Welche Kompetenzen erlerne ich?
Krisenmanagement beginnt dort, wo Risiken Realität werden und Entscheidungen unter Zeitdruck, Unsicherheit und öffentlicher Beobachtung getroffen werden müssen. Wer in solchen Situationen Verantwortung trägt, muss Prävention, Reaktion und Aufarbeitung zusammen denken, damit aus Kontrollverlust wieder Handlungsfähigkeit wird.
Sie lernen, Krisen systematisch vorzubereiten, in akuten Lagen strukturiert zu handeln und Organisationen nach der Krise belastbar aufzuarbeiten. Mit den Pflichtmodulen Grundlagen des Krisenmanagements und Crisis-Management: Krisenreaktion sowie vier weiteren Wahlmodulen bauen Sie die Kompetenzen auf, die zu Ihrer Rolle passen.
- 6 aus 9 Modulen in 1 Cluster wählbar
- 100% Online
- auf Wunsch gedruckte Materialien
Lernskripte, Videos, Online-Seminare, KI-Tutor, Diskussionen, Präsentationen, Assignments
3 bis 12 Monate
Die Regelstudiendauer beträgt 6 Monate. Diese kann nach Belieben verkürzt oder verlängert werden. Die kostenfreie Betreuungsdauer beträgt 12 Monate.
5 bis 10h/Woche
Das effektive Lerntempo ist hochindividuell. Für die Regelstudiendauer kalkulieren wir mit durchschnittlich 10 Stunden/Woche. Nach unseren Umfragen existiert aber eine große Standardabweichung, d. h. manche lernen viel schneller, manche etwas langsamer.
Zielgruppe & Zulassung
Wer wird zugelassen?
Diese Spezialisierung richtet sich an:
- Führungskräfte und Manager, die Verantwortung für Risikoprävention, Unternehmenssicherheit oder Krisenreaktion tragen
- Fach- und Projektverantwortliche in den Bereichen Organisation, Kommunikation, Risikomanagement, HR oder PR
- Berater und Interimsmanager, die Unternehmen bei der Krisenbewältigung unterstützen
- Entscheidungsträger in mittelständischen und großen Unternehmen, die resiliente Strukturen schaffen und auf Krisen vorbereitet sein wollen
- Nachwuchsführungskräfte, die sich auf strategische und operative Führungsverantwortung in kritischen Situationen vorbereiten möchten
Zugelassen wird zum Spezialisierungslehrgang, wer:
- die Hochschulreife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen kann
- oder über fünf Jahre Berufserfahrung verfügt.
- Sollten Sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können Sie eine Einzelfallentscheidung bewirken.
Wenn Sie diese Spezialisierung erfolgreich belegen, sind die Module im Lehrgang Certified Business Manager (DAM) anrechenbar.
Durch diesen Lehrgang erwerben Sie 21 CEU (Continuing Education Units). Ergänzend kann Ihnen die DAM eine Bestätigung über 9 ECTS (European Credit Transfer System) ausstellen. Die Anerkennung der Punkte obliegt der jeweiligen Hochschule.
Module
Welche Themen werden behandelt?
Im Spezialisierungslehrgang Krisenmanagement wählen Sie aus dem nachfolgenden Modulangebot insgesamt sechs Module aus.
Die Pflichtmodule Grundlagen des Krisenmanagements und Crisis-Management: Krisenreaktion helfen Ihnen einen Überblick über alle Prozesse und Aufgaben zu erhalten. Neben den Pflichtmodulen können Sie für diesen Spezialisierungslehrgang vier weitere Module nach Bedarf und Interesse belegen.
Sie sind unsicher, welche Module Sie belegen sollen? Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses telefonisches oder persönliches Beratungsgespräch.
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Neben den Pflichtmodulen können Sie für diesen Spezialisierungslehrgang vier weitere Module nach Bedarf und Interesse belegen.
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Modul 10050
Grundlagen des Krisenmanagements Pflichtmodul
Der Lehrbrief verfolgt das Ziel, die Teilnehmer dazu zu befähigen:
- Krisen systematisch zu erkennen, zu analysieren und zu bewältigen, unter Berücksichtigung von Komplexität, Unsicherheit und Zeitdruck
- Phasen, Modelle und Typen von Krisen zu verstehen, inklusive theoretischer Fundierung (z. B. Mitroff, Turner, Coombs, Fink)
- Handlungsoptionen evidenzbasiert zu entwickeln, durch fundierte Risikoanalyse, Frühwarnsysteme und geeignete Entscheidungsinstrumente
- Kommunikations- und Führungsstrategien in der Krise anzuwenden, auch unter Stress, in Gruppendynamiken oder bei Stakeholder-Konflikten
- rechtliche, ethische und organisationale Aspekte im Krisenkontext zu berücksichtigen (z. B. Haftung, Datenschutz, Corporate Governance)
- die Resilienz und Lernfähigkeit von Organisationen zu stärken, etwa durch Lessons Learned, After-Action-Reviews oder Sensemaking-Prozesse
- methodisch reflektiert zu arbeiten, unter Einbezug qualitativer und quantitativer Ansätze sowie simulations- und datengestützter Verfahren
Belegempfehlung
Wir empfehlen dieses Modul Interessenten, welche Führungsverantwortung übernehmen, kritische Situationen souverän meistern und die Resilienz ihrer Organisation gezielt stärken möchten – sei es in der operativen Umsetzung, der strategischen Vorbereitung oder der kommunikativen Bewältigung von Krisen.
Studienbriefautor
Prof. Dr. Lars Hornuf
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Modul 10055
Pre-Crisis-Management: Prävention und Vorbereitung Wahlmodul
Der Lehrbrief verfolgt das Ziel, die Teilnehmer dazu zu befähigen:
- Risiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten und priorisieren (z. B. durch SWOT, Risikomatrix, Szenariotechnik)
- frühzeitig strukturelle und organisatorische Vorkehrungen für Krisenfälle zu treffen, u. a. in Form von Krisenhandbüchern, Notfallplänen und Krisenstäben
- Frühwarnsysteme und Indikatoren zu entwickeln und anzuwenden, um potenzielle Krisen rechtzeitig zu erkennen
- Krisenprävention ganzheitlich zu denken, inklusive Kommunikation, Training, technischer Vorkehrungen und kultureller Aspekte
- methodisch reflektiert vorzugehen, z. B. durch Planspiele, Simulationen und präventive Kommunikationsstrategien
- eine unternehmensweite Krisenbereitschaft aufzubauen, die Entscheidungsfähigkeit, Informationsflüsse und Verantwortlichkeiten sicherstellt
Belegempfehlung
Wir empfehlen dieses Modul Interessenten, welche präventiv Verantwortung übernehmen wollen, Risiken professionell managen und die Krisenfestigkeit ihrer Organisation strukturiert erhöhen möchten – insbesondere in Leitungsfunktionen, im Risikomanagement, in der Kommunikation, im HR-Bereich oder in der strategischen Unternehmensentwicklung.
Studienbriefautor
Prof. Dr. Lars Hornuf
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Modul 10065
Post-Crisis-Management: Krisennachbereitung Wahlmodul
Der Lehrbrief verfolgt das Ziel, die Teilnehmer zu befähigen:
- Krisen systematisch nachzubereiten, um aus ihnen zu lernen und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen
- Reputationsschäden gezielt zu analysieren und zu bewältigen, z. B. durch Kommunikationsstrategien, Stakeholder-Dialoge und Vertrauensaufbau
- Lessons Learned-Prozesse zu gestalten, etwa durch After-Action-Reviews, Root Cause Analysis oder Kulturwandel-Initiativen
- ein effektives Krisen-Controlling und Monitoring zu etablieren, zur Bewertung und Optimierung von Reaktionsstrategien
- Strategien, Strukturen und Prozesse zukunftsorientiert anzupassen, um die Resilienz der Organisation dauerhaft zu stärken
- organisationales Lernen zu fördern, u. a. durch Trainings, Dokumentation und Reflexion der Krisenerfahrung
Belegempfehlung
Wir empfehlen dieses Modul Interessenten, welche nicht nur auf Krisen reagieren, sondern daraus strategisch und kommunikativ gestärkt hervorgehen möchten – insbesondere in den Bereichen Unternehmensführung, Kommunikation, Risikomanagement, HR, Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung.
Studienbriefautor
Prof. Dr. Lars Hornuf
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Modul 10060
Crisis-Management: Krisenreaktion Pflichtmodul
Ziel des Lehrbriefs ist es, die Teilnehmer dazu zu befähigen:
- Krisenprozesse in der akuten Phase professionell zu steuern, von der Auslösung bis zur operativen Umsetzung
- einen Krisenstab effektiv zu aktivieren und zu führen, inklusive Rollenverteilung, Koordination und Entscheidungsfindung
- unter Zeitdruck und Unsicherheit fundierte Entscheidungen zu treffen, mithilfe geeigneter Methoden (z. B. Worst-Case-Szenarien, Stop-Think-Act, Decision Trees)
- eine gezielte und situationsgerechte Krisenkommunikation aufzubauen, intern wie extern, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Stakeholder
- operative Maßnahmen im Notfall effizient zu organisieren, etwa im Ressourcenmanagement, Behelfsbetrieb oder mit Zwischenlösungen
- die Dynamik und Komplexität realer Krisensituationen handlungsorientiert zu erfassen und wirksam zu gestalten
Belegempfehlung
Wir empfehlen dieses Modul Interessenten, welche in akuten Krisensituationen Verantwortung übernehmen, schnell und strukturiert handeln und effektive Krisenkommunikation sowie operative Steuerung sicherstellen möchten – insbesondere in leitenden Positionen, in Stabsfunktionen, in der Unternehmenskommunikation oder im Bereich Sicherheit, Risiko- und Notfallmanagement.
Studienbriefautor
Prof. Dr. Lars Hornuf
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Modul 1341
Leadership Wahlmodul
Nach dem Durcharbeiten dieses Studienbriefs sind Sie in der Lage, …
• zu erkennen, wie die Eigenschaften des Führenden mit seinem Verhalten sowie der jeweiligen Führungssituation interagieren und in der Praxis bestmöglich aufeinander abzustimmen sind;
Belegempfehlung
• die wichtigsten Führungsaufgaben anzugehen und hilfreiche Methoden zu ihrer effektiven Bewältigung heranzuziehen;
• zu erkennen, wie sehr Ihr Führungsverhalten sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter auswirkt;
• sich die Faktoren und Rahmenbedingungen nutzbar zu machen, die die traditionelle Führung durch Vorgesetzte in der Praxis hilfreich, unterstützen können;
• zu verstehen, weshalb und in welche Richtung sich die Führung von Mitarbeitern heute verändern muss.
Das Modul Leadership sollte von allen Teilnehmenden belegt werden die theoretische Grundlagen kennen lernen wollen, wie Personal geführt werden kann oder soll.
Studienbriefautor
Prof. Dr. Dietrich von der Oelsnitz
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Modul 1430
Compliance-Management-Systeme Wahlmodul
Wenn Sie sich dieses Modul erarbeitet haben, kennen Sie
- die möglichen Entwicklungspfade und Auswirkungen eines Compliance-Vorfalls,
- die verschiedenen Compliance-Arbeitsfelder, mit denen Unternehmen sich auseinandersetzen müssen,
- eine gängige Systematik zum Aufbau eines Compliance-Management-Systems.
Das Modul richtet sich an Führungskräfte, Compliance-Verantwortliche sowie Mitarbeitende mit Organisations- und Steuerungsaufgaben. Es vermittelt ein grundlegendes Verständnis für Compliance-Arbeitsfelder, Risiken und die Folgen von Compliance-Verstößen. Zudem lernen Sie eine gängige Systematik zum Aufbau und zur Weiterentwicklung eines Compliance-Management-Systems kennen. Damit eignet sich das Modul besonders für Personen mit Verantwortung im Unternehmen oder in der Vorbereitung darauf.
Studienbriefautor
Prof. Dr. Dirk Drechsler
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Modul 1520
Organisationale Resilienz Wahlmodul
Nachdem Sie dieses Modul durchgearbeitet haben, sollten Sie
- wissen, was man unter dem Begriff organisationaler Resilienz versteht,
- verstehen, worin die Vorteile und die Notwendigkeit organisationaler Resilienz liegen,
- wissen, wie Resilienz auf konzeptioneller Ebene verstanden und dargestellt wird,
- Möglichkeiten und Grenzen hinsichtlich der Förderung von Resilienz in Organisationen kennen.
Das Modul wird Teilnehmenden empfohlen, die ihr Unternehmen und dessen Potenzial dauerhaft anpassungsfähig, krisenresistent und damit erfolgreich halten wollen.
Studienbriefautor
Dr. Ingo Klingenberg
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Modul 2341
Psychologische Grundlagen im Personalmanagement Wahlmodul
Wenn Sie sich dieses Modul angeeignet haben
- kennen Sie die zentralen psychologischen Grundlagen aus betriebswirtschaftlicher Sicht
- wissen Sie Bescheid über die Stellung des Individuums in der Organisation und die Struktur der Organisation als sozialem System
- verstehen Sie wie sich Teams entwickeln und welche Phasen diese durchlaufen
- sind Sie vertraut mit grundlegende psychologischen Fähigkeiten, die im Personalmanagement erforderlich sind
Dieses Modul empfiehlt die DAM Teilnehmenden, die die Bedeutung psychologischer Grundlagen im Personalmanagement verstehen wollen und den Wunsch haben ihre Rolle in der Organisation psychologisch reflektiert ausfüllen zu können.
Studienbriefautorin
Prof. Dr. Monika Huesmann
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Modul 3311
Public Relations Wahlmodul
Nach der Bearbeitung des Moduls sollten Sie…
- Die grundlegenden Begriffe, Ziele und Abgrenzungen der Public Relations im Kontext von Marketing sicher einordnen und anwenden können.
- PR-Aktivitäten systematisch vorbereiten, insbesondere durch fundierte Analysen und klare Ziel- bzw. Ergebnisdefinitionen planen können.
- Ein strukturiertes PR-Konzept entwickeln sowie geeignete Maßnahmen ableiten und deren Erfolg evaluieren können.
- Die Medienlandschaft verstehen und zielgruppengerechte Presseverteiler unter Einbezug digitaler Plattformen erstellen können.
- Zentrale PR-Instrumente wie Pressemitteilungen, Pressekonferenzen und Interviews professionell planen, erstellen und durchführen können.
- Den Einsatz visueller Inhalte, Social Media sowie die Zusammenarbeit mit PR-Agenturen strategisch bewerten und für die eigene Kommunikationsarbeit nutzen können.
Wer die PR-Abteilung eines Unternehmens leiten oder unterstützen will, sollte die Inhalte dieses Moduls unbedingt beherrschen.
Studienbriefautor
Robert Deg
So funktioniert der Fernlehrgang
Der Ablauf
Krisenmanagement
Leistungen
In den Gebühren sind enthalten:
- fachliche und organisatorische Beratung, Betreuung und Unterstützung
- digitale Lernskripte (ggf. gedruckt gegen Aufpreis)
- KI-Tutor zur Unterstützung bei der Beantwortung von Fragen und zum selbstständigen Üben
- optionale Videovorlesungen
- optionale Online-Seminare
- optionale digitale Lernmaterialien (z.B. Präsentationen)
- optionale Diskussionsforen
- Assignments mit zeitnaher Korrektur und konstruktivem Feedback
- kostenfreie Verlängerung der Betreuungszeit auf doppelte Regelstudiendauer
- Studierendenrabatt auf diverse Fachzeitschriften und Zeitungen
Was kostet der Lehrgang?
Gebühren
Sie haben die Möglichkeit zu entscheiden, in welchem Zahlungsmodus Sie Gebühren bezahlen:
- Verkürzter Zahlungsmodus: 3 Monatsraten zu 360 € = 1.080 € oder
- Regulärer Zahlungsmodus: 6 Monatsraten zu 190 € = 1.140 €
Übrigens: Ihr gewählter Zahlungsmodus hat keinen Einfluss auf Ihre Lehrgangs- und Betreuungszeit. Reguläre Lehrgangsdauer ist sechs Monate mit der kostenlosen Möglichkeit auf zwölf Monate zu verlängern!
Geballte Kompetenz:
Die DAM-Expertinnen und -Experten.
Studienbriefautor
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Studienbriefautorin
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Warum es sich lohnt
Evidenz
Vor der Krise: Daten von über 6.700 Unternehmen aus 61 Ländern zeigen, dass Firmen mit solider Finanzlage, robusten Lieferketten, gelebter Unternehmensverantwortung und guter Führung den Börseneinbruch der Pandemie deutlich milder durchlebten. Vgl. Ding, W., Levine, R., Lin, C. und Xie, W. (2021). Corporate immunity to the COVID-19 pandemic. Journal of Financial Economics, 141(2), 802-830. doi:10.1016/j.jfineco.2021.03.005
Während der Krise: Die situative Krisenkommunikationstheorie, der meistgenutzte Ansatz der Krisenkommunikationsforschung, liefert aus experimentellen Studien abgeleitete Leitlinien dafür, wie Unternehmen ihre Reputation im Ernstfall schützen. Der Kern: Je nachdem, wie viel Verantwortung die Öffentlichkeit dem Unternehmen für die Krise zuschreibt, ist eine andere Antwortstrategie angemessen, von der reinen Information bis zur vollen Entschuldigung. Wer das beherrscht, begrenzt den Schaden systematisch statt aus dem Bauch heraus. Vgl. Coombs, W. T. (2007). Protecting organization reputations during a crisis: The development and application of situational crisis communication theory. Corporate Reputation Review, 10(3), 163-176. doi:10.1057/palgrave.crr.1550049
Nach der Krise: Eine Studie im Academy of Management Journal über Jahrzehnte von Raketenstarts zeigt, dass Organisationen aus Fehlschlägen wirksamer lernen als aus Erfolgen und dass dieses Wissen zudem deutlich langsamer verfällt. Professionell aufgearbeitete Krisen werden so zur dauerhaften Leistungsreserve, vorausgesetzt, die Aufarbeitung findet wirklich statt. Vgl. Madsen, P. M. und Desai, V. (2010). Failing to learn? The effects of failure and success on organizational learning in the global orbital launch vehicle industry. Academy of Management Journal, 53(3), 451-476. doi:10.5465/amj.2010.51467631