2790 Prozess der New-Work-Transformation
Dr. Anett Steller
Inhalt:
1. Initiierung und Diagnose
1.1. Analyseinstrumente: Interviews, Umfragen, Kultur-Audit
1.2. Stakeholder-Analyse und Umfeldbetrachtung
1.3. SWOT- und PESTEL-Analyse als Orientierungsrahmen
2. Zielbild und Strategieentwicklung
2.1. Entwicklung einer Vision für New Work
2.2. Integration in bestehende Leitbilder und ESG-Ziele
2.3. Strategische Stoßrichtungen definieren
3. Roadmap und Ressourcenplanung
3.1. Handlungsfelder und Maßnahmen identifizieren
3.2. Ressourcenplanung: Rollen, Budgets, Zeitrahmen
3.3. Meilensteinplanung und Kommunikationsstrategie
4. Pilotierung und iterative Umsetzung
4.1. Auswahl und Vorbereitung eines Piloten
4.2. Umsetzung mit agilen Methoden
4.3. Motivation, Beteiligung und schnelle Feedbackzyklen
5. Skalierung und Integration
5.1. Erfolgsfaktoren aus Pilotprojekten übertragen
5.2. Strukturelle und kulturelle Verankerung
5.3. Kommunikation und Change Management
6. Nachhaltige Verankerung und Weiterentwicklung
6.1. KPIs, OKRs und kontinuierliche Evaluation
6.2. Formate zur Verstetigung: Lernzirkel, Communities
6.3. Fehlerkultur und Innovationsroutinen etablieren
7. Monitoring und Erfolgsmessung im Prozess
7.1. Indikatoren in verschiedenen Phasen
7.2. Kombination quantitativer und qualitativer Daten
7.3. Steuerung und kontinuierliche Verbesserung (KVP)
7.4. Erfolgsfaktoren für eine gelungene Transformation
Studienziele:
Wenn Sie diesen Studienbrief durchgearbeitet haben, werden Sie in der Lage sein,
- typische Anlässe und Kontexte für New-Work-Transformationen zu erkennen und erste Schritte gezielt einzuleiten,
- qualitative und quantitative Analyseinstrumente (z. B. Interviews, Umfragen, Kultur-Audits) situationsgerecht auszuwählen und anzuwenden,
- externe Einflussfaktoren mithilfe der PESTEL-Analyse zu systematisieren und mit internen Stärken und Schwächen in einer SWOT-Matrix zu verknüpfen,
- ein zukunftsfähiges Zielbild zu entwickeln, es mit Leitbildern und ESG-Zielen zu integrieren und strategische Stoßrichtungen daraus abzuleiten,
- konkrete Handlungsfelder, Maßnahmen und Ressourcen (z. B. Rollen, Budgets, Zeitrahmen) im Rahmen einer Umsetzungs-Roadmap zu definieren,
- Pilotprojekte auszuwählen, mit agilen Methoden durchzuführen und iterativ weiterzuentwickeln,
- Beteiligung, Motivation und Feedbackzyklen gezielt zu fördern und als Triebkräfte des Wandels zu nutzen,
- Erfolgsfaktoren aus Pilotphasen systematisch zu skalieren und strukturell wie kulturell im Alltag zu verankern,
- Steuerungsinstrumente wie KPIs, OKRs und kontinuierliche Evaluation einzusetzen, um Wirkung sichtbar und Entwicklung steuerbar zu machen,
- Formate wie Lernzirkel, Communities und Innovationsroutinen zur Verstetigung und Weiterentwicklung zu implementieren,
- Monitoringprozesse entlang des gesamten Veränderungspfades zu gestalten und kontinuierliche Verbesserung als Haltung und Praxis zu etablieren.
Diese Kompetenzziele helfen Ihnen dabei, New Work nicht als Programm oder Projekt zu verstehen, sondern als prozesshafte Organisationsentwicklung, in der Struktur, Kultur und Menschen zusammenwirken – für mehr Selbstverantwortung, Sinnorientierung und Zukunftsfähigkeit in der Arbeitswelt von morgen.
Belegempfehlung:
Dieses Modul richtet sich an Personen, die nicht nur über New Work sprechen möchten, sondern aktiv an der Umsetzung und nachhaltigen Verankerung von Veränderungsprozessen mitwirken – sei es in der eigenen Organisation oder im beratenden Umfeld.
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