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ISSN-Nr. 2199-9430

Herausgegeben von der

Deutschen Akademie für Management

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Rückentipps für die Arbeit

Coachtipps, Folge 3

„Sitzen ist das neue Rauchen.“ – So drastisch kommentiert zumindest der Kölner Sportwissenschaftler Boris Feodoroff in seinen Studien die Gesundheitsschäden, die durch langes Sitzen versursacht werden.

Unsere Vorfahren aus der Steinzeit liefen noch etwa 30 km am Tag und saßen lediglich abends zur Erholung am Feuer. Heute kleben wir im Durchschnitt sieben Stunden täglich und mehr auf einer Sitzoberfläche, vor allem im Büro. Dabei ist Bewegungsmangel die häufigste Ursache von Rückenbeschwerden. Laut DAK-Gesundheitsreport sind Rückenschmerzen die zweithäufigste Einzeldiagnose für Krankschreibungen.

Wenn uns der Büroalltag an den Stuhl fesselt, so können wir doch durch ein paar Tipps und Tricks die schlimmsten Sünden vermeiden.

Zunächst achten Sie auf die richtige Wahl bei der Sitzunterlage. Ergonomische Stühle halten unseren Körper auch beim Sitzen in Bewegung. Durch deren Bewegungsamplitude werden unsere Hüftgelenke mobilisiert und sogar die tiefe Rückenmuskulatur stimuliert.

Eine Hilfe können auch höhenverstellbare Tische sein. Wer sich ab und zu bei der Arbeit an den Schreibtisch stellt, sorgt für mehr Bewegung und entlastet die Wirbelsäule.

Wer noch mehr für ein starkes Kreuz tun möchte, legt sich zusätzlich noch ein Wackelbrett an. Das sogenannte Balance-Board hat an der Unterseite eine Halbkugel. Wer so an einem Stehtisch arbeitet, trainiert ganz nebenbei seinen ganzen Bewegungsapparat.

Aber auch im klassischen Bürosessel können wir unseren Rücken entlasten. Ob wir Probleme mit der Lendenwirbelsäule bekommen oder nicht, hängt sehr von unserer Haltung ab. Kippen Sie beim Sitzen das Becken leicht nach vorne. So kommen Sie in eine aufrechte Position und vermeiden einen Rundrücken. Heben Sie öfter am Tag bewusst das Brustbein an und schieben Sie Ihre Schulterblätter nach hinten in die Hosentaschen.

Noch mehr Sport und Bewegung lassen sich auch in den Arbeitsweg integrieren. In Metropolen wie London und New York ist es längst Alltag, die Arbeitskleidung in den Rucksack zu packen und zum Büro zu joggen. Viele wählen auch hierzulande längst das Fahrrad oder steigen eine Station eher aus dem Bus aus, um ein paar Schritte zu laufen. Hauptsache ist, Sie bleiben in Bewegung.

Susanne Berg M.A. ist Karriere- und Vermittlungscoach bei der DAM.

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