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Transfer ist Führungsaufgabe

In vielen Unternehmen wird Weiterbildung wie ein individuelles Projekt behandelt. Die Person geht zur Weiterbildung, danach wird gehofft, dass etwas passiert. Diese Hoffnung wird in der Regel enttäuscht.

Was wirklich Transfer erzeugt, ist die aktive Rolle der direkten Führungskraft. Vor dem Lernen ein Gespräch über Erwartung und Anwendung. Nach dem Lernen ein Gespräch über erste Schritte und Hindernisse. Vier Wochen später ein Gespräch über Beobachtungen und Justierungen.

Diese drei Gespräche kosten zusammen einige Minuten bis zwei Stunden und verändern die Wahrscheinlichkeit erfolgreichen Transfers massiv.

Wer das ignoriert und stattdessen die Mitarbeiter allein lässt, sollte sich nicht wundern, wenn aus Weiterbildungen wenig wird.


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