Überschrift Sozialkapial

Überschrift Sozialkapial

Sozialkapital

Sozialkapial

Sozialkapital wurde Anfang 1990er verstärkt durch Pierre Bourdieu, James S. Coleman und Robert D. Putnam bekannt. Umgangssprachlich bedeutet der Begriff soviel wie ziviler Treibstoff oder Bindekraft. Dabei ist die Gesamtheit der Ressourcen gemeint, die aus Netzwerken oder institutionalisierten Beziehungen sowie dem gegenseitigem Kennen und Anerkennen resultieren (vgl. P. Bourdieu 1983, S. 224). Voraussetzungen dafür sind Vertrauen und Gegenseitigkeit. Dieses Vertrauen findet sich in Institutionen und Normen manifestiert, zeigt sich als zivilgesellschaftliches Sozialkapital im Ehrenamt und in Aktivitäten von NGOs und Vereinen und bildet soziale Netzwerke.

Definiert nach Prof. Dr. Karl-Heinz Steffen, Autor und Tutor im Bereich Sozialmanagement

Literaturquelle: Bourdieu, P. (1983): Ökonomisches Kap., Kulturelles Kap., Soziales K., in: Die verborgenen Mechanismen der Macht. Hamburg 1992, S. 49-75. Hier nach Franzjörg Baumgart (Hrsg.): Theorien der Sozialisation, S. 217-231. Bad Heilbrunn 1997.