2785 Instrumente von New Work
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Flexible Arbeitsmodelle
1.1 Arbeitszeitmodelle: Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Teilzeit
1.2 Arbeitsortmodelle: Remote, Hybrid, Präsenz
1.3 Neue Konzepte: Jobsharing, Coworking, Sabbaticals
2. Digitale Tools und Infrastruktur
2.1 Kollaborations- und Kommunikationstools
2.2 Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz
2.3 Technische Architektur für ortsunabhängiges Arbeiten
3. Employee Experience & Journey Mapping
3.1 Touchpoints und Journey Mapping im Arbeitskontext
3.2 Tools zur Analyse und Gestaltung von Mitarbeitererlebnissen
4. Job Crafting, Role Crafting und Mentoring
4.1 Konzepte und Unterschiede
4.2 Einfluss auf Engagement und Motivation
4.3 Praktische Umsetzungsbeispiele
5. Partizipative Entscheidungsverfahren
5.1 Soziokratie und Konsentverfahren
5.2 Abgrenzung zu Holokratie
5.3 Vorteile und Herausforderungen
6. Diversity, Inclusion & Well-Being
6.1 D&I-Programme in Unternehmen
6.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement und Prävention
6.3 Umgang mit Entgrenzung, Stress und Burnout
7. Community Building und Innovationskultur
7.1 Aufbau von Wissensnetzwerken und Communities
7.2 Innovationsformate: Hackathons, Ideenwettbewerbe
7.3 Förderung von Intrapreneurship
8. Performance- und Feedbackkultur
8.1 Neue Formen der Zielvereinbarung
8.2 Feedbackformate: 360°-Feedback, Pulsbefragungen
8.3 Vergütung und Leistungsbewertung in agilen Settings
Studienziele:
Nachdem Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein:
- zentrale Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle im Kontext von New Work zu benennen, zu vergleichen und hinsichtlich ihrer Potenziale für Flexibilität, Produktivität und Vereinbarkeit zu bewerten,
- Anforderungen an Infrastruktur, IT-Sicherheit und Kommunikationstools für ortsunabhängiges Arbeiten systematisch zu analysieren und geeignete Lösungen auszuwählen,
- Methoden der Employee Experience und des Journey Mappings zu beschreiben, um Mitarbeiterbedürfnisse entlang ihrer Arbeitsstationen zu erkennen und strategisch zu berücksichtigen
- Konzepte wie Job Crafting, Role Crafting und Mentoring als Instrumente zur Stärkung von Motivation, individueller Passung und Entwicklungspotenzial einzuordnen und anzuwenden,
- partizipative Entscheidungsverfahren wie Soziokratie, Konsent und Holokratie zu unterscheiden und deren Einsatzmöglichkeiten sowie kulturelle Voraussetzungen zu beurteilen,
- Diversity-, Inclusion– und Well-Being-Maßnahmen als strategische Bausteine gesunder und gerechter Arbeitskulturen zu verstehen und wirkungsvolle Programme zu konzipieren,
- Formate wie Hackathons, Ideenwettbewerbe und Communities gezielt zur Förderung von Innovationskultur und Intrapreneurship zu nutzen,
- Prinzipien zeitgemäßer Zielvereinbarung (z. B. OKR), Feedbackinstrumente (z. B. 360°-Feedback, Pulsbefragung) sowie neue Wege der Vergütung und Leistungsbewertung in agilen Settings einzuordnen und mit Blick auf eigene Praxisfelder weiterzuentwickeln.
Diese Kompetenzziele helfen Ihnen dabei, New-Work-Instrumente nicht nur als Methodenwissen zu erfassen, sondern als Hebel für Transformation, Beteiligung und nachhaltige Organisationsentwicklung zu begreifen – damit Arbeit in Zukunft mehr ist als nur Erwerb, nämlich gemeinsames Gestalten von Sinn, Struktur und Beziehung.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Personen, die sich nicht nur theoretisch mit dem Konzept von New Work auseinandersetzen möchten, sondern konkret an der Umsetzung moderner Arbeitsformen beteiligt sind oder diese aktiv mitgestalten wollen.
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