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2780 Grundlagen von New Work


Studienbriefautorin:
Dr. Anett Steller

Inhalt:

1. Historische Entwicklung und Begriffsabgrenzung

1.1. Ursprung bei Frithjof Bergmann

1.2. Abgrenzung zu traditionellen Arbeitsmodellen

1.3. Differenzierung zu verwandten Konzepten

2. Treiber von New Work

2.1. Technologische Treiber: Digitalisierung und Automatisierung

2.2. Gesellschaftliche Treiber: Demografie, Wertewandel, Nachhaltigkeit

2.3. Wirtschaftliche Treiber: Globalisierung, Fachkräftemangel, Wettbewerbsdruck

3. Theoretische Fundamente

3.1. Selbstbestimmungstheorie

3.2. Humanistisches Menschenbild

3.3. Bedeutung von Sinn in der Arbeit

4. Führung und Organisation in der neuen Arbeitswelt

4.1. Transformationale und Empowering Leadership

4.2. Agile Ansätze: Scrum, Kanban, Lean Thinking

4.3. Alternative Organisationsformen: Holokratie, Netzwerkstrukturen, flache Hierarchien

5. Kernelemente moderner Arbeitswelten

5.1. Autonomie, Flexibilität und Eigenverantwortung

5.2. Work-Life-Balance vs. Work-Life-Blending

5.3. CSR und Nachhaltigkeit als Wertetreiber

6. Rentabilität und Erfolgsmessung

6.1. New Work im Arbeitgeber- vs. Arbeitnehmermarkt

6.2. Kennzahlen: Fluktuation, Engagement, Produktivität

6.3. Wirtschaftlichkeit: ROI und qualitative Nutzenbetrachtung

7. Empirische Befunde und Best Practices

7.1. Erfolgsfaktoren aus Praxisbeispielen

7.2. Stolpersteine bei der Einführung von New Work

7.3. Unterschiede zwischen Start-ups, KMU und Konzernen


Studienziele:

Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein:

  • die historischen Ursprünge und theoretischen Fundamente von New Work zu erläutern und von verwandten Konzepten wie Agilität, Digitalisierung und New Leadership abzugrenzen,
  • zentrale technologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Treiber der neuen Arbeitswelt zu benennen und ihre Auswirkungen auf Organisationen kritisch zu analysieren,
  • die Bedeutung von Autonomie, Flexibilität und Eigenverantwortung für moderne Arbeitsstrukturen zu erklären und auf eigene Erfahrungen oder Fallbeispiele zu übertragen,
  • verschiedene Modelle zur Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben – insbesondere Work-Life-Balance und Work-Life-Blending – zu vergleichen und deren Chancen und Risiken zu bewerten,
  • den Stellenwert von Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit als strategische und kulturelle Elemente von New Work zu erfassen,
  • Kennzahlen wie Fluktuation, Engagement und Produktivität zur Erfolgsmessung von New Work-Initiativen zu interpretieren und in wirtschaftliche Überlegungen wie ROI einzubetten,
  • empirische Erfolgsfaktoren und typische Stolpersteine bei der Umsetzung von New Work zu identifizieren und kontextbezogene Handlungsempfehlungen abzuleiten,
  • Unterschiede in der Umsetzung von New Work zwischen Start-ups, KMU und Konzernen systematisch zu analysieren.

Diese Kompetenzziele unterstützen Sie dabei, New Work nicht nur als theoretisches Konzept zu verstehen, sondern als lebendiges System, das Sie in Ihrer Organisation reflektieren, gestalten und weiterentwickeln können – für eine Arbeitswelt, die leistungsfähig, menschlich und zukunftsgerichtet ist.


Belegempfehlung:

Dieses Modul richtet sich an alle, die sich intensiv mit den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Arbeitswelt auseinandersetzen möchten – insbesondere mit dem Konzept New Work und seinen vielfältigen Facetten.

Relevante Kurse:


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