2625 Psychologisches und soziales Wohlbefinden am Arbeitsplatz
Dipl.-Psych. Svenja Sievers
Inhalt:
1 Positive Psychologie im Arbeitskontext
1.1 Das PERMA-Modell
1.2 Charakterstärken und VIA-Modell
1.3 Das Flow-Konzept
1.4 Psychologisches Kapital
1.5 Resilienz
2 Aufbau und Förderung von Resilienz und individueller Stresskompetenz
2.1 Mindfulness Intervention (Achtsamkeit)
2.2 Recovery Intervention (Erholungskompetenz)
2.3 Positive Thinking Intervention (Positives Denken)
2.4 Selbstregulation bzw. Emotionsregulation
3 Bedeutung von sozialen Beziehungen, Teamdynamik und wertschätzendem Klima
3.1 Teamkohäsion und soziale Unterstützung
3.2 Gruppendruck, Konflikte und soziale Ausgrenzung
3.3 Psychologisches Sicherheitsklima (Psychological Safety)
3.4 Maßnahmen zur Förderung eines wertschätzenden Klimas
4 Einfluss von Führungsverhalten und Kommunikation auf das Wohlbefinden
4.1 Die Rolle von Führungskräften als Vorbilder für psychisches Wohlbefinden
4.2 Der Einfluss vom Wohlbefinden einer Führungskraft auf ihr Verhalten
4.3 Förderung konstruktiver Führung
4.4 Vermeidung destruktiver Führung
5 Praktische Methoden zur Förderung von Sinnhaftigkeit, Motivation und Purpose im Arbeitsumfeld
5.1 Arbeitsgestaltung und Job Crafting
5.2 Onboarding und Sozialisation
5.3 Ikigai, Calling, Purpose – internationale Konzepte sinnstiftender Arbeit
5.4 Appreciative Inquiry
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, sollen Sie in der Lage sein, …
- Herausforderungen in Ihrem Betrieb zu analysieren ein integriertes Maßnahmenkonzept zur Förderung des psychologischen und sozialen Wohlbefindens im eigenen Unternehmen zu kreieren, das individuelle, team- und führungsbezogene sowie organisationale Ebenen berücksichtigt.
- geeignete Ansätze zur Stärkung individueller Resilienzund Stresskompetenz im Arbeitskontext zu identifizieren und bedarfsgerecht in betriebliche Maßnahmen zu übersetzen.
- die Bedeutung sozialer Beziehungen, der Teamdynamikund eines wertschätzenden Klimas für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden zu analysieren und entsprechende Verbesserungen anzustoßen.
- Führungsverhalten im Hinblick auf das psychische und soziale Wohlbefinden von Mitarbeitenden zu bewerten und Maßnahmen zu entwickeln, um konstruktive Führunggezielt zu fördern sowie destruktive oder passive Führungsmuster zu vermeiden.
- Methoden der Arbeitsgestaltung, des Job Craftingsowie Onboarding-Prozesse so zu gestalten, dass Mitarbeitende mehr Sinn, Motivation und Purpose in ihrer Arbeit erleben.
Belegempfehlung:
Dieses Modul ist besonders empfehlenswert für Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Gesundheitsbeauftragte und alle, die das psychologische und soziale Wohlbefinden von Mitarbeitenden gezielt fördern möchten. Es eignet sich für Personen, die integrierte Maßnahmen entwickeln wollen, um Resilienz, Teamdynamik, konstruktive Führung und sinnstiftende Arbeitsgestaltung im eigenen Unternehmen zu stärken.
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