaches.
- interne Kommunikationsmaßnahmen zu gestalten, um Coaching im Unternehmen erfolgreich einzuführen.
- Evaluationsinstrumente auszuwählen, mit denen sich Qualität und Wirkung eines Coachingprogramms nachvollziehbar messen lassen.
- Maßnahmen zur nachhaltigen Umsetzung und digitalen Weiterentwicklung eines Coachingangebots zu entwickeln.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Interessenten, welche sich in die Implementierung und Evaluation von Coachingprogrammen einarbeiten möchten.
Relevante Kurse:2730 Grundlagen des Betrieblichen Sozialmanagements
Prof. Dr. Juliana Schlicht
Sophie Kaiser
Inhalt:
1 Begriffliche Grundlagen und Hintergrund
1.1 Begriff „Betriebliches Sozialmanagement“
1.2 Ziele des BSM
1.3 Historische Entwicklung des BSM
2 Theoretische Grundlagen und Modelle des BSM
2.1 (Neo-)paternalistische Ansätze (normativ-fürsorglich)
2.2 Ökonomisch-strategische Ansätze
2.3 Partizipativ-gestaltende Ansätze
3 Zwischen Gestaltungsfreiheit und Regeldichte: Rechtlicher und sozialpolitischer Rahmen des BSM
3.1 Grundgesetz und EU-Recht – Verfassungsfundament und supranationale Leitplanken des BSM
3.2 Antidiskriminierungs- und Teilhaberecht – Gleichstellung als Gestaltungsauftrag
3.3 Gesundheits- und Arbeitsschutzrecht – Gesundheit als unternehmerische Verantwortung
3.4 Zwischen Vereinbarkeit und Arbeitsplatzsicherheit: Soziale Schutzrechte im Betrieb
3.5 Betriebsverfassungs- und Tarifrecht – Mitbestimmung als institutionalisierte Gestaltungsmacht
3.6 Steuer- und Sozialversicherungsrecht
3.7 Datenschutzrecht im BSM
3.8 CSR- und Nachhaltigkeitsregulierung im BSM
3.9 Kritische Reflexion – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
3.10 Fazit: Zwischen Paragraf und Praxis – BSM als Raum verantwortlicher Gestaltung
4 Vom Fürsorgesystem zur strategischen Gestaltung sozialer Arbeit im Unternehmen: Handlungsfelder des Betrieblichen Sozialmanagements
4.1 Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz
4.2 Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
4.3 Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit
4.4 Beratung und psychosoziale Unterstützung
4.5 Personalentwicklung und Beschäftigungsfähigkeit
4.6 Sozialleistungen und monetäre Unterstützungssysteme
4.7 Organisationskultur und Diversity Management
4.8 Fazit: BSM als systemische Querschnittsaufgabe
5 Abschluss: Vom normativen Rahmen zur gelebten Praxis – Betriebliches Sozialmanagement als Organisationskompetenz
5.1 Zentrale Erkenntnisse im Überblick
5.2 Ausblick: BSM zukunftsfähig gestalten
5.3 Abschlussreflexion
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul studiert haben, sollten Sie in der Lage sein…
• zentrale Begriffe, rechtliche Grundlagen und institutionelle Akteure des BSM wiederzugeben, darunter relevante Gesetze und politische Leitprinzipien;
• die gesellschaftspolitische Bedeutung des BSM als Instrument der sozialen Verantwortung von Unternehmen zu erläutern;
• die Verzahnung von rechtlichen Normen, organisationalen Strukturen und individuellen Lebenslagen im betrieblichen Kontext zu erklären;
• Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Handlungsfeldern wie Gesundheitsmanagement, Vereinbarkeit oder Inklusion zu beschreiben und zu interpretieren;
• gesetzliche Anforderungen (z. B. Gefährdungsbeurteilung, BEM, Datenschutz) auf betriebliche Fallbeispiele zu übertragen;
• konkrete Maßnahmen des BSM situationsgerecht auszuwählen, zu begründen und in betriebliche Prozesse zu integrieren (z. B. Elternzeitmodelle, Diversitätsstrategien, Gesundheitsbudgets);
• komplexe Fallkonstellationen (z. B. Zielkonflikte bei Teilhabe, Pflegezeit, CSR) systematisch aufzudröseln;
• institutionelle, normative und kulturelle Einflussfaktoren zu analysieren, die eine rechtssichere und wirkungsvolle Gestaltung des BSM erschweren oder fördern;
• sozialpolitische Maßnahmen und betriebliche Praxisbeispiele im Lichte rechtlicher, ethischer und wirtschaftlicher Kriterien kritisch zu bewerten;
• Stärken, Risiken und Grenzen verschiedener Modelle des BSM (z. B. BEM-Verfahren, Diversity-Audits, CSR-Berichterstattung) zu reflektieren und fundiert zu beurteilen;
• kreative und gleichzeitig rechtlich fundierte Konzepte betrieblicher Sozialpolitik zu entwickeln (z. B. Sozialleistungsmodelle, Inklusionsprogramme, Rückkehrkonzepte);
• eine systematische Sozialstrategie für ein Unternehmen zu planen, die gesetzliche Pflichten, unternehmerische Ziele und menschliche Lebenslagen integrativ berücksichtigt.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders geeignet für Fach- und Führungskräfte aus dem Personalwesen, der Sozialberatung, dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement oder der Organisationsentwicklung, die betriebliche Sozialverantwortung aktiv gestalten möchten und sich mit Themen wie Inklusion, Vereinbarkeit, Diversity oder BEM praxisnah und strategisch auseinandersetzen möchten.. Es richtet sich auch an alle, die rechtliche Anforderungen, soziale Anliegen und betriebliche Interessen wirkungsvoll miteinander verbinden wollen.
Relevante Kurse:2735 Implementierung des Betrieblichen Sozialmanagements
Sophie Kaiser
Prof. Dr. Juliana Schlicht
Inhalt:
1 Vorstellung der Fallstudie: Sozialverantwortung im Gesundheitssektor – Die Schwarzwaldklinik im Wandel
2 Strategische Planung als Ausgangspunkt bedarfsgerechten BSM
2.1 Mitarbeiterbefragungen – kollektive Wahrnehmungen systematisch erfassen
2.2 SWOT-Analyse – strategisch denken, sozial gestalten
2.3 Interviews und Fokusgruppen – das Unsichtbare hörbar machen
2.4 Statistische Auswertungen – die Organisation in Zahlen lesen
2.5 Zielentwicklung und Priorisierung – Vom Bedarf zur strategischen Handlungsagenda
3 Organisations- und Prozessmanagement – Soziales Handeln institutionalisieren
3.1 Aufbauorganisation im BSM – Zuständigkeiten sichtbar und verbindlich machen
3.2 Prozessmanagement: Von der Idee zur Umsetzung
3.3 Fazit: Organisations- und Prozessmanagement als Ermöglichungsstruktur sozialer Verantwortung
4 Steuerung und Controlling im BSM – Wirksamkeit durch strukturierte Steuerung sichern
4.1 Budgetierung und Ressourcensteuerung – Sozialleistungen wirtschaftlich planen
4.2 Kennzahlensysteme im BSM – Wirkung erfassen und steuern
4.3 Instrumente des BSM-Controllings – Steuerungsarchitektur mit Rückkopplung
4.4 Fazit: Steuerung ist kein Kontrollmechanismus, sondern Steuerungsfähigkeit
5 Change Management und interne Kommunikation – Wandel partizipativ gestalten
5.1 Von Elefanten und Reitern: Wie Veränderung im BSM gelingen kann
5.2 Grundlagen des Change Managements im BSM
5.3 Stakeholder im Wandel – Interessen erkennen, Dialog organisieren
5.4 Interne Kommunikation als Steuerungsinstrument
5.5 Widerstände als Ressourcen verstehen
6 (Re-)Evaluation von Maßnahmen des BSM – Implementierung als reflexive Praxis einer lernenden Organisation
6.1 Evaluation im BSM als Bestandteil organisationalen Lernens
6.2 Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie als Reflexionsrahmen
6.3 Reflexive Implementierung: Merkmale und Herausforderungen
7 Abschluss: Von der Analyse zur Gestaltung – BSM als strategische Praxis
7.1 Ausblick: BSM weiterdenken
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul studiert haben, sollten Sie in der Lage sein…
• Schritte der Implementierung von BSM nachzuvollziehen;
• Aufbau- und Ablauforganisation der Implementierung von BSM zu beschreiben;
• komplexe sozialorganisatorische Situationen im Betrieb in Bezug auf Belastungen; Bedarfe und soziale Herausforderungen systematisch zu analysieren;
• geeignete Instrumente der Bedarfserhebung, Zielentwicklung und Evaluation im Kontext konkreter Fallbeispiele anzuwenden;
• Methoden des Projekt- und Prozessmanagements in der Planung und Umsetzung sozialer Maßnahmen zu nutzen;
• soziale Maßnahmen und Strategien hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, Legitimität und Wirtschaftlichkeit unter Rückgriff auf theoretische Modelle zu bewerten;
• Steuerungs- und Controlling-Instrumente des BSM hinsichtlich ihrer Eignung zur Wirkungssteuerung einzuschätzen;
• selbstständig strategisch fundierte BSM-Maßnahmen zu entwerfen, zu priorisieren und in organisationale Kontexte zu integrieren;
• Change-Management-Prozesse partizipativ, kommunikationssensibel und nachhaltig zu initiieren und zu begleiten;
• Evaluationen als reflexive Steuerungsinstrumente zu konzipieren, die organisationales Lernen fördern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Personen, die mit der Planung, Umsetzung und Steuerung betrieblicher Sozialmaßnahmen befasst sind – insbesondere an Fach- und Führungskräfte aus HR, Sozialberatung, BGM, CSR oder Organisationsentwicklung. Es ist besonders empfehlenswert für alle, die operative Verantwortung für die Implementierung und strategische Weiterentwicklung von Maßnahmen im Betrieblichen Sozialmanagement übernehmen wollen. Lernende profitieren von den praxisnahen Ansätzen zur Bedarfserhebung, Wirksamkeitsbewertung und nachhaltigen Verankerung sozialer Strategien im Unternehmen.
Relevante Kurse:2740 Grundlagen des Employee Experience Managements
Mag. Madeleine Janse van Rensburg
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Lehrbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- geeignete Modelle und Konzepte der Employee Experience zu nutzen.
- Elemente von Motivationstheorien und Positiver Psychologie reflektiert auf Ihre Mitarbeitererfahrung anzuwenden und auf Schwachstellen im Arbeitsumfeld zu beziehen.
- eine vollständige Employee Journey mit relevanten Touchpoints und „Moments that Matter“ für ein ausgewähltes Team oder Rollenprofil zu skizzieren.
- geeignete KPIs auszuwählen, die Wirkungen von EX-Initiativen zu bewerten und mögliche Lücken im bestehenden Monitoring-System zu identifizieren.
- Studienergebnisse und Best Practices kritisch zu prüfen und daraus praxisrelevante Schlussfolgerungen für Ihre Organisation zu ziehen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmern, welche sich in den Bereich Employee Experience von Grund auf einfinden möchten. Sie lernen, was sich hinter dem Begriff verbirgt und welche Modelle, Tools sowie Theorien Mitarbeitererlebnisse erklären und gestalten.
Relevante Kurse:2745 Gestaltung des Employee Experience Managements
Mag. Madeleine Janse van Rensburg
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- typische Touchpoints entlang des Employee Lifecycles zu analysieren und daraus priorisierte Gestaltungsfelder abzuleiten.
- konkrete EX-Maßnahmen für einzelne Touchpoints zu entwickeln und auf Wirkung, Aufwand und Umsetzbarkeit hin zu beurteilen.
- Pain Points zu identifizieren und daraus zielgerichtete Interventionen zur Verbesserung der Employee Experience abzuleiten.
- digitale Tools zur Gestaltung und Messung von Employee Experience auswählen und deren Potenziale für den Praxiseinsatz zu evaluieren.
- kreative Ansätze wie Storytelling, Co-Creation oder Gamification gezielt einzusetzen, um Erlebnisse mit emotionaler Wirkung zu gestalten.
Belegempfehlung:
Das Modul vermittelt Ihnen die Grundlagen, Werkzeuge und Denkweisen, um Employee Experience kreativ, nachhaltig und alltagstauglich zu gestalten.
Relevante Kurse:2750 Implementierung und Evaluation des Employee Experience Managements
Mag. Madeleine Janse van Rensburg
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein,
- einen konkreten Implementierungsplan für EXM zu entwerfen, der die typischen Projektphasen von Analyse bis Adaption umfasst.
- relevante Stakeholder zu identifizieren, deren Interessen zu bewerten und geeignete Kommunikations- und Einbindungsstrategien zu entwickeln.
- Erfolgsfaktoren sowie typische Hürden bei der Einführung von EXM kritisch zu prüfen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.
- einen vollständigen Evaluationsprozess für EXM zu planen – von der Zielsetzung über die Datenerhebung bis zur Ableitung von Maßnahmen.
- eine praxisbezogene Roadmap für die nachhaltige Verankerung von EXM im Unternehmen zu entwickeln.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmern, welche Employee Experience nicht nur gestalten, sondern auch wirkungsvoll verankern – mit einem klaren Plan, realistischen Ressourcen und einem belastbaren Monitoring.
Relevante Kurse:2765 Grundlagen der Supervision in Organisationen
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
1. Grundlagen der Supervision
1.1 Entstehung und historische Entwicklung
1.2 Definitionen und Verständnisweisen
1.3 Supervision im Vergleich zu Coaching, Mentoring und Beratung
2. Theoretische Ansätze und Grundhaltungen
2.1 Psychodynamische Perspektiven
2.2 Systemische Supervision
2.3 Lösungsorientierte und ressourcenaktivierende Ansätze
2.4 Organisationsentwicklungsbezogene Zugänge
2.5 Integrative und eklektische Modelle in der Praxis
3. Funktionen und Ziele von Supervision
3.1 Reflexion professionellen Handelns
3.2 Rollenklärung: Person – Rolle – Organisation – Aufgabe
3.3 Psychohygiene und Burnout-Prophylaxe
3.4 Supervision als Beitrag zur Qualitäts- und Personalentwicklung
4. Anwendungsfelder in Organisationen
4.1 Supervision im Kontext von Führung
4.2 Supervision in Teams, Abteilungen und Projekten
4.3 Schnittstellen zur Personalentwicklung und HR
5. Ethische und rechtliche Grundlagen
5.1 Ethik in der Supervision
5.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
5.3 Qualitätssicherung
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Module sind Sie in der Lage:
- die historischen Entwicklungen, Definitionen und konzeptionellen Grundlagen der Supervision nachzuvollziehen und sie in aktuelle berufliche Kontexte einzuordnen;
- zentrale theoretische Ansätze der Supervision in ihren Grundannahmen zu verstehen, methodisch einzuordnen und praxisnah anzuwenden;
- die Funktionen und Zielsetzungen von Supervision zu benennen und zu analysieren, insbesondere in Bezug auf Reflexion professionellen Handelns, Rollenklärung, Psychohygiene, Burnout-Prophylaxe sowie Personal- und Qualitätsentwicklung;
- verschiedene Anwendungsfelder von Supervision in Organisationen differenziert zu beschreiben, z. B. im Führungskontext, in Teams und Projekten oder im Zusammenspiel mit Personalentwicklung und HR;
- ethische und rechtliche Grundlagen professioneller Supervision zu erläutern, insbesondere in Bezug auf Allparteilichkeit, Auftragsklärung, Datenschutz, Schweigepflicht und Qualitätssicherung;
- eigene Fallbeispiele, Dilemmata und berufliche Herausforderungen reflektiert und professionell im Rahmen von Supervision zu analysieren;
- Supervision als dynamisches Instrument der persönlichen, fachlichen und organisationalen Weiterentwicklung zu verstehen und die Bedeutung einer professionellen Haltung in beratenden Prozessen zu begründen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Interessenten, welche sich in die Grundlagen der Supervision in Organisationen einarbeiten wollen.
Relevante Kurse:2770 Prozess und Methoden der Supervision in Organisationen
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
1. Ablauf eines Supervisionsprozesses
1.1 Auftragsklärung
1.2 Diagnostische Phase
1.3 Interventionsphase
1.4 Abschlussphase
2. Formate und Settings der Supervision
2.1 Einzelsupervision
2.2 Teamsupervision
2.3 Gruppensupervision
2.4 Blended und Online-Supervision
3. Methoden in der Supervision
3.1 Methoden der systemischen Supervision
3.2 Methoden zur Vertiefung von Fallverstehen
3.3 Lösungsorientierte Techniken
3.4 Psychodynamische Verfahren
4. Dynamiken in Gruppenprozessen
4.1 Phasen der Gruppenentwicklung
4.2 Rollen, Normen und Machtprozesse
4.3 Konfliktbearbeitung und Deeskalation
4.4 Umgang mit Widerständen und Abwehrmechanismen
5. Rolle und Haltung der Supervisoren
5.1 Selbstreflexion und professionelle Identität
5.2 Haltung zwischen Neutralität und Verantwortung
5.3 Rollenklärung mit Supervisanden und Auftraggebern
6. Praxisfelder der Supervision
6.1 Fallsupervision im sozialen und therapeutischen Kontext
6.2 Supervision für Führungskräfte
6.3 Besondere Zielgruppen
7. Zusammenfassung
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sind Sie in der Lage:
- den Begriff Human Capital präzise zu definieren und seine historische Entwicklung sowie seine Relevanz im 21. Jahrhundert einzuordnen.
- zwischen individueller und organisationaler Ebene von Human Capital zu unterscheiden und deren Bedeutung für Beschäftigungsfähigkeit und Unternehmenserfolg zu beschreiben.
- Human Capital klar von Human Resource Management (HRM) abzugrenzen und die jeweilige Funktion und Perspektive zu analysieren.
- den Zusammenhang zwischen Qualifikation, Produktivität und Wertschöpfung nachvollziehbar darzustellen.
- das Konzept des Resource-Based View (RBV) auf Human Capital anzuwenden und den strategischen Nutzen schwer imitierbarer Kompetenzen zu erläutern.
- zentrale Schlüsselkompetenzen zu identifizieren, systematisch zu messen und deren Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit zu begründen.
- geeignete Maßnahmen zur Entwicklung, Bindung und gezielten Förderung von Human Capital auszuwählen und zu begründen.
- Risiken im Humankapital-Management zu erkennen und gezielt Maßnahmen zur Vermeidung von Wissensverlust und Qualifikationslücken abzuleiten.
- monetäre und nicht-monetäre Verfahren zur Bewertung von Human Capital zu unterscheiden und ihre Stärken und Schwächen kritisch zu reflektieren.
- Prinzipien und Anwendungsfelder von Human Capital Accounting und Reporting zu beschreiben – einschließlich internationaler Standards wie ISO 30414 oder Integrated Reporting.
- die Bedeutung von Human Capital im Kontext von Nachhaltigkeit und CSR zu analysieren und Berichtsformate sinnvoll einzuordnen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Interessenten, welche sich in die Prozess und Methoden der Supervision in Organisationen einarbeiten möchten.
Relevante Kurse:2775 Implementierung und Evaluation von Supervision in Organisationen
Dr. Jessica Nagel
Inhalt:
1. Strategische Verankerung von Supervision
1.1 Supervision als Bestandteil der Unternehmensstrategie
1.2 Integration in Personalentwicklung und HR-Prozesse
1.3 ROI und Kosten-Nutzen-Analyse
2. Implementierung von Supervision
2.1 Pilotprojekte und Skalierung
2.2 Externe vs. interne Supervisoren
2.3 Stakeholdermanagement und Kommunikation
2.4 Umgang mit Widerständen / Akzeptanzförderung
3. Kultur- und Organisationsaspekte
3.1 Passung zu Organisationstypen
3.2 Kultursensible Supervision
3.3 Supervision in digitalen und hybriden Arbeitswelten
4. Evaluation von Supervision
4.1 Formative und summative Evaluationsmethoden
4.2 Indikatoren für Wirksamkeit
4.3 Langfristige Wirkung und Transfer
5. Qualitätssicherung und Weiterentwicklung
5.1 Berufsverbände, Ethikrichtlinien und Zertifizierungen
5.2 Supervision der Supervisoren
5.3 Fort- und Weiterbildung für Supervisoren
6. Zukunftsperspektiven
6.1 Online-Supervision und hybride Formate
6.2 Innovationen durch KI, digitale Tools und neue Lernkonzepte
6.3 Supervision im Wandel der Arbeitswelt
7. Zusammenfassung
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sind Sie in der Lage:
- die strategische Rolle von Supervision im organisationalen Kontext zu erläutern und deren Verankerung in Unternehmens- und HR-Strategien zu begründen,
- die Einbettung von Supervision in bestehende Personalentwicklungsprozesse zu analysieren und Möglichkeiten zur Integration zu identifizieren,
- zentrale ökonomische Argumente wie ROI und Kosten-Nutzen-Analysen auf Supervisionsprozesse anzuwenden,
- Umsetzungsschritte einer erfolgreichen Implementierung zu benennen,
- zentrale Herausforderungen wie Akzeptanzprobleme oder Widerstände zu reflektieren und passende Kommunikationsstrategien zur Akzeptanzförderung abzuleiten,
- den Einfluss von Organisationskultur, Führungsstil, Agilität und Diversität auf die Wirksamkeit von Supervision zu analysieren,
- Anforderungen an Supervision in digitalen und hybriden Arbeitswelten zu benennen und entsprechende Gestaltungskriterien zu formulieren,
- Methoden der Evaluation gezielt auszuwählen und deren Nutzen zur Wirksamkeitsprüfung und Weiterentwicklung zu begründen,
- Indikatoren für die Wirksamkeit von Supervision zu benennen und deren Erhebung zu planen,
- Maßnahmen zur Qualitätssicherung von Supervision anhand von Berufsstandards, Ethikrichtlinien, Zertifizierungen und Weiterbildungspflichten zu benennen,
- aktuelle und zukünftige Trends wie Online-Formate, KI-gestützte Tools und New Work auf ihre Relevanz für Supervision hin zu analysieren.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Interessenten, welche sich in die Implementierung und Evaluation von Supervision in Organisationen einarbeiten möchten.
Relevante Kurse:2780 Grundlagen von New Work
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Historische Entwicklung und Begriffsabgrenzung
1.1. Ursprung bei Frithjof Bergmann
1.2. Abgrenzung zu traditionellen Arbeitsmodellen
1.3. Differenzierung zu verwandten Konzepten
2. Treiber von New Work
2.1. Technologische Treiber: Digitalisierung und Automatisierung
2.2. Gesellschaftliche Treiber: Demografie, Wertewandel, Nachhaltigkeit
2.3. Wirtschaftliche Treiber: Globalisierung, Fachkräftemangel, Wettbewerbsdruck
3. Theoretische Fundamente
3.1. Selbstbestimmungstheorie
3.2. Humanistisches Menschenbild
3.3. Bedeutung von Sinn in der Arbeit
4. Führung und Organisation in der neuen Arbeitswelt
4.1. Transformationale und Empowering Leadership
4.2. Agile Ansätze: Scrum, Kanban, Lean Thinking
4.3. Alternative Organisationsformen: Holokratie, Netzwerkstrukturen, flache Hierarchien
5. Kernelemente moderner Arbeitswelten
5.1. Autonomie, Flexibilität und Eigenverantwortung
5.2. Work-Life-Balance vs. Work-Life-Blending
5.3. CSR und Nachhaltigkeit als Wertetreiber
6. Rentabilität und Erfolgsmessung
6.1. New Work im Arbeitgeber- vs. Arbeitnehmermarkt
6.2. Kennzahlen: Fluktuation, Engagement, Produktivität
6.3. Wirtschaftlichkeit: ROI und qualitative Nutzenbetrachtung
7. Empirische Befunde und Best Practices
7.1. Erfolgsfaktoren aus Praxisbeispielen
7.2. Stolpersteine bei der Einführung von New Work
7.3. Unterschiede zwischen Start-ups, KMU und Konzernen
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein:
- die historischen Ursprünge und theoretischen Fundamente von New Work zu erläutern und von verwandten Konzepten wie Agilität, Digitalisierung und New Leadership abzugrenzen,
- zentrale technologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Treiber der neuen Arbeitswelt zu benennen und ihre Auswirkungen auf Organisationen kritisch zu analysieren,
- die Bedeutung von Autonomie, Flexibilität und Eigenverantwortung für moderne Arbeitsstrukturen zu erklären und auf eigene Erfahrungen oder Fallbeispiele zu übertragen,
- verschiedene Modelle zur Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben – insbesondere Work-Life-Balance und Work-Life-Blending – zu vergleichen und deren Chancen und Risiken zu bewerten,
- den Stellenwert von Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit als strategische und kulturelle Elemente von New Work zu erfassen,
- Kennzahlen wie Fluktuation, Engagement und Produktivität zur Erfolgsmessung von New Work-Initiativen zu interpretieren und in wirtschaftliche Überlegungen wie ROI einzubetten,
- empirische Erfolgsfaktoren und typische Stolpersteine bei der Umsetzung von New Work zu identifizieren und kontextbezogene Handlungsempfehlungen abzuleiten,
- Unterschiede in der Umsetzung von New Work zwischen Start-ups, KMU und Konzernen systematisch zu analysieren.
Diese Kompetenzziele unterstützen Sie dabei, New Work nicht nur als theoretisches Konzept zu verstehen, sondern als lebendiges System, das Sie in Ihrer Organisation reflektieren, gestalten und weiterentwickeln können – für eine Arbeitswelt, die leistungsfähig, menschlich und zukunftsgerichtet ist.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die sich intensiv mit den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Arbeitswelt auseinandersetzen möchten – insbesondere mit dem Konzept New Work und seinen vielfältigen Facetten.
Relevante Kurse:2785 Instrumente von New Work
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Flexible Arbeitsmodelle
1.1 Arbeitszeitmodelle: Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Teilzeit
1.2 Arbeitsortmodelle: Remote, Hybrid, Präsenz
1.3 Neue Konzepte: Jobsharing, Coworking, Sabbaticals
2. Digitale Tools und Infrastruktur
2.1 Kollaborations- und Kommunikationstools
2.2 Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz
2.3 Technische Architektur für ortsunabhängiges Arbeiten
3. Employee Experience & Journey Mapping
3.1 Touchpoints und Journey Mapping im Arbeitskontext
3.2 Tools zur Analyse und Gestaltung von Mitarbeitererlebnissen
4. Job Crafting, Role Crafting und Mentoring
4.1 Konzepte und Unterschiede
4.2 Einfluss auf Engagement und Motivation
4.3 Praktische Umsetzungsbeispiele
5. Partizipative Entscheidungsverfahren
5.1 Soziokratie und Konsentverfahren
5.2 Abgrenzung zu Holokratie
5.3 Vorteile und Herausforderungen
6. Diversity, Inclusion & Well-Being
6.1 D&I-Programme in Unternehmen
6.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement und Prävention
6.3 Umgang mit Entgrenzung, Stress und Burnout
7. Community Building und Innovationskultur
7.1 Aufbau von Wissensnetzwerken und Communities
7.2 Innovationsformate: Hackathons, Ideenwettbewerbe
7.3 Förderung von Intrapreneurship
8. Performance- und Feedbackkultur
8.1 Neue Formen der Zielvereinbarung
8.2 Feedbackformate: 360°-Feedback, Pulsbefragungen
8.3 Vergütung und Leistungsbewertung in agilen Settings
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein:
- zentrale Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle im Kontext von New Work zu benennen, zu vergleichen und hinsichtlich ihrer Potenziale für Flexibilität, Produktivität und Vereinbarkeit zu bewerten,
- Anforderungen an Infrastruktur, IT-Sicherheit und Kommunikationstools für ortsunabhängiges Arbeiten systematisch zu analysieren und geeignete Lösungen auszuwählen,
- Methoden der Employee Experience und des Journey Mappings zu beschreiben, um Mitarbeiterbedürfnisse entlang ihrer Arbeitsstationen zu erkennen und strategisch zu berücksichtigen
- Konzepte wie Job Crafting, Role Crafting und Mentoring als Instrumente zur Stärkung von Motivation, individueller Passung und Entwicklungspotenzial einzuordnen und anzuwenden,
- partizipative Entscheidungsverfahren wie Soziokratie, Konsent und Holokratie zu unterscheiden und deren Einsatzmöglichkeiten sowie kulturelle Voraussetzungen zu beurteilen,
- Diversity-, Inclusion– und Well-Being-Maßnahmen als strategische Bausteine gesunder und gerechter Arbeitskulturen zu verstehen und wirkungsvolle Programme zu konzipieren,
- Formate wie Hackathons, Ideenwettbewerbe und Communities gezielt zur Förderung von Innovationskultur und Intrapreneurship zu nutzen,
- Prinzipien zeitgemäßer Zielvereinbarung (z. B. OKR), Feedbackinstrumente (z. B. 360°-Feedback, Pulsbefragung) sowie neue Wege der Vergütung und Leistungsbewertung in agilen Settings einzuordnen und mit Blick auf eigene Praxisfelder weiterzuentwickeln.
Diese Kompetenzziele helfen Ihnen dabei, New-Work-Instrumente nicht nur als Methodenwissen zu erfassen, sondern als Hebel für Transformation, Beteiligung und nachhaltige Organisationsentwicklung zu begreifen – damit Arbeit in Zukunft mehr ist als nur Erwerb, nämlich gemeinsames Gestalten von Sinn, Struktur und Beziehung.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Personen, die sich nicht nur theoretisch mit dem Konzept von New Work auseinandersetzen möchten, sondern konkret an der Umsetzung moderner Arbeitsformen beteiligt sind oder diese aktiv mitgestalten wollen.
Relevante Kurse:2790 Prozess der New-Work-Transformation
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Initiierung und Diagnose
1.1. Analyseinstrumente: Interviews, Umfragen, Kultur-Audit
1.2. Stakeholder-Analyse und Umfeldbetrachtung
1.3. SWOT- und PESTEL-Analyse als Orientierungsrahmen
2. Zielbild und Strategieentwicklung
2.1. Entwicklung einer Vision für New Work
2.2. Integration in bestehende Leitbilder und ESG-Ziele
2.3. Strategische Stoßrichtungen definieren
3. Roadmap und Ressourcenplanung
3.1. Handlungsfelder und Maßnahmen identifizieren
3.2. Ressourcenplanung: Rollen, Budgets, Zeitrahmen
3.3. Meilensteinplanung und Kommunikationsstrategie
4. Pilotierung und iterative Umsetzung
4.1. Auswahl und Vorbereitung eines Piloten
4.2. Umsetzung mit agilen Methoden
4.3. Motivation, Beteiligung und schnelle Feedbackzyklen
5. Skalierung und Integration
5.1. Erfolgsfaktoren aus Pilotprojekten übertragen
5.2. Strukturelle und kulturelle Verankerung
5.3. Kommunikation und Change Management
6. Nachhaltige Verankerung und Weiterentwicklung
6.1. KPIs, OKRs und kontinuierliche Evaluation
6.2. Formate zur Verstetigung: Lernzirkel, Communities
6.3. Fehlerkultur und Innovationsroutinen etablieren
7. Monitoring und Erfolgsmessung im Prozess
7.1. Indikatoren in verschiedenen Phasen
7.2. Kombination quantitativer und qualitativer Daten
7.3. Steuerung und kontinuierliche Verbesserung (KVP)
7.4. Erfolgsfaktoren für eine gelungene Transformation
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein,
- typische Anlässe und Kontexte für New-Work-Transformationen zu erkennen und erste Schritte gezielt einzuleiten,
- qualitative und quantitative Analyseinstrumente (z. B. Interviews, Umfragen, Kultur-Audits) situationsgerecht auszuwählen und anzuwenden,
- externe Einflussfaktoren mithilfe der PESTEL-Analyse zu systematisieren und mit internen Stärken und Schwächen in einer SWOT-Matrix zu verknüpfen,
- ein zukunftsfähiges Zielbild zu entwickeln, es mit Leitbildern und ESG-Zielen zu integrieren und strategische Stoßrichtungen daraus abzuleiten,
- konkrete Handlungsfelder, Maßnahmen und Ressourcen (z. B. Rollen, Budgets, Zeitrahmen) im Rahmen einer Umsetzungs-Roadmap zu definieren,
- Pilotprojekte auszuwählen, mit agilen Methoden durchzuführen und iterativ weiterzuentwickeln,
- Beteiligung, Motivation und Feedbackzyklen gezielt zu fördern und als Triebkräfte des Wandels zu nutzen,
- Erfolgsfaktoren aus Pilotphasen systematisch zu skalieren und strukturell wie kulturell im Alltag zu verankern,
- Steuerungsinstrumente wie KPIs, OKRs und kontinuierliche Evaluation einzusetzen, um Wirkung sichtbar und Entwicklung steuerbar zu machen,
- Formate wie Lernzirkel, Communities und Innovationsroutinen zur Verstetigung und Weiterentwicklung zu implementieren,
- Monitoringprozesse entlang des gesamten Veränderungspfades zu gestalten und kontinuierliche Verbesserung als Haltung und Praxis zu etablieren.
Diese Kompetenzziele helfen Ihnen dabei, New Work nicht als Programm oder Projekt zu verstehen, sondern als prozesshafte Organisationsentwicklung, in der Struktur, Kultur und Menschen zusammenwirken – für mehr Selbstverantwortung, Sinnorientierung und Zukunftsfähigkeit in der Arbeitswelt von morgen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Personen, die nicht nur über New Work sprechen möchten, sondern aktiv an der Umsetzung und nachhaltigen Verankerung von Veränderungsprozessen mitwirken – sei es in der eigenen Organisation oder im beratenden Umfeld.
Relevante Kurse:2815 Kommunikation
Dr. Udo Kegelmann
Inhalt:
1. Theoretische Grundlagen
1.1 Das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon & Weaver
1.2 Das Vier-Seiten-Modell nach Friedemann Schulz von Thun
1.3 Das Eisbergmodell der Kommunikation nach Paul Watzlawick
1.4 Die Transaktionsanalyse nach Eric Berne
1.5 Die Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick
2. Strategien für erfolgreiche Kommunikation
2.1 Empathisches Zuhören und aktive Rückmeldung
2.2 Psychologische Sicherheit aufbauen
2.3 Emotional-intelligente Kommunikation
3. Nonverbale Kommunikation und Körpersprache
3.1 Elemente nonverbaler Kommunikation
3.2 Wirkung auf die Führungsrolle
3.3 Körpersprache in schwierigen Gesprächssituationen
4. Kommunikation in hybriden und virtuellen Teams
4.1 Erfolgsfaktoren virtueller Führung
4.2 Gestaltung von virtuellen Meetings und schriftlicher Kommunikation
4.3 Vertrauen auf Distanz
5. Storytelling in der Führungskommunikation
5.1 Grundlagen und Techniken
5.2 Anwendung in Change- und Krisensituationen
6. Transfer in die Führungspraxis
6.1 Persönliches Kommunikationsleitbild
6.2 Kommunikationsziele
6.3 Selbstreflexion und kontinuierliche Verbesserung
6.4 Abschließendes Gesamtbeispiel
Studienziele:
Nach dem Studium dieses Studienbriefs können Sie:
- … die zentralen Modelle und Theorien der Kommunikation verstehen und auf berufliche Situationen anwenden,
- … typische Kommunikationsstörungen erkennen und gezielt vermeiden,
- … Strategien für empathisches Zuhören, psychologische Sicherheit und emotionale Intelligenz einsetzen,
- … nonverbale Signale in Gesprächssituationen deuten und bewusst nutzen,
- … hybride und virtuelle Kommunikation strukturiert gestalten und Vertrauen auf Distanz fördern,
- … Storytelling gezielt in der Führung einsetzen und eigene Erzählmuster entwickeln,
- … ein persönliches Kommunikationsleitbild formulieren und Ihre Kommunikation kontinuierlich verbessern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders zu empfehlen für Fach- und Führungskräfte, die ihre Kommunikationskompetenz gezielt weiterentwickeln möchten – sowohl im direkten Kontakt als auch in virtuellen und hybriden Arbeitsumgebungen. Es richtet sich an alle, die empathischer, klarer und wirkungsvoller kommunizieren wollen, um Zusammenarbeit, Führung und Vertrauen nachhaltig zu stärken.
Relevante Kurse:2820 Emotionale Intelligenz
Dr. Udo Kegelmann
Inhalt:
1. Theoretische Grundlagen
1.1 Was ist Emotionale Intelligenz?
1.2 Das Ability-Modell nach Mayer, Salovey & Caruso
1.3 Das Mixed-Modell nach Daniel Goleman
1.4 Das Bar-On-Modell
1.5 Das Trait-Modell nach Petrides
1.6 Vergleich der Modelle
2. Messung und Diagnostik
2.1 Leistungstest: „Was kann ich wirklich?“
2.2 Fragebogen: „Wie sehe ich mich selbst?“
2.3 Das 360°-Feedback: „Wie erleben mich andere?“
2.4 Grenzen und ethische Fragen der Diagnostik
3. Empirische Evidenz – Was Forschung über Emotionale Intelligenz aussagt
3.1 Arbeitsleistung und Führung
3.2 Psychisches Wohlbefinden und Stressbewältigung
3.3 Bedeutung im Bildungsbereich
3.4 Debatten zur inkrementellen Validität
4. Selbstwahrnehmung und Selbstregulation
4.1 Neurobiologie von Emotion und Stress
4.2 Interozeption und Emotion-Cognition-Interaction
4.3 Strategien der Emotionsregulation
4.4 Stress- und Impulskontrolle für Executives
5. Emotionale Intelligenz (EI) in Organisationen
5.1 Emotionale Intelligenz in Change- und Transformationsprozessen
5.2 Dark EI und ethische Implikationen
5.3 EI-basierte Organisationskultur und Leadership Pipeline
6. Transfer in die eigene Führungspraxis
6.1 Eigene Stärken und Entwicklungsfelder erkennen
6.2 Entwicklungsziele nach dem SMART-Prinzip formulieren
6.3 Konkrete Maßnahmen und Routinen entwickeln
6.4 KPIs und Erfolgsmessung emotionaler Kompetenz
6.5 Nachhaltigkeit sichern – Transfer begleiten
Rückblick und Ausblick
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienbriefs können Sie:
- … Modelle und Konzepte der emotionalen Intelligenz beschreiben und in beruflichen Kontexten anwenden, B. zur Reflexion von Führungsverhalten oder Teamdynamiken,
- … typische Verhaltensmuster im Umgang mit Emotionen erkennen und gezielt steuern, etwa im Umgang mit Konflikten, Feedback oder Veränderungsprozessen,
- … Instrumente zur Messung und Entwicklung emotionaler Intelligenz bewerten und für Ihre Rolle im Unternehmen nutzen, z. B. für Selbstreflexion, Coaching oder Mitarbeiterführung,
- … emotionale Intelligenz gezielt in Führungssituationen einsetzen, um Vertrauen, Motivation und Zusammenarbeit im Team zu fördern,
- … ein individuelles Entwicklungsziel im Bereich emotionaler Intelligenz formulieren und Maßnahmen zu dessen Umsetzung im Berufsalltag planen,
- … konkrete Strategien zur Förderung emotionaler Intelligenz in Ihrem Unternehmen entwerfen, z. B. zur Stärkung der Unternehmenskultur oder zur Prävention von Überlastung.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders zu empfehlen für Führungskräfte, Teamleitungen, HR-Verantwortliche und Coaches, die emotionale Intelligenz gezielt in ihrer beruflichen Rolle einsetzen und weiterentwickeln möchten. Es richtet sich an alle, die die Qualität von Zusammenarbeit, Kommunikation und Führung durch ein besseres Verständnis emotionaler Prozesse nachhaltig stärken wollen.
Relevante Kurse:2825 Problemlösung
Dr. Udo Kegelmann
Inhalt:
1. Theoretische Grundlagen:
1.1 Rationale Entscheidungsfindung
1.2 Begrenzte Rationalität, Heuristiken und kognitive Verzerrungen
1.3 Problemlösung als Führungskompetenz – Der Skill-Ansatz
2. Klassische Modelle und Methoden der Problemlösung:
2.1 Phasenmodelle und Entscheidungswerkzeuge
2.2 Sequentielle Problemlösungsmodelle
2.3 Ursachenanalyse: Ishikawa-Diagramm und 5-Why-Technik
3. Systematische Entscheidungsfindung:
3.1 Nutzenwertanalyse und Entscheidungsbaum
3.2 Umgang mit Unsicherheit: Risikobewertung und Szenariotechnik
3.3 Fallstricke vermeiden: Confirmation Bias und Escalation of Commitment.
4. Moderne Ansätze in der VUCA-Welt:
4.1 VUCA-Kontext und Adaptive Leadership
4.2 VUCA: Implikationen für Problemlösung
4.3 Adaptive Leadership und Problemtypen
4.4 Wicked Problems
5. Agilität und Design Thinking:
5.1 Grundprinzipien agiler Methoden
5.2 Iterative Problemlösung, Retrospektiven, Timeboxing
5.3 Design Thinking-Prozess
6. Kollaboratives Problemlösen:
6.1 Teamdynamik, psychologische Sicherheit und inklusives
Führungsverständnis
6.2 Nutzung kollektiver Intelligenz
7. Kognitive Verzerrungen bei Entscheidungen:
7.1 Heuristics und Biases – vertiefende Beispiele
7.2 Strategien zur Bias-Reduktion
8. Technologiegestützte Problemlösung:
8.1 Data-Driven Decision-Making
8.2 Kollaborationstools
8.3 Grenzen technologischer Unterstützung
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Studienbriefs können Sie:
- systematische Problemlösungsprozesse in verschiedenen Führungssituationen anwenden und geeignete Modelle zielgerichtet auswählen.
- Ursachen von Problemen mithilfe strukturierter Analysemethoden (z. B. Ishikawa-Diagramm, 5-Why-Technik) identifizieren und priorisieren.
- Entscheidungen unter Unsicherheit treffen, Risiken bewerten und Szenarien entwickeln.
- agile und kreative Methoden wie Design Thinking oder kollaboratives Problemlösen auf reale Unternehmensherausforderungen übertragen.
- kognitive Verzerrungen erkennen, deren Auswirkungen im Entscheidungsprozess minimieren und geeignete Gegenmaßnahmen einsetzen.
- digitale Werkzeuge zur datenbasierten Entscheidungsfindung und Teamkollaboration gezielt auswählen und implementieren.
- individuelle und organisationale Problemlösungsstrategien entwerfen, anpassen und nachhaltig im Unternehmensalltag verankern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders zu empfehlen für Führungskräfte, Projektleitende und Entscheidungsträger, die ihre Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz systematisch ausbauen möchten. Es richtet sich an alle, die strukturierte Analyse- und Kreativmethoden in komplexen Führungssituationen anwenden und dabei sowohl digitale Tools als auch agile Ansätze effektiv nutzen wollen.
Relevante Kurse:3116 Grundlagen des Marketingmanagements
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlagen des Marketingmanagements
1.1 Begriffliche Grundlagen und der Prozess des Marketingmanagements
1.2 Relevantes Umfeld des Marketingmanagements
2 Ansatzpunkte zur organisatorischen Verankerung des Marketings
2.1 Grundlagen der Unternehmensorganisation
2.2 Konzepte der Marketing-Organisation
3 Grundlagen der Marketing-Planung und der Marketing-Analyse
3.1 Einführung in die Marketing-Planung
3.2 Ausgewählte Instrumente der Marketing-Analyse
4 Ziele und Strategien im Marketingmanagement
4.1 Marketing-Ziele
4.2 Einführung in die Marketing-Strategien
5 Einführung in die Marketing-Instrumente
5.1 Produkt- und Programmpolitik
5.2 Preis- und Konditionenpolitik
5.3 Distributionspolitik
5.4 Kommunikationspolitik
5.5 Personalpolitik
6 Grundlagen der Marketing-Implementierung und des Marketing-Controllings
6.1 Marketing-Plan als Instrument zur Steuerung der Marketing-Implementierung
6.2 Einführung in das Marketing-Controlling
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage,
- die Kennzeichnung von Marketing und Marketingmanagement sowie ihre Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen,
- Grundlagen der Unternehmens- und Marketingorganisation darzulegen,
- Grundlagen des Marketingmanagements sicher zu beherrschen,
- überzeugende Marketing-Ziele zu definieren,
- Marketing-Strategien zu planen,
- die Instrumente des Marketings einzuordnen,
- die Marketing-Implementierung und das Marketing-Controlling in ihrer Bedeutung für das Marketingmanagement zu bewerten.
Belegempfehlung:
Die DAM empfiehlt allen Teilnehmenden dieses Modul, die noch keine klare Vorstellung davon haben, was sich hinter dem Begriff „Marketingmanagement“ verstanden wird, wozu dieses dient und wie es im Unternehmen zum Einsatz kommen kann.
Relevante Kurse:3136 Marketingstrategie
Prof. Dr. Torsten Spandl
Inhalt:
1 Die Marketingstrategie – Grundlegendes
1.1 Zum Strategiebegriff im Marketing
1.2 Elemente einer Strategie aus Marketingsicht
1.3 Zielsetzungen einer Marketingstrategie
1.4 Bedeutung der Marketingstrategie im Vergleich zur operativen Maßnahmenumsetzung
2 Formulierung von Strategien zur Marktbearbeitung
2.1 Bildung von strategischen Geschäftseinheiten
2.2 Das Konzept der Zielgruppe
2.3 Marktsegmentierung zur Adressierung der Zielgruppe
2.4 Sinus-Typologie zur Segmentierung
2.5 Strategien zur räumlichen Struktur der Marktbearbeitung
2.6 Art und Umfang der Marktbearbeitung
3 Strategien zum Wettbewerbsverhalten
3.1 Produkt-Markt-Strategien nach Ansoff
3.2 Wettbewerbsstrategien nach Porter
3.3 Ansatz der Marktlebenszyklusbetrachtung
3.4 Strategien des Verhaltens gegenüber der Konkurrenz
3.5 Abschließende Diskussion zum Wettbewerbsverhalten
4 Strategien zur Beeinflussung des Marktes
4.1 Market Driving als Konzept
4.2 Market Driving durch Management der Umweltbeziehungen
4.3 Market Driving auf Basis des Marktstruktur-/ Marktverhaltensansatzes
4.4 Market Driving auf Basis des Innovationsansatzes
4.5 Abschließende Betrachtungen zu Beeinflussungsstrategien
5 Resümee und Ausblick
Studienziele:
- Vermittelt werden die Grundlagen des Strategiebegriffs – Sie lernen die historischen Vorbilder kennen und verstehen den oft gezogenen Vergleich zwischen „Kriegsführung“ und modernem Wirtschaftsleben.
- Sie werfen einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungsphasen der Marketingstrategien, weil viele der strategischen Vordenker auch heute noch einen festen Platz in der Strategiediskussion haben.
- Die wichtigsten aktuellen wissenschaftlichen und praktischen Aspekte werden diskutiert, denn die Betrachtung von Marketingstrategien hat sich in den letzten Jahren maßgeblich weiterentwickelt.
- Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ansätze der Marketingstrategien und können Ihr Spektrum an Handlungsoptionen erweitern, um auch zukünftig am Markt bestehen und Ihr Unternehmen weiterentwickeln zu können.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul den Teilnehmenden, die nicht nur operative Maßnahmen des Marketings umsetzen wollen, sondern darüber hinausgehend die Gründe kennen, warum genau diese Maßnahmen für sinnvoll erachtet werden und die dahinterstehende Strategie durchschauen. Wer im Marketingmanagement nicht nur ausführende, sondern planende Kraft sein will, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:3167 Business-to-Consumer-Marketing
Prof. Dr. Torsten Spandl
Inhalt:
1 Der Konsument – das unbekannte Wesen
1.1 Nachfrage- und Kaufverhaltenssteuerung
1.2 Unterscheidungen Kaufentscheidung
2 Erklärungsansätze des Konsumentenverhaltens
2.1 S-R-Modell
2.2 S-O-R-Modeel
2.3 Erweiterung der Betrachtung durch Neuromarketing
2.4 Das rationale Kaufverhalten
3 Bestimmungsfaktoren der Kaufentscheidung
3.1 Aktiviertheit und Involvement
3.2 Emotion und Motivation
3.3 Einstellungen
3.4 Werte
3.5 Persönlichkeit und Lebensstil
4 Kaufentscheidungsmodelle
4.1 Einfaches Modell der Kaufentscheidung
4.2 Komplexes Modell der Kaufentscheidung
4.3 Relevanz des unternehmerischen Verkaufszyklus
4.4 Kommunikation zur Beeinflussung der Kaufentscheidung
5 Entwicklungen und Trends des Konsumentenverhaltens
5.1 Vom Kaufakt zur Kundenbeziehung: Relationship Marketing
5.2 Variety Seeking
5.3 Neue Konsumententypen
5.4 Neuere verhaltenspsychologische Ansätze in der Konsumentenforschung
Resümee
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet werden, wissen Sie, …
- wie das Wissen um die Kaufentscheidung in Marketing und Vertrieb genutzt wird;
- welche unterschiedlichen Kaufentscheidungen es gibt;
- nach welchen unterschiedlichen Erklärungsansätzen Kaufentscheidungen analysiert werden;
- was die wesentlichen Faktoren zur Bestimmung des Kaufverhaltens sind;
- wie die Persönlichkeit und die Lebensmilieus die Analyse und die Prognose von Kaufverhalten ermöglichen;
- dass ein einfaches und ein komplexes Modell zum Kaufverhalten helfen können, aus Unternehmenssicht Kaufverhalten zu verstehen;
- welche aktuellen Veränderungen das Kaufverhalten auf Konsumentenseite gerade beeinflussen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul sollte von Teilnehmenden belegt werden, die ihre Kunden und deren Entscheidungen verstehen wollen und möglicherweise darauf Einfluss nehmen wollen.
Relevante Kurse:3171 Business-to-Business-Marketing
Prof. Dr. Ulrich Wicher
Inhalt:
Einleitung
1 Einführung in das organisationale Beschaffungsverhalten
1.1 Konsumgüter- und Industriegütermärkte
1.2 Individuelle und kollektive Kaufentscheidungen in Organisationen
1.3 Besonderheiten der Beschaffung von Organisationen
2 Typologie von Industriegütermärkten
2.1 Das Produktgeschäft
2.2 Das Anlagengeschäft
2.3 Das Systemgeschäft
2.4 Das Zuliefergeschäft
3 Einflussfaktoren auf das organisationale Beschaffungsverhalten
3.1 Organisationaler Beschaffungsprozess
3.2 Buying Center und Selling Center
3.3 Kauftyp
3.4 Merkmale der beschaffenden Organisation
3.5 Die Umwelt als Einflussfaktor
4 Kaufentscheidungen und Buying-Center-Konzepte
4.1 Das Webster/Wind-Rollenkonzept
4.2 Das Promotoren-Opponenten-Modell
4.3 Individuelles Informations- und Entscheidungsverhalten
5 Beschaffungsverhalten und B2B-Kommunikation
5.1 Besonderheiten der Kommunikationspolitik im B2B-Marketing
5.2 Entwicklungen der Kommunikationspolitik im B2B-Marketing
5.3 Kommunikationsinstrumente im B2B-Marketing
5.4 Markenpolitik im B2B-Marketing
5.5 Ingredient Branding
6 Nachhaltigkeit und Beschaffungsverhalten
6.1 Grundlagen der Nachhaltigkeit
6.2 Nachhaltigkeit und Stakeholder
6.3 Nachhaltige Beschaffung als Erfolgsfaktor
7 Elektronische Beschaffung
7.1 Electronic Procurement und Electronic Sourcing
7.2 Neuere Entwicklungen im B2B-Marketing durch die Digitalisierung
Fazit
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sind Sie vertraut mit …
- den veränderten Rahmenbedingungen einer modernen Beschaffung im Gegensatz zum klassischen Einkauf;
- mit der Verschiedenartigkeit von Industriegütermärkten;
- mit den unterschiedlichen Einflussfaktoren auf das organisatorische Kaufverhalten;
- mit den unterschiedlichen Personen, Akteuren, Rollen im Kaufentscheidungsprozess;
- mit den wichtigen Kommunikationsinstrumenten im B2B-Marketing;
- mit der Bedeutung der Nachhaltigkeit für Kaufentscheidungen im B2B-Marketing;
- mit den wichtigen Instrumenten der elektronischen Beschaffung und den Chancen der Digitalisierung im Rahmen der organisationalen Beschaffung.
Belegempfehlung:
Unternehmen verhalten sich in ihrem Beschaffungsverhalten anders als Privatpersonen. Um sich in diese Fragestellung einzuarbeiten, können Sie dieses Wahlpflichtmodul belegen.
Relevante Kurse:3186 Marktforschung
Prof. Dr. Alexander Magerhans
Inhalt:
1 Grundlagen der Marktforschung
1.1 Begriffsklärung
1.2 Aufgaben und Ziele der Marktforschung
1.3 Grenzen der Marktforschung
1.4 Rahmenbedingungen der Marktforschung
1.5 Eigen- oder Fremdforschung
1.6 Ausgangspunkte für die Marktforschung
2 Marktforschungsprozess
2.1 Definition – was ist gefragt?
2.2 Design – wie gehen wir vor?
2.3. Datenerhebung – wie können wir die Daten erheben?
2.4. Datenauswertung – wie können wir die Daten auswerten?
2.5. Dokumentation – wie können wir die Fragen beantworten?
3 Online-Marktforschung
3.1 Basismethoden der Online-Marktforschung
3.2 Usability-Methoden
3.3 Big Data
3.4 Social Media Monitoring
4 Internationale Marktforschung
Trends und Entwicklung
Studienziele:
Nach der Bearbeitung des Moduls
- haben Sie Verständnis für Markt, Markterkundung, Marketingforschung und Marktforschung
- kennen Sie die Aufgaben, Ziele, Grenzen, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Marktforschung
- sind Ihnen die Verortung der Marktforschung sowie deren Rahmenbedingungen geläufig
- können Sie Antworten auf die Fragen des Marktforschungsprozesses geben
- Wissen Sie über die Spezialthemen „Online-Marktforschung“ und „Internationale Marktforschung“ Bescheid
Belegempfehlung:
Marktforschung und die Gewinnung von aktuellen und zuverlässigen Marktdaten sind für die Entscheidungsfindung in Unternehmen unerlässlich. Marktwissen ist also ein wichtiger Erfolgsfaktor. Wir empfehlen dieses Modul allen Teilnehmenden, die Verantwortung in Marketingentscheidungen übernehmen und diese fällen oder beeinflussen wollen.
Relevante Kurse:3217 Marketinginstrumente I: Produktpolitik
Dr. Winfried Veeh
Inhalt:
Einleitung
1 Produktpolitik im unternehmerischen Regelwerk
1.1 Dimension der Produktpolitik im Marketingmix
1.2 Definition Produktpolitik
1.3 Produktpolitik im Spannungsfeld der Programm- und Sortimentspolitik
1.4 Produktklassen und Produktebenen
1.5 Ziele der Produktpolitik
1.6 Determinanten der Produktpolitik
1.7 Organisatorische Einbettung der Produktpolitik
2 Produkt- und Sortimentsanalysen
2.1 Das Lebenszyklusmodell
2.2 Die Portfolioanalyse
2.3 Die Umsatzstrukturanalyse
2.4 Die Kundenstrukturanalyse
2.5 Die Deckungsbeitragsanalyse
3 Innovationsmanagement im Rahmen der Produktpolitik
3.1 Die Grundlagen des Innovationsmanagements
3.2 Externe Innovationsakquisition
3.3 Das Crowdsourcing als eine Form der Ideengewinnung und der Kundenbindung
3.4 Innovationsakquisition – der Innovationsprozess
3.5 Vom Entwurf zum Produkt
3.6 Last Exit: der Produkttest
3.7 Die Markteinführung
4 Das Management von Produkten
4.1 Produktvariation
4.2 Produktdifferenzierung
4.3 Produktdiversifikation
4.4 Produkteliminierung
5 Zusammenfassung
Antworten zu den Kontrollfragen
Literaturverzeichnis
Studienziele:
Nach Abschluss des Moduls
- kennen Sie die Ziele und die Determinanten der Produktpolitik und verstehen, welche Einflussgrößen die Produktpolitik in Unternehmen bestimmen
- wissen Sie, was das Lebenszyklusmodell ist und in welche Phasen es sich aufteilt
- sind Ihnen die weiteren Programm- und Sortimentsanalysen bekannt
- sind Ihnen die mit Produktinnovationen verbundenen Risiken bewusst
- wissen Sie, welche einzelnen Prozessschritte im Rahmen des Innovationsmanagements zu machen sind – von der Produktidee bis hin zum fertigen Produkt
- wissen Sie, welche Aufgaben und welche Entscheidungsfelder mit dem Produktmanagement verbunden sind.
Belegempfehlung:
Dieses Modul gilt zusammen mit den drei anderen Marketinginstrumenten als grundlegend und wird allen Teilnehmenden ohne Vorwissen aus dem Marketingmanagement sehr empfohlen.
Relevante Kurse:3225 Marketinginstrumente II: Preispolitik
Dr. Winfried Veeh
Inhalt:
1 Preispolitik im Spannungsfeld von umfeldbezogenen und strategischen Entscheidungen
1.1 Preispolitik aus Unternehmenssicht
1.2 Preispolitik im weiteren Betrachtungskontext
2 Konditionenpolitik als Gestaltungselement der Preispolitik
2.1 Die Rabattpolitik
2.2 Liefer- und Zahlungsbedingungen
2.3 Die Absatzfinanzierung
3 Kognitive Preisentscheidungsprozesse bei Konsumentinnen und Konsumenten
3.1 Die Preisinformationsaufnahme
3.2 Die Preisinformationsverarbeitung/-beurteilung
3.3 Die Preisinformationsspeicherung
4 Zusammenfassung
Studienziele:
Nach Abschluss dieses Moduls sollten Sie …
- den Stellenwert, den die Preispolitik hat, kennen und wissen, welche charakteristischen Merkmale sie auszeichnet;
- wissen, welche Preisbildungsprozesse in der Praxis angewendet werden;
- die grundsätzlichen preispolitischen Strategien erklären und darlegen können, in welchem Wettbewerbsumfeld sich die unterschiedlichen Strategien anwenden lassen;
- die Gestaltungsoptionen kennen, die sich aus der Konditionenpolitik ergeben;
- wissen, welche Determinanten die Preisentscheidung von Konsumenten beeinflussen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul gilt zusammen mit den drei anderen Marketinginstrumenten als grundlegend und wird allen Teilnehmenden ohne Vorwissen aus dem Marketingmanagement sehr empfohlen.
Relevante Kurse:3235 Marketinginstrumente III: Kommunikationspolitik
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlagen der Kommunikationspolitik
1.1 Kennzeichen und Einbindung ins Marketing
1.2 Ziele, Zielgruppen, Wirkungen und Informationsfelder
1.3 Interne Kommunikationspolitik
2 Instrumente und Medien der Kommunikationspolitik
2.1 Zentrale Begriffe und Prozesse
2.2 Werbung
2.3 Public Relations
2.4 Verkaufsförderung
2.5 Dialogkommunikation
2.6 Online-Kommunikation
2.7 Sponsoring
2.8 Messen/Ausstellungen/Events/Markeninszenierungen
2.9 Lobbyismus
3 Budgetierung der Kommunikation
4 Corporate Identity
Antworten zu den Kontrollfragen
Literaturverzeichnis
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul bearbeitet haben, können Sie:
- die Kennzeichnung der Kommunikationspolitik und ihre Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen;
- Ziele und Zielgruppen der Kommunikationspolitik zu unterscheiden;
- Wirkungsmechanismen der Kommunikationspolitik anzuwenden,
- die Instrumente der Kommunikationspolitik zielorientiert auszuwählen;
- Kommunikationsmaßnahmen zu budgetieren;
- das Konzept der Corporate Identity anzuwenden.
Belegempfehlung:
Dieses Modul gilt zusammen mit den drei anderen Marketinginstrumenten als grundlegend und wird allen Teilnehmenden ohne Vorwissen aus dem Marketingmanagement sehr empfohlen.
Relevante Kurse:3245 Marketinginstrumente IV: Distributionspolitik
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Grundlagen der Distributionspolitik
1.1 Einbindung der Distributionspolitik ins Marketing
1.2 Entscheidungsfelder der Distributionspolitik
2. Absatzwege und Absatzorgane
2.1 Direktvertrieb
2.2 Indirekter Vertrieb
2.3 E-Commerce als Spezialausprägung des Vertriebs
2.4 Bedeutungsverschiebungen zwischen den Vertriebskanälen
3. Omni-Channel-Vertrieb
3.1 Ziele und Risiken des Omni-Channel-Vertriebs
3.2 Optionen zur Ausgestaltung des Omni-Channel-Vertriebs
4. Absatzwege- und Absatzorgane-Management
4.1 Ausgestaltung des Absatzwege- und Absatzorgane-Managements
4.2 Auswahl von Absatzwegen und Absatzorganen
5. Distributionslogistik
5.1 Aufgabenstellung und Ziele der Distributionslogistik
5.2 Ausgestaltung der Distributionslogistik
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage …
- die Distributionspolitik als zentralen Bestand des Marketing-Mix zu verstehen,
- verschiedene Konzepte zur Ausgestaltung der Distributionspolitik sicher zu beherrschen,
- alternative Lösungskonzepte zur Distribution zielorientiert anzuwenden,
- Methoden zur Bewertung der Distributionsleistung zu beherrschen,
- ein Multi-Channel-Vertriebskonzept zu entwerfen,
- zentrale Elemente der Vertriebslogistik in ihrer Bedeutung einzuschätzen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul gilt zusammen mit den drei anderen Marketinginstrumenten als grundlegend und wird allen Teilnehmenden ohne Vorwissen aus dem Marketingmanagement sehr empfohlen.
Relevante Kurse:3255 Marketingcontrolling
Prof. Dr. Christopher Zerres
Inhalt:
1. Aufgaben, Organisation und Arten eines Marketing-Controlling
1.1 Aufgaben
1.2 Organisation
1.3 Arten
2. Strategisches Marketing-Controlling
2.1 Einführung
2.2 Analyse-Instrumente
3. Operatives Marketing-Controlling
3.1 Einführung
3.2 Analyse-Instrumente
4 Balanced Scorecard als übergreifendes Instrument
Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage,
- die grundsätzliche Bedeutung des Marketing-Controlling für eine marktorientierte Unternehmensführung zu verstehen,
- die Rolle und die Aufgaben des Marketing-Controlling im Marketing-Planungsprozess nachzuvollziehen,
- strategische Marketing-Controlling Instrumente anzuwenden,
- operative Marketing-Maßnahmen mit geeigneten Instrumenten zu kontrollieren und zu optimieren sowie
- die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument für strategische und operative Marketing-Aktivitäten einzusetzen.
Belegempfehlung:
Sie sollten dieses Modul belegen wenn Sie die Effektivität und die Effizienz eines marktorientierten Unternehmens und dessen Führung unterstützen wollen, denn mit Marketingcontrolling können Sie Projekte auf ihre Erfolgsaussichten hin prüfen.
Relevante Kurse:
3265 Dienstleistungsmarketing
Prof. Dr. Ulrich Wicher
Inhalt:
1 Grundlagen
1.1 Entwicklungslinien des Marketings
1.2 Der Begriff „Dienstleistung“
1.3 Besonderheiten der Dienstleistung
1.4 Systematisierung von Dienstleistungen
1.5 Zunehmende Nachfrage nach Dienstleistungen
2 Managementprozess Dienstleistungsmarketing
2.1 Situationsanalyse
2.2 Strategische Planung
2.3 Operatives Marketing
2.4 Implementierung
2.5 Controlling
3 Qualitätsmanagement und Dienstleistungen
3.1 Total Quality Management
3.2 Das GAP-Modell der Dienstleistungsqualität
4 Beschwerdemanagement
4.1 Ziele
4.2 Aufgaben
Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben, sind Sie vertraut mit …
- den Begriffen, Zielen und Anwendungsmöglichkeiten des Dienstleistungsmarketings;
- dem Gesamtkonzept eines Dienstleistungsmarketings;
- mit den Besonderheiten der Vermarktung von Dienstleistungen;
- mit dem Marketing-Mix aus Dienstleistungssicht;
- mit den Möglichkeiten und Besonderheiten des Qualitätsmanagements von Dienstleistungen;
- mit den Grundlagen des Beschwerdemanagements im Dienstleistungsmarketing
Belegempfehlung:
Besonders empfohlen wird dieses Modul Teilnehmenden, die in dienstleistenden Unternehmen tätig sind. Doch auch Menschen im produktiven Gewerbe sollten sich mit Dienstleistungsmarketing auseinander setzen, da es zunehmend in allen Unternehmen eine bedeutende Rolle spielt.
Relevante Kurse:3295 Internationales Marketing
Grit Schimpfermann
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlegende Voraussetzungen für die internationale Expansion
1.1 Der Prozess des Marketingmanagements
1.2 Modernes Kundenbeziehungsmanagement
1.3 Internationale Trends und Herausforderungen im Marketing des 21. Jahrhunderts
2 Internationale Marketingforschung
2.1 Internationale Marktchancen nutzen
2.2 Daten zielgerichtet analysieren und auswerten
2.3 Die PESTLE-Analyse
3 Ziele und Strategien im internationalen Marketing
3.1 Strategisches Marketingmanagement
3.2 Zielgruppensegmentierung im internationalen Umfeld
3.3 Entwicklung und Implementierung weltweiter Marketingstrategien
4 Der internationale Marketing-Mix
4.1 Produkt- und Leistungspolitik
4.2 Preis- und Konditionenpolitik
4.3 Distributionspolitik
4.4 Kommunikationspolitik
4.5 Personalpolitik
4.6 Ausstattung
4.7 Prozesse
5 Internationales Marketingcontrolling
5.1 Von der Optimierung des Bestehenden zur Investition in neue Märkte
5.2 Aufgaben des internationalen Marketingcontrollings
5.3 Techniken und Methoden des Controllings
Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie
- die Voraussetzungen für eine internationale Expansion erläutern;
- internationale Marktforschung mittels fundierter Analysemethoden durchführen;
- Strategien der Marktbearbeitung international einsetzen;
- den internationalen Marketing-Mix zielgruppengerecht definieren und umsetzen;
- internationales Controlling anwenden und Maßnahmen kontinuierlich optimieren.
Belegempfehlung:
Wer in einem Unternehmen arbeitet, das in zwei oder mehr Ländern aktiv ist und an einer markt- und kompetenzorientierten Führung desselben interessiert ist, sollte dieses Modul und seine Inhalte gut kennen.
Relevante Kurse:33006 New Public Management vs. Öffentliche Verwaltung
diverse Autoren und Autorinnen
Inhalt:
Der Staat als Dienstleister und der Bürger als Kunde
Staat und Unternehmen im Vergleich
Öffentliche/meritorische/private Güter
Strategische Orientierungen des Public Managements:
Kundenorientierung
Leistungs-/Wirkungsorientierung neben Legalitätsorientierung
Effizienzorientierung
Qualitätsorientierung
Wettbewerbsorientierung
Relevante Kurse:
33007 Digitalisierung im Public Management
diverse Autoren und Autorinnen
Inhalt:
- Electronic/Digital Government
- E-Democracy
- Open Government
Relevante Kurse:
33008 Funktionen im Public Management
diverse Autoren und Autorinnen
Inhalt:
- Rechnungswesen: Wirtschaftlichkeitsprinzip, Budgetierung, Doppik/KLR, statt Kameralistik
- Organisation: Das One-Stop-Konzept, Dezentralisierung
- Controlling, Evaluation und Qualitätsmanagement: ISO, EFQM, CAF
Relevante Kurse:
3310 Public Relations
Robert Deg
Inhalt:
Einleitung
1 Standort Public Relations
1.1 Begrifflichkeiten
1.2 Marketing und PR
1.3 Varianten der Public Relations
2 Im Vorfeld von PR-Aktivitäten: Analyse und Ergebnisdefinition
2.1 Die Analyse
2.2 Wer will ich sein? – Ergebnisdefinition
3 PR-Konzept
3.1 Inhalt des Konzepts
3.2 Der Blick zurück – Erfolgskontrolle
4 Medienlandschaft und Presseverteiler
4.1 Verteiler
4.2 Die Medienlandschaft – Grundlage des eigenen Verteilers
5 Pressemitteilung
5.1 Wann man eine Pressemitteilung schreibt
5.2 Wie man eine Pressemitteilung schreibt
5.3 Was nicht in eine Pressemitteilung gehört
6 Pressekonferenz
6.1 Nachrichtenwert
6.2 Briefung der Redner
6.3 Pressekonferenz-Checkliste
7 Interview
7.1 Gesprächstermin
7.2 Funk und Fernsehen
7.3 Interview selber schreiben
8 Bildmaterial
8.1 Portraits und weitere Motive
8.2 Infografik
9 Social Media Marketing/ Web 2.0
9.1 Überblick Web 2.0/ Social Media
9.2 Grundregeln der Internet-Kommunikation
10 Unterstützung von PR-Agenture
10.1 Groß oder klein?
10.2 Agentursuche
Schlusswort
Studienziele:
Nach der Bearbeitung des Moduls sollten Sie
- ein grundlegendes Verständnis von Public Relations und dessen Bedeutung im und für das Unternehmen haben;
- Herausforderungen, Rahmenbedingungen sowie Stärken und Schwächen der PR-Arbeit Ihres Unternehmens charakterisieren können;
- die Grundlagen und Regeln des Umgangs mit Journalisten und erfolgreicher Pressearbeit kennen;
- in der Lage sein, die Pressearbeit für Ihr Unternehmen durchzuführen.
Belegempfehlung:
Wer die PR-Abteilung eines Unternehmens leiten oder unterstützen will, sollte die Inhalte dieses Moduls unbedingt beherrschen.
Relevante Kurse:3336 Online-Marketing
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
Einleitung
1 Einführung in das Online-Marketing
1.1 Kennzeichnung und Überblick über Instrumente des Online-Marketings
1.2 Das Online-Marketing im Marketingmanagement
2 Entwicklung einer Online-Marketing-Konzeption
2.1 Elemente einer Online-Marketing-Konzeption
2.2 Organisatorische Verankerung des Online-Marketings
3 Zentrale Instrumente des Online-Marketings
3.1 Corporate Website
3.2 Online-Werbung
3.3 Suchmaschinen-Werbung – Search-Engine-Advertising (SEA)
3.4 Affiliate-Marketing
3.5 Suchmaschinen-Optimierung – Search-Engine-Optimization (SEO)
3.6 Social-Media-Marketing
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage
- das Online-Marketing zu kennzeichnen und seine Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen;
- Online-Marketing-Konzeptionen zu entwickeln;
- überzeugende Corporate Websites zu konzipieren;
- den Einsatz von Online-Werbung zu planen;
- das Suchmaschinen-Marketing mit den Ausprägungen SEO und SEA richtig einzusetzen;
- das Affiliate-Marketing in seiner Bedeutung zu bewerten;
Belegempfehlung:
Die Inhalte dieses Moduls sollte jede/r kennen, der oder die Verantwortung für die (Neu-)Erstellung und für die Auffindbarkeit einer Website trägt, bzw. die Instrumente des Online-Marketings zuständig ist.
Relevante Kurse:3341 Social-Media-Marketing
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1 Social-Media-Marketing
1.1 Kennzeichnung von Social Media und Social-Media-Marketing
1.2 Media-Kategorien
1.3 Social-Media-Haus als Orientierungsrahmen
2 Relevante Handlungsfelder des Social-Media-Marketings
2.1 Customer-Experience-Management
2.2 Customer Engagement und User-Generated Content
2.3 Content-Marketing
2.4 Rating- und Review-Management
2.5 Influencer-Marketing
3 Plattformen für Social-Media-Marketing
3.1 Blogs und Microblogs
3.2 Soziale Netzwerke
3.3 Media-Sharing-Plattformen
4 Organisatorische Verankerung des Social-Media-Marketings
Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Social-Media-Marketings
Antworten zu den Kontrollfragen
Studienziele:
Nachdem Sie das Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage …
- die Kennzeichnung des Social-Media-Marketings und seine Relevanz für Unternehmen nachzuvollziehen;
- die Medienkategorien Owned, Paid und Earned Media zu unterscheiden;
- Ausgestaltungsformen des Social-Media-Marketings zu beherrschen;
- die Plattformen des Social-Media-Marketings zielorientiert auszuwählen;
- Konzepte zur Verankerung des Social-Media-Marketings anwenden zu können.
Belegempfehlung:
Die Inhalte dieses Moduls sollte jede/r kennen, der oder die Verantwortung für die (Neu-)Erstellung trägt und Pflege von Social-Media-Tools und -Aktivitäten zuständig ist.
Relevante Kurse:3350 Produkt- und Markenmanagement
Prof. Dr. Dietrich von der Oelsnitz
Dipl.-Kfm. Holger Thies
Inhalt:
1 Unternehmenskompetenzen als Basis des Produktmanagements
1.1 Was ist eine Unternehmenskompetenz?
1.2 Wie bestimmt sich der Wert einer Unternehmenskompetenz?
1.3 Werkzeuge zur Verknüpfung von Kompetenz- und Produktpolitik
2 Handlungsfelder und organisatorische Verankerung des Produktmanagements
2.1 Produktpolitische Optionen
2.2 Produktmanager – Brand Manager – Category Manager
3 Was ist und wozu braucht es eine Marke?
3.1 Rahmenbedingungen: Märkte und Konsumenten heute
3.2 Definition und Ziele eines Markenartikels
3.3 Markentypen: Produkte und Firmen – Hersteller und Handel
3.4 Komplexere Markenarchitekturen und ihre Systematisierung
4 Grundzüge der Markenführung
4.1 Einordnung der Markenpolitik in die Unternehmensphilosophie
4.2 Wie erschafft man eine starke Marke?
4.3 Markenwachstum und Markendehnung
4.4 Controlling des Markenwerts
Resümee: Erfolgreiche Produkte für zufriedene Kunden
Studienziele:
Sie haben nach Bearbeitung dieses Moduls gelernt
- worin die Besonderheiten markierter Produkte bestehen und welche Markenmodelle in Industrie, Dienstleistung und Handel existieren;
- wie starke Marken aufgebaut und zu komplexeren Markensystemen kombiniert werden;
- wie man den schleichenden Imageverlust einer Marke vermeiden und ihren aktuellen Wert überprüfen kann;
- was eine Unternehmenskompetenz ist und wie man ihren konkreten Nutzen für eine bestimmte Markenstrategie ermitteln kann;
- welche Unternehmensressourcen im Dienst der wettbewerblichen Profilierung eingesetzt werden können;
- welche Instrumente in der Praxis genutzt werden, um Kompetenz- und Markenmanagement strategisch miteinander zu vernetzen;
- wie sich eine intelligente Produkt- und Markenstrategie organisatorisch absichern lässt.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders den Teilnehmenden zu empfehlen, die in der Produktentwicklung, im Produktmanagement und in der Produktpolitik eines Unternehmens tätig sind und/oder das Markenmanagement (mit-)verantworten.
Relevante Kurse:3361 Influencer-Marketing
Prof. Dr. Torsten Spandl
Inhalt:
1 Influencer-Marketing: eine Abgrenzung
1.1 Abgrenzung zu anderen Marketingdisziplinen
1.2 Aufgaben der Kommunikation im Marketing
1.3 Aufgaben der Influencer-Kommunikation
2 Der Influencer oder die Influencerin
2.1 Motivation
2.2 Influencer-Typen: Unterscheidungskriterien
2.3 Influencer im B2B-Umfeld
3 Wirkung des Influencer-Marketings
3.1 Empfehlungsmarketing
3.2 Das professionelle Influencer-Marketing
4 Die Influencer-Marketing-Strategie
4.1 Kommunikationsstrategien im Marketing
4.2 Influencer-Kommunikation: strategische und operative Ziele
4.3 Arten der Zusammenarbeit
4.4 Erfolgsfaktoren der Zusammenarbeit
4.5 Fehler in der Zusammenarbeit
4.6 Kennzahlen des Influencer-Marketings
4.7 Abrechnungsoptionen des Influencer-Marketings
4.8 Rechtliche Aspekte der Zusammenarbeit
5 Social-Media-Anwendungen und -Plattformen für Influencer-Marketing
5.1 Blogs
5.2 Soziale Netzwerke
5.3 Videoplattformen
5.4 Unterstützende technische Plattformen
Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, wissen Sie, …
- was Influencer-Marketing ist und wie es bei den Rezipierenden wirkt;
- welche Arten von Influencern es gibt und wie man diese beschreiben kann;
- um den theoretischen Hintergrund und können die Wirkungen erklären;
- wie eine Influencer-Marketing-Strategie aussieht;
- auf welchen Plattformen und unter welchen technischen Voraussetzungen Influencer-Marketing betrieben werden kann.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird (angehenden) Marketingmanagern und Marketingmanagerinnen empfohlen, die in ihrem Unternehmen Social-Media-Marketing verantworten und Influencer-Marketing bewusst zum Einsatz bringen wollen.
Relevante Kurse:3370 Growth Hacking
Prof. Dr. Torsten Spandl
Inhalt:
1 Grundlagen und Hintergrund
1.1 Grundlagen des Growth Hacking
1.2 Beispiele erfolgreichen Growth Hackings
1.3 Abgrenzung von allgemeinen Wachstumsstrategien
1.4 Was Wachstumsunternehmen auszeichnet
1.5 Voraussetzungen für erfolgreiches Growth Hacking
1.6 Chancen und Risiken des Growth Hacking
2 Der Ansatz
2.1 Growth Hacking als Kern der Unternehmenskultur
2.2 Das Minimum Viable Product als Ausgangspunkt
2.3 Growth Hacking als agile Vorgehensweise
2.4 Der AAARRR-Ansatz des Growth Hacking
2.5 Der Flywheel-Ansatz im Growth Hacking
2.6 Die wichtigsten Kennzahlen im Growth Hacking
2.7 Entscheidungsmodelle für Growth-Hacking-Techniken
2.8 Growth Hacking: Umsetzung und Erfolgsmessung
3 Growth-Hacking-Techniken
3.1 Nutzerzentrierte Entwicklung
3.2 Konkurrenzorientierte Entwicklung
3.3 Inhalte und Content
3.4 Nutzung vorhandener Kundenbeziehungen
3.5 Automatisierungen
Resümée
Studienziele:
Nach der Erarbeitung des Moduls wissen Sie,
- was Growth Hacking bedeutet,
- welche Erfolge Growth Hacking erzielen kann,
- was wachstumsorientierte Unternehmen ausmacht,
- wie sich Growth Hacking strukturiert entfaltet und welche Mechanismen greifen,
- welche Bedeutung Tests und Experimente im Growth Hacking haben,
- wie man im Growth Hacking Erfolgskennzahlen einsetzt und schließlich
- welche konkreten Ansätze und Strategien für Growth Hacking infrage kommen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die ihr Unternehmen vitalisieren wollen und zu dessen Wachstum mithilfe durchdachter Strategien beitragen wollen.
Relevante Kurse:3381 Onlinerecht – Eine Einführung
Barbara Rudnick
Inhalt:
1 Die Abmahnung
1.1 Das Abmahnschreiben
1.2 Die strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung
1.3 Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken
1.4 Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs
1.5 Rechtsmissbräuchlichkeit von Abmahnungen
2 Marken- und Kennzeichnungsverletzungen im Internet
2.1 Unternehmenskennzeichen
2.2 Die Marke
2.3 Die wirksam eingetragene Marke
2.4 Domainrecht
3 Urheberrecht im Internet
3.1 Rechte des Urhebers
3.2 Urheberrechtlich geschützte Werke
3.3 Schutzvoraussetzungen
3.4 Grenzen des Urheberrechts
3.5 Ausblick im Urheberrecht
4 Wettbewerbsrecht im Internet
4.1 Unlauteres Handeln
4.2 Onlinemarketing
4.3 Die 30 Todsünden des UWG
5 Haftungen und Pflichten im Internet
5.1 Haftung fur Inhalte
5.2 Informationspflichten im Internet
5.3 Datenschutz im Internet
6 Fernabsatzrecht – E-Commerce
6.1 Vor- und nachvertragliche Informationspflichten
6.2 Die Verbraucherrichtlinie
Studienziele:
Sie lernen in diesem Modul …
- den Umgang mit der Abmahnung von Wettbewerbern;
- die Sicherung von eigenen Kennzeichen und Domains;
- den rechtssicheren Umgang mit Urheberrechten;
- den richtigen Umgang mit Onlinewerbung;
- die wichtigen Kennzeichnungspflichten auf Ihrer Internetseite;
- die Vermeidung der gängigsten Wettbewerbsverstöße;
- die Grundregeln des E-Commerce.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die Verantwortung für die Website des Unternehmens, deren Inhalte und den daraus resultierenden Handel tragen und deswegen über Grundlagen des Onlinerechts und den Umgang mit rechtlichen Besonderheiten des Internets Bescheid wissen sollten.
Relevante Kurse:3382 Onlinerecht – Eine Einführung
Barbara Rudnick
Inhalt:
Einleitung
1 Die Abmahnung
1.1 Das Abmahnschreiben
1.2 Möglichkeiten der Reaktion auf eine Abmahnung
1.3 Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken
1.4 Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs
1.5 UWG-Reform 2022
1.6 Rechtsmissbräuchlichkeit von Abmahnungen
2 Marken- und Kennzeichnungsverletzungen im Internet
2.1 Unternehmenskennzeichen
2.2 Die Marke
2.3 Die wirksam eingetragene Marke
2.4 Domainrecht
3 Urheberrecht im Internet
3.1 Rechte des Urhebers
3.2 Urheberrechtlich geschützte Werke
3.3 Schutzvoraussetzungen
3.4 Grenzen des Urheberrechts
3.5 Urheberrechtsreform 2021
4 Wettbewerbsrecht im Internet
4.1 Unlauteres Handeln
4.2 Onlinemarketing
4.3 Die 30 Todsünden des UWG
5 Haftungen und Pflichten im Internet
5.1 Haftung für Inhalte
5.2 Informationspflichten im Internet: Impressum und Disclaimer
5.3 Datenschutz im Internet
6 Fernabsatzrecht – E-Commerce
6.1 Vor- und nachvertragliche Informationspflichten
6.2 Die Verbraucherrechterichtlinie
6.3 Gravierende Änderungen im Fernabsatzrecht zum 28.05.2022
Ausblick
Studienziele:
Sie lernen in diesem Modul …
- den Umgang mit der Abmahnung von Wettbewerbern;
- die Sicherung von eigenen Kennzeichen und Domains;
- den rechtssicheren Umgang mit Urheberrechten;
- den richtigen Umgang mit Onlinewerbung;
- die wichtigen Kennzeichnungspflichten auf Ihrer Internetseite;
- die Vermeidung der gängigsten Wettbewerbsverstöße;
- die Grundregeln des E-Commerce.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die Verantwortung für die Website des Unternehmens, deren Inhalte und den daraus resultierenden Handel tragen und deswegen über Grundlagen des Onlinerechts und den Umgang mit rechtlichen Besonderheiten des Internets Bescheid wissen sollten.
Relevante Kurse:3390 Content Marketing
Prof. Dr. Uwe Kleinkes
Inhalt:
1. Grundlagen des Content Marketings
1.1 Die Perspektive des A und O
1.2 Inbound- und Outbound-Marketing
2 Ziele für das Content Marketing
2.1 Qualitative und quantitative Ziele
2.3 Buyer Persona und Zielgruppen
2.4 Content Marketing und Customer Journey
2.5 Geeignete Erfolgskennzahlen festlegen
3 Entwicklung einer Content-Marketing-Konzeption
3.1 Inventur des vorhandenen Contents
3.2 Die Marktbegleiter
3.3 Themenfindung und Planung
3.4 Formate
3.5 Die Zielgruppe aktiv ansteuern
3.6 Content managen und kommunizieren
4 Storytelling
4.1 Die magische Kraft von Geschichten
4.2 Was Geschichten bieten
4.3 Aufbau einer Story
Ausblick
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet habe, sind Sie in der Lage
- eine Content-Marketing-Konzeption zu entwickeln,
- sich für die für Ihr Unternehmen richtigen Formate und Kanäle zu entscheiden,
- die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens im Markt zu erhöhen,
- das Image Ihres Unternehmens im Markt zu verbessern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die beruflich aktiv und engagiert im Online-Marketing unterwegs sind!
Wenn Sie bereits eines oder mehrere der Module zu Online-Marketing, Social-Media-Marketing oder Business-to-Consumer-Marketing abgelegt haben, werden Ihnen einige thematische Überschneidungen auffallen, die darauf beruhen, dass die medien- bzw. kanalbezogenen und inhaltlichen Aspekte des Online-Marketings nicht voneinander getrennt werden können. Abgesehen davon, dass Wiederholungen natürlich das Lernen fördern, empfehlen wir Ihnen, die jeweiligen Aspekte aus der medien- bzw. kanalbezogenen und inhaltlichen Perspektive aus zu betrachten.
Relevante Kurse:3401 Innovationsmanagement
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1 Einführung in das Innovations-Management
1.1 Treiber von Innovationen
1.2 Kennzeichnung und Arten von Innovationen
1.3 Anstöße und Ausgestaltung von Innovationsprozessen
1.4 Inhalte des Innovations-Managements
2 Rahmenbedingungen des Innovations-Managements
2.1 Innovationsförderliche Unternehmenskultur
2.2 3-Horizonte-Modell als Orientierungsrahmen
2.3 Closed vs. Open Innovation
2.4 Performance-Engine und Innovation-Engine
3 Innovations-Management als Prozess
3.1 Überblick über den Gesamtprozess
3.2 Zielsetzung des Innovationsprozesses
3.3 Methoden zur Generierung von Innovationsideen
3.4 Methoden zur Bewertung von Innovationen
4 Ausgewählte Beispiele für ein überzeugendes Innovations-Management
4.1 Innovative Weiterentwicklung bei Amazon
4.2 Innovations-Management der Ant Financial Service Group
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die Bedeutung des Innovations-Managements für jedes Unternehmen zu erkennen
- einen Innovationsprozess zielorientiert auszugestalten
- leistungsstarke Methoden für das Innovations-Management sicher einzusetzen.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul Teilnehmenden, die Innovation nicht dem Zufall überlassen wollen, sondern verstehen wollen, wie Innovation systematisch herbeigeführt werden kann, welche Hürden es dabei zu überwinden gibt und was dabei beachtet werden muss.
Relevante Kurse:3405 Grundlagen des Customer Experience Management
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Einführung und begriffliche Grundlagen
1.1 Definitionen: Customer Experience und Customer Experience Management
1.2 Abgrenzung der Customer Experience zu verwandten Konzepten: Customer Engagement, Customer Satisfaction, Customer Loyalty
1.3 Entwicklung und Bedeutung von Customer Experience Management im digitalen Zeitalter
2. Theoretische Grundlagen und Modelle
2.1 Psychologie der Kundenwahrnehmung und Kundenemotionen
2.2 Service-Dominant Logic und Value Creation
2.3 Kano-Modell der Kundenzufriedenheit
2.4 Multidimensionale Customer-Experience-Modelle
3. Customer Journey und Touchpoints
3.1 Customer Journey: Definition, Phasen und Bedeutung
3.2 Touchpoint-Management: von Online vs. Offline zu Noline
3.3 Messung und Analyse von Kundenerlebnissen
3.4 Praxisbeispiele aus Deutschland und international
4. Aktuelle Trends und Herausforderungen
4.1 Datenmanagement und Datenschutz
4.2 Nachhaltigkeit und Ethik in der Customer Experience
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die Grundprinzipien und Ziele des Customer Experience Managements zu erklären und von klassischen Ansätzen abzugrenzen,
- die Customer Journey und ihre Touchpoints zu analysieren und Optimierungspotenziale zu erkennen,
- die Bedeutung einer kundenorientierten Unternehmenskultur sowie des Mitarbeiterengagements für den CEM-Erfolg zu bewerten,
- geeignete Methoden und Kennzahlen zur Messung und Steuerung von Kundenerlebnissen auszuwählen und anzuwenden.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmern, welche sich in den Bereich Customer Experience Management von Grund auf einfinden möchten. Sie lernen, was sich hinter dem Begriff verbirgt und welche Modelle, Tools sowie Theorien Mitarbeitererlebnisse erklären und gestalten.
Relevante Kurse:3410 Strategisches Customer Experience Management
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Grundlagen der CX-Strategie
1.1 Vision und Zielsetzung im Customer Experience Management
1.2 Zielgruppendefinition und Persona-Entwicklung
1.3 Positionierung und Differenzierung durch Customer Experience Management
1.4 Strategieentwicklung: Methoden und Frameworks
2. Situationsanalyse und Strategieformulierung im CXM
2.1 CX-Audit – Analyse der bestehenden Customer Experience
2.2 Wettbewerbsanalyse und Benchmarking
2.3 Entwicklung und Auswahl von CX-Maßnahmen
3. Implementierung und Controlling des Customer Experience Managements
3.1 Umsetzung der CX-Strategie: Change-Management und Kommunikation
3.2 Customer Experience-Kultur und Leadership
3.3 Rollen, Verantwortlichkeiten und Mitarbeiterschulungen
3.4 Erfolgsmessung und kontinuierliche Verbesserung durch ein CXM-Dashboard
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul erarbeitet haben, sollten Sie in der Lage sein, …
- die Grundlagen, Ziele und Erfolgsfaktoren des Customer Experience Managements zu erläutern und auf Ihr Unternehmen zu übertragen,
- Methoden zur Zielgruppendefinition, Persona-Entwicklung und Customer Journey Mapping praktisch anzuwenden,
- die Bedeutung von CX-Kultur, Leadership und Empowerment für eine nachhaltige Kundenzentrierung zu erklären,
- zentrale Kennzahlen und Instrumente zur Erfolgsmessung und kontinuierlichen Verbesserung der Customer Experience zu nutzen und ein CXM-Dashboard aufzubauen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmern, welche neben der Vermittlung zentraler Konzepte, Methoden und Frameworks konkrete Instrumente zur Analyse, Steuerung und kontinuierlichen Verbesserung der Customer Experience erwerben wollen.
Relevante Kurse:3415 Operatives Customer Experience Management
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Operative Prozessgestaltung und Customer Experience
1.1 Umsetzung und Optimierung von CX-Prozessen
1.2 Integration und Orchestrierung von Touchpoints
2. Auswahl und Gewinnung der relevanten Daten
2.1 Auswahl der relevanten Daten
2.2 Gewinnung der relevanten Daten
3. Analyse relevanter KPIs und Ableitung von Handlungsschritten
3.1 Arbeiten mit dem Net Promoter Score
3.2 Durchführung von Kundenbefragungen
3.3 Handlungsoptionen bei hohen Churn Rates und niedriger Kundenloyalität
3.4 Schritte zur Steigerung der Customer Value
4. CXM Canvas
4.1 Konzept und Inhalte des CXM Canvas
4.2 Arbeiten mit dem CXM Canvas
4.3 Fehler, die beim CXM Canvas zu vermeiden sind
5. Technologie und Datenmanagement im operativen CXM
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sollten Sie in der Lage sein, …
- Customer Experience Management als strategischen und operativen Prozess zu verstehen und in Ihrem Unternehmen umzusetzen.
- Die wichtigsten Methoden zur Identifikation, Analyse und Optimierung von CX-Prozessen und Touchpoints anzuwenden.
- Relevante Kundendaten systematisch zu erheben, zu analysieren und für die Personalisierung von Angeboten und Services zu nutzen.
- Moderne Technologien wie CRM-Systeme, KI und Automatisierung gezielt im operativen CXM einzusetzen, um Kundenerlebnisse zu verbessern und nachhaltige Kundenbindung zu schaffen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Teilnehmern, welche sich das Customer Experience Managements auf operativer Ebene aneignen wollen.
Relevante Kurse:3420 Grundlagen des Customer Journey Managements
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Einführung und begriffliche Grundlagen des Customer Journey Managements
1.1 Customer Journey und Customer Journey Management
1.2 Abgrenzung des Customer Journey Management gegenüber anderen Konzepten
2. Rahmenbedingungen des Customer Journey Managements
2.1 Entwicklung und Bedeutung von Customer Journey Management in der VUCA und BANI World
2.2 Paradigmen im Wandel: Customer Journey Management in der VUCA und BANI
2.3 Information Overload als weitere Herausforderung
3. Konzeptionelle Aspekte zur Ausgestaltung Customer Journey Managements
3.1 Erwartungen von Interessenten und Kunden – heute
3.2 Vom Touchpoint zum Trustpoint
3.3 Vom Conversion Funnel zur unendlichen Customer Journey
3.4 Kenntnis der Customer Touchpoints
4. Flywheel als Handlungshintergrund für das Customer Journey Management
4.1 Grundlagen des Flywheel
4.2 Flywheel als Motor für ein ganzheitliches Customer Journey Management
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die Grundlagen und zentralen Begriffe des Customer Journey Managements zu erläutern und gegenüber anderen Konzepten abzugrenzen.
- die wichtigsten Rahmenbedingungen und Paradigmen im aktuellen Marktumfeld zu analysieren und deren Auswirkungen auf das Kundenverhalten zu bewerten.
- mit Hilfe des Flywheel-Ansatzes und weiterer moderner Methoden die Customer Journey als Kreislauf zu gestalten und zu optimieren.
Belegempfehlung:
Teilnehmende, die an Customer Journey Managements interessiert sind und deren Grundlagen erwerben möchten, ist dieses Modul zu empfehlen.
Relevante Kurse:3425 Operatives Customer Journey Management I
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Phasen der Customer Journey: Awareness, Consideration, Purchase, Retention, Advocacy
1.1 Awareness/Bekanntheit – Aufmerksamkeit schaffen
1.2 Consideration/Abwägung – Interessenten aktivieren
1.3 Purchase/Kauf – Kaufentscheidung unterstützen
1.4 Retention/Bindung – Kundenbindung stärken
1.5 Advocacy/Empfehlung – Fürsprecher gewinnen
2. Customer Journey Mapping: Methoden, Tools und Anwendung
2.1 Methoden zur Erstellung von Customer Journey Maps
2.2 Einsatz von Mapping-Tools
2.3 Beispiel einer Customer Journey Map
2.4 Umsetzung der Ergebnisse einer Customer Journey Map
3. Persona-Entwicklung: Ansatz, Erstellung und Anwendung
3.1 Der Persona-Ansatz
3.2 Erstellung von Personas
3.3 Einsatz von Personas im Customer Journey Management
4. Touchpoint-Management: Gestaltung, Optimierung und Emotionalisierung
4.1 Gestaltung von Touchpoints
4.2 Optimierung von Touchpoints
4.3 Emotionalisierung und multisensorische Erlebnisse
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die Phasen der Customer Journey zu unterscheiden und deren Bedeutung für Marketing und Vertrieb zu erläutern.
- Touchpoints systematisch zu gestalten, zu optimieren und dabei Usability, Accessibility sowie Konsistenz sicherzustellen.
- Personas datenbasiert zu entwickeln und in der Kundenreise einzusetzen, um Marketingmaßnahmen zielgerichtet zu steuern.
- Methoden wie Customer Journey Mapping, A/B-Tests und Feedback-Analysen anzuwenden, um die Customer Experience kontinuierlich zu verbessern.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die eine grundlegende Einführung in das Operatives Customer Journey Management benötigen, empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:3430 Operatives Customer Journey Management II
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Journey-Orchestrierung: Multikanal- und Omnichannel-Strategien
1.1 Multikanal- vs. Omnichannel-Ansatz
1.2 Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
1.3 Customer Journey Framework
2. Datengetriebenes Customer Journey Management
2.1 Customer Relationship Management als Grundlage
2.2 Etablierung eines 3-dimensionalen CRMs
2.3 Geo-Fencing und Indoor-Navigation
2.4 KPIs und Erfolgsmessung
3. Einfluss von Nachhaltigkeitsaspekten auf die Customer Journey
3.1 Ökologische Nachhaltigkeit als Erwartungshaltung
3.2 Integration von Nachhaltigkeit in die Customer Journey – Print oder online?
3.3 Messung und Kommunikation der Nachhaltigkeit
4. Ausblick: KI und AR/VR in der Customer Journey
4.1 Einsatzfelder der Künstlichen Intelligenz
4.2 KI-basierte Personalisierung und Predictive Analytics
4.3 Automatisierung und hybride Interaktionsmodelle
4.4 KI-gestützte Marktforschung und Journey-Optimierung
4.5 Einsatz von AR und VR im Customer Journey Management
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- Multikanal- und Omnichannel-Strategien zu unterscheiden und deren Bedeutung für die Customer Journey zu bewerten.
- die wichtigsten Technologien und Datenquellen (CRM, CDP, Marketing-Automation) für ein operatives Customer Journey Management zu erklären und anzuwenden.
- Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in die Customer Journey zu integrieren und zielgruppengerecht zu kommunizieren.
- zentrale KPIs zur Steuerung und Optimierung der Customer Journey auszuwählen, zu interpretieren und gezielt einzusetzen.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die eine weiterführende Einführung in das Operatives Customer Journey Management benötigen, empfehlen wir dieses Modul.
Relevante Kurse:3435 Grundlagen des Loyalty Management
Prof. Dr. Paul Nikodemus
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
• Schlüsselbegriffe und Definitionen des Customer Loyalty Managements zu erläutern;
• die Bedeutung dieser Begriffe für die Gestaltung und Umsetzung von Loyalitätsstrategien zu differenzieren;
• die wirtschaftlichen Auswirkungen von Kundenloyalität im Vergleich zur Neukundengewinnung zu erklären;
• die Rolle von Kundenloyalität als Wettbewerbsvorteil in gesättigten Märkten deutlich zu machen;
• Verhaltensloyalität und Einstellungsloyalität inhaltlich zu unterscheiden;
• Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung von Loyalitätsstrategien zu erläutern;
• Modelle wie Attitude Behavior Gap, Loyalty Ladder und Customer Journey zu beschreiben und sie zur Erklärung und Gestaltung von Maßnahmen zu nutzen;
• psychologische und verhaltensökonomische Faktoren, die die Kundenloyalität beeinflussen, zu nennen und die Rolle von Konsumentenverhalten, Vertrauen und Gewohnheit als Treiber der Loyalität zu bewerten;
• neue Technologien und Innovationen wie Künstliche Intelligenz, personifizierte Kundenansprache, Token-basierte Systeme und Green Loyalty Programme zu beschreiben.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an alle, die ein fundiertes Verständnis für Kundenloyalität und deren strategische Bedeutung entwickeln möchten. Besonders geeignet ist es für alle, die Loyalitätsstrategien konzipieren, umsetzen oder bewerten wollen – insbesondere in wettbewerbsintensiven oder gesättigten Märkten.
Relevante Kurse:3450 Grundlagen des Customer Recovery Managements
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1. Einführung in das Customer Recovery Management
1.1 Definition und Abgrenzungen
1.2 Bedeutung im Kundenlebenszyklus (Churn ↔ Win-Back)
1.3 Ziele und Nutzen effektiver Rückgewinnung
1.4 Typologie abgewanderter Kunden und Motivation zur Rückkehr
2. Ökonomische Relevanz
2.1 Kostenvergleich Akquisition vs. Rückgewinnung
2.2 Customer Lifetime Value (CLV) und Wiedergewinnungsquote
2.3 Return on Recovery (RoR) und Break-Even-Analyse
3. Kundenlebenszyklus und Churn-Analyse
3.1 Lebenszyklus-Phasen und Trigger-Points
3.2 Typische Abwanderungsgründe und Früherkennungsindikatoren
3.3 KPI-basierte Segmentierung abgewanderter Kunden (CLV, NPS, CES etc.)
4. Theoretische Grundlagen
4.1 Erwartungs-Bestätigungsmodell (Oliver)
4.2 Kognitive Dissonanz und Reduktionsstrategien
4.3 Exit-Voice-Loyalty-Ansatz (Hirschman)
4.4 SERVQUAL und Fairness-Dimensionen
4.5 Service Recovery Paradox
5. Fazit & Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, können Sie:
- Customer Recovery Managementkonzeptionell von Customer Relationship und Loyalty Management sowie vom Beschwerdemanagement und Service Recovery abgrenzen.
- den strategischen Stellenwert der Rückgewinnung im Kundenlebenszyklus analysieren und mit Churn- und Win-Back-Phasen verknüpfen.
- Kosten- und Nutzenrelationen zwischen Akquise und Rückgewinnung quantitativ und qualitativ beurteilen.
- Zentrale Kennzahlen wie CLV, RoR oder Wiedergewinnungsquote berechnen, interpretieren und für die Planung von Recovery-Maßnahmen einsetzen.
- die psychologischen Mechanismen von Kundenabwanderung und Rückkehrverhalten mit Hilfe etablierter Theorien erklären und in Kommunikationsstrategien übersetzen.
- Frühindikatoren für Churn erkennen und datenbasiert segmentierte Rückgewinnungsmaßnahmen ableiten.
- Recovery-Kampagnen aufbauen, durchführen und evaluieren – unter Berücksichtigung ökonomischer, psychologischer und organisatorischer Erfolgsfaktoren.
- das Service Recovery Paradox nutzen, um aus Krisen begeisternde Kundenerfahrungen zu entwickeln.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Fach- und Führungskräfte im Marketing, CRM, Vertrieb oder Kundenservice, die sich mit Kundenbindung und Rückgewinnung befassen. Es richtet sich an alle, die Kundenabwanderung strategisch analysieren, gezielte Recovery-Maßnahmen entwickeln und deren Wirkung auf Basis relevanter Kennzahlen bewerten möchten.
Relevante Kurse:3455 Strategisches Customer Recovery Management
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, können Sie:
- den strategischen Prozess des Customer Recovery Managements (CRMg) in seinen Phasen detailliert beschreiben und die Governance-Strukturen sowie Verantwortlichkeiten mithilfe von Modellen wie der RACI-Matrix klar definieren.
- Methoden und Datenquellen zur Früherkennung von Abwanderungsrisiken identifizieren, deren Einsatz kritisch bewerten und datenbasierte Prädiktionsmodelle anwenden.
- Ursachen von Kundenabwanderung systematisch analysieren und zielgruppenspezifische Segmente basierend auf Verhalten, Bedürfnissen und Präferenzen erstellen.
- Interdisziplinäre Change-Management-Ansätze (z. B. Kotter, ADKAR) zur Sicherstellung der Akzeptanz und Umsetzung von Rückgewinnungsstrategien anwenden und Stakeholder-Alignment-Strategien entwickeln.
- Risiko- und Compliance-Faktoren, insbesondere in Bezug auf Datenschutz (z. B. DSGVO) und Reputationsmanagement, identifizieren und in die strategische Planung integrieren.
- den Einsatz digitaler Technologien wie CRM-Systeme, KI-basierte Analysen und Omnichannel-Plattformen zur Optimierung von Rückgewinnungsprozessen fundiert beurteilen und implementieren.
- Erfolgskennzahlen (KPIs) und Testmethoden wie A/B-Tests anwenden, um die Wirksamkeit von Rückgewinnungsmaßnahmen zu messen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse zu etablieren.
- Best-Practice-Beispiele kritisch analysieren, deren Übertragbarkeit auf den eigenen Unternehmenskontext bewerten und daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableiten.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die Rückgewinnungsprozesse strategisch, datenbasiert und kundenorientiert gestalten möchten. Es richtet sich an Personen, die nicht nur Ursachen von Kundenabwanderung analysieren, sondern auch digitale Tools, Change-Management-Ansätze und KPIs gezielt einsetzen wollen, um effektive Customer-Recovery-Strategien zu entwickeln und umzusetzen.
Relevante Kurse:3460 Operatives Customer Recovery Management
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, können Sie:
- den End-to-End-Prozessdes Customer Recovery Managements in seinen einzelnen Phasen systematisch erläutern und die Rolle der beteiligten Funktionen anhand einer RACI-Matrix differenziert darstellen.
- Datenquellen, Signale und Methoden der Churn-Predictionanalysieren und deren Einsatz zur Früherkennung von Kundenabwanderung kritisch bewerten.
- Ursachen der Kundenabwanderung mit geeigneten Analysetools erfassen und Kundensegmente anhand von Bedürfnissen, Werten und Verhalten differenzieren.
- Operative Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung zielgerichtet planen und unter Berücksichtigung geeigneter Kommunikationskanäle
den Einsatz digitaler Technologien wie CRM-Systeme, Conversational AI und Omnichannel-Integration zur Prozessoptimierung fundiert beurteilen. - Kampagnen-Kennzahlen interpretieren, A/B-Tests und weitere Testverfahren zur Erfolgsmessung anwenden sowie kontinuierliche Verbesserungsprozesse implementieren.
- Best-Practice-Beispiele kritisch auf ihre Übertragbarkeit analysieren und daraus praxisrelevante Handlungsempfehlungen ableiten.
- die ethischen und datenschutzrechtlichen Aspekte im Kontext der Digitalisierung im Customer Recovery Management reflektieren und praktisch berücksichtigen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die Kundenabwanderung frühzeitig erkennen und professionelle Rückgewinnungsstrategien entwickeln möchten. Es richtet sich an alle, die datenbasierte Methoden, digitale Technologien und praxisnahe Tools einsetzen wollen, um Customer-Recovery-Prozesse effektiv zu gestalten und dabei auch ethische sowie datenschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen.
Relevante Kurse:3465 Grundlagen des Customer Referral Managements
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1. Einleitung
1.1 Definition und Begriffsabgrenzung
1.2 Typische Anwendungsfelder und Branchen
1.3 Messbare Effekte von Kundenempfehlungen
1.4 Zielsetzung und Struktur des Skripts
2. Grundlagen der Weiterempfehlungsforschung
2.1 Historische Entwicklung des Word-of-Mouth-Konzepts
2.2 Spontane vs. gesteuerte Empfehlungen
2.3 Einflussfaktoren auf Weiterempfehlungen
2.4 Wirkung von Empfehlungen auf Kaufentscheidungen und Markenimage
3. Theoretische Grundlagen des Empfehlungsverhaltens
3.1 Diffusions- und Innovationsforschung
3.2 Netzwerk- und Sozialkapitaltheorie
3.3 Verhaltensökonomische Ansätze
4. Gestaltung von Referral-Programmen
4.1 Programmtypen und Mechaniken
4.2 Erfolgsfaktoren effektiver Referral-Programme
4.3 Psychologische Aspekte der Empfehlungsbereitschaft
4.4 Grenzen und Risiken von Kundenempfehlungen
5. Empirische Erkenntnisse und Messansätze
5.1 Messung der Effektivität von Referral-Strategien
5.2 Experimentelle und quantitative Methoden
5.3 Qualitative und psychologische Evaluationsansätze
5.4 Messung langfristiger Effekte und Spillover-Effekte
6. Praxisbeispiele und Fallstudien
6.1 Erfolgreiche Referenzprojekte
6.2 Lessons Learned aus der Praxis
Studienziele:
Nach Abschluss dieses Studienbriefs sind die Studierenden in der Lage,
- die grundlegenden Begriffe, Theorien und Mechanismen des Customer Referral Managements präzise zu definieren und voneinander abzugrenzen;
- typische Anwendungsfelder, Branchen und Erfolgsfaktoren des Empfehlungsmarketings kritisch zu analysieren und zu bewerten;
- die psychologischen, sozialen und ökonomischen Einflussgrößen auf Empfehlungsverhalten zu erläutern und in die Entwicklung von Referral-Strategien einzubeziehen;
- unterschiedliche Programme, Anreizsysteme und Gestaltungsprinzipien von Referral Marketing zu verstehen und zielgruppengerecht zu gestalten;
- empirische Methoden und relevante KPIs zur Messung und Steuerung von Referral-Programmen anzuwenden und deren Ergebnisse kritisch zu reflektieren;
- praxisorientierte Strategien für den erfolgreichen Aufbau, die Umsetzung und Evaluation von Customer Referral Management im Unternehmenskontext zu entwickeln;
- Grenzen, Risiken sowie ethische Fragestellungen des Empfehlungsmarketings zu erkennen und verantwortungsbewusst zu adressieren;
- erfolgreiche Praxisbeispiele zu transferieren und innovative Ansätze für den eigenen Unternehmens- oder Projektkontext abzuleiten.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir denjenigen, welche sich grundlegend in den Themen des Customer Referral Managements einarbeiten möchten.
Relevante Kurse:3470 Strategisches Customer Referral Management
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1. Einleitung
1.1 Relevanz des CRM im modernen Marketing
1.2 Begriffsklärung und Abgrenzung zu Influencer & Affiliate Marketing
1.3 Rolle in digitalen Geschäftsmodellen
1.4 Zielsetzung und Struktur des Skripts
1.5 Bedeutung von Vertrauen in Empfehlungsprozessen
1.6 Historische Entwicklung des Empfehlungsmarketings
2. Verankerung im Unternehmens- und Marketingkontext
2.1 Integration ins strategische Marketing
2.2 Touchpoints und Timing innerhalb der Customer Journey
2.3 Zusammenspiel mit CRM-Systemen, Kundenbindung und Branding
2.4 Entscheidungslogik für Empfehlungsanreize
2.5 Integration in die digitale Customer Journey
2.6 Zusammenspiel mit Content Marketing und Social Media
3. Kundenwertorientierte Perspektive
3.1 CLV und CRV
3.2 CRV als strategischer Steuerungsfaktor
3.3 Key Performance Indicators
3.4 Anwendung im Planungsprozess
3.5 Smarte Zielsetzung im Referral Marketing
3.6 Zielkonflikte zwischen kurzfristigem Erfolg und langfristiger Kundenbindung
4. Zielgruppensegmentierung und Zielgruppenverständnis
4.1 Bedeutung der Segmentierung im Referral-Kontext
4.2 Psychografische und verhaltensbasierte Segmentierungsansätze
4.3 Kundentypologien im Empfehlungsmanagement
4.4 Operationalisierung und zielgerichtete Ansprache
4.5 Nutzung von Personas im Referral-Kontext
4.6 Lebenszyklusbasierte Segmentierung
5. Programmarchitektur und Anreizgestaltung
5.1 Grundelemente eines Referral-Programms
5.2 Belohnungssysteme im Überblick
5.3 Entwicklung wirkungsvoller Anreizmechanismen
5.4 Varianten und Ausgestaltungsoptionen
5.5 Single- und Double-Sided Incentives
5.6 Psychologische Wirkung verschiedener Anreizarten
6. Technologische Infrastruktur und Systemintegration
6.1 Grundlegende Systemanforderungen
6.2 Verknüpfung mit bestehenden Systemen
6.3 Plattformen und Softwarelösungen
6.4 Sicherheit und Datenschutz im Referral-Kontext
6.5 Bedeutung von User Experience (UX) für Conversion Rates
6.6 Datensicherheit und Transparenz als Erfolgsfaktoren
7. Implementierungsstrategie und Change-Management
7.1 Projektphasen und Implementierungsplanung
7.2 Kommunikationsstrategie und interne Beteiligung
7.3 Change-Management und Überwindung von Barrieren
7.4 Kulturelle Voraussetzungen für erfolgreiches Referral Management
7.5 Agile Methoden in der Einführung von Referral-Programmen
7.6 Erfolgsfaktoren im Change-Management für digitale Empfehlungen
8. Erfolgsmessung und Optimierung
8.1 Key Performance Indicators im Referral-Kontext
8.2 Analyse- und Auswertungsverfahren
8.3 Programmsteuerung und kontinuierliche Verbesserung
8.4 Langfristige Erfolgssicherung durch Monitoring
8.5 Attribution im Referral Marketing
8.6 Predictive Analytics zur Vorhersage von Kampagnenerfolg
9. Rechtliche und ethische Aspekte
9.1 Rechtlicher Rahmen für Empfehlungsmarketing
9.2 Datenschutz und DSGVO im Referral-Kontext
9.3 Ethische Fragestellungen im Empfehlungsmarketing
9.4 Vertrauensbasierte Programmkultur
9.5 Auswirkungen der DSGVO auf internationale Referral-Kampagnen
9.6 Rechtlicher Rahmen für Empfehlungsmarketing
10. Best Practices und Fallbeispiele
11. Fazit und Ausblick
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul erarbeitet haben, sollten Sie…
-
Bedeutung und Abgrenzung von Referral Marketing im digitalen Marketingumfeld verstehen.
-
Strategische Einbindung von Referral-Programmen in Marketing, CRM und Customer Journey.
-
Kundenwert (CLV/CRV) analysieren und in der Kampagnenplanung nutzen.
-
Zielgruppen segmentieren und gezielt ansprechen.
-
Anreizsysteme entwickeln und psychologisch wirksam gestalten.
-
Technische Anforderungen und Systemintegration bewerten.
-
Datenschutz, DSGVO und ethische Aspekte berücksichtigen.
-
Programme strategisch implementieren und Change-Prozesse steuern.
-
Erfolg messen, KPIs nutzen und Programme kontinuierlich optimieren.
-
Best Practices erkennen und auf eigene Programme übertragen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Interessenten, welche sich in das Systemische Customer Referral Management einarbeiten möchten.
Relevante Kurse:3475 Operatives Customer Referral Management
Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik
Inhalt:
1. Einleitung
1.1 Bedeutung von Customer Referral Management
1.2 Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
1.3 Abgrenzung zu anderen Marketing- und Vertriebskanälen
1.4 Zielsetzung und Struktur des Skripts
2. Konzeption und Gestaltung von Referral-Programmen
2.1 Begriffsdefinition, Psychologische und soziale Wirkmechanismen
2.2 Zieldefinition und Zielgruppenanalyse
2.3 Angebotsstruktur und Prämienmodelle
2.4 Kommunikationskanäle (Online vs. Offline)
2.5 Technische Umsetzung (Referral-Links, CRM-Integration, Tracking)
3. Implementierung und operative Durchführung
3.1 Projektplanung und Launch eines Referral-Programms
3.2 Integration in bestehende Systeme und Marketing Automation Tools
3.3 Schulung und Einbindung von Mitarbeitern
3.4 Change-Management im Unternehmen
4. Steuerung und Controlling von Referral-Aktivitäten
4.1 Relevante KPIs (Referral Rate, Cost per Acquisition, Conversion Rate etc.)
4.2 A/B-Tests und iterative Optimierung
4.3 Betrugserkennung und Missbrauchsvermeidung
4.4 Reporting und Dashboard-Nutzung
5. Digitalisierung und Trends im Referral Marketing
5.1 Einsatz von Social Media und Messengern
5.2 Big Data, KI und Predictive Analytics
5.3 Gamification und Community-basierte Programme
5.4 Zukunftsszenarien: KI-basierte Interfaces und Conversational Referral Systems
6. Best Practices und Fallstudien
6.1 Erfolgreiche Referenzprojekte
6.2 Lessons Learned aus der Praxis
7. Fazit und Ausblick
Studienziele:
Nach Abschluss dieses Moduls, können Sie…
-
Referral Marketing strategisch einordnen und von verwandten Disziplinen abgrenzen.
-
Kundenempfehlungen entlang der Customer Journey verstehen und steuern.
-
Kundenwert (CLV/CRV) analysieren und in Referral-Strategien einbinden.
-
Zielgruppen segmentieren und passende Anreizsysteme entwickeln.
-
Referral-Programme gestalten, technisch umsetzen und datenschutzkonform integrieren.
-
Erfolg messen, Kampagnen optimieren und Best Practices anwenden.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Interessenten, welche sich in das Operatives Customer Referral Management einarbeiten möchten.
Relevante Kurse:3500 Fallstudie Marketingmanagement
Prof. Dr. Torsten Spandl
Inhalt:
Vorbemerkung: Dieses Modul stellt eine Besonderheit im Lehrgang Marketingmanagement dar. Die Fallstudie bietet einen übergreifenden praxisorientierten Lern- und Arbeitsansatz, das heißt es wird Ihnen ermöglicht, die erlernten Inhalte aus vielen verschiedenen Modulen auf ein fiktives mittelständische Unternehmen zu übertragen und anzuwenden. Sie finden dafür Fragen und Musterlösungen zur Personalführung, zum Marketingcontrolling, zu den Marketinginstrumenten und weiteren Teilbereichen des Unternehmens und haben so die Möglichkeit Ihr Wissen anzuwenden und damit zu vertiefen.
Gliederung
1. Die Mühle Herford GmbH
1.1 Die frühe Phase der Unternehmung
1.2 Die Zeit des Wirtschaftswunders
1.3 Die Neuzeit
1.4 Der zweite Geschäftsführer Oskar Friebe
2. Die Struktur des Unternehmens
2.1 Die Abteilung Produktion
2.2 Die Abteilung Verwaltung
2.3 Die Abteilung Marketing
2.4 Die Abteilung Vertrieb
2.5 Die Assistentin des Geschäftsführers Marketing/Vertrieb
3. Markt und Umfeld
3.1 Der Brot- und Knäckebrotmarkts
3.2 Der Keksmarkt
3.3 Der Markt für Müsliriegel
4. Die Absatzwege
4.1 Absatzkanal stationärer Lebensmitteleinzelhandel
4.2 Absatzkanal Onlinehandel
4.3 Absatzkanal Outlet-/Fabrikverkauf
5. Die (End-) Kunden
6. Der Wettbewerb
6.1 Produktkategorie Knäckebrot
6.2 Produktkategorie Kekse
6.3 Produktkategorie Müsliriegel
7. Berichte aus der Produktion
7.1 Projekt „vegane Backmischung“
7.2 Verantwortungsbereich Einkauf
7.3 Aktuelle Projekte aus der Produktion
8. Berichte aus dem Marketing
8.1 Aufgabenfeld B2B-Kommunikation
8.2 Aufgabenfeld B2C-Kommunikation
9. Berichte aus dem Vertrieb
9.1 Strategische Ausrichtung und Vertriebsstrategie
9.2 Absatzkanäle
9.3 Pricing
9.4 Vertriebsstruktur
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul erarbeiten haben
- sollen Sie komplexe unternehmerische Realitäten im Arbeitsfeld Marketingmanagement am Praxisbeispiel analysieren können
- haben Sie Ihr – über die Bearbeitung der anderen Module – gelerntes Wissen eingesetzt, angewandt und damit vertieft
- konnten Sie Ihre Lösungs- und Entscheidungsfindung als Marketingmanager/in anhand einer überschaubaren Datenbasis trainieren
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Marketingmanager/innen, die in Betrieben im Marketingmanagement konkret und praktisch arbeiten (wollen) oder ihren Tätigkeitsbereich erweitern und sich auf darauf und den oft mit Überraschungen gespickten Alltag anhand der in der Fallstudie vorgestellten konkreten Sachverhalte und Herausforderungen vorbereiten wollen.
Das zur Fallstudie gehörende Assignment 3500 beinhaltet Fragen zu allen Modulen. Diese müssen nicht alle beantwortet werden. Um das Assignment zu bestehen, müssen lediglich die Fragen zu sechs von Ihnen gewählten Modulen beantwortet werden. Ratsam ist es, das Assignment zu diesem Modul nach allen anderen Assignments, am Ende des Fernlehrgangs abzulegen.
Relevante Kurse:3505 Grundlagen der User Experience
Dr. Udo Kegelmann
Inhalt:
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben,
- wissen Sie, was unter dem Begriff „User Experience (UX)“ zu verstehen ist, und können ihn präzise von anderen artverwandten Begriffen wie „Customer Experience“ (CX) oder „User Interface Design“ (UI) unterscheiden.
- kennen Sie die theoretischen Grundlagen und die wesentlichen Modelle von UX und deren Bedeutung für das Markenerlebnis.
- verstehen Sie , welche Rolle dabei dem Zusammenspiel von UX, CX und dem Brand Experience für die Markenwahrnehmung, den Markenwert (Brand Equity) und die Kundenloyalität zukommt.
- haben Sie einen Überblick über die Bedeutung von UX in verschiedenen Marketing-Disziplinen und aus Sicht des Endverbrauchers.
- wissen Sie schließlich auch Bescheid über die notwendigen rechtlichen und ethischen Grundlagen des Themas, insbesondere was Barrierefreiheit, Datenschutz und Nutzerrechte angeht.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist ideal für Studierende und Berufstätige aus den Bereichen Marketing, UX-Design, Produktmanagement und Markenführung, die ein fundiertes Verständnis für die strategische Bedeutung von User Experience entwickeln möchten. Es richtet sich an alle, die UX nicht nur operativ, sondern auch im Kontext von Marke, Customer Experience und ethischer Gestaltung betrachten wollen.
Relevante Kurse:3510 Implementierung der User Experience
Dr. Udo Kegelmann
Inhalt:
Studienziele:
Nach dem Studium dieses Studienbriefs können Sie:
- UX-Prozesse verstehen und anwenden:
Sie kennen bewährte UX-Modelle wie Double Diamond, Design Thinking und Lean UX und können diese flexibel auf typische Herausforderungen in kleinen und mittleren Unternehmen übertragen. - Nutzerbedürfnisse systematisch erfassen:
Sie beherrschen qualitative und quantitative Methoden des User Research, können Zielgruppen analysieren und zentrale Erkenntnisse für die Gestaltung ableiten – unter Berücksichtigung von Datenschutz und rechtlichen Rahmenbedingungen. - Werkzeuge des User-Centered Design gezielt einsetzen:
Sie können zentrale UCD-Instrumente wie Personas, Customer Journey Maps, Use Cases und Prototypen entwickeln und in realen Projekten anwenden, um nutzerfreundliche Lösungen zu gestalten. - UX-Maßnahmen testen und optimieren:
Sie kennen unterschiedliche Testmethoden (z. B. Usability-Tests, A/B-Tests, heuristische Evaluationen) und können deren Ergebnisse zur kontinuierlichen Verbesserung von Nutzererlebnissen nutzen. - UX-Prozesse im Unternehmen verankern
Sie verstehen, wie wichtig Kommunikation, Rollenklärung, Stakeholder-Management und wirtschaftliche Argumente (z. B. ROI) für die erfolgreiche Umsetzung von UX-Projekten sind – gerade in ressourcenknappen KMU-Umgebungen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Personen, die UX-Grundlagen nicht nur theoretisch verstehen, sondern auch praktisch anwenden möchten – insbesondere im Kontext kleiner und mittlerer Unternehmen. Es ist besonders geeignet für Berufstätige und Studierende aus den Bereichen Marketing, Produktentwicklung, Design und IT, die UX-Prozesse, Nutzerforschung, Prototyping und Testing gezielt einsetzen und im Unternehmenskontext verankern möchten.
Relevante Kurse:3515 Grundlagen des Customer Relationship Managements
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Einführung in das Customer Relationship Management
1.1. Definition, Ziele und Bedeutung von CRM
1.2. Historische Entwicklung und Abgrenzung zum klassischem Marketing
1.3. B2C- und B2B-Ansätze im Wandel
1.4. Anforderungen der Kunden und Zero Moment of Truth
1.5. Personas im CRM-Kontext
2. Theoretische und methodische Grundlagen
2.1. Der Kundenwert als zentrale CRM-Steuerungsgröße
2.2. Commitment-Trust-Theorie und Service-Dominant Logic
2.3. Einfluss digitaler Kundenerfahrung auf das CRM-Paradigma
3. Zentrale Kennzahlen eines CRM-Systems
3.1. Cost per Acquisition (CPA/CAC)
3.2. Customer Lifetime Value (CLV)
3.3 Net Promoter Score (NPS)
3.4 Retention Rate
3.5 Praxisbeispiele für den Kennzahleneinsatz
4. Daten und Technologie als Basis
4.1. Kundendaten: Erfassung, Strukturierung, Analytics
4.2. Überblick über CRM-Systeme
4.3. KI, Big Data, Predictive Analytics und Headless CRM
4.4. Rechtliche und ethische Aspekte im CRM
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- den Begriff, die Ziele und die zentrale Rolle des CRM in Unternehmen fundiert zu erläutern.
- wichtige theoretische Grundlagen sowie Kennzahlen zu verstehen und praxisorientiert anzuwenden.
- Chancen und Herausforderungen digitaler Technologien für ein datengetriebenes Kundenmanagement kritisch zu beurteilen.
- rechtliche und ethische Aspekte im Umgang mit Kundendaten zu reflektieren und deren Bedeutung für ein nachhaltiges CRM einzuordnen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist empfehlenswert für alle, die ein fundiertes Verständnis für die strategische Bedeutung von Customer Relationship Management entwickeln möchten. Es eignet sich auch für alle, die CRM-Systeme datenbasiert nutzen und dabei rechtliche sowie ethische Rahmenbedingungen sicher berücksichtigen wollen.
Relevante Kurse:3520 Strategisches Customer Relationship Management
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. CRM-Integration in die Unternehmensstrategie
1.1. CRM als Teil der Unternehmens- und Marketing-Strategie
1.2. Data-Driven-Decision-Making und agile CRM-Methoden
1.3. Entwicklung einer kundenzentrierten Unternehmenskultur
2. Segmentierung, Individualisierung und Wertsteigerung
2.1. Kundensegmentierung: demografisch, verhaltensorientiert, psychografisch
2.2. Hyper-Individualisierung, prädiktive Analytik, Omni-Channel-Integration
2.3. Kundenwertmanagement: CLV-Berechnung und KI-gestützte Wertanalysen
2.4. Entwicklung und Automatisierung von Loyalty- und Bindungsprogrammen
3. Organisatorische Verankerung und Change-Management
3.1. Rollen und Verantwortlichkeiten im CRM
3.2. Change Readiness und Mitarbeiterakzeptanz
3.3. Integration in Multi-Platform-Umgebungen
3.4. UX, No-Code/Low-Code und Akzeptanzförderung
4. Nachhaltigkeit, CSR und Compliance
4.1. Green CRM und nachhaltige Kundenbindung
4.2. CSR als Differenzierungsmerkmal
4.3. Nachhaltigkeits- und Diversity-Reporting im CRM
4.4. Compliance-Anforderungen und ethische Leitlinien
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die Bedeutung von CRM als strategisches Führungsinstrument für kundenorientierte Unternehmensentwicklung zu verstehen.
- zentrale Methoden der Datenanalyse, Segmentierung und Individualisierung im CRM praxisnah einzuordnen.
- organisatorische und kulturelle Erfolgsfaktoren für die Einführung und Weiterentwicklung von CRM zu identifizieren.
- die Relevanz von Nachhaltigkeit, CSR und Compliance für die langfristige Kundenbindung zu erläutern.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die CRM als strategisches Führungsinstrument nutzen möchten. Es richtet sich an alle, die datenbasierte Kundenansprache, nachhaltige Kundenbindung und die erfolgreiche Implementierung von CRM-Systemen in ihrem Unternehmen vorantreiben wollen.
Relevante Kurse:3525 Operatives Customer Relationship Management
Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer
Inhalt:
1. Operative CRM-Prozesse im Marketing
1.1. Marketing-Automation
1.2. Omni-Channel-Kampagnen und Touchpoint-Analyse
1.3. KI-gestützte Personalisierung und Content Automation
2. Operative CRM-Prozesse im Vertrieb
2.1. Lead-Management und Lead-Scoring mit KI
2.2. Opportunity-Tracking und Sales-Funneling
2.3. Sales-Automatisierung und Integration von IoT
2.4. Key Account Management und persönliche Kundenbetreuung
3. Operative CRM-Prozesse im Service
3.1. Kundenservice: Callcenter, Chatbots, Self-Service
3.2. Social CRM und neue Formen der Kundeninteraktion
3.3. Incident Management und automatisierte Service Recovery
3.4. Integration von KI im Beschwerdemanagement
4. Technologische Umsetzung, Monitoring & Reporting
4.1. Systemüberblick: Salesforce, Microsoft Dynamics, SAP, HubSpot
4.2. Toolauswahl: Kriterien, Implementierungsphasen, Datenethik
4.3. KI-unterstützte Dashboards und automatisierte Reports
4.4. Datenqualität, Reporting-Standards und Compliance-Reporting
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die wichtigsten operativen CRM-Prozesse in Marketing, Vertrieb und Service zu beschreiben und einzuordnen.
- die Rolle von Technologien, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz für erfolgreiches CRM zu erklären.
- praxisnahe Strategien zur Optimierung der Customer Journey und zum Management von Touchpoints zu entwickeln.
- die Bedeutung von Datenqualität, Reporting und Compliance für die langfristige Wirksamkeit des CRM darzustellen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für alle, die operative CRM-Prozesse effektiv steuern und optimieren möchten. Es richtet sich an alle, die den Einsatz moderner Technologien wie KI nutzen wollen, um die Customer Journey gezielt zu gestalten und datenbasierte Entscheidungen im Kundenmanagement zu treffen.
Relevante Kurse:3530 Marketingethik
Prof. Thomas Dreiskämper
Inhalt:
1 Marketingethik: Einordnung und Definition zentraler Begriffe
1.1 Die disziplinäre Verortung der Marketingethik
1.2 Zentrale Begriffe im Umfeld ethischer Diskussionen
2 Theoretische Grundlagen ethischen Handelns und ihre Relevanz für das Marketing
2.1 Die Deontologie – Die Pflichtenethik oder das Verpflichtetsein
2.2 Der Utilitarismus – Die Nutzenethik oder die Sicht auf die Konsequenzen
2.3 Die Tugendethik – Charakterethik oder das Handeln mit Bedacht und Augenmaß
3 Modelle und Konzepte der Marketingethik
3.1 Das Hunt-Vitell-Modell der ethischen Entscheidungsfindung
3.2 Stakeholder-orientierte Modelle
3.3 Corporate Social Responsibility (CSR) im Marketing
3.4 Das Triple-Bottom-Line-Konzept (TBL-Konzept)
4 Das regulatorische Umfeld der Marketingethik
4.1 Empirische Studien zur Umsetzung von ethischem Marketing
4.2 Grauzonen und ethische Problemfelder im Marketing
4.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen, Selbstregulation und ethische Kodizes
5 Ethik im Marketing-Mix
5.1 Ethische Problemstellungen in der Produktpolitik
5.2 Ethische Problemstellungen in der Preispolitik
5.3 Ethische Problemstellungen in der Kommunikationspolitik
5.4 Ethische Problemstellungen in der Distributionspolitik
6 Aktuelle ethische Themendebatten im Umfeld des Marketings
7 Die Verankerung ethischer Prinzipien in KMU
8 Fehlerhaftes Denken führt zu falschen Ergebnissen
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul bearbeitet haben, können Sie:
• kritisch über die Arten von ethischen Dilemmata, denen Sie im Marketing begegnen, diskutieren (Sie verstehen die Problematik),
• die verschiedenen Denkrichtungen der Ethik im Kontext des Marketings einordnen und kritisch vergleichen (Sie können Ihr Wissen anwenden) und
• eigene ethische Vorstellungen in Bezug zu einschlägigen Herausforderungen im Marketing formulieren und ethisch tragbare Lösungen entwickeln (Sie können praktische Lösungen kreieren).
Belegempfehlung:
Dieses Modul eignet sich für alle, die sich mit ethischen Fragestellungen und verantwortungsvollem Handeln auseinandersetzen möchten. Auch CSR-, Nachhaltigkeits- und Kommunikationsverantwortliche, profitieren von den praxisnahen Modellen und Problemfeldern. Insgesamt richtet sich das Material an alle, die Marketing nicht nur ökonomisch, sondern auch ethisch reflektiert betrachten wollen.
Relevante Kurse:4101 Grundlagen des Kulturmanagements
Prof. Dr. Erwin Hoffmann
Inhalt:
1 Grundlagen des Kulturmanagements
1.1 Definitionen und Handlungsfelder
1.2 Kontext und Entwicklung des Managements im Kulturbereich
1.3 Systemik im Kulturmanagement
1.4 Aufgaben im Führungsprozess
1.5 Berufsbild Kulturmanager/Kulturmanagerin
2 Zielsetzung und Planung
2.1 Strategische und operative Planung
2.2 Ziele, Zielsystem und Zielvereinbarungen
2.3 Planungsgrundsätze
3 Organisation und Führung
3.1 Aufbau- und Ablauforganisation
3.2 Wandel und Entwicklung von Organisations(kultur)
3.3 Zusammenarbeit mit Kulturbetrieben
4 Steuerung und Kontrolle
4.1 Controlling und Controllinginstrumente im Kulturbetrieb
4.2 Steuerungsinstrumente für Kulturbetriebe
4.3 Zielerreichung messen
4.4 Kennzahlen und Kennzahlensystem
Studienziele:
Sie sollen nach der Bearbeitung des Moduls
- wissen, was Kulturmanagement bedeutet;
- den Zusammenhang und die Wirkungsweise von Management in Kulturbetrieben verstehen;
- die potenziellen Aufgaben eines/einer Kulturmanagers/in kennen;
- die Besonderheiten von einzelnen Managementhandlungen (wie Zielsetzung, Strategie, Planung, Organisation und Führung) im Kulturbetrieb kennengelernt haben;
- wissen, wie Kulturbetriebe gesteuert werden können.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist von allen Teilnehmenden des Lehrgangs zum/zur Geprüften Kulturmanager/in zu belegen und obligatorisch, da es Basiswissen des Kulturmanagements vermittelt.
Relevante Kurse:4116 Einführung in die Kulturplanung
Bernward Tuchmann
Inhalt:
1 Kulturpolitik in Deutschland
1.1 Historische Entwicklung und Grundlagen der Kulturpolitik
1.2 Das föderale Prinzip der Kulturpolitik
1.3 Kommunale Kulturpolitik
1.4 Vereine und Verbände
2 Grundlagen der Kulturplanung
2.1 Was ist Kulturplanung?
2.2 Wozu dient Kulturplanung?
2.3 Inhalte und Planungsphasen
2.4 Chancen und Risiken von Kulturplanung
3 Methodik und Instrumente
3.1 Planungstypen
3.2 Kommunikation
3.3 Ablauf eines Planungsprozesses
4 Kulturplanung in Deutschland
4.1 Historische Entwicklung
4.2 Aktuelle Planungen
Fazit
Studienziele:
Nach Erarbeiten des Moduls …
- haben Sie Entwicklung und Grundlagen der Kulturpolitik und ihr föderales Prinzip in Deutschland kennengelernt;
- wissen Sie, wozu Kulturplanung dient, welche Inhalte und Planungsphasen sie enthält und welche Chancen und Risiken sie birgt;
- verstehen Sie die Methodik von Kulturplanung, ihre Instrumente und unterschiedlichen Planungstypen;
- kennen Sie die Bedeutung der Kommunikation der Prozessbeteiligten und den möglichen Verlauf eines Planungsprozesses;
- erhielten Sie Einblick in konkrete aktuelle Beispiele aus der Planungspraxis.
Belegempfehlung:
Wer sich mit den strategischen Aufgaben im Kulturmanagement auseinandersetzen will, sollte dieses Modul belegen und sich somit mit deren Rahmenbedingungen, Prozessbeteiligten, Inhalten und Wirkungen befassen.
Relevante Kurse:4121 Kultur und Wirtschaft
Prof. Dr. Armin Klein
Inhalt:
1 Grundlagen
1.1 Was heißt „Kultur“?
1.2 Was heißt „Wirtschaft“?
1.3 Der Kulturbetrieb
2 Das Verhältnis von Kultur und Wirtschaft im Wandel
2.1 Kulturpolitik als zentrale Rahmenbedingung für das Verhältnis von Kultur und Wirtschaft in Deutschland
2.2 Aspekte des Verhältnisses von Kultur und Wirtschaft
3 Die Wirtschaft als Förderer von Kunst und Kultur
3.1 Formen der Kulturförderung durch die Wirtschaft
3.2 Gründe für die unternehmerische Kulturförderung in Deutschland
Ausblick
Studienziele:
Nach der intensiven Beschäftigung mit diesem Modul sollen Sie
- Klarheit über bestimmte Grundbegriffe aus dem Kultur- und Wirtschaftssektor haben;
- die verschiedenen wirtschaftlichen Aspekte von Kunst und Kultur erkennen;
- die Bedeutung des kulturpolitischen Diskurses für das Verhältnis von Wirtschaft und Kultur in Deutschland einschätzen;
- die unterschiedlichen Aspekte des Kunst- und Kultursektors aus volkswirtschaftlicher Perspektive kennen;
- die unterschiedlichen Formen unternehmerischer Kunst- und Kulturförderung unterscheiden können;
- Bescheid wissen über die Motive wirtschaftlicher Kunst- und Kulturförderung.
Belegempfehlung:
Der Beitrag der Wirtschaft zu Kunst und Kulturförderung ist wichtig und hoch, gleichzeitig ist Kunst und Kultur für die betriebliche Kommunikation und das Marketing bedeutsam. Wer diese Zusammenhänge verstehen will und wissen will, weshalb die Kreativwirtschaft das Modell zukünftigen Wirtschaftens darstellt, dem wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:4135 Kultur – Gesellschaft – Politik: Eine Einführung in die Kulturpolitik
Prof. Dr. Max Fuchs
Inhalt:
1 Grundbegriffe
1.1 Gesellschaft und Gesellschaftstheorien: Wie wir zusammen leben
1.2 Kulturbegriffe, Kultur der Moderne, kultureller Wandel
1.3 Politik und Politiktheorien
1.4 Kulturpolitik als Gestaltung der Kultur
2 Was ist Kulturpolitik?
2.1 Zur Geschichte der Kulturpolitik
2.2 Akteure, Ebenen und Felder in der Kulturpolitik
2.3 Konzeptionen von Kulturpolitik
2.4 Begründungen von Kulturpolitik
2.5 Kulturmanagement als Kulturpolitik?
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sollten Sie
- eigenes professionelles Verständnis von Kultur, Politik und Kulturpolitik beschreiben und von alternativen Verständnisweisen unterscheiden können;
- die Strukturen, die möglichen Ziele und Inhalte und die jeweiligen Akteure der Kulturpolitik mit ihren Handlungsmöglichkeiten und Instrumenten kennen;
- die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Kulturpolitik und Kulturmanagement sowie kulturpolitische Interventionsmöglichkeiten des Kulturmanagements benennen können;
- aktuelle Probleme, mit denen sich die Kulturpolitik befasst, kennen und deren Relevanz für das Kulturmanagement einschätzen können.
Belegempfehlung:
Wer sich für die theoretischen Hintergründe und für das sich sich stets wandelnde Verständnis von Kulturpolitik interessiert, sollte das Modul belegen. Mit dessen Inhalten soll dann die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Akteuren auf Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen optimiert werden können.
Relevante Kurse:4146 Strategieentwicklung für Kulturbetriebe
Elke Susanne Sieber, M.A.
Daniel Wensauer-Sieber, M.A.
Nina Löffler, B.A.
Inhalt:
1 Grundlagen der Strategieentwicklung
1.1 Strategie und strategisches Management
1.2 Kulturbetriebe und ihre Stakeholder
1.3 Grundsätzliche Herausforderungen und Chancen für Kulturbetriebe
1.4 Systemisches Denken
2 Strategieentwicklung als Prozess
2.1 Strategische Analysephase
2.2 Vision und Leitbild
2.3 Definition der Mission und der Ziele
2.4 Umsetzungsstrategien
2.5 Evaluierungsphase
3 Strategieentwicklung in der Implementierung
3.1 Die Organisation: Mitarbeitende und Führungskräfte
3.2 Das System: Stakeholdermanagement
3.3 Changemanagement
3.4 Nachhaltigkeit schaffen
4 Strategieentwicklung für Kulturbetriebe 4.0
4.1 Digitalisierung
4.2 Die gesellschaftliche Relevanz von Kunst
Schlussbetrachtung
Studienziele:
Sie lernen anhand dieses Moduls
- die Grundlagen der Strategieentwicklung im Kulturbetrieb zu kennen;
- Kulturbetriebe und deren Stakeholder zu definieren;
- die fünf Phasen der Strategieentwicklung wiederzugeben;
- Ideen zu entwickeln, wie man in der Praxis Methoden aus der Strategieentwicklung anwendet und implementiert;
- die künftigen Herausforderungen für Kulturbetriebe zu erkennen;
- systemische Denkweisen im Grundsatz zu verstehen und deren Denkansatz nachzuvollziehen.
Belegempfehlung:
Kulturbetriebe stehen unter Zeit-, Leistungs- und Finanzdruck. Um diesem standhalten und proaktiv werden zu können, benötigt es Strategien. Wer sich damit beschäftigen will, wie Strategien in Kulturbetrieben entwickelt, eingebunden und umgesetzt werden können, dem sei dieses Modul empfohlen
Relevante Kurse:4202 Kulturfinanzierung
Prof. Dr. Tom Koch
Inhalt:
1 Grundlagen
1.1 Begriffe
1.2 Das Drei-Sektoren-Modell
1.3 Systematik der Finanzierungsarten
1.4 Formen der Kulturförderung
1.5 Verortung des Finanzbereichs in Kulturbetrieben
2 Öffentliche Kulturförderung
2.1 Begriffe
2.2 Rahmenbedingungen öffentlicher Kulturförderung
2.3 Öffentliche Kulturförderung in Deutschland
2.4 Kulturförderung in Europa
3 Private Kulturförderung
3.1 Begriffe
3.2 Kulturförderung durch Unternehmen
3.3 Kulturförderung durch Stiftungen
3.4 Kulturförderung durch Privatpersonen
4 Eigenfinanzierung
4.1 Begriffe
4.2 Finanzierung meets Marketing
4.3 Primärerlöse und Preisgestaltung
4.4 Sekundärerlöse
5 Querschnittsaufgaben
5.1 Kapitalmarktfinanzierung
5.2 Public-Private-Partnerships
Fazit
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, dann …
• kennen Sie die unterschiedlichen Finanzierungsarten eines Kulturbetriebs und die dazugehörigen Finanzierungsquellen;
• haben Sie einen Überblick über die Strukturen der öffentlichen Kulturförderung und die Ebenen, auf denen Kultur gefördert wird;
• sind Sie in der Lage, die wichtigsten Formen der privaten Kulturförderung zu charakterisieren und ihre jeweiligen Instrumente zu benennen;
• wissen Sie um die Möglichkeiten, mit denen Kulturbetriebe aus eigener Kraft Geld verdienen und damit zur Finanzierung ihrer Angebote beitragen können;
• sind Sie vertraut mit den Grundlagen der Kapitalbeschaffung für Kulturbetriebe.
Belegempfehlung:
Wir empfehlen dieses Modul den Teilnehmenden, die maßgeblich am Beschaffen von Ressourcen für Kulturproduktionen und kulturelle Güter beteiligt sind.
Relevante Kurse:4275 Ausgewählte rechtliche Grundlagen für das Kulturmanagement
Christoph Weiß
Felix Bünger
Inhalt:
1 Aspekte des Zivilrechts
1.1 Das allgemeine Zivilrecht
1.2 Aspekte des allgemeinen Schuldrechts
1.3 Aspekte des besonderen Schuldrechts
2 Aspekte des Urheberrechts
2.1 Das Werk
2.2 Werkarten
2.3 Inhalt des Urheberrechts
2.4 Das Urhebervertragsrecht
2.5 Die Vergütung
2.6 Schranken des Urheberrechts
3 Aspekte des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
3.1 Entstehungsgeschichte
3.2 Der Grundrechtskonflikt
3.3 Interessenabwägung zur Lösung des Grundrechtskonflikts
3.4 Besonderheiten im Hinblick auf das Recht am eigenen Bild
3.5 Normative Zuordnung der Interessenabwägung
Studienziele:
- Sie bekommen Grundlagen des Privatrechts vermittelt;
- Sie verstehen das Zustandekommen von Verträgen, damit Ihnen im Alltag ein souveränes Vertragsmanagement gelingt;
- Sie können Grundlagen im Urheberrecht darlegen, die Sie befähigen, den Wirtschaftsprozess in Hinblick auf das geistige Eigentum zu verstehen;
- Sie können das allgemeine Persönlichkeitsrecht in diesem Kontext verstehen und bewerten.
Belegempfehlung:
Rechtliche Grundlagenkenntnisse benötigt jeder Kulturmanager/in. Wenn Sie Interesse für Besonderheiten des Zivilrechts in der Kultur- und Kreativwirtschaft haben, für das Urheberrecht und das Persönlichkeitsrecht haben, sollten Sie das Modul belegen.
Lesen Sie im ManagementJournal einen Artikel von Rechtsanwalt Christoph Weiß zur Frage des Urheberrechts und dem Umgang der Musikverlage damit.
Relevante Kurse:4301 Digitales Marketing im Kulturmanagement
Holger Kurtz
Inhalt:
1 Der Begriff „Digitalisierung“
1.1 User Centricity und meritorische Güter
1.2 Internationaler Wettbewerb
2 Strategisches digitales Marketing
2.1 Die strategischen Phasen
2.2 Beispielhaftes Vorgehen
3 Content-Marketing
4 Web-Analytics
4.1 Die Phasen der Webseitennutzung
4.2 Google Analytics
4.3 Grenzen der Webanalyse
5 Database-Marketing
5.1 Kundendaten im Kulturbetrieb
5.2 Customer Journey
5.3 Handlungsempfehlungen aus Datenanalysen
6 Social-Media-Marketing
7 Display-Anzeigen
8 Suchmaschinenmarketing
8.1 Suchmaschinenoptimierung (SEO): die eigene Webseite
8.2 Externe Links
8.3 Suchmaschinenwerbung – am Beispiel Google Ads
9 Direkt-Marketing
9.1 Customer Lifetime Value
9.2 E-Mail- und Newsletter-Marketing
10 Affiliate- und Influencer-Marketing
10.1 Affiliate-Marketing
10.2 Influencer-Marketing
Resümee
Studienziele:
Nachdem Sie sich das Modul angeeignet haben, sind Sie in der Lage,
- das Zusammenspiel digitaler Marketing-Kanäle zu managen;
- Chancen und Risiken der Digitalisierung zu erkennen;
- eine digitale Marketing-Strategie für Ihren Kulturbetrieb zu gestalten;
- den Kaufprozess von Besucherinnen und Besuchern zu definieren;
- Software zu nennen, die Ihnen dies ermöglicht.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird – mit Ausnahme derer, die sich im digitalen Marketing schon sehr sicher fühlen oder dieses anderen überlassen wollen – allen angehenden Kulturmanagern und Kulturmanagerinnen empfohlen.
Relevante Kurse:4321 Personalmanagement in Kulturbetrieben
Dr. Jutta Ackerschott
Katrin Waldeck
Inhalt:
Einleitung
1 Rahmenbedingungen von Kulturbetrieben
1.1 Trägerschaft
1.2 Rechtsform
1.3 Unternehmensstruktur
1.4 Arbeitsrecht
1.5 Personalentlohnung
2 Personalbedarf
2.1 Personalplanung und -einsatz
2.2 Personalgewinnung
3 Führung und Motivation
3.1 Führungsstile
3.2 Motivation
3.3 Kommunikation
3.4 Feedback
3.5 Werte und Ziele
3.6 Teambildung und Teamführung
3.7 Führung von Honorarkräften
3.8 Personalentwicklung
3.9 Controlling
Schlussbetrachtung
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben,
- wissen Sie um die Verantwortung der Träger von Kulturbetrieben und kennen die gängigen Rechtsformen von Kultureinrichtungen;
- haben Sie einen Überblick über den rechtlichen Rahmen von Arbeitsverhältnissen und kennen die Grundregeln der Entlohnung des Personals;
- haben Sie grundsätzliche Kenntnisse in den Bereichen Personalplanung und Personalgewinnung
- haben Sie sich mit Führung und Motivation auseinandergesetzt und kennen die Bedeutung der Kommunikation als Führungsinstrument;
- haben Sie einen Überblick über das Zusammenspiel von Kommunikation und Controlling.
Belegempfehlung:
Das Personal in Kulturbetrieben ist vielfältig: künstlerisches, kaufmännisches, wissenschaftliches und technisches Personal will gewonnen, gebunden, motiviert und geführt werden. Mit diesem Modul erhalten Sie einen weitgehenden Einblick in die diversen Aufgabenstellungen von Personalverantwortlichen im Kulturbetriebe.
Relevante Kurse:4322 Personalmanagement in Kulturbetrieben
Katrin Waldeck
Dr. Jutta Ackerschott
Inhalt:
Einleitung
1. Rahmenbedingungen von Kulturbetrieben
1.1 Trägerschaft
1.2 Rechtsform
1.3 Unternehmensstruktur
1.4 Arbeitsrecht
1.5 Personalentlohnung
2. Personalbedarf
2.1 Personalplanung und -einsatz
2.2 Personalgewinnung
3. Führung und Motivation
3.1 Führungsstile
3.2 Motivation
3.3 Kommunikation
3.4 Feedback
3.5 Werte und Ziele
3.6 Teambildung und Teamführung
3.7 Führung von Honorarkräften
3.8 Personalentwicklung
3.9 Controlling
Schlussbetrachtung
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben,
- wissen Sie um die Verantwortung der Träger von Kulturbetrieben und kennen die gängigen Rechtsformen von Kultureinrichtungen;
- haben Sie einen Überblick über den rechtlichen Rahmen von Arbeitsverhältnissen und kennen die Grundregeln der Entlohnung des Personals;
- haben Sie grundsätzliche Kenntnisse in den Bereichen Personalplanung und Personalgewinnung;
- haben Sie sich mit Führung und Motivation auseinandergesetzt und kennen die Bedeutung der Kommunikation als Führungsinstrument;
- haben Sie einen Überblick über das Zusammenspiel von Kommunikation und Controlling.
Belegempfehlung:
Das Personal in Kulturbetrieben ist vielfältig: künstlerisches, kaufmännisches, wissenschaftliches und technisches Personal will gewonnen, gebunden, motiviert und geführt werden. Mit diesem Modul erhalten Sie einen weitgehenden Einblick in die diversen Aufgabenstellungen von Personalverantwortlichen im Kulturbetriebe.
Relevante Kurse:4401 Einführung in das Kulturmarketing
Prof. Dr. ing. Dipl. Chem. Dipl.-Hdl. Nicole Schwarz
Inhalt:
1 Grundlagen und Ziele des Kulturmarketings
1.1 Kulturmarketing: Definition, Relevanz und Besonderheiten
1.2 Ziele des Kulturmarketings
2 Strategien zur Zielerreichung
2.1 Die Schritte der strategischen Marketingplanung
2.2 Ausgewählte Steuerungs-Instrumente
2.3 Übergeordnete Strategien im Kulturmarketing
2.4 Markenstrategie
2.5 Audience Development
2.6 Kooperationen
3 Instrumente des Kulturmarketings
3.1 Überblick über den Marketing-Mix
3.2 Die Produkt- und Leistungspolitik einer Kultureinrichtung (Product)
3.3 Die Servicepolitik einer Kultureinrichtung (People)
3.4 Die Preispolitik einer Kultureinrichtung (Price)
3.5 Die Distributionspolitik einer Kultureinrichtung (Place)
3.6 Die Kommunikationspolitik einer Kultureinrichtung (Promotion)
Ausblick
Studienziele:
- Sie erkennen die Besonderheiten des Kulturmarketings
- Sie können die Unterschiede zwischen Kulturmarketing und der Vermarktung anderer Produkte und Dienstleistungen berücksichtigen
- Sie können die relevanten Akteure auf dem Kulturmarkt identifizieren und geeignete Marketingstrategien entwickeln
- Sie können den Markt für kulturelle Produkte und Dienstleistungen analysieren
- Sie formulieren konkrete Marketingziele für anvisierte Marktteilnehmer
- Sie entwickeln Strategien, um diese Ziele zu erreichen
- Sie wenden die geeigneten Instrumente an, um eigene Produkte und Dienstleistungen auf dem Kulturmarkt abzusetzen
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist für Teilnehmende relevant, die noch wenig Erfahrung im Kulturmarketing haben und deswegen ein Einführung benötigen. Sie können sich das erforderliche Grundlagenwissen aneignen und dann Verantwortung im Marketing des Kulturbetriebs übernehmen.
Relevante Kurse:4501 Fallstudie Kulturmanagement
Prof. Dr. Erwin Hoffmann
Inhalt:
Vorbemerkung: Dieses Modul stellt eine Besonderheit im Lehrgang Kulturmanagement dar. Die Fallstudie bietet einen übergreifenden praxisorientierten Lern- und Arbeitsansatz, das heißt es wird Ihnen ermöglicht, die erlernten Inhalte aus vielen verschiedenen Modulen auf eine fiktive öffentlich-rechtliche Kultureinrichtung zu übertragen und anzuwenden. Sie finden dafür Fragen und Musterlösungen zur konkreten Strategieentwicklung, zum Controlling, zu den Public Relations und weiteren Teilbereichen dieser Kultureinrichtung und haben so die Möglichkeit Ihr Wissen anhand der Fallstudie zu festigen und zu vertiefen.
Gliederung
1 Hinweise zur Fallstudienmethodik
2 Kulturmanagement und der systemische Ansatz für die Fallstudie
3 Beschreibung der Kultureinrichtung: Kölner Kultur Zentrum (KöKuZe)
3.1 Unternehmensphilosophie und Unternehmenskultur
3.2 Hinweise zum Corporate Design
3.3 Hinweise zu Corporate Communications
3.4 Hinweise zur Strategie
3.5 Organigramm
3.6 Unternehmensgeschichte
3.7 Hinweise zur bisherigen Organisationsentwicklung
3.8 Kundenstruktur
3.9 Die Stakeholder des Kölner Kultur Zentrums
3.10 Führung und Personalentwicklung
3.11 Organisation und Finanzierung
3.12 Lage des KöKuZe
3.13 Informationen zur Sachmittelausstattung
3.14 Informationen zur Personalausstattung der Fachbereiche
3.15 Hinweise zu den wesentlichen internen Akteuren
3.16 Hinweise zu den laufenden Programmen und Sonderprojekten
4 Aufgaben
Antworten zu den Kontrollfragen
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul erarbeiten haben
- sollen Sie komplexe unternehmerische Realitäten im Arbeitsfeld Kunst und Kultur am Praxisbeispiel analysieren können
- haben Sie Ihr – über die Bearbeitung der anderen Module – gelerntes Wissen eingesetzt, angewandt und damit vertieft
- konnten Sie Ihre Lösungs- und Entscheidungsfindung als Kulturmanager/in anhand einer überschaubaren Datenbasis trainieren
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfehlen wir allen Kulturmanager/innen, die in kulturellen Betrieben, als Kulturanbietende oder in der Planung und Organisation von kulturellen Veranstaltungen konkret und praktisch arbeiten (wollen) und sich auf diese Tätigkeit und den oft mit Überraschungen gespickten Alltag vorbereiten wollen.
Relevante Kurse:4511 Museums- und Ausstellungsmanagement
Dr. David Hissnauer
Inhalt:
I. Museumsmanagement
1.1 Grundlagen
1.2 Museen in Deutschland
1.3 Begriff und Entwicklung des Museumsmanagements
1.4 Berufsbild Museumsmanager (m/w/d)
2.Strukturen und Rahmenbedingungen
2.1. Leitbild und Museumskonzept
2.2 Trägerschaft und Betriebsformen
2.3 Finanzierung
2.4 Organisation und Personal
3 Ausgewählte Handlungsfelder
3.1 Publikumsentwicklung
3.2 Fundraising
3.3 Digitale Strategien
II. Ausstellungsmanagement
1 Grundlagen
1.1 Die Ausstellung
1.2 Die Ausstellung als Projekt
1.3 Berufsbild Ausstellungsmanager (m/w/d)
2 Von der Idee bis zum Abschlussbericht: Phasen einer Ausstellung
2.1 Vorprojektphase
2.2 Planungsphase
2.3 Realisierungsphase
2.4 Folgephase
2.5 Abschlussphase
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage
- die Rahmenbedingungen der Museumsarbeit zu beschreiben und Handlungsfelder des Museumsmanagements zu benennen;
- verschiedene Trägerschafts- und Betriebsformen von Museen zu unterscheiden, sowie die Organisation eines Museums, seine Finanzierung und seine Personalstrukturen nachzuvollziehen;
- Publikumsentwicklung als Querschnittsaufgabe der Museumsarbeit einzuordnen;
- die Bedeutung privater Kulturförderung für den Museumsbetrieb zu verstehen;
- die Entwicklung digitaler Strategien nachzuvollziehen;
- Ausstellungsmanagement als Projektmanagement zu begreifen;
- die Phasen eines Ausstellungsprojekts von der Idee bis zum Abschlussbericht zu beschreiben.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die als Kurator/in, Ausstellungsplanende oder im Museum tätig sein wollen, empfehlen wir dieses stark praxisbezogene Modul.
Relevante Kurse:4521 Theatermanagement
Prof. Dr. Thomas Schmidt
Inhalt:
1 Theatermanagement – Gegenstand und Ziele
1.1 Die Gliederung der Theaterlandschaft
1.2 Der Auftrag des Theaters und die Ziele des Theatermanagements
2 Managementfunktionen und -instrumente im Theater
2.1 Die Leitung des Theaterbetriebs
2.2 Steuerung und Organisation des Theaterbetriebs
2.3 Planung und Planungsinstrumente im Theaterbetrieb
2.4 Produktionsprozesse im Theaterbetrieb und deren Management
2.5 Management und Vertrieb
2.6 Finanzmanagement
2.7 Personalmanagement und Personalentwicklung
2.8 Unternehmenskommunikation und Stakeholder-Management
3 Organisationsstrukturen im Theater
3.1 Theatertypen, Trägerschaft und Aufsicht
3.2 Leitungsmodelle
3.3 Betriebsgremien
3.4 Tarifverträge
4 Herausforderungen für ein modernes Theatermanagement
4.1 Veränderungen und Krisen
4.2 Planungs- und Erfolgsrisiken – Pandemien, Ensemble-Fluktuation
4.3 Wirtschaftliche Risiken
4.4 Überproduktion
4.5 Machtmissbrauch, Diskriminierung, sexueller Missbrauch
4.6 Mangelnde Nachhaltigkeit
5 Ausblick: Optionen für nachhaltige und zukunftsfähige Theaterstrukturen
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul angeeignet haben, werden Sie …
- die wichtigen Managementfunktionen und -instrumente im Theater kennen,
- die Prozesse und Beziehungen des Theaterbetriebs kennengelernt haben,
- sich in die Aufgaben eines Theatermanagers oder einer Theatermanagerin eingearbeitet haben und
- die Herausforderungen für ein modernes Theatermanagement und erste Optionen zu deren Bewältigung kennen.
Belegempfehlung:
Wollen Sie im Theater eine verantwortliche Aufgabe übernehmen? Dann sollten Sie die Konzepte und Instrumente kennen, die dem Zweck dienen, ein Theater zu steuern oder zu leiten. Sollten Sie Ihren Beitrag zu Organisation von zukunftsfähigen Theatern beitragen wollen, empfehlen wir Ihnen dieses Modul
Relevante Kurse:4525 Konzert- und Orchestermanagement
Gerald Mertens
Inhalt:
1 Grundlagen des Orchestermanagements
1.1 Definition und Ziele
1.2 Arbeitsplatzbeschreibung Orchesterbüro
1.3 Wesentliche Aufgaben im Orchestermanagement
1.4 Handlungsfelder und Kompetenzen
1.5 Unterschiedliche Parameter im Orchestermanagement
1.6 Fachwissen und Wissensbereiche
2 Schwerpunkt: Konzert- und Veranstaltungsmanagement
2.1 Kalkulation von Kosten und Erlösen
2.2 Übliche Veranstalterkonstellationen bei Konzerten
2.3 Konzert- und Veranstaltungsorganisation
2.4 Typische Managementprozesse und -abläufe im Orchesterbetrieb
2.5 Marketing für Orchester
3 Grundlegende Organisationsstrukturen von Orchestern
3.1 Orchestertypologie
3.2 Rechtsträger- und Finanzstrukturen sowie Rechtsformen
3.3 Betriebliche Mitbestimmung und Gremien
3.4 Flächen und Haustarifverträge
4 Herausforderungen udn Chancen für Orchester
4.1 Öffentliche Förderung und eigene Einnahmen, Kostenstrukturen und besondere Probleme
4.2 Relevanz von Orchestern, Markenführung, Leitbild und Selbstverständnis
4.3 Publkumsbindung und -entwicklung
Ausblick: Die Zukunft beginnt jetzt – Handlungsszenarien für ein zeitgemäßes Konzert- und Orchestermanagement
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, …
- kennen Sie die wichtigsten Punkte zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Konzerts;
- haben Sie ein Grundverständnis von wesentlichen Organisationabläufen und Beteiligten in einem professionellen Orchesterbetrieb entwickelt;
- kennen Sie die Grundzüge der Finanzierung einzelner Konzertveranstaltungen sowie gesamter Orchesterbetriebe;
- kennen Sie wichtige Elemente des Marketings im Konzert- und Orchesterbetrieb und im Besonderen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
- haben Sie Grundkenntnisse im Bereich der Publikumsbindung und -entwicklung.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die Funktionsweisen und Abläufe professioneller Orchester zunächst verstehen und später selbst managen wollen.
Relevante Kurse:4531 Eventmanagement
Dr. Birgit Lutzer
Inhalt:
1 Facetten des Eventmanagements
1.1 Definition und Abgrenzung von ähnlichen Begriffen
1.2 Arten und Zielsetzungen von Events
1.3 Der Beruf Eventmanager oder -managerin
2 Die Rollen im Eventmanagement
2.1 Auftraggebende / Kundinnen und Kunden
2.2 Veranstalter/-in und Betreiber/-in
2.3 Projektleitung
2.4 Ausführende
2.5 Gäste oder Teilnehmende
3 Eventmanagement als Projektmanagement
3.1 Die Phasen
4 Das Eventkonzept
4.1 Ziele und Zielgruppen
4.2 Idee / Motto / roter Faden
4.3 Eventarten und deren Ziele
5 Rahmenbedingungen und Vermarktung
5.1 Genehmigungen & Co.
5.2 Zeit- und Ablaufpläne
5.3 Finanzierung und Risikoabfederung
5.4 Vermarktung
6 Dokumentation und Auswertung
Ein Wort zum Schluss
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sollten Sie in der Lage sein,
- die große Bandbreite des Eventmanagements zu skizzieren;
- das Berufsfeld der Eventmanagerin oder des Eventmanagers zu umreißen;
- zu begründen, warum Eventmanagement Projektmanagement ist;
- den Nutzen und die Inhalte eines Eventkonzepts darzustellen;
- Rechtsgebiete und Vorschriften zu nennen, die Sie beim Eventmanagemet beachten müssen;
- geeignete Marketing- und PR-Maßnahmen für ein Event auszuwählen sowie
- den Erfolg eines Events anhand von Kennzahlen und Auswertungsinstrumenten zu messen und zu dokumentieren.
Belegempfehlung:
Das Modul ist wichtig für alle Teilnehmenden, die Freude am Organisieren von Veranstaltungen haben, sei es innerhalb eines Unternehmens oder mit externem Auftraggebern. Dabei ist vielerlei zu beachten und dazu erhalten Sie Hintergrundwissen in diesem Modul.
Relevante Kurse:4540 Kulturvermittlung
Prof. Dr. Erwin Hoffmann
Inhalt:
1 Kultur und Vermittlung – eine Annäherung
1.1 Was Kunst und Vermittlung miteinander zu tun haben
1.2 Entwicklungen
1.3 Begriffsklärungen
2 Rahmenbedingungen, Verantwortliche und Adressaten der Kulturvermittlung
2.1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
2.2 Institutionelle Rahmenbedingungen und Kulturvermittlungsauftrag
2.3 Die Kompetenzen des Kulturvermittelnden
2.4 Zielgruppen der Kulturvermittlung
3 Ziele der Kulturvermittlung
3.1 Die Notwendigkeit von Zielen
3.2 Grundsätzliche Ziele der Kulturvermittlung
3.3 Das Erreichen des (potenziellen) Publikums als kulturpolitisches Ziel
3.4 Didaktische Ziele der Kulturvermittlung
3.5 Konkretisierung von Lehr- und Lernzielen
3.6 Zielformulierung und Zielcontrolling
3.7 Achtung: Zeitaspekt
4 Kulturvermittlung in ausgewählten Arbeitsfeldern
4.1 Kulturvermittlung bei den aufführenden Künsten
4.2 Kulturvermittlung in den bildenden Künsten
4.3 Kulturvermittlung für ein älteres Publikum
4.4 Vermittlung von Geschichte
5 Erfolgsfaktoren gelingender Kulturvermittlung
Studienziele:
Nach Abschluss dieses Moduls sollten Sie …
- wissen, was unter Kulturvermittlung zu verstehen ist und welche verschiedenen Ansätze es gibt,
- das Anforderungsprofil für Kulturvermittler kennen,
- die Bedeutung des heterogenen (potenziellen) Publikums für Kulturvermittlung erkennen,
- eine Vorstellung davon entwickeln, wie Kulturvermittlung in verschiedenen Kultursparten gelingen kann.
Belegempfehlung:
Da Kulturvermittlung zu professionellen Funktionen des Kulturbetriebs und zu den Aufgaben des Kulturmanagements gehört, empfehlen wir dieses Modul allen Teilnehmenden, die sich Hintergrundwissen und Handlungsempfehlungen dazu aneignen wollen.
Relevante Kurse:4560 Management von Filmfestivals
Dr. Annette Scholz
Inhalt:
1 Grundlagen
1.1 Entstehung des Formats Festival
1.2 Differenzierungen von Filmfestivals – Festivalkategorien
1.3 Zwischen Filmkunst und Web 2.0
2 Aufbauwissen: Wie organisiert man ein Filmfestival?
2.1 Konzeptphase
2.2 Planungsphase
2.3 Durchführungsphase
2.4 Nachbereitungsphase
3 Tendenzen seit der Digitalisierung
3.1 Filmfestival und Digitalisierung
3.2 Veränderung der Sehgewohnheiten
Studienziele:
Nach dem Durcharbeiten des Moduls sind Sie in der Lage
- Filmfestivalmanagement zu definieren und seine Handlungsfelder zu benennen;
- Filmfestivaltypen zu unterscheiden und hinsichtlich der gesellschaftlichen Absichten der Filmbranche zu definieren;
- die Problematik der Ansiedlung des Films zwischen Filmkunst und Filmindustrie zu verstehen;
- ein Filmfestival zu organisieren, mitsamt Finanzierung und Personal;
- die verschiedenen Phasen eines Filmfestival von der Konzeption bis zur Nachbereitung nachzuvollziehen;
- den Einfluss der Digitalisierung und des Internets auf Filmfestivals und deren Entwicklung zu beurteilen.
Belegempfehlung:
Für Kulturmanager und Kulturmanagerinnen, die ihre berufliche Zukunft in diesem Schwerpunkt sehen bzw. die Filmfestivals planen, durchführen oder auch als externe Kraft unterstützen wollen.
Relevante Kurse:4570 Projektmanagement in Kulturbetrieben
Elke Susanne Sieber, M.A.
Nadine Rahner
Inhalt:
1 Grundlagen des Projektmanagements in Kulturbetrieben
1.1 Projekt, Projektmanagment und Controlling
1.2 Phasen eines Projektes
1.3 Projektmanagement im Wandel
1.4 Faktor Mensch
1.5 Software
2 Phase 1: Definitionsphase
2.1 Entstehung eines Projektes und Projektauftrag
2.2 Projektziele und Aufgabenfelder/-bereiche
2.3 Stakeholder Management
2.4 Teambildung
2.5 Herausforderungen und Risiken im Blick behalten
3 Phase 2: Planungsphase
3.1 Projekt-Struktur-Plan (PSP)
3.2 Maßnahmenplanung
3.3 Arbeitspakete
3.4 Meilensteine
3.5 Vom PSP zu den Teilplänen
4 Phase 3: Realisierungsphase
4.1 Steuerung /Controlling
4.2 Kernelemente des Controlling
5 Phase 4: Abschlussphase
5.1 Evaluation
5.2 Projektabschlussbericht
5.3 Abschlussfeier
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage,
- die Grundlagen des Projektmanagements zu kennen;
- die Faktoren des Wandels im Projektmanagement darzulegen;
- die Herausforderungen von Projektmanagement in kulturellen Betrieben zu benennen;
- die vier Phasen eines Projektes und ihre Instrumente wiederzugeben;
- die Rolle der Menschen im Projektmanagement darzulegen;
- die unterschiedlichen Entstehungskontexte eines Projekts zu kennen;
- projektphasenorientiert die richtigen Instrumente einzusetzen;
- die Chancen und Risiken des PMs zu benennen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul eignet sich für Kulturmanager und Kulturmanagerinnen (in spe), die Projekte steuern können wollen oder deren Planung und Realisierung unterstützen oder verantworten wollen, unabhängig von der Kultursparte oder der Größe des kulturellen Betriebes.
Relevante Kurse:4580 Nachhaltigkeit im Kulturmanagement
Dr. Annett Baumast
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlagen
1.1 Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs
1.2 Nachhaltigkeit Stand heute: Ansätze und Definitionen
1.3 Bedeutung von Nachhaltigkeit für den Kulturbetrieb
1.4 Nachhaltigkeitsthemen für Kulturbetriebe
2 Nachhaltigkeitsmanagement in Kulturbetrieben
2.1 Struktur von Nachhaltigkeitsmanagementsystemen
2.2 Bestandsaufnahme: Wo stehen wir?
2.3 Planen: Wo wollen wir hin?
2.4 Umsetzen: Welche Schritte nehmen wir uns vor?
2.5 Überprüfen: Sind wir auf dem richtigen Weg?
2.6 Anpassen: Kurskorrektur, wenn nötig
3 Instrumente für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmanagement
3.1 Nachhaltigkeit messbar machen: CO2-Rechner und mehr
3.2 Leitfäden für Kultureinrichtungen
3.3 Initiativen und Projekte für mehr Nachhaltigkeit in Kulturbetrieben
4 Zertifikate für und Berichterstattung über Nachhaltigkeit in Kulturbetrieben
4.1 Nachhaltigkeitszertifikate
4.2 Rechtslage und Tools zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
Ausblick
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie…
- die Entwicklung und heutigen Ansätze von Nachhaltigkeit erläutern sowie ihre Bedeutung für Kulturbetriebe darstellen.
- zentrale Nachhaltigkeitsthemen identifizieren und in die Praxis des Kulturmanagements übertragen.
- ein Nachhaltigkeitsmanagementsystem für Kulturbetriebe planen, umsetzen und überprüfen.
- geeignete Instrumente, Zertifikate und Berichtsformate für nachhaltiges Kulturmanagement auswählen und anwenden.
- aktuelle Initiativen und künftige Herausforderungen für nachhaltiges Handeln im Kulturbereich reflektieren.
Belegempfehlung:
Dieses Modul eignet sich besonders für Teilnehmer, die ihre Kompetenzen im Kulturmanagement um fundiertes Wissen und praxisorientierte Instrumente zur Umsetzung von Nachhaltigkeit erweitern möchten.
Relevante Kurse:6100 Grundlagen der Immobilienwirtschaft
Prof. Dr. Holger Paschedag
Inhalt:
1 Die Immobilie als besonderes Wirtschaftsgut
1.1 Standortgebundenheit
1.2 Unteilbarkeit
1.3 Einmaligkeit
1.4 Lange Produktionsdauer
1.5 Hohe Produktionskosten
1.6 Langlebigkeit
1.7 Hohe Transaktionskosten
2 Immobiliennutzungsarten
2.1 Wohnimmobilien
2.2 Gewerbeimmobilien allgemein
2.3 Büroflächen
2.4 Handelsflächen
2.5 Hotelimmobilien
2.6 Logistikimmobilien
2.7 Spezielle Managementimmobilien
2.8 Spezialimmobilien
3 Volkswirtschaftliche Besonderheiten von Immobilienmärkten
3.1 Volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft
3.2 Differenzierung in regionale Teilmärkte
3.3 Kennziffern zur Beurteilung von Immobilienmärkten
3.4 Klassifizierungen von Immobilieninvestitionen
3.5 Zusammenspiel zwischen Nutzungs- und Investitionsmarkt
4 Akteure auf den Immobilienmärkten
4.1 Architekten und Bauingenieure
4.2 Projektentwickler (Developer)
4.3 Immobiliendienstleister
4.4 Investoren
4.5 Öffentliche Hand
4.6 Immobiliennutzer
5 Managementfelder im Immobilienlebenszyklus
5.1 Immobilienprojektentwicklung
5.2 Immobilienfinanzierung
5.3 Immobilienbewertung
5.4 Immobilieninvestitionen als Renditeobjekt
5.5 Immobilienbestandsmanagement
Studienziele:
Nach der Bearbeitung dieses Modul
- sollten Sie die Besonderheiten das Wirtschaftsgut Immobilie kennen und Auswirkungen auf das Marktgeschehen verstehen können;
- kennen Sie die wichtigsten Immobiliennutzungsarten und sind in der Lage, die Märkte dieser Nutzungsarten zu analysieren und wichtige Eigenschaften dieser Nutzungsarten zu nennen;
- sind Sie in der Lage, Einflussfaktoren auf die Lage von Immobilienmärkten zu benennen und damit Märkte zu beurteilen;
- können Sie die Akteure auf den Immobilienmärkten angeben und deren spezifische Aufgaben erläutern;
- kennen Sie die bedeutendsten Managementbereiche in der Immobilienwirtschaft und wissen, was für Aufgaben in diesen Bereichen anfallen und welche Herangehensweise man an diese Aufgaben hat.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die sich einen Überblick über das Marktgeschehen und die Akteure auf Immobilienmärkten verschaffen wollen.
Relevante Kurse:6116 Grundlagen des Immobilienmanagements
Dipl.-Kfm. Ingo Höflich
Inhalt:
1. Grundlagen des Immobilienmanagements
1.1 Bestandteile der Immobilie
1.2 Märkte der Immobilienwirtschaft
1.3 Geschäftsmodelle in der Immobilienwirtschaft
1.4 Relevante Akteure für die Immobilienwirtschaft
1.5 Öffentlich und freifinanzierte Wohnungen
2. Aufgabenfelder des Immobilienmanagements
2.1 Asset-Management
2.2 Property-Management
2.3 Facility-Management
2.4 Portfolio-Management
3. Rechtliche Grundlagen
3.1 Rechtlicher Rahmen
3.2 Grundbuch
3.3 Baurechtliche Vorschriften
3.4 Mietrecht
3.5 Heiz- und Betriebskostenverordnungen
3.6 Wohnungseigentumsrecht
3.7 Maklerrecht
4. Steuerliche Grundlagen
4.1 Grundbegriffe
4.2 Grundsteuer
4.3 Grunderwerbsteuer
4.4 Bauabzugssteuer
4.5 Umsatzsteuern bei Immobilien
4.6 Steuerliche Zuordnung in Vermietung und Verpachtung oder Gewerbetätigkeit
5. Versicherungen um die Immobilie
5.1 Wohngebäudeversicherung
5.2 Hausratversicherung
5.3 Elementarschadenversicherung
5.4 Haftpflichtversicherung
6. Tätigkeitsfelder im Immobilienmanagement
6.1 Finanzierung von Immobilien
6.2 Organisation
6.3 Planung
6.4 Immobiliencontrolling
6.4 Personalmanagement
6.5 Marketing von Immobilien
7. Immobilienmanagement – ein Überblick
Studienziele:
Ziel dieses Moduls ist es, dass Sie
- die Bedeutung des Immobilienmanagements herausstellen können,
- verschiedene Aufgabenfelder der Immobilienwirtschaft vorstellen können,
- über immobilienrelevante steuerliche, rechtliche und versicherungstechnische Themen informiert sind,
- sich spezifische Kenntnisse über die Steuerungsinstrumente beim Management von Immobilien angeeignet haben.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist grundlegend und deswegen für alle Teilnehmenden im Lehrgang Immobilienmanagement obligatorisch.
Relevante Kurse:6182 Immobilienrelevante Rechtsgebiete
1 Das Grundbuch und seine Abteilungen
1.1 Grundlagen
1.2 Fachbegriffe des Grundbuchs
1.3 Abteilung I: Grundsätzliche Eigentumsformen
1.4 Abteilung II: Rechte Dritter
1.5 Abteilung III: Kredite
1.6 Sonderformen des Grundbuchs
2 Grundstücksrecht und Nutzungen
2.1 Unbebaute Grundstücke
2.2 Grundstück und Wert
2.3 Nutzziehungen aus unbebauten Grundstücken
2.4 Baurechtliche Nutzung von Grundstücken
3 Öffentliches Bauplanungsrecht
3.1 Baurecht und Bauordnung
3.2 Aufbau des Bauplanungsrechts
3.3 Der Flächennutzungsplan
3.4 Der Bebauungsplan
3.5 Die Baunutzungsverordnung
3.6 Bauen im Ortsbereich
3.7 Bauen im Außenbereich
3.8 Der Bauantrag
4 Maklerrecht
4.1 Der Maklervertrag
4.2 Zustandekommen eines Maklervertrages
4.3 Inhalt eines Maklervertrages
4.4 Voraussetzungen für die Provision
4.5 Rechtswirksamkeit des Maklervertrages
4.6 Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit
4.7 Rechtswirksamer Hauptvertrag
4.8 Ursächlichkeit
4.9 Kenntnis der Auftraggeberseite
4.10 Fortbildungspflicht
4.11 Informationspflichten für Immobilienmakelnde
4.12 Der Energieausweis
5 Wohnraummietrecht
5.1 Gliederung des Mietrechts
5.2 Grundsätze des Wohnraummietrechts
5.3 Die Miete
5.4 Ortsübliche Miete, Mietspiegel
5.5 Mieterhöhungen
5.6 Kündigung eines Mietverhältnisses
6 Das Wohnungseigentumsgesetz
6.1 Begriffe des Wohnungseigentums
6.2 Begründung von Wohnungseigentum durch Teilung
6.3 Die Systematik des Wohnungseigentumsgesetzes
6.4 Gesetzliche Anforderungen an eine ordnungsgemäße Verwaltung
6.5 Die Eigentümerversammlung
6.6 Beschlussanfechtung durch Klage
6.7 Der Verwaltungsbeirat
Studienziele:
Nach der Bearbeitung des Moduls
- wissen Sie wie ein Grundbuch aufgebaut ist, welche Fachbegriffe wichtig sind und welche grundsätzlichen Eigentumsforderungen vorkommen
- wissen Sie Bescheid über Bauerwartungsland, Rohbauland, Verkehrswert, Verpachtung, Wohnbaufläche und weitere wichtige Fachbegriffe
- kennen Sie die Planungsinstrumente einer Kommune und den Bebauungsplan, seinen Aufbau und Inhalt
- sind Sie informiert über die Voraussetzungen für einen Maklervertrag und den Rechtsanspruch an eine Maklerprovision
- verstehen Sie die Zusammenhänge und die Struktur des Wohnraummietrechts
- überblicken Sie den Inhalt des Wohnungseigentumgesetz und haben einen Einblick in die operativen Abläufe der Wohnungseigentumsverwaltung gewonnen
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die über keine rechtlichen Grundkenntnisse verfügen und in der Immobilienwirtschaft tätig sind oder werden wollen.
Relevante Kurse:6183 Immobilienrelevante Rechtsgebiete
Prof. Dr.-Ing. Dirk Noosten
Inhalt:
1 Das Grundbuch
1.1 Grundlagen
1.2 Deckblatt
1.3 Bestandsverzeichnis
1.4 Abteilung I: Eigentumsverhältnisse
1.5 Abteilung II: Lasten und Beschränkungen
1.6 Abteilung III: Hypotheken und Grundschulden
2 Öffentliches Bauplanungsrecht
2.1 Baurecht und Bauordnung
2.2 Aufbau des öffentlichen Baurechts
2.3 Der Flächennutzungsplan
2.4 Der Bebauungsplan
2.5 Die Baunutzungsverordnung (BauNVO)
2.6 Bauen im unbeplanten Innenbereich
2.7 Bauen im Außenbereich
2.8 Der Bauantrag
2.9 Landesbauordnung
3 Maklerrecht
3.1 Der Maklervertrag
3.2 Nachweis- vs. Vermittlungstätigkeit
3.3 Zustandekommen eines Maklervertrags
3.4 Voraussetzungen für die Provision
3.5 Das öffentliche Maklerrecht
3.6 Der Energieausweis
4 Das Wohnungseigentumsgesetz
4.1 Einleitung
4.2 Inhalt und Gliederung des WEG
4.3 Grundlegende Begriffe im WEG
4.4 Begründung von Wohnungseigentum durch Teilung
4.5 Die Haftung in einer Wohnungseigentümergemeinschaft
4.6 Die Verwaltung
4.7 Die Eigentümerversammlung
4.8 Der Verwaltungsbeirat
Studienziele:
Nach der Bearbeitung des Moduls
- wissen Sie wie ein Grundbuch aufgebaut ist, welche Fachbegriffe wichtig sind und welche grundsätzlichen Eigentumsforderungen vorkommen
- wissen Sie Bescheid über Bauerwartungsland, Rohbauland, Verkehrswert, Verpachtung, Wohnbaufläche und weitere wichtige Fachbegriffe
- kennen Sie die Planungsinstrumente einer Kommune und den Bebauungsplan, seinen Aufbau und Inhalt
- sind Sie informiert über die Voraussetzungen für einen Maklervertrag und den Rechtsanspruch an eine Maklerprovision
- verstehen Sie die Zusammenhänge und die Struktur des Wohnraummietrechts
- überblicken Sie den Inhalt des Wohnungseigentumsgesetz und haben einen Einblick in die operativen Abläufe der Wohnungseigentumsverwaltung gewonnen
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die über keine rechtlichen Grundkenntnisse verfügen und in der Immobilienwirtschaft tätig sind oder werden wollen.
Relevante Kurse:6200 Facility Management
Prof. Dr.-Ing. Jörn Krimmling
Inhalt:
1 Grundlagen und Entstehung
1.1 Was ist Facility Management?
1.2 Definitionen
1.3 Überblick Normen und Richtlinien
2 Strukturen im Facility Management
2.1 Wozu sind Strukturen gut?
2.2 Operativer und strategischer Bereich des Facility Managements
2.3 Kernprozess und Unterstützungsprozess
2.4 Der Lebenszyklus von Gebäuden
2.5 Einordnung des Facility Managements in Unternehmensstrukturen
3 Prozesse im Facility Management
3.1 Was ist ein Prozess?
3.2 Besonderheiten von Gebäudemanagement-Prozessen
4 Die grundlegenden Gebäudemanagement-Prozesse
4.1 Was sind grundlegende Gebäudemanagement-Prozesse?
4.2 Bereitstellung von Flächen
4.3 Instandhaltung
4.4 Energieversorgung
4.5 Reinigung
5 Methodische Instrumente für die Prozesssteuerung
5.1 Wie steuere ich Prozesse?
5.2 Controlling
5.3 Benchmarking
5.4 Managementsysteme
5.5 IT-Unterstützung im Facility Management (CAFM)
6 Betriebswirtschaftliche Aspekte
6.1 Wie wird Facility Management wirklich effizient?
6.2 Kosten- und Leistungsrechnung
6.3 Prozesskostenrechnung
6.4 Lebenszykluskostenanalyse und Investitionsbewertung
7 Nachhaltigkeit und Facility Management
7.1 Nachhaltigkeit – ein Megatrend in der Immobilienwirtschaft?
7.2 Das Prinzip der Nachhaltigkeit
7.3 Nachhaltige Gebäude
7.4 Nachhaltiges Nutzen und Betreiben
Fazit
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul erarbeitet haben, haben Sie folgende Lernziele erreicht:
- Vermittlung der Grundbegriffe des Facility Managements
- Veranschaulichung von Strukturen im Facility Management (Kernprozess/ Unterstützungsprozess, Lebenszyklusphasen, strategischer und operativer Bereich)
- Darstellung des Prozess- und Produktansatzes für das Gebäudemanagement als wesentliches innovatives Moment im Facility Management
- Beschreibung der praktisch wichtigsten Gebäudemanagement-Prozesse (Flächenbereitstellung, Instandhaltung, Energieversorgung, Reinigung)
- Erlernen einfacher praktisch relevanter Methoden zur Steuerung von Prozessen
- Begreifen der Grundansätze für die Gestaltung von Gebäuden aus Sicht der Bewirtschaftung
Belegempfehlung:
(Angehenden) Immobilienmanagern und -managerinnen, die als generalistisch denkende und handelnde Manager/in mit praktischem Gefühl für Gebäude und Anlagen aktiv sein wollen, sei dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:6211 Bautechnik
Prof. Dr. Fritz Berner
Prof. Dr.-Ing. Hans Christian Jünger
Dipl.-Ing. Jakob von Heyl
Dipl.-Ing. Benedikt Schmidt
Inhalt:
1 Bauwerke
1.1 Tiefbau
1.2 Hochbau
2 Baustoffe
2.1 Steine
2.2 Beton und Stahlbeton
2.3 Stahl
2.4 Holz
2.5 Bauplatten
2.6 Dämmstoffe
2.7 Bitumen
3 Herstellungsverfahren
3.1 Baustelleneinrichtung
3.2 Erdbau und Grundbau
3.3 Schalung und Rüstung
3.4 Beton- und Stahlbetonbau
3.5 Herstellung von Mauerwerk
3.6 Holzbau
4 Bauabwicklung
4.1 Bauablauf /Teilvorgänge
4.2 Beteiligte
4.3 Organisationsformen
5 Baurecht
5.1 Baugenehmigung
5.2 BGB
5.3 VOB
5.4 VOF
5.5 VOL
5.6 HOAI
6 Energetische Standards und Wärmeschutz
6.1 Energieeinsparverordnung
6.2 Gebäudeenergiegesetz
6.3 Energieausweis
6.4 Winterlicher Wärmeschutz
6.5 Sommerlicher Wärmeschutz
Studienziele:
Nach Erarbeitung dieses Moduls, sind Sie in der Lage
- die im Bauwesen üblichen Baustoffe zu charakterisieren und ihr Zusammenspiel zu verstehen;
- die Abläufe bei einer Baumaßnahme zu erläutern und die jeweiligen Herstellungsverfahren zu diskutieren;
- die Schritte eines Bauvorhabens zu erklären und dabei auch auf die beteiligten Parteien und die verschiedenen Organisationsformen einzugehen;
- mit den im Bauwesen relevanten Gesetzen und Verordnungen umzugehen und eine groben Überblick über ihre Inhalte und Zwecke zu geben;
- Prozesse und Verfahrensweisen im Bauwesen zu erläutern und ihre Vernetzung miteinander zu verdeutlichen;
- die grundlegenden Aspekte eines sommerlichen und winterlichen Wärmeschutzes, der Energieeinsparverordnung und des Gebäudeenergiegesetzes zu benennen.
Belegempfehlung:
(Angehenden) Immobilienmanager/innen, die sich mit dem Bauen vertraut machen wollen und einen praxisgerechten Überblick über die verschiedenen Gebiete, Phasen und Aufgaben bei der Abwicklung eines Bauvorhabens wünschen, wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:6212 Bautechnik
Prof. Dr. Fritz Berner
Prof. Dr.-Ing. Hans Christian Jünger
Dipl.-Ing. Jakob von Heyl
Prof. Dr.-Ing. Siri Krauß
Dipl.-Ing. Benedikt Schmidt
Inhalt:
1 Bauwerke
1.1 Tiefbau
1.2 Hochbau
2 Baustoffe
2.1 Steine
2.2 Beton und Stahlbeton
2.3 Stahl
2.4 Holz
2.5 Trockenbauplatten
2.6 Dämmstoffe
2.7 Bitumen
3 Herstellungsverfahren
3.1 Baustelleneinrichtung
3.2 Erdbau und Grundbau
3.3 Schalung und Rüstung
3.4 Beton- und Stahlbetonbau
3.5 Herstellung von Mauerwerk
3.6 Holzbau
4 Bauabwicklung
4.1 Bauablauf / Teilvorgänge
4.2 Beteiligte
4.3 Organisationsformen
5 Baurecht
5.1 Baugenehmigung
5.2 BGB
5.3 VOB
5.4 VGV und UVgO
5.5 HOAI
6 Energetische Standards und Wärmeschutz
6.1 Gebäudeenergiegesetz
6.2 Energieausweis
6.3 Winterlicher Wärmeschutz
6.4 Sommerlicher Wärmeschutz
Studienziele:
Nach Erarbeitung dieses Moduls, sind Sie in der Lage
- die im Bauwesen üblichen Baustoffe zu charakterisieren und ihr Zusammenspiel zu verstehen;
- die Abläufe bei einer Baumaßnahme zu erläutern und die jeweiligen Herstellungsverfahren zu diskutieren;
- die Schritte eines Bauvorhabens zu erklären und dabei auch auf die beteiligten Parteien und die verschiedenen Organisationsformen einzugehen;
- mit den im Bauwesen relevanten Gesetzen und Verordnungen umzugehen und eine groben Überblick über ihre Inhalte und Zwecke zu geben;
- Prozesse und Verfahrensweisen im Bauwesen zu erläutern und ihre Vernetzung miteinander zu verdeutlichen;
- die grundlegenden Aspekte eines sommerlichen und winterlichen Wärmeschutzes, der Energieeinsparverordnung und des Gebäudeenergiegesetzes zu benennen.
Belegempfehlung:
(Angehenden) Immobilienmanager/innen, die sich mit dem Bauen vertraut machen wollen und einen praxisgerechten Überblick über die verschiedenen Gebiete, Phasen und Aufgaben bei der Abwicklung eines Bauvorhabens wünschen, wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:6220 Vermietungsmanagement
Dipl.-Kfm. Rainer Hummelsheim
Inhalt:
1. Immobilienarten des Bestandsmanagement
1.1 Preisfreie Wohnungen
1.2 Preisgebundene Wohnungen
1.3 Wohnungseigentum
1.4 Gewerbeimmobilien
1.5 Eigenbestandsmanagement und Treuhandbestandsmanagement
2. Rechtliche Grundlagen für das Vermietungsmanagement
2.1 Mietrechtsgesetze
2.2 Wohnungseigentumsgesetz
2.3 Gewerbemietrecht
3. Bestandsmanagement gemäß DIN 32736 Gebäudemanagement
3.1 Das Gebäudemanagement nach DIN 32736
3.2 Das kaufmännische Gebäudemanagement
3.3 Das technische Gebäudemanagement
3.4 Das infrastrukturelle Gebäudemanagement
3.5 Das Flächenmanagement
4. Das kaufmännische Gebäudemanagement für die Vermietung
4.1 Das Vermietungsmanagement
4.2 Die Mieterauswahl
4.3 Der Versicherungsschutz für Mieter
4.4 Die Mietpreiskalkulation
4.5 Die Betriebskostenkalkulation
4.6 Die Mietsicherheit
4.7 Die Bestands- und Vertragsdatenerfassung
4.8 Das Mietvertragsmanagement
5. Das technische Gebäudemanagement für die Vermietung
5.1 Die Abnahme eines gekündigten Mietbereiches
5.2 Dokumentation bei Leerstand und Neuvermietung
5.3 Energiemanagement bei Leerstand und Neuvermietung
5.4 Informationsmanagement bei Leerstand und Neuvermietung
5.5 Modernisierungsmaßnahmen zur Optimierung der Neuvermietung
5.6 Sanierungsmaßnahmen
5.7 Umnutzungsoptionen
5.8 Die Übergabe der Mietsache nach Neuvermietung
6. Das infrastrukturelle Gebäudemanagement für die Vermietung
6.1 Servicemaßnahmen für ausziehende Mieter
6.2 Servicemaßnahmen für Neumieter
7. Das Flächenmanagement für die Vermietung
7.1 Nutzerorientiertes Vermietungsmanagement
7.2 Anlageorientiertes Vermietungsmanagement
7.3 Immobilienwirtschaftliches Vermietungsmanagement, Leerstandstandoptimierung
7.4 Serviceorientiertes Vermietungsmanagement
7.5 Dokumentation und Informationssysteme
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, sind Sie in der Lage, …
- die unterschiedlichen Immobilienarten als Grundlage für die Vermietung zu differenzieren;
- die rechtlichen Grundlagen für die Vermietung von Wohnraum und von Gewerberaum zu unterscheiden;
- das Konzept des Gebäudemanagements gemäß DIN 32736 als Grundlage des Bestandsmanagement nachzuvollziehen
- die Vermietung auf der Grundlage des kaufmännischen, des technischen und des infrastrukturellen Gebäudemanagements sowie des Flächenmanagements anzuwenden.
Belegempfehlung:
Das Modul Vermietungsmanagementmanagement ist für alle Teilnehmenden geeignet, die Sicherheit im Umgang mit Immobilienbestandsmanagement, einschließlich der unterschiedlichen Immobilienarten und der rechtlichen Grundlagen, und der Vermietung erlangen wollen.
Relevante Kurse:6230 Bewirtschaftungsmanagement
Dipl.-Kfm. Rainer Hummelsheim
Inhalt:
1 Immobilienarten
1.1 Mietwohnimmobilien
1.2 Wohnungseigentum
1.3 Gewerbeimmobilien
1.4 Eigenbestands- und Treuhandbestandsmanagement
2 Rechtliche Grundlagen für das Bewirtschaftungsmanagement
2.1 Mietrechtsgesetze
2.2 Wohnungseigentumsgesetz
2.3 Gewerbemietrecht
3 Bewirtschaftungsmanagement gemäß DIN 32736 Gebäudemanagement
3.1 Das Gebäudemanagement nach DIN 32736
3.2 Die Managementbereiche
4 Das kaufmännische Gebäudemanagement
4.1 Beschaffungsmanagement
4.2 Kostenplanung und -kontrolle
4.3 Objektbuchhaltung
4.4 Vertragsmanagement
5 Das technische Gebäudemanagement
5.1 Betreiben
5.2 Dokumentieren
5.3 Energiemanagement
5.4 Informationsmanagement
5.5 Modernisieren
5.6 Sanieren
5.7 Umbauen
5.8 Verfolgen der technischen Gewährleistung
5.9 Gesetzliche Regelungen
6 Das infrastrukturelle Gebäudemanagement
6.1 Verpflegungsdienste
6.2 DV-Dienste
6.3 Gärtnerdienste
6.4 Hausmeisterdienste
6.5 Interne Postdienste
6.6 Kopier- und Druckereidienste
6.7 Parkraumbetreiberdienste
6.8 Reinigungs- und Pflegedienste
6.9 Sicherheitsdienste
6.10 Umzugsdienste
6.11 Waren- und Logistikdienste
6.12 Winterdienste
6.13 Zentrale Telekommunikationsdienste
6.14 Entsorgen
6.15 Versorgen
6.16 Einflussfaktoren auf das infrastrukturelle Gebäudemanagement
7 Das Flächenmanagement
7.1 Nutzerorientiertes Flächenmanagement
7.2 Anlagenorientiertes Flächenmanagement
7.3 Immobilienwirtschaftlich orientiertes Flächenmanagement
7.4 Serviceorientiertes Flächenmanagement
7.5 Dokumentation und Einsatz informationstechnischer Systeme
Resümee
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage …
- die unterschiedlichen Immobilienarten zu differenzieren;
- die rechtlichen Grundlagen für die Bewirtschaftung von Wohnraum bzw. von Gewerberaum zu unterscheiden;
- das Konzept des Gebäudemanagements gemäß DIN 32736 als Grundlage des Bewirtschaftungsmanagement nachzuvollziehen;
- die Bewirtschaftung auf der Grundlage des kaufmännischen, des technischen und des infrastrukturellen Gebäudemanagements sowie des Flächenmanagements anzuwenden.
Belegempfehlung:
Wer zuständig ist für die Bewirtschaftung von Immobilien – Wohnungen oder Gewerbeeinheiten – und die vier Leistungsbereiche kaufmännisches, technisches, infrastrukturelles Gebäudemanagement und Flächenmanagement fundiert kennenlernen will, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:6240 Erschließung und Verwertung von Grundstücken
Prof. Dr.-Ing. Dirk Noosten
Inhalt:
1. Erschließung von Grundstücken
1.1 Erschließungs-und Ausbaubeiträge
1.2 Bauplanungsrecht
1.3 Bauleitplanung
1.3.1 Flächennutzungsplan
1.3.2 Bebauungsplan
1.3.3. Bauen im Außenbereich
2. Gebrauchte Immobilien bei geänderten Anforderungen
2.1 Nutzungsänderung
2.2 Bestandschutz
2.3 Wirtschaftlichkeit sanierungsbedürftiger Immobilien
2.4 Immobilienanalyse
2.5 Energieausweis
2.6 Wirtschaftsbetrachtungen
2.6.1 Abriss und Neubau
2.6.2 Sanierung
3. Methoden der Immobilienbewertung
3.1 Vergleichswertverfahren
3.2 Ertragswertverfahren
3.3 Sachwertverfahren
3.4 Bodenwert
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul abgeschlossen haben, wissen Sie
- wie Grundstücke erschlossen werden;
- was zur Bauleitplanung gehört;
- welche Handlungsoptionen ein Immobilieneigentümer bei älteren Gebäuden hat;
- welche spezielleren Methoden der Immobilienbewertung es noch neben dem Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren gibt.
Belegempfehlung:
Wenn Sie wissen wollen, wie aus Flächen der Land- und Forstwirtschaft baureifes Land wird und wie sanierungsbedürftige Immobilien Nutzungsänderung oder Bestandsschutz erfahren und wie durch Residualwert- und Liquidationsverfahren Immobilien bewertet werden können, dann sollten Sie dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:6250 Projektentwicklung im Immobiliengeschäft
Prof. Dr. Michael Kuhn
Inhalt:
1 Grundlagen der Projektentwicklung
1.1 Begrifflichkeiten
1.2 Rechtliche Grundlagen
1.3 Leistungsbilder der Projektentwicklung nach HOAI
1.4 Projektentwicklungsprozesse
2 Phasen der Projektentwicklung
2.1 Projektinitiierung
2.2 Projektkonzeption
2.3 Projektkonkretisierung
2.4 Projektrealisierung
3 Projektcontrolling
3.1 Budget
3.2 Zeit
3.3 Qualität
4 Aspekte internationaler Projektentwicklung
5 Fazit
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul erarbeitet haben, …
- kennen Sie die Begrifflichkeiten und Definitionen einer Projektentwicklung, insbesondere die rechtlichen Grundlagen, sowie die Instrumente und Leistungsbilder einer Projektentwicklung
- kennen Sie die einzelnen Phasen der Projektentwicklung, deren Erfolgsfaktoren, Stellschrauben und Hauptaufgaben im Detail
- haben Sie die wesentlichen Kriterien und den Mehrwert eines Projektcontrollings kennengelernt
- wissen Sie auf welche besonderen Faktoren der Projektentwickler bei der Expansion in ausländische Immobilienmärkte besonders geachtet werden muss
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird allen Teilnehmenden empfohlen, die das weite Themenfeld der Immobilienprojektentwicklung mit Blick auf technische Themen und rechtliche und finanztechnische Fragestellungen verstehen wollen.
Relevante Kurse:6251 Projektentwicklung im Immobiliengeschäft
Prof. Dr. Michael Kuhn
Prof. Dr. Steffen Metzner
Inhalt:
1 Grundlagen der Projektentwicklung
1.1 Begrifflichkeiten
1.2 Rechtliche Grundlagen
1.3 Entscheidungsbezogene Grundlagen
1.4 Prozessbezogene Grundlagen
2 Phasen der Projektentwicklung
2.1 Projektinitiierung
2.2 Projektkonzeption
2.3 Projektkonkretisierung
2.4 Projektrealisierung
3 Projektcontrolling
3.1 Budget
3.2 Zeit
3.3 Qualität
4 Aspekte internationaler Projektentwicklung
4.1 Immobilienmarkt
4.2 Sozioökonomische Rahmendaten
4.3 Wirtschaftliche Entwicklung
4.4 Rechtssicherheit und Steuern
4.5 Kulturelle Aspekte
4.6 Logistische Aspekte
4.7 Umsetzung internationaler Projektentwicklungen
5 Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung
Studienziele:
Nach Studium dieses Moduls …
• sind Sie mit den Begrifflichkeiten der Immobilienprojektentwicklung vertraut;
• kennen Sie die Projektentwicklungsphasen im Detail;
• können Sie die Instrumente der Projektsteuerung, der Projektrealisierung, der Analyse und der Vermarktung anwenden;
• wissen Sie um die Aspekte der internationalen Projektentwicklung.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die sich einen Überblick in die fundamentaler Disziplin der Projektentwicklung im Bereich des Immobilienmanagements verschaffen wollen.
Relevante Kurse:6260 Immobilienbewertung
Prof. Dr. Steffen Metzner
Inhalt:
1 Anlässe, Begriffe, Rechtsgrundlagen
1.1 Bewertungsansätze
1.2 Bewertungsprämissen
1.3 Grundsätzliche Methoden und Standards
1.4 Normierung der Verkehrswertermittlung in Deutschland
1.5 Rechtsgrundlagen weiterer Bewertungen
1.6 Wertbeeinflussende Faktoren
2 Vergleichswertverfahren
2.1 Ansatz des Vergleichswertverfahrens
2.2 Unmittelbarer Preisvergleich
2.3 Datenerhebung auf Basis von Vergleichsmerkmalen
2.4 Mittelbarer Preisvergleich auf Basis von Bodenrichtwerten
2.5 Verkehrswertableitung mittels Vergleichswertverfahren
2.6 Gesamteinschätzung
3 Sachwertverfahren
3.1 Ansatz des Sachwertverfahrens
3.2 Datenerhebung auf Basis von Normalherstellungskosten
3.3 Indexierung der Kosten auf den Bewertungsstichtag
3.4 Weitere Komponenten
3.5 Wertminderungen
3.6 Verkehrswertableitung mittels Sachwertverfahren
3.7 Gesamteinschätzung
4 Ertragswertverfahren
4.1 Ansatz des Ertragsverfahrens
4.2 Datenerhebung auf Basis von Ertragskomponenten
4.3 Ersatzgrößen und Richtwerte
4.4 Liegenschaftszins
4.5 Restnutzungsdauer
4.6 Finanzmathematische Kalkulation
4.7 Berechnungsschritte
4.8 Verkehrswertableitung mittels Ertragswertverfahren
4.9 Gesamteinschätzung
Studienziele:
Nach Erarbeitung des Moduls werden Sie wissen,
- welche unterschiedlichen Ansätze den „Wert“ einer Immobilie kennzeichnen und wofür diese Verwendung finden;
- wie der „Marktwert“ einer Immobilie definiert wird;
- welche alternativen Berechnungsmethoden im Bereich der Wertermittlung anwendbar sind.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist empfehlenswert für Teilnehmende, die Preis, Marktwert und Verkehrswert von Immobilien einschätzen können wollen. Darüber hinaus sollten Teilnehmende Interesse daran haben, die Besonderheiten, Relevanz und Anwendbarkeit von Vergleichswertverfahren, Sachwertverfahren und Ertragswertverfahren einschätzen zu können, um dieses Wissen dann in der beruflichen Praxis auch zum Einsatz bringen zu können.
Relevante Kurse:6272 Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) in der Praxis
Prof. Dr.-Ing. Dirk Noosten
Inhalt:
1. Arten von Immobilien
2. Grundlagen des Wohnungseigentumsgesetzes
3. Das Wohnungseigentum
3.1 Wohnungs- und Teileigentum
3.2 Gemeinschaftseigentum
3.3 Sondereigentum
3.4 Abgrenzung von Sonder- und Gemeinschaftseigentum
3.5 Wohnungseigentümergemeinschaft
3.6 Entstehung von Wohnungseigentum
3.7 Besondere Arten von Wohnungseigentum
4. Rechte und Pflichten des Eigentümers
4.1 Pflichten Dritter
4.2 Benutzung
4.3 Sondernutzungsrechte
4.4 Haftung
4.5 Erhaltung des Objekts/Rücksichtnahmepflicht
4.6 Bauliche Veränderungen
4.7 Beschlusskompetenz
5. Lasten und Kosten
5.1 Hausgeld
5.2 Instandhaltungsrücklage
5.3 Sonderumlage
5.4 Wirtschaftsplan
5.5 Kostenverteilung
5.6 Jahresabrechnung
6. Wohnungseigentumsverwaltung
6.1 Verwaltungsbeirat
6.2 Hausordnung
7. Wohnungseigentümerversammlung
7.1 Formalien der Eigentümerversammlung
7.2 Protokolle der Eigentümerversammlung
7.3 Stimmrecht
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul abgeschlossen haben, können Sie
- die verschiedenen Immobilienarten voneinander unterscheiden;
- die Grundlagen des WEG erläutern;
- Sonder- und Gemeinschaftseigentum voneinander abgrenzen;
- die Institution der Wohnungseigentümerschaft erklären;
- die Rechte und Pflichten eines Eigentümers darlegen
- Hausverwaltung und Wohnungseigentümerversammlung und deren Aufgaben und Befugnisse widergeben.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist relevant für Wohnungseigentümer, Hausverwalter und Immobilienmanager, die mit Wohnungseigentum zu tun haben.
Relevante Kurse:6281 Immobilienfinanzierung
Prof. Dr.-Ing. Dirk Noosten
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlagen
1.1 Eigen- und Fremdfinanzierung
1.2 Kreditgeber und Finanzintermediäre
1.3 Das Kreditwesengesetz
1.4 Kapitalbedarf und Liquidität
1.5 Immobilienfinanzierung und Veränderungen im Unternehmen
2 Modalitäten von Darlehensverträgen
2.1 Zahlungsweise
2.2 Verzinsung
2.3 Kreditsicherungsinstrumente
2.4 Beleihungswert
2.5 Offenlegunspflichten
2.6 Kündigungsmöglichkeiten
3 Darlehensformen
3.1 Annuitätendarlehen
3.2 Volltilgungsdarlehen
3.3 Tilgungsfreie Darlehen
3.4 Versicherungsdarlehen
3.5 Bauspardarlehen
3.6 Cap-Darlehen
3.7 Privatdarlehen
3.8 Fremdwährungsdarlehen
3.9 Nachrangdarlehen
3.10 Weitere Formen der Finanzierung
3.11 KfW-Darlehen
3.12 Erbbaurecht
3.13 Anschlussfinanzierung und Forward-Darlehen
3.14 Kreditvergelich und Verhandlungstipps
4 Berechnung von Kredithöhe und Budget
4.1 Tragbare Kreditrate berechnen
4.2 Sicherstellung der kurzfristigen Liquidität
4.3 Das aktuelle Zinsniveau recherchieren
4.4 Die Tilgungsdauer festlegen
4.5 Mögliches Fremdkapital ermitteln
4.6 Vorhandenes Eigenkapital ermitteln
4.7 Zur Verfügung stehendes Gesamtkapital berechnen
4.8 Nebenkosten beim Bau oder Kauf von Immobilien ermitteln
4.9 Höhe des erforderlichen Budgets ermitteln
5 Fazit
Studienziele:
Nach der Bearbeitung des Moduls …
- verfügen Sie über ein fundiertes Hintergrundwissen im Bereich der Bau- und Immobilienfinanzierung;
- können Sie selbst auf der Kreditnehmerseite aktiv bei der Gestaltung Ihrer Finanzierung mitwirken;
- sind Sie in der Lage, auf Augenhöhe mit Finanziers zu verhandeln;
- ist es Ihnen möglich, Ihre Kundschaft über die möglichen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten zu informieren.
Belegempfehlung:
Wenn Sie sich für den Lebenszyklus einer Immobilie – Errichtung, Erwerb, Sanierung oder Umbau – interessieren, die passende Finanzierung dafür kennen und verstehen wollen und in einem Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche tätig sind oder sein wollen, ist dieses Modul für Sie sehr empfehlenswert.
Relevante Kurse:6291 Praxiskonzept für das Immobilienmaklergeschäft
Evelyn Nicole Lefèvre-Sandt
Inhalt:
Einleitung
1 Einstieg in das Immobiliengeschäft
1.1 Voraussetzungen für das Maklergeschäft
1.2 Betriebsformen
1. 3 Schwerpunktsetzung
1.4 Marketing-Basics
1.5 Die Kundschaft
1.6 Räumlichkeiten
1,7 Büroausstattung und -organisation
2 Aufgabenverteilung im Maklerbüro
2.1 Organisation des Außendienstes
2.2 Aufgaben des Innendienstes
2.3 Zusammenarbeit
3 Vermietung
3.1 Vorbereitungsphase
3.2 Angebotsphase
3.3 Vermietungsabwicklung
4 Basisabläufe in der Immobilienverwertung
4.1 Akquise-Marketing
4.2 Kontakt mit der Verkäuferseite
4.3 Provisions- und Vertragsverhandlungen
5 Basisabläufe in der Immobilienvermarktung
5.1 Notwendige Unterlagen für die Vermarktung
5.2 Zielgruppengenaue Vertriebswerbung
5.3 Die eigene Dienstleistung verkaufen – bis zum Abschluss
5.4 Das Analysegespräch
Studienziele:
Wenn Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie …
- als Makler oder Maklerin im Markt erfolgreich und unter Beachtung der Rechtsgrundlagen starten;
- Ihren Betrieb professionell strukturieren;
- die Immobilienakquise erfolgreich gestalten;
- durch gezielte Kommunikation Ihre Vertriebserfolge ausbauen;
- Arbeitsabläufe in der Immobilienvermarktung praxisorientiert umsetzen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird in erster Linie Quer- und Neueinsteigenden im Immobilienmaklergeschäft empfohlen, die erfolgreich in den Markt starten und sich etablieren wollen bzw. als mitarbeitende Maklerin bzw. mitarbeitender Makler Fuss fassen wollen.
Relevante Kurse:6292 Grundlagen des Maklergeschäfts
Dipl.-Kfm. Ingo Höflich
Inhalt:
Inhalt:
1 Grundlagen und Aufgabenbereiche eines Maklers
1.1 Aufgabenbereiche und Arten von Maklern
1.2 Mögliche Vor- und Nachteile der Beauftragung eines Maklers
1.3 Kosten und Kostentragung bei Einschaltung eines Maklers
2 Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Makler
2.1 Fachliche Voraussetzungen für eine Maklertätigkeit
2.2 Persönliche Voraussetzungen für eine Maklertätigkeit
2.3 Öffentlich-rechtliche Voraussetzungen und Pflichten für eine Maklertätigkeit
3 Organisation und Rechtsform
3.1 Rechtsformwahl im Maklergeschäft
3.2 Einflussfaktoren und Fragestellungen zur Organisationsform im Maklergeschäft
3.3 Rechtsform und Organisationsstruktur
4 Maklervertrag: Anforderungen und Inhalte
4.1 Rechtsgrundlagen und formale Anforderungen
4.2 Arten von Maklerverträgen
4.3 Ziele und Inhalte von Maklerverträgen
4.4 Das Zustandekommen eines Maklervertrags
4.5 Voraussetzungen für eine Maklervergütung
5 Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung und des Telemediengesetzes
5.1 Die Datenschutz-Grundverordnung im Maklergeschäft
5.2 Die Bedeutung des Telemediengesetzes
Studienziele:
Sie lernen in diesem Modul
- die Aufgabenbereiche, Arten und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Maklern kennen und Vor- sowie Nachteile einer Maklerbeauftragung zu beurteilen.
- die fachlichen, persönlichen und öffentlich-rechtlichen Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Makler zu verstehen und einzuordnen.
- verschiedene Rechtsformen und Organisationsstrukturen im Maklergeschäft zu analysieren und geeignete Modelle für unterschiedliche Geschäftskonzepte abzuleiten.
- Maklerverträge hinsichtlich ihrer rechtlichen Grundlagen, Inhalte und Vergütungsregelungen zu verstehen und korrekt zu gestalten.
- die datenschutzrechtlichen Anforderungen der DSGVO sowie die Vorgaben des Telemediengesetzes im Maklerkontext zu berücksichtigen und umzusetzen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul wird insbesondere Quer- und Neueinsteigenden im Immobilienmaklergeschäft empfohlen, die sich fundiertes Grundlagenwissen zu rechtlichen, organisatorischen und fachlichen Anforderungen aneignen möchten. Es richtet sich an Personen, die eine selbstständige oder angestellte Tätigkeit als Maklerin oder Makler anstreben und sich systematisch auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vorbereiten wollen.
Relevante Kurse:6295 Optimierung des Maklergeschäfts
Evelyn Nicole Lefèvre-Sandt
Inhalt:
1 Selbstorganisation und Zeitmanagement
1.1 Zeitmanagement
1.2 Disziplin: immer noch aktuell
1.3 Organisationstechniken
1.4 Kompass
2 Praxisorientiertes Personalmanagement
2.1 Führung
2.2 Die Assistenz
2.3 Makler und Maklerinnen als Mitarbeitende
3 Kommunikation
3.1 Gesprächsvorbereitung
3.2 Erfolg versprechend telefonieren
3.3 Kommunikationsstrategien und -methoden
4 Praxisorientiertes Marketing
4.1 Marktdurchdringung (Market Penetration)
4.2 Werbeformen
4.3 Allgemeine Werbemittel
4.4 Zuträgernetzwerk als Marketinginstrument
4.5 Beschränkungen durch das Wettbewerbsrecht
4.6 Allgemeine Marketingstrategie für Immobilien
5 Optimierte Abläufe im Maklergeschäft
5.1 Gesetzliche Bestimmungen und deren Umsetzung im beruflichen Alltag
5.2 Schaffung zeitlicher Ressourcen durch effektivere und effizientere Abläufe im Einkauf
5.3 Wertermittlung
5.4 Immer aktuell bleiben!
5 Fazit
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, haben Sie gelernt
- als Makler oder Maklerin Ihre Marktposition zu festigen und auszubauen;
- sich und Ihren Betrieb effektiv zu organisieren;
- ein Objektanalyse durchzuführen und die Besonderheiten für die Wertermittlung zu berücksichtigen;
- Führungskompetenz zu entwickeln und Mitarbeitende erfolgreich zu führen;
- durch gezielte Kommunikation Ihre Vertriebserfolge auszubauen;
- Vertriebsstrategien in der Immobilienvermarktung erfolgreich umzusetzen.
Belegempfehlung:
Wer am Immobilienmarkt den Anforderungen auf Käufer- und Verkäuferseite souverän begegnen will und dabei gesetzeskonform eine umfassende Dienstleistung anbieten will, erhält in diesem Modul viele praxisnahe Tipps rund um Organisation des eigenen Betriebs und Vetrieb von Immobilien.
Relevante Kurse:6296 Spezielle Aspekte des Maklergeschäfts
Dipl.-Kfm. Ingo Höflich
Inhalt:
Einleitung
1. Marketing und Vertrieb in Maklerunternehmen
1.1 Wesentliche Marketingziele
1.2 Grundlegende strategische Ausrichtungen
1.3 Marktsegmentierung
1.4 Elemente des Marketing-Mixes
1.5 ABC-Kundenanalyse
1.6 Marketingmaßnahmen zur Vertriebsunterstützung
2. Controlling in Maklerunternehmen
2.1 Grundlagen des Controllings
2.2 Strategisches Controlling
2.3 Operatives Controlling
2.4 Zusammenspiel von operativem und strategischem Controlling mit Marketing
3. Aufbau- und Ablauforganisation in Maklerunternehmen
3.1 Aufbauorganisation und Maklerunternehmen
3.2 Ablauforganisation und Maklerunternehmen
4. Human Resources in Maklerunternehmen
4.1 Herausforderungen des Personalmanagements in Maklerunternehmen
4.2 Das AKV-Prinzip
4.3 Arbeitsplatzgestaltung in Maklerunternehmen
4.4 Zusammenhang zwischen Führungsstil und Unternehmenserfolg
4.5 Personalentwicklung in Maklerunternehmen
5. Finanzwirtschaft in Maklerunternehmen
5.1 Grundlagen der Finanzierung für Maklerunternehmen
5.2 Liquiditätssteuerung in Maklerunternehmen
6. Expansionsstrategien in Maklerunternehmen
6.1 Expansionsformen im Maklergeschäft
6.2 Auswirkungen einer Expansion auf die Funktionsbereiche
des Maklerunternehmens
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief bearbeitet haben, sollten Sie
• betriebswirtschaftliche Methoden und Verfahren zur erfolgreichen Führung eines Maklerunternehmens kennen,
• die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Fachthemen verstehen und die Bedeutung ihrer Anwendung im Maklerunternehmen erkennen,
• über vertiefte Kenntnisse in den behandelten Fachbereichen verfügen sowie
• offen und interessiert an neuen Lösungsansätzen und Vorgehensweisen sein.
Belegempfehlung:
Dieser Studienbrief wird empfohlen für Teilnehmer, die ein vertieftes Verständnis betriebswirtschaftlicher Verfahren und Methoden zur erfolgreichen Führung eines Maklerunternehmens erwerben möchten. Er richtet sich insbesondere an angehende oder praktizierende Führungskräfte in Maklerunternehmen, die die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Fachbereichen erkennen und deren Anwendung in der Praxis gezielt umsetzen wollen. Ebenso ist er geeignet für alle, die ihr Wissen in den dargestellten Fachgebieten erweitern und sich für neue Lösungsstrategien und innovative Vorgehensweisen öffnen möchten.
Relevante Kurse:6300 Wirtschaftlichkeit von Immobilieninvestitionen
Prof. Dr. Steffen Metzner
Inhalt:
Einleitung
1 Investitionen im immobilienökonomischen Sinn
1.1 Immobilie als Wirtschaftsgut
1.2 Investitionsrechnung als Bestandteil des Investitionsprozesses
1.3 Bewertung der Wirtschaftlichkeit
1.4 Strukturierung der Analyse- und Entscheidungsgrundlagen
2 Statische Methoden der immobilienwirtschaftlichen Investitionsrechnung
2.1 Berechnungsbasis: Anfangs- oder Durchschnittswerte
2.2 Kosten-Vergleich
2.3 Gewinn-Vergleich
2.4 Rendite-Vergleich
2.5 Amortisations-Vergleich
2.6 Potenziale und Restriktionen der statischen Methoden
3 Dynamische Methoden der immobilienwirtschaftlichen Investitionsrechnung
3.1 Berechnungsbasis: Zahlungen und Barwertrechnung
3.2 Discounted Cash Flow (DCF)
3.3 Kapitalwert
3.4 Interner Zinsfuß
3.5 Vollständiger Finanzplan
3.6 Potenziale und Restriktionen der dynamischen Methoden
4 Aspekte der Auswahl und Implementierung
4.1 Standardisierung am Beispiel der gif Renditedefinition
4.2 Restriktionen aus fehlenden oder unsicheren Daten
4.3 Methodenwahl
4.4 Ausblick: Immobilien- und Portfolio-Controlling
Studienziele:
Nach der Bearbeitung des Moduls werden Sie wissen,
- welche immobilienwirtschaftlichen Fragestellungen mit Methoden der Investitionsrechnung zu beantworten sind;
- welches Spektrum an Lösungsmöglichkeiten die einzelnen Methoden der Investitonsrechnung bieten;
- wie einzelne Methoden der Investitionsrechnung bei Ankäufen oder Projekten anwendbar sind.
Belegempfehlung:
Zur Auswertung, Aggregation und Komprimierung der Informationslage auf entscheidungsrelevante Kennzahlen dienen Verfahren der Wirtschaftlichkeitsanalyse und Investitionsrechnung. Wer sich für deren Übertragung und Anpassung auf immobilienwirtschaftliche Daten und Fragestellungen interessiert, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:7217 Management von Pflegeeinrichtungen
Susanne Jost
Dipl.-Betriebswirt Jörn Poetter
Inhalt:
1 Der Pflegemarkt
1.1 Demografische Entwicklung
1.2 Begriff der Pflegebedürftigkeit
1.3 Versorgungsformen
2 Rahmenbedingungen
2.1 Rechtliche Grundlagen
2.2 Zulassungsvoraussetzungen
3 Betriebsorganisation
3.1 Trägerstruktur und Rechtsformen
3.2 Aufbauorganisation
3.3 Qualitäts- und Risikomanagement
3.4 Personalmanagement
4 Entgelt- und Vergütungsstrukturen
4.1 Ambulante Entgelte
4.2 Stationäre Pflegesätze nach § 43 SGB XI
4.3 Teilstationäre Pflegesätze
4.4 Vergütung der Kurzzeitpflege
5 Finanzmanagement
5.1 Buchführungsgrundlagen
5.2 Betriebskostenkalkulation
5.3 Investitionskosten
5.4 Betriebsergebnis
5.5 Kostenrechnung und Controlling
Studienziele:
Wenn Sie sich das Modul angeeignet haben, sind Sie in der Lage, …
- Verständnis für den differenzierten Pflegemarkt mit den vorhandenen Schnittstellen und Anforderungen zu entwickeln,
- aktuelle Rahmenbedingungen zur Erbringung von Pflegeleistungen zu kennen,
- über die verschiedenen Versorgungsformen, deren Besonderheiten und die grundsätzlichen Vergütungsformen informiert zu sein,
- zu wissen, welche Konzepte und Voraussetzungen vorhanden sein müssen, um eine Pflegeeinrichtung betreiben zu können,
- die zahlreichen Anforderungen im Zusammenhang mit dem Management von Pflegeeinrichtungen zu überblicken,
- Antworten auf spezielle Fragen der Betriebsführung geben zu können,
- die betriebliche Kosten- und Erlöskalkulation nachvollziehen zu können und die unternehmerischen Steuerungsinstrumente zu kennen.
Belegempfehlung:
Das Modul wird all den Teilnehmenden empfohlen, die Pflegeeinrichtungen leiten wollen oder die Einrichtungsleitung anstreben oder unterstützen wollen.
Relevante Kurse:8101 Soziale Sicherung und Sozialpolitik
Prof. Dr. Jürgen Boeckh
Inhalt:
1 Sozialpolitik – ein Überblick
1.1 Charakteristika und Definition von Sozialpolitik
1.2 Zur Rolle der Interessen in der Sozialpolitik
1.3 Felder, Grundnormen und Gestaltungsprinzipien der Sozialpolitik
1.4 Funktionen der Sozialpolitik
1.5 Formen staatlicher Transferleistungen und Systeme der sozialen Sicherung
1.6 Grundnormen der Sozialpolitik
1.7 Sozialstaatstypen und deren Leitbilder
1.8 Soziale Gerechtigkeit als Ziel sozialpolitischen Handelns
1.9 Finalitätsprinzip und Kausalitätsprinzip
2 Ökonomie des Sozialstaates
2.1 Aufbau des Sozialbudgets: Leistungen nach Institutionen
2.2 Aufbau des Sozialbudgets: Leistungen nach Funktionen
2.3 Aufbau des Sozialbudgets: Die Finanzierung des Sozialen
3 Sozialpolitische Akteure und ihre Verantwortung
3.1 Internationale Sozialpolitik
3.2 Die Europäische Union
3.3 Bund, Länder und Kommunen
3.4 Nichtstaatliche bzw. zivilgesellschaftliche Akteure
4 Das Herz des deutschen Sozialstaates: das Sozial(versicherungs)system
4.1 Die gesetzliche Sozialversicherung
4.2 Die Mindestsicherungssysteme (Fürsorgeleistungen)
4.3 Die Versorgungssysteme
4.4 Die sozialen Dienste
4.5 Der Mindestlohn
5 Perspektiven – der Sozialstaat im Wandel
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, werden Sie verstehen …
- worum es beim Begriff Sozialpolitik geht und welche Besonderheiten ihn prägen,
- welche Prinzipien und Grundnormen die Sozialpolitik bestimmen und welche Verteilungswirkungen daraus resultieren,
- dass der Sozialstaat nur umverteilen kann, was vorher erwirtschaftet wurde,
- welche Akteure und Ebenen die Sozialpolitik gestalten,
- welche Lebensrisiken das System der sozialen Sicherung in Deutschland abdeckt,
- wie die Frage der Finanzierbarkeit des Sozialstaates seine zukünftige Struktur beschreibt.
Belegempfehlung:
Das Modul eignet sich für Teilnehmende, die verstehen wollen, wie Sozialpolitik aufgebaut ist und funktioniert. Sie lernen die Prinzipien und die Ökonomie der Sozialpolitik, die Gestaltung des Sozialversicherungsystems und deren Herausforderungen, Perspektiven und Lösungsansätze kennen.
Relevante Kurse:8111 Strategie, Konzeptions- und Leitbildentwicklung in sozialen Organisationen
Prof. Dr. Gabriele Moos
Dr. Helen Schneider
Inhalt:
Einleitung
1 Strategien und ihre Bedeutung für soziale Betriebe
1.1 Strategieorientierung als Voraussetzung
1.2 Begriffliche Grundlagen
1.3 Der Strategieentwicklungsprozess in der Praxis
2 Konzeptionen als Grundlage der Steuerung
2.1 Begriffliche Grundlagen
2.2 Systematik von Konzeptionsformen
2.3 Der Konzeptionsentwicklungsprozess
2.4 Praxisbeispiel: Umsetzung einer Konzeption
3 Das Leitbild als handlungsleitende Grundhaltung
3.1 Begriffliche Grundlagen
3.2 Funktion und Bestandteile von Leitbildern
3.3 Der Leitbildentwicklungsprozess
3.4 Praxisbeispiel: Entwicklung und Umsetzung eines Leitbilds
4 Ethische Standards im Management sozialer Arbeit
Fazit
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, können Sie …
- die Bedeutung und die Kennzeichen von Strategien sozialer Betriebe bewerten;
- wichtige Schritte in Strategieprozessen benennen;
- zentrale Steuerungsinhalte bei der Strategieentwicklung darstellen;
- die Funktion von Konzeptionen im Rahmen des Managementprozesses verstehen;
- den Konzeptionsentwicklungsprozess auf Basis eines Praxisbeispiels entwickeln;
- den Nutzen von Leitbildern für soziale Organisationen bewerten;
- den Entwicklungsprozess von Leitbildern verstehen und umsetzen;
- kommunikative und ethische Aspekte in diesen Arbeitsschritten berücksichtigen.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die in der professioneller Gestaltung des Managements sozialer Betriebe tätig sind oder werden wollen, wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:8185 Grundlagen des Sozialmanagements
Prof. Dr. Karl-Heinz Steffen
Inhalt:
Einleitung
1 Management sozialer Aufgaben
1.1 Management
1.2 Soziale Aufgabenfelder
1.3 Soziale Dienstleister
1.4 Soziale Kunden
1.5 Besonderheiten der Wohlfahrtsproduktion
1.6 Sozialmanagement
1.7 Politische, ökonomische und gesellschaftliche Interdependenzen
2 Institutionelle Grundlagen
2.1 Rechtsformen und Gemeinnützigkeit
2.2 Öffentliche Träger sozialer Aufgaben
2.3 Private Träger sozialer Aufgaben ohne Gewinnabsicht
2.4 Private Träger sozialer Aufgaben mit Gewinnabsicht
3 Organisatorische Grundlagen
3.1 Der Sozialbetrieb als Organisation
3.2 Konzeption
3.3 Organisationskultur
3.4 Leitbild
3.5 Aufbau- und Ablauforganisation
3.6 Informelle Organisation
4 Funktionelle Grundlagen
4.1 Der Sozialbetrieb als Produzent sozialer Dienstleistungen
4.2 Produktionsfaktoren
4.3 Haupt- und Ehrenamt
4.4 Effizienz, Produktivität, Effektivität und Gemeinwohl
4.5 Managementfunktionen
4.6 Qualitätsmanagement und Controlling
4.7 Change Management
4.8 Finanzierung
4.9 Fundraising
5 Europäische Dimension des Sozialmanagements
Fazit
Studienziele:
Das Modul soll Sie in die Lage versetzen, zu verstehen
- worum es beim Management sozialer Aufgaben geht und welche Besonderheiten damit verbunden sind;
- welche Institutionen zur Verfügung stehen, um die sozialen Aufgaben zu erfüllen bzw. die sozialen Dienstleistungen zu erbringen;
- wie diese Institutionen organisiert sind, insbesondere welche Rolle das institutionelle Konzept und das institutionelle Leitbild spielen;
- wie die Institutionen funktionieren und worauf es dabei ankommt;
- welche Bedeutung die europäische Ebene für das Management sozialer Aufgaben und die sozialen Dienstleister hat.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist grundlegend für das Verständnis von Sozialmanagement und deswegen obligatorisch zu belegen.
Relevante Kurse:8201 Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit
Prof. Dr. Jochen Ribbeck
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlagen
1.1 Grundbegriffe
1.2 Qualitätsmodelle
1.3 Sozialgesetzliche Grundlagen
2 Die Logik des Qualitätsmanagements – Strukturprinzipien
2.1 Kontinuierliche Verbesserung
2.2 Anspruchsgruppenorientierung
2.3 Prozessorientierung
2.4 Unternehmensweite Integration
2.5 Führungsverantwortung
3 Implementierung und Steuerung des Qualitätsmanagements
3.1 Organisation des Qualitätsmanagements
3.2 Qualitätsplanung
3.3 Prozesssteuerung
3.4 Qualitätsdokumentation
3.5 Prozessbeschreibung
3.6 Qualitätsstandards
3.7 Qualitätsmessung und -bewertung
3.8 Qualitätscontrolling
3.9 Wahl eines Qualitätsmanagementsystems
4 Begleitkonzepte des Qualitätsmanagements
4.1 Beschwerdemanagement
4.2 Fehlermanagement
4.3 Risikomanagement
Studienziele:
Mit der Bearbeitung dieses Moduls sollen Sie …
- eine Grundeinstellung gegenüber Qualitätsmanagement entwickelt haben, die nicht prinzipiell im Widerspruch zu Überzeugungen der Sozialen Arbeit steht;
- ein fundiertes Verständnis dafür haben, nach welchen strukturellen Prinzipien Qualitätsmanagement als zentrales Steuerungs- und Führungskonzept funktioniert;
- eine Vorstellung davon besitzen, wie Qualitätsmanagement in der Organisation implementiert und gesteuert werden kann;
- konkrete Qualitätsmanagementwerkzeuge kennen;
- Schnittstellen zu anderen Managementfunktionen herstellen können.
Belegempfehlung:
Prof. Dr. Jochen Ribbeck gelingt es anschaulich und praxisnah, den Ansatz zu vermitteln, dass auch in der Sozialen Arbeit Qualität systematisch entwickelt und Leistungsqualität gegenüber Dritten legitimiert werden kann – daraus folgt die klare Empfehlung für alle Sozialmanager/innen, die sich bisher wenig mit QM befasst haben, dieses Modul zu belegen.
Relevante Kurse:8280 Marketing für soziale Betriebe
Prof. Dr. Harald Christa
Inhalt:
Einleitung
1 Grundlagen des Marketings für soziale Betriebe
1.1 Marketing: Begriffsbestimmung
1.2 Bedeutung im (Sozial-)Betrieb
1.3 Rahmenbedingungen des Marketings für soziale Betriebe
2 Ebene der Informationsgewinnung und der Analysen
1.1 Umfeldanalyse
2.2 Stakeholderanalyse
2.3 Marktanalyse
2.4 SWOT-Analyse
2.5 Wettbewerberanalyse
2.6 Analyse der Kundenzufriedenheit
3 Strategische Elemente des Sozio-Marketing
3.1 Strategie im Marketing
3.2 Marketingstrategische Optionen
4 Marketinginstrumente
4.1 Produkt-/Leistungspolitik
4.2 Distributionspolitik
4.3 Preispolitik
4.3 Kommunikationspolitik
5 Weitere Einsatzfelder des Marketings für soziale Betriebe
5.1 Personalmarketing
5.2 Spendenmarketing
5.3 Sponsorenmarketing
6 Resümee und Ausblick
6.1 Ein kurzer Rückblick
6.2 Herausforderungen an das Marketing sozialer Betriebe
Studienziele:
Nach dem Sie sich das Modul erarbeitet haben, wissen Sie
- wie man Marketing für soziale Betriebe inhaltlich umreißen kann und welche Notwendigkeiten in der Praxis für Marketingmaßnahmen bestehen,
- welche wichtigen Aufgaben und Anliegen des Marketings hervorgehoben werden müssen,
- ob es hierfür konzeptionelle Grundlagen gibt,
- welche Erfordernisse, Möglichkeiten und Instrumente der Umfeld- und Marktforschung für soziale Betriebe bestehen sowie
- welche Instrumente des Marketings eine besondere Relevanz für den Einsatz in Sozialmärkten aufweisen.
Belegempfehlung:
Immer mehr Betriebe der Sozialwirtschaft stehen in einer marktähnlichen Situation, sind also herausgefordert sich im Wettbewerb mit anderen Anbietern zu behaupten. Wer hierbei mitwirken will, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:8290 Rechtliche Grundlagen für das Sozialmanagement
Carmen Flecks
Inhalt:
Einleitung
1 Sozialrechtliche Grundlagen
1.1 Historische Entwicklungen
1.2 Gesetzliche Grundlagen
1.3 Grundgesetz
1.4 Bundes- und Landesgesetze
1.5 Satzungen und Verordnungen
1.6 Internationale Regelungen
2 Die fünf Säulen der Sozialversicherung
2.1 Krankenversicherung
2.2 Pflegeversicherung
2.3 Gesetzliche Unfallversicherung
2.4 Arbeitslosenversicherung (Arbeitsförderung)
2.5 Rentenversicherung
3 Grundsicherung für Arbeitslose (SGB II) und Sozialhilfe (SGB XII)
3.1 Leistungen nach dem SGB II
3.2 Leistungen nach dem SGB XII
4 Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII)
4.1 Aufgaben und gesetzliche Grundlagen
4.2 Behörden und Träger
4.3 Betreuungsgeld und andere Leistungen für Eltern
5 Schwerbehindertenrecht
5.1 Rechtliche Grundlagen
5.2 Verfahren bei Schwerbehinderung
5.3 Besondere Regelungen
6 Verwaltungsverfahren und gerichtliches Verfahren im Sozialrecht
6.1 Antrag
6.2 Bescheid
6.3 Widerspruch
6.4 Klage
6.5 Streitbeilegung: Mediation und Güterichterverfahren
7 Betreuungsrecht
7.1 Voraussetzungen und Umfang einer Betreuung
7.2 Bestellung eines Betreuers
7.3 Aufgabenkreise
8 Berufsrecht für Soziale Berufe
8.1 Rechtsberatung
8.2 Schweigepflicht
8.3 Haftungsrecht
Schlusswort
Studienziele:
Nachdem Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, können Sie …
- historische und nationale Zusammenhänge im Sozialrecht erläutern;
- die zentralen Gesetze für Ihren Berufsalltag benennen, finden und nachvollziehen;
- sich bei Gesetzesreformen gezielt über den aktuellen Stand informieren;
- das Verwaltungs-, Widerspruchs und Klageverfahren im Sozialrecht darstellen;
- Auswirkungen einer Betreuung erklären;
- rechtssicher durch Ihren Berufsalltag gehen.
Belegempfehlung:
Rechtliche Grundlagen sollte jede/r im Sozialmanagement Verantwortliche kennen. Wer sich diese nicht schon durch andere Vorbildung angeeignet hat, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:8300 Diversity-Management – Wie Integration und Inklusion gelingen können
Prof. Dr. Claudia Rahnfeld
Inhalt:
Einleitung
1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und grundlegende Begriffe
1.1 Soziale Ungleichheiten und deren Auswirkungen
1.2 Ausgewählte (politische) Lösungsansätze
2 Wichtige rechtliche und administrative Rahmenbedingungen
2.1 Deutsches Grundgesetz
2.2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
2.3 UN-Behindertenrechtskonvention
2.4 Bundesteilhabegesetz
2.5 Rechtliche Quotenregelungen
2.6 Integrationsgesetz
3 Leitungsprinzipien und Führungsaufgaben
3.1 Diversity-Management im Unternehmen
3.2 Wertschätzung als Grundprinzip
3.3 Wertschätzung und Führung
4 Strategien und Instrumente auf operativer Ebene
4.1 Einzelfallbezogene Strategien
4.2 Teambezogene Strategien
4.3 Arbeitsorganisatorische Strategien
Ausblick
Studienziele:
Mit diesem Modul sollen Sie lernen,
- welche sozialen Ungleichheiten Deutschland prägen und sowohl die Gesellschaft als auch den Arbeitsmarkt beeinflussen sowie welche bisherigen Lösungskonzepte dazu gefunden wurden;
- auf welchen rechtlichen Grundlagen das Diversity-Management beruht und warum es für jedes Unternehmen wichtig ist;
- welche Leitungsprinzipien und Führungsaufgaben mit dem Diversity-Management verbunden sind;
- welche Instrumente es in Bezug auf einzelne Mitarbeitende, Teams und auf struktureller Ebene geben kann, um ein Diversity-Management zu leben.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die sich für gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Inklusion und Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt interessieren und dabei mitwirken wollen, soziale Ungleichheiten zu reduzieren, wird dieses Modul empfohlen.
Relevante Kurse:8311 Controlling in sozialen Betrieben
Prof. Dr. Gabriele Moos
M.A. Sabine Schmeißer
Inhalt:
1 Besonderheiten des Controllings in sozialen Betrieben
1.1 Grundlagen des Controllings
1.2 Bedeutung für soziale Betriebe
1.3 Controlling als Organisationseinheit?
1.4 Aufgaben des Controllings in sozialen Betrieben
1.5 Praxisbeispiel: Wirkungsnachweis im sozialen Betrieb
2 Controlling als Baustein des Risikomanagements
2.1 Risikomanagement zur Identifikation und Überwachung von Risiken
2.2 Risikomanagement zur Identifikation von Chancen
2.3 Controlling als Bewertungssystem von Risiken und Chancen
2.4 Praxisbeispiel: Risikomanagement im sozialen Betrieb
3 Controlling zur Entwicklung von Kennzahlen und Wirkungsmessung
3.1 Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Controllings
3.2 Kennzahlen der verschiedenen BSC-Ebenen
3.3 Wertefundament der Perspektiven
3.4 Praxisbeispiel: Balanced Scorecard im sozialen Betrieb
4 Controlling als Grundlage für die Unternehmenssteuerung
4.1 Berichtswesen aus der Finanzbuchhaltung
4.2 Relevante Controlling-Steuerungsinstrumente
4.3 Anpassung an die Unternehmenskultur sozialer Betriebe
4.4 Praxisbeispiel: Controlling-gestützte Unternehmenssteuerung im sozialen Betrieb
5 Controlling zur Unterstützung bei Veränderungsprozessen
5.1 Zielformulierung und -planung, Umsetzung und Kontrolle (PDCA)
5.2 Position des Controllings
5.3 Wirkungs-Controlling
5.4 Praxisbeispiel: Wirkungsorientiertes Veränderungs-Controlling im sozialen Betrieb
Fazit und Ausblick
Studienziele:
Nachdem Sie den Studienbrief durchgearbeitet haben, …
- kennen Sie die Grundlagen des allgemeinen Controllings;
- wissen Sie um die Besonderheiten des Controllings sowie dessen Bedeutung in sozialen Betrieben und für diese;
- sehen Sie das Controlling als Teilbereich eines Risiko- und Chancenmanagements;
- verfügen Sie über Grundlagenwissen zu ausgewählten Controlling-Kennzahlen in Verbindung mit einem Controlling-Instrument;
- können Sie Controlling als Steuerungsinstrument für soziale Betriebe anwenden;
- ist Ihnen die Projekt-/Zeitplanung im Regelkreis bekannt;
- sehen Sie die Notwendigkeit von Veränderungs- und Kultur-Controlling in sozialen Betrieben.
Belegempfehlung:
Allen Teilnehmenden, die einen Einstieg ins Controlling sozialer Betriebe benötigen oder ihr Wissen in dem Bereich vertiefen wollen, sowie Teilnehmenden, die Führungsverantwortung im Controllingbereich sozialer Betriebe haben oder anstreben, ist dieses Modul zu empfehlen.
Relevante Kurse:8330 Finanzierung und Kostenmanagement in sozialen Betrieben
Prof. Dr. Harald Christa
Inhalt:
1 Grundlagen, Begriffsklärungen, Aufgaben
1.1 Personenbezogene soziale Dienstleistungen als Wirtschaftsfaktor
1.2 Finanzierung und Kostenmanagement als Bestandteil des Managements sozialer Betriebe
1.3 Wichtige Aufgaben und Begriffe
2 Finanzierung sozialer Betriebe
2.1 Besonderheiten der Finanzierung sozialer Betriebe
2.2 Finanzierungsformen im Sozialwesen
3 Kostenrechnung, Kostencontrolling und Kostenmanagement im sozialen Betriebe
3.1 Aufgaben, Grundsätze, Anforderungen
3.2 Finanzplanung und Plankostenrechnung
3.3 Kostencontrolling
3.4 Instrumente des strategischen und operativen Kostenmanagements
3.4.1 Strategisches Kostenmanagement
3.4.2 Operatives Kostenmanagement
4 Finanzierung und Kosten bei Existenzgründung in der Sozialwirtschaft
4.1 Finanzierung
4.2 Kosten
Resümee und Ausblick
Studienziele:
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, haben Sie gelernt
- welche Bedeutung die Finanzierung und das Kostenmanagement für soziale Betriebe haben,
- welche Formen der Finanzierung sozialer Betriebe es gibt und welche Besonderheiten diesbezüglich für das Kostenmanagement zu beachten sind,
- welche Aufgaben, Grundsätze und Ziele das Kostenmanagement in sozialen Betrieben aufweist,
- welche Möglichkeiten dem Management zur Beeinflussung der Kosten zur Verfügung stehen,
- aber auch welche Potenziale es für eine Existenzgründung im sozialen Bereich gibt und was dabei in Bezug auf die Finanzierung zu beachten ist
Belegempfehlung:
Wer sich der Herausforderung stellen will, die Finanzierungs- und Kostenstrukturen im sozialen Betrieb professionell zu steuern, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:8340 Systemisches Management in der Sozialwirtschaft
Prof. Dr. Claudia Rahnfeld
Inhalt:
Einleitung
1 Systemlogik der Sozialwirtschaft in Deutschland
1.1 Spannungsfelder im Management sozialer Organisationen
1.2 Systemtheorie und Sozialmanagement
2 Organisationen aus systemtheoretischer Sicht
2.1 Die drei Seiten von Organisationen
2.1 Systemtheoretische Elemente zum Verständnis informeller Prozesse
3 Soziale Einrichtungen systemisch führen
3.1 Systemtheoretische Reflexion von Führungstätigkeiten
3.2 Aufgaben einer Führungskraft aus systemischer Sicht
3.3 Systemische Kommunikationsstrategien für Führungskräfte
3.4 Systemische Führung und Vertrauen
4 Lernen in sozialen Organisationen
4.1 Organisationskulturen beeinflussen
4.2 Ebenen im Organisationslernen
4.3 Systemdenken als Schlüsselkompetenz im Organisationslernen
5 Systemische Vernetzung von sozialen Organisationen
5.1 Die Notwendigkeit der Vernetzung
5.2 Kooperationen und Netzwerke
5.3 Macht und Hierarchie in Kooperationen
5.4 Systemtheoretische Reflexion der Führung bei Kooperationen
Ausblick
Studienziele:
Sie werden in diesem Modul lernen …
- wie sich die Systemlogik in der Sozialwirtschaft seit den 1980er-Jahren verändert hat und in welchen Spannungsverhältnissen sich das Management in sozialen Einrichtungen heute bewegt;
- wie soziale Organisationen aus systemtheoretischer Sicht zu erklären sind;
- wie Führung und Management in sozialen Organisationen aus systemtheoretischer Sicht zu verstehen sind;
- wie Lernen in sozialen Organisationen systemtheoretisch verstanden und gestaltet werden;
- welche inneren Zusammenhänge und Notwendigkeiten Kooperationen und Netzwerke im sozialen Bereich haben und wie deren Management systemtheoretisch gestaltet werden kann.
Belegempfehlung:
Wer sich für theoretische Hintergründe im Management sozialer Einrichtung interessiert und das (eigene) Führungsverhalten in sozialen Organisationen reflektieren möchte, um eine soziale Einrichtung wirkungsvoll führen und managen zu können, sollte dieses Modul belegen.
Relevante Kurse:8400 Non-Profit-Management
Prof. Dr. Harald Meier
Inhalt:
1 Mission und Management
1.1 Besonderheiten in a nutshell
1.2 Mission, Management und Gemeinnützigkeit
1.3 Managementkonzepte der Mission
1.4 Megatrends als Herausforderungen
2 Konstitutive Entscheidungen
2.1 Social Entrepreneurship
2.2 Typische Rechtsformen
2.3 Ethik, CSR und Social Business
2.4 Corporate Governance
3 Strategisches NPO-Management
3.1 NPO-Geschäftsmodell
3.2 Strategische Planung
3.3 Stakeholder-Management
3.4 Marketingstrategien
3.5 Capacity Building
4 Finanzierung und Controlling
4.1 Finanzierungsmanagement
4.2 Unternehmensplanung und -steuerung
4.3 Risk- und Krisenmanagement
5 NPO-Organisation und Personal
5.1 NPO-Organisation und Organisationskultur
5.2 Unternehmensentwicklung
5.3 Organisations- und Teamentwicklung
5.4 Personalwirtschaft und Mitarbeiterführung
Ausblick
Studienziele:
Nach Bearbeitung des Moduls, verstehen Sie, …
- was Management ist und die Besonderheiten im Non-Profit-Organisation-Management;
- wie sich aus der Mission als NPO-Politik ein Leitbild ableitet und wo dieses im Kontext gesellschaftlicher Megatrends steht;
- konstitutive Entscheidungen zu treffen und den Zusammenhang zwischen NPOs, CSR und Social Business;
- vom NPO-Geschäftsmodell Strategien und Capacity Building zu entwickeln;
- wie Marketing, Finanzierung udn Controlling non-profit-orientiert strategisch betrieben wird;
- das Organisation, Mitarbeiterführung und Teamentwicklung im Change-Management zentrale Managementaufgaben im NPO-Managmenet sind.
Belegempfehlung:
Dieses Modul empfiehlt sich für Teilnehmende, die entweder im schnell wachsenden Sektor NPO-Sektor tätig sind, werden wollen oder mit diesem kooperieren.
Da sich der private, der öffentliche und der NPO-Sektor über Kooperationen, Partnerships und im Social Business zunehmend näher kommen und das zivilgesellschaftliche Engagement in gemeinnützigen Organisationen stetig wächst, lohnt sich das Modul für Teilnehmende, die hier die Gegenwart und Zukunft mitgestalten wollen.
8510 Methoden der Sozialen Arbeit
Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt
Inhalt:
1 Soziale Arbeit
2 Kennzeichen methodischen Handelns
2.1 Konzeptionelle Rahmungen
2.2 Methodisches Grundmodell
2.3 Charakteristika des methodischen Handelns
3 Handlungsformen
3.1 Einzelfallarbeit
3.2 Beratung
3.3 (Soziale) Gruppenarbeit
3.4 Gemeinwesenbezogene Handlungsformen
4 Zentrale Aspekte methodischen Handelns
5 Abschluss
Studienziele:
Sie sollen nach Bearbeitung des Moduls
- die grundlegenden Methoden der Sozialen Arbeit differenzieren und im Blick auf Anlassangemessenheit beurteilen können;
- in der Lage sein, die besonderen Bedingungen des planvollen Handelns zu erkennen und in Bezug auf die für die Methoden typischen Anlässe einzuschätzen;
- den systematischen Methodeneinsatz bewerten können.
Belegempfehlung:
Wer im Sozialmanagement tätig ist oder werden will, sollte die wichtigsten Methoden der Sozialen Arbeit kennen, verstehen und einschätzen können. Den Teilnehmenden, die noch keine Gelegenheit hatten, sich mit den Methoden der Sozialen Arbeit theoretisch zu befassen, wird dieses Modul nahe gelegt.
Relevante Kurse:8520 Internationale Soziale Arbeit
Prof. Dr. phil. Ronald Lutz
Inhalt:
1 Grundlagen der Internationalisierung
1.1 Verwobene Moderne
1.2 Globaler Süden und globaler Norden
1.3 Flucht und Migration
2 Was ist international in der Sozialen Arbeit?
2.1 Definition der internationalen Sozialen Arbeit
2.2 Sozialarbeit war schon immer international
2.3 Aufgaben in Europa oder Übersee: Indigenisierung
2.4 Aufgaben in Deutschland: Transnationalisierung
2.5 Fazit
3 Herausforderungen einer internationalen Sozialen Arbeit
3.1 Herausforderungen im internationalen Rahmen
3.2 Klassische Fragen im internationalen Rahmen
3.3 Neue Fragen im nationalen Rahmen
3.4 Herausforderungen im nationalen Rahmen
3.5 Konzepte
3.6 Phänomene
4 Antworten auf Herausforderungen
4.1 Methodische Antworten
4.2 Praktische Antworten
5 Das Management internationaler Sozialer Arbeit
5.1 Personal
5.2 Organisation
5.3 Vernetzung
Ausblick: Vom Süden lernen
Studienziele:
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben, kennen Sie
- die Grundlagen und die zentralen Begriffe, die für ein Verständnis der Internationalisierung der Sozialen Arbeit notwendig sind;
- den Unterschied zwischen nationaler und internationaler Sozialer Arbeit;
- die inter- und transnationalen Herausforderungen, der sich die Soziale Arbeit im Spannungsbogen internationaler Vernetzung sowie der Internationalisierung nationaler Praxen stellen muss;
- Methoden und Praktiken, um internationale Soziale Arbeit leisten zu können;
- den Zusammenhang zwischen Personal und Organisation beim Management der internationalen Sozialen Arbeit und die Bedeutung der Vernetzung.
Belegempfehlung:
Da die Soziale Arbeit in Deutschland durch die gesellschaftlichen Entwicklungen zunehmend international ist, empfehlen wir allen Teilnehmenden des Lehrgangs, die die Hintergründe, Zusammenhänge, Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten durchschauen wollen dieses Modul.
Relevante Kurse:8530 Case und Care Management
Dr. Daniela Voigt
Inhalt:
1 Case Management – Prozesse denken, planen und umsetzen
1.1 Konzepte und Entwicklungen
1.2 Fallführung
2 Dimensionen und Phasen des Case Managements
2.1 Intake
2.2 Assessment
2.3 Ziel- und Handlungsplan
2.4 Handlungsergebnisse
2.5 Evaluation
2.6 Fallbeispiel
3 Rechte und Pflichten der Prozessbeteiligten
3.1 Qualitätsmanagement im Case Management
3.2 Die Berufsrolle des Case Managers und der Case Managerin
4 Care Management – ganzheitlich denken und in Netzwerken handeln
4.1 Aufbau von Netzwerken
4.2 Professionelle Dienstleister und Organisationen
4.3 Finanzierung
Resümee und Ausblick
Studienziele:
In diesem Modul lernen Sie, …
- zwischen Case und Care Management zu differenzieren und deren Angemessenheit zu beurteilen;
- die besonderen Bedingungen des planvollen Fallhandelns zu erkennen und in Bezug auf Systemwirksamkeit einzuschätzen;
- (Fall-) Verstehen und Netzwerkarbeit als personen- bzw. systemorientierte Wege einzusetzen und zu bewerten.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Teilnehmende in den Lehrgängen Geprüfte/r Sozialmanager/in (DAM) und Geprüfte/r Manager/in im Gesundheitswesen (DAM), die in größeren Zusammenhängen denken und arbeiten wollen und auch Klienten und Klientinnen mit komplexen Unterstützungsbedürfnissen bestmöglich, bedarfsorientiert und koordiniert begleiten wollen.
Relevante Kurse: