Handlungsregulationstheorie (Hacker/Volpert)

Handlungsregulationstheorie (Hacker/Volpert)

Handlungsregulationstheorie (Hacker/Volpert)

Die Handlungsregulationstheorie stellt ein Handlungsmodell vor. Ziel ist es, das Zusammenspiel von Denkprozessen und Handeln zu erklären. Das Modell zeigt, wie über Pläne ein Ziel erreicht werden kann.

Erstmals 1971 bezeichnete Walter Volpert seinen Forschungsansatz als Theorie der Handlungsregulation und stellte sein Modell graphisch in Gestalt eines Baumes dar. Ein zentraler Begriff seiner Theorie ist die Handlungskompetenz. Im Sinne von Volpert sind Veränderungen eines Systems grundsätzlich gerichtet. Eine Höherentwicklung erfolgt genau dann, wenn Handlungskompetenz entsteht. Im Unterschied dazu spricht Volpert von einer „Partialisierung der Handlungskompetenz", wenn aufgrund von Regulationshindernissen die Kompetenzentwicklung eingeschränkt ist.

Auch Winfried Hacker wendet sich unterschiedlichen Regulationsebenen zu, um der Handlungsregulation und bestimmten Regulationshindernissen auf die Spur zu kommen. Hacker kennzeichnet insgesamt drei Hauptebenen, die Arbeitstätigkeiten psychisch regulieren.