Zielsetzungstheorie (Locke/Latham)

Zielsetzungstheorie (Locke/Latham)

Zielsetzungstheorie (Locke/Latham)

Die Grundthese dieser Theorie, die ihr gleichzeitig zu ihrem Namen verhalf, lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Qualität von Zielen hat maßgeblichen Einfluss auf die Motivation. Deshalb fokussierten sich die Forscher auf den Prozess der Zielsetzung.

Als eine der verbreitetsten Motivationstheorien geht die Zielsetzungstheorie von Edwin Locke und Gary Latham zunächst davon aus, dass Menschen von Zielen motiviert werden, die ihr Handeln unmittelbar regulieren. Bestenfalls erzeugt bereits das Formulieren eines Ziels einen Spannungszustand, der zum Handeln aktiviert. Deshalb sollten Ziele präzise und herausfordernd formuliert werden und in einem realistischen Maß über dem bisherigen Leistungsniveau liegen.
Griffig zusammengefasst sind die Attribute der Ziele in der SMART-Formel. Danach sollten Ziele signifikant (specific), messbar (measurable), erreichbar (attainable), realistisch (realistic) und auf einen konkreten Zeitraum bezogen (time-phased) sein. Außerdem sollten die Zielfortschritte regelmäßig überprüft werden.

Im Prozess der Zielsetzung können Variablen wie die Zielbindung, die Aufgabenkomplexität, das Feedback, die Partizipation und die Selbstwirksamkeit wirksam werden.

Wie Sie Ziele zur positiven Steuerung von Verhalten in Führungssituationen einsetzen, damit beschäftigt sich unser Studienbrief Personalführung. Und so setzen Sie sich selbst smarte Ziele.

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