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Kurt W. Schönherr

Kurt W. Schönherr

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Das Team der DAM - Kurt W. Schönherr

Prof. Dr. Kurt W. Schönherr

Gründer

Kurt W. Schönherr

Die Deutsche Akademie für Management wurde von Prof. Dr. Kurt W. Schönherr ins Leben gerufen und von ihm bis zu seinem Tod geleitet. Er ist am 13. Juni 2013 verstorben.

Prof. Schönherr absolvierte nach dem Abitur zunächst eine kaufmännische Ausbildung bei der Carl Zeiss AG. Anschließend studierte er an den Universitäten in Stuttgart, Wien und Tübingen Wirtschaftswissenschaften und schloss mit dem Diplom ab. Sein Studium finanzierte er sich als Werkstudent u. a. bei der Gesellschaft für Konsumforschung, bei der Kodak AG in Stuttgart sowie bei der Zeiss Ikon AG in Stuttgart. Außerdem war er als Handelsschullehrer in Reutlingen tätig. Später studierte er Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Salzburg, Wuppertal und Wien, wo er zum Dr. phil. promoviert wurde.

Prof. Schönherr war Mitgründer und langjähriger Geschäftsführer der heutigen AKAD Bildungsgesellschaft mbH, dem größten Fernhochschulverbund in Deutschland. Innerhalb der AKAD-Gruppe stand er den drei staatlich anerkannten Fachhochschulen in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Sachsen vor und war Initiator der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr, der ersten privaten Fernhochschule auf universitärem Niveau. An diesen Hochschulen war er auch als Professor und Lehrbeauftragter tätig. Durch den Wissenschaftsminister des Landes Baden-Württemberg wurde er zum Professor für Betriebswirtschaftslehre ernannt. Mit seinem Engagement gilt er als Wegbereiter des Hochschulfernstudiums in Deutschland.

Im Laufe der Jahre hat Prof. Schönherr mit zahlreichen namhaften Unternehmen, Verbänden und öffentlich-rechtlichen bzw. staatlichen Körperschaften zusammengearbeitet, darunter (in alphabetischer Reihenfolge): Bausparkasse Schwäbisch-Hall AG, Bayer AG, Bayerischer Rundfunk (Telekolleg), Berufsförderungswerk der Bundeswehr, Bildungswerk der Berliner Wirtschaft, Bundesanstalt der Arbeit, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutsche Gesellschaft für Personalwesen, Deutscher Industrie- und Handelskammertag sowie einzelne Industrie- und Handelskammern, Justizministerium Baden-Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung, Merck KGaA, Siemens AG, Verband der Volks- und Raiffeisenbanken, Westdeutscher Rundfunk u. v. a.

Neben seinen Lehrtätigkeiten an den vier AKAD-Hochschulen war Prof. Schönherr auch als wissenschaftlicher Direktor am Institut für Medienpädagogik des Internationalen Forschungszentrums für Grundfragen der Wissenschaften in Salzburg sowie als Dozent an der Hochschule Pforzheim sowie weiteren Bildungseinrichtungen tätig. Prof. Schönherr war außerdem Mitglied des Gründungsausschusses und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der CVJM-Hochschule in Kassel.

Prof. Schönherr blickte auf vielfältiges ehrenamtliches Engagement zurück. So war er Gründer und sieben Jahre lang Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises korrektes Fernlehrwesen, der später in Deutscher Fernschulverband umbenannt wurde und mittlerweile Forum DistancE-Learning - Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e. V. heißt, in dem die DAM auch Mitglied ist. Ferner war er als External Relations Officer des Europäischen Fernschulrats (CEC) tätig und Mitglied im Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel.

Prof. Schönherr veröffentlichte Bücher und Zeitschriftenaufsätze und war Autor vieler Fernstudieneinheiten. Daneben schrieb er Beiträge für Zeitungen wie DIE ZEIT, den Rheinischen Merkur und andere.

Prof. Schönherr war sowohl Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande in Anerkennung für staatsbürgerliches Engagement als auch des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse in Anerkennung für seine Pionierleistungen im Fernlehrwesen.