Zukünftige Entwicklungen

Zukünftige Entwicklungen

Zukünftige Entwicklungen

Notwendig wäre eine umfassende staatliche Zusammenarbeit mit und Unterstützung von Unternehmen und Organisationen der Sozialwirtschaft, denn Deutschland wird in Zukunft einige große Probleme zu bewältigen haben. Bis 2040 sind etwa 8,2 Millionen Rentner zu versorgen und zu pflegen. Gleichzeitig wird die Gesamtbevölkerung auf 75 Millionen zurückgehen. Gleichzeitig wächst in diesem Zeitraum die Bevölkerungsgruppe, die über weite Strecken des Lebens aus unterschiedlichen persönlichen Gründen und aufgrund der Entwicklungen des Arbeitsmarktes anhaltend kein ausreichendes Einkommen erwirtschaften kann. Die Bevölkerungsgruppe, die dauerhaft arm sein wird, wächst unaufhörlich. Soziale Dienste werden sich zunehmend mit den Konsequenzen für das Aufwachsen der Kinder dieser Bevölkerungsgruppe, aber auch um die Lebensbewältigung der Erwachsenen befassen müssen. Sowohl die, aufgrund fehlender Arbeitsmöglichkeiten oder Fähigkeiten, von der Armut Betroffenen selbst, als auch ihre Kinder brauchen Hilfen und Perspektiven. Diese und andere sind Aufgaben, die gute und funktionierende Bewältigungsmöglichkeiten erfordern. Hier nur den Kostenfaktor ins Auge zu fassen, wäre unangemessen und kurzsichtig. Logisch ist jedoch, dass eine Sozialwirtschaft mit großen und überregionalen Betrieben neue Führungskräfte braucht, die im Management dieser Betriebe sowohl von sozialem als auch von wirtschaftlichem Wissen geleitet werden.

Eine funktionierende Sozialwirtschaft erfordert unter anderem ein gekonntes Sozialmanagement.