10045 Tools des Risikomanagements
Prof. Dr. mult. Victor Tiberius
Inhalt:
1 Einführung
2 Methodenüberblick und Auswahlmatrix
2.1 Ausgangslage
2.2 Auswahlkriterien
2.3 Auswahlmatrix
2.4 Einsatzregeln
2.5 Qualitätskriterien und Fallstricke
2.6 Praxisimplikationen
3 Tools zur Identifikation von Risiken
3.1 Einführung
3.2 Ishikawa-Diagramm
3.3 Structured What-If Technique (SWIFT)
3.4 BowTie-Analyse
3.5 Fault Tree Analysis (FTA)
3.6 Event Tree Analysis (ETA)
3.7 Risk Breakdown Structure (RBS)
4 Tools zur Analyse und Bewertung von Risiken
4.1 Einführung
4.2 Failure Mode and Effects Analysis (FMEA)
4.3 Hazard and Operability Study (HAZOP)
4.4 Business Impact Analysis (BIA)
4.5 Szenarioanalysen
4.6 Value at Risk (VaR)
4.7 Monte-Carlo-Simulation
4.8 Stresstests
4.9 Bayes’sche Netze
4.10 Praxisimplikationen
5 Tools zur Priorisierung und Visualisierung von Risiken
5.1 Einführung
5.2 Risikomatrix (Risk Heat Map)
5.3 Risikoportfolio
5.4 Praxisimplikationen
6 Tools zur Behandlung von Risiken
6.1 Einführung
6.2 Key Risk Indicators (KRIs)
6.3 Responsibility Assignment Matrix (RACI)
6.4 Balanced Scorecard (BSC) mit Risikoperspektive
6.5 Business Continuity Plans (BCP)
6.6 Praxisimplikationen
7 Organisatorische und übergreifende Tools
7.1 Einführung
7.2 Risk Breakdown Structure (RBS)
7.3 Risikomanagement-Software und Plattformen
7.4 Praxisimplikationen
8 Fazit, Praxisimplikationen und Ausblick
8.1 Fazit
8.2 Praxisimplikationen
8.3 Ausblick
Studienziele:
Nach dem Studium dieses Moduls können Sie
- Instrumentenkompetenz entwickeln: die wichtigsten Tools zur Identifikation, Analyse, Bewertung, Priorisierung, Behandlung und zum Monitoring von Risiken sicher anwenden.
- Methoden auswählen: anhand von Ziel, Datenlage, Systemlogik, Zeitbudget und Governance den passenden Ansatz bestimmen.
- Toolketten gestalten: mehrere Instrumente sinnvoll kombinieren (z. B. SWIFT → BowTie → LOPA oder BIA → BCP → KRIs), um von Orientierung zu Handlungsfähigkeit zu gelangen.
- Qualität sichern: typische Fallstricke (Scheinpräzision, Bias, Überlastung, fehlende Anschlussfähigkeit) erkennen und vermeiden.
- Anschluss herstellen: Ergebnisse der Tools in Risk Register, Appetite-Statements, Indikatoren, Limits und Continuity-Pläne überführen.
- Digitale Plattformen nutzen: Auswahlkriterien, Integrationsanforderungen und Governance-Aspekte für Software- und GRC-Lösungen verstehen.
- Resilienzorientiert handeln: Instrumente nicht nur zur Schadensvermeidung, sondern zur Stärkung von Puffer, Redundanz, Modularität und Optionen einsetzen.
- Prüffähige Artefakte erstellen: Outputs dokumentieren, die sowohl für Managemententscheidungen als auch für Audit und Aufsicht nachvollziehbar sind.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Fachkräfte im Risikomanagement, in der Unternehmenssteuerung oder Governance, die ihre Instrumentenkompetenz gezielt ausbauen möchten. Es richtet sich an alle, die Risiken systematisch erfassen, geeignete Methoden auswählen und mit digitalen Tools sowie prüffähigen Ergebnissen wirksam zur organisationalen Resilienz beitragen wollen.
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